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	<title>Reitlehrer Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Reitlehrer Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>So erkennst Du eine gute Reitschule: 4 Dinge, auf die Du achten solltest!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 14:58:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin regelmäßig erstaunt, wenn ich Emails von Lesern bekomme, die von ihren Reitschulen berichten. In vielen Fällen müsste ich aufgrund der Erzählungen eigentlich dazu raten, den Stall zu wechseln: Buckelnde Pferde, brüllende Reitlehrer und mangelhafte Erklärungen sind die Norm. Gerade für Reitanfänger ist es natürlich mangels Fachwissen erst mal schwer einen guten von einem [&#8230;]</p>
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<p>Ich bin regelmäßig erstaunt, wenn ich Emails von Lesern bekomme, die von ihren Reitschulen berichten. In vielen Fällen müsste ich aufgrund der Erzählungen eigentlich dazu raten, den Stall zu wechseln: Buckelnde Pferde, brüllende Reitlehrer und mangelhafte Erklärungen sind die Norm.</p>



<p>Gerade für Reitanfänger ist es natürlich mangels Fachwissen erst mal schwer einen guten von einem schlechten Stall zu unterscheiden. Um hier ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen und Dir Kriterien an die Hand zu geben, mit denen Du eine gute Reitschule erkennst, habe ich mich für diesen Artikel mit Thea Rösler zusammengetan (<a href="https://thearoesler.wordpress.com/">hier geht&#8217;s zu ihrer Website</a>), die IPZV Trainer C ist, selbst Reitunterricht gibt und genau im Blick hat, was das bedeutet. Ergänzend dazu erzähle ich Dir, was eine gute Reitschule meiner Meinung nach mitbringen muss.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<p>Wenn Du auf diese Punkte achtest, hast Du alles was Du brauchst, um eine gute Reitschule zu finden:</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Schau Dir die Lebensbedingungen der Pferde an</strong></h2>



<p>Damit die Schulpferde ihre Arbeit mit Ausgeglichenheit und Freude machen können, sind gute Haltungsbedingungen ein Muss! Pferde, die den ganzen Tag in einer kleinen Box stehen, kaum Kontakt zu Artgenossen haben und nur selten auf die Koppel kommen, entwickeln oft Verhaltensstörungen und können im Unterricht sogar gefährlich werden (Buckeln, Durchgehen und Co).</p>



<p>Wenn Du Dir einen Reitstall anschaust, solltest Du also auf folgende Dinge achten – und gerne auch den/die Reitlehrer/in fragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stehen die Pferde in Boxen, auf Paddocks oder im Offenstall?</li>



<li>Stehen sie alleine oder mit anderen Pferden zusammen?</li>



<li>Wie oft kommen sie auf die Koppel?</li>



<li>Wie viele Reitstunden laufen sie am Tag?</li>



<li>Gibt es einen Pausentag in der Woche?</li>



<li>Macht das Gelände/die Anlage, in dem/der die Pferde stehen einen gepflegten Eindruck?</li>
</ul>



<p>Idealerweise leben die Schulpferde in einer Herde und haben täglich Auslauf. Das Gelände und die Anlage sollte gepflegt wirken, das heißt die Pferde stehen nicht bis zu den Knien im Matsch oder Mist, die Zäune, Tränken und Futterstellen sind in Ordnung, es liegen keine potenziell gefährlichen Dinge herum (loses Stromband auf dem Boden, Maschinenteile, Holzlatten, etc.). Ich persönlich finde es nicht dramatisch, wenn auch mal Traktoren und Arbeitsgerät herumsteht und nicht immer alles perfekt aufgeräumt ist – so lange sich die Pferde nicht verletzen können – wir sind immer noch auf einem Hof und nicht in einer Arztpraxis. Der Gesamteindruck sollte aber positiv und nicht „verlottert“ sein.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Schau Dir die Pferde selbst an</strong></h2>



<p>Ein wichtiges Indiz für eine gute Reitschule ist der Zustand der Schulpferde. Hierauf solltest Du achten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Sehen die Pferde gut ernährt aus? Sind sie zu dünn (und du kannst die einzelnen Rippen zählen) oder vielleicht auch zu dick?</li>



<li>Machen die Pferde einen freundlichen, aufgeschlossenen Eindruck (oder drehen sie sich von Dir weg und wollen nichts mit Dir zu tun haben)?</li>



<li>Ist das Fell der Pferde gut (weich und glänzend) oder sieht es stumpf und matt aus?</li>



<li>Sehen die Hufe gut aus?</li>



<li>Hat jedes Schulpferd seinen eigenen Sattel (oder gibt es zumindest mehrere Sättel mit unterschiedlichen Passformen)?</li>



<li>Nachfragen: Werden die Pferde korrekturgeritten?</li>
</ul>



<p>Wenn die Pferde allgemein gut aussehen, Du aber auch ein paar Pferde siehst, an denen Dir etwas negativ auffällt, dann frag nach: manchmal stehen auch alte oder kranke Pferde bei den Schulpferden und ihr Zustand lässt sich problemlos erklären – urteile nicht zu schnell!</p>



<p><strong>Thea:</strong>&nbsp; <span style="color: #808080;">&#8222;Reitschulpferde, die drei Reitstunden und mehr am Tag laufen, können nicht auf Dauer gut gelaunt, zuverlässig, aufmerksam und zufrieden vorwärts gehen. Zusätzlich zur psychischen Belastung und das „sich einstellen“ auf unterschiedliche Menschen kommt der körperliche Aspekt dazu: Viele Anfänger sitzen unausbalanciert und müssen noch viel lernen. Deshalb nehmen sie ja Reitstunden. Gute Muskulatur wird jedoch nur durch biomechanisch korrekteres Training aufgebaut und dies geht nicht ohne Korrekturreiten, abwechslungsreich gestaltete Reitstunden und Ausgleichstraining. Ein Schulpferd sollte dauerhaft gut auf Sitz und Schenkel reagieren und es sollte eine weiche Verbindung zum Pferdemaul möglich sein.</span><br><span style="color: #808080;">Aus Zeit- und Kostengründen wird oft an der Ausbildung von Schulpferden gespart, was die grundlegende Situation jedoch verschlechtert. Schlecht ausgebildete und unausbalancierte Pferde tragen so Tag für Tag Reitanfänger durch die Gegend, die auf diese Art natürlich auch kein feines Reiten lernen können. Das ertragen manche Pferde etwas länger, andere leiden schon nach kurzer Zeit.</span></p>



<p><span style="color: #808080;">Besser ist es, wenn die Reitschüler wöchentlich kommen und zwei &#8222;Stammschulpferde&#8220; haben. So müssen sich die Schulpferde nicht ständig auf unterschiedliche Reiter einstellen und die Reitschüler haben sowohl die Möglichkeit zu den Schulpferden eine relativ stabile Beziehung aufzubauen, als auch von unterschiedlichen Pferden unterschiedliche Dinge zu lernen. Die Pferde sollten regelmäßig korrekturgeritten werden und fein auf die Hilfen reagieren.</span></p>



