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	<title>Clickertraining Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Clickertraining Archive - Herzenspferd</title>
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	<item>
		<title>Alternativen zum Reiten: 12 Dinge, die Du mit Deinem Pferd vom Boden aus machen kannst!</title>
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					<comments>https://herzenspferd.de/alternativen-zum-reiten-bodenarbeit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2016 13:47:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Pferd ist zum Reiten da &#8211; so sehen das zumindest viele Nicht-Pferdemenschen und auch so mancher Reiter. Aber spätestens wenn man ein junges Pferd hat, eines, das schlecht bemuskelt ist, ein Pony, für das man zu schwer ist, oder ein Pferd, das unterm Sattel Probleme hat, muss man nach Alternativen zum Reiten suchen. Auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/alternativen-zum-reiten-bodenarbeit/">Alternativen zum Reiten: 12 Dinge, die Du mit Deinem Pferd vom Boden aus machen kannst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein Pferd ist zum Reiten da &#8211; so sehen das zumindest viele Nicht-Pferdemenschen und auch so mancher Reiter. Aber spätestens wenn man ein junges Pferd hat, eines, das schlecht <a href="https://herzenspferd.de/bemuskelung-pferd-training/" target="_blank" rel="noopener">bemuskelt</a> ist, ein Pony, für das man zu schwer ist, oder ein Pferd, das unterm Sattel Probleme hat, muss man nach Alternativen zum Reiten suchen.</p>



<p>Auch wenn man seinem Pferd Abwechslung bieten und es umfassend ausbilden möchte, bietet sich die Arbeit vom Boden aus an. Durch eine solide Ausbildung am Boden entstehen viele Probleme im Sattel erst gar nicht, oder können stressfrei für Reiter und Pferd bearbeitet werden.</p>



<p>Deshalb habe ich hier die gängigsten Alternativen zum Reiten aufgelistet und kurz beschrieben was sie für mich bedeuten, wie sie Dir und Deinem Pferd weiterhelfen können und was Du dazu brauchst. Bei vielen findst Du Links zu weiterführenden Artikeln mit noch mehr Infos zum speziellen Thema.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Bodenarbeit</strong></h2>



<p>Im Grunde genommen könnte man alle Punkte in diesem Artikel als &#8222;Bodenarbeit&#8220; bezeichnen, denn man führt sie am Boden aus. Das ist mir aber zu wenig differenziert, sind die verschiedenen Punkte teilweise doch sehr unterschiedlich.</p>



<p>Bodenarbeit ist für mich die grundlegende Basis. Dazu gehört ein respektvoller, höflicher Umgang miteinander und Übungen dazu, <a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-fuehren/" target="_blank" rel="noopener">Führtraining</a>, das Weichenlassen von Vor- und Hinterhand, <a href="https://herzenspferd.de/gelassenheitstraining-pferd-schrecktraining/" target="_blank" rel="noopener">Gelassenheitstraining</a> und ähnliches.</p>



<p>Die Bodenarbeit hilft Dir und Deinem Pferd also vor allem dabei, die Basis für eure Kommunikation und ein gutes Verhältnis zueinander zu legen. Es werden grundlegende Dinge erarbeitet, die Du für das weitere Training am Boden und im Sattel brauchst, wie z.B. das Bewegen der Vor- und Hinterhand. Je nach Übung trainierst Du außerdem die Muskulatur Deines Pferdes.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Halfter, Knotenhalfter oder Kappzaum</li>



<li>Optional: Gerte oder Horseman-Stick</li>



<li>Optional: Hütchen und Stangen, je nachdem was Du üben möchtest</li>



<li>Optional: &#8222;gruselige&#8220; Dinge für&#8217;s Gelassenheitstraining</li>
</ul>



<p><strong><a href="https://www.amazon.de/Professionelle-Ausbildung-Boden-jedes-Alter/dp/3440145174/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;qid=1471462907&amp;sr=8-1&amp;keywords=bodenarbeit+aguilar&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=58e3dc9490541f99c16a528e49c3d868" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch zum Thema*</a></strong><br><a href="https://www.amazon.de/Professionelle-Ausbildung-Boden-jedes-Alter/dp/3440145174/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;qid=1471462907&amp;sr=8-1&amp;keywords=bodenarbeit+aguilar&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=58e3dc9490541f99c16a528e49c3d868" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3440145174&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" border="0"></a><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=twoheartsones-21&amp;l=li3&amp;o=3&amp;a=3440145174" alt="" width="1" height="1" border="0"></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Longenarbeit</strong></h2>



<p>Viele Reiter longieren ihre Pferde, auch wenn sie sonst nicht viel vom Boden aus machen. Außerdem scheint longieren auf den ersten Blick recht einfach zu sein: man schnallt eine Longe ans Pferd und legt los.</p>



<p>Tatsächlich kann man seinem Pferd aber mit <a href="https://herzenspferd.de/fehler-beim-longieren/" target="_blank" rel="noopener">falschem Longieren</a> mehr schaden als Gutes tun. Ausdauerndes Laufen auf einer Kreisbahn ist keine natürliche Bewegung für das Pferd &#8211; es muss erst lernen, sich auf einer solchen Kreisbahn auszubalancieren. Lernt es das nicht, besteht die Gefahr, dass es seine Gelenke einseitig überlastet, weil es sich in die Kurve hineinlegt, anstatt seinen Körper korrekt auszurichten. Daraus entstehen oftmals die &#8222;typischen&#8220; <a href="https://herzenspferd.de/probleme-beim-longieren-pferd/" target="_blank" rel="noopener">Longenprobleme</a>, wie nach Außen wegziehen, hektisch werden oder gar nicht mehr vorwärts gehen. (<a href="https://herzenspferd.de/gymnastizierung-longieren-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">Hier habe ich darüber geschrieben, wie man sein Pferd auf&#8217;s Longieren vorbereiten kann</a>)</p>



<p>Korrektes Longieren bringt Deinem Pferd also bei, sich auf einer gebogenen Linie auszubalancieren und seinen Körper so einzusetzen, dass es auf Dauer gesund bleibt. Das kann es auch in die Arbeit unter dem Sattel mitnehmen. Zusätzlich hilft longieren beim Muskelaufbau.</p>



<p>Longieren ist also gar nicht so einfach wie gedacht und ein durchaus komplexes Thema, bei dem man Anleitung braucht. Ein wirklich tolles Buch zum pferdegerechten und anatomisch guten Longieren findest Du <a href="https://www.wege-zum-pferd.de/produkte/longenkurs/" target="_blank" rel="noopener">hier bei Babette Teschen</a>.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Kappzaum</li>



<li>Longe (oder Doppellonge)</li>



<li>Longierpeitsche</li>



<li>Handschuhe</li>



<li>Optional: Stangen, falls Du Stangenarbeit mit einbauen möchtest</li>



<li>Optional: Longiergurt, falls Du mit Doppellonge arbeitest</li>
</ul>



<p><a href="https://www.wege-zum-pferd.de/produkte/longenkurs/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Buch zum Thema</strong></a></p>



<figure class="wp-block-image"><img loading="lazy" decoding="async" width="154" height="216" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/07/longenkurs-1.jpg" alt="longenkurs Babette Teschen" class="wp-image-2172"/></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Handarbeit</strong></h2>



<p>Zur Handarbeit zähle ich das Erlernen und Üben von gymnastizierenden Lektionen, die man normalerweise im Sattel durchführt. Dazu gehören zum Beispiel Übertreten lassen, <a href="https://herzenspferd.de/schulterherein-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">Schulterherein</a>, <a href="https://herzenspferd.de/kruppeherein-travers-boden-anleitung/" target="_blank" rel="noopener">Kruppeherein</a> und sonstige Seitengänge.</p>



<p>Die Handarbeit sollte man &#8211; zumindest anfangs &#8211; mit einem Trainer oder erfahrenen Pferdemenschen lernen. Damit die Übungen ihre gute, gymnastizierende Wirkung erzielen, müssen sie korrekt ausgeführt werden. Besonders am Anfang ist man sehr damit beschäftigt sich, sein Pferd, den Strick und die Gerte zu koordinieren, da fällt es oft schwer noch alles im Blick zu behalten und es hilft ungemein, wenn jemand unterstützt und korrigiert.</p>



<p>Mit der Handarbeit kannst Du alle Lektionen, die Du reiten kannst, vom Boden aus vorbereiten und Deinem Pferd beibringen. Dein Pferd muss also erst mal nur sich selbst und nicht auch noch Dich auf seinem Rücken ausbalancieren. Das erleichtert das spätere Erlernen der Lektionen unter dem Reiter ungemein und ist oft stressfreier für Pferd und Reiter. Zudem fördert die Arbeit an der Hand Muskelaufbau und Koordination und gymnastiziert das Pferd.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Kappzaum oder Trense</li>



