Über mich

 

Hi Du.

Ich bin ziemlich sicher Du willst wissen, wer hier schreibt und wie ich zu den Pferden gekommen bin. Das erzähle ich Dir gerne:

Mein Name ist Christina.

Zum ersten Mal saß ich mit 3 Jahren auf einem Pferd. Meine erste Reitstunde hatte ich mit 5 auf einem wahnsinnig tollen Isländer namens Rosti. Spätestens ab da war es um mich geschehen.

Seit meinen Anfängen mit Rosti bin ich den Pferden nun seit 25 Jahren treu.

In der Zeit bin ich viele verschiedene Pferde geritten: kleine und große, schnelle und faule, schwierige und brave, mutige und Angsthasen, dicke und dünne, Wallache, Stuten und Hengste, Isländer, Tinker, Englische Vollblüter, Araber, Appaloosas, Andalusier, Fjords und alle möglichen Mixe.

Ich hatte (und habe) seit vielen Jahren Reitunterricht, habe Reitferien betreut, habe Reitunterricht gegeben, habe über die Ferien einen Hof mit 25 Pferden gemanaged und habe Reittouren in Neuseeland geführt.

Zurzeit passt ein eigenes Pferd nicht zu meinem Lebensstil. Ich will viel Reisen und weiß nicht wo ich die nächsten Jahre sein werde – da will ich nicht so egoistisch sein und ein Pferd haben um das ich mich nicht richtig kümmern kann. Deshalb habe ich seit einigen Jahren immer eine oder zwei Reitbeteiligungen.

Meine Grundausbildung war angelehnt an die klassisch englische Reitweise mit Elementen des Natural Horsemanships. Ich hatte das Glück nie in einem der autoritären Horror-Reitställe zu landen.

Ich bezeichne mich selbst als ambitionierten Freizeitreiter. Grundsätzlich arbeite ich nach den Grundlagen der klassischen Dressur, baue aber auch Clickertraining und Ansätze des Natural Horsemanship ein – immer so, wie es für das Pferd und seine individuellen Bedürfnisse passt. Hier kannst Du mehr über meine Philosophie lesen

Ich halte nichts von Gewalt und Leistungsdruck, das hat im Umgang mit Pferden nichts verloren. Genauso wenig halte ich davon sein Pferd mit tausend Hilfsmitteln und Verschnürungen in eine Form zu zwingen. Die großen Dressurturniere kann ich mir kaum anschauen, bis auf sehr wenige Ausnahmen ist das für mich keine gute Reiterei.

25 Jahre mit Pferden bedeuten viele Erfahrungen und Erkenntnisse, Freundschaft und Partnerschaft, aber auch Fehler und gescheiterte Versuche. Ich bin gefallen und wieder aufgestiegen. All das möchte ich auf diesem Blog mit Dir teilen. Ungeschönt und ehrlich. Einfach und verständlich erklärt.

Ich behaupte nicht, dass ich die Weisheit mit Löffeln gefressen habe, es gibt viele Dinge die ich immer noch falsch mache oder die ich besser machen könnte. Beim Umgang mit Pferden lernt man sein Leben lang nicht aus. Und je mehr ich lerne, desto mehr merke ich, wie viel es noch zu lernen gibt.

Deshalb freue ich mich auch besonders, wenn Du Deine Erfahrungen in den Kommentaren mit mir teilst. Ich bin sicher ich und andere Leser können was von Dir lernen! Auch über Fragen oder Verbesserungsvorschläge freue ich mich sehr, der Blog ist schließlich für DICH da und soll Dir etwas nützen.

Mir ist es wichtig, dass Du Dich hier wohlfühlst und keine Angst haben musst unfreundliche Kommentare zu Deinen Fragen zu bekommen. Deshalb werde ich unfreundliche und beleidigende Beiträge – wie man sie leider nur zu oft in den diversen Foren liest – kommentarlos löschen. Das hilft niemandem weiter und dieser Blog ist kein Ort um seinen Frust an Anderen abzulassen, sondern um sich gegenseitig zu helfen.

Nun weißt Du ja schon einiges über mich. Ich weiß aber gar nichts über Dich. Vielleicht hast Du ja Lust mir ein bisschen was über Dich (und Dein Pferd) hier in den Kommentaren oder per Mail zu erzählen? Das würde mich wahnsinnig freuen, ich bin nämlich ziemlich neugierig und finde Pferdegeschichten immer spannend.

Und nun viel Spaß beim Stöbern!

Christina

*** Sicher ist Dir aufgefallen, dass ich nur wenige Fotos auf dem Blog habe sondern gemalte Bilder. Meine zweite Liebe neben den Pferden gilt der Malerei, deshalb illustriere ich die meisten meiner Artikel selbst. Das ist etwas mehr Arbeit als sich Fotos im Internet zu suchen, macht mir aber viel mehr Spaß. Vielleicht sind Dir sogar schon ein paar meiner Bilder über den Weg gelaufen: einige davon sind im Browsergame www.howrse.de zu sehen. Wenn Du Dich für meine Bilder interessierst findest Du mehr davon auf CAHess.Deviantart.com ***

81 KOMMENTARE

  1. Heii Christina,

    WOW erstmal…!!!!!
    Das ist soooo ein toller Blog den du hier führst, er hilft wirklich jedem hier: jüngeren Kindern, Teenagern oder auch einfach Erwachsenen, die sich für Pferde interessieren.
    Ich habe deinen Blog ganz zufällig auf Pinterest entdeckt, wo es ganz viele Tipps rund ums Thema Pferd und reiten gibt. Übrigens ich liebe diese Tipps…Ich habe auch schon einige davon angewendet.

    Jedoch liegt mir da eine Frage auf dem Herzen. Ich bin 15 Jahre alt und reite jetzt auch schon seit zehn Jahren. Ich bin ein riesen Pferdefan und habe auch nicht nur meinen Spaß auf dem Rücken der Pferde, sondern auch auf dem Boden, wo ich einfach nur dasitze und sie beobachte.
    Ich reite jetzt seit über einem Jahr bei einer supernetten Privatbesitzerin, die für mich nicht nur eine Reitlehrerin, sondern auch eine gute Freundin ist. Sie hat ihre eigenen vier Pferde, welche auch alle superlieb sind. Doch für eines ihrer Pferde interessiere ich mich sehr. Ich habe es richtig in mein Herz geschlossen und habe auch ein wenig das Gefühl, mit dem Pferd eine gewisse Verbindung zu haben.
    Jedoch vermute ich, dass das nicht auf Gegenseitigkeit beruht, denn Lio, so heißt das Pferd behandelt mich wie ein normales Mädchen, dass auf ihm reiten. Also nichts ausergewöhnliches.
    Deshalb wollte ich mal fragen wie ich es beispielsweise hinbekomme, dass er mir folgt ohne einen Strick oder wie er einfach lernt mir zu vertrauen. Ich kann jederzeit hoch zu den Pferden auch wenn die reitlehrerin nicht da ist. Ich würde sehr gerne eine starke Verbindung zu dem Pferd aufbauen und ihm zeigen, dass er mir vertrauen kann.
    Danke schonmal im Voraus :-)

    Viele liebe Grüße
    Bekki

    • Hallo liebe Bekki,

      vielen Dank für das Lob und die netten Worte, da freue ich mich immer sehr drüber! =)
      Zu deiner Frage habe ich dir schon eine Antwort auf die Email geschrieben, die du mir geschickt hattest ;-)

      Liebe Grüße,
      Christina

  2. Hallo liebe Christina❤ , ich finde es echt super dass du so einen tollen Blog hast . Du bist ein totales Vorbild von mir . Ich könnte noch weiter schwärmen aber ich habe leider im Moment nicht so viel Zeit . Ich habe 6 Pflegepferde , wenn man es so nennen kann . Sie gehören meiner Freundin . Sie wurden alle vom Schlachter gerettet und jeder hat so seine eigene Macke . Unsere Probleme : Wenn man mit Rubino auf dem Platz oder in der Reithalle reiten will ist er sehr langsam und probiert dich an die Bande oder Zaun zu drücken . Wenn man z.B. angaloppieren möchte , buckelt er oder steigt manchmal . Wir haben schon gemerkt , dass er ein sehr nervöses Pferd ist . Und ein ziemliches Dominanz Problem hat . Wenn man Druck bei ihm aufbaut , gelingt nichts . Er will sich nicht verladen lassen , wenn man ihn anbindet muss man aufpassen , dass er sich nicht in das Halfter hängt . Er hat schon 2 Trensen , 10 Halfter kaputt gemacht .

    Bitte hilf uns 😘

    LG Lara

    • Hallo liebe Lara,

      vielen Dank für deine lieben Worte, da freue ich mich sehr drüber! <3
      So aus der Ferne über's Internet kann ich euch da leider wenig helfen, dazu müsste ich vor Ort sein. Es klingt so, als gäbe es ganz viele "Baustellen", angefangen mit der Erziehung vom Boden. Das ist nichts, was man mal eben so in einer Nachricht beschreiben kann. Ich würde euch unbedingt empfehlen, euch einen Trainer oder einen erfahrenen Pferdemenschen zu suchen, der zusammen mit euch an der Erziehung und Ausbildung der Pferde arbeitet. Gerade das an die Bande Drücken klingt auch nicht ungefährlich, da sollte man wirklich etwas tun.

