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	<title>Reiten Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Reiten Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Reiten macht fit: Auswirkungen auf Körper, Geist &#038; Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 11:13:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Reiten Sport ist, wird von Nichtreitern gerne mal bezweifelt, man &#8222;sitzt ja nur drauf&#8220;. Spätestens wenn sie sich dann aber selbst auf&#8217;s Pferd setzen, ist Vielen doch schnell klar: Reiten ist Sport und kann durchaus anstrengend sein. Aber nicht nur auf unseren Körper hat das Reiten so seine Auswirkungen, sondern auch auf unsere mentale [&#8230;]</p>
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<p>Dass Reiten Sport ist, wird von Nichtreitern gerne mal bezweifelt, man &#8222;sitzt ja nur drauf&#8220;. Spätestens wenn sie sich dann aber selbst auf&#8217;s Pferd setzen, ist Vielen doch schnell klar: Reiten ist Sport und kann durchaus anstrengend sein. Aber nicht nur auf unseren Körper hat das Reiten so seine Auswirkungen, sondern auch auf unsere mentale und seelische Verfassung.</p>



<p>Laut einer <a href="https://www.mdpi.com/1660-4601/17/11/4136/htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aktuellen Studie der Medizinischen Universität Wien</a> sind nicht nur junge, sondern auch ältere Reiter/innen fitter, glücklicher und naturverbundener als ihre nicht reitende Vergleichsgruppe. Die Reiter/innen hatten höhere Werte beim körperlichen Wohlbefinden als die übrigen Teilnehmenden, obwohl sie insgesamt nicht mehr Sport betrieben. Die Forscher vermuten, dass der Grund hierfür in der erhöhten Muskelstärkung, verbesserten Körperhaltung und mentalem Ausgleich durch das Reiten liegt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Sport</strong></h2>



<p>Sich auf dem Pferd auszubalancieren und feine Hilfen geben zu können setzt einiges an Kraft und Flexibilität voraus. Reiten bewirkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine starke Core-Muskulatur: Deine tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskeln werden trainiert, die für eine gute, aufrechte Haltung nötig sind</li>



<li>Flexible Hüfte: Deine Hüfte ist der Teil des Körpers, der am Meisten mit den Bewegungen des Pferdes mitgehen und diese ausbalancieren muss</li>



<li>Lockere Schultern: Dein Oberkörper muss stabil sein ohne zu verkrampfen &#8211; dazu braucht es eine gute, ausdauernde Muskulatur und Haltung</li>



<li>Verbesserte Kondition und Kraft-Ausdauer</li>



<li>Verbessertes Immunsystem: Die Bewegung an der frischen Luft, bei unterschiedlichem Wetter und mit unterschiedlichen Umwelteinflüssen am Stall, trainiert auch Dein Immunsystem</li>
</ul>



<p>Es geht beim Reiten nicht darum möglichst viel Kraft einzusetzen, mit den Armen zu ziehen oder den Beinen zu klemmen, sondern diese ganz besondere Mischung aus Flexibilität und Stabilität hinzubekommen, die auch ein/e Tänzer/in oder Kampfsportler/in haben muss. Nur starke Muskeln können auch in der Bewegung locker sein und ohne zu verkrampfen über einen längeren Zeitraum arbeiten.</p>



<p>Um das Pferd zu schonen und schneller zu einem guten, ausbalancierten Sitz zu finden, empfehle ich zusätzlich zum Reiten einen Sport wie <a href="https://herzenspferd.de/yoga-fuer-reiter-reitersitz/">Yoga</a>, Pilates oder Tanzen zu praktizieren. Hier kannst Du die gleichen Muskeln, die für das Reiten wichtig sind, ganz gezielt trainieren.</p>



<p>Auch ein zusätzliches Falltraining kann für jede/n Reiter/in Sinn machen, denn Reiten gilt nicht umsonst bei Versicherern als Extremsport. Neben einem <a href="https://uvex-group.shop/reitsport/reithelme.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">gut sitzenden Helm</a> kann ein solches Training und gute Körperkondition effektiv dabei helfen schlimmere Verletzungen zu vermeiden, wenn Du mal stürzen solltest. Mehr zum Thema Sicherheit beim Reiten liest Du <a href="https://herzenspferd.de/sicherheit-beim-reiten/">hier</a>. </p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Mentaltraining</strong></h2>



<p>Körper und Geist lassen sich &#8211; wie so oft im Leben &#8211; auch beim Reiten nicht trennen. Meine Trainerin sagt immer &#8222;Das Reiten macht bessere Menschen aus uns&#8220;: Du musst Dich ganz auf Deinen Partner Pferd einlassen, Dich auf seinen und Deinen Körper konzentrieren und trainierst am besten bei mittlerem Selbstbewusstsein. Bist Du zu ängstlich, voller Selbstzweifel oder übermotiviert, kann schnell etwas schief laufen, Du verkrampfst nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich. Hier kann spezielles <a href="https://www.cavallo.de/reittraining/so-werden-reiter-ihr-eigener-mental-coach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mentaltraining für Reiter</a> helfen Dich noch mehr in Deine Mitte zu bringen und das Gedankenkarussel abzustellen.</p>



<p>Das Reiten hilft Dir also nicht nur beim Muskelaufbau, sondern auch beim achtsameren Umgang mit Dir selbst und mit Deiner Umgebung sowie mit einer gesteigerten Konzentrationsfähigkeit. Es bringt Dir Geduld und Einfühlungsvermögen bei und lehrt Dich Verantwortung für Dich selbst und andere zu übernehmen. Denn beim Reiten musst Du nicht nur Dich selbst im Blick behalten, Du bist auch Coach und Trainer Deines Pferdes!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Selbstentwicklung</strong></h2>



<p>Das Reiten und der Umgang mit Pferden hällt uns stets den Spiegel vor. Pferde sind grundehrlich und konfrontieren uns mit unseren innersten Themen, wie z.B. Angst, Unsicherheiten, Ungeduld, Selbstzweifel, Leistungsdruck, etc.. Sie helfen uns dabei an diesen Themen zu arbeiten und zu wachsen &#8211; auf ihre eigene einfühlsame und fast unmerkliche Art.</p>



<p>Aber mit den Pferden entdeckst Du nicht nur die Punkte an denen Du wachsen kannst, sondern Du kannst auch eine tiefe Verbundenheit spüren, großes Glück, die Freude an den kleinen Dingen wieder erlernen, mehr zu Dir finden, innere Ruhe spüren und einen fast meditativen Zustand erreichen. Nichts lässt die aktuellen Probleme so schnell in den Hintergrund treten, wie eine konzentrierte <a href="https://herzenspferd.de/dressur/">Dressurstunde</a>, ein entspannter Ausritt oder spielerische Freiarbeit mit dem Pferd auf dem Platz.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr als nur ein Sport</strong></h2>



<p>Du siehst, Reiten ist also weit mehr als nur ein Sport um Dich fit zu machen, sondern es hilft Dir bei der ganzheitlichen Entwicklung von Kraft, Flexibilität, Koordination, Konzentration, Geduld, Achtsamkeit, Selbsterkenntnis und dem Abbau von Stress.</p>



<p>Damit das Reiten Dir bis in&#8217;s hohe Alter dabei helfen kann fit zu bleiben, solltest Du ein paar Dinge beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbeite mit Zusatzsport wie Yoga an Deinen körperlichen Schwachstellen</li>



<li>Löse hartnäckige mentale Blockaden mit Mentaltraining für Reiter/innen</li>



<li>Achte auf die Sicherheit im Umgang mit dem Pferd und auf Sicherheit beim Reiten (Anti-Schrecktraining, <a href="https://uvex-group.shop/reitsport.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Helm</a> &amp; evtl. Schutzweste, Falltraining, Unfalltracker, etc.)</li>



<li>Lass Dich regelmäßig vom Physiotherapeuten oder Osteopathen durchchecken (ich mache das 1-2 mal im Jahr und je nach Bedarf)</li>
</ul>



<p></p>









<p></p>
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		<title>Gewichtshilfen &#038; Sitzhilfen &#8211; 5 Do&#8217;s und Dont&#8217;s</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 17:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein häufiges Missverständnis beim Reiten ist, dass Sitzhilfen und Gewichtshilfen als das Gleiche betrachtet werden. Wo die Unterschiede zwischen beiden Hilfen liegen, wie Du sie richtig einsetzt und kombinierst und worauf Du sonst noch achten solltest, habe ich im Video zusammengefasst (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter!). DO: [&#8230;]</p>
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<p>Ein häufiges Missverständnis beim Reiten ist, dass Sitzhilfen und Gewichtshilfen als das Gleiche betrachtet werden. Wo die Unterschiede zwischen beiden Hilfen liegen, wie Du sie richtig einsetzt und kombinierst und worauf Du sonst noch achten solltest, habe ich im Video zusammengefasst (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter!).</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>DO: Kenne den Unterschied zwischen Sitz- und Gewichtshilfen</strong></h2>



<p><a href="https://herzenspferd.de/gewichtshilfen/">In diesem Artikel habe ich schonmal genauer erklärt, was die Gewichtshilfen sind und wie Du sie einsetzt.</a> Der Kurzzusammenfassung: Das Pferd möchte immer im Gleichgewicht bleiben, deshalb folgt es Deinem Gewicht. Lehnst Du Dich nach links, wird Dein Pferd sich nach links bewegen.</p>



<p>Nun wird in der Reiterwelt immer viel diskutiert, wie die Gewichtshilfen richtig eingesetzt werden und man hört öfter mal, dass das Pferd dem Gewicht weicht (z.B. in Biegungen). Und hier taucht das Missverständnis auf: Es gibt nämlich nicht nur die Gewichtshilfen, sondern auch die Sitzhilfen. Die Sitzhilfen kommen aus der Hüfte heraus und funktionieren über Druck mit den Sitzbeinhöckern. Reite ich eine Biegung mit dem korrekten Drehsitz, dann ist mehr Druck auf dem inneren Sitzbeinhöcker und das Pferd biegt sich um diesen (und um den inneren Schenkel) herum. Das Gewicht sollte jedoch weiterhin mittig über dem Pferd sein, man lehnt sich also nicht in den Zirkel hinein!</p>



<p>Ich kann sogar &#8211; möchte ich z.B. den Zirkel vergrößern &#8211; mit dem korrekten Drehsitz das Pferd nach innen biegen und gleichzeitig mein Gewicht leicht nach außen verlagern. Gewichts- und Sitzhilfen können also kombiniert werden.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>DO: Tritt den Steigbügel aus, um Dein Gewicht zu verlagern</strong></h2>



<p>Wenn Du Dein Gewicht verlagern möchtest, dann solltest Du trotzdem gerade im Oberkörper bleiben und nicht in der Seite abknicken. Um das zu erreichen, hilft es einfach den Steigbügel auf der Seite, auf der Du mehr Gewicht haben möchtest, vermehrt zu belasten.</p>



<p>Das heißt, wenn Du auf einem Zirkel mehr Gewicht nach außen bringen möchtest, trittst Du den äußeren Bügel mehr aus.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>DO: Setze Dein Becken ein um Dein Pferd zu versammeln</strong></h2>



<p>Das Becken Deines Pferdes spiegelt Dein Becken: Möchtest Du, dass Dein Pferd sich <a href="https://herzenspferd.de/versammlung-pferd/">versammelt </a>(also seine Hanken beugt), dann musst Du Dein Becken abkippen (also quasi auch Deine Hanken beugen). Eine vermehrte Versammlung bedeutet auch immer eine Verlangsamung (man denke an die Piaffe als hohen Grad der Versammlung), deshalb kannst Du Dein Pferd durch das Abkippen Deines Beckens auch wunderbar <a href="https://herzenspferd.de/ganze-parade-reiten/">durchparieren</a>!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>DON&#8217;T: Den Oberkörper nach vorne beugen</strong></h2>



<p>Wenn das Pferd schneller wird und der Reiter überrumpelt oder <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/">ängstlich</a> ist, neigen Viele dazu sich nach vorne zu beugen &#8211; das ist eine ganz normale, instinktive Schutzreaktion. Leider bringt dies aber mehr Gewicht auf die Vorhand des Pferdes und zwingt es dazu, seinem Gleichgewicht hinterherzurennen &#8211; es wird also eher noch schneller!</p>