<li>Gerte</li>



<li>Optional: Clicker und Leckerlies</li>
</ul>



<p><strong><a href="https://www.amazon.de/Gymnastizierende-Arbeit-Hand-Losgelassenheit-Selbstvertrauen/dp/3861274493/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;qid=1471463093&amp;sr=8-1&amp;keywords=handarbeit+pferd&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=365f2b43e435961faa8777c8eae0073d" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch zum Thema*</a></strong><br><a href="https://www.amazon.de/Gymnastizierende-Arbeit-Hand-Losgelassenheit-Selbstvertrauen/dp/3861274493/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;qid=1471463093&amp;sr=8-1&amp;keywords=handarbeit+pferd&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=365f2b43e435961faa8777c8eae0073d" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3861274493&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" border="0"></a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Langzügelarbeit</strong></h2>



<p>Um Dein Pferd am langen Zügel zu trainieren, braucht ihr ein paar Grundvoraussetzungen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein gutes Verhältnis: Du läufst nahe an der Hinterhand Deines Pferdes und es darf keinesfalls nach Dir treten oder vor Dir erschrecken.</li>



<li>Gute Kondition &#8211; und zwar vor allem Du! Du musst in allen Gangarten mit Deinem Pferd mithalten können und dabei noch eine feine Hand haben.</li>
</ul>



<p>Wie bei der Handarbeit kannst Du alle Lektionen, die Dein Pferd unterm Sattel zeigen kann, am langen Zügel erarbeiten und üben. Auch hier werden wieder Muskulatur und Koordination trainiert und das Pferd gymnastiziert. Mit der Langzügelarbeit kannst Du aber auch Deine Hilfengebung verfeinern und Lektionen perfektionieren.</p>



<p><a href="http://www.physio-riding.de/langz%C3%BCgel.html" target="_blank" rel="noopener">Hier gibt es Infos zur Langzügelarbeit mit Jungpferden</a> und <a href="http://www.vfdnet.de/index.php/vielfalt/fahren/34-fahren/7237-von-einem-der-auszog-die-langzuegelarbeit-kennenzulernen" target="_blank" rel="noopener">hier findest Du einen Erfahrungsbericht zur Langzügelarbeit.</a></p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Trense</li>



<li>Langzügel</li>



<li>Optional: Gerte, Longiergurt</li>
</ul>



<p><strong><a href="https://www.amazon.de/Die-Arbeit-Langen-Z%C3%BCgel-Ausbildung-ebook/dp/B00YXLBAGK/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463283&amp;sr=1-1&amp;keywords=langz%C3%BCgel&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=29c98f819d6a8dc65e2a167834d33fa7" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch zum Thema*</a></strong><br><a href="https://www.amazon.de/Die-Arbeit-Langen-Z%C3%BCgel-Ausbildung-ebook/dp/B00YXLBAGK/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463283&amp;sr=1-1&amp;keywords=langz%C3%BCgel&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=29c98f819d6a8dc65e2a167834d33fa7" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00YXLBAGK&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" border="0"></a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Dualaktivierung und Equikinetic</strong></h2>



<p>Die <strong>Dualaktivierung</strong> zielt darauf ab, beide Hirnhälften des Pferdes (die nicht besonders gut vernetzt sind) zu aktivieren und zur stärkeren &#8222;Zusammenarbeit&#8220; zu animieren. Da Pferde die Farben Blau und Gelb besonders gut unterscheiden können, werden blaue und gelbe Schaumstoffstangen zur Hilfe genommen.</p>



<p>In der Dualaktivierung trainiert man in kurzen Zeitintervallen mit vielen Pausen. Durch viele Richtungswechsel und Biegungen verbessert Dein Pferd seine Koordination und Balance und baut Muskulatur auf. Die blau-gelben Gassen bieten einen optischen Anhaltspunkt und helfen dem Pferd somit bei der Geraderichtung. Die kurzen Trainingsintervalle und darauf folgenden Pausen helfen dem Pferd dabei sich zu konzentrieren.</p>



<p>Auch dem Menschen helfen die Gassen und die zeitlichen Vorgaben bei der Konzentration und als Anhaltspunkt zur Ausführung. <a href="http://kultreiter.de/dualaktivierung/" target="_blank" rel="noopener">Mehr zur Dualaktivierung und der Theorie dahinter kannst Du hier lesen.</a></p>



<p>Bei der <strong>Equikinetic</strong> handelt es sich um ein Intervalltrainingsprogramm an der Longe, mit einem festen Zeitplan. Auch hier wird Muskulatur aufgebaut, die Balance gefördert und die Hinterhand aktiviert. Sie eignet sich deshalb auch gut zum Aufbau von jungen oder zur Reha von verletzten Pferden, die noch nicht in der Lage sind einen Reiter zu tragen. <a href="http://www.pferde-ausbildung.de/equikinetic-2/" target="_blank" rel="noopener">Mehr dazu gibt&#8217;s hier.</a></p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Kappzaum</li>



<li>Longe</li>



<li>Dualgassen (sind super teuer, ich kenne ein paar Leute, die stattdessen Poolnudeln nutzen)</li>



<li>Pylonen</li>



<li>Optional: Gerte oder Longierpeitsche</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignleft"><a href="https://www.amazon.de/Dual-Aktivierung-Michael-Geitner/dp/3275017519/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463441&amp;sr=1-1&amp;keywords=dualaktivierung&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=633fdab32a9ad56b83b7fd2b469483ec" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3275017519&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" alt=""/></a></figure>



<figure class="wp-block-image alignright"><a href="https://www.amazon.de/Equikinetic-%C2%AE-Pferde-effektiv-longieren/dp/3275020099/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463441&amp;sr=1-3&amp;keywords=dualaktivierung&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=9dff5bf05a05501abe0fffd838bf60b2" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3275020099&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" alt=""/></a></figure>



<p><strong><a href="https://www.amazon.de/Dual-Aktivierung-Michael-Geitner/dp/3275017519/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463441&amp;sr=1-1&amp;keywords=dualaktivierung&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=633fdab32a9ad56b83b7fd2b469483ec" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch zum Thema Dualaktivierung*</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href="https://www.amazon.de/Equikinetic-%C2%AE-Pferde-effektiv-longieren/dp/3275020099/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463441&amp;sr=1-3&amp;keywords=dualaktivierung&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=9dff5bf05a05501abe0fffd838bf60b2" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch zum Thema Equikinetic*</a></strong><br><img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=twoheartsones-21&amp;l=li3&amp;o=3&amp;a=3275017519" alt="" width="1" height="1" border="0"> <img loading="lazy" decoding="async" style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=twoheartsones-21&amp;l=li3&amp;o=3&amp;a=3275020099" alt="" width="1" height="1" border="0"></p>



<h2 class="wp-block-heading">&nbsp;</h2>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Zirkuslektionen</strong></h2>



<p>Zirkuslektionen werden immer beliebter. Vor allem im Zusammenhang mit Clickertraining (siehe nächster Punkt) gibt es viele Pferde, die mit großer Motivation und Begeisterung bei der Sache sind. Vom Spanischen Schritt über <a href="https://herzenspferd.de/zirkuslektionen-pferd-verbeugung/" target="_blank" rel="noopener">Verbeugung</a> bis zum Apportieren sind Deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt. Viele der Übungen haben eine gymnastizierende Wirkung und kommen Deinem Pferd auch körperlich zu Gute &#8211; wenn Du sie ihm richtig und ohne Zwang beibringst.</p>



<p>Die gemeinsame Freude an der Arbeit und die Erfolgserlebnisse führen zusätzlich dazu, dass sich das Verhältnis zwischen Dir und Deinem Pferd verbessern wird.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Halfter, Knotenhalfter oder Kappzaum</li>



<li>Optional: Clicker und Leckerlies, Gerte</li>



<li>Optional: Dinge zum Apportieren, Podest oder ähnliche Hilfsmittel, je nachdem was Du üben möchtest</li>
</ul>



<p><strong><a href="https://www.amazon.de/Its-Showtime-Zirkuslektionen-Lernspa%C3%9F-Pferden-ebook/dp/B00526PY4O/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463668&amp;sr=1-2&amp;keywords=zirkuslektionen&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=e765fa639a817b46dc788a0d1cdf047f" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch zum Thema*</a></strong><br><a href="https://www.amazon.de/Its-Showtime-Zirkuslektionen-Lernspa%C3%9F-Pferden-ebook/dp/B00526PY4O/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463668&amp;sr=1-2&amp;keywords=zirkuslektionen&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=e765fa639a817b46dc788a0d1cdf047f" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00526PY4O&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" border="0"></a></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=twoheartsones-21&amp;l=li3&amp;o=3&amp;a=B00526PY4O" alt=""/></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Clickertraining</strong></h2>



<p>Clickertraining ist im Grunde genommen kein eigener Punkt, sondern eine Art zu trainieren. Beim Clickern wird das Pferd mittels positiver Verstärkung trainiert, das heißt es wird bei richtigem Verhalten eine Belohnung hinzugefügt (<a href="http://www.motionclick.de/motionblog/clickertraining/clickertraining-eine-ernst-zunehmende-trainingsmethode" target="_blank" rel="noopener">mehr dazu hier</a>).</p>



