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	<title>Angst Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Angst Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>11 Tipps für mehr Sicherheit beim Reiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 16:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr gibt es etwa 40.000 Reitunfälle, nach denen ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden muss &#8211; einer von 10.000 ist sogar tödlich. Dabei trifft es deutlich häufiger Freizeitreiter/innen als Profireiter/innen, ihnen fehlt es öfter an Routine und Erfahrung. Reiten ist also kein ungefährliches Hobby, gerade wenn man noch dazurechnet, dass wir das Pferd als deutlich [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Jedes Jahr gibt es etwa 40.000 Reitunfälle, nach denen ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden muss &#8211; einer von 10.000 ist sogar tödlich. Dabei trifft es deutlich häufiger Freizeitreiter/innen als Profireiter/innen, ihnen fehlt es öfter an Routine und Erfahrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reiten ist also kein ungefährliches Hobby, gerade wenn man noch dazurechnet, dass wir das Pferd als deutlich größeres und stärkeres Fluchttier nicht zu hundert Prozent kontrollieren können. Wie Du trotzdem möglichst sicher reiten kannst, erzähle ich im Video (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst):</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Das Pferd sicher machen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist einer der wichtigsten Aspekte, um die Sicherheit zu erhöhen, ein gut erzogenes und ausgebildetes Pferd. Kein Helm der Welt rettet mich, wenn mein Pferd sich beim <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OcVXbaMY39k" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Steigen</a> überschlägt oder ähnliche gefährliche Angewohnheiten hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Genauso wichtig wie die Erziehung und ein sicheres Grundgehorsam, ist regelmäßiges <a href="https://herzenspferd.de/gelassenheitstraining-pferd-schrecktraining/">Anti-Schreck-Training</a>. Pferde sind Fluchttiere und viele Dinge, die für uns alltäglich sind, können sie in Angst und Schrecken versetzen. Ein gut ausgebildetes Pferd sollte mit den meisten Dingen in seinem Alltag angstfrei umgehen können und sich in Ausnahmesituationen auf seine/n Reiter/in verlassen können.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Den/die Reiter/in sicher machen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein/e unsichere/r Reiter/in überträgt diese Unsicherheit schnell auf das Pferd. Deshalb ist es wichtig, an der eigenen Sicherheit und Routine zu arbeiten. Das kann z.B. durch Sitzschulung (verbesserte Balance), <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten-mentaltraining/">Mentaltraining</a>, <a href="https://herzenspferd.de/reiten-yoga-island/">Yoga &amp; Meditation</a>, Falltraining, regelmäßigen Unterricht und Ähnlichem passieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reiter/innen sollten sich hier ehrlich einschätzen und sich Hilfe an den Punkten suchen, an denen sie sie benötigen &#8211; darin liegt überhaupt keine Schande, viele Reiter/innen haben mit Unischerheiten zu kämpfen!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Unfalltracker auf Ausritten</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://de.guardianhorse.app" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/StarteAusritt_small-1.jpg" alt="" class="wp-image-6764" width="220" height="220" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/StarteAusritt_small-1.jpg 286w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/StarteAusritt_small-1-150x150.jpg 150w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/StarteAusritt_small-1-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://guardianhorse.app" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Guardian Horse Tracker &amp; App</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich nutze auf Ausritten den <a href="https://guardianhorse.app" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Guardian Horse Unfalltracker</a>: Den kann ich schnell und super einfach mit meinem Smartphone verbinden, das dann meine Strecke aufzeichnet und im Fall eines Sturzes einen Notruf mit meinem aktuellen Standort abschickt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Tracker befestige ich am Pferd (Sattel oder Trense) und er erkennt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wenn er sich vom Smartphone entfernt (ich stürze vom Pferd und das Pferd läuft weg),</li>



<li>aber auch wenn der/die Reiter/in längere Zeit inaktiv war (ich stürze vom Pferd und das Pferd bleibt bei mir).</li>



