Microriding Alexandra Kurland

Letzten Sonntag war ich auf dem Rosenhof von Anja Beran bei einem Workshop der wunderbaren Alexandra Kurland. Organisiert wurde er von Michaela Hempen, die Alexandras Methode als Trainerin unterrichtet (mehr dazu hier auf ihrer Webseite).

Alexandra ist eine Pionierin des Clickertrainings und seit über 20 Jahren maßgeblich an seiner Weiterentwicklung beteiligt. Beim Workshop ging es aber nicht um Clickertraining, sondern um Körpergefühl, Konzentration, Fühlen lernen – das, was Alexandra “Microriding” nennt.

Lesetipp: Hier gibt es ein Interview mit Alexandra Kurland und Anja Beran.

 

Was ist Microriding?

Mit unsichtbaren Hilfen in Harmonie mit dem Pferd reiten – das wünscht sich jeder Reiter. Das Microriding hilft dabei, diesem Ziel näher zu kommen. Das Gute daran: man übt es erst mal ohne Pferd, also auch ohne das Pferd mit seinen Versuchen zu stören oder zu irritieren.

Man “reitet” die Lektionen also ohne Pferd und erforscht dabei die Balanceverschiebungen im eigenen Körper. Man lernt sich zu konzentrieren und nach innen zu fühlen, man spürt wo Verspannungen oder Einseitigkeiten bestehen und lernt, die Beweglichkeit seines Körpers und einzelner Gelenke nach und nach zu verbessern. Und man lernt, dass man das alles mit minimalen, fast unsichtbaren “Micro”-Bewegungen tun kann.

Beim Üben des Microridings hat man – zumindest am Anfang – immer einen Trainingspartner, der über das Auflegen einer Hand die Bewegungen erspürt und einem Rückmeldung gibt, ob man zu viel oder zu wenig macht. Und hier kommt auch das Clickertraining ins Spiel: macht man etwas richtig, bekommt man vom Trainingspartner einen Click. Es ist unheimlich aufschlussreich, einmal selbst mit Clicker trainiert zu werden und am eigenen Körper und den eigenen Emotionen zu spüren wie diese Trainingsmethode wirkt.

 

Die Balance zwischen Beweglichkeit und Stabilität

Beweglichkeit

Bevor wir im Workshop in das Microriding eingestiegen sind, ging es erst mal um “Macro”-Bewegungen. Die Mitglieder unserer kleinen Workshopgruppe hatten alle eine lange Anreise hinter sich und waren dementsprechend verspannt.

Zur Auflockerung und Verbesserung der Beweglichkeit haben wir verschiedene Übungen durchgeführt. Diese Übungen sind nichts Neues, ich kannte sie alle. Aber: wir haben sie sehr viel langsamer, bewusster und “kleiner” durchgeführt, als ich sie kenne und somit eine – wie ich finde – bessere Wirkung erziehlt.

  • Arme rotieren: Du stellst Dich hüftbreit hin und streckst beide Arme horizontal zum Boden zu den Seiten aus, die Daumen zeigen nach vorne. Nun rotierst Du die Arme so, dass die Daumen nach unten zeigen. Danach die Daumen nach vorne, nach oben und nach hinten. Das machst Du mehrmals hintereinander. Danach führst Du die gleiche Rotation nochmal aus, nur dass die Bewegung diesmal nicht nur aus den Armen, sondern auch aus der Schulter kommt.
  • Kopf kreisen: Stelle Dich hüftbreit hin und schaue einmal über Deine rechte Schulter und einmal über die Linke. Merke Dir einen Punkt auf beiden Seiten, der Dir anzeigt, wie weit Du Deinen Kopf drehen konntest. Danach schaust Du wieder geradeaus. Drehe dann Deinen Kopf minimal zur rechten Seite. Stelle Dir vor Du schaust auf eine Uhr vor Dir. Dein Kopf dreht sich nur von 12:00 Uhr auf 12:02 Uhr – also eine wirklich kleine Bewegung. Mach das ein paar Mal, danach schaust Du genauso nach links.
    Schaue wieder gerade nach vorne. Nun kippst Du Deinen Kopf ein paar Mal nach rechts, dann ein paar Mal nach links – auch wieder nur kleine Bewegungen. Anschließend drehst Du den Kopf wieder gerade und kippst ihn mehrfach minimal nach vorne (Kinn in Richtung Hals).
    Wenn Du alle diese Bewegungen durch hast, ist es an der Zeit, sie zu kombinieren. Drehe Deinen Kopf minimal nach rechts, kippe ihn dann ein bisschen zur Seite und dann nach vorne. Es ist quasi die Bewegung des normalen Kopfkreisens, nur sehr viel langsamer, bewusster und kleiner. Bringe Deinen Kopf wieder in die Ausgangsposition und starte von vorne. Mache die Übung ein paar Mal auf beiden Seiten.
    Wenn Du jetzt wieder Deinen Kopf drehst so weit Du kannst, wirst Du merken, dass sich der Bewegungsradius erhöht hat. Und wenn Du dann mal ans Pferd denkst, wirst Du merken, dass wir so eine Übung mit ihm machen, wenn wir an Stellung, Biegung und Nachgiebigkeit arbeiten.
  • Hüfte kreisen: Stell Dich hüftbreit hin und stütze Deine Händen an die Hüfte. Nun lässt Du sie (in beide Richtungen) so weit kreisen wie Du kannst. Lehne Dich mit Deinem Oberkörper richtig nach vorne und hinten um die Bewegung größer zu machen. Lasse den Kreis, den Du mit der Hüfte beschreibst – und somit die Bewegung – mit der Zeit immer kleiner werden, bis Du nur noch die Hüfte und nicht mehr den Oberkörper bewegst. Stell Dir vor Du hast in deinem Becken vier Punkte: die beiden Sitzhöcker hinten und die rechte und linke Seite des Schambeins vorne. Von diesen Punkten ist beim Hüftkreisen immer einer am tiefsten – Du sprichst sie also nacheinander an. Auch diese Bewegung ist beim Reiten wichtig.