<p>Die meisten Leute nutzen das Clickertraining, um ihren Pferden Zirkuslektionen beizubringen. Man kann es jedoch mit etwas Kreativität bei allen anderen Aktivitäten mit Pferden einsetzen. Häufig sind die Pferde sehr begeistert bei der Sache, deshalb eignet sich der Ansatz gut für etwas unmotivierte Pferde. Aber auch bei allen Anderen kann man mit durchdachtem Clickertraining erstaunliche Erfolge erzielen und das Verhältnis zu seinem Pferd und seine Freude an der Arbeit deutlich verbessern.</p>



<p>Clickertraining ist keine Spielerei, sondern eine durchaus komplexe Trainingsmethode, deren Anwendung man lernen muss.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Halfter, Knotenhalfter oder Kappzaum</li>



<li>Clicker</li>



<li>Leckerlies</li>



<li>Leckerlietasche</li>
</ul>



<p><strong><a href="https://www.amazon.de/Ehrlich-motiviert-Positives-Training-Pferden/dp/3840410657/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463741&amp;sr=1-1&amp;keywords=ehrlich+motiviert&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=311206ce74f12fe1d1d185266a1597b3" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch zum Thema*</a></strong><br><a href="https://www.amazon.de/Ehrlich-motiviert-Positives-Training-Pferden/dp/3840410657/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471463741&amp;sr=1-1&amp;keywords=ehrlich+motiviert&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=311206ce74f12fe1d1d185266a1597b3" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3840410657&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" border="0"></a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Freiarbeit und Freiheitsdressur</strong></h2>



<p>Freiheitsdressur und Freiarbeit ist zur Zeit in aller Munde. Wer träumt nicht davon mit seinem Pferd in völliger Freiheit und feiner Kommunikation zu tanzen?</p>



<p>Ich unterscheide Freiarbeit und Freiheitsdressur insofern, dass Freiheitsdressur größtenteils vom Mensch bestimmt ist, der dem Pferd vorgibt, was es tun soll und Freiarbeit dem Pferd mehr Mitspracherecht gibt und auch mit dem arbeitet, was das Pferd von sich aus anbietet, selbst wenn es nicht verlangt wurde.</p>



<p>Zur Freiheitsdressur gibt es <a href="https://www.pferdefluesterei.de/freiheitsdressur-mit-kenzie-dysli-trainingsanleitung/" target="_blank" rel="noopener">hier einen schönen Artikel</a>, inklusive einer Videoanleitung wie die ersten Schritte dabei aussehen. Zum Thema Freiarbeit kann ich <a href="http://meinfaible.de/tag/freiarbeit/" target="_blank" rel="noopener">den Blog von MeinFaible.de</a> empfehlen, Miri arbeitet auf diese Weise und bietet auch Seminare an.</p>



<p>Beides fördert die Klarheit Deiner Kommunikation mit Deinem Pferd und kann eure Beziehung verbessern. Du kannst viele gymnastizierende Übungen auch frei ausführen und somit die Muskulatur und Balance Deines Pferdes verbessern.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Optional: Halfter, Halsring oder Kappzaum, Leckerlie und Clicker, Target, Gerte</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Spielen / Playday</strong></h2>



<p>Mit dem Pferd zu spielen ergiebt sich häufig aus der Freiarbeit oder dem Clickertraining. Spielen kann ganz individuell sein, vielleicht ist es das gemeinsame Laufen und Toben oder einen Ball anschubsen. Hier geht es einfach darum, dass Du und Dein Pferd Spaß habt. Es gibt keine Regeln, außer dass natürlich keiner von euch zu übermütig und grob werden sollte. Du solltest also die Stimmung Deines Pferdes beim Spielen immer gut im Auge behalten und das Spiel abbrechen, wenn Du merkst, dass Dein Pferd zu heftig oder sogar aggressiv wird.</p>



<p>Alternativ gibt es sogenannte Playdays, an denen mehrere Menschen zusammen verschiedene Hindernisse und Aufgaben aufbauen und gemeinsam mit ihren Pferden spielerisch überwinden. <a href="http://fuehrpferd.de/playday-mit-pferd/" target="_blank" rel="noopener">Mehr dazu und wie solche Hindernisse aussehen können, gibt es hier.</a></p>



<p>Das gemeinsame Spielen verbessert vor allem Deine Beziehung zu Deinem Pferd. Spielt Dein Pferd gerne, kannst Du das auch als Belohnung für eine gut ausgeführte Übung nutzen. Die Übungen auf einem Playday fördern zusätzlich eure Kommunikation und die Koordination und Balance Deines Pferdes, sowie seine Gelassenheit.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Optional: Material zum Spielen oder um Hindernisse aufzubauen, Beinschutz für&#8217;s Pferd</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Extreme Trail</strong></h2>



<p>Bei einem Extreme Trail überwindest Du gemeinsam mit Deinem Pferd vom Boden (oder vom Sattel) aus verschiedene Hindernisse, wie zum Beispiel Treppen, schwankende Brücken oder mehrere Baumstämme. Dazu gibt es spezielle Trainingsgelände, die man nutzen kann. <a href="http://verwandert.de/extreme-trail/" target="_blank" rel="noopener">Hier findest Du einen schönen Erfahrungsbericht.</a></p>



<p>Beim Extreme Trail werden vor allem Balance und Koordination geschult. Außerdem muss eure Kommunikation und euer Vertrauen ineinander passen und wird verbessert.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen Extreme Trail in Deiner Nähe</li>



<li>Halfter, Knotenhalfter oder Kappzaum</li>



<li>Handschuhe</li>



<li>Beinschutz für&#8217;s Pferd</li>



<li>Optional: Gerte, Clicker und Leckerlies</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>11. Horse Agility</strong></h2>



<p>Wenn Du Hunde Agility kennst, dann weißt Du auch was Horse Agility ist: genau das Gleiche, nur mit Pferd. Wenn Du es nicht kennst, kann man es so zusammenfassen: beim Agility gilt es verschiedene Hindernisse zu überwinden und Aufgaben auszuführen &#8211; und das möglichst schnell und sauber. <a href="https://www.pferdefluesterei.de/horse-agility-pferdetraining/" target="_blank" rel="noopener">Mehr dazu kannst Du hier nachlesen.</a></p>



<p>Horse Agility ist ein wahrer Alleskönner: es fördert die Balance, Koordination und den Muskelaufbau, verbessert die Kommunikation zwischen Dir und Deinem Pferd, fördert Deine klare Körpersprache, macht Spaß, ist ein Gelassenheitstraining und verbessert euer gegenseitiges Vertrauen.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Einen ruhigen Ort zum Üben</li>



<li>Halfter, Knotenhalfter oder Kappzaum</li>



<li>Passende Hindernisse, bzw. Material zum Bauen</li>



<li>Optional: Gerte, Clicker und Leckerlies, Beinschutz für&#8217;s Pferd</li>
</ul>



<p><strong><a href="https://www.amazon.de/Freestyle-Horse-Agility-Augenh%C3%B6he-Pferden-ebook/dp/B00YPG8Q9C/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471464591&amp;sr=1-2&amp;keywords=spielen+mit+pferd&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=b94f9e4354bfc054d7841d8179fc4f54" target="_blank" rel="nofollow noopener">Buch zum Thema*</a></strong><br><a href="https://www.amazon.de/Freestyle-Horse-Agility-Augenh%C3%B6he-Pferden-ebook/dp/B00YPG8Q9C/ref=as_li_ss_il?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1471464591&amp;sr=1-2&amp;keywords=spielen+mit+pferd&amp;linkCode=li3&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=b94f9e4354bfc054d7841d8179fc4f54" target="_blank" rel="nofollow noopener"><img decoding="async" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=B00YPG8Q9C&amp;Format=_SL250_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" border="0"></a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>12. Spazieren, Wandern oder Joggen</strong></h2>



<p>Es muss nicht immer der Ausritt sein &#8211; manchmal tut es auch ein entspannter Spaziergang mit ein paar netten Fresspausen. Oder, wenn es etwas aktiver sein soll, eine gemeinsame Joggingrunde. <a href="http://alessa-neuner.de/ueber-entschleunigung-oder-davon-einfach-pferd-zu-sein/" target="_blank" rel="noopener">Es ist für uns und unsere Pferde wichtig, auch mal Zeit miteinander zu verbringen ohne einen großen Plan zu haben und etwas zu wollen. </a>Das gemeinsame Spazierengehen kann unsicheren Pferden mehr Sicherheit geben, als wenn der Reiter im Sattel sitzt. Gemeinsames Erkunden der Umgebung fördert die Beziehung.</p>



<p>Für die etwas Abenteuerlustigen ist vielleicht sogar eine Wanderung mit Pferd etwas. Die klicken am Besten gleich weiter zu Sarah von <a href="http://verwandert.de/" target="_blank" rel="noopener">verwandert.de</a>, die mit ihrem Shetty Egon durch Deutschland wandert und <a href="http://verwandert.de/schritt-fuer-schritt-mit-pferd-wandern/" target="_blank" rel="noopener">viele gute Tipps</a> und schöne Geschichten parat hat.</p>



<p></p>



<p><strong>Das brauchst Du</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Halfter, Knotenhalfter oder Kappzaum</li>



<li>Optional: Gerte, Packzeug und Co für&#8217;s Wandern</li>
</ul>



<p><a href="https://transactions.sendowl.com/stores/4296/16841" target="_blank" rel="noopener"><strong>Buch zum Thema</strong></a></p>