      Liebe Grüße,
      Christina

  3. Hallo Christina

    Super tollen Blog, Farbe ist super!
    Hihi

    Ich habe reitlich kein Problem, ich bin auch ambitionierte Reiterin, Springreite und Arbeite mein Pferd Dressurmässig auf dem Platz.
    Gehe auch auf Turnier etc. etc.

    Mein Problem… mein Pferd ist sehr schwer aufzufuttern. Sprich er nimmt seeeehr schlecht zu… habe einige Dinge schon versucht, vielleicht hast du eine Idee was ich meinen Pferdchen geben kann… er hat auch sehr wenig Muskulatur (gerade das nötigste) dürfte aber wirklich noch ein wenig mehr sen!

    Danke für deine Antwort!

    • Hallo liebe Nadine,

      vielen Dank – die Farbe ist noch ein Überbleibsel aus der Anfangszeit, als ich dachte hier lesen nur junge Mädels mit ;-P
      Und mittlerweile ist es halt ein Wiedererkennungsmerkmal :-D

      Futterempfehlungen finde ich immer echt schwierig, da bin ich keine Expertin und möchte auch nichts empfehlen ohne das Pferd und seine Situation zu kennen. Futter muss man immer individuell anpassen. Ich kann dir da Herdis Hiller empfehlen, sie macht tolle, individuelle Futterberatung zur artgerechten Pferdefütterung. Hier gibt es ein schönes Interview mit ihr: https://www.pferdefluesterei.de/pferde-richtig-fuettern/

      Liebe Grüße,
      Christina

  4. Hallo Christina,
    Kompliment fur deinen super interessanten Blog!
    Meine Problem ist das mein Pferd beim galoppieren öfters ausschlägt und buckelt.
    Meistens passiert das in Situationen, wenn es erschrickt oder unsicher ist (bei rutschigen,nassen Boden),
    oder aus Angst( letztes mal wegen einem Hund im Wald) oder auch wenn die anderen Pferde beim Ausritt schneller davon galoppieren. Leider bin ich noch nicht so gut im Sattel und falle jedes mal herunter. :)
    Da ich weis das es ein ängstliches Pferd ist, versuche ich bei solchen Situationen die Beine anzudrucken und die Zügel etwas kurze zunehmen..aber das Resultato ist das ich jedesmal auf dem Boden landen.
    Ich reite erst seit 2 1/2 Jahren und habe mein Pferd ein Vollblüter (6 Jahre) seit 1 1/2 Jahren.
    Bevor ich es gekauft habe war es ein Rennpferd.
    Es ist ansonsten ein zuverlässiges und liebes Pferd.

    Was empfiehlst du mir wie ich mich verhalten soll?
    Kann ich das dem Pferd abgewöhnen?
    Wie kann ich verhindern das ich jedesmal herunterfliege? Er schlagt öfters mit allen Vieren aus, wie bei einem Rodeo…:)
    Vielen Dank im Voraus fur deine Ratschlage!

  5. Hallo Christina:)

    Ich lese schon seit längerer Zeit immer wieder deine Artikel. Heute habe ich mir deinen Blog einmal genauer angeschaut und mir sind endlich ein Paar Dinge endlich klar geworden. Ich danke dir dafür, dass du dir die Zeit nimmst das alles für uns zusammen zufassen. Das ist sicher viel Arbeit! Hut ab!
    Ich wollte dich hierbei gleich um einen Rat fragen: Ich arbeite derzeit mit einem Friesenwallach und wenn ich ihn beim Longieren oder der Handarbeit rechtsrum stellen möchte verwirft er sich komplett. Ich baue es seit Monaten langsam auf, halte die Arbeitsphasen recht kurz, aber es verbessert sich nicht. Links rum geht es mittlerweile sehr schön, gibt auch schon gut nach und lässt sich fallen, aber rechts rum habe ich fast keine Chance…..mit ganz Lieben Grüßen aus Tirol Isabella

    • Hallo liebe Isabella,

      vielen Dank für die netten Worte, das freut mich sehr! =)
      So aus der Ferne ist natürlich schwer zu beurteilen woran das liegt. Hast du ihn mal von einem Osteopathen/Physiotherapeuten/Chiropraktiker durchchecken lassen? Wenn sich so lange und mit entsprechendem Training nichts verbessert kann es auch ein gesundheitliches Problem sein.

      Liebe Grüße nach Tirol,
      Christina

  6. Liebe Christina,
    dein Blog ist ja so cooool. Ich bin absolut begeistert weil deine Art zu Reiten meiner sehr ähnelt. Leider gibt es wenige Menschen die meine Einstellung teilen mit so wenig Hilfsmitteln wie möglich zu Reiten z. B Schlaufzügel, Sporen, die Gerte benütze ich auch lieber in Masen. Deshalb ein grosses Lob, dein Blog ist sehr hilfreich. Ich gehöre nicht unbedingt zu den Profireitern und hatte seit 7 Monaten heute die zweite Reitstunde. Nach der Ersten habe ich mich sofort über das Aussitzen informiert, weil ich den Pony leider sehr oft in den Rücken gefallen bin. Heute habe ich deine Tipps benützt und es hat sehr viel besser funktioniert als bei der ersten Reitstunde, wenn auch nicht perfekt. Vielen Dank dafür. Ich habe trotzdem noch zwei fragen und zwar: Wie bemerke ich ob ich auf dem richtigen Fuss leichttrabe? Und wie kann ich eine Bindung zu den Schulpferden aufbauen?

    Liebe Grüsse
    Rebecca

    • Hallo liebe Rebecca,

      vielen Dank für dein Lob, da freue ich mich sehr drüber! =)
      Und es freut mich, dass dir meine Tipps weitergeholfen haben!
      Auf dem richtigen Fuß trabst du, wenn das äußere Vorderbein nach vorne geht – das kannst du ganz einfach erkennen, indem du kurz nach unten schaust.
      Mit der Bindung zu den Schulpferden ist das immer so eine Sache… die haben ja täglich mit vielen Menschen Umgang, da ist es ganz normal, dass sie keine so enge Bindung zu einem einzigen Menschen aufbauen. Geh einfach freundlich und fair mit ihnen um, verbringe ein bisschen Zeit mit ihnen außer beim Reiten, achte darauf, was sie mein Putzen besonders mögen, etc. Solche kleine Dinge machen schon viel aus =)

      Liebe Grüße,
      Christina

  7. Hallo Christina !
    Schöne Weihnachten von mir und Jack der Tinker , wir machen unsere Bodenarbeit so schön das Jack den Kopf streckt im Rountpen schön runter macht und dabei Abschnaupt und sich entspannt, wir machen noch weitere Bodenarbeit wie Rückwärtz gehen seitwärtz gehen dann hab ich ihm das Strecken wie Kopf runter machen bei gebracht , schnell langsam gehen anhalten enspannen dabei lege ich stangen hin wo er rein oder außen oder über den Stangen gehen soll , da strahlen seine Augen bei der Arbeit und er Kaut ab , ich war ja schon so weit das ich aufgeben wollte und ihm verkaufen wollte jetzt sind wir fast ein Team wieder , das genießen wir beide ohne Schläge , zu erst darf Jack sich entscheiden wie und was er machen möchte und dann geht es los .
    Liebe Grüße Christine

    • Hallo liebe Christine,

      auch hier nochmal vielen Dank für die Weihnachtswünsche und einen dicken Glückwunsch dazu, dass es wieder so gut klappt mit Jack <3
      Das klingt wirklich toll =)

      Liebe Grüße,
      Christina

  8. Hallo Christina,
    mir gefält es sehr gut was du in deinem Blog schreibst und dein Ansatz entspricht meinem ganz gut.
    Ich erzähl jetzt einfach mal so meine Situation.
    Ich reite seit 3 1/2 Jahren auf zwei Kaltblütern. Jetzt denkst du dir sicher “warum auf Kaltblütern? :D
    Das kommt daher dass mein Vater zwei früher ein Kaltblut hatte, jetzt hat er zwei wohnt aber weit weg. Er macht mit ihnen in erster Linie Feldarbeit. Die Kaltblüter auf denen ich reite standen früher mit seinem Kaltblut zusammen.
    Ich kann nicht besonders gut reiten bzw. ich bin sehr an die Kaltblüter gewöhnt und würde es mir auch nicht ohne weiteres zutrauen ohne Anleitung auf anderen Pferden zu reiten. Die Kaltblüter sind eben sehr ruhig, scheuen selten, sind sehr lieb aber brauchen dabei auch oft viel Energie um sie in Bewegung zu kriegen und sie sind sehr stur.
    Alles in allem mag ich die Kalties aber sehr gerne und auch die anderen Leute die sie reiten.

