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	<title>Gelände Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Gelände Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Dressur im Gelände &#8211; Einfache Trainingsideen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jun 2022 15:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/dressur-gelaende/">Dressur im Gelände &#8211; Einfache Trainingsideen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Dressur und Gymnastizierung ist für jedes Pferd wichtig, das seine/n ReiterIn lange gesund tragen soll. Doch was tun, wenn man weder Halle noch Platz zur Verfügung hat? Die einfache Lösung: Dressurtraining im Gelände.<br>Welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, erzähle ich im Video (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter!).</p>


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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Kondition, Takt &amp; Losgelassenheit</strong></h2>



<p>Im Gelände kannst Du ganz wunderbar an der Kondition, dem Takt und der <a href="https://herzenspferd.de/losgelassenheit-pferd/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Losgelassenheit</a> Deines Pferdes arbeiten, indem Du es über eine längere Strecke traben oder galoppieren lässt (je nach Ausgangskondition, 2-3km oder mehr).</p>



<p>Wichtig ist hier, dass Du das Pferd zunächst möglichst wenig beeinflusst und auf den ersten 100-200 Metern seinen Takt und Tempo finden lässt. Wenn es ruhig und gleichmäßig läuft, kannst Du beginnen an seiner Haltung zu arbeiten und den Rahmen etwas zu verkürzen &#8211; aber ohne, dass Takt und Losgelassenheit verloren gehen!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Tempounterschiede reiten</strong></h2>



<p>Auch das Reiten von Tempounterschieden bzw. das Verlängern der Tritte bietet sich im Gelände an &#8211; viele Pferde sind hier auch etwas fleißiger als auf dem Platz oder in der Halle. So kannst Du auf geraden Strecken immer wieder Tempo zulegen oder daran arbeiten, dass die Schritte länger werden. Hierzu stelle ich mir immer vor, ich müsste schneller reiten, aber niemand soll es von außen sehen. Ich treibe also ganz dezent mit dem Ziel, dass mein Pferd größere, schwungvolle Schritte macht (und dadurch schneller wird). Merke ich, dass mein Pferd schneller wird, weil es kleinere, hektische Schritte macht, dann nehme ich das Tempo zurück, finde wieder einen gleichmäßigen, losgelassenen Takt mit guter <a href="https://herzenspferd.de/anlehnung-pferd-reiten/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Anlehnung </a>und versuche es erneut.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Übergänge reiten</strong></h2>



<p>Im Gelände kommt man nicht drumherum immer wieder mal durchzuparieren: Man muss eine Straße kreuzen, es kommen Fußgänger oder das Pferd braucht eine Pause. Du kannst nun einerseits diese Übergänge ganz bewusst nutzen um zu trainieren, kannst aber natürlich auch einfach so Übergänge einbauen. Wichtig ist, dass Du jeden <a href="https://herzenspferd.de/uebergaenge-reiten-pferd/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Übergang</a> bewusst und auf den Punkt reitest, nur dann ist er wertvoll für&#8217;s Training, den <a href="https://herzenspferd.de/muskeln-aufbauen-pferd/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Muskelaufbau</a> und die <a href="https://herzenspferd.de/hinterhand-aktivieren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Aktivierung der Hinterhand</a>.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Biegung und Stellung in den Kurven</strong></h2>



<p>Kurvige Wege und Abzweigungen können wunderbar genutzt werden um das Pferd zu <a href="https://herzenspferd.de/biegungen-reiten-zirkel/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">stellen und zu biegen</a>. Wo Du auf dem Platz Zirkel und Volten reiten würdest um das Pferd zu gymnastizieren, kannst Du im Gelände die natürlichen Biegungen der Wege nutzen. Auf breiten Wegen können sogar Schlangenlinien geritten werden, wenn Du Dein Pferd intensiver gymnastizieren möchtest. </p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Seitengänge</strong></h2>



