<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Umgang Archive - Herzenspferd</title>
	<atom:link href="https://herzenspferd.de/tag/umgang/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://herzenspferd.de/tag/umgang/</link>
	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2023 16:43:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-herzenspferd-2022-Logo-3-32x32.png</url>
	<title>Umgang Archive - Herzenspferd</title>
	<link>https://herzenspferd.de/tag/umgang/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>17 Tipps für mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Pferd</title>
		<link>https://herzenspferd.de/sicherheit-umgang-pferd/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/sicherheit-umgang-pferd/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://herzenspferd.de/?p=6780</guid>

					<description><![CDATA[<p>Pferde sind generell freundliche Tiere und wollen ihren Menschen nicht weh tun. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass man es bei einem Pferd mit einem großen und schweren Fluchttier zu tun hat, das einen verletzten kann &#8211; auch wenn es das nicht möchte. Hufe auf den Zehen, durch den Strick verbrannte Hände oder das Abstreifen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/sicherheit-umgang-pferd/">17 Tipps für mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Pferd</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Pferde sind generell freundliche Tiere und wollen ihren Menschen nicht weh tun. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass man es bei einem Pferd mit einem großen und schweren Fluchttier zu tun hat, das einen verletzten kann &#8211; auch wenn es das nicht möchte. Hufe auf den Zehen, durch den Strick verbrannte Hände oder das Abstreifen an der Boxentür hat wohl jede/r Pferdebesitzer/in mal erlebt. Das muss aber nicht sein!</p>



<p>Wie Du mit Deinem Pferd möglichst sicher umgehst und Unfälle vermeidest, erzähle ich im Video (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst):</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;00da50717f2f93d59edd0970becbcf26&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;06b274f9857320a8592125af089af37d&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/herzenspferd.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/00da50717f2f93d59edd0970becbcf26-06b274f9857320a8592125af089af37d.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;18 Tipps f\u00fcr mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Pferd!&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.29629629629629761211617733351886272430419921875}" title="18 Tipps für mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Pferd!" width="1080" height="608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/l-yhRryFSa8?feature=oembed" consent-required="259520" consent-by="services" consent-id="259521" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/l-yhRryFSa8?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Das Pferd erziehen</strong></h2>



<p>Erziehung ist ein absoluter Grundpfeiler der sicheren Interaktion zwischen Pferd und Mensch. Unarten wie Beißen, Treten, Losreißen und Rempeln sollten sich gar nicht erst festsetzen, denn hat das Pferd sie mal erlernt, sind sie oft nur schwer wieder loszuwerden. </p>



<p>Dabei muss Erziehung nicht mal streng und autoritär sein, es reicht normalerweise ein konsequentes Setzen von klaren Regeln im Umgang und gegenseitiger Respekt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Führtraining</strong></h2>



<p>Führtraining ist auch ein Teil der Erziehung, trotzem ist es für mich nochmal eine eigene Erwähnung wert. Viele unangenehme und potenziell gefährliche Situationen lassen sich vermeiden, wenn das Pferd sich gut führen lässt und auf seinen Menschen achtet.</p>



<p>Ich möchte beim Führen, dass das Pferd auf Fingerzeig oder Körpersprache losläuft, stehen bleibt, rückwärts geht und ich es problemlos auf beiden Seiten, hinter und vor mir führen kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man durch enge Gänge oder Türen geht (schonmal mit einem Pferd zu tun gehabt, das sich gleichzeitig durch die Boxentür quetscht? Sehr unangenehm!). </p>



<p>Genauso möchte ich, dass es mir beim Wanderritt auf engen Pfaden nicht in die Hacken tritt oder ich es ständig hinter mir herziehen muss.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Handschuhe tragen</strong></h2>



<p>Habe ich einen Führstrick, ein Rope oder eine Longe in der Hand, trage ich Handschuhe. Es kann auch beim bravsten Pferd passieren, dass es sich erschrickt und einen Satz zur Seite macht &#8211; und wenn einem dann der Strick durch die nackten Finger rutscht, hat man schneller die Hand verbrannt als man loslassen kann.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Strick/Longe richtig halten</strong></h2>



<p>Den Strick oder die Longe sollte man nie um die Hand, den Arm oder die Hüfte wickeln, sondern immer so halten, dass man ihn problemlos loslassen kann. Springt das Pferd weg und wickelt sich der Strick um die Hand, können üble Quetschungen die Folge sein.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Pferd nicht nur am Halfter führen</strong></h2>



<p>Wer kennt es nicht, das Halfter ist da, der Strick aber nicht zu finden. Und dann denkt man sich, man könnte das Pferd doch schnell einfach nur mit der Hand im Halfter auf die Koppel führen. Das kann viele Male gut gehen, aber auch hier besteht die Gefahr, dass man mit den Fingern im Halfter hängen bleibt, wenn das Pferd einen Satz zur Seite macht oder sich losreißen will. Wer seine Finger behalten will, sollte dann doch besser nach einem Strick suchen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Beweg Dich beim Führen zwischen Deinem Pferd und der Gefahr</strong></h2>



<p>Beim Führen achte ich immer darauf, dass ich nicht im Fluchtweg meines Pferdes laufe. Das heißt wenn ich an einer Kuhkoppel vorbeigehe und mein Pferd hat Angst vor Kühen, laufe ich zwischen den Kühen und meinem Pferd. Das gibt ihm einerseits Sicherheit und andererseits springt es nicht auf mich drauf, wenn es sich vor den Kühen erschrickt (Selbstverständlich sollte man zusätzlich daran arbeiten dem Pferd die Angst vor den Kühen zu nehmen).</p>



<p>Auch an der Straße laufe ich so, dass ich zwischen meinem Pferd und den Autos bin.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Drehe Dein Pferd am Weidetor um</strong></h2>



<p>Eine sehr alte Regel, aber durchaus hilfreich: Wenn Du Dein Pferd auf die Koppel bringst, dann drehe es zu Dir und dem Tor um, bevor Du es loslässt. Dann hast Du ausreichend Zeit etwas Platz zu machen, wenn Dein Pferd dazu neigt wild buckelnd auf die Koppel zu rennen. Üblicherweise sollte Dein Pferd Dich auch da nicht treten, weil es weiß wo Du stehst und wie seine Reichweite ist, aber man weiß ja nie.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Binde Dein Pferd nur an sicheren Stellen an</strong></h2>



<p>Sicher bedeutet hier vor allem Anbindestellen, die das Pferd nicht abreißen kann. Boxentüren, wackelige Zäune und dünne Äste sind meistens keine gute Idee. Wer schonmal ein panisches Pferd gesehen hat, das einen halben Zaun hinter sich herzieht, wird seine Anbindeplätze in Zukunft sehr sorgfältig aussuchen.</p>



<p>Sicher bedeutet auch, dass Dein Pferd sich nicht in der Umgebung der Anbindestelle verletzen kann (herumliegendes Equipment, rutschiger Boden, herausstehende Nägel oder Balken, etc.). Da kann man auch schonmal übervorsichtig sein, ich habe ein Pferd gekannt, dass sich mit einem Huf in einer Feuerleiter an der Hauswand verhakt hat&#8230;</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Pferde nicht zu nah aneinander anbinden</strong></h2>



<p>Pferde, die sich nicht verstehen, sollte man natürlich nicht zu nahe aneinander anbinden. Aber auch Pferde, die sich verstehen, sollten etwas Sicherheitsabstand bekommen, damit sie sich nicht in ihren Stricken verheddern können, wenn sie sich z.B. beschnuppern oder kraulen.</p>



<p>Müssen die Pferde doch mal dicht angebunden werden (z.B. auf einem Wanderritt), sollte man sie zumindest im Auge behalten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Sicherheitsknoten nutzen</strong></h2>



<p>Zum Anbinden solltest Du immer einen Sicherheitsknoten nutzen, den Du auch unter Zug einfach mit einer Hand öffnen kannst. So kannst Du Dein Pferd im Notfall schnell befreien ohne am Knoten rumfummeln zu müssen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>11. Passendes Equipment</strong></h2>



<p>Passendes und gepflegtes Equipment ist eine gute Vorbeugung von Unfällen. Deshalb regelmäßig kontrollieren ob das Halfter gut sitzt und noch ganz ist, der Sattelgurt, die Bügelriemen, die Zügelsnaps (da ist mir mal einer im Galopp im Wald aus der Verankerung gerutscht), die Regendecke, etc&#8230;</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>12. Stall auf Gefahren überprüfen</strong></h2>



<p>Pferde sind wahre Meister darin Stellen zu finden, an denen sie sich verletzen können. Deshalb solltest Du regelmäßig den Stall nach möglichen Verletzungsquellen untersuchen: Herausstehende Nägel oder Holzsplitter, herumliegende Mistgabeln und Besen, Kabel und Strohband, rutschige Böden und Löcher &#8211; die Möglichkeiten sind (leider) fast unbegrenzt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>13. Trage feste Schuhe</strong></h2>



<p>Es ist verlockend im Sommer &#8222;mal schnell&#8220; mit den FlipFlops an den Stall zu gehen. Aber ich hatte schon genug Pferde auf dem Fuß stehen, um auch bei höchsten Temperaturen feste Schuhe anzuhaben, wenn ich zum Pferd gehe. Deine Füße werden es Dir danken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>14. Setze Dich nicht neben Dein Pferd</strong></h2>



<p>Du solltest immer in einer Position sein, aus der Du möglichst schnell von Deinem Pferd wegkommst. Selbst das bravste Pferd, das seinem Menschen niemals etwas böses will, kann auf Dich drauf springen, wenn es im Schreckmoment vergisst, dass Du neben ihm sitzt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>15. Halte Deinen Kopf nicht unter&#8217;s Pferd</strong></h2>



<p>Achte darauf, dass Du beim Putzen, Satteln und Co nicht mit Deinem Kopf in Reichweite der Pferdehufe kommst. Gerade im Sommer treten die Pferde gerne mal nach den Fliegen unter ihrem Bauch &#8211; da sollte dann nicht Dein Kopf dazwischen sein!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>16. Achte auf die Signale Deines Pferdes</strong></h2>