<p>Stattdessen sollte man sich dieser instinktiven Reaktion bewusst sein, durchatmen und sich ganz bewusst eher nach hinten lehnen. Das stabilisiert den Sitz und verlangsamt das Pferd.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>DON&#8217;T: Im Oberkörper abknicken</strong></h2>



<p>Viele Reiter knicken auf <a href="https://herzenspferd.de/biegungen-reiten-zirkel/">Biegungen</a> im Oberkörper ab, wenn sie den richtigen Drehsitz noch nicht gelernt haben oder ihr Gleichgewicht verschieben wollen. Stattdessen sollte der Drehsitz aus dem Becken heraus erfolgen und wenn das Gewicht verschoben werden muss ein Steigbügel mehr ausgetreten werden.</p>



<p><strong><a href="http://herzenspferd.de/kurse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr zum Drehsitz und allen grundlegenden Hilfen gibt es auch in unserem Online-Kurs!</a></strong></p>









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<p></p>
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		<title>Treibende Hilfen &#8211; 8 Do&#8217;s und Dont&#8217;s [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 17:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Pferd anzutreiben kommt einem auf den ersten Blick ziemlich einfach vor: Schenkel ran und los. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, wenn man ein Pferd möchte, das dauerhaft fein und schnell auf die treibenden Hilfen reagiert. Im Video habe ich deshalb 8 Tipps zusammengefasst und erkläre, was man beim Treiben tun und was [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/treibende-hilfen/">Treibende Hilfen &#8211; 8 Do&#8217;s und Dont&#8217;s [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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<p>Das Pferd anzutreiben kommt einem auf den ersten Blick ziemlich einfach vor: Schenkel ran und los. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, wenn man ein Pferd möchte, das dauerhaft fein und schnell auf die treibenden Hilfen reagiert. Im Video habe ich deshalb 8 Tipps zusammengefasst und erkläre, was man beim Treiben tun und was man besser vermeiden sollte.</p>



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		<title>Pferd motivieren &#8211; 10 Tipps für mehr Spaß beim Training! [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 15:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein unmotiviertes Pferd kann das Training ganz schön erschweren. Und obwohl es natürlich Pferde gibt, die von Natur aus etwas unmotivierter sind, liegt es doch in der Verantwortung des Pferdebesitzers und Reiters das Training so zu gestalten, dass das Pferd Spaß haben kann und mit Motivation dabei ist. Ein paar Tipps dazu, wie das gehen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/pferd-motivieren/">Pferd motivieren &#8211; 10 Tipps für mehr Spaß beim Training! [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein unmotiviertes Pferd kann das Training ganz schön erschweren. Und obwohl es natürlich Pferde gibt, die von Natur aus etwas unmotivierter sind, liegt es doch in der Verantwortung des Pferdebesitzers und Reiters das Training so zu gestalten, dass das Pferd Spaß haben kann und mit Motivation dabei ist. Ein paar Tipps dazu, wie das gehen kann, verrate ich im Video.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/pferd-motivieren/">Pferd motivieren &#8211; 10 Tipps für mehr Spaß beim Training! [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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		<title>Passt der Sattel dem Pferd? Meine (nicht-Profi) Checkliste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 16:19:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein unpassender Sattel ist für das Pferd mindestens so unangenehm wie unpassende und drückende Schuhe für uns. Häufige Folgen können Druckstellen, Wunden, Verspannungen, Lahmheiten &#8211; und daraus folgend &#8211; Widersetzlichkeiten wie Buckeln, Steigen, Durchgehen und vieles mehr sein. Jeder Sattel sollte regelmäßig vom Profi geprüft werden, aber auch als PferdebesitzerIn solltest du erkennen können, wenn [&#8230;]</p>
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<p>Ein unpassender Sattel ist für das Pferd mindestens so unangenehm wie unpassende und drückende Schuhe für uns. Häufige Folgen können Druckstellen, Wunden, Verspannungen, Lahmheiten &#8211; und daraus folgend &#8211; Widersetzlichkeiten wie Buckeln, Steigen, Durchgehen und vieles mehr sein.</p>



<p>Jeder Sattel sollte regelmäßig vom Profi geprüft werden, aber auch als PferdebesitzerIn solltest du erkennen können, wenn der Sattel nicht mehr gut liegt und dem Pferd Schmerzen bereitet. Im Video (oder im Text darunter) stelle ich dir meine einfache Checkliste (für nicht-Profis) vor, anhand der du deinen Sattel überprüfen kannst.</p>



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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wann solltest du den Sattel überprüfen lassen?</strong></h2>



<p>Es ist wichtig, den Sattel regelmäßig auf seine Passform prüfen zu lassen, idealerweise 1-2 mal pro Jahr. Viele Sattler empfehlen sogar, den Sattel alle paar Monate zu überprüfen – allerdings ist das für die meisten Pferdebesitzer eher unrealistisch. </p>



<p>Besondere Aufmerksamkeit verdient der Sattel, wenn dein Pferd körperliche Veränderungen durchmacht. Hat es beispielsweise eine längere Krankheitspause hinter sich oder wurde es intensiv trainiert, sollte der Sattel unbedingt angepasst werden. Das gilt auch, wenn dein Pferd in der Winterpause an Muskulatur verloren hat oder im Frühjahr wieder mit dem Training begonnen wird.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Nicht-Profi Checkliste für den Sattel</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. <strong>Die Symmetrie des Sattelbaums überprüfen</strong></h3>



<p>Der Sattelbaum ist das Grundgerüst des Sattels und spielt eine entscheidende Rolle für den korrekten Sitz. Der Baum sollte symmetrisch sein und es sollten sich keien Falten oder Verformungen im Leder der Sitzfläche zeigen. Ein asymmetrischer Sattelbaum führt zu ungleichmäßiger Druckverteilung und kann zu Schmerzen und Muskelverspannungen beim Pferd führen.</p>



<p>Überprüfe auch, ob der Sattelbaum bei Belastung (zum Beispiel wenn du dich in den Sattel setzt) zu viel Bewegung zulässt, knarzt oder queitscht &#8211; das kann ein Zeichen für Beschädigungen sein. In diesem Fall solltest du den Sattel von einem Sattler überprüfen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Die <strong>Lage des Sattels auf dem Pferderücken</strong> prüfen</h3>



<p>Der Schwung des Sattels sollte in etwa dem Schwung des Pferderückens folgen, damit kein sogenannter Brückeneffekt entsteht. Das ist z.B. der Fall, wenn der Sattel im Vergleich zum Rücken zu gerade ist und nur vorne und hinten &#8211; nicht aber in der Mitte &#8211; aufliegt. Das kann zu deutlichen Druckstellen führen.</p>



<p>Der tiefste Punkt des Sattels sollte sich in der Mitte der Sitzfläche befinden, so dass du im Schwerpunkt sitzen kannst und dein Becken weder nach vorne noch nach hinten kippt. Das Kopfeisen sollte etwa zwei Fingerbreit hinter dem Schulterblatt des Pferdes liegen, damit es nicht in die Schulter drückt (viele ReiterInnen satteln zu weit vorne). Die hinteren Kissen des Sattels sollten nicht über die letzte Rippe hinausgehen. Das kann bei Pferden mit kurzem Rücken durchaus zu Problemen führen, wenn die ReiterIn eine größere Sitzfläche braucht. </p>



<p>Die Sitzflächengröße des Sattels richtet sich nämlich nach dem Gesäß der ReiterIn &#8211; du solltest weder in einem zu großen Sattel noch in einem zu kleinen sitzen, denn dann ist deine Beckenbeweglichkeit eingeschränkt und es gibt unter Umständen eine falsche Druckbelastung des Sattels und somit des Pferderückens. Besonders eine zu kleine Sitzfläche ist hier fatal.</p>



<p>Ein häufiges Problem ist, dass der Sattel zu eng oder zu weit ist. Ein zu enger Sattel schränkt die Bewegungsfreiheit der Schultern ein, während ein zu weiter Sattel Druck auf die Wirbelsäule ausüben kann. Wenn der Sattel nur vorne oder nur hinten zu weit oder zu eng ist, dann kippt er entweder nach vorne oder hinten und du kannst nicht mehr im Schwerpunkt sitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. <strong>Polsterung und Druckverteilung</strong></h3>



<p>Die Polsterung des Sattels sorgt dafür, dass dein Gewicht gleichmäßig auf dem Pferderücken verteilt wird. Überprüfe, ob die Polster gleichmäßig sind und keine Unebenheiten oder Verhärtungen aufweisen. Uneinheitliche Polsterungen können Druckstellen verursachen.</p>



<p>Fühle mit der Hand unter die Polster und überprüfe, ob die Druckverteilung gleichmäßig ist. Wenn du beim Reiten an bestimmten Stellen mehr Druck spürst, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass der Sattel nicht gut passt oder dass das Pferd asymmetrische Muskelstrukturen hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. <strong>Wirbelsäulenfreiheit sicherstellen</strong></h3>



<p>Der Bereich entlang der Wirbelsäule sollte im Sattel ausreichend Platz haben. Unter dem Reitergewicht sollten noch zwei Finger (übereinander) zwischen Wirbelsäule und Sattel passen. Wenn der Sattel zu weit oder zu eng ist und demensprechend auf der Wirbelsäule aufliegt, kann es zu schmerzhaften Druckstellen kommen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">5. <strong>Der Gurt und seine Position</strong></h3>



<p>Achte darauf, dass der Gurt symmetrisch verschnallt ist (also nicht auf einer Seite im obersten Loch und auf der anderen Seite im untersten) und weder zu locker noch zu fest sitzt. Der Gurt sollte eine Handbreit hinter dem Ellbogen liegen, um ein Scheuern daran zu vermeinden. Die Schnallen sollten über dem unteren Sattelblatt liegen oder unterpostert sein. Ein zu fest angezogener Gurt kann die Atmung deines Pferdes einschränken, während ein zu lockerer Gurt dazu führen kann, dass der Sattel verrutscht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. <strong>Beobachte dein Pferd nach dem Reiten</strong></h3>



<p>Schau dir nach dem Reiten den Rücken deines Pferdes genau an. Es sollte einen gleichmäßigen, symmetrischen Schweißabdruck zeigen. Ist das nicht der Fall, kann das ein Hinweis darauf sein, dass der Sattel nicht richtig sitzt. Achte darauf, ob sich Druckstellen bilden oder ob das Pferd an bestimmten Stellen empfindlich auf Berührung reagiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. <strong>Verhalten des Pferdes beim Satteln</strong></h3>



<p>Zeigt dein Pferd beim Satteln oder beim Reiten ungewöhnliche Reaktionen wie Schlagen mit dem Schweif, Ohren anlegen oder sonstige Widersetzlichkeiten, kann das ein Anzeichen für Schmerzen oder Unbehagen sein. </p>



<p></p>



<p><strong>Wenn du bei der Überprüfung des Sattels auf Unregelmäßigkeiten stößt oder dein Pferd Verhaltensänderungen zeigt, die auf Sattelprobleme hindeuten könnten, solltest du auf jeden Fall einen Profi hinzuziehen. </strong></p>



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		<title>Reiturlaub und Yoga in Island: Vorsicht &#8211; Lebensverändernd!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 16:30:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leise indische Musik fließt wie ein leichter Windhauch durch das Haus im Skagafjord. Ich lasse mich von ihr zum luftigen Wohnzimmer mit der hohen Decke und dem wunderbaren Ausblick tragen. Der Raum, mit seinen sonst so gemütlichen Sofas, ist leergeräumt und die Mädels und Manoj, unser Besuch aus Indien, warten schon auf ihren bunten Yogamatten [&#8230;]</p>
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<p>Leise indische Musik fließt wie ein leichter Windhauch durch das Haus im Skagafjord. Ich lasse mich von ihr zum luftigen Wohnzimmer mit der hohen Decke und dem wunderbaren Ausblick tragen. Der Raum, mit seinen sonst so gemütlichen Sofas, ist leergeräumt und die Mädels und Manoj, unser Besuch aus Indien, warten schon auf ihren bunten Yogamatten auf mich.</p>



