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	<title>Sport Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Sport Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Reiten macht fit: Auswirkungen auf Körper, Geist &#038; Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 11:13:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass Reiten Sport ist, wird von Nichtreitern gerne mal bezweifelt, man &#8222;sitzt ja nur drauf&#8220;. Spätestens wenn sie sich dann aber selbst auf&#8217;s Pferd setzen, ist Vielen doch schnell klar: Reiten ist Sport und kann durchaus anstrengend sein. Aber nicht nur auf unseren Körper hat das Reiten so seine Auswirkungen, sondern auch auf unsere mentale [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Dass Reiten Sport ist, wird von Nichtreitern gerne mal bezweifelt, man &#8222;sitzt ja nur drauf&#8220;. Spätestens wenn sie sich dann aber selbst auf&#8217;s Pferd setzen, ist Vielen doch schnell klar: Reiten ist Sport und kann durchaus anstrengend sein. Aber nicht nur auf unseren Körper hat das Reiten so seine Auswirkungen, sondern auch auf unsere mentale und seelische Verfassung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer <a href="https://www.mdpi.com/1660-4601/17/11/4136/htm" target="_blank" rel="noreferrer noopener">aktuellen Studie der Medizinischen Universität Wien</a> sind nicht nur junge, sondern auch ältere Reiter/innen fitter, glücklicher und naturverbundener als ihre nicht reitende Vergleichsgruppe. Die Reiter/innen hatten höhere Werte beim körperlichen Wohlbefinden als die übrigen Teilnehmenden, obwohl sie insgesamt nicht mehr Sport betrieben. Die Forscher vermuten, dass der Grund hierfür in der erhöhten Muskelstärkung, verbesserten Körperhaltung und mentalem Ausgleich durch das Reiten liegt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Sport</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sich auf dem Pferd auszubalancieren und feine Hilfen geben zu können setzt einiges an Kraft und Flexibilität voraus. Reiten bewirkt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Eine starke Core-Muskulatur: Deine tiefliegenden Bauch- und Rückenmuskeln werden trainiert, die für eine gute, aufrechte Haltung nötig sind</li>



<li>Flexible Hüfte: Deine Hüfte ist der Teil des Körpers, der am Meisten mit den Bewegungen des Pferdes mitgehen und diese ausbalancieren muss</li>



<li>Lockere Schultern: Dein Oberkörper muss stabil sein ohne zu verkrampfen &#8211; dazu braucht es eine gute, ausdauernde Muskulatur und Haltung</li>