<figure class="wp-block-image alignright wp-image-4859 size-medium"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="200" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_1755_b-1-300x200.jpg" alt="Eine lachende Frau sitzt ohne Sattel auf einem galoppierenden isländer." class="wp-image-4859" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_1755_b-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_1755_b-1-400x267.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_1755_b-1.jpg 696w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">(c) Ingo Rösler</figcaption></figure>



<p><span style="color: #808080;">Wir müssen uns bewusst sein, dass Schulpferde die besten Mitarbeiter sind, die man sich vorstellen kann, wenn man sie vernünftig behandelt. Reitschüler können nur auf gut ausgebildeten und zufriedenen Pferden das Reiten mit präziser Hilfengebung, einem ausbalancierten Sitz und gutem Gefühl fürs Pferd erlernen. Das alles geht kaum, wenn Schulpferde sechs Tage die Woche jeden Tag drei Reitstunden laufen.&#8220;</span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Schau Dir den Reitunterricht an</strong></h2>



<p>Neben dem Zustand der Pferde ist natürlich der Unterricht ein entscheidendes Kriterium:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wie viele Reitschüler reiten in einer Stunde? (Für mich sind 5 das Maximum – besser sind weniger)</li>



<li>Erklärt der/die Reitlehrer/-in seine/ihre Anweisungen?</li>



<li>Wie ist der Umgangston in der Stunde?</li>



<li>Wie reagiert der/die Reitlehrer/-in auf Nachfragen?</li>



<li>Wird im Unterricht mit Hilfszügeln (wie Schlaufzügel oder Ausbinder) geritten?</li>



<li>Wie gut reagieren die Pferde auf Hilfen?</li>



<li>Gibt es Pferde, die buckeln, beißen oder sonstige Unarten zeigen?</li>



<li>Gibt es Theorieunterricht, Sitzschulung, Bodenarbeit?</li>
</ul>



<p>Für mich ist ein/e Reitlehrer/-in, der/die seine/ihre Anweisungen erklärt und freundlich und geduldig auf Nachfragen reagiert, ein ganz wichtiges Gütekriterium (das leider nicht immer weit verbreitet ist). Der Militärton und das Rumgebrülle, das ich von früher kenne, sollte heutzutage ein No-Go sein.</p>



<p>Genauso wichtig finde ich es, dass die Pferde verlässlich sind und weder buckeln, beißen, treten, noch durchgehen. Wenn die Pferde im Unterricht größtenteils mit Schlaufzügeln geritten werden, ist das ein schlechtes Zeichen – gutes Reiten lernst Du damit nämlich nicht und besonders pferdefreundlich ist es auch nicht. Eine Ausnahme mache ich hier bei Sitzunterricht, gerade für Anfänger: hier kann es Sinn machen Ausbinder an der Longe einzusetzen.</p>



<p><strong>Thea:</strong> <span style="color: #808080;">&#8222;Ich als Trainerin komme schon mit vier Reitschülern gleichzeitig an meine Grenze des für alle Beteiligten produktiven und zufriedenstellenden Unterrichts. Wie soll dann bei fünf und mehr Reitschülern ein individueller und am Pferd orientierter Unterricht möglich sein?</span><br><span style="color: #808080;">Seit einem Jahr gebe ich nur noch Einzel- und Zweierstunden, was sowohl meine eigene als auch die Zufriedenheit der Pferde enorm verbessert hat und zusätzlich noch die Trainingseffizienz steigert.</span></p>



<figure class="wp-block-image alignleft wp-image-4861 size-medium"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4736_bk-1-300x200.jpg" alt="Eine Reiterin sitzt auf einem in guter Haltung töltenden Islandpferd." class="wp-image-4861" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4736_bk-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4736_bk-1-400x267.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4736_bk-1.jpg 696w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption class="wp-element-caption">(c) Ingo Rösler</figcaption></figure>



<p><span style="color: #808080;">Grundsatzdiskussionen und hartes „Durchsetzen“ aufgrund von Missverständnissen zwischen Reiterlehrer, Reitschüler und Schulpferd gilt es zu vermeiden, indem möglich präzise und nachvollziehbar unterrichtet wird.</span></p>



<p><span style="color: #808080;">Vielleicht muss man auch nicht jede Reitstunde auf dem Pferd sitzen: Mit einer durchdachten Bodenarbeitsstunde oder bei biomechanisch korrektem Longieren kann auch die Kommunikation mit dem Pferd verbessert werden. Dies verlangt aber Offenheit und Bereitschaft von Reitschüler und Trainer. Theorieunterricht, Interesse am „Warum?“ und Übungen vom Boden helfen dabei, den Sitz der Reitschüler zu verbessern und helfen somit direkt den Schulpferden.&#8220;</span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Schau Dir den Preis an</strong></h2>



<p>Die Ansprüche aus den ersten drei Punkten lassen sich erfüllen – wenn der Preis stimmt! Ein Reitschule, die pro Stunde nicht mehr als 15€ verlangt, kann es nur damit rein rechnerisch nicht finanzieren, ihren Pferden eine ideale Haltung, Korrekturberitt und passendes Equipment zu bieten und noch dazu ihre/n Reitlehrer/-in bezahlen, der/die Dir qualitativ hochwertigen Unterricht gibt. Oder sie schafft es zumindest nicht lange, bevor sie Konkurs geht.</p>



<p>Pferdefreundliche Bedingungen und guter Unterricht haben ihren Wert und auch entsprechend ihren Preis. Wenn Du günstigen Unterricht willst, musst Du in den meisten Fällen Abstriche an den Haltungsbedingungen der Pferde oder an der Qualität des Unterrichts machen (außer Du findest einen wunderbaren Stall, dessen Betreiber nicht davon leben muss &#8211; die sind aber rar gesät). Aber das ist ja nicht Sinn des Reiten Lernens!</p>



<p><strong>Thea:</strong> <span style="color: #808080;">&#8222;Um einmal aufzulisten, was ein gutes Schulpferd im Jahr kostet, bin ich von einem meiner Pferde ausgegangen (Süddeutscher Raum &#8211; natürlich ist es durchaus möglich, dass der Unterhalt in Einzelfällen irgendwo günstiger ist).</span></p>



<p><span style="color: #808080;">Ein charakterlich einwandfreies, gesundes und solide ausgebildetes Islandpferd kostet aktuell in Süddeutschland mindestens 8000€. Meine Pferde stehen auf einem Islandpferdehof mit einer kleinen 150 Meter Ovalbahn und einem Longierzirkel. Sie stehen viel auf der Wiese und werden im Winter 3x am Tag gefüttert, im Sommer 2x am Tag. Gemistet wird zweimal täglich (eine Haltung in Eigenregie ist nur auf den ersten Blick günstiger: Am Ende muss die Arbeit rund um Stall und Pferde ja erledigt werden &#8211; entweder vom Trainer selbst (der in dieser Zeit kein Geld verdient) oder von Angestellten, die Geld kosten). Einstellgebühren können in Süddeutschland aktuell mit 250€ berechnet werden.</span></p>



