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„Der erste Schritt ist, uns zu zentrieren bevor wir zum Pferd gehen. Sind wir nicht bei uns, mit den Gedanken überall aber nicht im Moment, wie soll sich da eine Verbindung zum Pferd aufbauen?“

Eigenwerbung

Seit vielen Jahren reise ich nach Island und zu Yogihorse. Island ist ein Land, das nicht besser geeignet sein könnte, um uns bei unserer Reise zur inneren Mitte und einer tieferen Verbindung zu unseren Pferden zu unterstützen. Die rund 25 Islandpferde bei Yogihorse leben hier das ganze Jahr draußen in der Herde und dürfen noch richtig Pferd sein. Man merkt ihnen an, dass sie hier die Freiheit haben ihre ganz eigenen Persönlichkeiten auszuleben – jedes einzelne Pferd ist anders und wir haben so die Chance, mit sehr unterschiedlichen Pferdetypen zu arbeiten.

In jedem der Yogihorse Programme vermittelt Hlín als erfahrene Reit- und Yogalehrerin ihr ganzheitliches Konzept des Reiter- und Pferdetrainings. Nur wenn die mentalen und körperlichen Aspekte von Reiter und Pferd ideal zusammenspielen, kann die Harmonie zwischen beiden erreicht werden. Dafür stehen nicht nur Mentalcoaching und Yoga für die Reiter auf dem Programm, sondern auch Sitzschulung, Reitunterricht und natürlich auch entspannte Ausritte auf den fein zu reitenden Pferden.

Shiatsu für Pferde

Diese Woche wird dieses wunderbare Konzept durch Mia Estermann ergänzt, einer Tier Shiatsu Therapeutin, die uns mit Techniken aus dem Shiatsu zeigt, wie wir in Verbindung mit uns und den Pferden treten können. In perfekter Ergänzung zum täglichen Yoga lernen wir, wie wir uns selbst besser spüren und im Anschluss unseren Pferden dabei helfen können, sich ebenso besser zu spüren und ihren Körper gezielter einzusetzen.

Der erste Schritt im Shiatsu ist, sich zu zentrieren und seine innere Mitte zu spüren. Wir bewegen eine kleine innere Kugel in unserem Becken, bis sie in’s Nest rollt und dort bleibt. Klingt komisch, aber das funktioniert tatsächlich – und kenne ich auch aus dem Kampfsport, in dem Shiatsu seine Wurzeln hat.

Bevor wir in Kontakt mit den Pferden treten, sollten wir uns immer zentrieren. Das bringt uns zu uns und in den Moment und erlaubt es uns auf einer tieferen Ebene mit dem Pferd zu connecten.

Das Pferd zentrieren

Als nächstes helfen wir unseren Pferden dabei sich zu zentrieren. Dazu legen wir eine Hand an den Bauchnabel und eine an den Rücken des Pferdes und lassen die Kugel zwischen den Händen rollen – genau wie bei uns!

Hier erkennt man bereits, ob das Pferd sich gut mit uns verbinden und sich auf uns fokussieren kann, ob es vielleicht empfindlich oder unkonzentriert ist. Manche Pferde lassen sich ganz leicht zentrieren und entspannen schnell, andere brauchen etwas mehr Zeit und haben Schwierigkeiten sich fallen zu lassen. Das ist kein Problem, denn es geht uns darum zu erkennen, welche Voraussetzungen das Pferd mitbringt und mit denen – ganz ohne zu urteilen – zu arbeiten.

Am Ende der Einheit haben alle Pferde ihre Mitte gefunden und sind tiefenentspannt. Aber nicht nur die Pferde, auch wir haben unsere innere Ruhe gefunden. Es ist fast wie eine Meditation mit dem Pferd.

Mit Reitunterricht zum bewussteren Körpereinsatz

Wir lernen aber nicht nur unsere Pferde am Boden zu spüren und zu lesen, sondern auch im Sattel. Hier übernimmt Hlín, deren Leitspruch „Das Pferd ist euer bester Lehrmeister. Ihr müsst mir nicht glauben, aber probiert meine Tipps aus und schaut, wie euer Pferd reagiert“ uns durch die Woche begleitet. Und sie hat recht! Die wunderbar feinen Pferde reagieren genau auf das, was wir tun – und zeigen uns so deutlich, wie viel wir eigentlich unbewusst auf dem Pferd tun.

Hlín zeigt uns, an welchen kleinen Stellschrauben wir drehen müssen, um unseren Sitz und unsere Hilfengebung zu verbessern. Meist sind das nur kleine Änderungen, die eine riesige Wirkung hervorrufen. Das kannst du übrigens auch alles in unserem online Kurs Body & Mind of Horse & Rider lernen.

