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	<title>Training Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Training Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Reiten macht fit: Auswirkungen auf Körper, Geist &#038; Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 11:13:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Reiten Sport ist, wird von Nichtreitern gerne mal bezweifelt, man &#8222;sitzt ja nur drauf&#8220;. Spätestens wenn sie sich dann aber selbst auf&#8217;s Pferd setzen, ist Vielen doch schnell klar: Reiten ist Sport und kann durchaus anstrengend sein. Aber nicht nur auf unseren Körper hat das Reiten so seine Auswirkungen, sondern auch auf unsere mentale [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Dass Reiten Sport ist, wird von Nichtreitern gerne mal bezweifelt, man &#8222;sitzt ja nur drauf&#8220;. Spätestens wenn sie sich dann aber selbst auf&#8217;s Pferd setzen, ist Vielen doch schnell klar: Reiten ist Sport und kann durchaus anstrengend sein. Aber nicht nur auf unseren Körper hat das Reiten so seine Auswirkungen, sondern auch auf unsere mentale und seelische Verfassung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer <a href="https://www.mdpi.com/1660-4601/17/11/4136/htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aktuellen Studie der Medizinischen Universität Wien</a> sind nicht nur junge, sondern auch ältere Reiter/innen fitter, glücklicher und naturverbundener als ihre nicht reitende Vergleichsgruppe. Die Reiter/innen hatten höhere Werte beim körperlichen Wohlbefinden als die übrigen Teilnehmenden, obwohl sie insgesamt nicht mehr Sport betrieben. Die Forscher vermuten, dass der Grund hierfür in der erhöhten Muskelstärkung, verbesserten Körperhaltung und mentalem Ausgleich durch das Reiten liegt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Sport</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sich auf dem Pferd auszubalancieren und feine Hilfen geben zu können setzt einiges an Kraft und Flexibilität voraus. Reiten bewirkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine starke Core-Muskulatur: Deine tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskeln werden trainiert, die für eine gute, aufrechte Haltung nötig sind</li>



<li>Flexible Hüfte: Deine Hüfte ist der Teil des Körpers, der am Meisten mit den Bewegungen des Pferdes mitgehen und diese ausbalancieren muss</li>



<li>Lockere Schultern: Dein Oberkörper muss stabil sein ohne zu verkrampfen &#8211; dazu braucht es eine gute, ausdauernde Muskulatur und Haltung</li>



<li>Verbesserte Kondition und Kraft-Ausdauer</li>



<li>Verbessertes Immunsystem: Die Bewegung an der frischen Luft, bei unterschiedlichem Wetter und mit unterschiedlichen Umwelteinflüssen am Stall, trainiert auch Dein Immunsystem</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht beim Reiten nicht darum möglichst viel Kraft einzusetzen, mit den Armen zu ziehen oder den Beinen zu klemmen, sondern diese ganz besondere Mischung aus Flexibilität und Stabilität hinzubekommen, die auch ein/e Tänzer/in oder Kampfsportler/in haben muss. Nur starke Muskeln können auch in der Bewegung locker sein und ohne zu verkrampfen über einen längeren Zeitraum arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Pferd zu schonen und schneller zu einem guten, ausbalancierten Sitz zu finden, empfehle ich zusätzlich zum Reiten einen Sport wie <a href="https://herzenspferd.de/yoga-fuer-reiter-reitersitz/">Yoga</a>, Pilates oder Tanzen zu praktizieren. Hier kannst Du die gleichen Muskeln, die für das Reiten wichtig sind, ganz gezielt trainieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein zusätzliches Falltraining kann für jede/n Reiter/in Sinn machen, denn Reiten gilt nicht umsonst bei Versicherern als Extremsport. Neben einem <a href="https://uvex-group.shop/reitsport/reithelme.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">gut sitzenden Helm</a> kann ein solches Training und gute Körperkondition effektiv dabei helfen schlimmere Verletzungen zu vermeiden, wenn Du mal stürzen solltest. Mehr zum Thema Sicherheit beim Reiten liest Du <a href="https://herzenspferd.de/sicherheit-beim-reiten/">hier</a>. </p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Mentaltraining</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Körper und Geist lassen sich &#8211; wie so oft im Leben &#8211; auch beim Reiten nicht trennen. Meine Trainerin sagt immer &#8222;Das Reiten macht bessere Menschen aus uns&#8220;: Du musst Dich ganz auf Deinen Partner Pferd einlassen, Dich auf seinen und Deinen Körper konzentrieren und trainierst am besten bei mittlerem Selbstbewusstsein. Bist Du zu ängstlich, voller Selbstzweifel oder übermotiviert, kann schnell etwas schief laufen, Du verkrampfst nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich. Hier kann spezielles <a href="https://www.cavallo.de/reittraining/so-werden-reiter-ihr-eigener-mental-coach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mentaltraining für Reiter</a> helfen Dich noch mehr in Deine Mitte zu bringen und das Gedankenkarussel abzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Reiten hilft Dir also nicht nur beim Muskelaufbau, sondern auch beim achtsameren Umgang mit Dir selbst und mit Deiner Umgebung sowie mit einer gesteigerten Konzentrationsfähigkeit. Es bringt Dir Geduld und Einfühlungsvermögen bei und lehrt Dich Verantwortung für Dich selbst und andere zu übernehmen. Denn beim Reiten musst Du nicht nur Dich selbst im Blick behalten, Du bist auch Coach und Trainer Deines Pferdes!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Selbstentwicklung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Reiten und der Umgang mit Pferden hällt uns stets den Spiegel vor. Pferde sind grundehrlich und konfrontieren uns mit unseren innersten Themen, wie z.B. Angst, Unsicherheiten, Ungeduld, Selbstzweifel, Leistungsdruck, etc.. Sie helfen uns dabei an diesen Themen zu arbeiten und zu wachsen &#8211; auf ihre eigene einfühlsame und fast unmerkliche Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber mit den Pferden entdeckst Du nicht nur die Punkte an denen Du wachsen kannst, sondern Du kannst auch eine tiefe Verbundenheit spüren, großes Glück, die Freude an den kleinen Dingen wieder erlernen, mehr zu Dir finden, innere Ruhe spüren und einen fast meditativen Zustand erreichen. Nichts lässt die aktuellen Probleme so schnell in den Hintergrund treten, wie eine konzentrierte <a href="https://herzenspferd.de/dressur/">Dressurstunde</a>, ein entspannter Ausritt oder spielerische Freiarbeit mit dem Pferd auf dem Platz.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr als nur ein Sport</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst, Reiten ist also weit mehr als nur ein Sport um Dich fit zu machen, sondern es hilft Dir bei der ganzheitlichen Entwicklung von Kraft, Flexibilität, Koordination, Konzentration, Geduld, Achtsamkeit, Selbsterkenntnis und dem Abbau von Stress.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das Reiten Dir bis in&#8217;s hohe Alter dabei helfen kann fit zu bleiben, solltest Du ein paar Dinge beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbeite mit Zusatzsport wie Yoga an Deinen körperlichen Schwachstellen</li>



<li>Löse hartnäckige mentale Blockaden mit Mentaltraining für Reiter/innen</li>



<li>Achte auf die Sicherheit im Umgang mit dem Pferd und auf Sicherheit beim Reiten (Anti-Schrecktraining, <a href="https://uvex-group.shop/reitsport.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Helm</a> &amp; evtl. Schutzweste, Falltraining, Unfalltracker, etc.)</li>



<li>Lass Dich regelmäßig vom Physiotherapeuten oder Osteopathen durchchecken (ich mache das 1-2 mal im Jahr und je nach Bedarf)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>









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		<title>Dressur im Gelände &#8211; Einfache Trainingsideen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 15:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Dressur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/dressur-gelaende/">Dressur im Gelände &#8211; Einfache Trainingsideen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="wp-block-paragraph">Dressur und Gymnastizierung ist für jedes Pferd wichtig, das seine/n ReiterIn lange gesund tragen soll. Doch was tun, wenn man weder Halle noch Platz zur Verfügung hat? Die einfache Lösung: Dressurtraining im Gelände.<br>Welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, erzähle ich im Video (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter!).</p>