<li>Verbesserte Kondition und Kraft-Ausdauer</li>



<li>Verbessertes Immunsystem: Die Bewegung an der frischen Luft, bei unterschiedlichem Wetter und mit unterschiedlichen Umwelteinflüssen am Stall, trainiert auch Dein Immunsystem</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht beim Reiten nicht darum möglichst viel Kraft einzusetzen, mit den Armen zu ziehen oder den Beinen zu klemmen, sondern diese ganz besondere Mischung aus Flexibilität und Stabilität hinzubekommen, die auch ein/e Tänzer/in oder Kampfsportler/in haben muss. Nur starke Muskeln können auch in der Bewegung locker sein und ohne zu verkrampfen über einen längeren Zeitraum arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Pferd zu schonen und schneller zu einem guten, ausbalancierten Sitz zu finden, empfehle ich zusätzlich zum Reiten einen Sport wie <a href="https://herzenspferd.de/yoga-fuer-reiter-reitersitz/">Yoga</a>, Pilates oder Tanzen zu praktizieren. Hier kannst Du die gleichen Muskeln, die für das Reiten wichtig sind, ganz gezielt trainieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch ein zusätzliches Falltraining kann für jede/n Reiter/in Sinn machen, denn Reiten gilt nicht umsonst bei Versicherern als Extremsport. Neben einem <a href="https://uvex-group.shop/reitsport/reithelme.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">gut sitzenden Helm</a> kann ein solches Training und gute Körperkondition effektiv dabei helfen schlimmere Verletzungen zu vermeiden, wenn Du mal stürzen solltest. Mehr zum Thema Sicherheit beim Reiten liest Du <a href="https://herzenspferd.de/sicherheit-beim-reiten/">hier</a>. </p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Mentaltraining</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Körper und Geist lassen sich &#8211; wie so oft im Leben &#8211; auch beim Reiten nicht trennen. Meine Trainerin sagt immer &#8222;Das Reiten macht bessere Menschen aus uns&#8220;: Du musst Dich ganz auf Deinen Partner Pferd einlassen, Dich auf seinen und Deinen Körper konzentrieren und trainierst am besten bei mittlerem Selbstbewusstsein. Bist Du zu ängstlich, voller Selbstzweifel oder übermotiviert, kann schnell etwas schief laufen, Du verkrampfst nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich. Hier kann spezielles <a href="https://www.cavallo.de/reittraining/so-werden-reiter-ihr-eigener-mental-coach/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mentaltraining für Reiter</a> helfen Dich noch mehr in Deine Mitte zu bringen und das Gedankenkarussel abzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Reiten hilft Dir also nicht nur beim Muskelaufbau, sondern auch beim achtsameren Umgang mit Dir selbst und mit Deiner Umgebung sowie mit einer gesteigerten Konzentrationsfähigkeit. Es bringt Dir Geduld und Einfühlungsvermögen bei und lehrt Dich Verantwortung für Dich selbst und andere zu übernehmen. Denn beim Reiten musst Du nicht nur Dich selbst im Blick behalten, Du bist auch Coach und Trainer Deines Pferdes!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Reiten ist Selbstentwicklung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Reiten und der Umgang mit Pferden hällt uns stets den Spiegel vor. Pferde sind grundehrlich und konfrontieren uns mit unseren innersten Themen, wie z.B. Angst, Unsicherheiten, Ungeduld, Selbstzweifel, Leistungsdruck, etc.. Sie helfen uns dabei an diesen Themen zu arbeiten und zu wachsen &#8211; auf ihre eigene einfühlsame und fast unmerkliche Art.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber mit den Pferden entdeckst Du nicht nur die Punkte an denen Du wachsen kannst, sondern Du kannst auch eine tiefe Verbundenheit spüren, großes Glück, die Freude an den kleinen Dingen wieder erlernen, mehr zu Dir finden, innere Ruhe spüren und einen fast meditativen Zustand erreichen. Nichts lässt die aktuellen Probleme so schnell in den Hintergrund treten, wie eine konzentrierte <a href="https://herzenspferd.de/dressur/">Dressurstunde</a>, ein entspannter Ausritt oder spielerische Freiarbeit mit dem Pferd auf dem Platz.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mehr als nur ein Sport</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du siehst, Reiten ist also weit mehr als nur ein Sport um Dich fit zu machen, sondern es hilft Dir bei der ganzheitlichen Entwicklung von Kraft, Flexibilität, Koordination, Konzentration, Geduld, Achtsamkeit, Selbsterkenntnis und dem Abbau von Stress.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit das Reiten Dir bis in&#8217;s hohe Alter dabei helfen kann fit zu bleiben, solltest Du ein paar Dinge beachten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Arbeite mit Zusatzsport wie Yoga an Deinen körperlichen Schwachstellen</li>



<li>Löse hartnäckige mentale Blockaden mit Mentaltraining für Reiter/innen</li>



<li>Achte auf die Sicherheit im Umgang mit dem Pferd und auf Sicherheit beim Reiten (Anti-Schrecktraining, <a href="https://uvex-group.shop/reitsport.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Helm</a> &amp; evtl. Schutzweste, Falltraining, Unfalltracker, etc.)</li>



<li>Lass Dich regelmäßig vom Physiotherapeuten oder Osteopathen durchchecken (ich mache das 1-2 mal im Jahr und je nach Bedarf)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>