Natürlich gibt es noch viel mehr Lockerungsübungen und jeder sollte sich die für ihn passenden Übungen heraussuchen. Wichtig ist, dass man sie langsam und bewusst durchführt und in seinen Körper hinenfühlt. Je mehr man das tut, desto mehr wird man spüren wo es hakt und woran man arbeiten muss.

Stabilität

In den Übungen ist es schon öfter mal aufgetaucht: hüftbreit stehen. Wenn Du hüftbreit stehst, stehst Du ohne Muskelanstrengung stabil. Du kannst das mit einem Partner wunderbar testen: stelle Dich mit den Füßen nahe zusammen (oder weiter als hüftbreit) hin und lasse Dich anrempeln. Du wirst ziemlich viel Mühe haben stehen zu bleiben und vermutlich einen Ausfallschritt machen müssen. Dann stelle dich genau hüftbreit hin. Wenn Du nun angerempelt wirst, wirst Du problemlos und ohne Anstrengung stehen bleiben können.

Genau diese Stabilität wollen wir im Umgang mit Pferden. Sie ist nicht nur bei der Bodenarbeit wichtig, sondern sendet auch ein körpersprachliches Signal zum Pferd: dieser Mensch ist stabil und geerdet, er kommt nicht leicht aus dem Gleichgewicht und lässt sich nicht herumschubsen. Kennst Du das: ein sonst so zappeliges Pferd steht neben einem bestimmten Menschen plötzlich still, ganz ohne, dass der etwas tun muss? Schau Dir seine Körperhaltung und Ausstrahlung an. Mit ziemlicher Sicherheit wird er eine gute, stabile Haltung haben.

 

Der erste Schritt: Zentrieren

Über das Thema Stabilität ging es zurück zum Microriding. Der erste Schritt ist hier nämlich, sich zu zentrieren. Ist man zentriert, kann man den Bewegungen des Pferdes besser folgen, man ist im Gleichgewicht, die Knochen und Gelenke sind perfekt aufeinander ausgerichtet und man wirkt besser ein. Die Grundlage für einen guten Sitz und gutes Reiten.

Die Zentrierungsübung des Microridings bietet aber noch viel mehr. Wir haben sie in Dreiergruppen durchgeführt:

  • Der Reiter: er zentriert sich mit Hilfe des Fühlenden.
  • Der Fühlende: er legt eine entspannte Hand auf das Schulterblatt des Reiters und versucht die minimalen Bewegungen, die dieser macht, zu erfühlen. Spürt er etwas wird geclickt und der Reiter lernt, dass die Bewegung richtig war. Dieses Fühlen lernen brauchen wir als Reiter unbedingt: wir müssen spüren, was der Körper des Pferdes macht, wo Balanceprobleme sind, wo wir es unterstützen müssen.
  • Der Beobachter: er kontrolliert, ob der Fühlende die richtigen Bewegungen klickt und achtet darauf, dass die Übung korrekt ausgeführt wird. Er versucht die minimalen Bewegungen des Reiters zu sehen und schult somit sein Auge für die wichtigen, kleinen Details. Auch das ist beim Pferdetraining wichtig, zum Beispiel bei der Bodenarbeit.

Man lernt also nicht nur sich zu zentrieren, sondern man lernt auch zu fühlen und zu sehen.