<p><span style="color: #808080;">Ein Hufbeschlag von 145€ alle acht Wochen fällt natürlich auch ins Gewicht. Dies ist lokal sehr unterschiedlich aber was will man machen, wenn man in einer teureren Gegend lebt? Den Beschlagtermin 2 Wochen nach hinten verschieben um Geld zu sparen ist möglich aber nicht sinnvoll, da sich der Zehenstand der Pferde dann so verändert, dass es zu gesundheitlicher Schädigung kommt.</span></p>



<p><span style="color: #808080;">Was bei diesem Rechenbeispiel nicht berücksichtig wird, ist die Zeit, die der Trainer oder die Trainerin für Ausbildung und Gesunderhalten des Pferdes selbst aufbringt. Auch der Zeitaufwand und Verdienst eines Trainers und Rücklagen oder ein Ausfallrisiko des Schulpferdes wurde hier nicht berücksichtigt.</span></p>



<p><span style="color: #808080;">Rechne ich Unterhalt, Hufschmied, Tierarzt, Equipment und Co zusammen und lege die Kosten auf die Reitstunden um, kostet mich ein Schulpferd pro Reitstunde rund 16€. Nicht einberechnet ist hierbei wie gesagt der Verdienst des Trainers. Reistundenpreise unter 30€ sind also wenig realistisch, wenn die Pferde gut gehalten und ausgebildet werden sollen.&#8220;</span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammengefasst</strong></h2>



<p>Eine Reitschule zu finden, die alle diese Punkte erfüllt, ist gar nicht so einfach – aber es gibt sie! Du musst Dir nur im Klaren sein, dass Du für gute Bedingungen für die Pferde und guten Unterricht keinen „Discounterpreis“ zahlen kannst. Etwas höhere Kosten sollte dir das Wohl der Pferde und davon abhängend auch Deine Sicherheit aber definitiv Wert sein (Und nein, ich bin auch nicht aus reichem Haus, wir haben gespart, damit ich guten Unterricht haben kann und ich bin meinen Eltern bis heute dankbar dafür. Mittlerweile bezahle ich meinen Unterricht selbst und habe mit meiner Reitbeteiligung lieber nur eine teure, aber gute Stunde im Monat als vier billige, die mich nicht weiterbringen).</p>



<p><strong>Thea:</strong> <span style="color: #808080;">&#8222;Als Kunde sollte man nur Reitstunden nehmen, wenn das Wohl des Pferdes an erster Stelle steht. Stehen die Schulpferde auf der Weide? Wirken sie ausgeglichen und freundlich? Laufen die Schulpferde maximal zwei Reitstunden am Tag und werden ausreichend oft Korrektur geritten? Ist das Training der Schulpferde abwechslungsreich? Reagieren die Pferde mit Neugierde und Vertrauen auf den Menschen oder wirken sie müde und „leer“?</span></p>



<p><span style="color: #808080;">Als Reitschüler solltest Du&#8230;</span></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><span style="color: #808080;">die Augen offen halten und dir genug Zeit im Umgang mit dem Schulpferd lassen,</span></li>



<li><span style="color: #808080;">dich für biomechanisch korrektes Reiten und das „Warum?“ hinter den Hilfen interessieren,</span></li>



<li><span style="color: #808080;">dir eine Reitschule suchen, die es wert ist, mehr Geld auszugeben und dafür individuell und in Einzelunterricht oder Kleinstgruppen arbeitet (Aber Vorsicht: auch wenn Du beispielsweise 50€ für eine Reitstunde ausgibst, heißt das nicht zwangsläufig, dass das Schulpferd nicht täglich drei und mehr Reitstunden läuft),</span></li>



<li><span style="color: #808080;">versuchen regelmäßig Reitstunden zu nehmen. Du kannst dann gut an den voran gegangenen Unterricht anknüpfen und Schulpferde haben im besten Fall nicht jede Woche viele neue Personen auf dem Rücken.&#8220;</span></li>
</ul>



<p><strong><a href="https://thearoesler.wordpress.com/">Hier geht es zu Theas Website!</a></strong></p>



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		<title>Trainieren ohne Reitlehrer &#8211; 4 Tipps wie Du erfolgreich alleine trainieren kannst.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2015 17:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Keine Frage: jeder Reiter braucht Reitunterricht. Auch die Profis lassen sich regelmäßig von jemand anderem von außen korrigieren. Man sieht einfach nicht alles und Fehler schleichen sich schnell und unbemerkt ein. Was aber tun, wenn es keinen (guten) Reitlehrer in der Nähe gibt und man auf sich allein gestellt ist? Weil ich momentan leider auch [&#8230;]</p>
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<p>Keine Frage: jeder Reiter braucht Reitunterricht. Auch die Profis lassen sich regelmäßig von jemand anderem von außen korrigieren. Man sieht einfach nicht alles und Fehler schleichen sich schnell und unbemerkt ein.</p>



<p><strong>Was aber tun, wenn es keinen (guten) Reitlehrer in der Nähe gibt und man auf sich allein gestellt ist?</strong></p>



<p>Weil ich momentan leider auch keinen regelmäßigen Reitunterricht habe, möchte ich Dir meine persönlichen Tricks für das Trainieren ohne Reitlehrer mitgeben. Wenn Du noch Anfänger bist rate ich Dir trotzdem dringend einen Reitlehrer zu suchen, zum alleine Trainieren fehlt da oft noch die Erfahrung.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Filme Dich bei der Bodenarbeit oder beim Reiten</strong></h2>



<p><strong>Oft ist das eigene Gefühl trügerisch:</strong> man glaubt, man sitzt gerade und in Wahrheit lehnt man sich nach vorne. Oder man schaut ständig nach unten und merkt es nicht.</p>



<p><strong>Solche Dinge sieht man in einem Video auf den ersten Blick. Als ich das erste Mal eine Aufnahme von mir beim Reiten sah, hatte ich ein paar ganz schöne &#8222;Aha&#8220;-Momente.</strong></p>



<p>Auch bei der Bodenarbeit kann es Dir wahnsinnig weiterhelfen wenn Du danach eine Videoaufnahme von Deiner Einheit anschaust. <strong>Du erkennst viel einfacher wo Deine Fehler lagen, wo Du etwas übersehen hast oder wo Dein Timing vielleicht gerade schlecht war.</strong> Du kannst im Video Dein Pferd komplett und aus einem Winkel sehen, den Du während des Trainings nicht sehen kannst.</p>



<p>Um Deine Einheit aufzunehmen brauchst Du keine teure Kamera. <strong>Ich nutze die <a href="https://herzenspferd.de/produkt/qumox-sj4000-actioncam/" target="_blank" rel="nofollow noopener">QUMOX SJ400 Actioncam</a></strong>*<strong>.</strong> Sie ist ähnlich wie eine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00O32GGTK/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00O32GGTK&amp;linkCode=as2&amp;tag=twoheartsones-21" target="_blank" rel="nofollow noopener">GoPro</a>*, aber viel günstiger. Der Vorteil von solchen Actioncams ist, dass sie im Weitwinkel aufnehmen und Du somit eine größere &#8222;Fläche&#8220; abdeckst. Nimmst Du mit den Handy auf kann es z.B. passieren, dass man große Teile des Platzes &#8211; und somit des Trainings &#8211; nicht sieht.</p>