    Seit 1/2 Jahr steht jetzt aber noch ein Warmblut mit im Stall, gegen das ich überhaupt nichts hab, aber die Besitzerin ist wirklich schwierig. Sie hilft wenig im, Stall hält sich nicht an die Regeln und wenn sie die Pferde versorgt gibt sie ihrem Pferd mehr Heu als den anderen weil sie der Meinung ist sie sind zu dick.
    Ich hab schon ernsthaft darüber nach gedacht aufzuhören dort zu reiten weil sie mich so nervt. Was ich echt nicht will da ich die Kalties wirklich gern mag und schon sehr lange kenn.
    Naja…
    Liebe Grüße Brigitta

    • Hallo liebe Brigitta,

      ich LIEBE Kaltblüter :-D
      So viel Pferd auf einmal ist doch einfach klasse!
      Aber klar, ist schon ne andere Reiterei als auf nem Warmblüter – aber ist das nicht immer so? Je mehr verschiedene Rassen ich kennenlerne, desto mehr merke ich, dass es “das” Pferd eigentlich nicht gibt und jede Rasse ihre Besonderheiten und Eigenarten hat. Man muss sich eben auf jedes Pferd wieder neu einstellen =)

      Vielleicht kannst du mal mit dem Stallbesitzer reden, wenn die Frau nicht mit sich reden lässt? Den Kaltis einfach ungefragt weniger Futter zu geben geht ja gar nicht…

      Liebe Grüße,
      Christina

  9. Heyy,

    ich habe eine Reitbeteiligung bei einem tollen Pferd das schon 15 ist. Die Reitbeteiligung hab ich jetzt ungefähr 3 Monate. Ich denke durch Bodenarbeit kann ich auf jeden Fall eine gute Verbindung und so herstellen oder ? Und ich hab noch eine Frage : Kann ich Bodenarbeit auch mit Trense machen oder ist Halfter besser ? Und der Reitplatz ist draußen ( es gibt keine Halle) und liegt an einer Straße, dort fahren aber nur gelegentlich Autos vorbei, ist das schlimm ? Schonmal Danke im vorraus !

    LG Thea

    PS.: Dein Block ist übrigens toll, davon lerne ich eine Menge. Ich schreib mir das was ich wissen will raus und mach alles zusammen in einen Ordner :)

    • Hallo Thea,

      Bodenarbeit hilft auf jedem Fall beim Vertrauensaufbau und gegenseitigen Kennenlernen =)
      Je nachdem was du machst, kannst Du Trense, Halfter oder Kappzaum einsetzen. Ich persönlich benutze meistens einen Kappzaum, der ist sehr vielseitig und kann z.B. zum Longieren und zur Handarbeit eingesetzt werden.
      Dass der Platz an der Straße ist sollte kein Problem sein, deine Reitbeteiligung wird ja keine Angst vor Autos haben?

      Liebe Grüße,
      Christina

  10. Hallo Christina
    ich bin zufällig auf diese WEB Seite geraten und finde Deine Art mit Pferden umzugehen und vor allem die Art wir Du das auch kommunizierst sehr gut. Die Transferleistung, also wie Du erklärst und Dinge darstellst, empfinde ich wirklich erfrischend und auch aufbauend – einfach herrlich. Ich habe nun zwar schon seit annähernd 25 Jahren Pferde – nun nach etlichen Jahren der Reitabstinenz möchte ich auch wieder mal ein Pferd von oben aus betrachten und mich in den Sattel wagen. Dazu kann ich den einen oder anderen Tip von Dir sehr gut verwenden.
    Grüße
    Reinhard

    • Hallo Reinhard,

      vielen Dank für die netten Worte, das freut mich sehr!
      Und viel Spaß beim bald wieder Pferd von oben betrachten ;-)

      Liebe Grüße,
      Christina

  11. Hallo ,
    ich finde deine Artikel mega interessant! Man bekommt sofort Lust auf´s Reiten. Ich bin jetzt bald 20 Jahre alt und habe nur wenig Reiterfahrung. Vor ein paar Jahren war ich oft auf Reiterferien. Und das hat mir immer so viel Spaß gemacht ! Leider bin ich des Öfteren umgezogen und das Geld war knapp, weswegen ich nie Reitstunden nehmen konnte :( . Deswegen bin ich lange nicht mehr geritten. Doch ich hab mir ein Herz gefasst und endlich einen Termin für eine Schnupperstunde ausgemacht! Ich danke dir für deinen tollen Blog und mach weiter so! Mir würde es gefallen wenn du noch ein paar Artikel für Einsteiger machen könntest. Ganz liebe Grüße :D

    • Huhu =)

      Vielen Dank für deine netten Worte!
      Klasse, dass du wieder mit dem Reiten anfangen willst – was würde dich denn besonders interessieren, bzw. worüber sollte ich mal schreiben?

      Liebe Grüße,
      Christina

  12. Hallo,
    ich bin gerade erst auf deinen Blog gestoßen Und finde deine artikel super interessant;)Ich habe auch eine RB aber habe mit ihr momentan ein Problem.Sie mag es eh nicht gerne,irgendwo zu sein wo sie ihre ,,Kumpels” nicht sieht.Bei unseren anbindehaken kann sie die anderen super sehen und es hat auch immer prima geklappt.Aber in letzter Zeit war ich oft mit meiner Freundin dort und sie hatte ihr Pferd neben meins angebunden,also war für sie alles gut:)Momentan ist meine Freundin im Urlaub und kann(logischerweise:D) ihr Pferd nicht anbinden.Wenn ich sie jetzt alleine anbinde,wird sie direkt sehr nervös,tänzelt rum,zieht sich so lange nach hinten bis sie den Haken raus zieht…Hast du einen Tipp für mich?Ich will sie schließlich auch alleine anbinden können ohne ihre Kumpels;)

    • Hallo Luna,

      wenn ein Pferd mal gelernt hat, dass es sich durch ziehen losmachen kann wird es schwierig. Meistens dauert es lange, bis man das wieder abtrainiert hat. Die meisten Leute stehen dann immer mit Gerte am Pferd und strafen, sobald ein Ansatz zum Wegziehen gezeigt wird.
      Ich persönlich würde es – je nach Pferd – eher mit Clickertraining versuchen (mehr dazu kannst du zum Beispiel bei http://www.ponyliebe.com lesen). Ganz konkret würde ich dem Pferd beibringen, dass es beim Berühren des Anbindebalkens eine Belohnung bekommt (das ist ähnlich wie Targettraining, mehr Infos hier). Damit macht man dem Pferd das Bleiben am Ort angenehmer als das Weglaufen. Es gibt natürlich keine Garantie, dass das bei allen Pferden funktioniert, so per Ferndiagnose ohne euch zu kennen ist das immer schwer einzuschätzen ;-)
      Ich würde an deiner Stelle das Thema auch mal mit der Besitzerin absprechen, so etwas will sie sicher gerne wissen und vielleicht hat sie ja eine Idee, wie man bei ihrem Pferd am Besten vorgeht.

      Liebe Grüße,
      Christina

  13. Hallo Christina,
    Vorweg: Dein Blog ist echt toll.
    Deine Beiträge lesen ist für mich das Highlight nach einem Tag im Stall. ;)

    Ich war schon immer ein “Talent” im Umgang mit schwierigen Pferden, welche buckeln, ausreißen, bocken, und, und, und… Ich glaube mein Herzenspferd gefunden zu haben: Snerting, ein junges Isi-Schulpferd, welches austritt und öfters bockt. trotzdem haben wir eine außergewöhnliche Bindung zueinander, ich mache ab und zu Bodenarbeit und Zirkuslektionen mit ihr, wobei sie dann zu einem komplett anderen Pferd “mutiert” ;). Sie arbeitet dann gut mit und ist sichtlich motiviert an der Sache. Es hat lange gedauert, bis ich ihr ganzes Vertrauen hatte, auch weil niemand sonst sie mag, da sie ein wenig anders ist. Aber das bin ich auch. Da sie aber in der Schule geritten wird, ist alles was ich mir mit ihr erarbeitet habe, auf deutsch gesagt futsch. Klar, sie vertraut mir noch, aber Reiten ist sehr schwierig. Ihr Charakter ist schwer zu beschreiben, stur, ihre Reaktionen schnell, aber auch in wenigen Momenten, sehr fürsorglich. Kannst du mir helfen?

    Grüße, Lisa

    • Hallo liebe Lisa,

      vielen Dank für den netten Kommentar, da freue ich mich sehr drüber! =)

      Leider kann ich dir da nicht wirklich helfen, ohne dich, das Pony und die konkrete Situation zu kennen. “Ferndiagnosen” über’s Internet sind wie Kaffesatz lesen…
      Bei Schulpferden hat man es natürlich immer besonders schwer, weil noch viele andere Menschen mit dem Pferd arbeiten und unter Umständen gegensätzliche Dinge tun. Wenn dann noch ein regelmäßiger Beritt durch einen Profi fehlt kann man als einzelne Reiterin leider wenig ausrichten. Prinzipiell würde ich bei solchen Abwehrreaktionen (Treten, Bocken) beim Reiten zuallererst abchecken lassen, ob das Pony keine Schmerzen hat (keine Blockaden, Zähne ok, Hufe ok, Ausrüstung passt, etc.). Aber auch das ist natürlich bei einem Pferd, das dir nicht gehört, schwierig…

      Liebe Grüße,
      Christina

  14. Hallo sanne ich wollte eigentlich an Christina schreiben aber ich habe deine Geschichte gelesen und das finde ich schrecklich ich würde das Reiten auch nicht einfach aufgeben ich Reite seit 5 Jahren hatte aber noch nie richtig Reitunterricht ich bin nicht sehr gut aber ich gebe mein bestes und es macht mir Spaß ich lerne hauptsächlich aus Büchern gebe Bitte nicht auf das wäre so schade glaube mir das würdest es bereuen ich bekomme jetzt wahrscheinlich Reitunterricht und ich glaube das fast niemand ist ein Hoffnungsloser Fall und wenn es dir Spaß bist du garantiert keiner
    Versprochen

  15. Liebe Christina,

    bin grad auf Deine Seite gestossen. Ich bin ein Späteinsteiger und nehme seit 3 Jahren 1x/Woche (30 Minuten) Reitunterricht. Leider verzweifle ich gerade. meine Reitlehrerin hat heute nach der Reitstunde gesagt sie weiss nicht wie sie mir beibringen soll zu Reiten. Sie sagt ich kann ihre Ansagen nicht umsetzen und habe kein Gefühl für die Hilfen (Gewicht Schenkel). Ich möchte nicht aufgeben, ich liebe es dort bei den Pferden zu sein und auch das Reiten. Ich habe nun schon immer Angst wenn ich zur Stunde gehe, da ich mich total unter Druck setzte und Angst habe zu versagen. Wenn die Reitlehrerin dann noch bestimmter und je nach Laune auch mal genervter ist geht garnix mehr. Bin ich ein hoffnungsloser Fall ? Kannst Du mir helfen ?