<p>Die Wegesränder bieten sich an um die Seitengänge zu üben: Du kannst z.B. Schulterherein entlang des Weges reiten oder Schenkelweichen von einem Wegesrand zum anderen und zurück.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Kreuzungen nutzen</strong></h2>



<p>Ist nicht viel Betrieb im Wald und Du läufst nicht Gefahr jemanden zu stören, kannst Du größere Kreuzungen dazu nutzen um Zirkel, Volten und Achten zu reiten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Rahmen wechseln</strong></h2>



<p>Bei jedem Training sollte immer wieder der Rahmen des Pferdes gewechselt werden (Enger Rahmen &#8211; Versammlung und Arbeit an der Tragekraft; weiter Rahmen &#8211; Dehnungshaltung und Arbeit an der Schubkraft). Das erlaubt es den Muskeln zu entspannen und verhindert Verkrampfungen. Dazu gehören auch regelmäßige Pausen im Schritt am langen Zügel.</p></div>
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		<title>Klebendes Pferd &#8211; Teil 4: Training im Sattel</title>
		<link>https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-reiten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2015 12:57:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gelände]]></category>
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		<category><![CDATA[Trennungsangst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Artikel bin ich auf das Training im Roundpen eingegangen. Im heutigen und letzten Artikel der Serie geht es um das Training im Sattel. Hier werde ich erklären was ich tue, wenn mein Pferd in der Halle oder auf dem Platz immer zu den anderen Pferden hinzieht oder zu nahe an ihnen kleben bleibt. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-reiten/">Klebendes Pferd &#8211; Teil 4: Training im Sattel</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im <a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-roundpen/" target="_blank" rel="noopener">letzten Artikel</a> bin ich auf das Training im Roundpen eingegangen.</p>



<p>Im heutigen und letzten Artikel der Serie geht es um das Training im Sattel. Hier werde ich erklären was ich tue, wenn mein Pferd in der Halle oder auf dem Platz immer zu den anderen Pferden hinzieht oder zu nahe an ihnen kleben bleibt. Dieses Vorgehen lässt sich auch auf einen Ausritt übertragen, bei dem man einen anderen Weg reiten möchte als der Mitreiter und die Pferde sich trennen müssen.</p>



<p><strong>*Auch hier möchte ich wieder darauf hinweisen, dass ich kein professioneller Trainer bin und jeder meine Empfehlungen auf eigene Gefahr durchführt. Wenn Du noch nicht viel Erfahrung mit Pferden und ihrem Verhalten hast solltest Du Dir überlegen einen professionellen Trainer zur Unterstützung zu suchen!*</strong></p>



<p>Die Vorgehensweise habe ich von <a href="http://www.warwickschiller.com/videos/" target="_blank" rel="noopener">Warwick Schiller</a> gelernt. Wenn Du Englisch verstehst kann ich Dir seine Videos empfehlen! Ich finde nicht alles gut was er macht, aber das geht mir bei jedem Trainer so und er hat ein paar tolle Ansätze.</p>



<p><strong>Wie immer gilt: <a href="https://herzenspferd.de/positive-negative-verstaerkung-pferd/" target="_blank" rel="noopener">Du musst Dein Vorgehen ganz individuell Deinem Pferd anpassen!</a> Wenn das, was ich hier vorschlage nicht hilft oder das Problem sogar schlimmer macht, hör auf und versuche etwas anderes! Es gibt nicht nur einen Weg zum Ziel und was für den einen passt ist für den anderen nicht gut.</strong></p>



<p>Wenn Du Vorschläge für ein anderes Vorgehen hast freue ich mich über Deinen Kommentar! Ich weiß bei weitem nicht alles und lerne sehr gerne dazu.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Trainingsplan für klebende Pferde</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Richtig Führen</strong></h3>



<p><a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-fuehren/">Wie das geht kannst Du hier nachlesen.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Schrecktraining</strong></h3>



<p><a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/" target="_blank" rel="noopener">Das kannst Du hier nachlesen.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Training im Roundpen</strong></h3>