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		<title>7 Fehler die Du machst, noch bevor Du im Sattel sitzt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 11:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsteigen]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Gymnastik]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Stretching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meiner Zeit mit Pferden habe ich fast alle diese Fehler schon gemacht und mache sie ab und an immer noch. Es wird oft unterschätzt, wie wichtig die Zeit vor dem Reiten (oder der Bodenarbeit, etc.) ist. Du bringst Deinem Pferd immer etwas bei, zu jeder Zeit in der Du mit ihm zusammen bist, ob [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>In meiner Zeit mit Pferden habe ich fast alle diese Fehler schon gemacht und mache sie ab und an immer noch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird oft unterschätzt, wie wichtig die Zeit vor dem Reiten (oder der Bodenarbeit, etc.) ist. <strong>Du bringst Deinem Pferd immer etwas bei, zu jeder Zeit in der Du mit ihm zusammen bist, ob Du Dir dessen bewusst bist oder nicht.</strong> Es unterscheidet nicht zwischen &#8222;jetzt sind wir auf dem Platz, nun wird trainiert&#8220; und &#8222;jetzt sind wir am Putzplatz, da trainieren wir nicht&#8220;, wie wir Menschen das oft tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom ersten Blickkontakt auf der Koppel bis zum letzten Abschiedsstreicheln lernt Dein Pferd von Dir. Ob es etwas Gutes oder etwas Schlechtes lernt hängt ganz von Dir ab. Und wenn Du Dir dessen nicht bewusst bist wird es leider oft etwas Schlechtes.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich mich am Stall umschaue sehe ich oft die selben Fehler, deshalb dachte ich, ich schreibe mal darüber.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übrigens: ich finde Fehler nicht schlimm! Sie bedeuten für mich eine Chance zu lernen und mich weiterzuentwickeln. <a href="http://www.pferdefluesterei.de/buck-brannaman-pferde/" target="_blank" rel="noopener">Fehler sind nötig um zum Ziel zu kommen, ich habe hier schon einmal darüber geschrieben warum.</a></strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Du führst nicht bewusst</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade beim Führen kann man viele Probleme schon im Vorraus lösen &#8211; oder sie verursachen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die &#8222;richtige&#8220; Führposition gibt es viele Diskussionen: das Pferd soll hinter dem Menschen laufen, der Kopf des Pferdes muss auf Schulterhöhe des Menschen sein oder der Mensch läuft auf einer Position zwischen Kopf und Schulter des Pferdes sind die Häufigsten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich bin der Meinung, dass es &#8222;die&#8220; richtige Führposition nicht gibt.</strong> Wie immer muss man individuell entscheiden. Warum sollte ich ein Pferd, das lieber hinter mir läuft, dazu zwingen neben mir zu laufen? Die Führposition muss sich auch ändern können, z.B. wenn ein Weg zu eng wird um nebeneinander zu laufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel wichtiger finde ich, dass man auf folgendes achtet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Pferd darf nicht drängeln</strong> &#8211; es sollte also so viel Abstand zu Dir halten, dass Du Dich nicht unwohl fühlst. Tritt es Dir beim Laufen in die Hacken oder drängelt sich mit seiner Schulter an Dich solltest Du es geduldig und konsequent von Dir weg schicken.</li>



<li><strong>Lass Dich nicht von Deinem Pferd</strong> <strong>abdrängen oder durch die Gegend ziehen</strong>. Du bestimmst den Weg. Es ist wichtig, dass Deinem Pferd bewusst ist wo Du bist und dass es auch in Schrecksituationen nicht auf Dich springt.</li>