<p>Zur Kamera gibt es einiges an <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00UA1XC1I/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00UA1XC1I&amp;linkCode=as2&amp;tag=twoheartsones-21" target="_blank" rel="nofollow noopener">Zubehör</a>*, so dass Du sie problemlos an einem Pfosten oder Baum festmachen kannst. Ich stelle meine immer auf einen Zaunpfosten der Platzumrandung. Und als Helmkamera kann man sie auch nutzen und den nächsten Ausritt mitfilmen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Trainiere zusammen mit einer Freundin oder einem Freund</strong></h2>



<p>Ich habe mich eine Zeitlang mit einer guten Freundin zusammengetan und wir haben uns <strong>gegenseitig <a href="https://herzenspferd.de/reiturlaub-island-sitzuebungen/" target="_blank" rel="noopener">Sitzunterricht</a> an der Longe</strong> gegeben. Dazu muss natürlich bei beiden ein gewisses<strong> Grundwissen</strong> da sein, aber es ist nicht zu unterschätzen wie hilfreich diese Art der gegenseitigen Unterstützung sein kann.</p>



<p>Macht euch einen Plan, an was ihr arbeiten wollt und recherchiert, wie es korrekt aussehen muss. <a href="http://fuehlend-reiten.blogspot.de/2015/06/auftakt-foto-strecke-schule-dein-auge.html" target="_blank" rel="noopener">Bei Fühlend-Reiten gibt es zum Beispiel ein paar tolle Artikel zum Thema &#8222;das Auge schulen&#8220;. </a>Es gibt eine ganze Menge toller Bücher und Videos im Netz und noch nie war es so einfach an Wissen zu kommen. Das solltest Du unbedingt nutzen! <a href="https://herzenspferd.de/pferdebuecher-pferdetraining/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a> habe ich schon einmal über meine Lieblingsbücher geschrieben und <a href="https://herzenspferd.de/ressourcen/" target="_blank" rel="noopener">hier</a> gibt es eine ganze Seite mit Lesetipps.</p>



<p>Das gemeinsame Training kann man übrigens auch super damit kombinieren, dass man sich filmt!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Besuche Wochenendkurse</strong></h2>



<p>Es gibt eine ganze Menge toller Trainer und Trainerinnen, die regelmäßig Kurse in Deutschland anbieten. <strong>Wenn regelmäßiger Unterricht nicht möglich ist sind solche Kurse meiner Meinung nach eine super Alternative</strong> &#8211; und teurer als regelmäßiger Unterricht sind sie meistens auch nicht, wenn man nicht jedes Wochenende einen Kurs besucht.</p>



<p>Falls Du nicht zu einem Kurs fahren möchtest kannst Du auch <strong>einen Kurs bei Dir am Stall organisieren.</strong> Dazu musst Du natürlich den Trainer oder die Trainerin anfragen und ein paar Leute sammeln, die (verbindlich!) mitmachen wollen.</p>



<p>Damit Du das meiste aus dem Kurs herausholst, solltest Du zusammen mit dem Trainer oder der Trainerin<strong> einen klaren Plan machen,</strong> an was Du arbeiten möchtest. <strong>Konzentriere Dich dann auch wirklich darauf und versuche nicht tausend Dinge &#8222;abzuarbeiten&#8220;. Besser Du lernst eine Sache richtig, als zehn &#8222;nur so halb&#8220;.</strong></p>



<p>Das wichtigste ist aber die Zeit nach dem Kurs: <strong>dann musst Du dran bleiben und weiterarbeiten!</strong> Deshalb solltest Du schon während des Kurses aufschreiben welche Ratschläge und Tipps der Trainer oder die Trainerin Dir gibt und an was Du arbeiten musst. Tust Du das nicht ist es meist schnell wieder vergessen.</p>



<p>Hast Du die wichtigsten Dinge aufgeschrieben kannst Du Dir &#8211; wieder zu Hause &#8211; dann auch Deine Freundin schnappen und ihr sagen, worauf sie bei eurem nächsten gemeinsamen Training achten muss.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Nutze die technischen Möglichkeiten</strong></h2>



<p>Gerade startet die Kickstarter-Kampagne von Equisense, die damit die Herstellung des <a href="http://equisense.com/de/?code=oxuInZ" target="_blank" rel="nofollow noopener">Balios-Sensors</a> finanzieren wollen, mit dem Du das Training und die Gesundheit Deines Pferdes überwachen kannst.</p>



<p>Der Sensor wird am Sattelgurt festgemacht und <strong>analysiert die Bewegungen Deines Pferdes.</strong> Du kannst <strong>Trainingsziele</strong> festlegen und nach dem Reiten auf Deinem Smartphone kontrollieren. <strong>Der Sensor zeigt zum Beispiel an:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wie lange Du in jeder Gangart geritten bist</li>



<li>wie lange Du auf jeder Hand geritten bist</li>



<li>die Fitness Deines Pferdes</li>



<li>Taktunreinheiten und Lahmheiten</li>



<li>Schrittlänge, Raumgriff, Takt</li>



<li>Schnelligkeit, gerittene Strecke, Dauer im Rechts- oder Linksgalopp</li>



<li>Sprunghöhe</li>



<li>und vieles mehr &#8230;</li>
</ul>



<p>Du kannst alle diese Daten und Deine Trainingspläne auch mit Tierarzt, Reitlehrer oder Reitbeteiligung teilen.</p>



<p><strong>Ich bin durchaus kritisch, was den ständigen Einsatz von Smartphones angeht und bin eigentlich froh, wenn ich beim Pferd mal &#8222;Smartphone-freie&#8220; Zeit habe. Aber die Möglichkeiten des Balios-Sensors klingen absolut klasse. In Kombination mit Pferdewissen und gesundem Menschenverstand kann der Sensor sicher vielen Reitern unheimlich weiterhelfen &#8211; gerade wenn kein Trainer vor Ort ist.</strong></p>



<p>Ich werde mir auf jeden Fall einen vorbestellen und dann hier darüber berichten, falls euch das interessiert.</p>



<p>Der Sensor muss erst noch finanziert werden, es ist also noch nicht sicher, dass er wirklich hergestellt wird. <a href="https://www.kickstarter.com/projects/903997910/balios-a-wearable-connecting-rider-and-horse/comments" target="_blank" rel="nofollow noopener">Wenn Du das Equisense-Team unterstützen möchtest findest Du hier die Kickstarter-Kampagne.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Alleine zu trainieren ist zwar nicht immer ideal, aber manchmal eben einfach die einzige Möglichkeit.</p>