<p>Ich setze mich auf meine blaue Matte, atme tief ein und lange aus. Zusammen mit meinem Atem fließt alle Anspannung der letzten Wochen aus mir heraus. Ich bin angekommen.</p>



<p><span style="color: #999999;">Du fragst Dich wo ich bin? Ich bin zurück in Island und bei</span> <a href="https://www.yogihorse.com/" target="_blank" rel="noopener">Yogihorse</a><span style="color: #999999;">. Aber dieses Mal bin ich nicht nur zum Reiten dort, sondern für eine einzigartige Kombination aus Yoga und Reiten. Mit ihrer</span> <a href="https://www.yogihorse.com/innere-balance-auf-dem-pferd.html" target="_blank" rel="nofollow noopener">&#8222;Innere Balance auf dem Pferdrücken&#8220;</a><span style="color: #999999;">-Woche schlägt Hlín die Brücke zwischen <a href="https://herzenspferd.de/yoga-fuer-reiter-reitersitz/" target="_blank" rel="noopener">Yoga und Reiten</a>, zwischen dem Suchen und Finden der inneren Mitte und Balance auf dem Pferdrücken, zwischen Stabilität und Loslassen. Und es ist fantastisch.</span></p>



<p><strong><a href="https://herzenspferd.de/leserreise-nach-island/">Du willst nicht nur lesen, sondern das alles selbst erleben? Dann komm mit auf meine Herzenspferd-Leserreisen nach Island und zu Yogihorse! Hier gibt es mehr Infos!</a></strong></p>



<p>Flashback einen Tag zuvor: &#8222;Hi, gehörst du zu meiner Yogihorse-Truppe?&#8220; frage ich die Frau mit dem türkisfarbenen Oberteil und den schönen grüngraublauen Augen, die am Gate im Frankfurter Flughafen wartet. &#8222;Ja! Du bist Christina?!&#8220; kommt es mit einem strahlenden Lächeln zurück. Und der Rest ist Geschichte: Die Wartezeit auf unseren Flug vergeht mit einem Fingerschnippen und tiefgründigen Gesprächen, die schon einen kleinen Vorgeschmack geben auf das, was wir in der kommenden Woche teilen werden. Es ist, als würden wir uns schon ewig kennen &#8211; wenn wir ganz im Yoga-Spirit bleiben: vielleicht aus einer früheren Reinkarnation.</p>



<p>Tatsächlich ist es aber nicht der erste Kontakt, den wir haben. In den Wochen vor der Abreise haben sich alle Mädels der Gruppe virtuell per WhatsApp getroffen, gemeinsam geplant, gelacht und sich kennengelernt. Das erste Treffen mit den anderen Mädels läuft genauso herzlich und entspannt ab wie erwartet und die vier Stunden Fahrt in den Norden Islands und zu Yogihorse vergehen bei guten Gesprächen wie im Flug.</p>



<p>Zurück im hier und jetzt und auf meiner Yogamatte überkreuze ich die Beine und lehne mich leicht nach vorne, um meine Sitzbeinhöcker so auszurichten, dass ich gleichmäßig auf ihnen sitze. Wir legen die Hände vor der Brust zusammen und singen gemeinsam ein &#8222;Ommm&#8220; zur Eröffnung der ersten Yogaeinheit des Tages. Innerhalb von Sekunden finden wir eine gemeinsame Frequenz und der tiefe Ton vibriert in meinem Bauch.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/yogamatten-holzboden-1.jpg" alt="Bunte Yogamatten auf einem Holzboden innerhalb eines hohen, hellen Raums." class="wp-image-4782" width="578" height="326"/></figure>



<p>Die Morgeneinheiten sind der perfekte Start in den Tag: Noch vor dem Frühstück spüren wir unserem Atem nach, richten unsere Körper neu aus und entdecken Muskeln, von denen wir nichtmal wussten, dass es sie gibt! Im Lauf der Einheit lösen sich mit meinen verspannten Muskeln auch Stress und innere Anspannung. Ich habe zum ersten Mal seit langer Zeit wieder das Gefühl, tief und frei atmen zu können. Ein Gefühl der Leichtigkeit und des Wohlwollens breitet sich aus &#8211; und nicht nur bei mir, auch den anderen Mädels geht es so. Wir wachsen innerhalb kürzester Zeit so zusammen und führen so viele persönliche, tiefe Gespräche, wie ich es nie für möglich gehalten hätte &#8211; immerhin kennen wir uns erst seit wenigen Tagen!</p>



<p>Und mit diesem Gefühl des Glücks und der grenzenlosen inneren Ruhe setze ich mich dann nach dem Frühstück auf&#8217;s Pferd. In Zweiergruppen geht es zum Unterricht auf den Platz mit dem wunderbaren Blick auf die schneebedeckten Berge und die Küste am Horizont. Es ist still hier, nur der leise Hauch des Windes und das Schnauben der Pferde ist zu hören. Ich richte meine Sitzbeinhöcker so aus, dass ich gleichmäßig auf ihnen sitze und die Bewegungen meiner Falbstute Signi spüre. Mit Hlíns Stimme im Ohr und den Yogaübungen im Kopf, klappt es plötzlich mit der mitschwingenden Hüfte und dem aufrechten Oberkörper! Es ist erstaunlich, wie viel Wirkung und wie viele Parallelen zum Reiten die Yogaübungen des Morgens haben. Es geht um Spannung und Entspannung, um Atem, um Balance und um das richtige Ausrichten einzelner Körperteile. Durch das <a href="https://herzenspferd.de/yoga-fuer-reiter-reitersitz/" target="_blank" rel="noopener">Yoga bekommt man ein besseres Körperbewusstsein</a>, das man direkt in den Sattel mitnehmen kann.</p>



<p>Hlíns Pferde tun ihr übriges: Meine Stute Signi lässt sich unglaublich fein und rein über den Sitz reiten. Die Zügel liegen wie Federn in meiner Hand und ich brauche sie nur zur Erweiterung oder Verkürzung des Rahmens. Daran muss ich mich erst gewöhnen, so fein wie Signi bin ich nämlich noch nicht. Aber sie unterstützt mich vorbildlich dabei und zeigt mir jede falsche Hilfe sofort an &#8211; das ist manchmal frustrierend, aber so wahnsinnig lehrreich!</p>



<figure class="wp-block-image alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reitunterricht-island-1.jpg" alt="Eine Reiterin auf einem schwarzen Islandpferd. Sie reitet auf einem Platz inmitten grüner Wiesen, im Hintergrund sind wolkenverhangene Berge zu sehen." class="wp-image-4781" width="524" height="295"/></figure>



<p>Wir alle machen riesige Fortschritte in den ersten Reitstunden, man kann fast hören, wie es ständig &#8222;Klick&#8220; macht. Am meisten berührt und freut mich die Entwicklung einer meiner Mitreiterinnen: Sie steigt nach einem Unfall nur mit großer Angst auf fremde Pferde und ist mehrfach kurz davor die erste Reitstunde abzubrechen. Aber sie hält durch. Und mit Hlíns Hilfe und den geduldigen, sensiblen Ponys töltet sie schon am zweiten Tag mit einem breiten Grinsen im Gesicht an der Küste entlang!</p>



<p>Nach der Reitstunde bringe ich Signi zurück zu ihrer Herde auf den Paddock. Die Ponys sammeln sich um mich und schnuffeln interessiert an meiner Kamera. Sie sind eine wunderbare Mischung aus neugierig und respektvoll. Man merkt, dass sie mit Menschen noch nie schlechte Erfahrungen gemacht haben und sich über meine Anwesenheit freuen. Ein zartes Stupsen an meinem Rücken bringt mich zum Lachen. Ich drehe mich zur hübschen Rappstute Ulla um und streichle ihre samtige Nase zum Abschied.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="392" data-id="4786" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/hlin-islandpferde-1.jpg" alt="Hlín kniet neben einem liegenden Pferd und streichelt seine Brust. Ein weiteres Pferd beschnüffelt ihre Schulter, ein Zweites berührt die Nase des liegenden Pferdes mit seiner eigenen." class="wp-image-4786" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/hlin-islandpferde-1.jpg 696w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/hlin-islandpferde-1-300x169.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/hlin-islandpferde-1-400x225.jpg 400w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="392" data-id="4787" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/islandpferd-frau-1.jpg" alt="Nahaufnahme eines Islandpferdes, das seine Nase freundlich und zart an die Wange einer jungen Frau schmiegt." class="wp-image-4787" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/islandpferd-frau-1.jpg 696w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/islandpferd-frau-1-300x169.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/islandpferd-frau-1-400x225.jpg 400w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></figure>
</figure>



<p>Mein Bauch grummelt unüberhörbar, als ich ins Auto einsteige. Höchste Zeit für&#8217;s Mittagessen. Ich fahre mit den Mädels die paar hundert Meter von Hlíns Hof zu unserem typisch isländischen Haus (ja, wir sind faul). An der Eingangstür weht mir schon der Duft von gebratenem Gemüse und indischem Dal entgegen &#8211; es hat schon seine Vorteile einen Inder in der Truppe zu haben, der lieber kocht als reitet. Passend zur Yogawoche essen wir hauptsächlich indisch-ayurvedisch und nur ein einziges Mal kommt Fleisch auf den Tisch, für die, die wollen. Das Essen ist fantastisch und zu meinem Leidwesen nehme ich trotz der vielen Yogaeinheiten und Reitstunden in der Woche ein bisschen zu. Aber sich bei dem guten Essen zurückzuhalten ist einfach keine Option!</p>



<p>Mit vollen Bäuchen kommen wir nach dem Mittagessen zu einer Theorieeinheit im hellen Wohnzimmer zusammen. Hlín erklärt mit vollem Körpereinsatz das Zusammenspiel und die Grundlagen der Gewichtshilfen, macht vor wie die Gewichtsaufnahme bei korrekten Seitwärtsgängen aussehen muss und wie eine feine Verbindung zwischen Reiterhand und Pferdemaul erfühlt werden kann. Sie hat das Talent, komplizierte Sachverhalte einfach und verständlich zusammenzufassen &#8211; und das auch noch unterhaltsam! Die Theoriestunden vergehen wie im Flug und immer wieder schallt unser Gelächter durch&#8217;s Haus, wenn Hlín sich wieder einmal völlig verrenkt um uns etwas zu erklären.</p>



<p>Die Köpfe voll Wissen und mit neuer Energie starten wir in unseren Nachmittagsausritt entlang der Küste. Jetzt ist genießen angesagt! Ich sauge die Weite und Wildheit der isländischen Natur in mich auf, während Signi den Weg unter uns in geschmeidig schnellem Tölt nur so vorbeifliegen lässt (Übrigens in <a href="https://herzenspferd.de/toelt-hilfen/" target="_blank" rel="noopener">guter Haltung</a> &#8211; keine hochgerissenen Köpfe und weggedrückten Rücken bei Hlíns Ponys!). Unsere Gruppe fließt von Phasen des Gesprächs und Gelächters in Phasen der völligen Stille &#8211; jeder mit seinen Gedanken bei sich, bei seinem Pferd, in der Natur. Nirgends kann ich so sehr zur Ruhe kommen wie auf einem Pferd in Island!</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="392" data-id="4791" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reiter-kueste-island.jpg" alt="Drei Reiter auf ihren Islandpferden stehen nebeneinander am Rand der Klippen, vor ihnen das weite Meer." class="wp-image-4791" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reiter-kueste-island.jpg 696w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reiter-kueste-island-300x169.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reiter-kueste-island-400x225.jpg 400w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="696" height="392" data-id="4790" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reiten-island-lupinien-1.jpg" alt="Zwei Reiterinnen auf Islandpferden reiten durch ein Meer aus violetten Lupinien." class="wp-image-4790" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reiten-island-lupinien-1.jpg 696w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reiten-island-lupinien-1-300x169.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/reiten-island-lupinien-1-400x225.jpg 400w" sizes="(max-width: 696px) 100vw, 696px" /></figure>
</figure>