<p><a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-roundpen/" target="_blank" rel="noopener">Den Artikel findest Du hier.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Training im Sattel</strong></h3>



<p>Wenn Du ein klebendes Pferd hast werden Dir folgende Situationen wohl bekannt vorkommen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sind andere Pferde auf dem Reitplatz, driftet Dein Pferd immer näher zu ihnen und Du hast Mühe es von ihnen wegzulenken.</li>



<li>Wenn Du andere Pferde auf dem Platz überholen möchtest, wird Dein Pferd bei ihnen langsamer oder will sogar nicht weitergehen.</li>



<li>Dein Pferd drängt sich so dicht an andere Pferde, dass Du mit Deinem Steigbügel an den des anderen Reiters stößt.</li>



<li>Im Gelände kannst Du Dich nicht von der Gruppe oder Deinem Ausreitpartner trennen, ohne dass Dein Pferd in Panik verfällt.</li>
</ul>



<p>Solltest Du die Ratschläge aus den vorherigen Artikeln befolgt haben merkst Du bestimmt schon einen Unterschied bei Deinem Pferd. Vielleicht haben sich dadurch die Probleme im Sattel schon ganz von selbst gelöst, bei manchen Pferden reicht die Bodenarbeit schon aus.</p>



<p>Wenn nicht, ist das aber auch nicht schlimm, es gibt ein paar Dinge, die Du im Sattel tun kannst.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>In der Halle oder auf dem Platz</strong></h4>



<p>Am besten schnappst Du Dir einen Stallfreund oder eine Stallfreundin mit einem <strong>ruhigen, gelassenen Pferd.</strong> Mit ihr gehst Du dann gemeinsam in die Halle oder auf den Platz. Achte darauf, dass sonst keine Pferde auf dem Platz sind.</p>



<p>Deine Freundin soll sich auf ihr Pferd setzen und einfach an einem Ende des Platzes stehen bleiben und nichts tun. Sie sollte in etwa 2 bis 3 Meter von der Bande entfernt stehen, so dass Du noch daran vorbei kommst.</p>



<p>Nach dem Warmreiten lässt Du Deinem Pferd die Zügel lang und trabst an. Lenke nicht, sondern lass es laufen wohin es möchte. Vermutlich wird es ziemlich schnell zu dem anderen Pferd driften. <strong>Lass es das tun!</strong></p>



<p>Wenn es bei dem anderen Pferd angekommen ist lässt Du es um es herum Volten traben &#8211; es muss sich also anstrengen. Sobald es Anzeichen macht wieder von dem anderen Pferd wegzudriften hörst Du damit auf und lässt es entspannt &#8211; vom stehenden Pferd weg &#8211; weitertraben. Geht es wieder zurück zum Pferd muss es sich wieder anstrengen und Volten laufen.</p>



<p><strong>Der Gedanke hinter dieser Vorgehensweise ist, es Deinem Pferd ungemütlich zu machen wenn es sich an das andere Pferd &#8222;kleben&#8220; möchte.</strong> Immer wenn es dort ist, muss es sich anstrengen. Wenn es nicht zum anderen Pferd läuft wird es in Ruhe gelassen und kann entspannen. Wichtig ist, dass Du Dein Pferd nicht daran hinderst zum anderen Pferd zu laufen. Es muss den &#8222;Fehler&#8220; machen, damit Du ihm zeigen kannst, dass Du das nicht möchtest.</p>



<p>Du kannst das auch mit Clickertraining verbinden und immer Clicken wenn Dein Pferd den Ansatz zeigt vom anderen Pferd wegzulaufen.</p>



<p>Je nach Pferd wird es das sehr schnell verstanden haben und nicht mehr so nahe an das andere Pferd herangehen.</p>



<p><strong>Mit dieser Methode kann man übrigens auch Pferden abgewöhnen am Hallentor kleben zu bleiben.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Im Gelände</strong></h4>