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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Kondition, Takt &amp; Losgelassenheit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gelände kannst Du ganz wunderbar an der Kondition, dem Takt und der <a href="https://herzenspferd.de/losgelassenheit-pferd/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Losgelassenheit</a> Deines Pferdes arbeiten, indem Du es über eine längere Strecke traben oder galoppieren lässt (je nach Ausgangskondition, 2-3km oder mehr).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist hier, dass Du das Pferd zunächst möglichst wenig beeinflusst und auf den ersten 100-200 Metern seinen Takt und Tempo finden lässt. Wenn es ruhig und gleichmäßig läuft, kannst Du beginnen an seiner Haltung zu arbeiten und den Rahmen etwas zu verkürzen &#8211; aber ohne, dass Takt und Losgelassenheit verloren gehen!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Tempounterschiede reiten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Reiten von Tempounterschieden bzw. das Verlängern der Tritte bietet sich im Gelände an &#8211; viele Pferde sind hier auch etwas fleißiger als auf dem Platz oder in der Halle. So kannst Du auf geraden Strecken immer wieder Tempo zulegen oder daran arbeiten, dass die Schritte länger werden. Hierzu stelle ich mir immer vor, ich müsste schneller reiten, aber niemand soll es von außen sehen. Ich treibe also ganz dezent mit dem Ziel, dass mein Pferd größere, schwungvolle Schritte macht (und dadurch schneller wird). Merke ich, dass mein Pferd schneller wird, weil es kleinere, hektische Schritte macht, dann nehme ich das Tempo zurück, finde wieder einen gleichmäßigen, losgelassenen Takt mit guter <a href="https://herzenspferd.de/anlehnung-pferd-reiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anlehnung </a>und versuche es erneut.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Übergänge reiten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gelände kommt man nicht drumherum immer wieder mal durchzuparieren: Man muss eine Straße kreuzen, es kommen Fußgänger oder das Pferd braucht eine Pause. Du kannst nun einerseits diese Übergänge ganz bewusst nutzen um zu trainieren, kannst aber natürlich auch einfach so Übergänge einbauen. Wichtig ist, dass Du jeden <a href="https://herzenspferd.de/uebergaenge-reiten-pferd/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übergang</a> bewusst und auf den Punkt reitest, nur dann ist er wertvoll für&#8217;s Training, den <a href="https://herzenspferd.de/muskeln-aufbauen-pferd/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Muskelaufbau</a> und die <a href="https://herzenspferd.de/hinterhand-aktivieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktivierung der Hinterhand</a>.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Biegung und Stellung in den Kurven</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Kurvige Wege und Abzweigungen können wunderbar genutzt werden um das Pferd zu <a href="https://herzenspferd.de/biegungen-reiten-zirkel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">stellen und zu biegen</a>. Wo Du auf dem Platz Zirkel und Volten reiten würdest um das Pferd zu gymnastizieren, kannst Du im Gelände die natürlichen Biegungen der Wege nutzen. Auf breiten Wegen können sogar Schlangenlinien geritten werden, wenn Du Dein Pferd intensiver gymnastizieren möchtest. </p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Seitengänge</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wegesränder bieten sich an um die Seitengänge zu üben: Du kannst z.B. Schulterherein entlang des Weges reiten oder Schenkelweichen von einem Wegesrand zum anderen und zurück.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Kreuzungen nutzen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ist nicht viel Betrieb im Wald und Du läufst nicht Gefahr jemanden zu stören, kannst Du größere Kreuzungen dazu nutzen um Zirkel, Volten und Achten zu reiten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Rahmen wechseln</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei jedem Training sollte immer wieder der Rahmen des Pferdes gewechselt werden (Enger Rahmen &#8211; Versammlung und Arbeit an der Tragekraft; weiter Rahmen &#8211; Dehnungshaltung und Arbeit an der Schubkraft). Das erlaubt es den Muskeln zu entspannen und verhindert Verkrampfungen. Dazu gehören auch regelmäßige Pausen im Schritt am langen Zügel.</p></div>
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		<title>Die Skala der Ausbildung des Pferdes erklärt! [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Feb 2022 15:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Skala der Ausbildung des Pferdes basiert auf der Heeresdienstverordnung 1912 von 1937 &#8211; und hat damit eine lange Geschichte. Wie die Skala aufgebaut ist, was ich an ihr gut &#8211; und was schlecht &#8211; finde und wie sie relevant für Dich und Dein Pferd ist, erfährst Du im Video.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Skala der Ausbildung des Pferdes basiert auf der Heeresdienstverordnung 1912 von 1937 &#8211; und hat damit eine lange Geschichte. Wie die Skala aufgebaut ist, was ich an ihr gut &#8211; und was schlecht &#8211; finde und wie sie relevant für Dich und Dein Pferd ist, erfährst Du im Video.</p>



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		<title>Pferd motivieren &#8211; 10 Tipps für mehr Spaß beim Training! [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 15:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein unmotiviertes Pferd kann das Training ganz schön erschweren. Und obwohl es natürlich Pferde gibt, die von Natur aus etwas unmotivierter sind, liegt es doch in der Verantwortung des Pferdebesitzers und Reiters das Training so zu gestalten, dass das Pferd Spaß haben kann und mit Motivation dabei ist. Ein paar Tipps dazu, wie das gehen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/pferd-motivieren/">Pferd motivieren &#8211; 10 Tipps für mehr Spaß beim Training! [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein unmotiviertes Pferd kann das Training ganz schön erschweren. Und obwohl es natürlich Pferde gibt, die von Natur aus etwas unmotivierter sind, liegt es doch in der Verantwortung des Pferdebesitzers und Reiters das Training so zu gestalten, dass das Pferd Spaß haben kann und mit Motivation dabei ist. Ein paar Tipps dazu, wie das gehen kann, verrate ich im Video.</p>



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		<title>7 häufige Fehler der Handhaltung beim Reiten [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2021 16:13:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die richtige Handhaltung ist essentiell, wenn der Reiter feine Zügelhilfen geben und mit ruhiger Hand reiten will. Welche Fehler Du vermeiden solltest, welche Auswirkungen diese auf Pferd und Reiter haben und wie die richtige Handhaltung aussehen soll, erkläre ich im Video.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/handhaltung-reiten/">7 häufige Fehler der Handhaltung beim Reiten [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die richtige Handhaltung ist essentiell, wenn der Reiter feine Zügelhilfen geben und mit ruhiger Hand reiten will. Welche Fehler Du vermeiden solltest, welche Auswirkungen diese auf Pferd und Reiter haben und wie die richtige Handhaltung aussehen soll, erkläre ich im Video.</p>



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		<title>Muskeln aufbauen Pferd: So trainierst Du Vorhand, Mittelhand &#038; Hinterhand!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2020 16:01:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Damit Dein Pferd Dich lange und gesund tragen kann, braucht es eine stabile Muskulatur. Hier habe ich schon einmal erklärt, woran man erkennt, dass die Muskulatur eines Pferdes und sein Trainingszustand gut ist. Weil so viele Fragen zu den einzelnen Muskelgruppen und passendem Training kamen, geht es heute darum, mit welchen Übungen Du die Muskeln [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Damit Dein Pferd Dich lange und gesund tragen kann, braucht es eine stabile Muskulatur. <a href="https://herzenspferd.de/bemuskelung-pferd-training/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier habe ich schon einmal erklärt, woran man erkennt, dass die Muskulatur eines Pferdes und sein Trainingszustand gut ist.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil so viele Fragen zu den einzelnen Muskelgruppen und passendem Training kamen, geht es heute darum, mit welchen Übungen Du die Muskeln der Vorhand (Schulter, Hals, Vorderbeine), der Mittelhand (Rücken und Bauch) und der Hinterhand (Po, Hinterbeine) trainieren kannst (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach hier unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst):</p>



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<div>
<h2><strong>Grundsätzliches<br></strong></h2>
<p>Während wir Menschen ganz gezielt einzelne Muskelgruppen trainieren können &#8211; z.B. im Fitnessstudio &#8211; ist das bei Pferden eher schwierig. Deshalb sprechen die meisten Übungen, die ich hier vorstelle, nicht nur eine Muskelgruppe an, sondern gleich mehrere. Das ist aber beim Pferdetraining auch von Vorteil, wir wollen schließlich ein Pferd mit harmonischer Muskulatur!</p>
<p>Wichtig für den Muskelaufbau ist, dass Du während des Trainings immer wieder <strong>Pausen</strong> einbaust, in denen sich Dein Pferd entspannen kann. Tust Du das nicht und überforderst damit die Muskulatur Deines Pferdes dauerhaft, dann tritt genau das Gegenteil von dem ein, was Du eigentlich möchtest: die Muskeln bilden sich zurück, weil sie bei ständiger Verkrampfung nicht mehr ausreichend durchblutet werden (mal abgesehen davon, dass Dein Pferd vermutlich schnell keine Lust mehr auf&#8217;s Training hat). Du solltest Dein Pferd und seine Muskulatur also fordern, aber nicht überfordern!</p>
<p>Ich werde hier hauptsächlich Übungen unterm Sattel vorstellen, aber Du kannst Dein Pferd natürlich auch wunderbar <strong>vom Boden aus trainieren!</strong> Gerade wenn der Muskelzustand Deines Pferdes schlecht ist, macht es mehr Sinn erst mal vom Boden aus aufzubauen und erst dann für kurze Einheiten in den Sattel zu steigen. <a href="https://herzenspferd.de/pferd-muskelaufbau/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier habe ich schonmal darüber geschrieben, wie Du Dein Pferd nach einer längeren Pause fit machen kannst.</a></p>
<p>Und der letzte Punkt: Hab Geduld! Wie bei Dir auch dauert es etwas, bis Dein Pferd Muskulatur aufbaut &#8211; erwarte also nicht, dass Du innerhalb von zwei Wochen ein Muskelpaket im Stall stehen hast. Muskelaufbau braucht vor allem Zeit und kontinuierliches Training.</p>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">&nbsp;</h2>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Hinterhand des Pferdes trainieren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hinterhand wird nicht umsonst &#8222;der Motor des Pferdes&#8220; genannt. Eine starke Hinterhand ist das erste, wichtige Glied in der Kette um den Reiter gesund zu tragen. Von hier aus entwickelt das Pferd Schubkraft, die ihm Schnelligkeit und Raumgriff gibt und Tragkraft, die ihm hilft den Rücken aufzuwölben und sich zu versammeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=qWQcLQDbHLk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier habe ich schon einmal darüber gesprochen, wie Du beim Reiten die Hinterhand Deines Pferdes aktivieren kannst (Video)</a>. Das ist natürlich auch hilfreich für das Training der Hinterhand, denn eine aktive Hinterhand bedeutet, dass die Muskulatur eingesetzt wird!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten helfen folgende Übungen beim Muskelaufbau der Hinterhand:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Übergänge:</strong> Vor allem Übergänge in den Galopp &#8211; also vom Trab, Schritt oder sogar aus dem Stand &#8211; sind eine gute Möglichkeit die Hinterhand zu trainieren, denn die Energie für den ersten Galoppsprung muss aus der Hinterhand kommen. Aber auch Übergänge in eine langsamere Gangart trainieren die Hinterhand, wenn sie denn richtig geritten werden und das Pferd nicht auf die Vorhand fällt. <a href="https://herzenspferd.de/uebergaenge-reiten-pferd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mehr zum Thema richtiges Reiten von Übergängen gibt&#8217;s hier.</a></li>



<li><strong>Tempowechsel:</strong> Auch Tempowechsel innerhalb einer Gangart trainieren die Hinterhand, vor allem wenn Du innerhalb einer Gangart im Tempo zulegst. Auch hier ist natürlich darauf zu achten, dass die Energie aus der Hinterhand kommst und Dein Pferd nicht einfach auf der Vorhand rennt.</li>



<li><strong>Galopparbeit:</strong> Der Galopp eignet sich wunderbar um die Hinterhand zu trainieren, denn die Energie für die Galoppsprünge muss ja aus der Hinterhand kommen. Dadurch, dass der Galopp eine asymmetrische Gangart ist (es gibt Rechts- und Linksgalopp), kannst Du außerdem an der Schiefe Deines Pferdes arbeiten und das schwächere Hinterbein trainieren indem Du vermehrt auf dieser Seite galoppierst.</li>