<p><strong>Wenn Du ein bisschen einfallsreich bist, Dir einen Plan machst und Dich an die oben beschriebenen Empfehlungen hälst, solltest Du auch alleine mit Deinem Pferd weiterkommen.</strong></p>



<p>Ich glaube in den nächsten Jahren wird sich in diesem Bereich auch noch einiges tun. Technische Neuerungen wie der <a href="http://equisense.com/de/?code=oxuInZ" target="_blank" rel="nofollow noopener">Balios Sensor</a> sind nur eine Sache &#8211; einige Trainer bieten mittlerweile schon Skype-Sessions oder Videoanalyse an (Du schickst ein Video von Deinem Training und der Trainer gibt Dir sein Feedback). Ich bin sehr gespannt wo die Reise hingeht &#8211; zum Wohle unserer Pferde.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Trainierst Du alleine? Wie gehst Du vor? Vielleicht hast Du ja noch ein paar Tipps für uns? Ich freue mich über Deine Meinung in den Kommentaren!</strong></h4>



<p>*Dieser Artikel wurde von Equisense in Auftrag gegeben – herzlichen Dank dafür. Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!*<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d263d3d70de84104bbf0987ab6f2cafd" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/d263d3d70de84104bbf0987ab6f2cafd" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/trainieren-ohne-reitlehrer/">Trainieren ohne Reitlehrer &#8211; 4 Tipps wie Du erfolgreich alleine trainieren kannst.</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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		<title>Einen guten Reitlehrer finden: meine Checkliste!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2015 13:50:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Dressur]]></category>
		<category><![CDATA[Reitlehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Reitunterricht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein guter Reitlehrer oder eine gute Reitlehrerin ist mehr als Gold wert und unersetzlich wenn Du ein guter Reiter werden willst. Du kannst so viel theoretisches Wissen ansammeln wie Du möchtest – einen Reitlehrer vor Ort ersetzt das trotzdem nicht. Kein Buch, kein Video und kein Blog (auch nicht dieser hier) kann die individuelle Hilfe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein guter Reitlehrer oder eine gute Reitlehrerin ist mehr als Gold wert und unersetzlich wenn Du ein guter Reiter werden willst. Du kannst so viel theoretisches Wissen ansammeln wie Du möchtest – einen Reitlehrer vor Ort ersetzt das trotzdem nicht. <strong>Kein Buch, kein Video und kein Blog (auch nicht dieser hier) kann die individuelle Hilfe durch einen Fachmann oder eine Fachfrau ersetzen.</strong></p>



<p>Leider ist es gar nicht so einfach einen guten Reitlehrer zu finden. Vor allem wenn Du selbst noch wenig Reit- und Pferdeerfahrung hast ist es schwer, einzuschätzen ob der Reitlehrer gut oder schlecht ist.</p>



<p>Weil mich immer wieder Leser danach fragen, woran man denn einen guten Reitlehrer oder eine gute Reitlehrerin erkennt, fasse ich hier einmal meine – ganz persönliche – Checkliste zusammen. Es ist natürlich eine Wunschliste, wenn man bei dem einen oder anderen Punkt Abstriche machen muss ist das auch kein Weltuntergang. Jeder mmuss seine Prioritäten selbst festlegen.</p>



<p>(Ich benutze im folgenden Text nur die männliche Variante von Reitlehrer, einfach weil es mich beim Schreiben und Lesen nervt immer beide Gechlechterformen angeben zu müssen. Liebe Mädels, ich will euch also nicht diskriminieren, es ist einfach nur Bequemlichkeit!)</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Checkliste für einen guten Reitlehrer</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Reitlehrer nimmt sich Zeit alles zu erklären und lässt auch Nachfragen zu</strong></h3>



<p>Ein guter Reitlehrer lässt Dich niemals mit Deinen Fragen allein. Er nimmt sich die Zeit sicherzugehen, dass Du alles verstanden hast und erklärt das „Warum“ hinter dem, was Du tun sollst.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt regelmäßige Sitzschulungen</strong></h3>



<p>Der Sitz ist die wichtigste Hilfe des Reiters. Deshalb sollte ein guter Reitlehrer regelmäßige <a href="https://herzenspferd.de/reiturlaub-island-sitzuebungen/" target="_blank" rel="noopener">Sitzstunden</a> anbieten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt regelmäßige Theorieeinheiten</strong></h3>



<p>Beim Reiten müssen Theorie und Praxis Hand in Hand gehen. Um verstehen zu können, was Du auf dem Pferd tust ist es essentiell die Theorie dahinter zu kennen und zu verstehen. Ein guter Reitlehrer gibt nicht nur Unterricht auf dem Pferd, sondern legt Wert auf regelmäßige Theoriestunden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Reitlehrer ist geduldig und einfühlsam</strong></h3>



<p>Die Zeiten, in denen man vom Reitlehrer angeschrien wird sollten endgültig vorbei sein. Wir sind nicht mehr beim Militär und jeder sollte wissen, dass man unter Stress schlechter lernt. Ein guter Reitlehrer bleibt ruhig und geduldig.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn etwas nicht funktioniert hat der Reitlehrer eine alternative Herangehensweise parat</strong></h3>



<p>Jeder Reiter und jedes Pferd hat seine eigenen individuellen Probleme. Eine Methode, die bei den Einen funktioniert ist bei den Anderen möglicherweise genau falsch. Deshalb sollte ein guter Reitlehrer unbedingt mehrere „Wege zum Ziel“ kennen und den passenden auswählen. Auf einer Methode zu beharren, die offensichtlich nicht funktioniert, ist in meinen Augen eines der schlechtesten Dinge, die ein Reitlehrer tun kann. Das führt nur zu Frust bei allen Beteiligten (ich spreche da aus Erfahrung).</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Aufmerksamkeit des Reitlehrers liegt immer bei dem/den Schüler/n</strong></h3>



<p>Wenn der Reitlehrer Unterricht gibt sollte er nur in Notfällen unterbrechen. Telefonieren, Gespräche an der Bande oder nebenher Rauchen sind für mich Tabu.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Reitlehrer geht gut und gewaltfrei mit den Pferden um</strong></h3>



<p>Jemand, der Gewalt einsetzt hat in meinen Augen in diesem Job nichts verloren. Ein guter Reitlehrer setzt nicht nur selbst keine Gewalt ein, er unterrichtet auch seine Schüler im sanften und fairen Umgang mit den Pferden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Pferde werden artgerecht gehalten</strong></h3>



<p>Das bedeutet mindestens eine helle, luftige Paddockbox mit regelmäßigem Weidegang und Kontakt zu anderen Pferden. Man kann nun argumentieren, dass ein angestellter Reitlehrer wenig Einfluss auf die Haltung der Pferde hat. Ein Reitlehrer, dem das Wohl der Pferde am Herzen liegt, wird aber in der Regel nicht lange an einem Stall arbeiten, in dem es ihnen offensichtlich schlecht geht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Unterricht kommt ohne Hilfszügel aus</strong></h3>