<p>Das ist die Königsdiziplin. Im Gelände solltest Du erst üben, wenn es auf dem Platz gut klappt.</p>



<p>Auch hier solltest Du Dir jemanden mit einem <strong>ruhigen, verlässlichen Pferd</strong> mitnehmen. Wenn Dein Pferd ganz schlimm klebt könnt ihr alles was ich erkläre auch erst mal <strong>vom Boden aus</strong> machen. Vielleicht clickerst Du ja sogar mit Deinem Pferd, das lässt sich hier auch gut einbauen.</p>



<p><strong>Wir gehen immer in ganz kleinen Schritten vor.</strong> Zuerst reitet (oder lauft) ihr nebeneinander. Dann soll Deine Freundin auf Dein Kommando hin ihr Pferd hinter Deinem laufen lassen. Wenn Dein Pferd weiter entspannt läuft lobe es und Deine Freundin kann wieder neben Dir reiten. Wenn es nicht entspannt läuft warte so lange bis es sich beruhigt &#8211; auch wenn es nur minimal ist &#8211; und lass dann sofort Deine Freundin wieder nach vorne kommen. <strong>Und natürlich das Loben nicht vergessen!</strong> Je nachdem wie Du lobst auch mit Click und Leckerli.</p>



<p>Wenn das gut klappt und Dein Pferd auch vorne entspannt läuft könnt ihr den nächsten Schritt versuchen: Deine Freundin reitet zuerst hinter Dir, dann bleibt sie mit ihrem Pferd stehen. <strong>Dein Ziel ist es nun, dass Dein Pferd ein paar Schritte alleine weiter geht.</strong> Wichtig ist, dass Du es stoppst bevor es von selbst anhält. Dazu musst Du sehr aufmerksam in Dein Pferd hineinspühren und merken, wenn es kurz davor ist anzuhalten. Wenn es ein paar Schritte alleine gegangen ist lobe es und lass Deine Freundin wieder nach vorne kommen. Ihr könnt dann auch mit etwas Abstand zwischen euch &#8211; Du vorne, Deine Freundin hinten &#8211; weiterreiten bevor ihr es erneut versucht.</p>



<p>Nach und nach wird Dein Pferd immer mehr Schritte von dem stehenden Pferd weglaufen können, bis die Trennung kein Problem mehr ist.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Die &#8222;Hauptarbeit&#8220; mit klebenden Pferden wird am Boden ausgeführt. Im Sattel sind dann &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur noch kleinere Korrekturen nötig.</p>



<p>Deshalb ist es wichtig, dass die Bodenarbeit gut funktioniert und mit Geduld ausgeführt wurde. Es lohnt sich nicht hier Sachen zu überspringen oder sich Zeitdruck zu machen. Wenn das Fundament nicht steht kannst Du nicht erwarten, dass es im Sattel keine Probleme gibt.</p>



<p><strong>Und wie immer: mach Dir und Deinem Pferd keinen Stress. Es dauert so lange wie es eben dauert.</strong></p>





<p><strong>Wie ist das bei Deinem Pferd? Kannst Du Dich im Gelände von der Gruppe trennen?</strong></p>
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		<title>Spießrutenlauf Ausritt &#8211; Tipps für ein rücksichtsvolleres Miteinander im Gelände</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2015 09:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Meinung]]></category>
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		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Sonntag im August. Die Sonne scheint, es ist warm und ich habe den ganzen Tag Zeit. Perfekt für einen entspannten, langen Ausritt. Pferd fertig machen und los geht&#8217;s. Kaum im Wald hängt dem Pony schon der erste Radfahrer am Popo. Was erlaube ich mir auch so langsam unterwegs zu sein, der Herr Profi-Radrennfahrer mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Sonntag im August. Die Sonne scheint, es ist warm und ich habe den ganzen Tag Zeit. Perfekt für einen entspannten, langen Ausritt. Pferd fertig machen und los geht&#8217;s.</p>