    LG Sanne

    • Hallo liebe Sanne,

      entschuldige die späte Antwort, irgendwie habe ich deinen Kommentar übersehen!

      Da fällt mir eigentlich nur eins ein: wechsel die Reitlehrerin! Oder glaubst du sonst in deinem Leben der Meinung eines eizigen Menschen? ;-)
      Deine Reitlehrerin klingt nicht sehr sympatisch und ehrlich gesagt auch nicht sehr kompetent. Wenn eine Reitschülerin etwas nicht versteht oder nicht weiß, wie sie etwas umsetzen soll, dann muss man es eben verständlicher erklären. Ein guter Reitlehrer kann das. Und ein guter Reitlehrer gibt seinen Schülern keinesfalls das Gefühl hoffnungslose Fälle zu sein, seondern unterstützt sie!

      Also nein, ich denke nicht, dass du ein hoffnungsloser Fall bist – du brauchst einfach einen anderen Lehrer.

      Liebe Grüße,
      Christina

  16. wie hast du das gemacht ich kriege das nicht hin
    hast du den Blog kostenlos erstellt oder musstest du was bezahlen ich bekomme es mit dem Blog einfach nicht hin und ich möchte so gerne einen Blog ich habe WordPress Blog erstellen Anleitung ein und K.a. ICH BEKOMME ES NICHT HIN :( :( :(

  17. Danke Christina das hat mir sehr geholfen ich habe mir ein paar Bücher gekauft und das ist gar nicht so schlecht
    inzwischen durften ich und Hanna schon einmal alleine ausreiten mit
    Lemmi und Trixi ohne den Hund ich werde mir jetzt für ein paar Reitstunden zu sparen
    vielen dank auch zum Thema Blog ich habe bald auch einen (;

  18. ich habe mir einige der Blogeinträge ausgedruckt und lese sie mir immer wieder durch ich benutze sie wirklich nur zum lesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    also ich hoffe du bringst bald wieder einen neuen Blogeintrag raus darauf bin ich schon sehr gespannt

  19. Ich hoffe du antwortest schnell ich bin dadurch sehr verunsichert
    und Danke ich habe bemerkt das ich sehr viele Fehler mache nur durch deinen Blog
    DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    und da ist noch was leztens auf dem Roundpen bin ich mit Lemmi (ein Pferd im Stall ) angetrabt und plötzlich hat sich der Hund meiner Freundin Hanna losgrissen und hat uns gejagt lemmi wurde immer schneller und schneller er ist gestiegen und hat gebuckelt doch ich konnte ihn nicht aufhalten 5 Minuten ging das so mein Fuß war da wo sonst mein po hätte sein müssen bis Hannas Vater denn Hund endlich wieder zu fassen bekamm und Hanna Lemmi anhielt
    ERST DANN FIEL ICH RUNTER !!!!!!
    Was hätte ich deiner Meinung nach tun sollen ich war echt geschockt ich war nur dagesessen ( gehangen ) und wollte mich vesthalten
    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????

    • Hallo nochmal Mimi,

      ohje, ich hoffe du hast dir nicht weh getan!

      Das ist natürlich eine ganz blöde Situation. Wenn das Pferd Angst vor Hunden hat und gejagt wird kann man leider meistens nicht viel tun. Pferde sind Fluchttiere und in solchen Momenten ist der Fluchtinstinkt meistens stärker als der Reiter.
      Das beste was man tun kann ist tatsächlich versuchen oben zu bleiben, versuchen das Pferd zu beruhigen und zu hoffen, dass jemand den Hund einfängt. Wenn das Pferd noch nicht so schnell ist kann man auch versuchen abzuspringen, es vom Boden aus zu halten und den Hund zu vertreiben.

      Liebe Grüße,
      Christina

  20. Hi ich bin Mimi Chistina ich find deinen Blog toll und bin erst 12 Jahre meine Eltern können sich keinen Reituntericht leisten doch meine Feundin Hanna reitet bei ihrem Vater und ich komme fast jedes Wochenende zu ihr und wir reiten das ist toll aber ist das auch richtiges reiten in deinen Blogeinträgen steht ja immer das man profisionelle Reitschulen oder Trainer haben sollte um all das richtig zu können ich und Hanna geben ihren anderen Freundinin auch manchmal ” Reituntericht ” ich weis das ist ein großes Wort das ist nur zum Spaß und so damit wollen wir ereichen das unsere Schettlandponys Mandy ,Flicka und Antonn nicht verkauft werden das ist ja kein Reituntericht direkt MAN BEZAHLT NICHT es ist nur für unsere Freundinen damit sie auch ein bisschen reiten können
    IST DAS FALSCH ??????????????????????????
    Und ich wollte dich fragen wie du diese webseite erstellt hast ich würde auch gerne einen Blog schreiben aber ich weis nicht wie

    • Hallo liebe Mimi,

      also wenn du richtig reiten lernen willst brauchst du schon Unterricht – alles andere ist dann eher “draufsitzen und tragen lassen” ;-)
      Ohne Reitlehrer wird es eher schwer. Wenn du älter bist kannst du ja irgendwann selbst Geld verdienen (vielleicht mit einem Ferienjob) und dir ab und an Reitstunden leisten. Bis dahin würde ich dir raten Bücher zum Thema Reiten und Pferde zu lesen. Blogs lesen ist schon mal ein guter Anfang ;-)
      Aber mach dir keinen Stress, du bist noch jung und hast genug Zeit zum Lernen, wenn du dem Reiten und den Pferden treu bleibst :-)

      Ich finde es nicht falsch, wenn ihr den anderen Mädels “Unterricht” gebt – so lange ihr immer darauf achtet, dass es den Ponys gut geht und ihr sicher seid (immer mit Helm reiten!!). Es sollte ja jedem klar sein, dass ihr keine Reitlehrer seit und keinen professionellen Unterricht ersetzen könnt. Am besten wäre es natürlich, ein Erwachsener ist dabei!

      Zum Thema Blog erstellen: googel doch einfach mal nach “Wordpress Blog erstellen Anleitung” da findest du ganz viele Infos ;-)

      Liebe Grüße,
      Christina

  21. Hallo !

    Ich finde deine Seite wirklich toll und sehr schön geschrieben und erklärt ????

    Ich würde auch gerne eine GROßE Frage loswerden… Also, seit August nehme ich regelmäßig Unterricht (2 bis 3 Mal die Woche) zu mir : ich bin 26 Jahre jung und äußerst zielstrebig. Ich arbeite 30 stunden in einem Fitnessstudio gebe in der Woche Ca. 10 bis 15 Kurse (von Wirbelsäulenqymnastik über zumba bbp etc) und würde mich als sportlich und beweglich bezeichnen. Bin stolze Hausbesitzern also sesshaft. Reiten macht mir schrecklich viel Spaß und hilft mir abzuschalten (bzw wenn man auf dem Pferd sitzt kann man über nichts anderes nachdenken als das reiten. . Zumindest als Anfänger)

    Ich bin mit dem reiten angefangen mit einem Ziel: ein eigenes Pferd, ein Partner, eine Freundschaft. Mir reicht es ein Pferd reiten zu können, nicht alle. Jetzt bin ich schon ein paar pferde durch, manche waren besser für mich, andere weniger. Auch das fallen habe ich mit Schürfwunden prellungen schon hinter mir.

    In meinem wunderschönen stall voller isländer gibt es die Möglichkeit, pferde zu kaufen unterzustellen mit diesen am Unterricht teilzunehmen sowie an tölt Kursen etc.

    Wenn ich reite und Fehler mache sind es meist folgende: hufschlagfiguren sind manchmal nicht perfekt (volten werden zu eiern) und manchmal bin ich zu “sanft”. Etwas ängstlich wenn ich die Kontrolle verliere aber damit komme ich immer besser zurecht (meist aber erst wenn ich das Pferd öfter geritten bin und es einschätzen kann)

    Ich habe ein älteres gut ausgebildetes schulpferd im Auge welches ich gerne kaufen würde. Finanziell ist das möglich auch mit miete Versicherungen Futter tierarzt hufschmied. Eigentlich bin ich mir auch sicher das ich es machen werde. Ich kenne mich gut und weiß das das Pferd nicht nächstes jahr in der ecke steht ???? warum stelle ich also die frage? Ich weiß es nicht? Für Tipps? Unterstützung? Vllt brauche ich ja doch Belehrung? Liebste Grüße!