<figure class="wp-block-image"><a href="https://transactions.sendowl.com/stores/4296/16841"><img loading="lazy" decoding="async" width="240" height="278" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/08/wandern-mit-pferd-e1440941396275-1.png" alt="eBook Wandern mit Pferd" class="wp-image-2568"/></a></figure>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was machst Du regelmäßig mit Deinem Pferd vom Boden aus? Und was würdest Du gerne mal ausprobieren?</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/f9f5f12e91d84186a5bb282deff2bc69" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></h4>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/f9f5f12e91d84186a5bb282deff2bc69" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
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			</item>
		<item>
		<title>Gelassenheitstraining &#8211; Wege zum entspannten Pferd!</title>
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					<comments>https://herzenspferd.de/gelassenheitstraining-pferd-schrecktraining/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2016 14:18:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Schrecktraining]]></category>
		<category><![CDATA[Clickertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Gelassenheitstraining]]></category>
		<category><![CDATA[Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdesprache]]></category>
		<category><![CDATA[Schrecktraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Pferde müssen im Alltag mit vielen verschiedenen Dingen klarkommen: flatternde Planen auf einem Hänger, bunte Stangen am Boden, klappernde Fahrräder im Wald, hüpfende Bälle und schreiende Kinder sind nur ein paar davon. Dass sie dabei ruhig und gelassen bleiben, wünscht sich jeder Reiter &#8211; für ein Fluchttier, das auf Bewegung und ungewohnte Objekte aber [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Unsere Pferde müssen im Alltag mit vielen verschiedenen Dingen klarkommen: flatternde Planen auf einem Hänger, bunte Stangen am Boden, klappernde Fahrräder im Wald, hüpfende Bälle und schreiende Kinder sind nur ein paar davon. Dass sie dabei ruhig und gelassen bleiben, wünscht sich jeder Reiter &#8211; für ein Fluchttier, das auf Bewegung und ungewohnte Objekte aber erst mal mit Flucht reagieren möchte, ist das keine Selbstverständlichkeit.</p>



<p>Den Umgang mit gruseligen Objekten und das Vertrauen in die Einschätzung des Menschen kann man aber mit Gelassenheitstraining (oder Anti-Schrecktraining) trainieren. Es macht wenig Sinn, eine Anleitung für verschiedene Dinge (Flatterband, Rascheltüte, Regenschirm, etc.) zu schreiben &#8211; denn das Vorgehen ist immer gleich. Welche Dinge Du Deinem Pferd zeigen möchtest, ist ganz Deiner Fantasie und Deinen Bedürfnissen überlassen.</p>



<p>(Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach hier unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst)</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;1b8c9d240d9e50d99ae1653f11d6d7f7&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;03e4ea3336865bc759845a7c0c7d84b6&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/herzenspferd.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/1b8c9d240d9e50d99ae1653f11d6d7f7-03e4ea3336865bc759845a7c0c7d84b6.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Gelassenheitstraining | Anti-Schreck-Training \u2013 Endlich ein entspanntes Pferd!&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.29629629629629761211617733351886272430419921875}" title="Gelassenheitstraining | Anti-Schreck-Training – Endlich ein entspanntes Pferd!" width="1080" height="608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/K1S6mIxHRD0?feature=oembed" consent-required="259520" consent-by="services" consent-id="259521" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/K1S6mIxHRD0?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So erkundet Dein Pferd Gefahren </strong></h2>



<p>Du wirst den Ablauf sicher schon einmal gesehen haben: ein Pferd sieht ein unbekanntes Objekt und weiß nicht, ob es gefährlich ist oder nicht. Es richtet sich auf, spitzt die Ohren und fokussiert das Objekt. Der ganze Körper ist angespannt und fluchtbereit. Vielleicht prustet es sogar. Wenn es alleine ist, muss es sich auf seine eigene Einschätzung verlassen. Sind andere Pferde dabei, wird es sich an ihnen orientieren &#8211; besonders aber an dem Pferd, dessen Entscheidungen es vertraut.</p>



<p>Dein Pferd hat drei Möglichkeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>es entscheidet, dass das Objekt gefährlich ist und flüchtet,</li>



<li>es entscheidet, dass das Objekt nicht gefährlich und uninteressant ist und entspannt sich oder</li>



<li>es entscheidet, dass das Objekt nicht unbedingt gefährlich und sogar interessant ist und beschließt, es näher zu untersuchen.</li>
</ul>



<p>Entscheidet sich Dein Pferd dazu, das Objekt zu untersuchen, wird es sich langsam (und eventuell mit Zwischenstopps) annähern. In der Nähe des Objekts streckt es seinen Hals vor und riecht. Es kreist vielleicht um das Objekt und betrachtet es aus allen Winkeln oder es tritt sogar dagegen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So gewöhnst Du Dein Pferd an gruselige Dinge</strong></h2>



<p>Wie immer gibt es nicht den einen perfekten Weg für alle. Deshalb werde ich drei verschiedene Ansätze vorstellen, wie man sein Pferd an neue Objekte annähern kann. Dabei ist keiner grundsätzlich besser als der Andere &#8211; es kommt auf Dein Pferd an, welcher besser passt und funktioniert!</p>



<p>Ein paar Dinge gibt es, die Du in keinem Fall machen solltest, wenn Dein Pferd sich vor etwas gruselt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Loben: ich weiß, ein vermeintlich beruhigender Streichler ist manchmal schwer zu unterdrücken. Im Endeffekt belohnst Du damit aber die (aufgeregte) Art wie Dein Pferd mit Angst umgeht. Du lobst, also lernt Dein Pferd, dass genau das Verhalten, das es in dem Moment zeigt, erwünscht ist.</li>



<li>Das Objekt völlig ignorieren: damit fällst Du bei Deinem Pferd als Vertrauensperson durch &#8211; denn in seinen Augen siehst Du ja nichtmal die Gefahr.</li>



<li>Strafen und Zwingen: Dein Pferd mit Gewalt zum Objekt oder am Objekt vorbei zu prügeln verstärkt seine Angst. Beim nächsten Mal wird es nur noch nervöser sein.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gelassenheitstraining: Der &#8222;Basis-Ansatz&#8220;</strong></h3>



<p>Verhalte Dich so, dass Dein Pferd Dich verstehen kann. Wenn Dein Pferd eine vertrauensvolle Beziehung zu Dir hat, wird es sich an Dir orientieren. Bleibe also ruhig und entspannt und erkunde das Objekt gemeinsam mit Deinem Pferd &#8211; und zwar so, wie Pferde es tun:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schaue das Objekt gemeinsam mit Deinem Pferd aus der Ferne an.</li>



<li>Gehe &#8211; vor Deinem Pferd &#8211; langsam auf das Objekt zu. Mache dazwischen Pausen, in denen Du stehen bleibst, wenn Du merkst, dass Dein Pferd ängstlicher wird. Arbeite Dich so langsam und schrittweise zum Objekt vor.</li>



<li>Umkreise das Objekt mit Deinem Pferd und schaue es Dir an.</li>



<li>Berühre das Objekt und warte, ob Dein Pferd es auch beriechen oder berühren mag.</li>



<li>Bleib immer ruhig, auch wenn Dein Pferd sich aufregt. Wenn es am Strick herumtänzeln will, dann lass das zu. Nur herumziehen sollte es Dich nicht.</li>



<li>Lobe Dein Pferd, wenn es das Objekt berührt. Wichtig: das Lob muss zum richtigen Zeitpunkt kommen! Man ist schnell zu spät und lobt, wenn das Pferd schon wieder an Rückzug denkt &#8211; also Vorsicht.</li>
</ul>



<p>Insgesamt versuchst Du also Deinem Pferd zu vermitteln, dass es sich auf Dein Urteil verlassen kann, und dass keine Gefahr besteht, solange Du ruhig bleibst.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gelassenheitstraining: Der (Natural) Horsemanship-Ansatz</strong></h3>



<p>Das Prinzip ist immer das Gleiche, egal mit welchem Hilfsmittel Du das Training durchführst und auf welcher Schwierigkeitsstufe Du bist.</p>



<p>Du hast Dein Pferd am Halfter und hälst in einer Hand den Strick (mit genügend Abstand, wie im <a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-fuehren/">Artikel zum richtigen Führen</a> erklärt). Wenn Dein Pferd ausweicht oder rückwärts geht, darf es das tun und Du gehst mit. Es geht nicht darum das Pferd zum Stillstehen zu zwingen, es darf seine Füße bewegen wie es möchte. Es geht darum, mit seiner Psyche zu arbeiten und ihm zu zeigen, dass von dem Objekt keine Gefahr ausgeht.</p>



<p>Du solltest beim Gelassenheitstraining in der Regel in etwa auf Schulterhöhe Deines Pferdes stehen, ca. 50 bis 100cm von ihm entfernt. Dein Körper ist leicht zu ihm gedreht, mit Blickrichtung zur Kruppe. So hast Du Dein Pferd im Auge ohne ihm Deinen ganzen Oberkörper zuzudrehen. In dieser Position sollte Dein Pferd Dich im Ernstfall nicht ohne Vorwarnung treten können. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Pferd mal nach dem Strick tritt wenn er dem Hinterteil zu nahe kommt – da willst Du nicht zu nahe dran stehen.</p>