<p>Kaum im Wald hängt dem Pony schon der erste Radfahrer am Popo. Was erlaube ich mir auch so langsam unterwegs zu sein, der Herr Profi-Radrennfahrer mit dem verkniffenen Gesicht und den engen Hosen hat&#8217;s eilig. Gut, dass ich ein nettes Pony habe, ich möchte meinen entspannten Tag nicht damit verbringen einem Radfahrer mit Hufabdruck im Gesicht das Händchen zu halten während wir auf den Notarzt warten. Auf meine freundliche Anmerkung, dass das ein bisschen gefährlich ist, bekomme ich den Mittelfinger gezeigt. Okay&#8230;</p>



<p>Nun ja, weiter geht&#8217;s. Der Ärger ist im warmen Sonnenschein schnell vergessen und ich genieße es gemütlich durch den Wald zu zockeln. Bis die Stille von hysterischem Kläffen unterbrochen wird. Ich schaue zu Boden. Eine bellende Katze &#8211; oh, nein, es ist ein Hund, für eine Katze ist es zu klein &#8211; hat das Pony als seine Beute auserkoren und schnappt nun munter nach seinen Fesseln. Die Beistzerin schreit keuchend aus 300 Metern Entfernung &#8222;Der maaacht niiix, ist ein gaaanz Liiiieber!&#8220;. Gut, dass ich ein nettes Pony habe, ich möchte meinen entspannten Tag nicht damit verbringen ihm einen kleinen Hund aus den Hufen zu kratzen. Auf meine freundliche Anmerkung, dass das ein bisschen gefährlich ist, kommt nur ein verwundertes &#8222;Wieso? Ich hab doch gesagt der macht nix, sehen Sie doch!&#8220;.</p>



<p>Den Fifi endlich abgeschüttelt geht es weiter. Nun schon etwas weniger entspannt. Und schon kommt die nächste Geduldsprobe um die Kurve &#8211; eine Wandergruppe. Und zwischen den obligatorischen &#8222;Sie haben&#8217;s aber gut, müssen nicht selbst laufen!&#8220;, &#8222;Darf ich auch mal reiten?&#8220; und &#8222;Ach Gott, das arme Pferd, muss jemanden tragen!&#8220; Rufen, kommt natürlich &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; von mindestens 5 der fröhlichen, mit Walking Stöcken vorbeistöckelnden Rentner munteres Geschnalze in Richtung Pony und Klopfer auf den Ponypopo. Gut, dass ich ein nettes Pony habe, ich möchte meinen entspannten Tag nicht damit verbringen auf den Notartzt zu warten, weil ich einen Abflug von meinem durchgehenden Pony gemacht habe. Auf meine freundliche Anmerkung, dass das ein Ein-Frau-Pony ist (auf das immer nur einer drauf kann) und dass es Popo-Klopfen doof findet, lachen die Rentner lautstark und wünschen mir noch einen schönen Tag.</p>



<p>Einmal tief durchatmen und die verkrampften Schultern kreisen lassen. Die Sonne scheint immer noch und die Vögel zwitschern. Ich reite in eine Richtung, von der ich weiß, dass normalerweise nicht so viele Leute unterwegs sind. Kaum bin ich in den nächsten Weg eingebogen höre ich schnelles Hufgeklapper. Es kommen mir zwei imposante Warmblüter in flottem Trab mit fliegenden Hufen entgegen. Ich lächele freundlich, denn schließlich wissen Reiter ja, dass man im Gelände auf Andere Rücksicht nehmen sollte. Die beiden Reiter scheinen es aber &#8211; genauso wie der Profi-Rennradfahrer &#8211; sehr eilig zu haben und können auf keinen Fall im Schritt an mir und dem Pony vorbei. Für einen abfälligen Blick nach unten reicht es aber noch. Weiß ja jeder, dass alles unter 1,70 kein ordentliches Reittier ist! Diese Ponys sind auch immer so dreckig&#8230; Gut, dass ich ein nettes Pony habe, ich möchte meinen entspannten Tag nicht damit verbringen mit ihm darum zu kämpfen, ob es den Warmblütern hinterherrennen darf oder nicht. Eine freundliche Anmerkung gab es diesmal nicht &#8211; die waren einfach zu schnell weg.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Rücksichtnahme? Fehlanzeige&#8230;</strong></h2>