    • Hallo liebe Anne,

      danke dir für dein Lob, das freut mich!

      So ganz ist mir deine Frage nicht klar ;-)
      Geht es darum, ob du bereit für ein eigenes Pferd bist und ob das Schulpferd für dich passt?
      Wenn das die Frage ist würde ich – als jemand, der dich nicht kennt – aufgrund deiner Beschreibung sagen, dass du wahrscheinlich mehr bereit für ein eigenes Pferd bist und mehr an dir arbeitest als so manch anderer Reiter…
      Ein älteres und gut ausgebildetes Schulpferd ist für einen Einsteiger immer eine sehr gute Wahl, von diesen Pferden kann man sehr viel lernen und sie verzeihen die Anfängerfehler.
      Also für mich würde nichts dagegen sprechen ;-)

      Hier auf http://www.Pferdespiegel.com gibt es eine Serie zum Kauf des ersten eigenen Pferdes, vielleicht hilft dir das ja auch ein bisschen weiter: http://www.pferdespiegel.com/pferdespiegel-serie/

      Liebe Grüße,
      Christina

  22. Hallo Christina,

    Dein Blog ist großartig, eine wirklich tolle Arbeit!

    Als Wiedereinsteigerin kann ich nur sagen, dass mir Deine hervorragenden Artikel – anders als die ganze Literatur, die ich mir mittlerweile angeschafft habe – sehr viel vermittelt, sehr gut verständlich ist und auch in puncto Auffassung von Reitsport und Pferdehaltung eine große Bereicherung ist. Klasse Inhalt, toll geschrieben!

    Dankeschön und weiterhin viel Erfolg!
    Kathrin

    • Hallo Kathrin,

      vielen lieben Dank für das nette Lob, das freut mich sehr! <3

      Liebe Grüße,
      Christina

  23. Hi Christina,
    ich bin vor zwei Tagen das erste mal durch Zufall auf deiner Seite gelandet und kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Du hast eine sehr sympathische Einstellung dem Pferd gegenüber und hast sooo viele interessante Themen aufgegriffen, gefolgt von Lösungsvorschlägen und logischen Erklärungen. Am liebsten würde ich sofort all die tollen Tipps gleich ausprobieren, aber da würde wohl mein Pferd streiken! Mein Dicker und ich sind erst seid einem Jahr ein Team und der Traum vom eigenen Pferd entpuppte sich erstmal als Alptraum. Er ist ein sehr dominanter Wallach mit viel Temperament und Feuer unterm Hintern! und hat Anfangs gemacht was er wollte. Das war teilweise sehr gefährlich, da er sich öfters losriss, vor fahrende Traktoren lief, mich umrannte und und und. Im Nachhinein musste ich mir eingestehen, dass ich auch viel zu zart mit ihm umgegangen bin. Ich habe dann mit ihm fast ausschließlich Bodenarbeit gemacht, ganz langsam einen Schritt nach dem anderen. Mittlerweile sind wir schon richtig gut zusammengewachsen und er folgt mir artig auf Schritt unter Tritt.
    Heute habe ich den Trick bei der halben Parade ausprobiert, Ohren zurückziehen! Ich konnte ihn noch nie so gut durchparieren! Ich musste nur daran denken und und schwupps ging er von Trapp in Schritt, ohne dass ich dabeii nach vorn gekippt bin.
    Vielen Dank für den tollen Tipp,! Ich werde auf jeden Fall weitelesen und noch ganz viel ausprobieren!
    Lieben Gruß,
    Silke

    • Hallo liebe Silke,

      vielen vielen Dank für das tolle Lob, da freue ich mich sehr drüber :-D
      Schön, dass du dich mit deinem Wallach “zusammengerauft” hast! Oft sind es ja gerade die Pferde, die uns herausfordern, von denen wir am meisten lernen!
      Viel Spaß beim Stöbern – ich freue mich von dir zu hören ;-)

      Liebe Grüße,
      Christina

  24. Hallo Tina,
    habe deinen Blog mal “durchgestöbert” und muss sagen da ist alles stimmig. Ich freue mich, dass du so viel Zuspruch bekommst. Als deine “alte” Ausreitpartnerin mit “Kleinpferd” kenne ich viele deiner Ansichten und Ansprüche und erkenne dich in deinen Artikeln 100% wieder. Mach weiter so.
    Liebe Grüße auch von dem “kleinen Spinner”
    Manuela

    • Huhu Manuela,

      schön von dir zu lesen :-)
      Grüße zurück ans Kleinpferd – ich vermisse euch schmerzlich, nicht nur bei den Ausritten!

      Liebe Grüße,
      Tina

  25. Liebe Christin ! Habe einen süßen Tinker Wallach nachdem ich ständig von durchgehenden Schulpferden gestürzt war einmal in der Reithalle 7 brüche dann vor 2 Jahren Halzwirbelbrüche kurz vor der Querschnittlehmung diese Pferde waren an der trense Fixiert konnten nicht gerade aus schauen , bis ich mich dagegen gewährt habe in der Reitstunde und habe sie davon befreit , nun liebe Christin habe ich ein eigenes Pferd er hatte sich anfangs brav verhalten und jetzt spinnt er will mich auch ständig abschmeissen was er nicht schafft ich bin standhaft auf sein Rücken , ohne Sattel ist er das bravste Pferd dort traue ich mir nur den Schritt bekomme von keinen auf dem Hof hilfe , über angst sollte man auch sprechen und Respekt vor sein Pferd , ich setze mich so oft wie möglich durch er ist nicht dumm und fängt mich wieder an zu testen was ich hasse , kannst du etwas schreiben wie man seine angst auf dem sattel besiegen kann , ich mache joga atemtechnicken erst im trab werde ich ruhiger , dann versucht mein pferd an zu spinnen möchte die führung übernehmen beim reiten das möchte ich aber nicht , bei der longe zeige ich nur mit dem finger wie er zu laufen oder zu gehen hat das macht er alles toll , sattle ich ihm auf kommt der gedanke er könnte wieder spinnen , ich weis das sollte man nicht denken , ich kann dabei nicht mensch sein sondern ich versetze mich in mein pferd was er machen könnte in der kurwe bingo er galoppiert blöde sitiation im galopp bin ich vor 2 jahren hals über kopf gestürzt das war auch im galopp , manchmal ist mein pferd toll und manchmal spinnt er , vieleicht kannst du mir ratschläge geben wie ich mit meiner blöden angst umgehen soll. Liebe Grüße Chritine

  26. Hallo Christina,

    mehr zufällig bin ich hier gelandet und habe sehr aufmerksam deinen Beitrag über Hilfszügel gelesen und kann Dir nur recht geben. In unserem Reitstall gibt es ca. 45 Einsteller und meine Lebensgefährtin und ich sind die einzigen die unsere Pferde ohne jegliche Hilszügel und Trense longieren. Wenn ich die anderen alle sehe, wie sie ihre Pferde verschnüren, komme ich zu dem Schluss es sind alles
    “Blödmanns-Gehilfen”. Leider sind diese auch immer beratungsresisten und talentfrei, zum Leid der Pferde.

    Ich habe bis vor 1,5 Jahren mit Pferden eher wenig zu tun gehabt, ein wenig zuschauen wenn ich meine Nichte besucht habe und ihr beim Reiten zuschaute. Im letzten Jahr lernte ich meine jetzige Lebensgefährtin kennen, diese besitzt einen Hannoveraner (8 jährig) den ausschließlich nur noch ihre Tochter reitet. Es kam der Zeitpunkt an dem ich mich mal auf das Pferd setzen sollte und siehe da, es machte Spaß. Ich nahm Reitunterricht und nach den ersten Reitstunden haben ich bereut, dass ich
    das nicht schon 20 Jahre eher angefangen habe.
    Da meine Lebensgefährtin jetzt schon länger nicht mehr geritten hatte, kam der Gedanke noch ein Pferd zu kaufen. Im August bekamen wir dann unseren Nachwuchs, ein Trakehner 3,5 Jahre alt.
    Dieses Pferd war absolut roh und wirklich roh. Menschenkontakt kannte er nur durch Ausmisten und
    Futter. Trotzdem entschieden wir uns für ihn. Nachteil war nur, er war und ist immer noch ein wenig unsicher aber total lieb. Er tritt, beißt und buckelt nicht. Wir haben viel mit ihm Bodenarbeit gemacht und Führen, Tierarzt, Hufschmied, Satteln usw. ist absolut kein Problem mehr. Irgendwann ging dann der Beritt los durch eine kompetente Dame, dachten wir jedenfalls. Nach einiger Zeit wurden wir aber immer skeptischer und schauten dann doch genauer hin. Letztlich haben wir jetzt den Beritt mit ihr abgebrochen und einen anderen Partner gefunden.
    Vielleicht liegt es daran das ich mich so spät mit Pferden befasst habe und ich habe einiges an Büchern von diversen Pferdeflüsterer gelesen und eins hat es mir gezeigt, es geht nicht nur darum sein Pferd täglich zu reiten, die Arbeit am Boden hat noch einen viel höheren Stellenwert und das Pferd bekommt wichtige Abwechslung. Es gibt leider nur sehr wenige bei uns im Stall die auch Wert auf Bodenarbeit legen. Da gibt es Pferde die mit ihren Besitzern spazieren gehen, dann welche die sich erschrecken und sich gleich losreißen und mal einen kleinen Sprint hinlegen oder welche die gezielt nach ihren Besitzern treten oder beißen. Die Dame die den Beritt angefangen hat, bezeichnete unseren ziemlich oft als “Psycho”. Das witzige ist nur, dass diese Dame ca. 15 Pferde unter Beritt hat und keines von denen wirklich halfterführig ist, nicht mal ihr eigenes das sie schon 8 Jahre hat. Wenn Lapaz sich mal erschrocken hat, dann machte er einen kleinen Sprung von 30cm und dann war gut.
    Mittlerweile habe ich mir ein eigenes Pferd gekauft und natürlich ist es ein Trakehner (3 jährig) und natürlich ist er wie sein Halbbruder roh.