<li><strong>Rückwärtsrichten:</strong> <a href="https://herzenspferd.de/pferd-rueckwaertsrichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gut gerittenes Rückwärtsrichten</a> animiert Dein Pferd dazu die Hanken zu beugen und seine Hinterhand aktiv einzusetzen. Wenn Du das Training noch etwas intensivieren willst, dann kannst Du aus dem Rückwärtsrichten heraus fließend anreiten.</li>



<li><strong>Seitengänge: </strong>Seitengänge wie z.B. das Schulterherein veranlassen das Pferd unter anderem dazu, mit einem seiner Hinterbeine weiter unter den Schwerpunkt zu treten und mehr Gewicht aufzunehmen.</li>



<li><strong>Stangenarbeit:</strong> Das Reiten über Stangen bringt Dein Pferd dazu seine Beine aktiver einzusetzen und kraftvoller abzufußen.</li>



<li><strong>Bergtraining:</strong> Wenn Du das Glück hast hügeliges oder bergiges Ausreitgelände zu haben, dann solltest Du auf jeden Fall regelmäßiges Bergtraining einbauen und Dein Pferd in allen Gangarten bergauf zu reiten. Vor allem längere Abschnitte im Schritt trainieren die Hinterhand gut. Du kannst auch ein paar Tritte bergauf Rückwärtsrichten!</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Mittelhand des Pferdes trainieren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Mittelhand fasst man Rücken und Bauch des Pferdes zusammen. Dass das Pferd einen guten, kräftigen Rücken braucht ist vielen ReiterInnen klar. Es braucht aber auch den Gegenspieler: eine starke Bauchmuskulatur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Übungen kannst Du Rücken und Bauch des Pferdes trainieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Stangenarbeit:</strong> Nicht nur gut für die Hinterhand, sondern auch für Bauch und Rücken! Das Laufen über die Stangen bringt das Pferd dazu seinen Rücken stärker aufzuwölben.</li>



<li><strong>Rückwärtsrichten:</strong> Auch hier wird der Rücken des Pferdes aufgewölbt und die Bauchmuskeln aktiviert. Vor allem das Antraben aus dem <a href="https://herzenspferd.de/pferd-rueckwaertsrichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rückwärtsrichten</a> heraus ist ein effektives Training der Mittelhand.</li>



<li><strong>Übergänge:</strong> Gut gerittene Übergänge trainieren nicht nur die Hinterhand, sondern auch Rücken und Bauch.</li>



<li><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-6448" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1-220x300.jpg" alt="" width="220" height="300" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1-220x300.jpg 220w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1-752x1024.jpg 752w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1-768x1046.jpg 768w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1-1127x1536.jpg 1127w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1-1080x1471.jpg 1080w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1-1250x1703.jpg 1250w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1-400x545.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/05/Rahmen-1.jpg 1297w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" />Rahmen erweitern und verkürzen:</strong> Versammelst Du Dein Pferd, verkürzt Du seinen Rahmen: Seine Hinterhand nimmt mehr Gewicht auf, der Rücken wölbt sich auf, Bauchmuskeln sind aktiviert, die Schulter wird frei, der Hals wölbt sich. Erweiterst Du den Rahmen, kann das Pferd sich mehr <a href="https://herzenspferd.de/vorwaerts-abwaerts-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vorwärts-abwärts</a> dehnen, der Hals streckt sich. Wenn Du immer wieder zwischen versammelten Phasen und Entspannungsphasen oder Phasen mit mehr vorwärts, in denen sich das Pferd strecken kann, wechselst, dann trainiert auch das Rücken und Bauch des Pferdes.</li>



<li><strong>Galopparbeit:</strong> Im Galopp muss das Pferd zusätzlich zur Hinterhand auch seine Bauchmuskulatur einsetzen, um eine schöne, gesprungene Galoppade zu erreichen.</li>



<li><strong>Biegungen:</strong> Das <a href="https://herzenspferd.de/biegungen-reiten-zirkel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reiten von Biegungen</a> trainiert und dehnt vor allem die seitliche Rumpfmuskulatur.</li>



<li><strong>Bergtraining:</strong> Bergauf- und Bergabreiten trainiert auch Bauch und Rücken des Pferdes.</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Vorhand des Pferdes trainieren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorhand des Pferdes umfasst die Vorderbeine, Schultern und den Hals. Vor allem die Oberseite des Halses und der Halsansatz am Widerrist sollten gut bemuskelt sein, sie sind Teil der Oberlinie des Pferdes und wichtig für seine Tragkraft. Aber auch eine gut Bemuskelte Schulter und Vorderbeine sind wichtig, sie schützen das Pferd vor Verletzungen und geben ihm Raumgriff in allen Gangarten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit diesen Übungen kannst Du die Vorhand des Pferdes trainieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Galopparbeit: </strong>Es gibt kaum ein besseres Training für die Vorhand als zügiger Galopp im Gelände &#8211; vor allem wenn es unebenes Gelände ist, in dem das Pferd sich ausbalancieren muss.</li>



<li><strong>Stangenarbeit:</strong> Vor allem höher gelegte Stangen sind gut für das Training der Vorhand, da das Pferd hier aktiv seine Beine nach vorne oben bewegen muss.</li>



<li><strong>Seitengänge:</strong> Im Schulterherein wird nicht nur die äußere Schulter entlastet und beweglicher gemacht, sondern die innere Schulter übernimmt mehr Gewicht und wird gekräftigt.</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Übungen wie Übergänge, Seitengänge, Galopparbeit und Stangenarbeit sind richtige Allrounder im Pferdetraining: Mit ihnen kann man den ganzen Körper des Pferdes trainieren, wenn sie richtig geritten werden. Und das ist auch die Krux an der Sache: Damit die Übungen effektiv sind, müssen sie korrekt umgesetzt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Übergänge, die ständig nur auf der Vorhand geritten werden, überstellte Seitengänge oder ein energieloser Galopp bringen im besten Fall einfach nichts für den Muskelaufbau oder können im schlechtesten Fall auf Dauer soger eher schädlich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb würde ich jedem Reiter raten, sich regelmäßig von einem Profi am Boden überprüfen zu lassen, wenn man nicht sowieso regelmäßig Unterricht nimmt. Es können sich bei jedem Ausbildungslevel schnell Fehler einschleichen, die man selbst nicht oder zu spät bemerkt. Ein zweites Paar Augen am Boden kann da gute Hilfe leisten!</p>



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		<title>Gymnastikstunde für Freizeitpferde – Ideen für den Trainingsaufbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 13:12:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Du möchtest, dass Dein Pferd Dich bis ins hohe Alter gesund und schmerzfrei tragen kann, kommst Du nicht daran vorbei es zu trainieren und gymnastizieren. Dressur ist hier das entscheidende Stichwort. Leider gibt es immer noch viele Freizeitreiter, die unter Dressur das verstehen, was man auf den nationalen und internationalen Turnierplätzen so häufig sieht. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du möchtest, dass Dein Pferd Dich bis ins hohe Alter gesund und schmerzfrei tragen kann, kommst Du nicht daran vorbei es zu trainieren und gymnastizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dressur ist hier das entscheidende Stichwort.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider gibt es immer noch viele Freizeitreiter, die unter Dressur das verstehen, was man auf den nationalen und internationalen Turnierplätzen so häufig sieht. Der Dressursport hat sich in den letzten Jahren fleißig einen schlechten Ruf erarbeitet: Rollkur, blutende Mäuler, Taktfehler, weggedrückte Rücken – die Liste ließe sich fortführen. Das soll keineswegs heißen, dass alle Sportreiter schlecht reiten, aber viel Positives hört und sieht man aktuell nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dabei ist die Dressur in ihrem eigentlichen Sinne – und so wie sie geritten werden sollte – nur ein Mittel zum Zweck: die Gesunderhaltung des Pferdes. Die Dressur ist für das Pferd da. Richtig geritten baut das Pferd gesunde, tragfähige Muskulatur auf, wird geschmeidig und beweglich und lernt den Reiter entspannt zu tragen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Dressur ist also nicht nur etwas für Sportpferde, sondern auch für alle Freizeitpferde. Besonders im Gelände profitieren Freizeitpferde von der Dressur: sie haben gelernt sich unter dem Reiter auszubalancieren und sind damit trittsicherer, sie haben eine kräftigere Muskulatur und mehr Ausdauer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Lesetipp: Auf Pferde-Freunde.com gibt es einen ganzen Artikel darüber, <a href="https://360gradpferd.de/der-freizeitreiter-und-die-dressur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">warum auch Freizeitpferde die Dressur brauchen.</a></span></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;59ef21129b8c70c17217232c1c5aee21&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;904c289853d00124149b1b797a6d1e97&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/herzenspferd.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/59ef21129b8c70c17217232c1c5aee21-904c289853d00124149b1b797a6d1e97.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Gymnastikstunde f\u00fcr Freizeitpferde: So trainierst Du Dein Pferd richtig!&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.29629629629629761211617733351886272430419921875}" title="Gymnastikstunde für Freizeitpferde: So trainierst Du Dein Pferd richtig!" width="1080" height="608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/jneSz--PIBs?feature=oembed" consent-required="259520" consent-by="services" consent-id="259521" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/jneSz--PIBs?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Grundsätzliches</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Training (und der Trainingsaufbau) sollte immer individuell auf das jeweilige Pferd und seine Bedürfnisse abgestimmt werden. Deshalb ist es unmöglich einen Trainingsplan zu erstellen, der für alle passt. <strong>Die folgenden Beispiele sind also nicht dazu da um sie genau so nachzureiten, sondern um sich grundsätzliche Anregungen und Ideen für den eigenen Trainingsaufbau mitzunehmen.</strong> Vielleicht lässt man dazu bestimmte Elemente weg oder fügt andere hinzu – ganz wie es zum eigenen Pferd passt. Wenn Du nicht einschätzen kannst, wie Du Dein Pferd trainieren musst, solltest Du Dir einen Trainer vor Ort suchen. Viele bieten an gemeinsam einen mehrmonatigen Trainingsplan zu erstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich Minutenangaben mache, sind das ungefähre Schätzwerte und bei mir in jedem Training anders. Auch hier muss man wieder darauf achten, was das Pferd braucht und sein Vorgehen entsprechend anpassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In allen Phasen gilt: einer anstrengenden Übung sollte immer ein Lob und eine Pause folgen! Die Muskeln müssen sich zwischendurch immer entspannen dürfen, damit sie nicht verkrampfen. Also gerne immer wieder die Zügel aus den Hand kauen lassen, eine Runde entspannt laufen lassen (oder sogar anhalten) und dann die Zügel langsam wieder mit Lektionen auf gebogenen Linien (Volten, Zirkel, Schlangenlinien, Schulterherein) aufnehmen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gymnastikstunde für Freizeitpferde</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Wärme Dich auf</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten von uns kommen nach einem Tag auf der Arbeit oder in der Schule zum Pferd. Im Laufe dieses Tages wird unsere Haltung in der Regel immer schlechter: die Schultern sacken nach vorne, der Rücken wird rund und wir haben womöglich viel gesessen und sind nicht mehr so geschmeidig wie am Morgen. Genauso wie unser Pferd, sollten wir uns deshalb vor dem Reiten aufwärmen. <strong>Aufgewärmt wird es gleich viel leichter gut zu sitzen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Meine Lieblingsübungen sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Arme rotieren:</strong> Du stellst Dich hüftbreit hin und streckst beide Arme horizontal zum Boden zu den Seiten aus, die Daumen zeigen nach vorne. Nun rotierst Du die Arme so, dass die Daumen nach unten zeigen. Danach die Daumen nach vorne, nach oben und nach hinten. Das machst Du mehrmals hintereinander. Danach führst Du die gleiche Rotation nochmal aus, nur dass die Bewegung diesmal nicht nur aus den Armen, sondern auch aus der Schulter kommt.</li>