<p>Leider sieht man immer noch viele <a href="https://herzenspferd.de/hilfszuegel-wirkung/" target="_blank" rel="noopener">Hilfszügel </a>– gerade auch Schlaufzügel – im Anfängerunterricht. Mit solchen Hilfsmitteln in unerfahrenen Händen kann man den Pferden sehr viel Schaden zufügen. Ein guter Reitlehrer kann seinen Schülern feines und faires Reiten ohne solche Hilfsmittel beibringen. (Einzige Ausnahme: bei einer Sitzschule für Anfänger können Ausbinder Sinn machen – aber dann bitte korrekt und nicht zu eng verschnallt und nur für kurze Zeit)</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Unterricht ist vielseitig</strong></h3>



<p>Es gibt rund ums Pferd und Reiten sehr viel zu lernen – das sollte sich auch im Unterricht wiederspiegeln. Nicht nur Dressur, sondern auch Springen, Signalreiten, Handpferdereiten, <a href="https://herzenspferd.de/bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">Bodenarbeit</a>, Trailreiten, etc. sollte auf dem Plan stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Reitlehrer fordert ohne zu überfordern</strong></h3>



<p>Du und Dein Pferd sollt euch weiterentwickeln, dazu nehmt ihr schließlich Unterricht. Ein guter Reitlehrer schafft es, euch in eurer Entwicklung zu unterstützen und den nötigen &#8222;Schubs&#8220; zu geben ohne euch dabei zu überfordern und zu viel zu verlangen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Wohl des Pferdes steht immer im Vordergrund</strong></h3>



<p>Ein guter Reitlehrer handelt immer zu 100% im Sinne des Pferdes. Keine schnelle Lösung, keine Turnierschleife und keine &#8222;Abkürzung&#8220; ist es wert, bei diesem Punkt Kompromisse einzugehen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Einen guten Reitlehrer finden &#8211; so geht&#8217;s</strong></h2>



<p>Leider ist das oft gar nicht so einfach, besonders weil man für regelmäßigen Unterricht an einen bestimmten Ort und seinen Umkreis gebunden ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Empfehlung von Freunden und Bekannten</strong></h3>



<p>Wie ich finde eine der besten Methoden. Du kennst jemanden, der regelmäßig Unterricht nimmt? Dann frag ihn, ob er seinen Reitlehrer weiterempfehlen würde und warum. Vielleicht kannst Du ja sogar mal als Zuschauer zu einer Reitstunde mitkommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Empfehlungen über soziale Netzwerke wie Facebook</strong></h3>



<p>Hier kannst Du besonders viele Leute erreichen und mehr Tipps bekommen als nur im Bekanntenkreis. Der Nachteil: Du weißt nicht, ob alle Aussagen über Reitlehrer so stimmen. Es macht also durchaus Sinn, ein bisschen über die empfohlenen Reitlehrer zu recherchieren und natürlich auch mal eine Probestunde zu nehmen, falls möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Recherche im Internet auf Trainerwebsites</strong></h3>



<p>Viele bekanntere Trainer haben mittlerweile ihre eigene Website mit ihrer Unterrichts- oder Trainingsphilosophie. Manche schreiben Blogs oder veröffentlichen Videos. Hier kannst Du schon im Vorfeld überprüfen, ob Dir die Herangehensweise des Trainers gefällt oder nicht.</p>



<p><strong>Es gibt aber auch viele gute Reitlehrer, die keinen „großen Namen“ haben, die sollte man nicht ausschließen!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wenn Du niemanden in Deiner Umgebung findest: besuche Kurse</strong></h3>



<p>Ich kenne das Problem, dass es im näheren Umkreis niemanden gibt, bei dem man regelmäßig Unterricht nehmen könnte oder möchte. Deshalb besuche ich übers Jahr verteilt mehrere Kurse. Es ist natürlich nicht das selbe, wie regelmäßiger Unterricht, aber definitiv besser als gar nichts. Für Anfänger ist es jedoch eher nicht zu empfehlen, da hier oft die Erfahrung fehlt um zwischen den Kursen alleine weiterzuarbeiten.</p>



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<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/c1681ab96b7347e28cc8343d7b36b29c" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>
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		<title>7 Tipps für ältere Reitanfänger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 10:56:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Anfänger]]></category>
		<category><![CDATA[Erwachsene]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Reitlehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Reitunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[Späteinsteiger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich würde ja so gerne auch reiten können. Aber mit 40 bin ich einfach zu alt um das noch zu lernen. Und dann mit diesen ganzen jungen Mädels&#8230;&#8220; Den Satz habe ich schon öfter gehört. Und es ist auch wirklich so: die meisten Reiter fangen schon im Kindesalter mit dem Reiten an. Man lernt als [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Ich würde ja so gerne auch reiten können. Aber mit 40 bin ich einfach zu alt um das noch zu lernen. Und dann mit diesen ganzen jungen Mädels&#8230;&#8220;</p>



<p>Den Satz habe ich schon öfter gehört.</p>



<p>Und es ist auch wirklich so: die meisten Reiter fangen schon im Kindesalter mit dem Reiten an. Man lernt als Kind schneller, man ist beweglicher und macht sich nicht so viele Gedanken und Sorgen.</p>



<p><strong>Trotzdem bin ich der Meinung: Zum Reiten Lernen ist man nie zu alt, solange man noch körperlich fit genug ist! Wenn Du wirklich reiten möchtest, sollte das Alter dich auf keinen Fall abhalten!</strong></p>



<p><a href="http://www.dailymail.co.uk/femail/article-3032105/The-Queen-makes-sunshine-trot-Windsor-Great-Park-leaves-riding-hat-home-again.html" target="_blank" rel="noopener">Schau dir nur mal die Queen an, die ist noch mit 88 auf ihrem Pony durch den Windsor Park geritten!</a></p>



<p>Weil unter meinen Lesern einige Späteinsteiger dabei sind, möchte ich hier mal meine Tipps zusammenfassen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wann Du besser nicht reiten solltest</strong></h2>



<p>So sehr ich davon überzeugt bin, dass man auch als Erwachsener noch reiten (lernen) kann, möchte ich doch nicht leugnen, dass es Umstände gibt, unter denen man besser nicht reitet.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Du hast größere körperliche/gesundheitliche Probleme.</strong> Zum Reiten solltest Du eine gewisse Grundfitness mitbringen. Wenn die nicht vorhanden ist, wirst Du ein Pferd nicht gesund reiten können und auch Dir selbst keinen Gefallen tun. Am Besten sprichst Du Deine Reitwünsche mal mit Deinem Arzt ab, denn das ist wieder eine ganz individuelle Sache. Bei manchen Rückenbeschwerden zum Beispiel kann Reiten nämlich auch helfen. Wenn Du nicht reiten kannst, aber trotzdem mit Pferden arbeiten möchtest, denke doch mal über Bodenarbeit, Freiheitsdressur oder zirzensische Lektionen nach. <a href="https://herzenspferd.de/alternativen-zum-reiten-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">Man kann mit Pferden so viel anderes tun als reiten!</a></li>