<li>Außerdem kann ich über die App auch jederzeit manuell einen Notruf absenden (oder den Notruf unterbrechen, falls doch alles in Ordnung ist).</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">An wen der Notruf geht, kann ich ganz einfach selbst festlegen und jederzeit ändern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin viel alleine darußen unterwegs und fühle mich mit dem Tracker deutlich sicherer, als wenn ich nur jemandem am Stall Bescheid sage, wann ich ungefähr zurück bin und welche Strecke ich nehme. Mit dem Tracker kann ein Unfall viel schneller erkannt werden und Hilfe kommt genau da hin, wo ich sie brauche.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><a href="https://de.guardianhorse.app/badges" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/HelpMeBadge-193x300.jpg" alt="" class="wp-image-6772"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://de.guardianhorse.app/badges" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">HelpMe Badge</a></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Zusätzlich zum Tracker gibt es auch noch den <a href="https://de.guardianhorse.app/badges" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">HelpMe Badge</a>: Wenn Du stürzt und jemand findet Dich, kann diese Person den QR-Code auf dem Badge scannen und sich mit der PIN (auf der Rückseite des Badges) in Deinem HelpMe Board anmelden. Hier kann die Person dann auf Deine Notfallnummern und eventuellen medizinischen Informationen zugreifen und Dir helfen. Das kann im Fall der Fälle auch dem Notarzt helfen. Ich habe meinen Badge am Helm befestigt, den trage ich sowieso immer und dann kann ich ihn auch nicht vergessen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Helm tragen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Helm hat mir schon mehrfach den Kopf gerettet, ohne setze ich mich nicht auf&#8217;s Pferd. Auch wenn ich das bravste Pferd der Welt habe, kann doch immer etwas passieren (ich bin z.B. auch schon zusammen mit meinem Pferd gestürzt).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, dass man den Helm nach einem Sturz und nach 5-7 Jahren (je nach Hersteller) austauscht. In beiden Fällen kann nicht mehr gewährleistet werden, dass die Struktur des Helms ausreichend intakt ist, um den Kopf zuverlässig zu schützen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Schutzweste tragen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich persönlich trage keine Schutzweste, weil ich die festen Westen relativ unbequem finde. Es ist aber einige Jahre her, dass ich mich ausführlicher mit Westen beschäftigt habe und ich weiß, dass es mittlerweile bequeme &#8222;Airbag&#8220;-Westen gibt &#8211; ich habe auf jeden Fall vor, nochmal genauer in die Richtung zu recherchieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Westen an sich machen nämlich schon Sinn &#8211; nicht nur für Spring- und Geländereiter/innen, sondern auch unsichere Reiter/innen können mit einer Schutzweste neue Sicherheit gewinnen. Und sie schützt natürlich auch!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Equipment regelmäßig überprüfen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Überprüfe regelmäßig ob das Equipment noch in Ordnung ist: Zügel, Trense, Steigbügelriemen, Sattelgurt, etc. Mir ist mitten im Wald im Galopp mal ein Zügelsnap gebrochen, glücklicherweise saß ich auf einem Pferd, das gut über Sitz und Stimme zu regulieren war &#8211; aber das hätte auch anders ausgehen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem kontrolliere ich regelmäßig die Sicherheitsaufhängung der Steigbügel: Der kleine Snap am Ende sollte leichtgängig sein, damit er sich im Fall eines Sturzes öffnen kann, falls der/die Reiter/in mit dem Fuß im Bügel hängt. Gleichzeitig kontrollierst Du damit auch, dass er nicht offen ist und Dein Steigbügel aus Versehen herausrutschen könnte.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Reflektoren &amp; Co bei schlechter Sicht</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bist Du in Nebel, Regen, Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs, solltest Du unbedingt Reflektoren an Dir und Deinem Pferd haben. Je nachdem wie schlecht die Sicht ist, kann es auch Sinn machen Helm- oder Stiefellampen zu tragen. Wichtig ist eben, dass Dich andere Menschen und Autofahrer gut sehen können.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Sichere Kleidung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trag beim Reiten keine Loop-Schals oder Dinge, die sich in Ästen verheddern können und die Du dann nicht einfach ausziehen kannst. Wenn Du eine Jacke oder Weste trägst, halte sie geschlossen oder zieh sie ganz aus &#8211; eine flatternde Jacke hat schon so manches Pferd erschreckt (wobei ich hier sagen würde es ist Zeit für Anti-Schrecktraining).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du eine Jacke oder Ähnliches am Sattel befestigst, stelle sicher, dass sie richtig fest ist und sich nicht beim nächsten Galopp lösen kann.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Passe Dich dem/der schwächsten Reiter/in an</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gruppe sollte immer Rücksicht auf den/die schwächsten Reiter/in nehmen und das Tempo und die Strecke entsprechend anpassen. Auch wenn etwas für Dich keine große Sache ist: Sagt der/die schwächste Reiter/in, dass er/sie etwas nicht tun möchte oder unsicher ist, solltest Du das akzeptieren!