<p>Der Wind an der Küste bläst uns nach einiger Zeit wieder in Richtung Heimat. Mit einem letzten, Tränen in die Augen treibenden Galopp, beenden wir unseren Ritt. Die Ponys sind munter und ziehen fleißig vorwärts &#8211; der lange Ritt hat sie kaum ermüdet und sie würden gerne noch ein Stückchen weitergaloppieren. Wir halten sie mit Leichtigkeit zurück und reiten vorbei an einem strahlend violetten Lupinenfeld durch&#8217;s Hoftor. Feierabend für die Pferde: Mit freudigem Quietschen galoppiert die Herde auf ihre weitläufige Koppel &#8211; ich bin immer wieder erstaunt, dass die Ponys auf dem hügeligen Gelände kein einziges Mal stolpern. Die Trittsicherheit der Isländer kommt eben nicht von ungefähr!</p>



<figure class="wp-block-video aligncenter"><video controls src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/Galopp-Koppel-1.mp4"></video></figure>



<figure class="wp-block-image alignleft is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/09/pferde-island-bach-sonnenuntergang-1.jpg" alt="Eine Herde Islandpferde läuft im Sonnenuntergang entlang eines Bachs auf ihre Koppel." class="wp-image-4769" width="448" height="252"/></figure>



<p>Wir lassen unseren Feierabend in einer natürlichen heißen Quelle zwischen Bergen und Küste ausklingen. Im heißen Wasser entspannen beanspruchte Muskeln und ich fühle mich wie eine rundum glückliche, wohlig warme Qualle (irgendwie wabbelig, weich und muskellos). Ich lege meinen Nacken an den steinigen Rand der Quelle, schaue den vorbeiziehenden Wolken zu und lausche dem murmelnden Isländisch der Einheimischen, mit denen wir im heißen Wasser sitzen.</p>



<p>Ich seufze tief und denke mir &#8222;Besser als das? Geht nicht!&#8220;.</p>



<p></p>



<p></p>





<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;834901bd637c8aeda2bb4c5d884edb31&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;fc815680a7127e7a5c34b6be5c7e2e49&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/herzenspferd.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/834901bd637c8aeda2bb4c5d884edb31-fc815680a7127e7a5c34b6be5c7e2e49.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Reiten &amp; Yoga in Island bei Yogihorse&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.29629629629629761211617733351886272430419921875}" title="Reiten &amp; Yoga in Island bei Lynghorse | Yogihorse" width="1080" height="608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/8EcOB01rbnA?feature=oembed" consent-required="259520" consent-by="services" consent-id="259521" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/8EcOB01rbnA?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
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<p>Ein paar Monate später sitze ich hier, in der Herbstsonne auf meinem Sofa, und denke an meine Zeit in Island zurück und was sie alles verändert hat. Ich meditiere seitdem nicht nur fast täglich, sondern habe neue Energie und Mut für wichtige Änderungen in meinem Leben. Die Woche bei Yogihorse hat mir dringend nötigen Abstand zum stressigen Alltag und einen Weg zu mehr innerer Ruhe, Achtsamkeit und Klarheit gebracht. Sie war definitiv lebensverändernd für mich <strong>♥</strong></p>



<p><strong><a href="https://herzenspferd.de/leserreise-nach-island/">Du willst nicht nur lesen, sondern das alles selbst erleben? Dann komm mit auf meine Herzenspferd-Leserreisen nach Island und zu Yogihorse! Hier gibt es mehr Infos!</a></strong></p>



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		<title>Die Angst beim Reiten überwinden mit Mental Training!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 08:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Mentaltraining]]></category>
		<category><![CDATA[wingwave]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Angst beim Reiten ist für viele Reiter ein Problem. Fast täglich bekomme ich Emails von Leserinnen und Lesern, die eine Lösung und einen Weg aus ihrer Angst suchen. Ob das nun ganz speziell die Angst vorm Reiten im Gelände ist, Angst vorm Galoppieren oder Springen oder es schon damit anfängt, dass man sich gar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Angst beim Reiten ist für viele Reiter ein Problem. Fast täglich bekomme ich Emails von Leserinnen und Lesern, die eine Lösung und einen Weg aus ihrer Angst suchen. Ob das nun ganz speziell die Angst vorm Reiten im Gelände ist, Angst vorm Galoppieren oder Springen oder es schon damit anfängt, dass man sich gar nicht erst auf&#8217;s Pferd traut &#8211; diese Gefühle stellen immer eine hohe Belastung dar und gehen auch meist nicht von selbst wieder weg.</p>



<p>In meinen Artikeln darüber, <a href="https://herzenspferd.de/angst-vorm-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">was Du gegen Angst beim Reiten tun kannst</a> und <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie Du mit der Angst umgehen kannst</a>, gebe ich schon viele Tipps zum Thema. Was aber, wenn das alles nicht hilft und die Angst weiter hartnäckig bleibt?</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Interview zum Thema Angst beim Reiten</strong></h2>



<p>Zwei der Möglichkeiten sich seinen Ängsten zu stellen und diese zu überwinden sind Mental Training und wingwave Coaching. Weil ich in diesen Bereichen keine Expertin bin, habe ich Mental Trainerin und wingwave Coach Dr. Birgit Harenberg (<a href="https://www.ridersmind.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier findest Du ihre Seite</a>) gebeten, mir ein paar Fragen zu beantworten und zu erzählen, wie man mit Training seine Angst beim Reiten überwinden kann.</p>



<p>Birgit ist promovierte Biologin und hat vor einigen Jahren die Ausbildung zum NLP-Coach-Basic und weiter zum Sport-Mental-Coach an der SportNLP-Academy/Rosenheim absolviert. Anfang 2015 folgte dann die Weiterbildung als Wingwave-Coach.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Warum haben wir überhaupt Angst und wie entsteht sie?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Angst ist eine sehr &#8222;ursprüngliche&#8220; Emotion. Ohne Angst wäre unsere Menschheit schon längst ausgestorben. Sie schützt uns vor Gefahren und sicherte das Überleben in der Vorzeit. Wir Menschen besitzen ein Gen (Stathmin), das für angeborene und erlernte Angst zuständig ist.</p>



<p>Die Ursachen der Angst sind sehr unterschiedlich. So spielen Überforderung und Stress, negative Erfahrungen (Kopfkino), mangelndes Selbstvertrauen, negatives Denken oder Erziehungsfehler eine Rolle bei der Entstehung von Angst.</p>



<p><strong>Dabei muss man unterscheiden ob es sich um berechtigte, reale Angst handelt oder um eine verzerrte Wahrnehmung.</strong> Als Beispiel führe ich immer gerne das Geländehindernis &#8222;Ententeich&#8220; in Luhmühlen an. Dieses Hindernis könnte ich sicher noch nicht einmal ohne Pferd überwinden &#8211; hier ist die Angst richtig und wichtig!</p>



<p>Es gibt aber auch die &#8222;normalen&#8220;, oft irrationalen Ängste: der Gruppengalopp, der Sprung im Gelände, die Turnierprüfung, die kritischen Blicke der Zuschauer&#8230; Situationen also, die nicht per se gefährlich sind, in denen aber einfach der Kopf nicht mit spielt und die Angst uns am Weiterkommen hindert.</p>



<p><strong>Angst entsteht immer, wenn man sich den Anforderungen der Situation nicht gewachsen fühlt.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Was kann man gegen die Angst beim Reiten tun?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Der erste Schritt ist, unsere Angst näher zu beleuchten, um einschätzen zu können, ob die Angst berechtigt ist (vgl. Ententeich) oder nur in unserem Kopf existiert. Das klappt am besten mit einer <strong>&#8222;Standortanalyse&#8220;</strong>. Dazu ist es hilfreich, sich Zettel und Stift zu schnappen und sich zu folgenden Fragestellungen Notizen &#8211; oder noch besser eine Mindmap (unser Gehirn liebt Bilder!) &#8211; zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was kann ich (mein Pferd) gut?</li>



<li>Welche Fähigkeiten haben wir (schon erlernt)?</li>



<li>Welche Lektionen funktionieren einwandfrei (Paraden, Übergänge, Seitengänge)?</li>



<li>Wie gut ist meine Beziehung zu meinem Pferd? Wie groß ist das Vertrauen zueinander? Am Boden? Im Sattel?</li>



<li>Gelingt eine erfolgreiche Kommunikation?</li>



<li>Wie und wer hat die Führung in unser Beziehung?</li>



<li>Wie sieht mein Selbstbild und mein Selbstvertrauen aus? Ist meine Selbstbild realistisch? Oder ist es verzerrt und beeinflusst durch die Interpretationen anderer bzw. durch mich selbst?</li>



<li>Kann ich mir, meinen Stärken und Fähigkeiten und meinem Pferd auch in kritischen Situationen vertrauen?</li>



<li>Was erfordert die neue oder Angst einflößende Situation von mir?</li>



<li>Was muss ich tun, um diese Situation erfolgreich zu meistern?</li>



<li>Welche konkreten Schritte muss ich tun? Was brauche ich dafür?</li>



<li>Wer oder was kann mir dabei helfen?</li>
</ul>



<p><strong>Diese Gedanken und Lösungsansätze werden nun zu einem <a href="https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/die-smart-formel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">smarten</a> Ziel formuliert und es werden ganz konkrete Handlungsschritte erarbeitet.</strong> Oft wirkt das riesige &#8222;Problem&#8220; auf einmal nicht mehr so bedrohlich. So kommt man aus der Opferrolle raus und wird zum Akteur statt zum Reakteur.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Und wenn man aus der Angstspirale so einfach nicht herauskommt? Viele Reiter wissen rational, dass ihnen eigentlich nichts passiert, aber das &#8222;Kopfkino&#8220; lässt sich einfach nicht abschalten.</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Ja, es gibt Situationen, die wir &#8211; rational betrachtet &#8211; sehr gut meistern könnten, aber emotional nicht bewältigen. Ursache hierfür sind <strong>Blockaden auf der Ebene des limbischen Systems</strong> unseres Gehirns (hier liegt das emotionale Zentrum), die sich auf Grund von unangenehmen, schmerzhaften Erfahrungen (z.B. einem Sturz) oder Erlebnissen gebildet haben. Dieses so genannte posttraumatische Stressimprint (PSI) kann man alleine nicht bewältigen.</p>



<p>Viele Reiter, die zu mir kommen, sind verzweifelt und frustriert. Sie können Lektionen oder Situationen nicht mehr erfolgreich bewältigen, obwohl es ihnen früher gelang. Zudem sind viele Reitlehrer und Trainer mit diesen Problemen überfordert. Gut gemeinte Ratschläge, wie: &#8222;Streng dich doch ein bisschen an&#8220; oder &#8222;das schaffst du schon, das hat ja früher auch geklappt!&#8220; zeigen keine Wirkung und steigern den Frust bei Reiter und Trainer.</p>



<p>Erst wenn die Blockade auf der Ebene des limbischen Systems gelöst wird, kann das Ereignis auf die Ebene des Cortex (hier ist der Verstand im Gehirn lokalisiert) gelangen und dort verarbeitet werden.<br>Hierbei setze ich das <a href="https://www.ridersmind.de/ridersmind/wingwave/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>wingwave Coaching</strong></a> mit sehr großem Erfolg ein. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskelringtests wird die genaue Ursache der Blockade identifiziert. Anschließend erfolgt die Verarbeitung des Erlebten durch die Simulation wacher REM-Phasen.</p>



<p>Leider ist diese Methode noch nicht sehr bekannt &#8211; was sehr schade ist, denn es gibt so viele Reiter, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich wieder losgelassen und entspannt auf ihrem Pferd zu sitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Das ist ja spannend! Wie genau läuft so ein wingwave Coaching ab?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Zunächst führe ich ein <strong>telefonisches Erstgespräch</strong>, in dem ich mir die Probleme des Pferd-Reiter-Paares beschreiben lasse. Anhand der Problembeschreibung entscheide ich, ob ein wingwave Coaching zum Einsatz kommt oder ob hier ein Mental Training mehr Sinn macht.</p>



<p>Mein Klient kommt dann zu mir auf den Hof, wo eine <strong>&#8222;inhouse&#8220;-Sitzung</strong> stattfindet. Hier wird noch mal das Thema, an dem gearbeitet werden soll, besprochen und der Ablauf der Sitzung erklärt. Hier bespreche ich auch den wissenschaftlichen Hintergrund des wingwave und wie und warum es funktioniert. Ebenso erkläre ich den kinesiologischen Muskelringtest, der dazu dient, die Ursache, die Blockade oder den Glaubenssatz zu identifizieren.</p>