<li><strong>Halte den Strick nicht zu nahe am Pferdekopf,</strong> sondern etwa 1,5 Meter entfernt und lasse ihn durchhängen. Ich sehe viele Leute, die den Strick direkt unterm Kinn des Pferdes greifen und hoffen es somit mehr unter Kontrolle zu haben.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>Das solltest Du nicht tun.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong>Dadurch stehst Du nämlich automatisch sehr nahe am Pferd und lädst es quasi dazu ein zu drängeln. Druck erzeugt Gegendruck &#8211; Pferde neigen instinktiv dazu, sich in den Druck hineinzulehnen. <strong>Du musst nicht jeden Regung Deines Pferdes mit einem kurzen Strick kontrollieren, das macht die Sache nicht besser!</strong> Ich habe schon oft gesehen, dass drängelnde und zappelige Pferde viel ruhiger wurden, sobald die Besitzer den Strick länger ließen und etwas Abstand hielten.</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Du bist unaufmerksam</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Fehler, der sich sehr schnell einschleicht und mit dem ich auch ab und an zu kämpfen habe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besonders wenn man sich mit Freunden zum Ausreiten trifft ist man sehr schnell unaufmerksam.</strong> Man quatscht und holt &#8222;nebenbei&#8220; das Pferd von der Koppel, führt es nebenbei zum Putzplatz und putzt es nebenbei. Die Konzentration ist nicht beim Pferd, sondern bei den Freunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Du unaufmerksam bist schleichen sich schnell Fehler ein: Du lässt Dich beim Führen von Deinem Pferd drängeln, es schiebt Dich auf dem Putzplatz zur Seite um in die andere Richtung zu schauen, oder ähnliches.</strong> Das passiert oft ganz unbewusst, Dein Pferd macht eine Bewegung und Du weichst automatisch aus, weil Du ins Gespräch mit Deiner Freundin vertieft bist. Im Natural Horsemanship gibt es die Frage &#8222;Wer bewegt Wen?&#8220;: der Ranghöhere bewegt den Rangniederen und wenn Du Dich von Deinem Pferd bewegen lässt, gibst Du die Führung an es ab. Ob man nun an die (etwas überholte) Rangordnungstheorie glaubt oder nicht, ich finde es ist nie eine gute Idee sich von seinem Pferd herumschubsen zu lassen. Spätestens wenn Du 500kg auf dem Fuß stehen hast macht das keinen Spaß mehr. Dein Pferd sollte unbedingt Rücksicht auf Dich nehmen, Du nimmst ja auch Rücksicht auf es. Dazu gehört natürlich auch, <a href="http://fuehlend-reiten.blogspot.de/2015/02/hoflichkeit-teil-2.html" target="_blank" rel="noopener">höflich zum Pferd zu sein</a>.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Du bist inkonsequent</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Konsequenz ist ein eher negativ besetztes Wort. Für mich bedeutet es aber einfach nur, <strong>in der gleichen Situation immer das Gleiche zu tun.</strong> Deine Reaktion ist also für Dein Pferd vorhersehbar, <strong>Du bist verlässlich!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst Deinem Pferd nicht an einem Tag etwas durchgehen lassen und es am nächsten Tag dafür bestrafen. Das führt schnell dazu, dass Dein Pferd Dir nicht mehr vertraut und Dich ignoriert. Kein Wunder, auf das was Du tust, kann es sich nicht verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein häufiges Beispiel: das Pferd schubbert seinen Kopf am Reiter. Am einen Tag ist es süß und es wird erlaubt oder sogar belohnt, am nächsten Tag ist der Reiter gestresst und das Pferd wird dafür bestraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><a href="http://fuehrpferd.de/darf-mein-pferd-das-warum-du-unbedingt-herr-deiner-eigenen-regeln-sein-solltest/" target="_blank" rel="noopener">Du musst also für Dich festlegen, was Deine Regeln für den Umgang mit dem Pferd sind</a> und Dich dann immer daran halten! </strong>Auch wenn Du gerade genervt, gestresst oder müde nach einem langen Tag bist und eigentlich gar keine Lust auf &#8222;Diskussion&#8220; hast.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Du hast keine Geduld</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mangel an Geduld schlägt leider oft in Gewalt um: das Pferd will nicht durchs Tor? Dann wird es eben mit der Gerte verhauen bis es durch geht. Oder es wird grob am Strick geruckt. Meistens führt das dann dazu, dass Pferd und Reiter immer gestresster werden und das Pferd das nächste Mal noch weniger durchs Tor will.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dabei lässt sich fast alles mit etwas Geduld, einem Plan und innerer Ruhe lösen</strong> &#8211; oft geht es am Ende sogar schneller und nachhaltiger als mit Gewalt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um bei dem Beispiel mit dem Tor zu bleiben: solche Sachen löse ich, indem ich einfach mit leichtem Zug am Strick stehen bleibe. Kommt das Pferd ein Stück nach vorne gebe ich nach und Lobe überschwänglich. Bleibt es stehen, bleibe ich eben auch stehen, so lange, bis es etwas tut. Geht es zurück, gehe ich mit zurück, damit sich der Zug am Strick nicht verstärkt (bleibt man stehen und verstärkt somit den Druck, könnte es passieren, dass das Pferd steigt). Geht es dann irgendwann wieder einen Schritt nach vorne wird wieder gelobt &#8211; auch wenn wir nun eigentlich weiter vom Tor weg sind als zuvor. <strong>Wichtig ist, dass es einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Pferd braucht Zeit um nachzudenken und auch mal seine Optionen durchzuprobieren. Diese Zeit solltest Du ihm unbedingt geben, denn wenn es nachdenken und die Entscheidung selbst treffen konnte wirst Du beim nächsten Mal deutlich weniger Probleme haben als wenn Du es gezwungen hättest.