<li><strong>Kopf kreisen: </strong>Stelle Dich hüftbreit hin und schaue einmal über Deine rechte Schulter und einmal über die Linke. Merke Dir einen Punkt auf beiden Seiten, der Dir anzeigt, wie weit Du Deinen Kopf drehen konntest. Danach schaust Du wieder geradeaus. Drehe dann Deinen Kopf minimal zur rechten Seite. Stelle Dir vor Du schaust auf eine Uhr vor Dir. Dein Kopf dreht sich nur von 12:00 Uhr auf 12:02 Uhr – also eine wirklich kleine Bewegung. Mach das ein paar Mal, danach schaust Du genauso nach links.<br>Schaue wieder gerade nach vorne. Nun kippst Du Deinen Kopf ein paar Mal nach rechts, dann ein paar Mal nach links – auch wieder nur kleine Bewegungen. Anschließend drehst Du den Kopf wieder gerade und kippst ihn mehrfach minimal nach vorne (Kinn in Richtung Hals).<br>Wenn Du alle diese Bewegungen durch hast, ist es an der Zeit, sie zu kombinieren. Drehe Deinen Kopf minimal nach rechts, kippe ihn dann ein bisschen zur Seite und dann nach vorne. Es ist quasi die Bewegung des normalen Kopfkreisens, nur sehr viel langsamer, bewusster und kleiner. Bringe Deinen Kopf wieder in die Ausgangsposition und starte von vorne. Mache die Übung ein paar Mal auf beiden Seiten.<br>Wenn Du jetzt wieder Deinen Kopf drehst so weit Du kannst, wirst Du merken, dass sich der Bewegungsradius erhöht hat. Und wenn Du dann mal ans Pferd denkst, wirst Du merken, dass wir so eine Übung mit ihm machen, wenn wir an Stellung, Biegung und Nachgiebigkeit arbeiten.</li>



<li><strong>Hüfte kreisen: </strong>Stell Dich hüftbreit hin und stütze Deine Händen an die Hüfte. Nun lässt Du sie (in beide Richtungen) so weit kreisen wie Du kannst. Lehne Dich mit Deinem Oberkörper richtig nach vorne und hinten um die Bewegung größer zu machen. Lasse den Kreis, den Du mit der Hüfte beschreibst – und somit die Bewegung – mit der Zeit immer kleiner werden, bis Du nur noch die Hüfte und nicht mehr den Oberkörper bewegst. Stell Dir vor Du hast in deinem Becken vier Punkte: die beiden Sitzhöcker hinten und die rechte und linke Seite des Schambeins vorne. Von diesen Punkten ist beim Hüftkreisen immer einer am tiefsten – Du sprichst sie also nacheinander an. Auch diese Bewegung ist beim Reiten wichtig.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Arbeit an der Hand: 10 Minuten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Trainingseinheit erst mal vom Boden aus anzufangen hat vor allem zwei Vorteile: Du wärmst Dein Pferd sanft ohne Reitergewicht auf und Du selbst wärmst Dich auf und setzt Dich nicht steif und kalt in den Sattel. Fast alle Lektionen, die man im Sattel übt, können auch vom Boden aus gemacht werden. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass man Fehler schneller erkennen und Übungen, die einem im Sattel schwerfallen, leichter umsetzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schöne Übungen an der Hand sind zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übertreten lassen</li>



<li><a href="https://herzenspferd.de/gymnastizierung-longieren-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Führen in Stellung und Biegung</a></li>



<li><a href="https://herzenspferd.de/schulterherein-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulterherein</a></li>



<li><a href="https://herzenspferd.de/kruppeherein-travers-boden-anleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kruppeherein</a></li>



<li><a href="https://www.pferdefluesterei.de/kopf-tief-pferd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kopf tief</a> bei nervösen Pferden</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die Übungen locker und entspannt und nicht zu lange durchführen. Ein paar gute Tritte und darauf folgendes Lob sind besser als sich so lange daran aufzuhalten, bis das Pferd nicht mehr kann. Einige der Übungen sind durchaus anstrengend für’s Pferd, das sollte man nicht unterschätzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Schrittarbeit: 10 Minuten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Schritt reite ich die ersten Minuten am langen Zügel ganze Bahn und auf Zirkeln warm. Eventuell mache ich währenddessen noch ein paar Lockerungsübungen auf dem Pferd.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Schritt übe ich vor allem die Seitengänge und reite viele <a href="https://herzenspferd.de/biegungen-reiten-zirkel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gebogene Linien</a>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schulterherein</li>



<li>Konterschulterherein</li>



<li>Kruppeherein</li>



<li>Renvers</li>



<li>Zirkel, Volten, Schlangenlinien und Achten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei achte ich darauf, nicht zu viel zu machen. Das Pferd soll nicht bis zu seiner Erschöpfungsgrenze gehen müssen, denn dann verkrampfen die Muskeln und Losgelassenheit ist nicht mehr möglich. Lieber nur wenige, gute Tritte, als viele überstürzte, weil das Pferd keine Kraft mehr hat. Generell sollte jede Übung langsam und konzentriert durchgeführt werden, überstürzt man sie, schleichen sich Fehler ein und die positive Wirkung geht in vielen Fällen verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das oberste Ziel ist immer, das Pferd locker und in klarem Takt laufen zu lassen. Wird der Schritt zu spannig, sollte man seine Zügelführung überprüfen, die Zügel eventuell etwas nachgeben und locker vorwärts reiten bis das Pferd sich wieder entspannt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Lesetipp: Viele</span> <a href="http://kultreiter.de/schritt-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tipps zum richtigen Schritt reiten</a><span style="color: #808080;"> und warum der Schritt so wichtig ist kannst Du bei Kultreiter nachlesen</span></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Trab- und/oder Galopparbeit: 20 Minuten</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Trab</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ist das Pferd locker und durchlässig im Schritt beginne ich mit dem Trab. Alle Seitengänge, die man im Schritt reiten kann, sind natürlich auch im Trab möglich. Dazu sollten sie im Schritt aber bei Dir und Deinem Pferd schon gut funktionieren – im Trab müssen die Hilfen schneller kommen und Du musst Dich zusätzlich noch mehr ausbalancieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind die Seitengänge noch nicht so sicher, kannst Du alternativ oder zusätzlich viele gebogene Linien reiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zirkel und Volten</li>



<li>Durch den Zirkel wechseln und aus dem Zirkel wechseln (je nach <a href="https://herzenspferd.de/natuerliche-schiefe-geraderichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schiefe</a> des Pferdes vielleicht auch mal in Außenstellung wechseln)</li>



<li>Zirkel vergrößern und verkleinern</li>



<li>Schlangenlinien</li>



<li>Achten</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem kannst Du Tempounterschiede reiten, zum Beispiel an den kurzen Seiten langsam, an den langen Seiten verstärken (oder umgekehrt).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Trab &#8211; Schritt &#8211; Trab und Trab &#8211; Halt &#8211; Trab Übergänge sind tolle Übungen um die Durchlässigkeit Deines Pferdes zu überprüfen, es aufmerksamer zu machen und die Hinterhand zu aktivieren. Bei solchen Übergängen ist besonders darauf zu achten, dass Dir Dein Pferd beim Durchparieren nicht auf die Vorhand fällt (<a href="https://herzenspferd.de/durchparieren-trick/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier gibt es einen nützlichen kleinen Tipp zum Durchparieren</a>).</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Galopp</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Pferde lösen sich besser im Galopp als im Trab, deshalb kann man den Galopp auch problemlos vorziehen. Im Galopp kannst Du zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seitengänge wie Schulterherein und Travers reiten,</li>



<li>Zirkel (und evtl. mit einem einfachen Galoppwechsel über den Schritt aus dem Zirkel wechseln)</li>



<li>Schlangenlinien mit Galoppwechseln</li>



<li>Übergänge Galopp &#8211; Trab &#8211; Galopp und Galopp &#8211; Schritt &#8211; Galopp, das fördert vor allem die Hinterhand. Jedes neue Anspringen in den Galopp fördert den Muskelaufbau. Bei den Übergängen solltest Du besonders auf ein sauberes Anspringen auf den Punkt und ein fleißiges Antreten nach dem Durchparieren achten.</li>