<p>Viele Unfälle oder gefährliche Situationen können vermieden oder rechtzeitig unterbrochen werden, wenn Du auf die Signale Deines Pferdes achtest und lernst sie zu verstehen. Pferde können sehr subtil sein, aber meistens zeigen sie schon vorher, wenn ihnen etwas nicht geheuer ist.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>17. Achte immer auf Deine Umgebung und bleib aufmerksam</strong></h2>



<p>Gerade wenn man schon länger mit Pferden zu tun hat, neigt man schnell dazu, unaufmerksam zu werden. So habe ich mal einen Tritt auf der Koppel abbekommen, der gar nicht für mich gedacht war, weil ich zwischen zwei streitende Pferde gelaufen bin. Eine schmerzhafte Lektion für mich, aber sehr einprägsam. Im Umgang mit Pferden sollten wir uns immer unserer Umgebung und der Pferde in ihr bewusst sein.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Du hast noch mehr Tipps für die Sicherheit beim Umgang mit dem Pferd? Schreib sie in die Kommentare!</strong></h4>









<img decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/34a8f90f59be4d7892d106fdaac5d6dc" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/sicherheit-umgang-pferd/">17 Tipps für mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Pferd</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/sicherheit-umgang-pferd/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>42 Anzeichen dafür, dass Du ein Reiter bist!</title>
		<link>https://herzenspferd.de/eigenheiten-reiter/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/eigenheiten-reiter/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2016 17:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitreiter]]></category>
		<category><![CDATA[Reiter]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=3066</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir Reiter sind ja schon ein seltsames Völkchen mit oft interessanten Eigenheiten. Inspiriert von einer tollen Offenstall-Zusammenfassung (Du bist Offenstaller, wenn&#8230;) dachte ich mir ich schreibe mal etwas ähnliches ganz allgemein für Reiter. Manche Sachen sind rein von mir und ich weiß nicht, ob es sonst noch jemandem so geht. Andere sind nicht auf meinem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/eigenheiten-reiter/">42 Anzeichen dafür, dass Du ein Reiter bist!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir Reiter sind ja schon ein seltsames Völkchen mit oft interessanten Eigenheiten. Inspiriert von einer tollen Offenstall-Zusammenfassung (<a href="http://reitenmitherz.de/?p=501" target="_blank" rel="noopener">Du bist Offenstaller, wenn&#8230;</a>) dachte ich mir ich schreibe mal etwas ähnliches ganz allgemein für Reiter. Manche Sachen sind rein von mir und ich weiß nicht, ob es sonst noch jemandem so geht. Andere sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern man kann sie so, oder so ähnlich, oft in verschiedenen Pferdeforen lesen.</p>



<p><strong>Dieser Beitrag ist also irgendwie auch eine Gemeinschaftsarbeit. Und weil ich eure Ideen immer klasse finde schreibt mir doch in den Kommentaren, was es für euch bedeutet Reiter zu sein!</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Du bist Reiter wenn…</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Du Dir beim Autofahren vorstellst, dass Du mit Deinem Traumpferd neben dem Auto hergaloppierst.</li>



<li>Du kein Problem damit hast direkt am Putzplatz mit Deinen Stallkollegen Kuchen zu essen.</li>



<li>die Leute in Deinem Stammsupermarkt sich schon gar nicht mehr wundern, wenn Du schlammig und in Reitklamotten einkaufen gehst.</li>



<li>Du schonmal Pferdeleckerlis probiert hast.</li>



<li>Du Dir mehr Gedanken um die Ernährung Deines Pferdes machst als um Deine eigene.</li>



<li>Du weißt wie sich eine halbe Tonne auf Deinem Fuß anfühlt.</li>



<li>Du schon mindestens einmal an den Stromzaun gefasst hast um zu testen ob er an ist.</li>



<li>Du besser fluchen kannst als jeder Seemann (zum Beispiel, weil Du gerade an den Stromzaun gefasst hast odr Dir eine halbe Tonne auf dem Fuß steht).</li>



<li>keiner mit Dir in Deinem vollgedreckten Auto mitfahren will (True Story: meine Oma hat sich schonmal eine Plastiktüte untergelegt, bevor sie sich hineingesetzt hat).</li>



<li>in Deinem Auto Hafer wächst. (<a href="http://alifewithhorses.de/blog/2016/09/16/10-merkmale-von-reiterautos/" target="_blank" rel="noopener">Hier gibt&#8217;s übrigens noch mehr zum Thema Reiter und Autos!</a>)</li>



<li>Du einen riesen Spind hast und trotzdem das Auto mit Reitsachen vollgestopft ist.</li>



<li>Du nie Karotten isst, außer im Stall – und dann die, die eigentlich für Dein Pferd sind.</li>



<li>Du beim Autofahren in jedem Pferdehänger gleich nach den Öhrchen suchst &#8211; und dann extra großen Abstand hälst und die Musik leiser drehst um die Pferde nicht zu erschrecken.</li>



<li>Deine Freunde Dich im Sommer schon riechen bevor sie Dich sehen – alles was Du besitzt und Du selbst riecht nach dem Fliegenspray Deines Pferdes (ich sag nur Stinköl).</li>



<li>Du jeden Sommer ein neues Fliegenspray ausprobierst und die <a href="http://www.pferdebiester.de/pferdebiester/" target="_blank" rel="noopener">Plagegeister</a> euch trotzdem auffressen.</li>



<li>Du Deinen Hund, Dein Auto, Dein Fahrrad oder Deine Freunde anschnalzt, wenn sie schneller gehen sollen.</li>



<li>Du kein Problem mit Pferdeäpfeln am Stall hast, Dich zuhause aber tierisch vor dem Dreck im Abfluss ekelst.</li>



<li>Du regelmäßig angewiedert angeschaut wirst, wenn Du etwas in Deinen Jackentaschen suchst und massenweise zerkrümelte Pferdeleckerlis zum Vorschein bringst.</li>



<li>Du keine Folge Game of Thrones gucken kannst, ohne Dich darüber aufzuregen, dass ein Wüstenvolk auf Friesen reitet (Hallo? Schwere, schwarze Friesen in der Wüste? Wo sind die Araber?).</li>



<li>Du sowieso keine Filme schauen kannst ohne den Zustand der Pferde zu beurteilen und dich über die teilweise üblen Zäumungen aufzuregen.</li>



<li>die ärztliche Versorgung Deines Pferdes besser ist als Deine eigene.</li>



<li>Du immer pleite bist, Dein Pferd aber bestens versorgt ist.</li>



<li>Du in Deinen Schul-/Arbeitsklamotten noch schnell zum Stall fährst, obwohl Du weißt, dass sie danach aussehen wie Sau, Du Dich danach darüber ärgerst und es trotzdem immer wieder tust.</li>



<li>Du nach dem Stallbesuch am nächsten Morgen immer noch Stroh, Äste oder Heu in Deinen Haaren findest – obwohl Du sie am Abend zuvor gekämmt hast.</li>



<li>Du ein Meister darin bist, den am wenigsten matschigen Weg zu Deinem Pferd auf der Koppel zu finden – und auf halber Strecke trotzdem stecken bleibst.</li>



<li>Du Dir Ausdauersport sparen kannst, weil Dein Pferd grundsätzlich immer in der letzten Ecke der endlos großen Koppel steht – außer Du kommst nur zum Füttern, dann steht es natürlich am Tor.</li>



<li>Du schon jede vorstellbare Sorte Dreck beim Putzen in Augen und Mund hattest (der knirscht so schön zwischen den Zähnen).</li>



<li>Du Dein Geld lieber für Unterricht und Zubehör ausgibst als für Urlaub.</li>



<li>Du beim Radfahren jedes Schlagloch und jede Bordsteinkante im leichten Sitz durchfährst.</li>



<li>Du Dich immer freust, wenn Du Reitmode-inspirierte „richtige“ Mode siehst – der Tag ist nah, an dem Du nur noch in Deinen bequemen Reithosen herumlaufen kannst und niemand schaut Dich schräg an.</li>



<li>Du nie Zeit hast und Deine Freunde Deine Aussage „Nein, ich kann nicht…“ mit „ich muss zum Stall!“ ganz von selbst beenden.</li>



<li>Du schon während des Runterfallens hoffst, dass niemand mitfilmt.</li>



<li>Dich im Sommer jeder fragt warum Deine Hände so blass sind.</li>



<li>Dich Deine Freunde auslachen, weil in ihrem Facebook Newsfeed auftaucht „X gefällt Reiten und Leder“.</li>



<li>Du genau weißt, welche Themen, Fotos und Fragen rund ums Pferd Du niemals auf Facebook posten solltest – es sei denn Du suchst abendfüllende Unterhaltung (hier denke ich an euch, liebe 2.0!).</li>



<li>Du Dich auch mit Erkältung an den Stall schleppst oder überlegst, ob Du mit gebrochenem Arm nicht doch reiten kannst.</li>



<li>Dein Handy voll ist mit Pferdeohrenfotos.</li>



<li>Du schon mindestens einmal mit Aluspray (oder Blauspray) im Gesicht einkaufen warst – und Dich gewundert hast, warum die Leute Dich noch schräger anstarren als sonst.</li>



<li>Du es hasst früh aufzustehen – das aber am Wochenende kein Problem ist, wenn die Pferde raus müssen.</li>



<li>Du Dir problemlos einhundertdrölf Fachbegriffe rund ums Pferd merken kannst, aber bei jeder Klassenarbeit oder Klausur die Hälfte vergisst.</li>



<li>Du – egal wie alt Du bist – bei Hufgetrappel immer noch ans Fenster rennst.</li>