<p><strong>Sind wir mit dem Muskelringtest auf die Ursache gekommen, erfolgt die eigentliche Intervention.</strong> Normalerweise verarbeiten wir alle Erlebnisse u.a. in der sogenannten REM-Phase des Schlafes (REM steht für rapid eye movement &#8211; während dieser Traumphase bewegen sich die Augen hinter den Augenlidern ganz schnell hin und her). Die Bewegung des REM-Schlafes wird durch schnelles Hin- und Herbewegen der Finger vor den Augen des Klienten initiiert, es wird also eine &#8222;wache&#8220; REM-Phase simuliert. So erfolgt die Verarbeitung der Blockade oder des Glaubenssatzes.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Und was passiert dann? Woran erkennt man, dass sich die Blockade gelöst hat?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Während des &#8222;winkens&#8220; &#8211; so wird das tatsächlich genannt &#8211; verändert sich das Gefühl des Klienten zur auslösenden Situation und er ist in der Lage diese zu verarbeiten. Der Gedanke an die Situation soll beim Klienten kein Unbehagen mehr auslösen. Zusätzlich wird der kinesiologische Muskelringtest zur Überprüfung genutzt.</p>



<p>Ich schicke meine Klienten dann mit der Bitte nach Hause, sich die nächsten Tage auf das Pferd zu setzen. Sie sollen genau &#8222;hinhören&#8220;, was die Pferde ihnen zu sagen haben. Pferde nehmen Veränderungen sehr genau wahr.</p>



<p>Es folgt ein telefonischer Kontakt in 2-4 Wochen nach dem Coaching. Hier werden die Veränderungen und das weitere Vorgehen besprochen. Manchmal erfolgen weitere wingwave-Sitzungen, manchmal geht es mit Techniken aus dem Mental Training weiter. Je nachdem, was der Kunde braucht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Wie viele Sitzungen sind zur Beseitigung einer Blockade nötig?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Das ist sehr unterschiedlich. Je nachdem, wie die Blockade beschaffen ist/war. In vielen Fällen reichen eine oder zwei Sitzungen. Ganz selten muss ich mal mit ans Pferd. In solchen Fällen bin ich bei der Reitstunde dabei und &#8222;winke&#8220; den Reiter auf dem Pferd in der &#8222;bedrohlichen&#8220; Situation.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd:</strong> <strong>Wow! Nur eine oder zwei Sitzungen? So schnell?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Ja, wingwave ist hoch effizient! Deshalb bin ich ja auch so begeistert von der Methode. Bei einigen Kunden bin selbst ich manchmal erstaunt, wie schnell sich das Problem &#8222;wegwinken&#8220; lässt.<br><strong>Wichtig ist jedoch, dass man mit Techniken aus dem Mental Training den Reiter unterstützt, zukünftig besser und erfolgreicher in heiklen Situation reagieren zu können.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Kann man diese Mental Techniken auch ohne Coach anwenden?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Klar, das habe ich am Anfang auch gemacht. Buch kaufen und los! Jedoch zeigt die Erfahrung, dass es effektiver und nachhaltiger ist, wenn man von einem Coach unterstützt wird.</p>



<p><a href="https://www.ridersmind.de/2016/05/08/b%C3%BCcher-%C3%BCber-mentales-training-im-reitsport-ein-vergleich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine Meinung zu den drei wichtigsten Büchern zum Thema gibt&#8217;s hier.</a></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=twoheartsones-21&amp;l=li2&amp;o=3&amp;a=3275016407" alt=""/></figure>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Was empfiehlst du Reitern, die alleine nicht aus ihrer Angst heraus kommen?</strong></h3>



<p><strong>Birgit: Sucht euch Unterstützung! </strong>Viele Reiter tragen ihre Ängste lange mit sich herum. Wenn sie dann endlich den Weg zu mir gefunden haben, weinen viele! Viele sagen auch: entweder du hilfst oder mein Pferd muss gehen &#8211; was sie aber eigentlich nicht wollen. Viele glauben auch, sie dürfen keine Hilfe annehmen und müssen es alleine schaffen. <strong>Aber wenn ich Zahnschmerzen habe, dann gehe ich ja auch zum Zahnarzt und erwarte nicht, dass ich das Problem alleine lösen kann.</strong></p>





<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: </strong><strong>Vielen Dank für das informative und nette Gespräch liebe Birgit! </strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Infos zu dem Thema findet ihr auch auf Birgits Homepage: <a href="https://www.ridersmind.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ridersmind.de</a></strong></h3>