<p>So lange Dein Pferd vor dem was Du tust wegläuft (Seil schwingen, Tüte rascheln, etc.) läufst Du ruhig mit und machst weiter. <strong>Sobald es stehen bleibt hörst Du auf – und zwar noch in der gleichen Sekunde! Dann gibst Du Deinem Pferd eine kleine Pause in der es nachdenken kann.</strong></p>



<p>Dein Pferd soll erkennen, dass das Objekt weggeht, wenn es stehen bleibt. Das Pferd hat also “Macht” über das gruselige Objekt und kann es mit seinem Verhalten beeinflussen.</p>



<p>Pferde lernen nicht durch Druck – sie lernen (unter anderem!) durch das Wegnehmen von Druck. Dein Pferd wird sich also fragen, warum das Objekt verschwunden ist und was es getan hat um das zu verursachen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass Du nicht aufhörst während Dein Pferd noch wegläuft. Da würde es sich nämlich denken “Aha! Ich muss nur möglichst schnell oder lange genug wegrennen und das Gruselding verschwindet”. Wenn Du alles richtig machst wird es stattdessen irgendwann denken “Aha! Ich muss nur stehen bleiben und das Gruseding verschwindet!”.</p>



<p><strong>Entscheidend ist also, dass Du zum richtigen Zeitpunkt das Objekt wegnimmst (wenn Dein Pferd steht), damit Dein Pferd das Richtige lernt.</strong></p>



<p>Wenn Dein Pferd brav stehen bleibt, kannst Du zur nächsten “Stufe” übergehen: Du bringst das Objekt weiter näher und wartest diesmal darauf, dass Dein Pferd entspannt. <strong>Wenn es zum Beispiel mit den Augen blinzelt oder sogar den Kopf senkt ist das ein Zeichen der Entpannung.</strong> Dann nimmst Du das Objekt wieder sofort weg. Dein Pferd lernt: “Aha! Wenn ich entspanne werde ich in Ruhe gelassen!”.</p>



<p>Wenn Du auf beiden Seiten des Pferdes das Objekt annähern kannst, ohne dass es mit einer Wimper zuckt, beendest Du das Training und Dein Pferd hat bis zum nächsten Mal Denkpause.</p>



<p>Hier kannst Du Dir das Vorgehen mit einer Plastiktüte ansehen:<br><iframe loading="lazy" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0" consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/6CDwc4s1LAQ" consent-required="259520" consent-by="services" consent-id="259521" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/6CDwc4s1LAQ?autoplay=1" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;009970111c5abdc366d5ffe6d93bc6d6&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;16d6cbda3bed027545a1f74771aa7f70&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/herzenspferd.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/009970111c5abdc366d5ffe6d93bc6d6-16d6cbda3bed027545a1f74771aa7f70.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Teaching a Horse to Not Be Afraid of Plastic Bags&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.25}"></iframe></p>



<p><strong>Überfordere Dein Pferd nicht! Mache lieber kurze Einheiten mit vielen Denkpausen, Du musst nicht tausend Objekte in einer Sitzung durchnehmen. </strong>Es reicht, wenn Dein Pferd <strong>eins</strong> gut macht, darauf kannst Du dann in der nächsten Einheit aufbauen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gelassenheitstraining: Der Clicker-Ansatz</strong></h3>



<p>Mithilfe der positiven Verstärkung kannst Du das Objekt für Dein Pferd positiv belegen. Hier gehst Du im Prinzip ganz ähnlich vor wie beim Horsemanship-Ansatz. Zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zeige Deinem Pferd das Objekt. Wenn es in seine Richtung schaut gibt es Click und Belohnung.</li>



<li>Im nächsten Schritt kommt Click und Belohnung wenn Dein Pferd sich dem Objekt annähert (auch wenn es nur minimal ist) &#8211; z.B. mit der Nase.</li>



<li>Danach gibt es Click und Belohnung, wenn Dein Pferd das Objekt berührt.</li>



<li>Dann Click und Belohnung, wenn Du das Objekt anfassen und Deinem Pferd annähern darfst.</li>



<li>Als nächstes Click und Belohnung, wen Du Dein Pferd mit dem Objekt berühren darfst.</li>



<li>Danach Click und Belohnung, wenn Dein Pferd entspannt, während Du es mit dem Objekt berührst.</li>



<li>usw.</li>
</ul>



<p>Beim Clickertraining muss man jede Aufgabe in viele kleine Einzelschritte zerlegen. Wenn etwas nicht klappt, geht man einen Schritt zurück oder überlegt sich, wie man die Aufgabe noch weiter aufteilen kann. Clickertraining ist also sehr individuell und unheimlich flexibel, deshalb ist es schwer, einen allgemeingültigen Weg zu beschreiben.</p>



<p>Auf Ponyliebe.com gibt es ein schönes <a href="http://ponyliebe.com/2015/05/11/fallbeispiel-wasserschlauch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fallbeispiel zum Thema &#8222;mit dem Schlauch abspritzen&#8220;</a>, in dem das kleinschrittige Vorgehen gut beschrieben wird.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammengefasst</strong></h2>



<p>Es gibt nicht den einen richtigen Weg für Gelassenheitstraining, sondern Du musst ausprobieren, was für Dein Pferd gut funktioniert. Grundsätzlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zwinge Dein Pferd nicht mit Gewalt, sondern vermittle ihm Sicherheit und Ruhe.</li>



<li>Erkunde gruselige Objekte gemeinsam mit Deinem Pferd und ignoriere sie nicht einfach nur.</li>



<li>Gehe immer mit Gelduld und in vielen kleinen Schritten vor.</li>



<li>Arbeite an der Beziehung zu Deinem Pferd! Wenn Du eine vertrauensvolle Beziehung zu ihm hast, wird es sich stärker an Dir orientieren und schauen, was Du tust. Du kannst Deinem Pferd nicht jedes einzelne, potentiell gruselige Objekt im Voraus zeigen. Je mehr Dein Pferd Deiner Einschätzung vertraut, desto gelassener wird es auf Neues reagieren, wenn auch Du ruhig bleibst.</li>
</ul>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Ist Dein Pferd eher ein Angsthase oder super mutig? Wie gehst Du vor, wenn Du ihm etwas Neues zeigst?</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d13467a876b74b6881bc10dc3ca45860" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></h4>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/d13467a876b74b6881bc10dc3ca45860" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
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		<item>
		<title>Kann man sich wirklich das Beste aus verschiedenen Trainingsmethoden &#8222;herauspicken&#8220;? &#8211; Oder: Meine Philosophie!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 18:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Horsemanship, Clickern, Dressur… Was machst du denn nun eigentlich, wo ordnest du dich ein?“ oder: „Wie du clickerst?! Ich dachte du bist Dressurreiter!“ Diese Fragen bekomme ich in dieser oder einer ähnlichen Form relativ oft gestellt. Und ich verstehe gut, warum man mich manchmal nur schwer einordnen kann: immerhin schreibe ich viel über die Grundlagen [&#8230;]</p>
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<p><strong>„Horsemanship, Clickern, Dressur… Was machst du denn nun eigentlich, wo ordnest du dich ein?“ oder: „Wie du clickerst?! Ich dachte du bist Dressurreiter!“</strong></p>



<p>Diese Fragen bekomme ich in dieser oder einer ähnlichen Form relativ oft gestellt. Und ich verstehe gut, warum man mich manchmal nur schwer einordnen kann: immerhin schreibe ich viel über die Grundlagen der Dressur, aber auch immer wieder mal über Trainingsmethoden des Natural Horsemanship oder des Clickertrainings. Dabei bin ich aber kein Profi, sondern &#8222;nur&#8220; Freizeitreiter mit einer großen Ambition sich laufend Fortzubilden.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verschiedene Trainingsmethoden kombinieren &#8211; geht das?</strong></h2>



<p><strong>Prinzipiell denke ich: ja! </strong>In der Realität ist es aber nicht so einfach wie so mancher denkt. (Dazu weiter unten mehr.)</p>



<p><strong>Ich sehe die verschiedenen Trainingsmethoden als Werkzeuge oder Wege, mit denen ich etwas erreichen möchte.</strong> Mit manchen Pferden ist der eine Weg einfacher zu beschreiten, mit anderen ein anderer. Oder ein bestimmtes Problem lässt sich mit dem einen Werkzeug angenehmer lösen als mit dem anderen.</p>



<p>Viele professionelle Trainer zucken aber – zu Recht – zusammen, wenn sie hören, dass man sich aus verschiedenen Trainingsmethoden Dinge zusammensucht. <strong>Das kann schnell schief gehen und man springt wie wild und zur großen Verwirrung des Pferdes alle paar Wochen von einer Methode zur nächsten.</strong></p>



<p><strong>Das Problem, wenn man „sich das Beste aus allen Wegen herauspicken“ möchte ist, dass man</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>über alle Wege <strong>sehr gut Bescheid wissen</strong> muss, um zu wissen was man sich „isoliert“ herausnehmen kann (und ob das überhaupt geht) und</li>