<li>Tempounterschiede</li>



<li>Außengalopp &#8211; auch der kräftigt die Hinterhand und sollte vor allem am Anfang nicht zu lange am Stück geritten werden</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://kultreiter.de/galopp-uebungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere schöne Tipps und Ideen zur Gymnastizierung im Galopp findest Du hier.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Zügel aus der Hand kauen lassen und entspannt abreiten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich steige dazu gerne ab und führe mein Pferd noch eine Weile, statt darauf sitzen zu bleiben.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Training ohne Halle oder Reitplatz</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast keinen Platz? Kein Problem &#8211; die meisten Elemente dieses Trainings lassen sich auch im Gelände durchführen. Seitengänge kannst Du zum Beispiel Prima auf Waldwegen üben. Der Rand des Weges ist dann die „Bande“ an der Du und Dein Pferd euch optisch ausrichten könnt. Du kannst von einem Wegesrand zum anderen Schenkelweichen reiten, Volten können auf größeren Kreuzungen geritten werden. An Kreuzungen, an denen Du abbiegen willst, kannst Du entweder korrekt gebogen um die Kurve reiten, oder Du reitest in die Kreuzung hinein und machst eine halbe Vorhand- oder Hinterhandwendung in Richtung des geplanten Weges.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst, mit ein wenig Phantasie gibt es auch im Gelände unendlich viele Möglichkeiten Dressur zu reiten. Für Pferde, die auf dem Platz oder in der Halle faul sind, kann das eine tolle Alternative sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Lesetipp: Mehr Ideen zum Training im Gelände findest Du <a href="http://kultreiter.de/training-im-gelaende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier bei Kultreiter</a> und <a href="http://nordfalben.de/dressur-im-gelaende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier bei Nordfalben</a>.</span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine Beispielstunde</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits geschrieben muss man das Training dem Pferd anpassen &#8211; deshalb kann man keine allgemeinen Trainingspläne erstellen!<strong> Die folgende Auflistung ist also nur ein Beispiel und sollte auch nur als Denkansatz genutzt werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufwärmen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schritt am langen Zügel. Große gebogene Linien (Zirkel, einfache Schlangenlinie) mit vielen Handwechseln.</li>



<li>Aus dem Zirkel wechseln in Außenstellung &#8211; von der hohlen Seite auf die Zwangsseite &#8211; durch Verschieben der Schulter (bringt das Gewicht weg von der überlasteten inneren Schulter, auf die das hohle Pferd bevorzugt fällt)</li>



<li>Nach 5-10 Minuten: Schulterherein auf dem Zirkel, an der langen Seite oder durch die Bahn. Lieber wenige gute Tritte und dann gleich eine Pause. Viele Handwechsel.</li>



<li>Übergänge Schritt &#8211; Halt – Schritt, Rückwärtsrichten – Schritt (nicht zu häufig und darauf achten, dass das Pferd im Rückwärtsrichten nicht den Kopf hochreißt und den Rücken wegdrückt, dann geht der positive Effekt verloren)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trabarbeit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gleiches Programm wie im Schritt (viele gebogene Linien, Seitengänge – falls sie im Schritt schon problemlos klappen)</li>



<li>Tempounterschiede (Z.B. kurze Seite zurücknehmen, lange Seite zulegen)</li>



<li>Übergänge Trab &#8211; Schritt &#8211; Trab mit Fokus auf flüssiges Durchparieren mit aktiver Hinterhand und fleißiges Antreten in den Trab.</li>



<li>Viele Handwechsel, immer wieder Zügel aus der Hand kauen lassen und Pause.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Galopparbeit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zirkel und große gebogene Linien auf beiden Händen (evtl. Seitengänge)</li>



<li>Viele Übergänge Trab – Galopp und Schritt – Galopp um die Hinterhand zu aktivieren. Besonders das Angaloppieren ist anstrengend und ein gutes Hinterhandtraining. Dabei aber unbedingt auf ein sauberes Angaloppieren „auf den Punkt“ achten, das Pferd nicht in den Galopp reinrennen lassen oder reintreiben.</li>



<li>Viele Handwechsel, evtl. mit einfachem Galoppwechsel.</li>



<li>Immer wieder Zügel aus der Hand kauen lassen und Pause.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abreiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Am langen Zügel entspannen lassen und „nichts mehr vom Pferd wollen“ – evtl. direkt absteigen und führen statt zu reiten.</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Freizeitpferde brauchen ein Sportprogramm &#8211; oder würdest Du Dir untrainiert einen 10kg Rucksack auf den Rücken schnallen und wandern gehen? (Hab ich schon gemacht, ist nicht zu empfehlen)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst gar kein riesen Dressur-Profi sein, es gibt viele effektive Übungen, die gar nicht so schwer umzusetzen sind und Deinem Pferd sehr zu Gute kommen. Wenn Du nicht genau weißt, was Dein Pferd braucht und wie Du das Training am Besten aufbaust damit es ihm hilft, kannst Du Dir von einem Trainer oder Reitlehrer einen Trainingsplan erstellen und die richtige Ausführung der Übungen zeigen lassen. Auch einen Platz oder eine Halle braucht es nicht unbedingt, mit etwas Kreativität lässt sich auch prima im Gelände üben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es muss auch nicht jeden Tag sein, aber ein bisschen was machen solltest Du auf jeden Fall &#8211; Deinem Pferd zu liebe!</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Woran arbeitest Du gerade mit Deinem Pferd? Wie sieht euer Training aus?</strong></h4>



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		<title>Lahmheit erkennen beim Pferd &#8211; was jeder Reiter wissen sollte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 17:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen habe ich in diesem Artikel von ProPferd gelesen, dass erschreckend wenige Reiter erkennen ob ihr Pferd lahmt. Wie genau man eine Lahmheit erkennen kann, wird aber nicht beschrieben. Am besten lernt man so etwas bei einem Erste-Hilfe-Kurs vom Tierarzt. Aber für alle, die (noch) keine Möglichkeit haben von jemandem vor Ort [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor ein paar Wochen habe ich in <a href="https://www.propferd.at/main.asp?VID=1&amp;kat1=5&amp;kat2=32&amp;GenLiPage=&amp;NID=3930" target="_blank" rel="noopener">diesem Artikel</a> von ProPferd gelesen, dass erschreckend wenige Reiter erkennen ob ihr Pferd lahmt. Wie genau man eine Lahmheit erkennen kann, wird aber nicht beschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten lernt man so etwas bei einem Erste-Hilfe-Kurs vom Tierarzt. Aber für alle, die (noch) keine Möglichkeit haben von jemandem vor Ort zu lernen, möchte ich hier die gängigsten Anzeichen von Lahmheit zusammenfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie immer der Hinweis: ich bin kein Tierarzt und kann nur das weitergeben, was ich gelernt habe. Wenn Du auch nur den geringsten Zweifel daran hast, dass Dein Pferd sauber läuft und nicht weißt, woran das liegt, solltest Du einen Tierarzt rufen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lahmheit erkennen im Stand</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Lahmheiten kannst Du bereits an der Art wie das Pferd steht erkennen. Steht es nicht gleichmäßig auf allen vier Beinen und entlastet immer das gleiche Bein, kann das ein Anzeichen von Schmerzen sein. Damit meine ich natürlich nicht das normale, entspannte Aufsetzen der Hinterhufspitze das viele Pferde tun. Wenn Du Dein Pferd ein paar Schritte bewegst und dann wieder stehen lässt wird es meist nicht gleich wieder den selben Huf aufsetzen. Tut es das aber sofort und immer wieder beim gleichen Bein solltest Du genauer hinschauen (vielleicht sind an seinem Gesichtsausdruck auch Schmerzen abzulesen. <a href="https://herzenspferd.de/schmerzen-erkennen/" target="_blank" rel="noopener">Wie das Schmerzgesicht des Pferdes aussieht habe ich hier beschrieben.</a>)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Entlastungshaltung kann zum Beispiel so aussehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Pferd streckt ein Bein nach vorne oder nach hinten heraus &#8211; das kann Hinter- oder Vorderbein sein</li>



<li>Das Pferd setzt die Spitze des Vorderhufes auf und knickt im Vorderfußwurzelgelenk ab</li>



<li>Das Pferd setzt die Spitze des Hinterhufs auf und knickt im Sprunggelenk ab</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lahmheit erkennen an der Hand</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten erkennst Du eine Lahmheit, wenn jemand anderes das Pferd an der Hand vorführt. Dazu sollte er einmal gerade von Dir weg laufen, mit einer engen Volte kehrt machen und wieder gerade auf Dich zu laufen. Zusätzlich solltest Du Dir das Ganze dann noch einmal von der Seite anschauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn das Pferd auf Dich zukommt konzentrierst Du Dich auf Du die Vorderbeine, läuft es von Dir weg schaust Du Dir die Hinterbeine an. Achte darauf, dass Du nicht zu nahe am Pferd bist. Manche Lamheiten erkennt man besser, wenn man sich nicht zu sehr auf eine Stelle, sondern das Gesamtbild konzentriert. Ich mache das so, dass ich meine Augen etwas unfokussiert lasse und versuche Unregelmäßigkeiten im Bewegungsfluss zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Führen sollte darauf geachtet werden das Pferd nicht durch einen zu kurzen Strick oder Ziehen an seinem Kopf in seinem Gleichgewicht zu stören und ein gleichmäßiges Tempo beizubehalten. Der Führende sollte möglichst nicht das Pferd anschauen, sondern locker geradeaus laufen &#8211; schaut man beim Führen auf das Pferd beeinflusst man es mit seiner Körpersprache und kann es aus seinem Gleichgewicht bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stärkere Lahmheiten erkennt man bereits im Schritt, andere erst im Trab, da das Pferd hier nur noch auf je zwei Beinen steht und stärker beeinträchtigt ist wenn eines davon weh tut. Selbst wenn Dein Pferd sauber im Schritt läuft, solltest Du es zustäzlich noch im Trab begutachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lahmheit des Vorderbeins</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ist Dein Pferd auf einem der Vorderbeine lahm, dann belastet es das gesunde Bein stärker. Auf diesem Bein lastet also bei jedem Schritt mehr Gewicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zeigt sich besonders deutlich an Kopf und Hals des Pferdes: tritt es mit dem verletzen Bein auf, hebt es Hals und Kopf nach oben um möglichst wenig Gewicht darauf zu bringen. Tritt es mit dem gesunden Bein auf, fällt es mit seinem Gewicht auf die Seite und Hals und Kopf fallen nach unten. Es macht also eine mehr oder weniger deutliche Nickbewegung, die auch von der Seite zu sehen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von der Seite kannst Du eine Lahmheit außerdem erkennen, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Pferd ein Bein nicht so hoch hebt (bzw. nicht so sehr beugt) wie das Andere oder sogar den Huf über den Boden schleift,</li>