<li><strong>Du bist sehr unsicher und/oder hast Angst.</strong> Es ist normal, am Anfang ein mulmiges Gefühl zu haben. Das sollte sich aber mit steigender Erfahrung erldigen. Wenn Du nach einiger Zeit immer noch Angst hast solltest Du Dir überlegen ob Reiten wirklich etwas für Dich ist. Wenn wir mit Angst im Sattel sitzen merkt das Pferd das auch und wird selbst schreckhaft und ängstlich &#8211; ein Teufelskreis der schnell zu Unfällen führen kann.</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das trifft nicht auf Dich zu? Super! Dann gibt es nun die Tipps:</strong></h2>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1.</strong> <strong>Such Dir einen guten Reitlehrer/Stall</strong></h2>



<p>Das gilt natürlich für jeden Reitanfänger, ich möchte es aber trotzdem nicht unerwähnt lassen.</p>



<p>Ein guter Stall muss meiner Meinung nach folgende Punkte erfüllen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die (Schul-)Pferde stehen nicht rund um die Uhr in der Box, sondern haben</strong> <strong>Koppelgang und stehen idealerweise im Offenstall.</strong> Pferde, die genügend Bewegung und Kontakt zu Artgenossen haben, sind ausgeglichener. Das ist besonders für Reitanfänger wichtig, da niemand auf einem Pulverfass sitzen möchte, dass sich nur ein paar wenige Stunden am Tag bewegen darf. Gerade als älterer Reiter möchte und sollte man Stürze natürlich möglichst vermeiden.</li>



<li><strong>Es wird nicht mit Ausbindern geritten.</strong> An manchen Ställen wird das Pferd bei der Sitzschule an der Longe ausgebunden, damit Anfänger das Sitzen besser lernen können. Ich habe da sehr zwiespältige Gefühle: einerseits bin ich gegen den Einsatz von Hilfszügeln, andererseits verstehe ich natürlich, dass ein Anfänger es schwer hat auf einem Pferd sitzen zu lernen, was den Rücken wegdrückt und nicht versammelt geht. Ein ziemliches Dilemma, das Du für Dich selbst entscheiden musst. (Ich habe es übrigens ohne Ausbinder gelernt &#8211; war da aber gerade mal 4 Jahre alt, da fällt einem das noch leichter)</li>



<li><strong>Die Schulpferde machen einen gesunden Eindruck:</strong> das Fell glänzt (kann im Offenstall aber auch mal matschig sein), sie sind nicht abgemagert, wenn man auf sie zugeht reagieren sie freundlich und neugierig.</li>



<li><strong>Die Gruppen in der Reitstunde sollten nicht zu groß sein</strong> &#8211; mein absolutes Maximum und Obergrenze sind 6 Reiter. 4 sind besser. Und in den Anfängerstunden sollten es noch weniger sein.</li>



<li><strong>Der Reitlehrer/die Reitlehrerin sollte ruhig und höflich bleiben.</strong> Die herumbrüllenden Reitlehrer meiner Anfangszeit sollten der Vergangenheit angehören, diese Vorgehensweise hilft niemandem!</li>



<li><strong>Der Reitlehrer/die Reitlehrerin sollte Fragen beantworten (können).</strong> Zum Reiten gehört auch die entsprechende Theorie!</li>
</ul>



<p>Natürlich gibt es noch weitere Punkte. Aber ich denke, die, die ich genannt habe, sind auch für einen Anfänger zu erkennen, alles weitere kommt dann wenn das Wissen und die Erfahrung steigt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Nimm am Anfang Einzelunterricht und frage später nach einer Gruppe in Deinem Alter</strong></h2>



<p>Viele Leute, die spät mit dem Reiten anfangen, wollen verständlicherweise nicht mit den ganzen pubertierenden Mädels reiten lernen.</p>



<p>Das kannst Du ganz gut umgehen, indem Du am Anfang erst mal Einzelunterricht nimmst. Das macht lerntechnisch gesehen sowieso am meisten Sinn.</p>



<p>Danach kannst Du Deinen Reitlehrer fragen, ob es eine Gruppe mit älteren Reitern gibt in der Du mitreiten kannst. In vielen größeren Ställen gibt es diese Gruppen. <strong>Es gibt auch Ställe die speziell für Späteinsteiger Unterricht anbieten &#8211; Frage einfach mal bei den Vereinen in Deiner Nähe nach.</strong></p>



<p>Und wenn nicht, kannst Du schon ein bisschen was, wenn Du zu den jungen Mädels musst. Außerdem kann es gar nicht so schlecht sein und es entstehen nette Freundschaften. <strong>Ich bin mein Leben lang in sehr gemischten Gruppen geritten und es war immer großartig!</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Stelle Fragen und sei kritisch</strong></h2>



<p>Frage, sobald Du etwas nicht verstehst oder genauer erklärt bekommen magst! Dazu gehört auch, dass Du selbst mitdenkst und auch mal kritische Fragen stellst. Reiten hat viel mit Gefühl zu tun, wenn sich etwas für Dich nicht richtig anfühlt darfst Du das sagen.</p>



<p>Du bist eine erwachsene Frau oder ein erwachsener Mann und stehst mit beiden Beinen im Leben. Da solltest Du Dich auf keinen Fall schämen Fragen zu stellen.</p>



<p>Wenn Dein Reitlehrer patzig wird solltest Du den Reitlehrer wechseln &#8211; immerhin bezahlst Du ihn, dann soll er auch Deine Fragen beantworten.</p>



<p><strong>(Natürlich solltest Du nicht so viel fragen, dass der Unterricht permanent unterbrochen wird. Sprich Deinen Reitlehrer dann nach der Stunde an, vielleicht ist er bereit mal eine Theoriestunde anzubieten.)</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Lese Fachbücher, Blogs, schaue Lehrvideos</strong></h2>



<p>Auch hier wieder ein Tipp, der eigentlich für alle Reiter gilt.</p>



<p>Du hast den Vorteil, dass Dir wirklich viele Informationsquellen zur Verfügung stehen. Als ich anfing zu reiten lag das Internet erst in den Anfängen&#8230;</p>



<p><strong>Dabei solltest Du auch hier immer kritisch bleiben und Dir Deine eigene Meinung bilden. Gerade auf Blogs (wie diesem hier) werden vorwiegend persönliche Erfahrungen weitergegeben. Die können gut sein, oder aber auch für Dich und Dein Pferd nicht passend. Jedes Pferd-Reiter-Paar muss individuelle Lösungen finden. Ein Blog kann immer nur Anregung und Denkanstoß sein.</strong></p>



<p>Einige meiner Lieblingsbücher und Lieblingsblogs findest Du auf meiner <a href="https://herzenspferd.de/beste-pferdebuecher/" target="_blank" rel="noopener">Lesetipps-Seite.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Verlange regelmäßige Sitzschulungen</strong></h2>



<p>In einem guten Reitstall wirst Du die sowieso bekommen. Aber es gibt immer noch einige Reitlehrer, die das nicht von sich aus machen, warum auch immer.</p>