<li>einer <strong>beständigen Grundlinie treu bleiben</strong> muss, um sein Pferd nicht zu verwirren.</li>
</ol>



<p>Man kann nicht ein paar Monate für eine bestimmte Lektion die Hilfen nach FN-Richtlinien geben und dann plötzlich auf andere Hilfen für die gleiche Lektion (etwa nach klassischer Dressur oder Westernreitweise) umschwenken – <strong>wie soll das Pferd das verstehen?</strong></p>



<p>Auch wenn etwas nicht sofort funktioniert sollte man nicht von Methode zu Methode springen. Man darf nicht vergessen, dass man im Pferdetraining in Monaten und Jahren rechnen muss. Manche Dinge brauchen ihre Zeit und kein Methodenwechsel wird daran etwas ändern.</p>



<p>Andererseits finde ich es fatal, sich an einer Trainingsmethode festzuklammern und nicht mehr über den Tellerrand zu schauen. Wir und auch unsere Pferde sind sehr unterschiedlich und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Eine Methode kann immer nur Richtlinie sein, manchmal muss man im individuellen Fall davon abweichen.</p>



<p><span style="color: #808080;">Lesetipp:</span> <a href="https://herzenspferd.de/die-wahrheit-beim-pferdetraining/" target="_blank" rel="noopener">Warum es nicht &#8222;die eine Wahrheit&#8220; beim Pferdetraining gibt!</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine klare Grundlinie &#8211; überlege Dir, was Dir wichtig ist!</strong></h2>



<p><strong>Im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Trainingsmethoden nicht den Überblick zu verlieren ist schwer.</strong> Zumal jeder Verfechter seiner Methode davon überzeugt ist, dass seine die einzig Wahre ist. Da ist man schnell überfordert.</p>



<p><strong>Deshalb finde ich es wichtig, eine in sich logische Grundphilosophie zu haben, die die ganz persönliche Richtung vorgibt.</strong> Jeder Reiter sollte sich im Klaren sein (und sich am besten aufschreiben), wie seine Philosophie aussieht. Was ist die Grundlage der Arbeit mit dem Pferd, welche Grundsätze hat man, welche Ziele, wie möchte man mit dem Pferd umgehen, worauf soll das Verhältnis zueinander bestehen?</p>



<p>Die Trainingsmethoden und Wege können und werden sich sicher über die Jahre ändern (ich gehe heute nicht mehr genauso an Dinge heran wie noch vor einem Jahr – man entwickelt sich stetig weiter und lernt dazu), aber die Grundphilosophie bleibt meist gleich. Für mich ist sie ein <strong>Kompass</strong>, etwas, anhand dessen ich erkenne, ob ich noch auf „meinem“ Weg bin und ob eine neue Methode zu meinem Weg passt. <strong>Eine solche Philosophie ist also etwas ganz individuelles und für jeden anders.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Meine Philosophie sieht in etwa so aus:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich halte mein Pferdetraining frei von physischer und psychischer Gewalt.</li>



<li>Ich reite nur Pferde, die physisch und psychisch dazu in der Lage sind. Ist ein Pferd z.B. zu wenig bemuskelt oder hat Angst vorm Reiter trainiere ich erst vom Boden aus.</li>



<li>Das Ziel meines Trainings ist die physische und psychische Gesunderhaltung des Pferdes (dazu gehört auch gemeinsam Spielen und Spaß haben ohne zu „arbeiten“).</li>



<li>Ich versuche so viele Dinge wie möglich über positive Verstärkung zu lösen (ich glaube jedoch nicht, dass man völlig auf negative Verstärkung verzichten kann. <a href="https://herzenspferd.de/positive-negative-verstaerkung-pferd/">Mehr zum Thema positive vs. negative Verstärkung gibt es hier</a>).</li>



<li>Ich möchte, dass das Verhältnis zwischen mir und dem Pferd auf gegenseitigem Respekt, Wohlwollen und Verständnis beruht.</li>



<li>Ich möchte, dass mein Pferd möglichst „sicher“ für sich, mich und seine Umgebung ist. Deshalb wird es entsprechend sozialisiert und erzogen und es werden klare Grenzen gesetzt.</li>



<li>Ich möchte, dass auch mein Pferd Freude an der gemeinsamen Arbeit hat. Hat es das dauerhaft nicht, muss ich etwas ändern.</li>



<li>Ich habe keinen Zeitdruck. Dauert etwas länger, dann ist das in Ordnung.</li>



<li>Wenn ich merke, dass ich ungeduldig werde schließe ich das Training ab.</li>



<li>Wenn ich gestresst bin und/oder keine Zeit habe trainiere ich nicht, sondern putze das Pferd, gehe spazieren oder setze mich einfach nur auf die Koppel.</li>



<li>Ich bin fit und flexibel und arbeite ständig an mir selbst, um einen guten Sitz zu gewährleisten.</li>



<li>Ich bilde mich stetig weiter fort.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Aber wo ordne ich mich denn nun ein?</strong></h3>



<p>Ich bin kein Profi, sondern Freizeitreiter. <strong>Trotzdem habe ich den Anspruch mein Pferd so gut wie möglich und gesunderhaltend zu reiten.</strong> Dazu gehört für mich ganz klar Gymnastizierung und Dressur.</p>



<figure class="wp-block-image alignright"><a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-mark-rashid-denn-pferde-luegen-nicht/" rel="attachment wp-att-3005"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="319" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452.jpg" alt="Buch Mark Rashid Pferde lügen nicht" class="wp-image-1920" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452.jpg 200w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Herzenspferd-Empfehlung: <a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-mark-rashid-denn-pferde-luegen-nicht/"> Denn Pferde lügen nicht &#8211; Mark Rashid*</a></figcaption></figure>



<p>Im täglichen Training orientiere ich mich am ehesten in der Richtung der klassischen Dressur. Wie man in vielen meiner Artikel nachlesen kann, entscheide ich mich oft gegen die FN-Richtlinien, weil mir die klassische Herangehensweise logischer vorkommt und ich durchweg positive Erfahrungen damit gemacht habe. Besonders mein Besuch bei Klassikausbilderin <a href="http://www.anjaberan.de/" target="_blank" rel="noopener">Anja Beran</a> im letzten Jahr hat mich darin noch einmal bestätigt – wer ihre Pferde durch den Sand tanzen sieht weiß warum.</p>



<p>Bei der Bodenarbeit entwickele ich mich immer mehr zur „Clickertante“ – aber nicht um Kunststücke zu erarbeiten, sondern um das Pferd an der Hand zu gymnastizieren, es auf seine Arbeit unter dem Sattel vorzubereiten und mit ihm mittels positiver Verstärkung auf angenehme Art zu kommunizieren und ihm Neues beizubringen. Seit neuestem kommen hier auch erste Versuche in der Freiarbeit hinzu.</p>



<p>Bei bestimmten Problemen setze ich Methoden des Natural Horsemanship ein. Hierbei inspirieren mich besonders Mark Rashid und Ross Jacobs, deren Training von Verständnis und Ruhe geprägt ist.</p>



<p>Ich bin mir sicher: immer schaffe ich es nicht, konsistent zu sein und mein Pferd nicht zu verwirren. Ich gebe mein Bestes &#8211; mehr geht nicht. Meine Grundphilosophie hilft mir aber, sehr genau die Methoden auszusortieren, die in die für mich falsche Richtung gehen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Trainingsmethoden kombinieren &#8211; für mich geht das. Es erfordert aber viel Wissen über die jeweiligen Ansätze und ist nicht so einfach wie man denken könnte. <strong>Die Gefahr im Umgang mit dem Pferd unbeständig, chaotisch und unverständlich zu werden ist hoch.</strong></p>



<p>Deshalb würde ich jedem Anfänger empfehlen, sich, basierend auf seinen Vorstellungen und Wünsche an den Umgang mit Pferden, eine Methode auszusuchen und erst mal bei dieser zu bleiben bis er sie erlernt hat.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was denkst Du: Trainingsmethoden kombinieren &#8211; super oder Schwachsinn?</strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Deine Philosophie? Erzähl’s mir in den Kommentaren!</strong></h4>



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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/a30f157123734d19997e625740b4b24d" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>
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		<title>Druck im Pferdetraining &#8211; Positive und Negative Verstärkung &#8211; meine Gedanken!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2015 07:48:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde verstehen]]></category>
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		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Clickertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[Negative Verstärkung]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute schreibe ich mir etwas von der Seele, was dort schon eine Weile vor sich hin gärt. Das wird also ein etwas persönlicherer Post als das meistens der Fall ist. Und wie immer werde ich ehrlich sein, auch wenn das nicht immer leicht fällt. Schließlich lasse ich salopp gesagt vor ziemlich vielen Leuten die Hosen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/positive-negative-verstaerkung-pferd/">Druck im Pferdetraining &#8211; Positive und Negative Verstärkung &#8211; meine Gedanken!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Heute schreibe ich mir etwas von der Seele, was dort schon eine Weile vor sich hin gärt.</p>