<li>es ein Bein nicht so weit nach vorne schwingt wie das Andere,</li>



<li>es den Huf entweder nur vorne auf der Spitze oder nur hinten am Ballen aufsetzt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Lahmheit des Hinterbeins</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ist Dein Pferd auf einem der Hinterbeine lahm, erkennst Du das auch hier daran, dass es das lahme Bein weniger belastet. Bei den Hinterbeinen ist das vor allem an der Kruppe sichtbar: die Kruppe auf der Seite des verletzten Beins wird verstärkt nach oben gezogen. Die schmerzende Seite ist also immer höher als die Gesunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie beim Vorderbein solltest Du bei der Beobachtung von der Seite darauf achten, ob ein Bein im Vergleich zum anderen weniger gebeugt wird, kürzer nach Vorne schwingt oder den Huf anders aufsetzt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lahmheit erkennen unter dem Reiter</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Lahmheiten, die man nur unter dem Reiter sieht. Als Reiter kannst Du eine solche Lahmheit fühlen, wenn Dein Pferd nicht mehr gleichmäßig läuft. Meistens merkt man das daran, dass eine Seite mehr &#8222;wegkippt&#8220;. Beim <a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener">Trab aussitzen</a> fühlt es sich zum Beispiel so an, als würde eine Seite Deiner Hüfte immer etwas tiefer oder nicht so hoch schwingen wie die andere. In ganz extremen Fällen hast Du das Gefühl, Dein Pferd kippt auf einer Seite unter Dir weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du den Verdacht hast, dass Dein Pferd lahm geht, solltest Du es immer auch unter dem Reiter beobachten (lassen), selbst wenn sich an der Hand keine Lahmheit gezeigt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Reiter sollte beim Vorreiten möglichst wenig tun um das Pferd in seiner Bewegung zu stören. Also nur wenig bis keine Zügeleinwirkung, kein permanentes Treiben und möglichst in leichtem Sitz traben. Der Trab sollte weder zu schnell, noch zu langsam sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier sollte der Reiter gerade vom Beobachter wegreiten, eine Volte oder einen Zirkel reiten und wieder gerade auf den Beobachter zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders im Trab auf dem Zirkel verstärken sich Lahmheiten und sind deutlicher zu erkennen, da das innere Beinpaar stärker belastet wird. Zum Vergleich sollte man immer auf beiden Händen einen Zirkel reiten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Harter oder weicher Untergrund?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Tests sollte man sowohl auf hartem, als auch auf weichem Boden machen. Manche Lahmheiten zeigen sich vermehrt auf hartem Boden, andere auf Weichem.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorteil von hartem Boden ist, dass man Lahmheiten auch hören kann, wenn man etwas geübt ist. Da das verletzte Bein entlastet und somit weniger starkt aufgesetzt wird, macht es ein leiseres Geräusch als die anderen drei Beine. Wenn das Bein mit verkürztem Tritt aufgesetzt wird hört man die Unregelmäßigkeit im Takt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was tun wenn das Pferd lahm ist?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du herausgefunden hast, auf welchem Bein Dein Pferd lahmt, dann solltest Du dieses Bein vom Huf aus nach oben abtasten. Parallel dazu tastest Du auch immer das andere, gesunde Bein ab. Manche Unterschiede erspührt man nur im direkten Vergleich.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gibt es Verletzungen am Huf, sitzt das Eisen noch richtig, hat sich das Pferd etwas in den Huf getreten (zum Beispiel einen Nagel, Scherben, etc.)?</li>



<li>Ist der Huf heißer als der Andere?</li>



<li>Gibt es eine Wunde am Bein?</li>



<li>Ist das Bein irgendwo geschwollen?</li>



<li>Ist das Bein an einer bestimmten Stelle heiß?</li>



<li>Reagiert das Pferd schmerzempfindlich auf Druck?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wunden solltest Du enstprechend versorgen und bei Bedarf den Tierarzt rufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;">Lesetipp: Mehr Infos zu <a href="https://www.propferd.at/main.asp?VID=1&amp;kat1=96&amp;kat2=643&amp;DDate=06112015&amp;NID=2870" target="_blank" rel="noopener">erster Hilfe beim Pferd</a> findest Du hier bei ProPferd.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn am Bein keine offenen Wunden sind, sondern nur eine geschwollene Stelle, hilft es diese Stelle zu kühlen. Verbessert sich der Zustand nach ein bis zwei Tagen nicht, sollte man &#8211; im Zweifelsfall lieber früher als später &#8211; den Tierarzt rufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei starken Lahmheiten, Verletzungen oder Schwellungen an Gelenken oder Sehnen sollte man sofort den Tierarzt rufen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Empfehlung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders leichte Lahmheiten lassen sich oft nur vom Experten erkennen. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen in regelmäßigen Abständen einen Routinecheck vom Osteopathen oder Physiotherapeuten machen zu lassen. Der kann dan auch gleich nach Blockaden schauen und vielen Problemen vorbeugen bevor sie entstehen.</p>



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		<title>Trainierst Du Dein Pferd richtig? Was die Bemuskelung Deines Pferdes über das Training aussagt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2016 10:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indem wir unsere Pferde reiten oder sonstiges Training absolvieren, nehmen wir direkt Einfluss auf ihre Muskulatur. Dressur, Arbeit an der Hand oder an der Longe, Ausritte, Spaziergänge, Bodenarbeit, etc. &#8211; all das baut Muskeln beim Pferd auf. Aber Muskeln sind nicht gleich Muskeln. Um gesund zu bleiben und den Reiter ohne Schaden tragen zu können, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Indem wir unsere Pferde reiten oder sonstiges Training absolvieren, nehmen wir direkt Einfluss auf ihre Muskulatur.</strong> Dressur, Arbeit an der Hand oder an der Longe, Ausritte, Spaziergänge, Bodenarbeit, etc. &#8211; all das baut Muskeln beim Pferd auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber Muskeln sind nicht gleich Muskeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um gesund zu bleiben und den Reiter ohne Schaden tragen zu können, braucht ein Pferd einen starken Rücken und Bauch, eine kräftige Hinterhand und so einiges mehr. Wird das Pferd korrekt geritten und gearbeitet sollte sich diese Muskulatur mit der Zeit von selbst bilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;">Lesetipp: Hier habe ich schon einmal über <a href="https://herzenspferd.de/pferd-muskelaufbau/" target="_blank" rel="noopener">die verschiedenen Möglichkeiten Muskulatur beim Pferd aufzubauen</a></span> <span style="color: #999999;">geschrieben.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wird es jedoch nicht korrekt geritten, dann bildet sich eine &#8222;fehlerhafte&#8220; Muskulatur, mit der es versucht ungesunde Bewegungsabläufe zu kompensieren. Außerdem können sich Muskeln, die nicht durch gesundes Reiten genutzt werden, zurückbilden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>An der Bemuskelung Deines Pferdes kannst Du also ablesen, wie gut Dein Training ist.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie immer gilt: die Bemuskelung muss individuell betrachtet werden!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Verschiedene Pferde und Rassen haben verschiedene Körpertypen. Ein Schwarzwälder wird größere Muskeln aufbauen als ein Araber. Bei den Isländern gibt es schlanke, sportliche Typen und stämmige, robuste. <strong>Es macht also nur begrenzt Sinn, solch unterschiedliche Typen zu vergleichen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am besten vergleicht man sein Pferd immer nur mit sich selbst.</strong> Also z.B. ein Foto beim Ausgangszustand machen und nach 3, 6 oder mehr Monaten Training ein weiteres Foto zum Vergleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusätzlich zum Training spielen auch Haltung und Fütterung, Gesundheitszustand und Ausrüstung eine Rolle.</strong> Darauf möchte ich hier nicht näher eingehen, es sollte jedoch klar sein, dass bei folgenden Gegebenheiten ein gesunder Muskelaufbau schwierig sein kann und das Problem nicht nur im Training zu suchen ist:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zu wenig oder falsches Futter bzw. zu große Fresspausen</li>



<li>Krankheiten</li>



<li>Zahnprobleme</li>



<li>Schlechte Haltungsbedingungen, wie z.B. reine Boxenhaltung oder permanenter Stress in der Herde</li>