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Du stehst unter Zeitdruck</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du fährst zum Stall und weißt schon, dass Du in einer halben Stunde wieder weg musst, trotzdem willst Du noch reiten?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lass es einfach sein, das kann nichts werden!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitdruck führt zu Stress, zu Unkonzentriertheit, zu mangelnder Geldud und Gereiztheit. Setz Dich einfach zu Deinem Pferd auf die Koppel, schmuse ein bisschen oder gehe vielleicht eine Mini-Runde spazieren. Das wird Dich entspannen und Du arbeitest an einer guten Beziehung zu Deinem Pferd.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du mit aller Gewalt versuchst trotz Stress und Zeitdruck zu trainieren geht meistens alles schief und Du schadest der Beziehung zu Deinem Pferd!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Du wärmst Dich nicht auf</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du es richtig machst, dann verbringst Du viel Zeit damit Dein Pferd im Schritt aufzuwärmen und zu gymnastizieren. Ich fand es schon immer paradox, dass uns das bei unserem Pferd so wichtig ist, wir uns selbst aber meistens völlig unaufgewärmt auf&#8217;s Pferd setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie willst Du feine Hilfen geben und ein lockeres, losgelassenes Pferd haben, wenn Du selbst völlig verspannt bist?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich vor ein paar Wochen zum <a href="https://herzenspferd.de/reiturlaub-island-sitzuebungen/" target="_blank" rel="noopener">Reiturlaub in Island</a> war, hatte ich morgens Reitunterricht ohne mich aufzuwärmen und mittags Reitunterricht nach einer halben Stunde Gymnastik für Reiter. Der Unterschied war unglaublich, alleine mein Sitz war um Welten besser!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und jetzt mal ehrlich: wir verbringen sowieso schon Stunden am Stall, da haben wir auch noch 15 Minuten zum Aufwärmen übrig, oder?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://herzenspferd.de/stretching-reiter/" target="_blank" rel="noopener">Hier findest Du ein paar schöne Übungsvideos.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Du benutzt keine Aufsteigehilfe</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittlerweile weiß man, dass beim Aufsteigen riesige Zugkräfte auf dem Pferd lasten und besonders die empfindliche Wirbelsäule belasten.</strong> Vor allem wenn Du immer von der gleichen Seite aufsteigst führt das schnell zu Verspannungen beim Pferd. Deshalb sollte jeder verantwortungsbewusste Reiter mit Aufsteigehilfe aufsteigen. Das kann ein Hocker sein, aber auch ein Felsbrocken, ein Baumstamm, oder ein stabiler Zaun.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich weiß, wenn man so aufsteigt wird man öfter mal belächelt &#8211; mir ist aber die Gesundheit meines Pferdes wichtiger als die Meinung anderer Leute!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://herzenspferd.de/pferdefreundlich-aufsteigen-pferd" target="_blank" rel="noopener">Hier kannst Du nachlesen, wie Du sanft und pferdefreundlich aufsteigst!</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Fehler machst Du?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich bin ab und an zu unaufmerksam und schenke meinem Reitbeteiligungspony nicht die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht. Meistens kommt dann auch ganz schnell das schlechte Gewissen, denn wer ist schon gerne mit jemandem zusammen, der einen mehr oder weniger ignoriert? Klar, man kann sich nicht immer zu 100% nur auf&#8217;s Pferd konzentrieren, aber auch wenn Freunde dabei sind versuche ich immer wieder meinem Pony meine volle Aufmerksamkeit zu schenken, auch wenn es nur für kurze Zeit ist: ich rede kurz mit ihr oder kraule sie an ihrer Lieblingsstelle. Das ist für mich ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung und ich glaube sie spürt das auch.</p>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sieht&#8217;s bei Dir aus? Hast Du auch schonmal einen oder mehrere dieser Fehler gemacht? (Ich finde Fehler übrigens nicht schlimm, wir alle machen sie und sie sind immer eine Chance zu lernen!)</strong><img decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d93501be5e73448eb56a73cde3d56529" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