<li>Du Dir ein Leben ohne Pferde nicht vorstellen kannst.</li>
</ol>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Und jetzt bist Du dran: was bedeutet es für Dich Reiter zu sein?</strong></h4>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/95c133eed3704c35943a6b06c60beb1b" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/95c133eed3704c35943a6b06c60beb1b" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/eigenheiten-reiter/">42 Anzeichen dafür, dass Du ein Reiter bist!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/eigenheiten-reiter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>111</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kann man sich wirklich das Beste aus verschiedenen Trainingsmethoden &#8222;herauspicken&#8220;? &#8211; Oder: Meine Philosophie!</title>
		<link>https://herzenspferd.de/trainingsmethoden-kombinieren-pferd/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/trainingsmethoden-kombinieren-pferd/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 18:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Clickertraining]]></category>
		<category><![CDATA[Dressur]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Positive Verstärkung]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=3027</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Horsemanship, Clickern, Dressur… Was machst du denn nun eigentlich, wo ordnest du dich ein?“ oder: „Wie du clickerst?! Ich dachte du bist Dressurreiter!“ Diese Fragen bekomme ich in dieser oder einer ähnlichen Form relativ oft gestellt. Und ich verstehe gut, warum man mich manchmal nur schwer einordnen kann: immerhin schreibe ich viel über die Grundlagen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/trainingsmethoden-kombinieren-pferd/">Kann man sich wirklich das Beste aus verschiedenen Trainingsmethoden &#8222;herauspicken&#8220;? &#8211; Oder: Meine Philosophie!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>„Horsemanship, Clickern, Dressur… Was machst du denn nun eigentlich, wo ordnest du dich ein?“ oder: „Wie du clickerst?! Ich dachte du bist Dressurreiter!“</strong></p>



<p>Diese Fragen bekomme ich in dieser oder einer ähnlichen Form relativ oft gestellt. Und ich verstehe gut, warum man mich manchmal nur schwer einordnen kann: immerhin schreibe ich viel über die Grundlagen der Dressur, aber auch immer wieder mal über Trainingsmethoden des Natural Horsemanship oder des Clickertrainings. Dabei bin ich aber kein Profi, sondern &#8222;nur&#8220; Freizeitreiter mit einer großen Ambition sich laufend Fortzubilden.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Verschiedene Trainingsmethoden kombinieren &#8211; geht das?</strong></h2>



<p><strong>Prinzipiell denke ich: ja! </strong>In der Realität ist es aber nicht so einfach wie so mancher denkt. (Dazu weiter unten mehr.)</p>



<p><strong>Ich sehe die verschiedenen Trainingsmethoden als Werkzeuge oder Wege, mit denen ich etwas erreichen möchte.</strong> Mit manchen Pferden ist der eine Weg einfacher zu beschreiten, mit anderen ein anderer. Oder ein bestimmtes Problem lässt sich mit dem einen Werkzeug angenehmer lösen als mit dem anderen.</p>



<p>Viele professionelle Trainer zucken aber – zu Recht – zusammen, wenn sie hören, dass man sich aus verschiedenen Trainingsmethoden Dinge zusammensucht. <strong>Das kann schnell schief gehen und man springt wie wild und zur großen Verwirrung des Pferdes alle paar Wochen von einer Methode zur nächsten.</strong></p>



<p><strong>Das Problem, wenn man „sich das Beste aus allen Wegen herauspicken“ möchte ist, dass man</strong></p>



<ol class="wp-block-list">
<li>über alle Wege <strong>sehr gut Bescheid wissen</strong> muss, um zu wissen was man sich „isoliert“ herausnehmen kann (und ob das überhaupt geht) und</li>



<li>einer <strong>beständigen Grundlinie treu bleiben</strong> muss, um sein Pferd nicht zu verwirren.</li>
</ol>



<p>Man kann nicht ein paar Monate für eine bestimmte Lektion die Hilfen nach FN-Richtlinien geben und dann plötzlich auf andere Hilfen für die gleiche Lektion (etwa nach klassischer Dressur oder Westernreitweise) umschwenken – <strong>wie soll das Pferd das verstehen?</strong></p>



<p>Auch wenn etwas nicht sofort funktioniert sollte man nicht von Methode zu Methode springen. Man darf nicht vergessen, dass man im Pferdetraining in Monaten und Jahren rechnen muss. Manche Dinge brauchen ihre Zeit und kein Methodenwechsel wird daran etwas ändern.</p>



<p>Andererseits finde ich es fatal, sich an einer Trainingsmethode festzuklammern und nicht mehr über den Tellerrand zu schauen. Wir und auch unsere Pferde sind sehr unterschiedlich und haben unterschiedliche Bedürfnisse. Eine Methode kann immer nur Richtlinie sein, manchmal muss man im individuellen Fall davon abweichen.</p>



<p><span style="color: #808080;">Lesetipp:</span> <a href="https://herzenspferd.de/die-wahrheit-beim-pferdetraining/" target="_blank" rel="noopener">Warum es nicht &#8222;die eine Wahrheit&#8220; beim Pferdetraining gibt!</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine klare Grundlinie &#8211; überlege Dir, was Dir wichtig ist!</strong></h2>



<p><strong>Im Dschungel der verschiedenen Ansätze und Trainingsmethoden nicht den Überblick zu verlieren ist schwer.</strong> Zumal jeder Verfechter seiner Methode davon überzeugt ist, dass seine die einzig Wahre ist. Da ist man schnell überfordert.</p>



<p><strong>Deshalb finde ich es wichtig, eine in sich logische Grundphilosophie zu haben, die die ganz persönliche Richtung vorgibt.</strong> Jeder Reiter sollte sich im Klaren sein (und sich am besten aufschreiben), wie seine Philosophie aussieht. Was ist die Grundlage der Arbeit mit dem Pferd, welche Grundsätze hat man, welche Ziele, wie möchte man mit dem Pferd umgehen, worauf soll das Verhältnis zueinander bestehen?</p>



<p>Die Trainingsmethoden und Wege können und werden sich sicher über die Jahre ändern (ich gehe heute nicht mehr genauso an Dinge heran wie noch vor einem Jahr – man entwickelt sich stetig weiter und lernt dazu), aber die Grundphilosophie bleibt meist gleich. Für mich ist sie ein <strong>Kompass</strong>, etwas, anhand dessen ich erkenne, ob ich noch auf „meinem“ Weg bin und ob eine neue Methode zu meinem Weg passt. <strong>Eine solche Philosophie ist also etwas ganz individuelles und für jeden anders.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Meine Philosophie sieht in etwa so aus:</strong></h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ich halte mein Pferdetraining frei von physischer und psychischer Gewalt.</li>



<li>Ich reite nur Pferde, die physisch und psychisch dazu in der Lage sind. Ist ein Pferd z.B. zu wenig bemuskelt oder hat Angst vorm Reiter trainiere ich erst vom Boden aus.</li>



<li>Das Ziel meines Trainings ist die physische und psychische Gesunderhaltung des Pferdes (dazu gehört auch gemeinsam Spielen und Spaß haben ohne zu „arbeiten“).</li>



<li>Ich versuche so viele Dinge wie möglich über positive Verstärkung zu lösen (ich glaube jedoch nicht, dass man völlig auf negative Verstärkung verzichten kann. <a href="https://herzenspferd.de/positive-negative-verstaerkung-pferd/">Mehr zum Thema positive vs. negative Verstärkung gibt es hier</a>).</li>



<li>Ich möchte, dass das Verhältnis zwischen mir und dem Pferd auf gegenseitigem Respekt, Wohlwollen und Verständnis beruht.</li>



<li>Ich möchte, dass mein Pferd möglichst „sicher“ für sich, mich und seine Umgebung ist. Deshalb wird es entsprechend sozialisiert und erzogen und es werden klare Grenzen gesetzt.</li>



<li>Ich möchte, dass auch mein Pferd Freude an der gemeinsamen Arbeit hat. Hat es das dauerhaft nicht, muss ich etwas ändern.</li>



<li>Ich habe keinen Zeitdruck. Dauert etwas länger, dann ist das in Ordnung.</li>



<li>Wenn ich merke, dass ich ungeduldig werde schließe ich das Training ab.</li>



<li>Wenn ich gestresst bin und/oder keine Zeit habe trainiere ich nicht, sondern putze das Pferd, gehe spazieren oder setze mich einfach nur auf die Koppel.</li>



<li>Ich bin fit und flexibel und arbeite ständig an mir selbst, um einen guten Sitz zu gewährleisten.</li>



<li>Ich bilde mich stetig weiter fort.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Aber wo ordne ich mich denn nun ein?</strong></h3>



<p>Ich bin kein Profi, sondern Freizeitreiter. <strong>Trotzdem habe ich den Anspruch mein Pferd so gut wie möglich und gesunderhaltend zu reiten.</strong> Dazu gehört für mich ganz klar Gymnastizierung und Dressur.</p>



<figure class="wp-block-image alignright"><a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-mark-rashid-denn-pferde-luegen-nicht/" rel="attachment wp-att-3005"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="319" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452.jpg" alt="Buch Mark Rashid Pferde lügen nicht" class="wp-image-1920" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452.jpg 200w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Mark-Rashid-Pferde-luegen-nicht-e1432994592452-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Herzenspferd-Empfehlung: <a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-mark-rashid-denn-pferde-luegen-nicht/"> Denn Pferde lügen nicht &#8211; Mark Rashid*</a></figcaption></figure>



<p>Im täglichen Training orientiere ich mich am ehesten in der Richtung der klassischen Dressur. Wie man in vielen meiner Artikel nachlesen kann, entscheide ich mich oft gegen die FN-Richtlinien, weil mir die klassische Herangehensweise logischer vorkommt und ich durchweg positive Erfahrungen damit gemacht habe. Besonders mein Besuch bei Klassikausbilderin <a href="http://www.anjaberan.de/" target="_blank" rel="noopener">Anja Beran</a> im letzten Jahr hat mich darin noch einmal bestätigt – wer ihre Pferde durch den Sand tanzen sieht weiß warum.</p>