<li>Unpassende Ausrüstung (so kann z.B. ein unpassender, drückender Sattel dazu führen, dass sich Muskeln zurück bilden)</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gesunde und ungesunde Bemuskelung des Pferdes</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rest des Artikels zeige ich anhand von Zeichnungen, wie gute und schlechte Bemuskelung aussieht. Weil das Thema durchaus komplex ist beschränke ich mich hier auf die Muskelgruppen, die man auch als Nicht-Profi gut sehen und erfühlen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Zeichnungen sind zum besseren Verständnis sehr plakativ. Natürlich gibt es viele &#8222;Zwischenstufen&#8220; zwischen beiden Zuständen und bei jedem Pferd kann es ein bisschen anders aussehen. Die Grundsätz bleiben aber gleich. Wenn Dein Pferd eher in Richtung des Negativbeispiels tendiert (oder auch nur in Teilen, z.B. Hals oder Rücken), dann solltest Du Dein Training überdenken und entsprechend anpassen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie oben beschrieben solltest Du aber immer auch die individuellen körperlichen Voraussetzungen Deines Pferdes im Blick gehalten. Wie uns Menschen auch kann man Pferde nicht in ein Schema F pressen, auch nicht körperlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Du nach dem Lesen dieses Artikels das Gefühl hast, dass Dein Pferd nicht gut oder falsch bemuskelt ist, solltest Du Dir Hilfe von einem Profi vor Ort holen. Das ist keine Schande! Niemand von uns ist perfekt und lieber einen Fehler korrigieren, sobald man ihn erkennt, als die Augen verschließen und so weitermachen. Dein Pferd wird es Dir danken.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;">Lesetipp: Auf Hippovital kannst Du noch mehr über <a href="http://www.hippovital.at/2015/01/15/anzeichen-von-funktionsst%C3%B6rungen-der-muskulatur-und-deren-auswirkungen/" target="_blank" rel="noopener">die Muskulatur und eventuelle Funktionsstörungen</a></span> <span style="color: #999999;">lesen.</span></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Gesamteindruck</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Dir das gesamte Pferd anschaust, sollte es einen harmonischen Eindruck abgeben. Es wirkt &#8222;rund&#8220; und nicht &#8222;eckig&#8220; und es gibt keine Körperregionen, die deutlich stärker bemuskelt sind als andere (man sieht das z.B. ab und an auf Islandpferdeturnieren: die Schulter und Vorhand ist extrem muskulös und die Hinterhand im Vergleich dazu schlank und schmächtig. Das ist keine ausgewogene Bemuskelung!).</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Vorsicht &#8211; Speck nicht mit Muskeln verwechseln</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein &#8222;rundes&#8220; Pferd mit kräftigem Hals und Po bedeutet nicht automatisch, dass es eine gute Muskulatur hat. Es kann auch einfach nur zu dick sein. Dann fühlt sich das Gewebe nicht fest, sondern weich und schwammig an.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Rücken</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Rechts und links neben der Wirbelsäule Deines Pferdes verläuft der lange Rückenmuskel. Dieser Muskel sollte immer locker und beweglich sein, denn die Bewegung des Pferdes fließt von der Hinterhand durch ihn hindurch nach vorne. Ist dieser Muskel verkrampft kann Dein Pferd nicht locker und losgelassen laufen &#8211; das wirst Du vielleicht auch merken, denn Dein Pferd lässt sich dann nur noch unbequem sitzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Steht bei Deinem Pferd am Rücken die Wirbelsäule heraus, ist der Rückenmuskel nicht genug trainiert (wenn es insgesamt sehr dünn ist kann auch ein Fütterungsproblem oder Ähnliches vorliegen). Das kann ein Zeichen dafür sein, dass es nicht entspannt über den Rücken läuft, sondern diesen beim Reiten wegdrückt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders markant und gut zu erkennen ist fehlende Muskualtur rechts und links am Übergang zwischen Widerrist und Rücken. Bei manchen Pferden bilden sich hier regelrechte &#8222;Kuhlen&#8220; (das kann übrigens auch von einem unpassenden Sattel ausgelöst werden).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hat Dein Pferd eine gute Rückenmuskulatur, so ist die Wirbelsäule eingebettet zwischen den beiden Muskelsträngen und steht nicht heraus. Wenn sich Dein Pferd frei bewegt, kannst Du sehen wie sich diese Muskelstränge zum Beispiel im Trab wechselseitig bewegen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="293" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Ruecken-Bauch.jpg" alt="Zwei Zeichnungen von Rücken und Hals des Pferdes, einmal mit guter und einmal mit schlechter Muskulatur. Die im Text beschriebenen Merkmale werden visualisiert." class="wp-image-3102" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Ruecken-Bauch.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Ruecken-Bauch-300x220.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Bauch</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Zu einem gesunden Rücken gehört auch immer ein starker Bauch. Die Bauchmuskulatur ist unter anderem dafür zuständig, den Rücken aufzuwölben. Eine mangelnde Bemuskelung in diesem Bereich zeigt sich also meist nicht nur in einem Hängebauch, sondern auch in einem Hängerücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;">Lesetipp: Bei Pferde-Freunde.com kannst Du mehr über den</span> <a href="http://360gradpferd.de/pferdefreunde-pferderucken-starken/" target="_blank" rel="noopener">Bauch und das passende Training dieser Muskulatur</a> <span style="color: #999999;">lesen.</span></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Hals</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein gut bemuskelter Hals hat eine runde, gewölbte Oberlinie (das ist die obere Seite des Halses, vom Widerrist bis zum Genick). Diese obere Hälfte des Halses ist gleichmäßig bemuskelt. Man sieht ab und an, dass Pferde übermäßig entwickelte Muskulatur im Genick haben. Das kann ein Zeichen dafür sein, dass mit zu harter Hand und zu viel Zügelzug geritten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einem schlecht bemuskelten Hals gibt es häufig eine &#8222;Kuhle&#8220; am Halsansatz direkt vorm Widerrist. Auch das kann ein Hinweis sein, dass das Pferd nicht gesund über den Rücken läuft und möglicherweise in eine bestimmte Kopf-Hals-Haltung gezogen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Unterhals &#8211; die untere Hälfte des Halses &#8211; sollte nicht muskulös sein. Ein starker Unterhals bedeutet in der Regel, dass mit einer zu harten Hand oder mit übermäßigem <a href="https://herzenspferd.de/hilfszuegel-wirkung/" target="_blank" rel="noopener">Hilfszügeleinsatz</a> trainiert wird. Aber auch Pferde, die nicht gymnastiziert werden und die ihren Kopf dauerhaft hoch tragen, können einen kräftigen Unterhals entwickeln. Ein kräftiger Unterhals tritt oft in Verbindung mit schwacher Rücken- und Hinterhandmuskulatur auf. Das Pferd drückt den verspannten Rücken weg, tritt mit der Hinterhand nicht unter und hält mit dem Hals gegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;">Lesetipp: </span><a href="http://www.hippovital.at/2014/12/17/der-kopf-muss-runter-vorw%C3%A4rts-abw%C3%A4rts-um-jeden-preis-die-dehnungshaltung-in-der-praxis/" target="_blank" rel="noopener">Mehr über den Zusammenhang zwischen Hals und Rücken</a> <span style="color: #999999;">gibt es bei Hipovital.</span></p>



<h3 class="wp-block-heading"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3099 aligncenter" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Hals-Schulter-1.jpg" alt="Zwei Zeichnungen vom Hals- und Schulterbereich des Pferdes, einmal mit guter und einmal mit schlechter Muskulatur. Die im Text beschriebenen Merkmale werden visualisiert." width="400" height="293" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Hals-Schulter-1.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Hals-Schulter-1-300x220.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Schulter</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Das Schulterblatt sollte von Muskeln bedeckt sein und auch der Übergang zu Hals und Rücken/Brustkorb ist bemuskelt. Bei einem schlecht bemuskelten Pferd ist das Schulterblatt deutlich zu sehen und im Übergang zu Hals und Rücken/Brustkorb sieht man eine deutliche &#8222;Kante&#8220;.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Hinterhand</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hinterhand sollte rund und fest aussehen. Ist sie flach und kantig fehlt Muskulatur. Ist sie rund und schwammig, kann das ein Zeichen dafür sein, dass das Pferd zu dick ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schaut man von hinten auf das Pferd, so sollte die Spalte zwischen den Innenschenkeln eher klein sein. Die Schenkel- und Wadenmuskeln sind gut ausgebildet und nach außen gewölbt. Befindet sich zwischen dem Knie und dem Hüftknochen eine Kuhle, ist das auch ein Zeichen für mangelnde Bemuskelung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur mit einer gut entwickelten Hinterhandmuskulatur kann Dein Pferd <a href="https://herzenspferd.de/versammlung-pferd/" target="_blank" rel="noopener">versammelt</a> laufen. Fehlt die Kraft in der Hinterhand und man verlangt längere Zeit anstrengende Übungen, kann das zu Wiedersetzlichkeiten oder Verspannungen beim Pferd führen. In Kombination mit einer zu festen Hand und dem weit verbreiteten &#8222;herunterhebeln&#8220; oder &#8222;riegeln&#8220; des Kopfes führt das zu einem festgehaltenen Rücken, einer wenig aktiven Hinterhand und Verstärkung des Unterhalses.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;">Lesetipp: Mehr über die</span> <a href="http://www.hippovital.at/2014/11/01/%C3%BCber-die-anatomie-der-hinterhand-die-tragkraft-und-versammlung/" target="_blank" rel="noopener">Anatomie der Hinterhand, Tragkraft und Versammlung</a> <span style="color: #999999;">gibt es bei Hippovital.</span></p>



<h2 class="wp-block-heading"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="293" class="size-full wp-image-3100 aligncenter" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Hinterhand-1.jpg" alt="Zwei Zeichnungen von der Hinterhand des Pferdes, einmal mit guter und einmal mit schlechter Muskulatur. Die im Text beschriebenen Merkmale werden visualisiert." srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Hinterhand-1.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Hinterhand-1-300x220.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></h2>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammengefasst</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schlechte oder falsche Bemuskelung kommt &#8211; wenn es nicht an anderen Begleitumständen liegt &#8211; meist von einer ungesunden Reitweise. Wird das Pferd mit zu harter Hand geritten, sein Kopf in eine bestimmte Position gezogen, mit zu schweren Lektionen überfordert, nicht korrekt <a href="https://herzenspferd.de/versammlung-pferd/" target="_blank" rel="noopener">von hinten nach vorne</a> über den Rücken geritten oder gar nicht erst gymnastiziert, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es keine gesunde Muskulatur aufbauen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein gut bemuskeltes Pferd&#8230;</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wirkt rund und nicht eckig</li>



<li>hat einen gut ausgebildeten langen Rückenmuskel, ohne Kuhlen am Widerrist und ohne hervorstehende Wirbelsäule</li>



<li>hat einen straffen Bauch, der nicht hängt</li>



<li>hat eine gleichmäßig geschwungene Hals-Oberlinie und im Vergleich dazu wenig Unterhalsmuskulatur</li>



<li>hat eine runde, pralle Kruppe mit gut ausgebildeter Schenkel- und Wadenmuskulatur</li>



<li>hat eine von Muskeln bedeckte Schulter, bei der die Umrisse des Schulterblattes nicht deutlich sichtbar sind</li>