    Hier noch ein Tipp, macht Bodenarbeit und wichtig dabei, sie muss sinvoll sein und auch dem Pferd spaß machen.

    Grüße Thomas

    • Hallo Thomas,

      da hast du absolut Recht, auch für mich ist eine solide Grundausbildung am Boden das A und O! Damit kann man so viele Probleme schon verhindern bevor sie entstehen. Leider ist das noch nicht bei allen Reitern angekommen, aber ich denke es werden so langsam mehr, die sich damit beschäftigen – den Pferden wäre es zu wünschen.
      Ich wünsche dir und deiner Lebensgefährtin weiter viel Spaß und Erfolg mit euren Trakehnern! Schön, dass ihr euren eigenen Weg geht =)

      Viele Grüße,
      Christina

    • Ich reite noch nicht so lange (ca 3 Jahre) aber ich lieb es :) Leider bin ich unsicher über ein gewisses Pferd. Es tut einfach nichts. Ich gebe Hilfen, aber irgendwie klappt es nicht. Es ist schwer zu beschreiben, man hat das Gefühl man kommt bei dem süßen Tier nicht an. Meine Lehrerin meint, ich soll gescheit mit der Gerte hinten drauf. Mir versetzt das immer einen Stich. Auch eine gute Freundin meint, ich muss mich mehr durchsetzen und sagen, dass ich der Boss bin! Aber ich möchte dem Tier nicht weh tun, sondern mit ihm gemeinsam Spaß haben. Es gibt Menschen die meinen, ein Pferd wäre nicht in der Lage eine Situation auszunutzen, aber meine Bekannte (sie reitet, lange! ) meint, wenn von mir nix kommt, macht die nix. Ich versuche es freundlich, aber erst wenn die Gerte knallt bewegt die sich mal. Bitte, bitte hilf mir, ich bin sehr beeindruckt von dir und bewundere dich. Ich hoffe du hast ein paar Tipps für mich. Ich habe wirklich alles versucht. LG

    • Hallo liebe Koora,

      das klingt als wäre das Pferd leider ziemlich abgestumpft. Zu dem Thema habe ich schonmal einen Artikel geschrieben: https://herzenspferd.de/abgestumpftes-pferd/
      Bei einem Schulpferd hast du natürlich nur wenige Möglichkeiten es wieder feiner zu reiten – eigentlich ist es Aufgabe des Reitlehrers/Bereiters die Pferde korrekturzureiten. Leider wird das nur in den wenigsten Ställen gemacht.
      Wenn du die Möglichkeit und eine gute Alternative hast, würde ich an deiner Stelle über einen Stallwechsel nachdenken. Es gibt auch Reitställe mit feinen Pferden auf denen man dann auch fein reiten lernt. Mich würde so ein “hau drauf” Unterricht wie du ihn beschreibst auch nicht glücklich machen. Tut mir leid, dass ich da keinen ultimativen Tipp habe, aber als Reitschüler hat man einfach nicht die Möglichkeiten genug mit einzelnen Pferden zu arbeiten…

      Liebe Grüße,
      Christina

  27. Hallo Christina,
    ich bin von einer Reitkollegin auf Deinen Beitrag Negativ Positiv Verstärkung gestoßen worden und war sehr begeistert. Wenn man denkt, man hat alleine des Weisheits Löffel gefunden, irrt man sich eben gewaltig. Bis ich mehr von Dir lesen wollte, und Deine Vorstellung gelesen habe. Ich zitiere: “Ich halte nichts von Zwang und Gewalt, das hat im Umgang mit Pferden nichts, aber auch gar nichts verloren”. Zitat Ende. Jetzt ist der Zauber leider verflogen, denn: Reiten ist Zwang. Der Kontrolle eines Tieres liegt zugrunde, daß man es beherrscht. Schon das weglaufen verhindern durch einen Strick oder Box oder Umzäunung ist Zwang. Und der Impuls des Schenkels Kreuz oder Zügels ist Gewalt. So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Das Pferd muss lernen, daß Druck nichts Schlimmes ist. Mich stört massiv die Verlogenheit der Pferde/Tierfreunde, die nicht erkennen wollen, dass sie entweder selbst Zwang ausüben oder aber hoffnungslos überfordert sind. Das eigentlich gutmütige und soziale Wesen Pferd verhindert in vielen Fällen, dass bei Unkenntnis russisches Roulette gespielt wird. Sorry, aber diesen (aus meiner Sicht) Widerspruch musste ich loswerden.
    Ansonsten gutes Konzept und wunderschöne Bilder.
    Gruss. Thomas

    • Hallo Thomas,

      schön, dass die der Beitrag zu positiver und negativer Verstärkung gefallen hat!

      Und super, dass du so schnell erkannt hast, dass ich auch nur ein Mensch und nicht perfekt bin ;-)

      Du hast natürlich Recht, beim Reiten spielt auch immer zu einem gewissen Grad Zwang mit, dessen bin ich mir sehr wohl bewusst. Trotzdem kann man achtsam und fair mit seinem Pferd umgehen, es unter guten Bedingungen halten, es nicht mit irgendwelchen Hilfszügeln einschnüren und so sanft wie möglich reiten. Meine Aussage bezieht sich auf die ganz offensichtliche Gewalt die an vielen Ställen praktiziert wird. Die Welt ist nicht nur schwarz und weiß und für mich ist ein gut gehaltenes und fein gerittenes Pferd kein Pferd, welches unter großem Zwang steht oder welchem große Gewalt angetan wird. Eine fein ausgeführte Gewichts-, Schenkel- oder Zügelhilfe sehe ich nicht als Gewalt. Wenn ich das so sehen würde würde ich nicht mehr reiten.
      Und welches Lebewesen kann denn von sich behaupten niemals äußeren Zwängen unterworfen zu sein? Wie viele Menschen gehen zur Arbeit, weil sie den Zwang “Geld verdienen” haben? Pferde in freier Wildbahn sind Zwängen und Druck unterworfen. Trotzdem ist es kein schlechtes Leben.

      Viele Grüße,
      Christina

  28. Liebe Christina!

    Bin gerade über deinen Blog gestolpert und bin restlos begeistert! Genau so etwas habe ich gesucht :).

    Ich habe einen jungen Wallach (ein spannender 7-jähriger Mix aus Haflo-Araber und Paint Horse) und habe ihn schon seit vor seiner Geburt, wenn man das so sagen kann. Ich kenne ihn somit in- und auswendig, habe extrem viel von ihm gelernt und ihm aber auch somit viel beigebracht. Ich habe ihn dann selbst angeritten (da ich, als es dann soweit war, bereits sehr viel Reiterfahrung mitgebracht habe), denn ich habe Beritt immer verneint, da ich IMMER wissen möchte, was mit meinem Bub passiert und nicht möchte, dass ihm Böses wiederfährt.
    Nun, auch bei meiner Trainerwahl habe ich Fehler gemacht, da mir damals alle einredeten “Das macht man so”, oder “er geht dann besser und das ist auch gesünder für ihn”. Die Sprache ist von Ausbindern und dergleichen. Mittlerweile habe ich, nach langem Hin & Her und nächtelangem Recherchieren, meine Meinung getroffen: solche oder ähnliche “Hilfsmittel” passen nicht in mein und sein Leben.
    Ich möchte ihm alles schonend beibringen, da ich mir sicher bin, es geht auch ohne (Zeit-) Druck, Stress und Härte und es soll nicht nur mir, sondern auch und vor allem IHM Spaß machen! Jedoch möchte ich mit ihm auch voran kommen, finde aber die richtige Balance irgendwie nicht, bzw. habe ich Angst, ihm nichts Gutes zu tun, wenn ich es gut meine (“Das Gegenteil von Gut ist gut gemeint”).
    Ich habe auch mittlerweile eine super Trainerin, nur hat diese oft keine Zeit für mich und somit bin ich auf der Suche nach einem Zweittrainer und schon nach meiner ersten Probestunde schockiert, da diese Trainerin mir in die Zügel griff und mein armes Pony in eine viel zu enge “Anlehnung” ruckte. Das tat mir so in der Seele weh, da ich merkte, wie das Pferd unter mir sich verkrampfte. Ich bin nun restlos misstrauisch jeglichen “Trainern” und “Reitlehrern mit guter Ausbildung” gegenüber, da ich das Gefühl habe, die allgemeine Meinung ist, dass man das Pferd “beherrschen” muss anstatt gemeinsam etwas zu schaffen….

