Pferd drängt nach innen oder kürzt Ecken ab

Dieser Artikel enthält werbende Inhalte. Mehr dazu liest Du hier!

Immer wieder haben ReiterInnen das Problem, dass das Pferd vom äußeren Hufschlag nach innen driftet und/oder die Ecken abkürzt und sich partout nicht nach außen lenken lassen will. Was Du in so einem Fall tun kannst und welchen häufigen Fehler Du unbedingt vermeiden solltest, erkläre ich im Video (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter!).

Vermeide diesen Fehler:

Die instinktive Reaktion der meisten ReiterInnen ist, das Pferd mit dem äußeren Zügel wieder nach außen lenken zu wollen, wenn es den Hufschlag verlässt oder die Ecke abkürzt. Das setzt aber eine ganze Kette von Dingen in Bewegung, die genau das Gegenteil bewirken von dem, was wir eigentlich wollen:

  • Der/die ReiterIn dreht seinen/ihren Oberkörper nach außen zur Bande hin
  • Die inneren Hilfen (die hier das Pferd daran hindern sollten weiter nach innen zu driften) werden in der Regel vergessen
  • Das Pferd dreht nur seinen Kopf nach außen und läuft weiter über die innere Schulter nach innen

Das Problem an der Sache

Ein Pferd, das die Ecken abkürzt oder nach innen driftet, will sich meistens der Biegung nach innen entziehen. Stattdessen läuft es in Außenstellung und kürzt somit ab. Wenn der/die ReiterIn dann nach außen lenkt, wird diese Außenstellung beibehalten und das Pferd hat sein Ziel erreicht.

Wir dürfen nicht vergessen, dass wir das Pferd reiten und nicht die Bahnfigur. Wenn ich also möchte, dass mein Pferd sich in einer Ecke nach innen biegt und es diese stattdessen in Außenstellung abkürzt, dann darf ich auf keinen Fall nach außen lenken und diese Außenstellung weiter aufrechterhalten.

Die Lösung

Wie bereits gesagt, wir reiten das Pferd und nicht die Bahnfigur! Wenn das Pferd in Außenstellung nach innen driftet und sich so der Biegung nach innen entziehen will, haben wir zwei Möglichkeiten:

  • Wir setzen uns ganz bewusst und deutlich in den Drehsitz nach innen, stellen das Pferd nach innen und lassen es dem inneren Schenkel zurück nach außen auf den Hufschlag weichen (klassisches Schenkelweichen).
  • Wenn das Schenkelweichen nicht funktioniert, können wir stattdessen nach innen auf eine Volte abwenden (natürlich auch mit Drehsitz). Diese Volte durch Impulse mit dem inneren Schenkel so lange vergrößern, bis wir wieder auf dem äußeren Hufschlag sind.

Beiden Varianten ist gemeinsam, dass das Pferd nach innen gestellt und gebogen wird – also genau die Biegung, der es sich entziehen wollte (weil sie ihm vielleicht aufgrund seiner Schiefe schwer fällt). Eben diese Biegung ist wichtig um das Pferd zu gymnastizieren und an seiner Schiefe zu arbeiten – wichtiger, als dass es auf dem äußeren Hufschlag läuft.

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Christina

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Vor über 30 Jahren saß ich zum ersten Mal auf einem Pferd.
Seitdem habe ich viel erlebt und gelernt, hatte Erfolge und
Misserfolge, bin gestürzt und wieder aufgestiegen.
All diese Erfahrungen und mein Wissen aus vielen Jahren mit unterschiedlichsten Pferden teile ich hier mit Dir – natürlich immer
fair & pferdefreundlich.

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