<p>Bei der Bodenarbeit entwickele ich mich immer mehr zur „Clickertante“ – aber nicht um Kunststücke zu erarbeiten, sondern um das Pferd an der Hand zu gymnastizieren, es auf seine Arbeit unter dem Sattel vorzubereiten und mit ihm mittels positiver Verstärkung auf angenehme Art zu kommunizieren und ihm Neues beizubringen. Seit neuestem kommen hier auch erste Versuche in der Freiarbeit hinzu.</p>



<p>Bei bestimmten Problemen setze ich Methoden des Natural Horsemanship ein. Hierbei inspirieren mich besonders Mark Rashid und Ross Jacobs, deren Training von Verständnis und Ruhe geprägt ist.</p>



<p>Ich bin mir sicher: immer schaffe ich es nicht, konsistent zu sein und mein Pferd nicht zu verwirren. Ich gebe mein Bestes &#8211; mehr geht nicht. Meine Grundphilosophie hilft mir aber, sehr genau die Methoden auszusortieren, die in die für mich falsche Richtung gehen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Trainingsmethoden kombinieren &#8211; für mich geht das. Es erfordert aber viel Wissen über die jeweiligen Ansätze und ist nicht so einfach wie man denken könnte. <strong>Die Gefahr im Umgang mit dem Pferd unbeständig, chaotisch und unverständlich zu werden ist hoch.</strong></p>



<p>Deshalb würde ich jedem Anfänger empfehlen, sich, basierend auf seinen Vorstellungen und Wünsche an den Umgang mit Pferden, eine Methode auszusuchen und erst mal bei dieser zu bleiben bis er sie erlernt hat.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was denkst Du: Trainingsmethoden kombinieren &#8211; super oder Schwachsinn?</strong></h4>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was ist Deine Philosophie? Erzähl’s mir in den Kommentaren!</strong></h4>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/a30f157123734d19997e625740b4b24d" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/a30f157123734d19997e625740b4b24d" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/trainingsmethoden-kombinieren-pferd/">Kann man sich wirklich das Beste aus verschiedenen Trainingsmethoden &#8222;herauspicken&#8220;? &#8211; Oder: Meine Philosophie!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/trainingsmethoden-kombinieren-pferd/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>17</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Du aufhören solltest &#8222;die eine Wahrheit&#8220; beim Pferdetraining zu suchen!</title>
		<link>https://herzenspferd.de/die-wahrheit-beim-pferdetraining/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/die-wahrheit-beim-pferdetraining/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 15:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdetraining]]></category>
		<category><![CDATA[Positive Verstärkung]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2873</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ach wie schön einfach wäre es, wenn es eine Gebrauchsanweisung für Pferde gäbe. Eine einzig wahre Richtlinie, an der man sich entlangarbeiten kann. &#8222;Bewege Dich so, dann tut Dein Pferd dies, drücke diesen Knopf, dann tut es das.&#8220; Ein &#8222;einzig wahrer Plan&#8220;, eine einfache Lösung &#8211; das wünschen sich Viele. Jeden Tag bekomme ich Mails, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/die-wahrheit-beim-pferdetraining/">Warum Du aufhören solltest &#8222;die eine Wahrheit&#8220; beim Pferdetraining zu suchen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ach wie schön einfach wäre es, wenn es eine Gebrauchsanweisung für Pferde gäbe. Eine einzig wahre Richtlinie, an der man sich entlangarbeiten kann. &#8222;Bewege Dich so, dann tut Dein Pferd dies, drücke diesen Knopf, dann tut es das.&#8220;</p>



<p>Ein &#8222;einzig wahrer Plan&#8220;, eine einfache Lösung &#8211; das wünschen sich Viele.</p>



<p>Jeden Tag bekomme ich Mails, in denen mich Leute nach konkretem Rat bei ihren Pferdeproblemen fragen. Und (fast) immer muss ich sie enttäuschen. Meine Standardantwort: &#8222;Es tut mir sehr leid, aber per &#8222;Ferndiagnose&#8220;, ohne Dich und Dein Pferd zu kennen und die konkrete Situation zu sehen, kann ich keine Tipps geben. Das ist genauso korrekt wie Kaffeesatz lesen. Bitte suche Dir einen <a href="https://herzenspferd.de/einen-guten-reitlehrer-finden/" target="_blank" rel="noopener">kompetenten Reitlehrer</a> vor Ort, der Dich unterstützen kann.&#8220;</p>



<p>Das ist sicher nicht das, was der oder die Schreibende lesen möchte. Aber in solch einer Situation konkrete Tipps zu geben und als richtig zu verkaufen halte ich für unverantwortlich!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt keinen &#8222;wahren, richtigen Weg&#8220; im Umgang mit Pferden</strong></h2>



<p>Wir sind Individuen, unsere Pferde sind Individuen.</p>



<p>Was für den Einen gut ist, ist für den Anderen schlecht. Worauf der Eine gelangweilt reagiert, erschrickt der Andere. Wenn man einem bestimmten Pferd in einer bestimmten Situation dringend Grenzen setzen muss, ist das vielleicht bei einem anderen Pferd in der gleichen Situation genau die falsche Reaktion.</p>



<p><strong>Es gibt allgemeingültige Grundprinzipien &#8211; ja (Anatomie, Biomechanik, Verhalten, &#8230;)! Aber einen einzig wahren Plan, der für alle stimmt? Nein.</strong></p>



<p>Das heißt nicht, dass man keinen Plan haben sollte und chaotisch vor sich hinarbeitet. Ganz im Gegenteil: man braucht unbedingt einen Plan. Aber auch einen Plan B und am besten noch einen Plan C, falls Plan A und B nicht passen.</p>



<p><strong>Das heißt für mich und Dich als Reiter: lernen, lernen und nochmals lernen! Auch mal über den Tellerrand schauen, neugierig sein und neues Wissen aufsaugen. Sich trauen Fragen zu stellen und auch mal zuzugeben, dass man nicht alles weiß und kann. </strong>Und auch genug Selbstreflektion zu besitzen, um zu <strong>erkennen</strong>, dass man nicht alles weiß und kann.</p>



<p>Miri von <a href="http://meinfaible.de" target="_blank" rel="noopener">MeinFaible</a> (toller Blog, unbedingt mal reinlesen!) spricht von einem Werkzeugkoffer, in dem man alles sammelt, was man gelernt hat. Und je nach Problem sucht man sich ein passendes Werkzeug. Genau so sehe ich das auch. Manchmal muss man auch für ein neues Pferd einen ganz anderen Werkzeugkoffer zur Hand nehmen: ich hatte und habe das Glück schon von vielen unterschiedlichen Pferden gelernt zu haben. Mit manchen habe ich geclickert, mit manchen &#8222;gehorsemanshipt&#8220;, mit manchen beides, mit Anderen etwas ganz anderes &#8211; eben immer das, was für uns gepasst hat.</p>



<p>Bei jedem Pferd gab es den <strong>&#8222;im Moment für uns beide richtigen Weg&#8220;.</strong> Um diesen Weg zu finden muss man aber flexibel sein, sich nicht auf &#8222;einen richtigen Weg&#8220; versteifen und diesen mit aller Gewalt durchsetzen wollen. Und man braucht am besten mehrere volle Werkzeugkoffer. Nur einen Werkzeugkoffer &#8211; oder sogar nur ein Werkzeug &#8211; zu haben, begrenzt die Möglichkeiten enorm. Man gerät in Gefahr, in das alte Sprichwort reinzurutschen: &#8222;<a href="http://www.pferdefluesterei.de/paul-watzlawick-wege-zum-pferd-gutes-training/" target="_blank" rel="noopener">Wenn man nur einen Hammer hat sieht jedes Problem wie ein Nagel aus</a>&#8222;.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>&#8222;Der eine richtige Weg&#8220; und das Internet</strong></h2>



<p>Ich ärgere mich regelmäßig wenn ich durchs Netz surfe und die diversen Kommentare lese. Anscheinend ist jeder dort draußen Experte. Im Brustton der Überzeugung und auch gerne mal ungefragt wird mit Ratschlägen nur so um sich geworfen.</p>



<p>Ich möchte nicht einmal sagen, dass die alle falsch sind &#8211; ich glaube kaum jemand würde mit Absicht falsche Ratschläge geben &#8211; es ist jedoch so, dass man immer nur aus seiner eigenen Situation heraus Ratschläge geben kann. Und die sieht oft (vielleicht auch nicht auf den ersten Blick) ganz anders aus, als die des anderen Reiter-Pferd-Paares.</p>



<p>Nur weil etwas Deine Wahrheit und Dein &#8222;richtiger Weg&#8220; mit Deinem Pferd ist, heißt es nicht, dass es auch für jemand Anderen passt. Und nur weil Dir jemand einen Ratschlag gibt (mich und andere Blogger eingeschlossen), heißt das nicht, dass er auch nur ansatzweise auf Dich passt.</p>



<p><strong>Ratschläge &#8222;per Ferndiagnose&#8220; sind immer mit Vorsicht zu genießen und auch nur mit äußerster Vorsicht zu geben.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was tun, wenn es keinen &#8222;wahren Weg&#8220; gibt?</strong></h2>



<p>Auch wenn manche das sicher nicht gerne hören: Du musst Deinen eigenen Weg finden. Mit jedem Pferd von Neuem.</p>



<p>Klar kannst und sollst Du Dich an einen Plan halten. Viele alte und neue Meister haben ihr Wissen niedergeschrieben und wir haben Zugang zu so vielen Informationen wie niemals zuvor. Trotzdem muss es <strong>Dein</strong> Weg sein und Du musst flexibel und offen genug sein um ihn zu finden.</p>



<p>Das heißt nicht, dass Du ihn alleine finden musst. Such Dir Unterstützung bei Reitlehrern, Trainern und Freunden. Lese Fachbücher, schaue Dir Videos an, besuche Kurse. Die Möglichkeiten sind endlos.</p>