<li>hat keine deutliche Kuhle zwischen Widerrist und Halsansatz</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="652" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Pferd-1.jpg" alt="Zwei Zeichnungen eines Pferdes, einmal mit guter und einmal mit schlechter Muskulatur. Die im Text beschriebenen Merkmale werden visualisiert." class="wp-image-3101" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Pferd-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Pferd-1-230x300.jpg 230w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/02/Bemuskelung-Pferd-1-400x522.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich möchte noch einmal betonen, dass man immer die individuellen körperlichen Voraussetzungen seines Pferdes beachten sollte und so ein Artikel immer nur Denkansätze und Hinweise bieten kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Du den Eindruck hast, dass Dein Pferd schlecht oder falsch bemuskelt ist und Du nicht weißt, wie Du etwas daran ändern kannst, empfehle ich Dir einen Profi vor Ort zu Rate zu ziehen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du willst nun wissen, wie man die Muskulatur des Pferdes trainieren kann? <a href="https://herzenspferd.de/pferd-muskelaufbau/" target="_blank" rel="noopener">Dann lies hier weiter!</a></strong></p>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/98791a2c447f474c894f9c3242b20b4e" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/98791a2c447f474c894f9c3242b20b4e" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/bemuskelung-pferd-training/">Trainierst Du Dein Pferd richtig? Was die Bemuskelung Deines Pferdes über das Training aussagt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kann man sich wirklich das Beste aus verschiedenen Trainingsmethoden &#8222;herauspicken&#8220;? &#8211; Oder: Meine Philosophie!</title>
		<link>https://herzenspferd.de/trainingsmethoden-kombinieren-pferd/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 18:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Clickertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Dressur]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Positive Verstärkung]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Horsemanship, Clickern, Dressur… Was machst du denn nun eigentlich, wo ordnest du dich ein?“ oder: „Wie du clickerst?! Ich dachte du bist Dressurreiter!“ Diese Fragen bekomme ich in dieser oder einer ähnlichen Form relativ oft gestellt. Und ich verstehe gut, warum man mich manchmal nur schwer einordnen kann: immerhin schreibe ich viel über die Grundlagen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Horsemanship, Clickern, Dressur… Was machst du denn nun eigentlich, wo ordnest du dich ein?“ oder: „Wie du clickerst?! Ich dachte du bist Dressurreiter!“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Fragen bekomme ich in dieser oder einer ähnlichen Form relativ oft gestellt. Und ich verstehe gut, warum man mich manchmal nur schwer einordnen kann: immerhin schreibe ich viel über die Grundlagen der Dressur, aber auch immer wieder mal über Trainingsmethoden des Natural Horsemanship oder des Clickertrainings. Dabei bin ich aber kein Profi, sondern &#8222;nur&#8220; Freizeitreiter mit einer großen Ambition sich laufend Fortzubilden.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verschiedene Trainingsmethoden kombinieren &#8211; geht das?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Prinzipiell denke ich: ja! </strong>In der Realität ist es aber nicht so einfach wie so mancher denkt. (Dazu weiter unten mehr.)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich sehe die verschiedenen Trainingsmethoden als Werkzeuge oder Wege, mit denen ich etwas erreichen möchte.</strong> Mit manchen Pferden ist der eine Weg einfacher zu beschreiten, mit anderen ein anderer. Oder ein bestimmtes Problem lässt sich mit dem einen Werkzeug angenehmer lösen als mit dem anderen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele professionelle Trainer zucken aber – zu Recht – zusammen, wenn sie hören, dass man sich aus verschiedenen Trainingsmethoden Dinge zusammensucht. <strong>Das kann schnell schief gehen und man springt wie wild und zur großen Verwirrung des Pferdes alle paar Wochen von einer Methode zur nächsten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Problem, wenn man „sich das Beste aus allen Wegen herauspicken“ möchte ist, dass man</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>über alle Wege <strong>sehr gut Bescheid wissen</strong> muss, um zu wissen was man sich „isoliert“ herausnehmen kann (und ob das überhaupt geht) und</li>



<li>einer <strong>beständigen Grundlinie treu bleiben</strong> muss, um sein Pferd nicht zu verwirren.</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Man kann nicht ein paar Monate für eine bestimmte Lektion die Hilfen nach FN-Richtlinien geben und dann plötzlich auf andere Hilfen für die gleiche Lektion (etwa nach klassischer Dressur oder Westernreitweise) umschwenken – <strong>wie soll das Pferd das verstehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn etwas nicht sofort funktioniert sollte man nicht von Methode zu Methode springen. Man darf nicht vergessen, dass man im Pferdetraining in Monaten und Jahren rechnen muss. Manche Dinge brauchen ihre Zeit und kein Methodenwechsel wird daran etwas ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Andererseits finde ich es fatal, sich an einer Trainingsmethode festzuklammern und nicht mehr über den Tellerrand zu schauen. Wir und auch unsere Pferde sind sehr unterschiedlich und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Eine Methode kann immer nur Richtlinie sein, manchmal muss man im individuellen Fall davon abweichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Lesetipp:</span> <a href="https://herzenspferd.de/die-wahrheit-beim-pferdetraining/" target="_blank" rel="noopener">Warum es nicht &#8222;die eine Wahrheit&#8220; beim Pferdetraining gibt!</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine klare Grundlinie &#8211; überlege Dir, was Dir wichtig ist!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Trainingsmethoden nicht den Überblick zu verlieren ist schwer.</strong> Zumal jeder Verfechter seiner Methode davon überzeugt ist, dass seine die einzig Wahre ist. Da ist man schnell überfordert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deshalb finde ich es wichtig, eine in sich logische Grundphilosophie zu haben, die die ganz persönliche Richtung vorgibt.</strong> Jeder Reiter sollte sich im Klaren sein (und sich am besten aufschreiben), wie seine Philosophie aussieht. Was ist die Grundlage der Arbeit mit dem Pferd, welche Grundsätze hat man, welche Ziele, wie möchte man mit dem Pferd umgehen, worauf soll das Verhältnis zueinander bestehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Trainingsmethoden und Wege können und werden sich sicher über die Jahre ändern (ich gehe heute nicht mehr genauso an Dinge heran wie noch vor einem Jahr – man entwickelt sich stetig weiter und lernt dazu), aber die Grundphilosophie bleibt meist gleich. Für mich ist sie ein <strong>Kompass</strong>, etwas, anhand dessen ich erkenne, ob ich noch auf „meinem“ Weg bin und ob eine neue Methode zu meinem Weg passt. <strong>Eine solche Philosophie ist also etwas ganz individuelles und für jeden anders.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Meine Philosophie sieht in etwa so aus:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich halte mein Pferdetraining frei von physischer und psychischer Gewalt.</li>



<li>Ich reite nur Pferde, die physisch und psychisch dazu in der Lage sind. Ist ein Pferd z.B. zu wenig bemuskelt oder hat Angst vorm Reiter trainiere ich erst vom Boden aus.</li>



<li>Das Ziel meines Trainings ist die physische und psychische Gesunderhaltung des Pferdes (dazu gehört auch gemeinsam Spielen und Spaß haben ohne zu „arbeiten“).</li>



<li>Ich versuche so viele Dinge wie möglich über positive Verstärkung zu lösen (ich glaube jedoch nicht, dass man völlig auf negative Verstärkung verzichten kann. <a href="https://herzenspferd.de/positive-negative-verstaerkung-pferd/">Mehr zum Thema positive vs. negative Verstärkung gibt es hier</a>).</li>



<li>Ich möchte, dass das Verhältnis zwischen mir und dem Pferd auf gegenseitigem Respekt, Wohlwollen und Verständnis beruht.</li>



<li>Ich möchte, dass mein Pferd möglichst „sicher“ für sich, mich und seine Umgebung ist. Deshalb wird es entsprechend sozialisiert und erzogen und es werden klare Grenzen gesetzt.</li>



<li>Ich möchte, dass auch mein Pferd Freude an der gemeinsamen Arbeit hat. Hat es das dauerhaft nicht, muss ich etwas ändern.</li>



<li>Ich habe keinen Zeitdruck. Dauert etwas länger, dann ist das in Ordnung.</li>



<li>Wenn ich merke, dass ich ungeduldig werde schließe ich das Training ab.</li>



<li>Wenn ich gestresst bin und/oder keine Zeit habe trainiere ich nicht, sondern putze das Pferd, gehe spazieren oder setze mich einfach nur auf die Koppel.</li>



<li>Ich bin fit und flexibel und arbeite ständig an mir selbst, um einen guten Sitz zu gewährleisten.</li>



<li>Ich bilde mich stetig weiter fort.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Aber wo ordne ich mich denn nun ein?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin kein Profi, sondern Freizeitreiter. <strong>Trotzdem habe ich den Anspruch mein Pferd so gut wie möglich und gesunderhaltend zu reiten.</strong> Dazu gehört für mich ganz klar Gymnastizierung und Dressur.</p>



<figure class="wp-block-image alignright"><a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-mark-rashid-denn-pferde-luegen-nicht/" rel="attachment wp-att-3005"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="319" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452.jpg" alt="Buch Mark Rashid Pferde lügen nicht" class="wp-image-1920" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452.jpg 200w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Herzenspferd-Empfehlung: <a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-mark-rashid-denn-pferde-luegen-nicht/"> Denn Pferde lügen nicht &#8211; Mark Rashid*</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im täglichen Training orientiere ich mich am ehesten in der Richtung der klassischen Dressur. Wie man in vielen meiner Artikel nachlesen kann, entscheide ich mich oft gegen die FN-Richtlinien, weil mir die klassische Herangehensweise logischer vorkommt und ich durchweg positive Erfahrungen damit gemacht habe. Besonders mein Besuch bei Klassikausbilderin <a href="http://www.anjaberan.de/" target="_blank" rel="noopener">Anja Beran</a> im letzten Jahr hat mich darin noch einmal bestätigt – wer ihre Pferde durch den Sand tanzen sieht weiß warum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Bodenarbeit entwickele ich mich immer mehr zur „Clickertante“ – aber nicht um Kunststücke zu erarbeiten, sondern um das Pferd an der Hand zu gymnastizieren, es auf seine Arbeit unter dem Sattel vorzubereiten und mit ihm mittels positiver Verstärkung auf angenehme Art zu kommunizieren und ihm Neues beizubringen. Seit neuestem kommen hier auch erste Versuche in der Freiarbeit hinzu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei bestimmten Problemen setze ich Methoden des Natural Horsemanship ein. Hierbei inspirieren mich besonders Mark Rashid und Ross Jacobs, deren Training von Verständnis und Ruhe geprägt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin mir sicher: immer schaffe ich es nicht, konsistent zu sein und mein Pferd nicht zu verwirren. Ich gebe mein Bestes &#8211; mehr geht nicht. Meine Grundphilosophie hilft mir aber, sehr genau die Methoden auszusortieren, die in die für mich falsche Richtung gehen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trainingsmethoden kombinieren &#8211; für mich geht das. Es erfordert aber viel Wissen über die jeweiligen Ansätze und ist nicht so einfach wie man denken könnte. <strong>Die Gefahr im Umgang mit dem Pferd unbeständig, chaotisch und unverständlich zu werden ist hoch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb würde ich jedem Anfänger empfehlen, sich, basierend auf seinen Vorstellungen und Wünsche an den Umgang mit Pferden, eine Methode auszusuchen und erst mal bei dieser zu bleiben bis er sie erlernt hat.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was denkst Du: Trainingsmethoden kombinieren &#8211; super oder Schwachsinn?</strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Deine Philosophie? Erzähl’s mir in den Kommentaren!</strong></h4>



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