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		<title>10 Gründe, warum Yoga der perfekte Zusatzsport für Reiter ist und Du am Besten gleich damit anfängst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Apr 2015 10:54:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
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		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn mir vor ein paar Jahren jemand was von Yoga erzählt hat habe ich immer höflich gelächelt und mir innerlich gedacht „Uäh, Yoga, das ist doch nur was für Möchtegern-Hippies. Rumliegen und Atmen, da würde ich doch glatt die Wände hochgehen vor Langeweile. Wenn ich nicht direkt einpenne.“ Wie sich herausgestellt hat ein paar ziemlich [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn mir vor ein paar Jahren jemand was von Yoga erzählt hat habe ich immer höflich gelächelt und mir innerlich gedacht „Uäh, Yoga, das ist doch nur was für Möchtegern-Hippies. Rumliegen und Atmen, da würde ich doch glatt die Wände hochgehen vor Langeweile. Wenn ich nicht direkt einpenne.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sich herausgestellt hat ein paar ziemlich blöde Vorurteile.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem ich eine Zeitlang Rückenschmerzen hatte habe ich mich mit einer guten Freundin zur ersten Yogastunde getraut. Und bin mit zitternden Gummiknien wieder raus. Und mit einem breiten Grinsen von einem Ohr zum andern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langweilig? Rumliegen? Easy? Das waren die anstrengendsten 90 Minuten meines Lebens. Und ich habe alles daran geliebt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seitdem mache ich regelmäßig Ashtanga-Yoga. Das ist eine ziemlich anstrengende Form des Yogas in der man fließend von einer Position zur nächsten wechselt. Und natürlich atmet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Yoga hilft mir nicht nur bei meinen Rückenschmerzen, es macht mich auch zu einer besseren Reiterin.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und jetzt sage ich Dir wieso:</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Du wirst beweglicher und flexibler.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich denke ich muss Dir nicht erklären warum das eine gute Sache ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn du ein lockeres, bewegliches Pferd willst musst Du selbst locker und beweglich sein. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem wird es Dir dabei helfen Dich nicht zu verletzen wenn Du einmal stürzen solltest (<a href="https://herzenspferd.de/richtig-fallen/" target="_blank" rel="noopener">siehe auch der Artikel zum richtigen Fallen</a>).</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Yoga ist für jeden gut &#8211; völlig unabhängig von Fitness, Alter, Gewicht oder Beweglichkeit!</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dabei musst Du nicht schon beweglich und dehnbar sein um Yoga zu machen.</strong> Man kann die Übungen so anpassen, dass sie wirklich für jeden machbar sind. In meiner Yogastunde sind teilweise Leute weit über 60!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Deine Koordinationsfähigkeiten und Dein Körperbewusstsein werden sich verbessern.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das hilft Dir auch für Deine Arbeit im Sattel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders bei Dressurlektionen ist es unheimlich wichtig <strong>ein gutes Körperbewusstsein</strong> zu haben und zu merken wenn Du <a href="https://herzenspferd.de/schlechte-angewohnheiten-reiter/" target="_blank" rel="noopener">Deine Schultern hochziehst oder Deine Beine komisch abwinkelst</a>. <strong>Dein Pferd unterscheidet nicht zwischen Hilfen, die Du ihm bewusst gibst und denen, die Du aus Versehen gibst, weil Du Deinen Körper gerade nicht ganz unter Kontrolle hast. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Yoga wird Dir dabei helfen sehr viel bewusster spüren und kontrollieren zu können wie Du Deine Gewichts- und Schenkelhilfen einsetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp: </strong>Ich habe ein paar Artikel zum</span> <a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener">Aussitzen,</a> <a href="https://herzenspferd.de/leichttraben/" target="_blank" rel="noopener">Leichttraben,</a> <a href="https://herzenspferd.de/gewichtshilfen/" target="_blank" rel="noopener">den Gewichtshilfen,</a> <a href="https://herzenspferd.de/reiten-kreuzhilfen/" target="_blank" rel="noopener">den Kreuzhilfen</a> und <a href="https://herzenspferd.de/schlechte-angewohnheiten-reiter/" target="_blank" rel="noopener">schlechten Angewohnheiten von Reitern</a><span style="color: #999999;"> geschrieben. Die Meisten der dort beschriebenen Probleme lassen sich mit mehr Körperbewusstsein, Koordination und Flexibilität lösen.  </span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Du wirst stärker und ausdauernder.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin schon nach etlichen Reitstunden verschwitzt und wackelig vom Pferd gestiegen. Ein bisschen mehr Muskelkraft kann nie schaden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du zu untrainiert bist, wirst Du Dich bei schwereren Lektionen mit Deinem Pferd schnell verkrampfen und nicht mehr feine Hilfen auf den Punkt geben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir trainieren unsere Pferde und machen uns Gedanken um ihren Muskelaufbau – warum dann nicht auch über unseren eigenen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">(Natürlich sollst Du keine Muskeln haben um fester am Zügel ziehen und die Beine mehr zusammenpressen zu können! Es geht mir hier um die vielen kleinen Bewegungen und Muskelanspannungen, die man während dem Reiten durchführt. Alleine um Dein Gleichgewicht zu halten musst Du immer eine bestimmte Grundspannung halten.)</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Deine Balance, Dein Sitz und Deine Körperhaltung werden sich verbessern.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das ist beim Reiten unheimlich wichtig, denn wie soll Dein Pferd seine Balance finden wenn Du nicht in Balance bist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Yoga hilft Dir dabei Deine Muskeln zu kräftigen und Dein Gleichgewicht zu finden.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Du wirst selbstbewusster.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du lernst was Du alles schaffen kannst und auf Dich selbst zu vertrauen. Das wirst Du auch in den Umgang mit Deinem Pferd mitnehmen. Wenn Du Selbstvertrauen ausstrahlst wird das auch Dein Pferd merken und Dir mehr Vertrauen und Respekt schenken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Du wirst aufmerksamer Dir und Deinem Pferd gegenüber.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Yoga lernst Du Dich intensiv mit Dir und Deinem Körper zu befassen. Das bedeutet aber auch, dass Du Deine Umwelt intensiver wahrnimmst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht entdeckst Du ganz neue Seiten an Deinem Pferd oder wirst auf alte Marotten geduldiger reagieren. Vielleicht erkennst Du auch, dass Du Vorurteile Deinem Pferd gegenüber hast und durch diese sein Verhalten nur bestärkst.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Du wirst ausgeglichener und geduldiger.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Yoga hilft Dir dabei mit Stress und negativen Gefühlen besser umzugehen. Bei der Arbeit mit Deinem Pferd wirst Du geduldiger sein und besser auf es eingehen können. Du wirst eine positivere Einstellung bekommen und mit Rückschlägen besser umgehen können. Du wirst lernen, nicht alles todernst zu nehmen und nachsichtiger auf Deine Fehler und die „Fehler“ (eher Verständnisprobleme) Deines Pferdes reagieren.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Du lernst Deinen Atem zu kontrollieren und Ruhe zu bewahren.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du mit Deinem Pferd in eine brenzlige Situation kommst kannst Du Dich mit den Atemübungen des Yogas im Null-Komma-Nichts beruhigen – und somit auch Dein Pferd.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du wirst lernen, Dich nicht in Probleme zu verbeißen und reinzusteigern, sondern durchzuatmen und loszulassen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Du kannst Deine eigenen körperlichen Probleme ausgleichen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schiefe Hüfte oder verkrümmte Wirbelsäule?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich geht das auch mit Yoga nicht ganz weg. Du kannst Deine Haltung aber durch regelmäßige Übung deutlich verbessern.</p>