<p>Und wenn Du Deinen <strong>&#8222;im Moment für Dich und Dein Pferd richtigen Weg&#8220; </strong>gefunden hast: freue Dich und erzähle Anderen davon &#8211; <strong>aber bitte, versuche niemandem zu erzählen, dass Dein Weg der einzig wahre und richtige ist, nur weil er für Dich gut funktioniert!</strong></p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie siehst Du das Thema? Was ist Dein &#8222;im Moment für Dich und Dein Pferd richtiger Weg&#8220;? Ab in die Kommentare damit</strong>!</h4>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/cc783b6b6db2489ab5fc9d933bc2f639" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/die-wahrheit-beim-pferdetraining/">Warum Du aufhören solltest &#8222;die eine Wahrheit&#8220; beim Pferdetraining zu suchen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/die-wahrheit-beim-pferdetraining/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>16</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hast Du noch Spaß mit Deinem Pferd? Oder: Warum reitest Du eigentlich?</title>
		<link>https://herzenspferd.de/spass-pferd-reiten/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/spass-pferd-reiten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 05:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[feine Hilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Leichtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Spaß]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=1625</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf den Reitplätzen bietet sich mir oft ein trauriges Bild: Reiter mit verkniffenen Gesichtern die angestrengt ihre Pferde durch die Übungen treiben. Wirklich viel Spaß scheint ihnen das nicht zu machen. Ihren Pferden erst recht nicht. Viele dieser Reiter sind keine Turnierreiter, oder wenn, dann nur spaßeshalber. Da ist es wieder, dieses Wort: Spaß. Wenn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/spass-pferd-reiten/">Hast Du noch Spaß mit Deinem Pferd? Oder: Warum reitest Du eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Auf den Reitplätzen bietet sich mir oft ein trauriges Bild: Reiter mit verkniffenen Gesichtern die angestrengt ihre Pferde durch die Übungen treiben. Wirklich viel Spaß scheint ihnen das nicht zu machen. Ihren Pferden erst recht nicht.</strong></p>



<p>Viele dieser Reiter sind keine Turnierreiter, oder wenn, dann nur spaßeshalber.</p>



<p>Da ist es wieder, dieses Wort: Spaß.</p>



<p><strong>Wenn sie zum Spaß reiten, warum dann mit so viel Anstrengung und Verbissenheit?</strong></p>



<p>Oft führt genau diese Verbissenheit dazu, dass es erst recht nicht funktioniert. Dann sieht man entnervte Reiter, die härter zupacken als nötig und ihre Pferde dafür bestrafen, dass sie etwas nicht verstanden haben.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hast Du noch Spaß am Reiten?</strong></h2>



<p>Wie sieht es bei Dir aus? Hast Du noch Spaß am Reiten oder quälst Du Dich durch Lektionen, weil es alle tun oder Du es einfach gewöhnt bist?</p>



<p>Oft verfallen wir so in einen Trott, dass wir gar nicht mehr merken, dass wir darin unglücklich sind und es auch anders geht.</p>



<p><strong>Ich finde, jeder Reiter sollte sich ab und an folgende Fragen stellen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahre ich gern zum Stall, oder ist es (lästige) Arbeit für mich?</li>



<li>Sehe ich einen Sinn darin was ich mit meinem Pferd tue?</li>



<li>Habe ich ein Ziel, welches ich erreichen möchte?</li>



<li>Ärgere ich mich regelmäßig, wenn etwas nicht klappt?</li>



<li>Bin ich gut gelaunt, wenn ich vom Stall nach Hause fahre?</li>



<li>Kommt mein Pferd gerne zu mir?</li>



<li>Macht mein Pferd einen zufriedenen Eindruck vor, während und nach dem Reiten?</li>



<li>Fühle ich mich gestresst und unter Druck, wenn ich am Stall bin?</li>
</ul>



<p>Sei ehrlich zu Dir selbst, wenn Du diese Fragen beantwortest. Am Besten schreibst Du die Antworten sogar auf, dadurch wirst Du gezwungen, Dir Deine Gedanken und Gefühle bewusst zu machen sie und genau zu benennen.</p>



<p>Je nachdem wie Deine Antworten ausfallen, solltest Du Dir überlegen, ob Du den Umgang mit Deinem Pferd und Dein &#8222;Warum reite ich?&#8220; nicht überdenken möchtest.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wir alle machen uns oft zu viel Druck</strong></h2>



<p>Auch ich musste mich vor einiger Zeit fragen, wo die Leichtigkeit und Freude hin ist, die ich noch als Kind im Umgang mit Pferden hatte.</p>



<p>Je älter wir werden, desto mehr müssen wir &#8222;funktionieren&#8220;. Ob das in der Schule, der Uni oder im Job ist, wir sollen immer unser Bestes geben und natürlich auf keinen Fall scheitern. Man erzählt es uns lange genug und irgendwann glauben wir, dass uns keiner mehr will wenn wir scheitern.</p>



<p>Und genau das nehmen wir mit zu unserem Pferd.</p>



<p>Alles muss funktionieren. Dabei sind wir nicht nur hart zu unserem Pferd, sondern auch oft hart und gnadenlos zu uns selbst. Unser Leben wird durchgeplant und optimiert, wir streben ständig danach uns zu verbessern, wollen schöner, fitter, schlauer und erfolgreicher werden.</p>



<p>Dagegen habe ich nichts. Ich finde Ziele sind wichtig im Leben.</p>



<p><strong>Aber sie dürfen uns nicht den Spaß und die Leichtigkeit rauben! Sonst verliert das Erreichen des Ziels seine Magie und wird zum inhaltsleeren Abhaken einer inneren ToDo-Liste.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Werde wieder zum Kind, wenn Du bei Deinem Pferd bist</strong></h2>



<p>Wenn es Dir so geht, dass Du eigentlich keine Freude mehr an der &#8222;Arbeit&#8220; (allein dieses Wort ist schon schrecklich, die meisten Leute gehen überhaupt nicht gerne zur Arbeit, warum also dieses Wort nutzen um die gemeinsame Zeit mit dem Pferd zu beschreiben?) mit Deinem Pferd hast, dann ist es nun an der Zeit einen Strich zu ziehen.</p>



<p><strong>Fang von vorne an. Versuche Dich daran zu erinnern, warum Du als Kind angefangen hast zu Reiten. Erinnere Dich daran, wie Du Dich gefühlt hast, wenn Du mit Pferden zusammen warst. Lerne die Zeit mit Deinem Pferd wieder wertzuschätzen und wirf Deine Erwartungshaltung über Bord. Dein Pferd schuldet Dir nichts.</strong></p>



<p>Bei mir war es so, dass ich als Kind gar nicht zwingend reiten musste, ich war einfach nur glücklich, wenn ich in der Nähe von Pferden sein konnte. Stundenlang habe ich mich am Stall und auf den Koppeln herumgetrieben. Und ich bin niemals davon ausgegangen, dass das Pferd mir etwas schuldig ist. Ich habe die Pferde als meine Freunde gesehen und war dankbar, wenn sie Zeit mit mir verbringen wollten.</p>



<p>Irgendwo auf meinem Weg des Erwachsenwerdens ist dann etwas schief gelaufen. Ich weiß gar nicht genau woran es lag. Vielleicht an den unausweichlichen Sprüchen von &#8222;Setz dich mal durch, der muss jetzt&#8220;. Oder an meinem eigenen Ehrgeiz. Jedenfalls war es mir irgendwann eine Last an den Stall zu fahren. Und ich wusste, dass ich etwas ändern muss.</p>



<p>Das ist nun schon einige Jahre her. Mittlerweile fahre ich ohne Erwartungen zum Stall und freue mich, wenn ich und das Pony etwas gut machen. Wenn etwas nicht klappt kann ich darüber lachen &#8211; ich bin zum Spaß dort und bin &#8211; außer dem Pony &#8211; niemandem etwas schuldig.</p>



<p>Wie ich zu dieser Einstellung gekommen bin?</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen</strong></h2>



<p>Du triffst Dich mit einer guten Freundin um zusammen zu trainieren &#8211; sie will das Sportabzeichen machen und Du hast angeboten mit ihr zu üben, weil Du es schonmal gemacht hast. Die ersten paar Wochen habt ihr unheimlich viel Spaß, ihr verbringt gerne Zeit miteinander und lacht über ihre gescheiterten Versuche.</p>



<p>Mit der Zeit wird sie besser, aber um das Sportabzeichen tatsächlich zu schaffen müsste sie noch etwas mehr trainieren. Und das mit dem Kugelstoßen bekommt sie einfach nicht hin, dabei hast Du es ihr schon so oft erklärt!</p>



<p>Als sie es schon wieder nicht schafft die Kugel mit der richtigen Technik zu werfen platzt Dir der Kragen. Du sagst &#8222;du kriegst aber auch gar nichts hin, bist du blöd?&#8220;, nimmst grob ihren Arm und führst ihn in der Bewegung, die sie machen soll.</p>



<p>Als ihr euch zur nächsten Trainingseinheit trefft ist Deine Freundin still und hat keine große Lust zu trainieren. Das Kugelstoßen würde sie lieber ganz weglassen, aber Du sagst &#8222;Nein, das musst Du jetzt machen, wir gehen nicht bevor das geklappt hat! Versuch ja nicht dich davor zu drücken&#8220;. Dabei schaust Du sie streng an.</p>



<p>Spaß habt ihr beide keinen mehr. Und wenn ihr das lange so weiter macht leidet die Freundschaft.</p>



<p><strong>Würdest Du so mit einer Freundin oder einem Freund umgehen? Eher nicht, oder?</strong></p>



<p><strong>Dann tu es auch nicht mit Deinem Pferd.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So hast Du wieder mehr Spaß mit Deinem Pferd</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir haben so viele Verpflichtungen und immer mehr Stress. Mach Dir nicht auch noch in der Zeit mit Deinem Pferd Stress, sondern <strong>schaffe Dir einen</strong> <strong>Freiraum.</strong> Sieh die Zeit mit Deinem Pferd als eine Auszeit. Eine Zeit, nur für euch beide, in der Dich die Sorgen des Alltags nicht berühren.</li>