<p><strong>Das wird also ein etwas persönlicherer Post als das meistens der Fall ist. Und wie immer werde ich ehrlich sein, auch wenn das nicht immer leicht fällt. Schließlich lasse ich salopp gesagt vor ziemlich vielen Leuten die Hosen runter und mache mich angreifbar.</strong></p>



<p>Ich gehöre zu den &#8222;seltsamen&#8220; Menschen, die beim Pferdetraining sowohl Negative Verstärkung &#8211; also zum Beispiel Methoden des Natural Horsemanship Trainings &#8211; und Positive Verstärkung &#8211; also zum Beispiel Clickertraining &#8211; benutzen.</p>



<p><strong>Negative Verstärkung</strong> <strong>bedeutet,</strong> dass man auf das Pferd physischen oder psychischen Druck ausübt und es bei richtiger Reaktion durch das Wegnehmen dieses Drucks belohnt. Übrigens: Wenn ich von Druck spreche meine ich immer sanften Druck, es geht hier nicht darum das Pferd zu verletzen oder zu strafen! <strong>Positive Verstärkung bedeutet,</strong> dass das Pferd für richtiges Verhalten belohnt wird. Das muss nicht unbedingt ein Futterlob sein, sondern kann zum Beispiel auch das Kraulen der Lieblingsstelle sein.</p>



<p>Nun sind die etwas dogmatischeren Anhänger dieser beiden Richtungen aber meist nicht gut aufeinander zu sprechen. Und je nachdem was ich gerade mache oder über was ich gerade schreibe kriege ich entweder von der einen Gruppe oder von der Anderen eins auf den Deckel.</p>



<p><strong>Entweder ich bin eine &#8222;doofe Tüddeltante&#8220; und verhätschele mein Pferd oder ich bin ein &#8222;fieser Seilchenschwinger&#8220;, der sich seinem Pferd aufzwingt und keine eigene Meinung mehr zulässt.</strong></p>



<p><strong>Das tut manchmal ganz schön weh.</strong></p>



<p>Denn wie wohl die meisten Reiter habe ich zuallererst das Wohl meines Pferdes zum Ziel. Ich möchte, dass es ihm gut geht und dass es ein möglichst artgerechtes und schönes Leben führen kann.</p>



<p>Als jemand, der beide Seiten kennt und sowohl das Gute, als auch das Schlechte in beiden Seiten sieht möchte ich Folgendes loswerden:</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Liebe Tüddeltanten,</strong></h2>



<p><strong>ich mag euch echt gerne &#8211; schließlich bin ich auch eine von euch.</strong> Wir Tüddeltanten sind einfühlsam und rücksichtsvoll. Für unsere Pferde würden wir noch unser letztes Hemd hergeben und ihr Wohl stellen wir über unser eigenes.</p>



<p>Ich finde es toll wie ihr mit euren Pferden umgeht und dass ihr ihnen zuhört. Und ich finde es toll, dass ihr einen Weg ohne physischen oder psychischen Druck gehen wollt.</p>



<p><strong>Aber manchmal macht ihr mich auch sehr traurig.</strong></p>



<p>Denn manchmal habe ich das Gefühl, dass alle, die nicht so vorgehen wie ihr, in euren Augen nur Tierquäler sind. Es gibt ein paar, die stehen mit (virtuell) erhobenem Zeigefinger da und verurteilen Andere.</p>



<p>Ich denke es ist naiv zu glauben, dass man alles ausschließlich mit positiver Verstärkung lösen kann. Sobald wir auf dem Pferd sitzen, arbeiten wir mit negativer Verstärkung. Wir üben &#8211; durchaus sanften &#8211; Druck durch die <a href="https://herzenspferd.de/gewichtshilfen/" target="_blank" rel="noopener">Gewichtshilfen</a>, die Schenkel- und Zügelhilfen aus. Tut das Pferd das Gewünschte, lassen wir diese Hilfen ruhen und nehmen somit den Druck weg. Wir berühren das Pferd beim Putzen am Oberschenkel, damit es mit seinem Hinterteil Platz macht &#8211; und wenn es das tut hören wir auf. Die Definition von negativer Verstärkung. Allein unsere Anwesenheit kann bereits Druck sein. Ein Blick. Die Verlagerung des Gewichts. Unsere Erwartungshaltung.</p>



<p>Ich habe in meinen zwei Jahrzehnten mit Pferden auch Pferde getroffen, die auf die Leckerlibelohnung pfeifen. Wie eine nette Leserin vor kurzem schrieb: &#8222;einem Pferd in Angst und Panik fällt die schönste Mohrrübe aus dem Maul&#8220;. In akuten Gefahrensituationen muss ich sicherstellen, dass mein Pferd nicht sich, mich, oder Andere verletzen kann. Und ja, dann setze ich auch Druck ein.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Liebe Seilchenschwinger,</strong></h2>



<p><strong>auch euch finde ich toll &#8211; denn auch zu euch zähle ich mich. </strong>Wir Seilchenschwinger sind einfühlsam und aufmerksam. Für unsere Pferde würden wir noch unser letztes Hemd hergeben und ihr Wohl stellen wir über unser eigenes.</p>



<p>Ich finde es toll wie ihr mit euren Pferden umgeht, dass ihr ihre Sprache sprecht. Und ich finde es toll, dass ihr das Pferd Pferd sein lasst und es nicht zum Schoßhündchen degradiert.</p>



<p><strong>Aber manchmal macht auch ihr mich traurig.</strong></p>



<p>Manche sehen in jedem Aufblitzen von Eigeninitiative des Pferdes eine Widersetzlichkeit. Das Pferd wird gemicromanagt und soll auf jedes Kommando perfekt reagieren. Wenn ich meinem Pferd ein Leckerchen aus der Hand gebe stehen einige mit (virtuell) erhobenem Zeigefinger da. Wenn es kurz von mir wegschaut soll ich am Seil rucken.</p>



<p>Ich finde, nicht jedes Pferd muss so kontrolliert werden. Nicht jede seiner Regungen bedeutet, dass es uns böses will oder unsere Führerschaft anzweifelt. Und ich bin fest davon überzeugt, dass die meisten Pferde nicht permanent eine Lücke suchen um den Menschen dominieren zu können oder dass wir dem Pferd nicht auch mal gefahrlos etwas durchgehen lassen können.</p>



<p>Nicht jedes Pferd kommt gut mit Druck klar. Ich kenne Pferde, die durch ein Training mit positiver Verstärkung sehr viel motivierter, glücklicher und lebensfroher sind. Zurückhaltende Pferde blühen richtiggehend auf, wo sie vorher nur in sich gekehrt Anweisungen befolgt haben.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Suche nach Balance</strong></h2>



<p>Nicht nur in meinem täglichen Leben, sondern auch vor allem als Reiterin suche ich die Balance. Ich bin der Überzeugung, dass jegliches Extrem nicht gut sein kann.</p>



<p><strong>Auch im Pferdetraining braucht man Balance. Es ist eine Gratwanderung zwischen Mitspracherecht und nötigem Gehorsam, Nachgiebigkeit und Konsequenz, Übervorsicht und Leichtsinn. Positiver und Negativer Verstärkung.</strong></p>



<p>Wie immer im Leben wird es Ausnahmen geben: Pferde, die man ausschließlich mit positiver Verstärkung trainieren kann und Pferde, die nur mit negativer Verstärkung völlig zufrieden sind. Mein Weg ist keines dieser Extreme.</p>



<p><strong>Mein Weg ist der Balanceakt. Das hören auf Kopf, Herz und Bauch. Das Hereinhorchen in mein Pferd. Das Denken außerhalb von Schubladen und dogmatischen Glaubenssätzen.</strong></p>



<p>Die Diskussion Positive versus Negative Verstärkung erinnert mich übrigens sehr an die Diskussion über autoritäre und anti-autoritäre Erziehung bei Kindern. Ich glaube jeder von uns kennt mindestens ein anti-autoritär erzogenes Kind. Das können furchtbare, unerträglich verzogene Plagen sein oder aber auch umgängliche, freundliche Kinder. Wenn es für das Kind passt ist es super, wenn nicht ist es eine Katastrophe.</p>



<p>Genauso wie bei der Kindererziehung gibt es im Pferdetraining <strong>keinen</strong> <strong>einen richtigen Weg</strong> der für alle passt. <strong>Deshalb wünsche ich mir etwas mehr Toleranz und Akzeptanz anderen Wegen gegenüber.</strong> Nur weil ein Weg in eine andere Richtung führt als ein anderer heißt das nicht, dass nicht beide zum selben Ziel kommen und dass man nicht beide partnerschaftlich und fair mit seinem Pferd gehen kann.</p>



<p><strong>Denn am Ende bin ich nur einem Rechenschaft schuldig: meinem Pferd!</strong></p>



<p>Um es mit Nuño Oliveiras Worten zu sagen: &#8222;Ich fordere die Reiter, welche mich lesen und Pferde dressieren auf, wenn sie nach einer Arbeitseinheit absitzen, ihr Pferd anzuschauen, in sich zu gehen und ihr Gewissen mit der Frage zu prüfen, ob sie sich wohlverhalten haben gegenüber diesem außergewöhnlichen Lebewesen, diesem bewundernswerten Compagnon &#8211; dem Pferd.&#8220;</p>