    Kennst du gute Trainer? Bzw. wie finde ich gute, sanfte Trainer mit idealer weise NHT-Ahnung (ich bin selbst seit er ein Fohlen ist NHT-vernarrt)? Worauf sollte ich schon bei der Suche achten? Vielleicht sollte ich hier anmerken, dass ich aus Österreich, Nähe Wien bin. Ich weiß nicht, ob du auch nach Österreich Verbindungen hast, jedoch habe ich mir gedacht, ich frage dich einmal.

    Und noch eine Frage habe ich: Woher hast du dein Wissen? Woher weißt du das alles? Besuchst du Kurse? Oder liest du viel? Ich bin echt begeistert :).

    LG Denise (& Pony Pinú’u)

    • Hallo liebe Denise,

      erst mal vielen Dank für dein Lob, das freut mich sehr :-)

      Also so wie deine Beschreibung deiner Arbeit mit deinem Pony klingt bist du hier wirklich richtig ;-)
      Ganz ähnlich denke ich auch. Immer Kopf, Herz und Bauch einschalten, zum Wohle des Pferdes entscheiden und sich nichts einreden lassen was sich nicht gut anfühlt!

      Ich habe auch Kontakte nach Österreich und werden mich mal für dich umhören! Schreibe dir dann hier wenn ich etwas weiß.
      Gute Trainer zu finden ist leider immer schwierig und im Endeffekt kann man es nur wissen, wenn man mal Unterricht bei ihnen nimmt. Wenn es gar nicht passt einfach in den sauren Apfel beißen und noch während der Stunde abbrechen. Was sagt denn deine “Ersttrainerin”, kann sie niemanden empfehlen?

      Also, mein Wissen stammt aus langjährigem Reitunterricht, Kursen, Büchern, Videos und natürlich von den besten Lehrmeistern überhaupt: den Pferden ;-) Ich reite seit 23 Jahren und saß in der Zeit auf wirklich vielen verschiedenen Pferden, da kann man gar nicht anders als zu lernen…

      Viele liebe Grüße an dich und an dein Pony!

    • Hey!

      Hm, ich habe mir auch schon gedacht, ob ich sie nicht fragen soll, aber ich glaube mit ihr habe ich eher einen Glückstreffer gelandet, da sie eigentlich auch Turnierreiterin bis M-Dressur ist, aber in ihrer Art ganz sanft. Ob ihre Trainer, oder die, die sie kennt auch so sind, weiß ich nicht und wage ich zu bezweifeln…

      Das wäre wirklich super, wenn du mir helfen könntest. Ich suche natürlich auch noch weiter, vielleicht finde ich ja die Nadel im Heuhaufen :).

      So und jetzt durchstöbere ich mal weiter deine Schatzkiste hier ;)

      LG Denise

    • Huhu liebe Julia,

      schön, dass du vorbeischaust und danke für dein Lob <3

      Liebe Grüße (noch) nach Potsdam,
      Christina

  29. Hallo Christina,
    nun bin ich hier auf deiner Seite gelandet weil ich verzweifelt nach einer Lösung suche.
    Eigentlich macht es mich ziemlich fertig, den auch in mir sitzt so ein olles Angst – Monster. Ich reite seit ich ca. 15 jahre alt bin…von Größpferd, Pony und zuletzt Isländer alles dabei. Ich hatte nie Angst…bin schon sehr oft runter gefallen…aber immer wieder aufgestanden. Nun habe ich mittlerweile 2 süße Kinder und alles ist anders geworden :(
    Ich habe mir meinen Herzenswunsch erfüllt und mir einen jungen ISI wird im Mai 5 Jahre alt gekauft. Er war jetzt 3 Monate in Beritt und alles super. Junges Pferd eben…! Doch ich kann einfach nicht entspannen…wenn ich reite, reitet die Angst permanent mit. Ich habe einfach schiss das ich runter falle wegen was auch immer.
    Aber das geht leider schon los, bevor ich überhaupt los bin.
    Sobald ich weis ich geh reiten…raucht es in meinem Kopf. Was ist wenn du runter fällst, mit deinen Kindern etc.!!!
    Ich möchte so gerne meinem Pony vertrauen aber es geht einfach nicht. Er ist ein junges Pferd und ich weis das es für ein junges Pferd ohne Routine eben nicht selbstverständlich ist wie ein Schulpferd duch die Gegend zu laufen…!
    Mittlerweile reite ich nicht mehr…bringt ja nichts denn er spürt meine Angst und wird dadurch auch unsicher. Momentan mach ich nur Bodenarbeit und geh spazieren…! Es ist schwierig jemanden zu finden der dich verstehen kann.
    Die meisten meinen drauf hocken und da musst du durch…aber sie können sich gar nicht da rein fühlen. Ich will den Ponymann nicht her geben…!!!
    Erst werde ich alles menschenmögliche tun. Und wenn ich 1 Jahr lang nur Bodenarbeit und spazieren gehen…aber ich denke einfach das ich jetzt von 0 Anfangen sollte um einfach alles neu aufzubauen.
    Oder was kannst du mir da Raten???
    LG Ive

    • Hallo liebe Ivonne,

      ich denke du hast meinen Artikel zur Angst beim Reiten gelesen?
      Da habe ich ja schon viele allgemeine Tipps gegeben =)

      Ein junges Pferd ist natürlich nicht ideal wenn man Angst hat, da hätte ein älteres Verlasspferd besser gepasst. Aber das hilft dir ja nun nicht weiter und ich kann total gut verstehen, dass du deinen Isi nicht hergeben magst! Also musst du einfach deinen Jungspund auf seinem Weg zum Verlasspferd begleiten ;-)
      Ich denke du hast recht und fängst am besten von Vorne an. Mach Bodenarbeit und Anti-Schrecktraining. Und wenn du gerade ein gutes Gefühl hast setz dich mal kurz drauf, auch wenns nur ein paar Minuten sind. Ich finde es wichtig, dass man das Reiten nicht immer mehr zum unüberwindbaren Hindernis aufbauscht, da wird die Angst nur größer. Also immer mal kurz rauf und gleich wieder runter wenn es dir mulmig wird.
      Lass dir einfach Zeit und höre auf deinen Bauch. Eine Bekannte von mir ist nach einem Sturz von ihrem damals jungen Pferd mehrere Jahre nicht geritten und hat nur vom Boden aus mit ihm gearbeitet. Mittlerweile reitet sie ohne Angst und kann sich völlig auf ihr Pferd verlassen.
      Das schaffst du auch!

      Ich wünsche dir ganz viel Erfolg und auch Spaß mit deinem Isi =)

      Liebe Grüße,
      Christina

    • Hallo Ivonne,

      ich habe nicht die reiterliche Erfahrung wie Du aber ich habe jetzt 10 Monate lang ein rohes Pferd begleitet und mehr noch. Gerade bei einem jungen Pferd ist ein konsequentes Auftreten wichtig. Es geht nicht darum sein Pferd mit leckerchen versuchen zu bestechen, sondern im klar zu zeigen wo sein Platz ist und das geht am besten mit Bodenarbeit. Wir sind fast absolute Außenseiter bei uns im Stall und werden oft belächelt aber unser Pferd (mittlerweile 4 Jahre alt) hat uns als Leittier akzeptiert und achtet auf alles was wir machen. Werde zum Leittier und Du hast gewonnen. Als wir unseren Trakehner völlig roh bekommen haben, kam sediert auf dem Hänger. Er hat nie zuvor einen Hänger betreten. Dadurch das er sediert war, hat er auch keine schlechten Erfarungen gemacht. Nach nun einigen Monaten Bodenarbeite habe ich ihn jetzt kürzlich vor einen Anhänger gestellt und ihn gebeten mir zu folgen. Es dauerte 10 Minuten bis er mir völlig entspannt in diese dunkle Loch gefolgt ist.
      Im Juni habe ich mir ein eigenes Pferd gekauft (Trakehner 3 Jahre alt und roh), Lenz hatte bis zu diesem Zeitpunkt nie die Hufe heben müssen. Ich habe dann 2 Wochen intensives Führtraining und andere kleinigkeiten gemacht aber nichts an den Beinen. In der dritten Woche bin völlig entspannt an ihn ran und habe die Beine angehoben und nach jedem ausgiebig gelobt und alles ohne Hilfe eines Strickes oder ähnliches. Mittlerweile ist es eine selbstverständlichkeit für ihn und klappt prima.
      Ich will Dir nur damit sagen das dein Pferd dir vertrauen muss. Zeige deinem Pferd das Du in der Lage bist auf ihn aufzupassen dann stellt er Dich nicht in frage, aber bitte ohne Gewalt. Ein guter Test ist, wenn Dein Pferd in seiner Box aus der Krippe frißt, ihn davon abzuhalten bzw. ihn wegzuschicken.
      Der kleinste Versuch an das Futter zu kommen, muss kosequent und schn im Ansatz unterbunden werden aber da gehört einiges an Mut zu. Solltest Du das schaffen, bist Du deinem Ziel erheblich näher gekommen.
      Es gibt auch einiges an Lektüre von denen man viel umsetzen kann. Am besten hat mir Michael Geitner gefallen und seit dem wir mit unserem vierjährigen bestrict und dualaktivierung machen, geht es steil bergauf

      Gruß Thomas

  30. Liebe Christina,

    ich bin ganz begeistert von deinen Artikeln! Seitdem ich den übers Aussitzen gelesen habe, kann ich es endlich! Mir ging es genauso wie dir… Jetzt wollte ich mal schauen, wer hier eigentlich so schreibt und bin noch begeisterter von deinem super netten “Über mich”! Du wirkst sehr authentisch und sympathisch!
    Wenn du auch etwas über uns wissen möchtest, kannst du uns gern auf der Facebook-Seite besuchen, die mein kleiner Araber seit Kurzem betreibt! :) http://www.facebook.com/bourajman

    Viele liebe Grüße und großes Kompliment!
    Sarah

    • Hallo liebe Sarah,

      vielen Dank für dein Lob und die netten Worte, das freut mich sehr =)
      Hab natürlich gleich mal auf deiner Seite vorbeigeschaut, hübsch ist er, dein Bourajman!