<li><strong>Schalte Dein Handy auf lautlos</strong> und schaue am Stall nicht mehr darauf. Die meisten &#8222;Dramen&#8220; können ein paar Stunden warten. Manche lösen sich in dieser Zeit sogar ganz von selbst. Und Dein Pferd verdient Deine ungeteilte Aufmerksamkeit.</li>



<li>Lege einen imaginären Schalter in Deinem Kopf um und betrachte Dein Pferd einmal mit &#8222;frischem&#8220; Blick. Setz Dich auf die Koppel zu ihm und sieh Dir einfach nur an, was es so treibt. Lass Dir Zeit. Nimm Dir etwas zu schreiben mit und mache eine <strong>Liste mit Deinen neuen Zielen.</strong> Das können auch Ziele sein wie &#8222;Ich fühle mich nicht mehr so gestresst und bin geduldiger&#8220; oder &#8222;Ich motiviere mein Pferd mehr und es lernt gerne mit mir zusammen&#8220;. Diese Ziele kannst Du Dir auch als PostIt&#8217;s an den Spind hängen, so hast Du sie immer vor Augen. Wichtig ist, dass Du sie so formuierst, als hättest Du sie bereits erreicht. Keine Worte wie &#8222;irgendwann&#8220;, &#8222;vielleicht&#8220;, &#8222;bald&#8220;, &#8222;ich möchte&#8220; oder ähnliches.</li>



<li><strong>Wirf Deine Erwartungen und den Anspruch an Perfektion über Bord.</strong> Natürlich solltest Du Dir Mühe geben, kein Reiter hat jemals ausgelernt. Perfektionismus macht Dich aber in der Regel nur unglücklich und frustriert. (Ich muss es wissen, ich halte meinen eigenen Perfektionismus mal mehr und mal weniger erfolgreich in Schach 😉 )</li>



<li><strong>Probiere neue Dinge aus:</strong> Equikinetic, Clickern, Freiheitsdressur, Distanzreiten, Working Equitation, Geocaching mit Pferd, &#8230; Die Liste ist endlos.</li>



<li>Und zu guter Letzt: <strong>mach Dein Ding!</strong> Nur Du weißt, was Dich und Dein Pferd glücklich macht. Wenn das jemand anderes nicht versteht ist das nicht Dein Problem.</li>
</ul>





<p><strong>Hast Du noch Spaß mit Deinem Pferd? Oder hast Du eine solche Phase hinter Dir und möchtest uns erzählen, wie Du sie überwunden hast?</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/eed8bb8e66924a10af32eceb9118acba" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/eed8bb8e66924a10af32eceb9118acba" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/spass-pferd-reiten/">Hast Du noch Spaß mit Deinem Pferd? Oder: Warum reitest Du eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/spass-pferd-reiten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>44</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Reitbeteiligungskodex – so wirst Du zur perfekten Reitbeteiligung</title>
		<link>https://herzenspferd.de/reitbeteiligung-kodex/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/reitbeteiligung-kodex/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Feb 2015 09:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Kodex]]></category>
		<category><![CDATA[Reitbeteiligung]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=905</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ich habe mittlerweile meine vierte Reitbeteiligung auf einem wunderbaren Lipizzaner-Hengst. Mit allen Besitzern meiner ehemaligen Reitbeteiligungen bin ich weiterhin seit Jahren gut befreundet und sie waren immer zufrieden mit mir. Leider läuft es nicht immer so toll. Ich höre gerade über die sozialen Netzwerke unheimlich viele Horrorgeschichten über schlechte Erfahrungen mit Reitbeteiligungen. Grund genug mal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/reitbeteiligung-kodex/">Reitbeteiligungskodex – so wirst Du zur perfekten Reitbeteiligung</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ich habe mittlerweile meine vierte Reitbeteiligung auf einem wunderbaren Lipizzaner-Hengst. Mit allen Besitzern meiner ehemaligen Reitbeteiligungen bin ich weiterhin seit Jahren gut befreundet und sie waren immer zufrieden mit mir.</p>



<p><strong>Leider läuft es nicht immer so toll.</strong> Ich höre gerade über die sozialen Netzwerke unheimlich viele Horrorgeschichten über schlechte Erfahrungen mit Reitbeteiligungen.</p>



<p>Grund genug mal meinen <strong>persönlichen Kodex</strong> aufzuschreiben. Natürlich ist das meine Meinung und es kann sein, dass jemand anderes das anders sieht – wenn das so ist, ab in die Kommentare damit!</p>



<p>Eine kürzere Variante des Kodex als Datei kannst Du Dir <a href="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/02/Kodex-Reitbeteiligung-Herzenspferd-1.png" target="_blank" rel="noopener">hier herunterladen</a>.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Sei verantwortungsbewusst.</strong></h2>



<p>Die Besitzerin vertraut Dir ihr Pferd an!</p>



<p>Das bedeutet, Du trägst zum Beispiel dafür Verantwortung, dass es ihm gutgeht wenn Du mit ihm arbeitest und dass es sich nicht verletzt.</p>



<p><strong>Es ist Deine Aufgabe, mit bestem Wissen und Gewissen im Interesse des Pferdes zu handeln.</strong></p>



<p>Das bedeutet auch, dass Du die Verantwortung übernimmst, wenn Du etwas falsch gemacht hast und nicht versuchst die Schuld auf jemand anderen zu schieben.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Sei zuverlässig und halte Dich an Absprachen.</strong></h2>



<p>Halte Dich an Termine oder sag sie rechtzeitig ab. Wenn Du mit der Besitzerin etwas abgesprochen hast dann musst Du Dich daran halten. Gehe zum Beispiel nicht einfach reiten ohne, dass Du der Besitzerin Bescheid sagst (ich empfehle einen festen Zeitplan wer wann reitet, Änderungen kann man dann immer noch flexibel abmachen).</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Frage nach, wenn etwas unklar ist.</strong></h2>



<p>Gute Kommunikation ist das A und O einer jeden Beziehung. <strong>Wenn Dir etwas nicht klar ist frag nach. </strong>Die Besitzerin wird sich freuen, dass Du Interesse zeigst und nicht einfach ungefragt etwas machst von dem Du Dir nicht sicher bist ob es ok ist.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Behaupte nicht, es wäre Dein Pferd.</strong></h2>



<p>Ich weiß, spätestens wenn Dich ein kleines Mädchen am Stall oder beim Ausritt mit Bewunderung in den Augen ansieht und Dich fragt ob das Dein Pferd ist, wird es Dir in den Fingern jucken „Ja“ zu sagen.</p>



<p>Tu es nicht. <strong>Wie würdest Du Dich fühlen, wenn irgendjemand behaupten würde Dein Pferd wäre seins? </strong>Nicht so toll, oder?</p>



<p>Außerdem wird es ziemlich peinlich für Dich wenn die Besitzerin des Pferdes davon erfährt&#8230;</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Es ist etwas passiert? Sag der Besitzerin Bescheid. </strong></h2>



<p>Das Pferd hat eine Verletzung, es ist etwas am Zubehör kaputt gegangen, ein Eisen ist ab oder beim Reiten ist etwas schief gelaufen? Sag der Besitzerin Bescheid, <strong>bei Verletzungen so schnell wie möglich!</strong></p>



<p>Es möchte auch keiner an den Stall kommen und feststellen, dass das Halfter kaputt ist, oder von der Stalltratschtante hören, dass die Reitbeteiligung vom Pferd gefallen ist.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Du hast etwas kaputt gemacht? Biete an es zu bezahlen.</strong></h2>



<p>Wenn es <strong>eindeutig Deine Schuld</strong> ist, dass etwas kaputt gegangen ist, dann solltest Du anbieten den Gegenstand zu ersetzen. Wenn etwas aufgrund von Verschleiß kaputt geht, ist es eher Aufgabe der Besitzerin den Gegenstand auszutauschen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Unterstütze die Besitzerin wenn das Pferd krank ist.</strong></h2>



<p>Für mich eine Selbstverständlichkeit und sehr wichtig. Wenn das Pferd krank ist solltest Du die Besitzerin unterstützen wo Du nur kannst. <strong>Ich bin schon wochenlang zum Pferd gefahren nur um Medikamente zu geben.</strong> Manche Medikamente müssen mehrmals am Tag gegeben werden, wenn Du da eine Gabe übernehmen kannst hilfst Du der Besitzerin meistens schon unheimlich.</p>



<p><strong>Für mich gehört es absolut dazu, dass man auch in schlechten Zeiten für das Pferd da ist! Schließlich hat man es dann nicht weniger lieb.</strong></p>



<p>Ein schwieriges Thema ist in so einem Fall die Bezahlung. Meine ganz persönliche Einstellung ist es weiter zu bezahlen, auch wenn ich nicht reiten kann. Ich habe aber auch immer eine sehr gute Beziehung zu den Besitzerinnen meiner Reitbeteiligungen und möchte sie unterstützen. Ein krankes Pferd kostet viel Geld… Wie ihr das regelt musst Du ganz individuell mit der Besitzerin Deiner Reitbeteiligung ausmachen.</p>



<p>(Wenn das Pferd dauerhaft unreitbar ist müsst ihr euch natürlich etwas überlegen &#8211; ich kann mir aber kaum vorstellen, dass Dir in so einem Fall jemand ernsthaft böse ist wenn Du Dir eine andere Reitbeteiligung suchst.)</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Lass nicht einfach Deine Freunde aufs Pferd.</strong></h2>



<p>Ein absolutes No-Go!</p>



<p>Wie schon erwähnt, <strong>es ist nicht Dein Pferd!</strong> Also darfst Du auch nicht entscheiden wer es reitet. Wie würdest Du Dich fühlen wenn Deine Reitbeteiligung einfach irgendwen auf Dein Pferd lässt? Mal ganz davon abgesehen, dass es Probleme mit der Versicherung geben kann wenn etwas passiert.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Geh pfleglich mit dem Zubehör um.</strong></h2>