<p><strong>Was ist Deine Meinung zum Thema? Nutzt Du Positive oder Negative Verstärkung? Oder nutzt Du, wie ich, beides? Ich freue mich auf eine nette Diskussion in den Kommentaren!</strong><img loading="lazy" decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/8b31986bf9974db18288c3d4020a35fe" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



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		<title>So gewöhnst Du Dein Pferd an Fliegenspray! Oder: höre endlich auf Dein Pferd für&#8217;s Zappeln zu belohnen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 10:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Clickertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Desensibilisieren]]></category>
		<category><![CDATA[Fliegenspray]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Schrecktraining]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich gestern morgen das Fenster geöffnet habe konnte ich es riechen. Der Frühling ist da. Das bedeutet warme Sonne, lange Ausritte und übermütige Pferde. Aber leider auch nervige Mücken und Bremsen. Damit der Sonntagsausritt nicht zur Tortur für Pferd und Reiter wird, muss bei vielen das Fliegenspray ran. Klingt einfach, ist in der Realität [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als ich gestern morgen das Fenster geöffnet habe konnte ich es riechen. Der Frühling ist da.</p>



<p>Das bedeutet warme Sonne, lange Ausritte und übermütige Pferde.</p>



<p><strong>Aber leider auch nervige Mücken und Bremsen.</strong></p>



<p>Damit der Sonntagsausritt nicht zur Tortur für Pferd und Reiter wird, muss bei vielen das Fliegenspray ran. Klingt einfach, ist in der Realität aber für viele Reiter-Pferd-Paare mit großem Stress und Herumgezappel verbunden.</p>



<p><strong>Und genau das liegt meistens daran, dass die Reiter ihre Pferde unbewusst für&#8217;s Zappeln belohnen.</strong></p>



<p>Damit Dir das nicht passiert und Dein Pferd in Zukunft gelassen stehen bleibt, gibt es heute meine Anleitung zum Einsprühen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So gewöhnst Du Dein Pferd an&#8217;s Einsprühen</strong></h2>



<p><strong>1. Nimm Dir eine leere Sprühflasche und fülle sie mit Wasser. Fliegenspray ist meistens ziemlich teuer, zum Üben ist Wasser besser geeignet.</strong></p>



<p>Übe nicht mit einem festgebundenen Pferd, sondern geh mit ihm auf den Reitplatz oder in die Halle. Falls es sowas bei Dir nicht gibt, such Dir einem offenen Platz wo nichts ist, an dem Dein Pferd anstoßen oder sich verletzen könnte, wenn es ausweicht.</p>



<p><strong>2. Wenn Du auf dem Platz bist, mach einmal kurz Pause. </strong></p>



<p>Atme durch, entspanne Dich, gehe im Kopf durch was Du machen willst. Du hast keinen Zeitdruck und auch keinen Erfolgsdruck. Wenn es heute nicht klappt, klappt es morgen!</p>



<p><strong>3. Halte in einer Hand den Strick, in der anderen die Sprühflasche. Zeig sie Deinem Pferd.</strong></p>



<p>Wenn es jetzt schon Panik hat und davor zurückweicht ist das nicht schlimm. Lass es zurückweichen.</p>



<p><strong>Wichtig ist, dass Du die Flasche Deinem Pferd weiter vor die Nase hältst (berühre es nicht damit) und zwar so lange, wie es davor zurückweicht. </strong>Du musst es einfach aushalten und zulassen, dass Dein Pferd ausweicht. Bleibe ruhig und laufe ihm hinterher, versuche es nicht durch Ziehen am Strick anzuhalten.</p>



<p><strong>Sobald es Anzeichen macht stehenzubleiben nimmst Du die Flasche sofort weg und drehst Dich zur Seite. Es ist wichtig, dass Du hier so schnell wie möglich reagierst.</strong></p>



<p>Damit zeigst Du Deinem Pferd, dass es sich nicht durch zurückweichen entziehen kann, sondern nur seine Ruhe hat, wenn es ruhig stehenbleibt.</p>



<p>Wenn Du beim ersten Anzeichen von Zurückweichen sofort die Flasche wegnimmst, bringst Du Deinem Pferd nur bei, dass es so schnell wie möglich von der Flasche wegrennen soll – denn dann ist die böse Flasche ja sofort weg.</p>



<p><strong>4. Steht Dein Pferd und Du hast ihm etwas Zeit zur Entspannung gegeben, kannst Du ihm die Flasche wieder hinhalten.</strong></p>



<p>Möglicherweise weicht Dein Pferd wieder aus und Du musst das Gleiche tun wie in Punkt 2 beschrieben. Vielleicht streckt Dein Pferd jetzt aber auch seine Nase in Richtung Sprühflasche – dann lass es kurz riechen, nimm sie aber schnell wieder weg. Dein Pferd wird wahrscheinlich neugierig werden und auf Dich – und die Sprühflasche – zukommen. <strong>Dann kannst Du es loben und es streicheln.</strong></p>



<p><strong>5. Genauso ist es mit dem Einsprühen: weicht Dein Pferd zur Seite aus wenn Du es einsprühst, musst Du so lange weitersprühen bis es stehenbleibt (auch wenn es nur eine Sekunde ist).</strong> Dann hörst Du <b>sofort</b> damit auf und gehst einen Schritt zurück. Das machst Du so lange, bis Dein Pferd ruhig stehenbleibt. Meistens geht das überraschend schnell.</p>



<p><strong>6. Wenn es mit dem Wasser gut klappt übe mit richtigem Fliegenspray.</strong></p>



<p>Es kann sein, dass Dein Pferd hier erst mal wieder ausweicht &#8211; der Geruch des Sprays ist für viele Pferd unangenehm. Aber wenn Du weiter übst sollte sich Dein Pferd schnell daran gewöhnen.</p>



<p>Falls wirklich gar nichts geht: geh ein Stückchen von Deinem Pferd weg und sprüh das Fliegenspray auf einen Lappen oder eine weiche Bürste. Damit kannst Du dann Dein Pferd einreiben, ohne dass es so viel Stress wie beim Sprühen hat.</p>



<p><b>Versuche nichts zu erzwingen. Du kennst Dein Pferd am besten. Wenn Du das Gefühl hast eine Übung bringt nichts oder macht das Problem schlimmer hör auf damit!</b></p>



<p>Natural Horsemanship Trainer Warwick Schiller macht es genau so und erklärt die Vorgehensweise in diesem Video (auf Englisch):</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Alternative: Clickertraining</strong></h2>



<p><strong>Wie immer führt nicht nur ein Weg zum Ziel.</strong></p>



<p>Wenn die Vorgehensweise, die ich oben beschrieben habe, nicht funktioniert oder Dir nicht gefällt, kannst Du versuchen Deinem Pferd mithilfe von Clickertraining das Einsprühen schmackhaft zu machen.</p>



<p>Wenn Du noch nie Geclickert hast gibt es bei Ponyliebe.com ein paar tolle <a href="http://ponyliebe.com/2014/12/13/grundlagen/" target="_blank" rel="noopener">Grundlagenartikel zum Thema.</a></p>



<p>Um das Einsprühen mit Clickern zu erarbeiten bietet es sich an, zuerst das Pferd mit der Nase die Sprühflasche berühren zu lassen.</p>



<p>1. Zuerst clickst Du, wenn die Nase in Richtung Sprühflasche geht.</p>



<p>2. Dann wird nur noch geclickt, wenn die Nase die Sprühflasche berührt.</p>



<p>3. Wenn das sitzt, kannst Du vom Pferd weg sprühen und clicken, wenn es ruhig stehen bleibt.</p>



<p>4. Erst wenn es beim Sprühen weg vom Körper zuverlässig entspannt bleibt kannst Du anfangen auf den Körper zu sprühen. Bleibt es ruhig stehen wird geclickt.</p>



<p>Wenn ein Schritt nicht funktioniert gehst Du wieder einen Schritt zurück. Lass Deinem Pferd genug Zeit zu verstehen was Du von ihm willst.</p>



<p>Hier gibt es ein Video, in dem so ähnlich vorgegangen wird:</p>



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<p>Du machst mit dem Clickertraining also eigentlich etwas Ähnliches wie die erste Methode, die ich beschrieben habe. Der Unterschied liegt in der Belohnung. Bei der ersten Methode belohnst Du Dein Pferd indem Du den Druck (die Sprühflasche) wegnimmst. Bei der Clickermethode belohnst Du Dein Pferd mit dem Click, bzw. dem dazugehörigen Leckerli.</p>



<p>Jedes Pferd hat eine andere Persönlichkeit. Bei manchen funktioniert die erste Methode besser, bei anderen die Clickermethode. Und bei wieder anderen etwas ganz anderes. Deine Aufgabe ist es herauszufinden, wie <strong>Dein Pferd</strong> am Besten lernt und entsprechend zu handeln.</p>





<p><strong>Lässt sich Dein Pferd brav mit Fliegenspray einsprühen? Wie hast Du es ihm beigebracht?</strong></p>



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