<p>Keine dieser Geschichten ist erfunden, alles habe ich so &#8211; nicht nur einmal &#8211; erlebt. Und ich könnte noch tausend ähnliche Geschichten erzählen.</p>



<p>Das hat mir schon so manchen Ausritt vermiest.</p>



<p>Dabei ist es egal, ob es Radfahrer, Hundemenschen, Fußgänger oder Reiter sind. Unheimlich viele Leute sind einfach rücksichtslos (wie immer natürlich nicht alle!).</p>



<p>Das muss doch nicht sein. Wir alle wollen eine schöne Zeit in der Natur verbringen und uns nicht über andere Menschen ärgern oder sogar in gefährliche Situationen kommen.</p>



<p>Das Verhalten der anderen Leute kannst Du natürlich nicht beeinflussen. Aber Du kannst Dich und Dein Pferd darauf vorbereiten. Außerdem kannst Du mit gutem Beispiel vorausgehen und vielleicht Dein Umfeld damit ein kleines bisschen verändern.</p>



<p>Hier sind meine Tipps für das Verhalten im Gelände:</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Mach Dein Pferd geländesicher</strong></h2>



<p>Am besten lernt Dein Pferd schon in jungen Jahren bei Spaziergängen, als Handpferd und beim gemeinsamen Ausritt mit einem ruhigen und erfahrenen Begleitpferd das Gelände und alles was so darin vorkommt kennen. Hunde, Kinder, Radfahrer, Jogger, Autos, Waldarbeiter mit Motorsägen, &#8230; all das sollte für Dein Pferd nichts Neues sein!</p>



<p>Du kannst die Welt um Dich herum nur bedingt beeinflussen. Deshalb musst Du Dein Pferd mit so vielen unterschiedlichen Dingen und Situationen bekannt machen wie Du kannst. Es gibt da ein schönes Zitat: &#8222;Der Vogel vertraut nicht dem Ast auf dem er sitzt, sondern seinen eigenen Flügeln&#8220;. Auf unsere Situation bezogen heißt das für mich: <strong>Vertraue nicht darauf, dass Dein Umfeld auf Dich und Dein Pferd Rücksicht nimmt, sondern vertraue darauf, dass Du Dein Pferd so gut sozialisiert hast, dass es mit den meisten Sachen klarkommt.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Verhalte Dich selbst rücksichtsvoll</strong></h2>



<p>Das heißt für mich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>An allem &#8211; egal ob Mensch oder Tier, Radfahrer oder Reiter &#8211; wird im Schritt vorbeigegangen!</strong> Es ist nicht nur höflich, sondern auch einfach sicherer. Dein Pferd hat so mehr Zeit sich alles anzuschauen und ihr könnt schneller ausweichen falls es sein muss. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einige Menschen gibt die große Angst vor Pferden haben. Die muss man doch nicht noch mehr verängstigen indem man an ihnen vorbeibrettert!</li>



<li>Wenn Dir jemand entgegenkommt <strong>mach Platz</strong> und reite am Wegesrand. Vor allem wenn ihr mehrere Reiter seid, solltet ihr dann nicht mehr nebeneinander reiten. Den meisten Leuten ist es unangenehm, wenn Pferde sehr dicht an ihnen vorbeilaufen.</li>



<li>Reite nicht auf Fußgängerwegen &#8211; das nehmen Dir die meisten Fußgänger ziemlich übel. Außerdem ist es auch verboten.</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Bleib freundlich oder zumindest höflich</strong></h2>