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		<title>5 einfache Pilates Übungen für einen besseren Sitz!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2016 13:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Aussitzen]]></category>
		<category><![CDATA[Dressur]]></category>
		<category><![CDATA[Dressursitz]]></category>
		<category><![CDATA[Fitness]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Pilates]]></category>
		<category><![CDATA[Sitz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um gut auf dem Pferd zu sitzen und es gesund reiten zu können brauchst Du einen geschmeidigen, unabhängigen Sitz. Eine ganz wichtige Voraussetzung dafür ist eine gut trainierte Muskulatur. In ihrem letzten Gastartikel hier auf Herzenspferd hat Pilatestrainerin Kerstin von Pferde Physio Wissen erklärt, warum ausgerechnet Pilates viele Vorteile für Reiter hat und zu einem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/pilates-uebungen-reitersitz/">5 einfache Pilates Übungen für einen besseren Sitz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um gut auf dem Pferd zu sitzen und es gesund reiten zu können brauchst Du einen geschmeidigen, unabhängigen Sitz. Eine ganz wichtige Voraussetzung dafür ist eine gut trainierte Muskulatur.</p>
<p><a href="https://herzenspferd.de/pilates-fuer-reiter-sitz/" target="_blank" rel="noopener">In ihrem letzten Gastartikel hier auf Herzenspferd</a> hat Pilatestrainerin Kerstin von <a href="http://pferde-physio-wissen.de" target="_blank" rel="noopener">Pferde Physio Wissen</a> erklärt, warum ausgerechnet Pilates viele Vorteile für Reiter hat und zu einem besseren Sitz führt. Heute geht es nun weiter mit 5 einfachen Übungen zum Nachmachen zu Hause. Die Übungen sind zwar einfach, aber sie zeigen &#8211; wenn man sie richtig ausführt und dran bleibt &#8211; eine große Wirkung. Also weg mit dem inneren Schweinehund und loslegen!</p>
<p>Und damit gebe ich das Wort ab an Kerstin:</p>
<h2><strong>Vorbereitung</strong></h2>
<p>Vor jeder Pilates-Trainingseinheit und vor Beginn jeder einzelnen Übung ist es wichtig, sich körperlich und gedanklich „vorzubereiten“. Diese Vorbereitung umfasst die korrekte Körperausrichtung, die richtige Atemtechnik und die Spannung des Powerhouses (das „Kraftzentrum“ in der Körpermitte).</p>
<p>Ohne die korrekte Ausrichtung, die richtige Atemtechnik und die Powerhouse-Spannung ist kein richtiges Pilates-Training möglich. Daher werde ich diese wichtigen Punkte kurz erklären, bevor es an die eigentlichen Übungen geht.</p>
<h3><strong>Ausrichtung</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Neutrale Beckenposition: </strong>Wir nehmen für fast alle Pilates-Übungen die sogenannte neutrale Beckenposition ein. Das Becken ist „neutral“, wenn wir es sowohl nach vorn als auch nach hinten kippen können. Es darf nicht in einer Endstellung fixiert sein, dann verliert es jeglichen Bewegungsspielraum und als weitere Folge verliert die Wirbelsäule ihre natürlich geschwungene Form. Beim Reiten ist die neutrale Beckenposition ebenfalls wichtig. Nur aus einer neutralen Beckenposition heraus können wir den Bewegungen des Pferderückens in alle Richtungen folgen (&#8222;mitschwingen&#8220;).</li>
<li><strong>Verlängerung der Wirbelsäule: </strong>Beim Pilates – wie auch beim Reiten – soll die Wirbelsäule möglichst lang werden, aber nicht unnatürlich gestreckt (das führt nur dazu, dass wir verkrampfen). Die Wirbelsäule behält ihre natürlich geschwungene S-Form, und wir werden gedanklich einfach 1-2 cm größer. Die Vorstellung, jemand würde uns an einem Faden an unserem Scheitel leicht nach oben ziehen, ist hilfreich für das Verlängern in der Wirbelsäule (auch bei Übungen in Rückenlage, Seitlage, im Vierfüßlerstand oder im Unterarmstütz!).</li>
<li><strong>Tiefe Schulterblätter: </strong>Die Schulterblätter gleiten nach hinten unten (in Richtung Gesäßtaschen an der Hose). Der Abstand zwischen Schultern und Ohren soll immer möglichst groß bleiben. Oft neigt man dazu, vor lauter Anstrengung zu verkrampfen und die Schultern hochzuziehen. Dies ist weder beim Pilates noch beim Reiten erwünscht.</li>
</ul>
<h3><strong>Atmung</strong></h3>
<p>Die Atemtechnik spielt eine zentrale Rolle beim Pilates. Alle Bewegungen werden im eigenen Atemfluss ausgeführt: Ein Teil der Bewegung während der Einatmung, ein anderer Teil der Bewegung während der Ausatmung (i.d.R. der anstrengendere Teil).</p>
<p>Beim Pilates atmen wir tief durch die Nase ein und bewusst hörbar durch den Mund aus. Wir atmen nicht in den Bauch (dieser ist schließlich angespannt, siehe „Powerhouse“), sondern in den seitlichen Brustkorb / die Flanken. Die Rippenbögen weiten sich mit jeder Einatmung und bewegen sich mit der Ausatmung wieder aufeinander zu. Damit trainieren wir auch die häufig vernachlässigte Zwischenrippenmuskulatur (wenn ihr nach einer Pilates-Trainingseinheit Muskelkater im Bereich der Rippen habt, wisst ihr, dass ihr bei der Atmung alles richtig gemacht habt!).</p>
<h3><strong>Powerhouse</strong></h3>
<p>Das Powerhouse ist unser „Kraftzentrum“. Es befindet sich in der Körpermitte und umfasst den quer verlaufenden Bauchmuskel, den inneren und äußeren schrägen Bauchmuskel, die tiefliegende Muskulatur an der Wirbelsäule und die Beckenbodenmuskulatur. Diese Muskeln sind elementar für eine gesunde, aufrechte Körperhaltung. Sie schützen und stützen uns, entlasten die Wirbelsäule und die Bandscheiben und stützen die inneren Organe. Vorausgesetzt natürlich, diese Muskeln sind gut trainiert (wenn ihr regelmäßig Pilates macht, werden sie es bald sein).</p>
<p>Auch auf dem Pferd geben uns diese Muskeln Stabilität. Je besser sie trainiert sind, desto geschmeidiger und müheloser können wir in die Pferdebewegung eingehen und desto besser können wir unsere Hilfen koordinieren. Sie halten unsere Körpermitte stabil und erlauben z.B. unabhängige Beinbewegungen ohne dass sich die Position des Beckens und des Rumpfes unbewusst verändert.</p>
<p>Zur Aktivierung des Powerhouse spannen wir zunächst den Beckenboden an, ziehen dann den Unterbauch ein (Vorstellung: eine zu enge Jeans über die Hüften und den Unterbauch zwängen) und ziehen schließlich den Bauchnabel nach innen Richtung Wirbelsäule (Vorstellung: wir schließen den Knopf dieser zu engen Jeans). Diese Spannung halten wir während jeder Pilates-Übung die ganze Zeit über aufrecht. Vor jeder neuen Übung überprüfen wir das Powerhouse und spannen es ggf. nach.</p>
<p>Viel Spaß bei den nachfolgenden Übungen! Bei Fragen könnt ihr euch natürlich gern an mich wenden. Ihr erreicht mich über meine <a href="http://pferde-physio-wissen.de" target="_blank" rel="noopener">Website</a>.</p>
<h2><strong>Übungen</strong></h2>
<h3><strong>Spine Twist</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">Im Stand:</p>
<ul>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
<li>Arme seitlich auf Schulterhöhe anheben</li>
</ul>
<p>ODER</p>
<p>Im Sitzen:</p>
<ul>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
<li>beide Sitzbeinhöcker fest in den Boden</li>
<li>Rücken gerade</li>
<li>Becken in neutraler Haltung</li>
<li>Beine hüftbreit geöffnet und möglichst gestreckt</li>
<li>Arme seitlich auf Schulterhöhe anheben</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3280" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Spine Twist Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: Oberkörper zur Seite drehen</li>
<li>Einatmen: zurück zur Mitte drehen</li>
<li>Ausatmen: zur anderen Seite drehen</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3278" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-1-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Spine Twist Ausführung 1" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-1-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-1-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-1-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3279" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-2-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Spine Twist Ausführung 2" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-2-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-2-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-2-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">ca. 6-8x zu jeder Seite drehen</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Die Drehung kommt aus der Körpermitte</li>
<li>Der Blick folgt der Drehung des Oberkörpers</li>
<li>Die Wirbelsäule bleibt während der ganzen Übung lang</li>
<li>Becken und Beine die ganze Zeit unbewegt halten (im Stand: vorstellen, dass auf beiden Beckenknochen Scheinwerfer sitzen, die die ganze Zeit nach vorne strahlen sollen; im Sitz: darauf achten, dass die Füße sich nicht mit bewegen (wenn bei der Drehung die Füße rutschen und ihre parallele Position verlassen, heißt das, dass das Becken nicht ruhig gehalten wird))</li>
<li>Die Arme bleiben unbewegt in ihrer Position, nicht die Oberkörper-Drehung mit den Armen fortsetzen, die Drehung kommt nur aus dem Rumpf!</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Verbesserung der Wirbelsäulenrotation</li>
<li>Kräftigung Rückenstrecker und schrägen Bauchmuskeln</li>
<li>Verbesserung der Sitzhaltung / der aufrechten Körperhaltung</li>
<li>Ausrichtung von Schultergürtel und Becken (wichtig für den „Drehsitz“ beim Reiten auf gebogenen Linien: Schultern des Reiters parallel zu den Schultern des Pferdes, Becken des Reiters parallel zum Becken des Pferdes. Diese Übung trainiert die korrekte Drehung aus dem Oberkörper und das bewusste „gegensätzliche“ Ausrichten von Schultergürtel und Becken).</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3></h3>
<h3><strong>Ab Preps (Abdominal Preparation = vorbereitende Bauchübung)</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Rückenlage</li>
<li>Beine gebeugt und hüftbreit aufgestellt</li>
<li>Füße flach auf der Matte</li>
<li>Arme liegen gestreckt seitlich am Körper mit den Handflächen zur Matte</li>
<li>Blick senkrecht zur Decke</li>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3271" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Ab Preps Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: Arme auf Hüfthöhe anheben, Kinn Richtung Brustbein ziehen und mit Hilfe der Bauchmuskulatur Kopf und Schultern Wirbel für Wirbel von der Matte lösen</li>
<li>So weit aufrollen, dass der untere Rand der Schulterblätter gerade noch Kontakt zur Matte hat</li>
<li>Oben anhalten, einatmen und prüfen, ob der Bauchnabel noch nach innen zieht (Powerhouse-Spannung!) und das Becken in neutraler Position ist</li>
<li>Ausatmen: Wirbel für Wirbel wieder in die Ausgangsposition rollen</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3270" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausfuehrung-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Ab Preps Ausführung" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausfuehrung-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausfuehrung-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausfuehrung-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">ca. 6-12x auf- und abrollen</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Die Kraft kommt aus der Körpermitte</li>
<li>Der Abstand zwischen unteren Rippen und Beckenknochen verkleinert sich beim Aufrollen durch die Kontraktion der Bauchmuskeln. Beim Abrollen vergrößert sich dieser Abstand wieder</li>
<li>Die Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur bleibt locker</li>
<li>Der Blick wandert beim Aufrollen Richtung Knie / Oberschenkel</li>
<li>Beim Aufrollen passt ca. eine Faust zwischen Kinn und Brustbein</li>
<li>Die Fingerspitzen ziehen zu den Füßen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Aktivierung und Kräftigung der geraden Bauchmuskeln (Aufgabe beim Reiten: stabilisiert unseren Sitz, ist zuständig für das geschmeidige Mitschwingen in der Pferdebewegung, ist hauptverantwortlich beim <a href="https://herzenspferd.de/reiten-kreuzhilfen/" target="_blank" rel="noopener">Abkippen des Beckens</a> in halben Paraden)</li>
<li>Aktivierung der tiefen Muskulatur (=Powerhouse)</li>
<li>Erlernen der Auf-/Abrollbewegung Wirbel für Wirbel und damit auch Mobilisation der Wirbelsäule</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Toe Tips</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Rückenlage</li>
<li>Beine in „table top“-Position (90°-Winkel im Hüft- und Kniegelenk)</li>
<li>Arme liegen gestreckt seitlich am Körper mit den Handflächen zur Matte</li>
<li>Blick senkrecht zur Decke</li>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3282" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Toe Tips Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: aus dem Hüftgelenk heraus ein Bein zum Boden führen und die Zehenspitze kurz auf dem Boden auftippen lassen</li>
<li>Einatmen: Bein wieder in die Ausgangsposition anheben</li>
<li>Ausatmen: Bewegung mit dem anderen Bein wiederholen</li>
<li>Im Wechsel mit dem linken / rechten Bein fortfahren</li>
</ul>
<p>Steigerung: beide Beine gleichzeitig senken und heben (Beine dabei geschlossen halten und Spannung im Powerhouse verstärken, um beim Absenken der Beine nicht in ein Hohlkreuz zu fallen)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3281" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausfuehrung-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Toe Tips Ausführung" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausfuehrung-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausfuehrung-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausfuehrung-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Wechselseitig: ca. 6-8x pro Seite</li>
<li>Beide Beine gleichzeitig: ca. 6-12x</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Der Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel bleibt die ganze Zeit unverändert bei 90° (Visualisierung: einen großen Würfel zwischen Ober- und Unterschenkel in der Kniekehle einklemmen), die Bewegung kommt nur aus dem Hüftgelenk (durch ein Beugen des Beines im Kniegelenk würde die Wirkung der Übung „verpuffen“!)</li>
<li>Becken und Oberkörper bleiben ruhig</li>
<li>Powerhouse-Spannung verhindert ein nach vorne Kippen des Beckens beim Absenken des Beines, damit wir nicht ins Hohlkreuz fallen</li>
<li>Schultern bleiben tief und unverkrampft, Wirbelsäule bleibt lang</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Stabilisierung des Beckens bei gleichzeitigen Bewegungen des Beines (auch auf dem Pferd müssen wir die Lage unserer Beine aus dem Hüftgelenk heraus verändern können ohne dass das Becken seine Position verändert!)</li>
<li>Aktivierung und Kräftigung der unteren Bauchmuskulatur und der Tiefenmuskulatur (wiederum wichtig für den aufrechten, stabilen und losgelassen-mitschwingenden Sitz, für das Abkippen des Beckens bei <a href="https://herzenspferd.de/ganze-parade-reiten/">Paraden</a> etc.)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Shoulder Bridge</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Rückenlage</li>
<li>Die Arme liegen gestreckt seitlich am Körper mit den Handflächen zur Matte</li>
<li>Der Blick geht senkrecht zur Decke</li>
<li>Die Füße sind hüftbreit aufgestellt, flach auf der Matte</li>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3277" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Shoulder Bridge Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: Wirbel für Wirbel vom Steißbein bis zu den Schulterblättern aufrollen (wie eine Perlenkette jeden Wirbel einzeln vom Boden lösen) bis Rumpf und Oberschenkel eine Linie bilden</li>
<li>Einatmen: Oben halten, Powerhouse überprüfen und ggf. nachspannen</li>
<li>Ausatmen: Wirbel für Wirbel in die Ausgangsposition abrollen</li>
<li>Einatmen: Auf das nächste Aufrollen vorbereiten (ausrichten, Wirbelsäule lang, Schultern tief, Powerhouse,…)</li>
<li>Ausatmen: Wirbel für Wirbel wieder hoch rollen</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3276" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausfuehrung-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Shoulder Bridge Ausführung" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausfuehrung-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausfuehrung-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausfuehrung-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">ca. 6-12x auf- und abrollen</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Kein Gewicht auf den Nacken bringen</li>
<li>Die Schultern bleiben locker</li>
<li>Den Brustkorb beim Aufrollen nicht nach oben pressen (führt zum Hohlkreuz!)</li>
<li>Die Oberschenkel hüftbreit geöffnet halten, Füße hüftbreit aufgestellt lassen</li>
<li>Beide Beckenknochen beim Auf- und Abrollen stets auf einer Höhe halten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Mobilisation und Verlängerung der Wirbelsäule</li>
<li>Aktivierung der Muskelkette an der Körperrückseite</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Cat Stretch</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">Vierfüßlerstand:</p>
<ul>
<li>Hände unter den Schultern</li>
<li>Die Fingerspitzen zeigen nach vorne</li>
<li>Die Ellenbogen zeigen nach hinten</li>
<li>Beine hüftbreit geöffnet</li>
<li>Knie unter den Hüften</li>
<li>Fußrücken entspannt auf der Matte</li>
<li>Becken in neutraler Position, Wirbelsäule ist lang und in ihrer natürlich geschwungenen Position (kein Hohlkreuz, kein Buckel)</li>
<li>Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule (nicht nach vorne / oben schauen, Blick geht Richtung Boden)</li>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3275" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Cat Stretch Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: ein Bein und diagonalen Arm gestreckt auf Hüft- und Schultergelenkshöhe anheben, den ganzen Körper in die Länge ziehen und bis in die Fingerspitzen und Zehenspitzen strecken</li>
<li>Einatmen: Ellenbogen und Knie unter dem Körper zusammenführen, dabei den Rücken runden</li>
<li>Ausatmen: Arm und Bein wieder strecken</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3272" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-1-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Cat Stretch Ausführung 1" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-1-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-1-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-1-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3273" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-2-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Cat Stretch Ausführung 2" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-2-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-2-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-2-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3274" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-3-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Cat Stretch Ausführung 3" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-3-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-3-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-3-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">ca. 6-8x pro Seite, danach Seitenwechsel</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Powerhouse hält das Becken stabil</li>
<li>Beide Gesäßhälften bleiben beim Anheben des Beines auf einer Höhe (Vorstellung: Ein Sektglas auf dem Kreuzbein balancieren, nichts verschütten!)</li>
<li>Auch die Schulterblätter bleiben beim Anheben des Armes auf einer Höhe</li>
<li>Stand-Arm bleibt im Ellenbogengelenk leicht gebeugt, nicht durchstrecken oder gar überstrecken</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Kontrolle über den Rumpf</li>
<li>Stabilisation der Wirbelsäule und des Beckens bei unabhängigen / entgegengesetzten Bewegungen von Armen und Beinen</li>
<li>Trainiert das Gleichgewicht und die Koordination</li>
<li>Aktiviert und kräftigt insbesondere Rücken- und Bauchmuskulatur (Powerhouse gespannt halten! Dies stützt den Rumpf von unten und verhindert das ins-Hohlkreuz-Fallen), den Schultergürtel und die Hüftstrecker (Gesäßmuskeln)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4><strong>Und jetzt viel Spaß beim Üben! 😀<br />
</strong></h4>
<h4><strong>Noch Fragen? Ab in die Kommentare damit!</strong></h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/pilates-uebungen-reitersitz/">5 einfache Pilates Übungen für einen besseren Sitz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/pilates-uebungen-reitersitz/feed/</wfw:commentRss>
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			</item>
		<item>
		<title>42 Anzeichen dafür, dass Du ein Reiter bist!</title>
		<link>https://herzenspferd.de/eigenheiten-reiter/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/eigenheiten-reiter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2016 17:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitreiter]]></category>
		<category><![CDATA[Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir Reiter sind ja schon ein seltsames Völkchen mit oft interessanten Eigenheiten. Inspiriert von einer tollen Offenstall-Zusammenfassung (Du bist Offenstaller, wenn&#8230;) dachte ich mir ich schreibe mal etwas ähnliches ganz allgemein für Reiter. Manche Sachen sind rein von mir und ich weiß nicht, ob es sonst noch jemandem so geht. Andere sind nicht auf meinem [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir Reiter sind ja schon ein seltsames Völkchen mit oft interessanten Eigenheiten. Inspiriert von einer tollen Offenstall-Zusammenfassung (<a href="http://reitenmitherz.de/?p=501" target="_blank" rel="noopener">Du bist Offenstaller, wenn&#8230;</a>) dachte ich mir ich schreibe mal etwas ähnliches ganz allgemein für Reiter. Manche Sachen sind rein von mir und ich weiß nicht, ob es sonst noch jemandem so geht. Andere sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern man kann sie so, oder so ähnlich, oft in verschiedenen Pferdeforen lesen.</p>