<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Yoga kannst Du überall machen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um Yoga zu üben brauchst Du nur Dich selbst und eine Yogamatte. Zur Not, zum Beispiel auf Reisen, tut es auch ein Teppich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Ausrüstung für&#8217;s Yoga sieht so aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00PSFVAOM/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B00PSFVAOM&amp;linkCode=as2&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=FUDDB3KKPW5GKPUD" target="_blank" rel="noopener">Yogamatte</a>* damit man ein bisschen Polsterung hat und nicht auf dem Boden rumrutscht</li>



<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B001E7JH4I/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B001E7JH4I&amp;linkCode=as2&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=ELXKLOVROABCB563" target="_blank" rel="noopener">Block</a>* zum Sitzen und bei Bedarf Abstützen</li>



<li><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B004E2TDHQ/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B004E2TDHQ&amp;linkCode=as2&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=42XGD66HEFGIKYJL" target="_blank" rel="noopener">Schaumstoffrolle (Blackroll)</a>* zum Ausrollen der Muskeln und Lösen der Faszien (Mit diesem Teil verbindet mich eine leidenschaftliche Hassliebe: es tut meinem Rücken unfassbar gut und hat meine Rückenschmerzen fast komplett verschwinden lassen. Gleichzeitig tut das Rollen an manchen Stellen einfach weh wie die Hölle :&#8217;D)</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für den Anfang empfehle ich natürlich Yogaunterricht zu nehmen.</strong> Aber wenn Du es schon ein bisschen kannst und weißt, worauf Du achten musst, kannst Du es prima überall und zu jeder Zeit machen. Kein lästiger Weg ins Fitnessstudio, kein Gehetze wegen festen Terminen, kein hoher Monatsbetrag für eine Mitgliedschaft&#8230;</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Auch der Reiter sollte sich vorm Losreiten aufwärmen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich nicht zu faul dazu bin mache ich immer ein paar Sonnengrüße (das ist eine Reihe von Yoga-Übungen) bevor ich zum Stall fahre und mich aufs Pferd setze. Dann sind meine Muskeln schon warm und ich mache vor dem Aufsteigen nur noch ein paar schnelle Dehnübungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn ich mich vorm Reiten aufwärme klappt alles gleich viel besser. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde es schade, dass das so wenige Reiter machen – unsere Pferde reiten wir schließlich auch warm!</p>





<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss gibt es hier noch ein <strong>Video mit Yogaübungen für Reiter.</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und immer daran denken: überfordere Dich nicht! Yoga ist kein Höher-Schneller-Weiter-Sport in dem Du alles perfekt machen musst. Höre auf Deinen Körper, wenn sich etwas ungut anfühlt lass es sein.</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Welche anderen Sportarten machst Du? Helfen sie Dir auch beim Reiten? Oder machst Du auch Yoga und möchtest mir Deine Lieblingsübungen vorstellen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar! </strong></p>



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