<p>Ich weiß, manchmal fällt das ziemlich schwer.</p>



<p><strong>Ich habe es mir angewöhnt, die Leute mit Freundlichkeit zu überrumpeln. Damit dringt man oft viel eher zu ihnen durch als mit Ärger und Zurechtweisungen.</strong></p>



<p>Außerdem lobe ich Leute die sich (auch nur ansatzweise) toll verhalten lautstark und begeistert. Die meisten freuen sich darüber und ich möchte wetten, dass sie das nicht so schnell vergessen und sich weiter gut verhalten. Also ganz nach dem Grundsatz der positiven Verstärkung &#8211; wenn ich könnte würde ich wahrscheinlich versuchen sie zu Clickern 😉</p>



<p>Ich höre oft von Nicht-Reitern: &#8222;Ach diese Reiter, gucken immer so hochnäsig auf einen herab!&#8220;. <strong>Ein nettes &#8222;Hallo&#8220; oder &#8222;Guten Tag&#8220; kostet Dich nichts und macht einen guten Eindruck.</strong> Die meisten Leute sind gleich viel toleranter, wenn man einen netten Eindruck macht. Ich bin jahrelang um einen See geritten wo ich eigentlich nichts zu suchen hatte und niemand hat je etwas zu mir gesagt (im Gegensatz zu anderen Reitern!) &#8211; weil ich immer nett war und mit den Leuten geredet habe.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Bei aller Freundlichkeit: Kläre die Leute über mögliche Gefahren auf</strong></h2>



<p>Die wenigsten Menschen haben etwas mit Pferden zu tun. Sie wissen das, was ihre Großeltern ihnen als Kinder beim Spaziergang an der Pferdekoppel entlang erzählt haben. Und sie denken Zuckerwürfel sind ein tolles Leckerli für Pferde.</p>



<p>Wenn sie sich gerade ungünstig verhalten liegt das zum größten Teil an schlichter Unwissenheit. Deshalb: bleibe freundlich und mach keine Vorwürfe, aber erkläre, warum die Situation gerade gefährlich werden könnte.</p>



<p>Zu der Frau mit dem Hund würde ich zum Beispiel sagen: &#8222;Ich habe ein wirklich nettes Pferd, aber man kann sich da nie sicher sein, dass es nicht doch mal nach einem Hund tritt. Ihrer ist so süß, das wäre ja furchtbar wenn ihm etwas passiert. Vielleicht leinen Sie ihn in der Nähe von Pferden besser an?&#8220;</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Für ein gutes Miteinander im Gelände wünsche ich mir&#8230;</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dass Radfahrer ein kleines bisschen langsamer machen, wenn sie an einem Pferd vorbeifahren, bzw. nicht von hinten dicht an es ranfahren. Das dient auch der eigenen Sicherheit! Ein Pferd ist schnell mal zur Seite gesprungen wenn es sich erschreckt, gegen 500kg Lebendgewicht zieht ein Radfahrer immer den kürzeren.</li>



<li>Dass Hundebesitzer ihren Hund bei Fuß laufen lassen wenn sie am Pferd vorbeigehen. Selbst wenn sich der Hund absolut gar nicht für das Perd interessiert hat man als Reiter doch ein sichereres Gefühl wenn man sieht, dass der Besitzer sich jederzeit seinen Hund schnappen kann falls etwas ist.</li>



<li>Dass Reiter untereinander mehr Rücksicht nehmen und im Schritt aneinander vorbeireiten. Oder zumindest fragen, ob es ok ist wenn sie im Trab oder Galopp vorbeigehen.</li>
</ul>



<p>Ich bin mal gespannt wie es diesen Sommer wird. Ich habe ja Glück und reite ein nettes Pony 😉</p>





<p><strong>Was sind Deine Erfahrungen mit anderen Leuten im Gelände? Wie reagierst Du? Oder hast Du noch gute Tipps?</strong></p>



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