<p><strong>Ein guter Sattel kostet oft mehrere tausend Euro.</strong> Es versteht sich von selbst, dass Du schonend mit ihm umgehst und ihn nicht in irgendeine Ecke wirfst oder verknickt in den Spind stopfst. Wenn er matschig ist machst Du ihn sauber bevor Du ihn wegpackst, wenn er nass ist trocknest Du ihn ab.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Das Pferd ist kein Mittel zum Zweck.</strong></h2>



<p>Nur draufsetzen und reiten, oder nur Turniere reiten wollen ist nicht. Ein Pferd ist ein <strong>Lebewesen</strong> und zum guten und fairen Umgang mit ihm gehört, dass Du es <strong>auch pflegst, es gern hast und es Dir wichtig ist, dass es ihm gut geht.</strong> Wenn das bedeutet, dass Du mal ein paar Tage nicht reitest, <strong>dann ist das eben so. </strong>Es gibt so viele tolle Dinge, die man mit einem Pferd machen kann: Knuddeln, Spazieren gehen, <a href="https://herzenspferd.de/alternativen-zum-reiten-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">Bodenarbeit</a>, einfach nur mit ihm auf der Koppel stehen und Zeit verbringen, …</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>11. Mische Dich nicht in grundlegende Entscheidungen ein / Respektiere Entscheidungen der Besitzerin.</strong></h2>



<p>Die Besitzerin Deiner Reitbeteiligung sagt Du sollst das Pferd gebisslos reiten? Oder es soll keine Leckerli bekommen? Dann hast Du das zu akzeptieren!</p>



<p><strong>Es ist ihr Pferd und sie trifft die Entscheidungen.</strong> Wenn ihr eine gute Beziehung habt könnt ihr darüber reden, aber im Endeffekt musst Du Dich an ihre Wünsche halten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>12. Sei kein Besserwisser.</strong></h2>



<p>Niemand mag Besserwisser. Und auch die Besitzerin Deiner Reitbeteiligung wird es sicher nicht toll finden, <strong>wenn Du ihr ständig erzählst, was sie alles falsch macht.</strong></p>



<p>Anders sieht es aus, wenn sie Dich wirklich um Rat fragt. Bei mir ist es so, dass ich bis jetzt mit allen Besitzerinnen meiner Reitbeteiligungen immer toll über die Pferde und die Arbeit mit ihnen fachsimpeln konnte. Manchmal ist es ja sehr hilfreich, wenn man sich noch eine zweite Meinung anhören kann.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>13. Packe im Stall mit an.</strong></h2>



<p>Ich finde es selbstverständlich, dass man nicht nur zum Reiten kommt sondern auch im Stall mit anpackt (das hängt natürlich auch vom Stall ab, bei einem Selbstversorger wirst Du eher mithelfen als bei einer Vollpension). Es fehlt zum Beispiel gerade Wasser in der Tränke? Ist doch klar, dass Du die dann schnell auffüllst.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>14. Nimm Unterricht mit dem Pferd.</strong></h2>



<p>Man lernt nie aus. Und selbst wenn Du schon ewig reitest und viel weißt, ist es immer von Vorteil <strong>ein paar Reitstunden mit dem neuen Pferd</strong> zu nehmen. Schließlich ist jedes Pferd anders und es ist immer gut, wenn mal jemand draufschaut und Dir Tipps gibt wie Du noch besser mit dem Pferd umgehst.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>15. Sei konsequent mit dem Pferd.</strong></h2>



<p>Nicht nur wichtig für Reitbeteiligungen, sondern alle Reiter. Keine Besitzerin hat Lust darauf, dass die Reitbeteiligung <strong>das Pferd verzieht und verreitet.</strong> Deshalb: immer konsequent sein und wenn die Besitzerin zum Beispiel keine Leckerli füttert, solltest Du das auch nicht (und erst recht nicht heimlich) tun.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>16. Sei ehrlich.</strong></h2>



<p>Es klappt etwas nicht oder Du hast etwas falsch gemacht? Sei immer ehrlich, irgendwann kommt es doch raus. Wenn man von Anfang an ehrlich ist lassen sich viele Dinge ohne große Probleme und Drama lösen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>17. Zahle pünktlich.</strong></h2>



<p>Wenn Du einen monatlichen Betrag für die Reitbeteiligung bezahlst, dann solltest Du das pünktlich tun. Am besten ist es, Du richtest bei der Bank einen <strong>Dauerauftrag</strong> ein oder bittest Deine Eltern das zu tun.</p>



<p>Für die Besitzerin ist es ärgerlich und unangenehm Dich nach dem Geld fragen zu müssen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>18. Frage was Du mit dem Pferd machen darfst/kannst.</strong></h2>



<p>Viele Pferde haben eine Vorgeschichte und <strong>vielleicht alte Verletzungen oder Krankheiten.</strong> Frage deshalb unbedingt nach ob es etwas gibt, was Du mit dem Pferd nicht machen sollst oder was es nicht kann. Die meisten Besitzer sagen Dir das von sich aus, aber gerade wenn Du etwas Neues ausprobieren möchtest ist nachfragen immer gut.</p>





<h3 class="wp-block-heading"><strong>Da es aber nicht nur Horror-Reitbeteiligungen, sondern auch Horror-Besitzer gibt solltest Du auch folgende Dinge beachten:</strong></h3>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Lass Dich nicht ausnutzen.</strong></h2>



<p>Du sollst viel Stallarbeit leisten, am besten gar nicht &#8211; oder nur wenig &#8211; reiten und dafür einen Haufen Geld im Monat bezahlen? Sorry, aber das ist in meinen Augen etwas übertrieben. Ich verstehe es absolut, dass jemand eine angemessene Bezahlung dafür haben will, dass er sein Pferd zur Verfügung stellt. Aber ausnutzen lassen musst Du Dich nicht.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Lass Dich nicht schlecht behandeln. </strong></h2>



<p>Alles was Du machst ist in den Augen der Besitzerin falsch und sie macht Dir ständig wegen etwas anderem die Hölle heiß? Du fühlst Dich wie der Idiot von Dienst?</p>



<p>Das musst Du Dir nicht gefallen lassen und auch nicht aushalten, schließlich soll Dir Dein Hobby Spaß machen. Such Dir eine andere Reitbeteiligung.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Kläre ab, dass Du versichert bist.</strong></h2>



<p>Bei den meisten Versicherungen ist eine Reitbeteiligung mit eingeschlossen. Aber eben nicht in allen. Kläre unbedingt ab, dass Du versichert bist bevor Du Dich auf’s Pferd setzt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Unterstütze niemanden der sein Pferd schlecht behandelt.</strong></h2>



<p>Du findest, dass die Besitzerin das Pferd schlecht behandelt? Such Dir eine andere Reitbeteiligung. Die Auffassungen was gut und richtig für ein Pferd ist gehen ja durchaus auseinander. Wenn Du aber ständig gegen Deine Überzeugung handelst oder Dich mit der Besitzerin darüber streitest, macht Dich das nur unglücklich.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Falls es einen Vertrag gibt, lese ihn gut durch.</strong></h2>



<p>Ein Reitbeteiligungs-Vertrag ist eigentlich eine gute Sache. Dann weiß jeder woran er ist und wichtige Dinge sind verbindlich geregelt. Wie bei allen Verträgen solltest Du ihn Dir gut durchlesen und überprüfen ob das, was darin steht, für Dich ok ist.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Niemand ist perfekt!</strong></h2>



<p>Wenn Du Dich in etwa an diese Verhaltensvorschläge hältst bist Du vielen anderen Reitbeteiligungen schon einen Schritt voraus. Es legt natürlich jeder auf andere Dinge wert, von daher sind vielleicht manche Punkte vernachlässigbar.</p>



<p><strong>Es ist niemand perfekt,</strong> <strong>aber ich finde es sehr wichtig, dass man sich dem Vertrauen und der Verantwortung bewusst ist, welche man als Reitbeteiligung hat.</strong></p>



<p>Wenn man gut miteinander umgeht kann eine Reitbeteiligung eine wunderbare Sache sein und es können – wie in meinem Fall – Freundschaften fürs Leben entstehen. Ich finde es sehr schade, dass viele Pferdebesitzer Probleme mit ihren Reitbeteiligungen haben und hoffe, dass dieser ganz persönliche Kodex mit dazu beiträgt, dass sich die Situation etwas ändert.</p>





<p><strong>Wie sind Deine Erfahrungen mit Reitbeteiligungen? Bist Du Pferdebesitzer und hattest schon mal eine Horror-Reitbeteiligung? Oder bist Du Reitbeteiligung und warst schon bei Horror-Besitzern? Erzähl mir Deine Geschichte in den Kommentaren!</strong></p>



<img loading="lazy" decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/b071c2309aa5492daa53cbb36b522a97" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/reitbeteiligung-kodex/">Reitbeteiligungskodex – so wirst Du zur perfekten Reitbeteiligung</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/reitbeteiligung-kodex/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>99</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>10 Wege zum Vertrauen</title>
		<link>https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jan 2015 18:39:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Zuneigung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://twoheartsonesoul.de/?p=509</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vertrauen ist – für mich und viele andere Reiter – ein wichtiger Punkt im Umgang mit einem Pferd. Ohne Vertrauen keine Partnerschaft, keine Freude, keine Sicherheit. Vertraut Dir Dein Pferd nicht, hast Du in vielen Situationen ein Problem. Es geht nicht in den Hänger, es lässt sich nicht einfangen, es scheut öfter, hat vor mehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/">10 Wege zum Vertrauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h3 class="wp-block-heading">Vertrauen ist – für mich und viele andere Reiter – ein wichtiger Punkt im Umgang mit einem Pferd.</h3>



<p>Ohne Vertrauen keine Partnerschaft, keine Freude, keine Sicherheit.</p>



<p>Vertraut Dir Dein Pferd nicht, hast Du in vielen Situationen ein Problem. Es geht nicht in den Hänger, es lässt sich nicht einfangen, es scheut öfter, hat vor mehr Dingen Angst, es widersetzt sich.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><span style="color: #e73aa0;"><strong><span style="color: #a55931;">Vertrauen kann man nicht erzwingen oder erkaufen, man gewinnt es.</span></strong></span></p>
</blockquote>