<p>Ein guter Sitz ist das A und O beim Reiten. Wenn Du richtig reiten lernen willst kommst Du um regelmäßige Sitzschulungen nicht herum.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Treibe Sport neben dem Reiten um Dich fit und beweglich zu halten</strong></h2>



<p>Ich mache Yoga, gehe regelmäßig Joggen und mache Krafttraining. (Ja, ich bin ein Sport-Freak 😉 )</p>



<p>Ganz so viel muss es nicht sein, schon eine halbe Stunde Stretching jeden zweiten Tag kann sehr viel bewirken. Ohne Beweglichkeit, Körperspannung und Koordination wird es sehr schwer ein guter Reiter zu werden.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Denke nicht zu viel nach</strong></h2>



<p>Mach Dich nicht verrückt! Du wirst es lernen.</p>



<p>Genieße die Zeit mit dem Pferd und lass den Anspruch an Perfektion hinter Dir!</p>



<p>Nun musst Du nur noch den ersten Schritt tun.</p>





<p><strong>Bist Du Späteinsteiger? Womit hast Du Probleme? Oder klappt alles gut bei Dir? Erzähl doch mal von Deinen Erfahrungen!</strong><img loading="lazy" decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/3d66a05e84f14b239d28f8474c3e9802" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/3d66a05e84f14b239d28f8474c3e9802" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
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		<item>
		<title>Warum &#8222;Kreuz anspannen&#8220; Schwachsinn ist und was Du wirklich tun solltest</title>
		<link>https://herzenspferd.de/reiten-kreuzhilfen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2015 12:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
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		<category><![CDATA[Becken]]></category>
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		<category><![CDATA[Kreuzhilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Reitlehrer]]></category>
		<category><![CDATA[Tölt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Kreuz ran!&#8220; Immer wieder eine beliebte Anweisung vom Reitlehrer. Aber was soll dieses mysteriöse &#8222;Kreuz ran&#8220; denn überhaupt sein? So richtig logisch erklärt hat mir das lange Zeit niemand. Also habe ich versucht meinen Rücken anzuspannen &#8211; mit dem Ergebnis, dass ich ein Hohlkreuz gemacht oder mich total verkrampft habe. Nicht wirklich Sinn der Sache. [&#8230;]</p>
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<p><strong>&#8222;Kreuz ran!&#8220;</strong></p>



<p>Immer wieder eine beliebte Anweisung vom Reitlehrer.</p>



<p><strong>Aber was soll dieses mysteriöse &#8222;Kreuz ran&#8220; denn überhaupt sein?</strong></p>



<p>So richtig logisch erklärt hat mir das lange Zeit niemand. Also habe ich versucht meinen Rücken anzuspannen &#8211; mit dem Ergebnis, dass ich ein Hohlkreuz gemacht oder mich total verkrampft habe. Nicht wirklich Sinn der Sache.</p>



<p>Dabei kann es so einfach sein. Bei einem Kurs vor einigen Jahren kam dann endlich etwas Licht ins Dunkel.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>So geht es richtig</strong></h2>



<p>Die Anweisung &#8222;Kreuz anspannen&#8220; ist einfach unglücklich gewählt. Tatsächlich solltest Du <strong>Dein Becken nach hinten abkippen</strong>. Dadurch schiebst Du Deine Gesäßknochen nach vorne und tiefer in den Sattel und streckst Deine Rücken- und Lendenmuskulatur.</p>



<p><strong>Stell Dir vor Dein Becken ist eine mit Wasser gefüllte Schale.</strong> Normalerweise solltest Du es so gerade halten, dass das Wasser nicht herausschwappt. Beim Befehl &#8222;Kreuz ran&#8220; spannst Du Deine Bauchmuskeln an und kippst das Becken minimal nach hinten, so dass das Wasser nach hinten auskippt.</p>



<p><strong>Eigentlich müsste es also &#8222;Becken ran&#8220; heißen.</strong></p>



<p>Du kannst das prima üben, indem Du Dich auf einen Stuhl setzt und Deine Hände unter die Gesäßknochen schiebst. <strong>Stell Dir vor, Du möchtest Deine Hände mit Deinen Gesäßknochen etwas nach vorne schieben.</strong> Wenn Du jetzt das Becken abkippst, wirst Du verstärkten Druck auf Deine Hände spüren. Genau das sollst Du dann auch im Sattel machen.</p>



<p>Und wie immer: locker bleiben und <a href="http://360gradpferd.de/2015/03/11/die-anspannung-einfach-wegatmen-2/">weiteratmen.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Fehler</strong></h2>



<p>Wichtig ist, dass Du Deine Oberschenkel <strong>nicht</strong> anspannst, sondern locker lässt. Ansonsten hebst Du Dich quasi aus dem Sattel heraus und die Hilfen kommen nicht an.</p>



<p>Dein <strong>Oberkörper sollte immer gerade bleiben,</strong> pass auf, dass Du nicht ins Hohlkreuz kommst oder den oberen Rücken rund machst und die Schultern hängen lässt. Viele Reiter lehnen sich vermehrt zurück, wenn sie das Becken vorschieben. Das solltest Du auch vermeiden.</p>



<p>Am Besten schaut Dir jemand beim Üben zu und korrigiert Dich, oft fehlt das nötige Körpergefühl um die eigenen Fehler zu spüren.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wozu &#8222;Kreuzhilfen&#8220;?</strong></h2>



<p>Die Kreuzhilfen sind &#8211; wenn auch missverständlich benannt &#8211; unheimlich wichtig beim Reiten.</p>



<p>Wenn Du Dein Becken abkippst und im Bauch locker bleibst, animierst Du auch Dein Pferd dazu sein Becken zu kippen und es wird sich mehr <a href="https://herzenspferd.de/versammlung-pferd/">versammeln</a> (und verlangsamen). Je nach Zügel- und Schenkelhilfen werden seine Schritte getragener.</p>



<p>Wenn Du gegen die Bewegung des Pferdes sitzt (dein Becken kipp und Dein Bauch spannt sich an), bremst Du es ab oder parierst es sogar durch. Bei den meisten Pferden brauchst Du dann nur noch sehr wenig bis gar keine Zügelhilfe um anzuhalten. Besonders bei Pferden die hart im Maul sind, habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sie so sehr stressfrei und ohne Ziehen am Zügel durchparieren kann.</p>



<p>Auch für die Gangpferdereiter sind die Kreuzhilfen sehr wichtig. Um ein Pferd auch mit minimalen Zügelhilfen <a href="https://herzenspferd.de/toelt-hilfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf den Tölt vorzubereiten und im Tölt zu halten</a> sind die Kreuzhilfen unerlässlich.</p>



<p><strong>Wie bei allen Hilfen gilt auch hier: nicht durchgehend, sondern nur wenn nötig einsetzen, sonst stumpft das Pferd ab!</strong></p>





<p><strong><em>Wie hat Dir Dein Reitlehrer die Kreuzhilfen erklärt?</em> </strong><br><!-- Begin MailChimp Signup Form --></p>



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