<p><strong>Dieser Beitrag ist also irgendwie auch eine Gemeinschaftsarbeit. Und weil ich eure Ideen immer klasse finde schreibt mir doch in den Kommentaren, was es für euch bedeutet Reiter zu sein!</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Du bist Reiter wenn…</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Du Dir beim Autofahren vorstellst, dass Du mit Deinem Traumpferd neben dem Auto hergaloppierst.</li>



<li>Du kein Problem damit hast direkt am Putzplatz mit Deinen Stallkollegen Kuchen zu essen.</li>



<li>die Leute in Deinem Stammsupermarkt sich schon gar nicht mehr wundern, wenn Du schlammig und in Reitklamotten einkaufen gehst.</li>



<li>Du schonmal Pferdeleckerlis probiert hast.</li>



<li>Du Dir mehr Gedanken um die Ernährung Deines Pferdes machst als um Deine eigene.</li>



<li>Du weißt wie sich eine halbe Tonne auf Deinem Fuß anfühlt.</li>



<li>Du schon mindestens einmal an den Stromzaun gefasst hast um zu testen ob er an ist.</li>



<li>Du besser fluchen kannst als jeder Seemann (zum Beispiel, weil Du gerade an den Stromzaun gefasst hast odr Dir eine halbe Tonne auf dem Fuß steht).</li>



<li>keiner mit Dir in Deinem vollgedreckten Auto mitfahren will (True Story: meine Oma hat sich schonmal eine Plastiktüte untergelegt, bevor sie sich hineingesetzt hat).</li>



<li>in Deinem Auto Hafer wächst. (<a href="http://alifewithhorses.de/blog/2016/09/16/10-merkmale-von-reiterautos/" target="_blank" rel="noopener">Hier gibt&#8217;s übrigens noch mehr zum Thema Reiter und Autos!</a>)</li>



<li>Du einen riesen Spind hast und trotzdem das Auto mit Reitsachen vollgestopft ist.</li>



<li>Du nie Karotten isst, außer im Stall – und dann die, die eigentlich für Dein Pferd sind.</li>



<li>Du beim Autofahren in jedem Pferdehänger gleich nach den Öhrchen suchst &#8211; und dann extra großen Abstand hälst und die Musik leiser drehst um die Pferde nicht zu erschrecken.</li>



<li>Deine Freunde Dich im Sommer schon riechen bevor sie Dich sehen – alles was Du besitzt und Du selbst riecht nach dem Fliegenspray Deines Pferdes (ich sag nur Stinköl).</li>



<li>Du jeden Sommer ein neues Fliegenspray ausprobierst und die <a href="http://www.pferdebiester.de/pferdebiester/" target="_blank" rel="noopener">Plagegeister</a> euch trotzdem auffressen.</li>



<li>Du Deinen Hund, Dein Auto, Dein Fahrrad oder Deine Freunde anschnalzt, wenn sie schneller gehen sollen.</li>



<li>Du kein Problem mit Pferdeäpfeln am Stall hast, Dich zuhause aber tierisch vor dem Dreck im Abfluss ekelst.</li>



<li>Du regelmäßig angewiedert angeschaut wirst, wenn Du etwas in Deinen Jackentaschen suchst und massenweise zerkrümelte Pferdeleckerlis zum Vorschein bringst.</li>



<li>Du keine Folge Game of Thrones gucken kannst, ohne Dich darüber aufzuregen, dass ein Wüstenvolk auf Friesen reitet (Hallo? Schwere, schwarze Friesen in der Wüste? Wo sind die Araber?).</li>



<li>Du sowieso keine Filme schauen kannst ohne den Zustand der Pferde zu beurteilen und dich über die teilweise üblen Zäumungen aufzuregen.</li>



<li>die ärztliche Versorgung Deines Pferdes besser ist als Deine eigene.</li>



<li>Du immer pleite bist, Dein Pferd aber bestens versorgt ist.</li>



<li>Du in Deinen Schul-/Arbeitsklamotten noch schnell zum Stall fährst, obwohl Du weißt, dass sie danach aussehen wie Sau, Du Dich danach darüber ärgerst und es trotzdem immer wieder tust.</li>



<li>Du nach dem Stallbesuch am nächsten Morgen immer noch Stroh, Äste oder Heu in Deinen Haaren findest – obwohl Du sie am Abend zuvor gekämmt hast.</li>



<li>Du ein Meister darin bist, den am wenigsten matschigen Weg zu Deinem Pferd auf der Koppel zu finden – und auf halber Strecke trotzdem stecken bleibst.</li>



<li>Du Dir Ausdauersport sparen kannst, weil Dein Pferd grundsätzlich immer in der letzten Ecke der endlos großen Koppel steht – außer Du kommst nur zum Füttern, dann steht es natürlich am Tor.</li>



<li>Du schon jede vorstellbare Sorte Dreck beim Putzen in Augen und Mund hattest (der knirscht so schön zwischen den Zähnen).</li>



<li>Du Dein Geld lieber für Unterricht und Zubehör ausgibst als für Urlaub.</li>



<li>Du beim Radfahren jedes Schlagloch und jede Bordsteinkante im leichten Sitz durchfährst.</li>



<li>Du Dich immer freust, wenn Du Reitmode-inspirierte „richtige“ Mode siehst – der Tag ist nah, an dem Du nur noch in Deinen bequemen Reithosen herumlaufen kannst und niemand schaut Dich schräg an.</li>



<li>Du nie Zeit hast und Deine Freunde Deine Aussage „Nein, ich kann nicht…“ mit „ich muss zum Stall!“ ganz von selbst beenden.</li>



<li>Du schon während des Runterfallens hoffst, dass niemand mitfilmt.</li>



<li>Dich im Sommer jeder fragt warum Deine Hände so blass sind.</li>



<li>Dich Deine Freunde auslachen, weil in ihrem Facebook Newsfeed auftaucht „X gefällt Reiten und Leder“.</li>



<li>Du genau weißt, welche Themen, Fotos und Fragen rund ums Pferd Du niemals auf Facebook posten solltest – es sei denn Du suchst abendfüllende Unterhaltung (hier denke ich an euch, liebe 2.0!).</li>



<li>Du Dich auch mit Erkältung an den Stall schleppst oder überlegst, ob Du mit gebrochenem Arm nicht doch reiten kannst.</li>



<li>Dein Handy voll ist mit Pferdeohrenfotos.</li>



<li>Du schon mindestens einmal mit Aluspray (oder Blauspray) im Gesicht einkaufen warst – und Dich gewundert hast, warum die Leute Dich noch schräger anstarren als sonst.</li>



<li>Du es hasst früh aufzustehen – das aber am Wochenende kein Problem ist, wenn die Pferde raus müssen.</li>



<li>Du Dir problemlos einhundertdrölf Fachbegriffe rund ums Pferd merken kannst, aber bei jeder Klassenarbeit oder Klausur die Hälfte vergisst.</li>



<li>Du – egal wie alt Du bist – bei Hufgetrappel immer noch ans Fenster rennst.</li>



<li>Du Dir ein Leben ohne Pferde nicht vorstellen kannst.</li>
</ol>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Und jetzt bist Du dran: was bedeutet es für Dich Reiter zu sein?</strong></h4>



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		<title>Die Anlehnung – so fühlt sie sich an, so wird sie erarbeitet!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 16:05:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Anlehnung]]></category>
		<category><![CDATA[Dressur]]></category>
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		<category><![CDATA[Versammlung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Mein Pferd läuft so schön in Anlehnung!“ Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört. Meistens gefolgt von „mit den Schlaufzügeln ist das jetzt auch nicht mehr so anstrengend“. Oder der Reiter sitzt schnaufend und mit rotem Kopf auf dem Pferd, weil das ganze Gewicht von Pferdekopf und –hals in den Zügeln hängt. Aber die [&#8230;]</p>
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<p>„Mein Pferd läuft so schön in Anlehnung!“</p>



<p>Wie oft habe ich diesen Satz schon gehört. Meistens gefolgt von „mit den Schlaufzügeln ist das jetzt auch nicht mehr so anstrengend“. Oder der Reiter sitzt schnaufend und mit rotem Kopf auf dem Pferd, weil das ganze Gewicht von Pferdekopf und –hals in den Zügeln hängt. Aber die reine Optik ist so, wie man das für richtig empfindet: der Hals ist gebogen und der Kopf an der Senkrechten.</p>



<p><strong>Das Problem wie so oft: durch das Erzwingen einer bestimmten Kopf-/Hals-Haltung erhält man kein korrekt gerittenes Pferd!</strong></p>



<p>Wie schon in meinem <a href="https://herzenspferd.de/versammlung-pferd/" target="_blank" rel="noopener">Artikel zur Versammlung</a> erklärt, entsteht die Kopfhaltung durch ein locker durch den Rücken gehendes Pferd, das vermehrt mit der Hinterhand Gewicht aufnimmt und den Brustkorb hebt. Der Kopf ist der letzte Schritt in der „Kette“ und sollte nicht mit den Hand bzw. den Zügeln manipuliert werden.</p>



<p>Bevor es richtig losgeht möchte ich noch einmal betonen, dass meine Artikel immer meine ganz persönlichen Erfahrungen und auch meinen aktuellen Wissensstand wiederspiegeln &#8211; ich erhebe keinen Anspruch auf Allwissenheit und völlige Richtigkeit. Wir lernen alle nie aus, deshalb freue ich mich auf Deine Meinung und Erfahrungen in den Kommentaren!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Anlehnung: so fühlt sie sich an</strong></h2>



<p>Die korrekte Anlehnung geht immer <strong>vom Pferd</strong> aus. Der Reiter erreicht sie <strong>nicht</strong>, indem er den Kopf mit den Zügeln „herunterhebelt“, sondern indem er seinem Pferd erlaubt von sich aus den Kontakt zum Gebiss (oder zur gebisslosen Zäumung – ich bin der Meinung, dass man auch damit in Anlehnung reiten kann, je nach Zäumung) zu suchen.</p>



<p><strong>Auch ein psychischer Aspekt gehört für mich dazu:</strong> das Pferd ist aufmerksam, konzentriert und hört dem Reiter zu. Genauso sollte auch der Reiter dem Pferd zuhören und seine kleinen Signale und Veränderungen erspüren. Die Anlehnung ist ein feines Kommunikationsmittel, das immer in beide Richtungen funktionieren sollte!</p>



<p><strong>Ein Pferd in korrekter Anlehnung fühlt sich in der Hand an, als könne man mit dünnen Bindfäden anstatt Lederzügeln reiten. Als würde man die Fingerspitzen sanft auflegen und könne das ganze Pferd damit bewegen.</strong></p>



<p><strong>Eine kleine Übung zur Verdeutlichung:</strong> Such dir jemanden, mit dem Du üben kannst (Du kannst es auch alleine machen, aber dann ist die Übung nicht ganz so effektiv).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lege die Fingerspitzen Deiner Hand in die Handfläche Deines Übungspartners. Die Verbindung soll ganz leicht sein, so minimal wie möglich.</li>



<li>Deine Aufgabe ist nun, die Hand Deines Partners zu bewegen: eine Drucksteigerung von Dir heißt für ihn, dass er die Hand nach unten bewegt, ein Nachlassen von Druck heißt, dass er mit seiner Hand Deinen Fingerspitzen folgt um eure Verbindung weiter aufrecht zu erhalten. Das Ziel ist, dass ihr die Verbindung zwischen euren Händen nie verliert.</li>