Reiter und Fühlender gehen den Körper des Reitenden auf jeweils einer Körperseite von oben nach unten mental durch: die Schulter, der Brustkorb, das Hüftgelenk, der Oberschenkelknochen, der Unterschenkelknochen und der Balancepunkt im Fuß (kurz hinter den Fußballen). Dabei soll der Reiter diese Körperteile nicht bewusst bewegen, sondern nur an sie denken! Weil man nicht an ein Körperteil denken kann, ohne es doch minimal zu bewegen, entsteht so genau die kleine, fast unsichtbare Bewegung, die wir auch mit unseren unsichtbaren Hilfen erreichen wollen.

Es war für mich ein wirklich großes Aha-Erlebnis zu erkennen, wie viel man nur mit einer Hand an der Schulter eines Anderen erfühlen kann (meine Partnerin war übrigens die liebe Tanja von Tash-Horseexperience und wir wurden angeleitet von der super netten Mary Concannon, die dieses Jahr noch ein paar Kurse in Deutschland und Österreich gibt). Bewegungen, die ein Außenstehender fast nicht (oder gar nicht) sehen kann, kann ich fühlen.

Genauso erstaunlich ist dieses Erlebnis in der Rolle des Reiters: ich denke an meinen Oberschenkelknochen und Tanja kann das fühlen! Und beim Reiten kann mein Pferd das fühlen (ob es darauf reagiert oder es ignoriert, weil es abgestumpft ist, ist eine andere Frage). Es ist toll zu erleben und ein direktes Feedback zu bekommen, wie fein man Hilfen geben kann, die immer noch ankommen. Die Unterstützung mit dem Clicker war hier besonders hilfreich, denn der exakte Zeitpunkt wird so zuverlässig angezeigt. Und obwohl wir keinen Keks bekommen haben, habe ich mich nach kürzester Zeit über den Click gefreut und mich belohnt gefühlt. Wirklich witzig und erkenntnisreich das an sich selbst zu spüren.

Den zweiten Tag des Workshops musste ich leider (und mit viel Wehmut) wegen überschneidender Termine ausfallen lassen. Ich habe von den drei Stufen des Microridings also nur die Erste gelernt. Ich werde mir aber so schnell wie möglich Alexandras DVD zum Thema beschaffen (gibt’s nur auf Englisch) und weiter üben.

Wie kann man Microriding lernen?

(Leider nicht mit einem Blogartikel…)

Am Besten wäre natürlich einen Kurs oder Workshop zu belegen. Alexandra ist Amerikanerin und nicht oft in Deutschland, einen Kurs direkt bei ihr zu bekommen ist also nicht so einfach. In meinem Workshop waren noch drei ihrer Trainerinnen:

Alle drei geben Kurse und sind unter Umständen einfacher zu erreichen als Alexandra.

Für die Leute, für die Kurse keine Option sind, gibt es eine DVD von Alexandra zum Thema Microriding: MICRO-RIDING: CREATING THINKING RIDERS FOR OUR THINKING HORSES. Die Sprache ist Englisch, aber wenn ich vom Workshop ausgehe (der auch auf Englisch war), ist es gut verständlich und nicht zu schwer! Ich werde mir die DVD auf jeden Fall kaufen und dann noch einmal eine kurze Rezension dazu schreiben, da gehe ich auch auf die Sprache ein.

Alternativ wird auch in Yoga, Tai Chi und in verschiedenen Kampfsportarten viel mit Zentrierung und Körperbewusstsein gearbeitet. Das hat dann zwar nicht den direkten Bezug zum Reiten, ist aber trotzdem hilfreich. Besonders Yoga und Tai Chi finde ich hervorragende Ergänzungssportarten zum Reiten, die viele Vorteile bieten.

 

Fazit

Ich bin insgesamt 800km für den einen Workshoptag gefahren – und es hat sich absolut gelohnt. Microriding schult nicht nur das eigene Körperbewusstsein, sondern hilft dabei besser zu fühlen, besser zu sitzen und bessere Hilfen zu geben. Und es hat den großen Vorteil, dass man es üben kann ohne sein Pferd zu belasten. Man kann sich schon vor dem Reiten einen kleinen inneren Film “aufnehmen”, in dem man die Bewegungen durchgeht und sich einprägt, wie sich das anfühlen soll (passend dazu lese ich gerade “Reiten mit inneren Bildern”* von Tuuli Tieze, dort wird dieses Thema auch besprochen).

Selbstverständlich kann man nur ein fein reagierendes Pferd mit unsichtbaren Hilfen reiten. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen: wenn der Reiter niemals fein anfragt, hat das Pferd auch nie die Chance selber fein zu werden. Es ist ein langer Weg zu den unsichtbaren Hilfen, aber mit Microriding hat man ein Werkzeug an der Hand, mit dem man sich sofort auf diesen Weg machen kann.