Nach so viel spannendem Input rauchen uns die Köpfe, deshalb geht es zur Entspannung erst mal raus in die wilde Landschaft des Skagafjords. Er ist eine der schönsten Regionen Islands und es ist immer wieder eine Freude mit den Yogihorse-Pferden durch die raue isländische Natur zu ziehen.

Mit Yoga und Meditation zu inneren Mitte

Wie jeden Morgen starten wir den Tag mit einer Yogaeinheit, unterrichtet von Hlín oder ihrem Mann Manoj. Der Fokus liegt hier auf speziellen Übungen für Reiter, die uns an den richtigen Stellen flexibel oder stabil machen. Aber auch Atem- und Achtsamkeitsübungen, Meditation und innere Balance stehen auf dem Programm. Es geht ganz deutlich nicht nur um die körperliche Seite des Reiters, sondern auch die Mentale. In Kombination mit der weitläufigen Landschaft und der Ruhe hier, kann man gar nicht anders als zu entspannen und neue Energie zu tanken.

Körperarbeit: Das Pferd zu einer Einheit machen

Nach dem Frühstück geht es zum Stall. Der nächste Schritt auf unserem Weg zu einer intensiveren Verbindung mit dem Pferd liegt in der Körperarbeit. Wir streichen die Pferde von Kopf bis Fuß ab und schauen, wo sie besonders empfindlich sind, wo sie gerne berührt werden wollen, wo sie verspannt sind und wo sie sich überhaupt nicht spüren. Durch diese achtsamen Berührungen, die von ganz zart bis zu kräftig reichen können, helfen wir dem Pferd dabei seinen Körper besser wahrzunehmen. Die empfindlichen Stellen werden desensibilisiert, die unempfindlichen Stellen sensibilisiert. Wie Mia sagt „wir machen das Patchworkpferd zu einer Einheit“.

„Viele gerade jüngere Pferde spüren ihre Hinterhand nicht. Will der Reiter dann, dass das Pferd seine Hinterbeine mehr aktiviert, kann das Pferd eigentlich gar nicht reagieren, weil die mentale Verknüpfung nicht da ist. Mit den Shiatsu Techniken helfen wir dem Pferd diese Verknüpfungen herzustellen und seinen Körper gleichmäßig zu spüren. Das macht die Pferde ruhiger und sicherer und sie bewegen sich mit mehr Ausdruck.“

Ich kenne die Yogihorse-Pferde schon viele Jahre und kenne auch dementsprechend viele Lieblingsstellen meines Wallachs Prottur. Trotzdem bekomme ich durch das Abstreichen noch einmal eine ganz andere Verbindung zu ihm und entdecke Stellen, von denen ich nichts wusste. Ich habe das Gefühl auch Prottur sieht mich mit anderen Augen und er begrüßt mich auf eine andere Art, wenn ich auf die Koppel komme. Er ist aufmerksamer und geht eher eine ehrliche Verbindung ein als sonst.

Im Laufe der Woche verändern sich alle Pferde in ihrer Art auf uns Menschen zuzugehen. Besonders bei den eher introvertierten Pferden wird der Unterschied deutlich – sie sind offener und zugewandter. Und: Viele Pferde wollen sich ganz eindeutig ihre Massage-Einheit abholen, wenn man zu ihnen auf die Koppel kommt.

Die Techniken sind aber mehr als nur eine nette Massage und Verbindungsaufbau. Auch beim Reiten verändern sich die Pferde: Sie setzen ihren Körper bewusster und besser ein, gehen eher über den Rücken und reagieren feiner. Uns Reitern hilft das eigene zentrieren im Sattel um genauere und bewusstere Hilfen zu geben und auch um eventuelle Ängste loszulassen.

Mein Fazit

Die Kombination aus Yoga, Shiatsu-Übungen, Reitunterricht und der isländischen Landschaft ist absolut unschlagbar, wenn man mehr zu sich und seiner inneren Mitte finden, besser mit dem Pferd connecten und einfach mal vom stressigen Alltag abschalten will.

Hlín bietet bei Yogihorse fast das ganze Jahr über spannende Reiturlaube mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen an: Von Yoga und Reiten über Intensivkurse für ambitionierte Reiter bis hin zum Fitmachen der Pferde im Frühling oder dem Besuchen des Pferdeabtriebs im Herbst.

Und falls die Reise nach Island zu weit für dich ist, habe ich zwei Online Kurse mit Hlín gedreht. In Body & Mind of Horse & Rider lernst du alle Grundlagen, die du zum feinen Reiten und Pferdetraining brauchst. Mit Yoga für Reiter nach dem Yogihorse Konzept kannst du an deinem Sitz und deinen Sitzproblemen arbeiten, ohne dein Pferd im Sattel zu belasten. Schau doch mal vorbei!

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