<p>Beim Reiten kann man Vieles für einen begrenzten Zeitraum faken – das Vertrauen Deines Pferdes gehört nicht dazu.</p>



<p>Wir alle träumen von einer tollen Partnerschaft mit unserem Pferd, davon, dass wir uns blind verstehen und vertrauen. Wir wollen ein Pferd, das gerne zu uns kommt, das sich freut, wenn wir kommen und das mit uns schmust. Viele Reiter versuchen das zu erreichen, indem sie ihr Pferd verhätscheln oder bestechen. Es wird gestreichelt und geschmust, es gibt Leckerchen und es wird wohlwollend darüber hinweggesehen wenn das Pferd aufdringlich bettelt.</p>



<p>„Aber mein Pferd liebt mich, es kommt immer gleich zum Tor wenn ich da bin.“ – In den meisten Fällen will Dein Pferd, dass sich das Tor öffnet und es zum Futter kann. Ob es wirklich an Dir interessiert ist, kannst Du ganz einfach testen: gehe zum Tor hinein und vom Pferd weg. Folgt es Dir, hat es wirklich Interesse an Dir. Tut es das nicht, will es einfach nur raus.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;5de977a2c8c4b3cfb071e9eb30a20b94&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;c0a9a18379c7b62253ab6082115b6d2d&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/herzenspferd.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/5de977a2c8c4b3cfb071e9eb30a20b94-c0a9a18379c7b62253ab6082115b6d2d.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Vertrauen aufbauen Pferd: 8 Tipps f\u00fcr eine gute Beziehung zu Deinem Pferd!&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.29629629629629761211617733351886272430419921875}" title="Vertrauen aufbauen Pferd: 8 Tipps für eine gute Beziehung zu Deinem Pferd!" width="1080" height="608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/muw78andFNs?feature=oembed" consent-required="259520" consent-by="services" consent-id="259521" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/muw78andFNs?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>





<h3 class="wp-block-heading">Wir haben also festgestellt: man kann sich Vertrauen und Zuneigung nicht mit Leckerchen und Streicheleinheiten erkaufen. Wie gewinnt man es also dann?</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Achte auf Deine Körperhaltung.</strong> Halte Dich aufrecht und entspannt im Umgang mit Deinem Pferd, atme und bewege Dich ruhig. Wenn Du unsicher, mit zum Boden gerichteten Blick und hängenden Schultern auf es zukommst, wird Dich Dein Pferd nicht als Führungspersönlichkeit sehen. Das liegt nicht unbedingt an Deiner Körpersprache, sondern daran, dass Du Dich wahrscheinlich <strong>nicht selbstbewusst fühlst</strong> wenn Du Dich so hältst. Das wird Dein Pferd merken.</li>



<li><strong>Sei konsequent.</strong> Pferde brauchen einen selbstbewussten Partner der klare Grenzen setzt und ihnen somit Sicherheit gibt. Das bedeutet aber <strong>nicht</strong>, dass Du grob sein sollst oder Dein Pferd ständig vermöbelst und kontrollierst. Das bedeutet, dass Du z.B. Betteln, oder Drängeln beim Führen nicht durchgehen lässt, sondern Deinem Pferd <strong>ruhig, gelassen und bestimmt</strong> zeigst, dass dieses Verhalten nicht ok ist. Und das nicht nur heute, wo Du gerade Zeit und Muße hast, sondern immer. <strong>Jeden einzelnen Tag.</strong> Dein Pferd muss sich darauf verlassen können, dass Du <strong>in der gleichen Situation auch gleich reagierst</strong>. Pferde sind Herdentiere, das heißt, sie haben eine (flexible) Rangordnung. Dein Pferd nutzt solche Dinge wie aufdringliches Betteln oder Drängeln beim Führen um zu klären, wer von euch gerade ranghöher ist. Wenn Du Dir das gefallen lässt bedeutet das für Dein Pferd, dass es ranghöher ist als Du. Besonders bei unsicheren Pferden kann das katastrophale Auswirkungen haben, denn gerade <strong>sie suchen jemanden, der ihnen Sicherheit gibt.</strong> Wenn Du aber signalisierst, dass Du der Rangniedere bist, bedeutet das für Dein Pferd, dass es selbst gucken muss, dass ihm nichts passiert. Das führt dann zu ängstlichen oder gar durchgehenden Pferden.</li>



<li>Halte Abstand zu Deinem Pferd und <strong>lass nicht zu, dass es Dich bedrängt.</strong> Du hast bestimmt schon einmal auf der Koppel beobachtet, dass Dein Pferd ein anderes Pferd weggescheucht hat, wenn es ihm zu nahe gekommen ist. Alle Tiere und auch wir Menschen haben einen <strong>persönlichen Bereich</strong> um uns herum. Kommt jemand in diesen Bereich fühlen wir uns unwohl und bedrängt. Dieser Bereich ist für jeden Menschen und jedes Pferd unterschiedlich groß. Wer herein darf hängt von der persönlichen Beziehung ab – dein Freund darf Dir sicher näher kommen als ein Fremder. Genauso ist es auch bei Pferden. Wenn Dein Pferd Dich bedrängt kann das ein Zeichen dafür sein, dass es gerade austestet wie weit es bei Dir gehen kann und ob es gerade ranghöher ist als Du. Dein Pferd sollte nur in Deinen persönlichen Bereich kommen, wenn Du es dazu einlädst (z.B. wenn Du auf es zu gehst und es streichelst).<br>Zum Thema Abstand gehört auch, dass Dein Pferd Dich nicht als Kratzbaum missbraucht. Ich sehe oft, dass Pferde ihren Kopf an ihren Besitzern reiben – und zwar so sehr, dass es den Besitzer fast aus den Latschen haut. Und eben diese Besitzer sind dann glücklich und denken, dass ihr Pferd sie besonders lieb hat. Stattdessen kann es ein Zeichen dafür sein, dass Dein Pferd keinen Respekt vor Deinem individuellen Raum hat. Dein Pferd sollte den Abstand zu Dir nur auf Dein Ok hin verkleinern.</li>



<li><strong>Verlange nur Dinge von Deinem Pferd die es leisten kann und die es versteht.</strong> Und verlange sie nur, wenn Du auch bereit bist Dich durchzusetzen. Das kann manchmal ganz schön lange dauern – <strong>sei geduldig und bleibe immer ruhig!</strong> Dir sollte auch klar sein, was genau Du von Deinem Pferd willst – und Du solltest es bereits beim ersten Schritt in Die richtige Richtung loben. <strong>Wenn Du kleine Schritte nicht lobst warum sollte Dein Pferd sich die Mühe machen den restlichen Weg zu gehen?</strong></li>



<li><strong>Sei einfühlsam und verbringe Zeit mit Deinem Pferd.</strong> Zeig ihm, dass Du gerne bei ihm bist und es wertschätzt. Stell Dich eine Weile zu ihm auf die Koppel und tu einfach nichts oder kraule es an seiner Lieblingsstelle. Befreundete Pferde machen das permanent. Und wenn Dein Pferd weggeht und gerade keinen Bock auf Dich hat, dann musst Du das akzeptieren und es auch mal in Ruhe lassen.</li>



<li><strong>Lass Dein Pferd Pferd sein und habe Respekt vor ihm.</strong> Du tust ihm keinen Gefallen wenn Du es vermenschlichst. Stattdessen verbaust Du Dir selbst den Weg Dein Pferd zu verstehen. Es liegt an uns, die Sprache des Pferdes zu verstehen und nicht umgekehrt.</li>



<li><strong>Sei im Umgang mit Deinem Pferd niemals wütend oder grob.</strong> Es sollte eigentlich jedem klar sein, dass Du damit das Vertrauen Deines Pferdes zerstörst.</li>



<li><strong>Werde nicht zum Tyrann.</strong> Ein guter Partner verlangt nicht nur Respekt, er gibt ihn auch. Er ist fair und konsequent. Versuche nicht jede Regung Deines Pferdes zu kontrollieren.</li>



<li><strong>Gehe mit Deinem Pferd spazieren.</strong> Gemeinsame Spaziergänge machen nicht nur Spaß, sondern Du zeigst Deinem Pferd entspannt und spielerisch neue Dinge. Es lernt Autos, Spaziergänger, Jogger, Radfahrer, Hunde und viele andere Dinge gemeinsam mit Dir kennen. Dabei zeigst Du ihm, dass es mit Dir an seiner Seite nichts zu befürchten hat.</li>



<li><strong>Mache Bodenarbeit und/oder übe zirzensische Lektionen.</strong> Gerne auch nach den Prinzipien des Natural Horsemanship. Gemeinsames Arbeiten und Lernen festigt die Bindung Deines Pferdes zu Dir und die aktuelle Rangordnung wird geklärt. Natürlich lernt es auch nützliche Dinge, die Dir später bei der Arbeit unter dem Sattel zu Gute kommen. Wenn schon vom Boden aus die Beziehung geklärt ist wirst Du beim Reiten deutlich weniger Probleme haben. <a href="https://herzenspferd.de/alternativen-zum-reiten-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier findest Du eine Übersicht über viele Dinge, die Du vom boden aus machen kannst.</a></li>
</ol>





<p><strong>Zusammenfassend solltest Du im Umgang mit Deinem Pferd also unbedingt konsequent, einfühlsam, fair, ruhig, geduldig, wertschätzend und selbstbewusst sein. Sei ein guter Partner, dem Dein Pferd gerne folgt und der ihm Sicherheit gibt – kein Tyrann der jede kleine Regung überwacht.</strong></p>





<p><strong>Wie gewinnst Du das Vertrauen Deines Pferdes? Erzähl‘s mir in den Kommentaren!</strong></p>



<img loading="lazy" decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/cf569661e7ae4efc9c71dd69bf936c57" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/">10 Wege zum Vertrauen</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>92</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