Wenn Du jemals die Chance hast einen Workshop zu diesem Thema bei Alexandra Kurland oder einer ihrer Trainerinnen zu belegen, solltest Du Dir das nicht entgehen lassen.

(Und nein, ich werde nicht bezahlt das zu schreiben, ich bin wirklich so begeistert ;-))

 

 

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10 KOMMENTARE

  1. Hi Christina,

    I’ll write my comment first in English and then I’ll use google translate. You can all have a laugh at the google version.

    Many thanks for a great article. I always enjoy sharing Microriding. It was a treat for me to be able to give the microriding workshop. My thanks very much go to Michaela Hempen for organizing it, and to Anja Beran for welcoming us to her beautiful training facility. I’m glad you could join us.

    Alexandra Kurland
    theclickercenter.com
    theclickercenterblog.com

    Hallo Christina,

    Ich werde meinen Kommentar zuerst in Englisch schreiben und dann werde ich den Google Übersetzer benutzen. Da könnt ihr dann alle drüber lachen. (*Edit Christina: jetzt nicht mehr, ich habe die Übersetzung etwas verständlicher gemacht, Google kann einfach nicht gut genug Deutsch ;-)*)

    Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich freue mich immer mein Wissen über Microriding zu teilen. Es war ein Genuss für mich den Microriding Kurs geben zu können. Mein Dank geht an Michaela Hempen für die Organisation und an Anja Beran, die uns in ihrer schönen Trainingsanlage willkommen gehießen hat. Ich bin froh, dass du dabei warst.

    Alexandra Kurland
    theclickercenter.com
    theclickercenterblog.com

    • Hi Alexandra,

      thank you for traveling so far to teach us! It was a joy to learn from you and I’ll definitely want to participate in one of your clinics again!

      I took the freedom to edit the google version a little bit, it was as (not) good as expected ;-)

      Christina

  2. Ja, Alexandra hat ganz viele Elemente des Centered riding und der Alexander Technik in ihrer gesamten Arbeit! Es lohnt sich total tief einzusteigen. Danke für den Bericht!

    • Nichts zu danken =)
      Es ist wirklich ein tolles Thema und ich hoffe, dass es bei noch viel mehr Reitern ankommt!

      Liebe Grüße,
      Christina

  3. “…Alternativ wird auch in Yoga, Tai Chi und in verschiedenen Kampfsportarten viel mit Zentrierung und Körperbewusstsein gearbeitet. Das hat dann zwar nicht den direkten Bezug zum Reiten, ist aber trotzdem hilfreich. Besonders Yoga und Tai Chi finde ich hervorragende Ergänzungssportarten zum Reiten, die viele Vorteile bieten. …”Genau das waren meine Gedanken beim Lesen dieses Artikel- vor allem, als es um den zentrierten, geerdeten Stand am Boden ging. Allerdings: die Atmung spielt auch noch mit hinein.

    Irgendwie stößt dieser Blogartikel in ein Horn, dass bei mir ungefähr seit drei Wochen tutet: ich sollte mal wieder mehr Wert auf bewusste Energiearbeit (erlernt vor allem in Tai-Chi) legen!
    Es ist nun eine Dreiheit an Hinweisen und ich ahbe auch schon begonnen.

    In der Arbeit mit dem Youngster platzen im Augenblick wichtige Knoten, und das ohne einen riesigen Kraftaufwand- aus der Mitte heraus eben.

    Danke für den Artikel, ein weiterer Hallo-Wach war das.

    Silke

    • Hallo liebe Silke,

      das Universum (oder was auch immer) schickt uns immer die Dinge, die wir gerade brauchen :-D
      Schön, dass mein Beitrag ein kleines Hallo-Wach ist, das freut mich! Und toll, dass du direkt schon Fortschritte mit deinem Pferd erlebst.

      Liebe Grüße,
      Christina

  4. Hach diese feinen Kurse mit den Übungen am Menschen liebe ich so ehr. Es ist so lehrreich zu spüren, was das Pferd spürt. Vor kurzem habe ich das Centered Riding für mich neu entdeckt und war ähnlich begeistert. Ich könnte mir vorstellen, dass das Micro-Riding in Kombination auch toll ist. Liebe Grüße und danke für den neuen Ansatz, Petra

    • Absolut, ich finde gerade zum Centered Riding ist es eine tolle Ergänzung!
      Und so etwas macht einen so großen Unterschied! Schade, dass es nicht noch mehr gelehrt wird…

      Liebe Grüße,
      Christina

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