<li>Versuche das Ganze mit so wenig Druck wie möglich zu machen. Du wirst erstaunt sein, wie wenig ausreicht um zu kommunizieren!</li>
</ul>



<p><strong>Ähnlich ist es mit der Anlehnung Deines Pferdes ans Gebiss. Es soll den Kontakt so suchen, wie Dein Partner in der Übung den Kontakt zu Deinen Fingerspitzen gesucht hat.</strong></p>



<p>Die Anlehnung ist also eine ganz feine, sanfte Verbindung. Dazu braucht man natürlich auch ein Pferd, welches fein auf Hilfen reagiert und im Maul nicht abgestumpft ist.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So bringst Du Dein Pferd in Anlehnung</strong></h2>



<p><strong>Ich möchte noch einmal betonen: man kann die Anlehnung nicht über Kraft am Zügel erreichen! Dann ist es keine Anlehnung, sondern ein Tauziehen und schadet dem Pferd mehr, als wenn Du es gar nicht erst versuchen würdest.</strong></p>



<p><strong>Auch mit Hilfszügeln ist keine reelle Anlehnung zu erreichen. Sie sind feste Werkzeuge (ja, auch die mit Gummieinsatz) und können eine fühlende, nachgebende Hand nicht ersetzen.</strong></p>



<p>Die sanfte oder oft so genannte „vertrauensvolle“ Anlehnung erreichst Du nur durch eine sanfte und nachgiebige Hand. Ich finde „vertrauensvolle Anlehnung“ eigentlich ein schöner Begriff – denn man vertraut nur dem, was einem keine Schmerzen zufügt. Eine grobe, harte Hand, die mit viel Kraft einwirkt, wird kaum eine korrekte Anlehnung erreichen. Im Gegenteil: das Pferd wird abstumpfen und die Hand zunehmend ignorieren.</p>



<p><strong>Voraussetzung für eine sanfte Hand ist ein zügelunabhängiger Sitz.</strong> Wenn Du Dich beim <a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener">Trab Aussitzen</a> am Zügel festhalten musst, wirst Du es kaum schaffen die nötige feine Verbindung zum Pferdemaul zu halten. Regelmäßige Sitzstunden an der Longe und Gymnastikübungen am Boden ohne Pferd sind für jeden Reiter Pflicht.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-dressursitz-anja-beranhttp://" rel="attachment wp-att-3005"><img loading="lazy" decoding="async" width="246" height="277" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/01/Der-Dressursitz-Anja-Beran-1.jpg" alt="Buch &quot;Der Dressursitz&quot; von Anja Beran" class="wp-image-3005"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Herzenspferd-Empfehlung: <a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-dressursitz-anja-beran"> Der Dressursitz: Richtig Sitzen &#8211; Feiner Reiten &#8211; Gesunder Pferderücken*</a></figcaption></figure>



<p><strong>Ansonsten solltest Du die Länge Deiner Zügel Deinem Pferd anpassen.</strong> Die Haltung Deines Pferdes verändert sich je nach Gangart und Lektion, die Du reitest. <strong>Nimm die Zügel immer nur so weit auf, dass Du eine ganz leichte Verbindung zum Pferd spürst (denke an die Übung oben!) und versuche nicht, den Kopf in eine bestimmte Position zu ziehen.</strong> Gib Deinem Pferd die Chance den Kontakt zu Deiner Hand zu suchen. Reitest Du z.B. warm und Dein Pferd ist nicht oder wenig versammelt und es dehnt sich vorwärts-abwärts, dann sollten auch Deine Zügel lang genug sein um das zuzulassen. Versammelst Du Dein Pferd (von hinten nach vorne!), dann wird sich sein Hals aufrichten und verkürzen – dann solltest Du auch Deine Zügel kürzer nehmen um die Verbindung nicht zu verlieren.</p>



<p><strong>Die Anlehnung hat also ganz viel mit Deiner Fähigkeit zu tun, sanfte Zügelhilfen zu geben. Dehsalb musst Du auch hauptsächlich an Dir selbst arbeiten.</strong></p>



<p>Zusätzlich solltest Du &#8211; wie immer &#8211; an der Losgelassenheit, Geraderichtung und <a href="https://herzenspferd.de/versammlung-pferd/" target="_blank" rel="noopener">Versammlung</a> Deines Pferdes arbeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://kultreiter.de/uebergaenge-reiten/" target="_blank" rel="noopener">Übergänge</a> und Tempounterschiede reiten</li>



<li>Seitengänge wie <a href="http://360gradpferd.de/pferdefreunde-schulterherein/" target="_blank" rel="noopener">Schulterherein</a> und <a href="http://360gradpferd.de/vom-schulterherein-zum-kruppeherein/" target="_blank" rel="noopener">Kruppeherein</a> reiten</li>



<li>Die Übungen vom Boden aus an der Hand durchführen. Besonders wenn Dein Pferd noch Muskulatur aufbauen muss oder wenn Du niemanden hast der Deine Ausführung der Übung im Sattel kontrolliert ist das eine gute Alternative</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-klassische-reitkunst-anja-beran/"><img loading="lazy" decoding="async" width="246" height="276" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/07/anja-beran-e1435772516153-1.jpg" alt="Klassische Reitkunst Anja Beran" class="wp-image-2170"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Herzenspferd-Empfehlung: <a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-klassische-reitkunst-anja-beran/"> Klassische Reitkunst mit Anja Beran*</a></figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was tun, wenn das Pferd schon (mehr oder weniger) stumpf im Maul ist?</strong></h3>



<p>Ist das der Fall, hat man einen langen Weg vor sich. Das Pferd hat sein Vertrauen in die Hand verloren und man muss ihm Schritt für Schritt dieses Vertrauen zurückgeben. Und genau hier haben viele Reiter Schwierigkeiten. Zu tief sitzen die erlernten Gewohnheiten, zu schnell zieht man doch wieder am Zügel, wenn etwas nicht (sofort) klappt.</p>



<p>Manchen Pferden (und Reitern) hilft es in solchen Fällen erst mal auf eine gebisslose Zäumung umzusteigen. Diese Art der Kommunikation ist neu und dementsprechend noch nicht negativ besetzt. So können beide lernen wieder auf die kleinen, feinen Signale des Anderen zu hören.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine Alternative zum permanenten Zügelkontakt</strong></h2>



<p>Es ist nicht zu leugnen, dass viele Reiter nicht in korrekter Anlehnung reiten (können). Es wird viel von der Anlehnung gesprochen, aber kaum jemand erklärt, was sie ist und wie man sie erreicht. Geschweige denn, dass den Reitschülern ein zügelunabhängiger Sitz beigebracht wird. Stattdessen sind diverse Hilfszügel in vielen Reitschulen weit verbreitet und Sitzschulung eine Seltenheit.</p>



<p>Ich sehe einen dauerhaften Zügelkontakt und somit dauerhaften Druck im Pferdemaul (eben weil es in der Realität kaum ein Reiter schafft nur wenige Gramm Druck auszuüben, meist sind es mehrere Kilogramm, die im Pferdemaul ankommen) durchaus kritisch.</p>



<p>Für die meisten Pferde ist das Nachlassen von Druck eine Belohnung und ein Zeichen dafür, dass sie etwas richtig gemacht haben. Bei dauerhaftem Druck entfällt diese Belohnung und Kommunikationsmöglichkeit. Genauso wenig, wie ich weiter <a href="https://herzenspferd.de/richtig-treiben-schritt-trab-galopp/" target="_blank" rel="noopener">treibe</a>, wenn mein Pferd das gewünschte Tempo erreicht hat, möchte ich an den Zügeln ziehen, wenn mein Pferd langsamer wird oder einen Seitengang in korrekter Stellung läuft. Wozu weiter fragen, wenn das Pferd schon die richtige Antwort gegeben hat?</p>



<p><strong>Ich persönlich</strong> setze die Zügelhilfen zur Zeit eher impulsartig ein. Wenn mein Pferd auch nur ansatzweise richtig reagiert gebe ich sofort nach. Möglicherweise muss ich dann gleich wieder die Zügel aufnehmen und korrigieren, aber ich bin immer „auf dem Sprung“ gleich wieder nachzugeben, wenn die richtige Reaktion kommt. Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, dass Pferde mit dieser Methode – je nach ihrer persönlichen Veranlagung &#8211; schnell lernen, was man von ihnen will.</p>



<p>Impulsartig – und nicht dauerhaft – einzuwirken heißt <strong>nicht</strong>, das Pferd ohne jeglichen Kontakt alleine zu lassen.<strong> Es bedeutet nicht, das Pferd größtenteils sich selbst zu überlassen und auf der Vorhand „latschen“ zu lassen. Auch hier muss man weiter an Losgelassenheit, <a href="https://herzenspferd.de/natuerliche-schiefe-geraderichten/" target="_blank" rel="noopener">Geraderichtung</a> und Versammlung arbeiten!</strong></p>



<p>Diese Alternative ist für den Reiter nicht unbedingt einfacher. Man braucht ein sehr gutes Timing, einen Plan was man tut und ein gutes Gefühl für die Bewegung des Pferdes. Aber das braucht man für’s Reiten sowieso – wer hier Probleme hat (und die haben wir an der einen oder anderen Stelle alle!) sollte sich unbedingt nach einem guten Trainer oder einer guten Trainerin umschauen. Mit kompetenter Anleitung ist Vieles deutlich einfacher.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Anlehnung – Fazit</strong></h2>



<p>Ich hatte schon mehrmals das Glück, Pferde reiten zu dürfen, die sehr fein auf die Hilfen reagieren und mit denen ich problemlos in vertrauensvoller Anlehnung reiten konnte. Es war ein sehr schönes Gefühl, eine ganz intime Verbindung, als würde man dem Pferd leise ins Ohr flüstern oder als könne das Pferd Gedanken lesen.</p>



<p><strong>Man unterschätzt, welch feine und minimale Verbindung beim Pferd noch klar und deutlich ankommt! </strong>Und wenn man das einmal realisiert hat, erschrickt man, wie stark und grob sich so manche Zügelhilfe für das Pferd anfühlen muss.</p>



<p>Das Thema Anlehnung ist übrigens oft ein Streitpunkt zwischen Western- und Englischreitern: manche Westernreiter finden die dauerhafte Anlehnung (im Sinne von dauerhaftem Zügelkontakt) unlogisch und manche Englischreiter werfen den Westernreitern vor, keine Ahnung von Dressur und Anlehnung zu haben.</p>



<p><strong>Ich finde die dauerhafte Anlehnung (im Sinne von dauerhaftem Zügelkontakt) nicht schlecht – wenn man zu denen gehört, deren Hand tatsächlich fein genug ist.</strong> Dann hat man eine Verbindung, die der Gedankenübertragung gleicht.</p>



<p>Die vielen Reiter, bei denen das nicht so ist, sollten meiner Meinung nach aber doch lieber auf Hilfszügel und dicke Oberarme verzichten und über Impulse reiten – und in der Zwischenzeit daran arbeiten feiner und zügelunabhängiger zu werden und die Anlehnung korrekt von hinten nach vorne zu erarbeiten.</p>



<p><span style="color: #999999;">Du willst noch mehr zur Anlehnung lesen? Hier findest Du weitere Artikel zum Thema:<br>&#8211; Kultreiter.de: <a href="http://kultreiter.de/anlehnung-pferd/" target="_blank" rel="noopener">So reitest Du Dein Pferd in Anlehnung – samt Tipps von den Profis!</a><br>&#8211; Fühlen-Reiten: <a href="http://fuehlend-reiten.blogspot.de/2013/05/gedanken-zur-anlehnung.html" target="_blank" rel="noopener">Gedanken zur Anlehnung</a><br>&#8211; Pfridolin Pferd: <a href="http://www.pfridolinpferd.com/angst-vor-der-anlehnung/" target="_blank" rel="noopener">Angst vor der Anlehnung</a></span></p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was hältst Du von der Anlehnung? Ohne dauerhaften Zügelkontakt keine korrekte Dressur oder lieber Impulsreitweise?</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/df3c3778509347e5a2eb883f86312a62" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></h4>



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<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/anlehnung-pferd-reiten/">Die Anlehnung – so fühlt sie sich an, so wird sie erarbeitet!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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