      Ich wünsche dir weiter viel Spaß mit ihm und viel Erfolg mit der Seite,
      Christina

  31. Hallo Christina,

    ich bin vor einigen Tagen über dein Blog gestolpert, da ich auf der Suche war, mich über verschiedene Gebisse schlau zu machen. Dafür schon mal Danke, hat mir sehr geholfen! :-)
    Ich finde deine Ansichten toll und sehe mich oft in deinen Aussagen wieder. Nur was ich schade finde (wofür du aber wirklich nicht kannst) ist, das man immer wieder ausdrücklich betonen muss, das es natürlich jedem selbst überlassen bleibt, wie und ob man diese Tipps annimmt und / oder umsetzt. Ich finde es super anstrengend, das es immer wieder Menschen gibt, die aus allem, was sie hören oder Lesen immer etwas finden, worauf sie rumhacken können und einem unterstellen wollen, das man selbst eh keine Ahnung hat.
    Du machst das toll und ich hole mir gerne weiterhin Ideen und Tipps von Dir.
    Lg Alex

    • Hallo Alex,

      vielen Dank für deine netten Worte und dein Lob =)

      Naja, solche Aussagen sind nicht nur da um den Nörglern den Wind aus den Segeln zu nehemen, sondern eben auch um den Leuten zu sagen, dass sie immer ihren eigenen gesunden Menschenverstand einschalten müssen. Ein Tipp, der für ein Reiter-Pferd-Paar passt, kann für das andere schon katastrophal sein – einen Weg als den einzig richtigen darzustellen kann dann gefährlich werden und ich möchte ja nicht, dass sich jemand was tut…

      Liebe Grüße!

  32. Hallo Christine,

    ungewöhnlich! Ein “Über mich”, welches für mich unprätentiös, klar und ohne Allwissenheitsanspruch über Sie und Ihre Ideen Auskunft gibt.

    Viel Glück und Erfolg.

    Grüße aus dem Allgäu

    Dr. Hans-Walter Dörr

    • Hallo Herr Dr. Dörr,

      vielen Dank!

      Allwissenheitsanspruch finde ich im Allgemeinen – und im Umgang mit Pferden im Besonderen – äußerst unrealistisch. Deshalb versuche ich das zu vermeiden – schön, dass es auch so ankommt =)

      Viele Grüße aus dem Saarland ins schöne Allgäu!
      Christina

  33. Hallo, mir gefällt dein Bericht zum Thema die Angst reitet mit. Ich bin schon sehr viele Jahre mit Pferden beschäftigt, habe gerade aus dümmster Idee meinen Traumpferd verkauft, weil ich glaubte es gäbe bessere.

    Nun stehe ich da, mit einem knapp 2 jährigen Pferdchen, meine alte Angst ist wieder aufgeflammt und ich weiss einfach nicht mehr weiter!! Dazu kommt eine Erkrankung der Halswirbel die mich gleichzeizeitig unbelastbar macht..

    Wir haben noch 2 weitere Pferde, jedoch komme ich mit beiden nicht zurecht. Ich brauche ein Verlasspferd mit weichen Gängen, damit ich einerseits wieder vertrauen aufbauen lernen kann und zur Reaktivierung meiner Halsmuskulatur.

    Manchmal überlege ich ernsthaft die Reiterei an den Nagel zu hängen, aber ich Liebe es einfach zu sehr..

    Was kannst Du mir dabei Raten??

    Liebe Grüsse

    Nicole

    • Huhu liebe Nicole,

      oh je, das klingt ja nach einer blöden Situation…

      Wovor genau hast du denn Angst? Du reitest dein 2 jähriges Pferdchen sicher noch nicht, oder?

      Wie sieht es aus mit Reitunterricht nehmen – da könntest du auf braven Schulpferden wieder Vertrauen fassen oder einen Zugang zu deinen beiden anderen Pferden finden. Und die Ausbildung deines Jungpferds könntest du gemeinsam mit einem Trainer angehen oder ganz abgeben. Wenn man Angst hat ist ein Jungpferd natürlich nicht so einfach…
      Wenn du dich lieber erst mal nicht aufs Pferd setzen magst mach Bodenarbeit, damit beschäftigst du deine Pferde und baust eine bessere Beziehung zu ihnen auf. Ein Freundin von mir ist nach einem schweren Sturz mehrere Jahre nicht geritten und hat mit ihrem jungen Pferd nur Bodenarbeit gemacht. Das Pferd wurde dadurch verlässlicher und sie haben eine sehr enge Beziehung zueinander aufgebaut.

      Und deine Halsmuskulatur: kannst du die nicht unabhängig vom Reiten trainieren? Ich glaube nicht, dass dir reiten da viel bringen würde, dann doch lieber mal bei einem Physiotherapeuten oder Osteopathen beraten lassen! Ich würde das klären bevor du dich wieder aufs Pferd setzt, wenn du beim Reiten auch noch Angst um deinen Hals haben musst kannst du dich ja erst recht nicht entspannen.

      Ich denke, du solltest mit deinen Sorgen nicht alleine bleiben, such dir Hilfe. Vielleicht auch bei einer netten, erfahrenen Stallkollegin?

      Ich persönlich versuche in schweren Situationen immer eine Chance zu finden. Was kannst du Neues lernen, wo kannst du dich weiterentwickeln?
      Vielleicht ist das nun eine Chance für dich, dich eingehender mit Bodenarbeit zu befassen und damit eine tolle Beziehung zu deinem Jungpferd aufzubauen und es zu dem Verlasspferd zu machen, das du brauchst. Nichts ist so schlimm, dass es nicht noch für etwas gut ist (auch wenn du das jetzt vielleicht noch nicht so siehst)! Glaub mir, ich spreche da aus Erfahrung.

      Und wenn du mal deine Zweifel, deinen Frust oder auch deine Erfolge loswerden willst schreib mir! =)

      Liebe Grüße!

    • Huhu Tine,

      schön, dass du bei mir vorbeischaust =)
      Über dein Lob freue ich mich natürlich wahnsinnig!

      Liebe Grüße ins schöne Spanien!

  34. wollt nicht gehen, ohne einen lieben gruss zu hinterlassen.
    behalte dir deine erfrischende art – auch im umgang mit den Pferden – das möchte ich dir mit auf deinen (Pferde)weg geben.
    und sollte es dich einmal nach Austria reisen – zöger nicht, bei uns vorbeizukommen:
    http://www.islandpferde.at
    ganz liebe grüße und bis bald :)
    tina

    • Hallo Tina,

      vielen Dank für die Grüße!
      Und sogar eine Einladung – das werde ich mir auf jeden Fall merken ;-)
      Bin ja sowieso so Isi begeistert…

      LG Christina

    • Hi Petra,

      schön, dass du mich entdeckt hast ;-)
      Ich bin begeisterte Leserin deines Blogs von daher freut es mich besonders dich hier zu sehen!
      Und ich bin schon ganz gespannt mehr über deine Weltreise zu lesen.

      LG Christina

  35. Liebe Christina,

    selten habe ich soo ein ehrliches, herzliches und herrlich erfrischend geschriebenes “Über mich” gelesen. Das macht richtig Lust auf mehr :) Toll, dass dir ein fairer Umgang mit dem Pferd wichtig ist – v.a. auch, dass du den Mut hast deshalb Nein zum Pferd zu sagen! Ich werde in den nächsten Tagen Werbung für deinen wunderschönen Blog machen!
    LG

    Ann-Christin

    • Liebe Ann-Christin,

      schön, dass du hier bist!
      Ich weiß gar nicht was ist sagen soll, so ein netter Kommentar. Fühle mich wie Rührkuchen – ganz gerührt!
      Danke dir <3

      LG Christina

    • Hallo Anna,

      ich danke dir <3

      Deine Seite kenne ich schon, gefällt mir total gut! Und Peanut ist einfach nur zum knutschen <3
      (ich hab mir mal erlaubt den Link zu seiner Seite zu editieren, der hat auf ein ganz seltsames Profil geführt X'D)

      Liebe Grüße
      Christina

  36. Hallo Christina,
    ich bin über deinen Kommentar bei mir hier bei dir gelandet und freu mich! Deine Bilder sind fantastisch, und deine Themen klasse. Ich hab dich in meine Blogroll aufgenommen und freue mich auf künftige Beiträge.
    VG! Nadja

    • Hallo Nadja,

      vielen vielen Dank, so viel Lob auf einmal ;-)
      Finde deinen Blog auch klasse und lese regelmäßig mit. Vielleicht traue ich mich ja jetzt mal öfter zu kommentieren.

      Liebe Grüße,
      Christina

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