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Nimm Rücksicht auf Andere</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du im Wald unterwegs bist, solltest Du immer Rücksicht auf andere Menschen (Radfahrer, Familien, Hundebesitzer, etc.) nehmen. Für mich bedeutet das, im Schritt an ihnen vorbeizureiten und Platz zu machen. Es gibt Menschen die Angst vor Pferden haben oder vielleicht ihren Hund nicht ganz im Griff, da könnte es durchaus zu riskanten Situationen kommen, wenn man nicht gegenseitig Rücksicht nimmt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>11. Sei aufmerksam</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Reiten und im Umgang mit dem Pferd sollte man nicht ängstlich, aber durchaus aufmerksam sein. Gerade wenn man schon ein paar Jahre Erfahung hat, vergisst man das gerne mal und wird etwas zu leichtsinnig &#8211; so bin ich vor ein paar Jahren noch auf dem Stallgelände vom Pferd gefallen, weil ich vor mich hinträumend losgeritten bin und noch meine Handschuhe angezogen habe, ohne zu sehen was um mich herum passiert. Mein Pferd ist vor etwas am Boden erschrocken und schon saß ich neben ihm.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Du hast noch mehr Tipps für die Sicherheit beim Reiten? Schreib sie in die Kommentare!</strong></h4>





<p class="wp-block-paragraph">*Dieser Artikel wird unterstützt von der Guardian Horse GmbH – herzlichen Dank dafür. <a href="https://herzenspferd.de/werbende-inhalte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!</a>*</p>







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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>5 Dinge, die Du vom Maultiertraining für das Pferdetraining lernen kannst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 05:43:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Mulis müssen so behandelt werden, wie Pferde behandelt werden sollten“ Ich freue mich sehr heute einen Gastartikel von Dana Santana Goetze veröffentlichen zu können. Dana ist nicht nur Pferdetrainerin, Reitlehrerin und Mental-Coach für Reiter, sondern sie trainiert auch gerade ihr erstes Muli „Mule Jule“. Mulis sind eine Kreuzung aus einer Pferdemutter und einem Eselvater und [&#8230;]</p>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading">„Mulis müssen so behandelt werden, wie Pferde behandelt werden sollten“</h4>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="514" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/jule-und-dana-1.jpg" alt="Dana und Maultier Jule stehen nebeneinander auf einer Wiese." class="wp-image-5972" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/jule-und-dana-1.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/jule-und-dana-1-233x300.jpg 233w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich freue mich sehr heute einen Gastartikel von <a href="https://www.3d-reiten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dana Santana Goetze</a> veröffentlichen zu können. Dana ist nicht nur Pferdetrainerin, Reitlehrerin und Mental-Coach für Reiter, sondern sie trainiert auch gerade ihr erstes Muli „Mule Jule“. Mulis sind eine Kreuzung aus einer Pferdemutter und einem Eselvater und sind mehr als nur „Pferde mit langen Ohren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><span style="color: #999999;">Mehr Infos über Mulis, ihre Besonderheiten und ihre Eigenschaften als Reittier</span> <a href="https://www.pferdefluesterei.de/muli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">findest Du hier</a><span style="color: #999999;">.</span></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Muli-Training stellt einen vor ganz besondere Herausforderungen und zwingt einen, seine Trainingsweise zu überdenken. Wo man bei Pferden mit Druck noch Vieles bewirken kann, beißt man beim Muli auf Granit. Und weil wir ja eigentlich alle nach einem harmonischen Miteinander mit unseren Pferden suchen und wir sie laut Dana so trainieren sollten, wie man Mulis trainieren muss, gibt es heute 5 Tipps, die Du vom Mulitraining für das Pferdetraining übernehmen kannst!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Baue eine mentale Verbindung zu Deinem Pferd auf</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Entwickele Deine eigene <strong>mentale Stärke</strong> um eine gute Führungskraft für Dein Pferd/Muli zu sein. Das bedeutet, Deine Ängste und Dein Kopfkino abschalten zu können und ganz im Augenblick zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sei sicher, dass etwas geht, ohne es vorher probiert zu haben. Dann kann Dir das Muli/Pferd folgen. Und dann regulierst Du auch ganz automatisch Deine Emotionen. Und das ist so wichtig in der Ausbildung von Pferden und Mulis!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist meine wichtige Botschaft für die Reiterwelt: <strong>steuert Eurer Kopfkino und Eure Emotionen statt Euch davon überwältigen zu lassen.</strong> Wir sind unseren Emotionen nämlich nicht so ausgeliefert, wie wir oft denken. Ich habe mich in meiner Seminarreihe „Gelassen bleiben auch in Extremsituationen“ genau hierauf spezialisiert. Ich biete inzwischen Seminare nur für Menschen (ganz ohne Pferd) an, da erst einmal die Menschen ganz viel lernen müssen: Körperbewusstsein, um die Sprache der Pferde gezielt sprechen zu können; Mentaltechniken um das Kopfkino („was kann alles passieren“) zu unterbinden und letztlich unsere Emotionen (Ängste, Unsicherheit, Wut, Hilflosigkeit).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn wir Reiter <strong>emotional, körperlich und mental authentisch kommunizieren</strong> können, folgt uns das Pferd. Auf diese drei Pfeiler stützt sich daher auch <a href="https://www.3d-reiten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meine Ausbildung im 3D-Reiten, bei dem alle 3 Ebenen berücksichtigt werden</a>. Denn während gängiger Unterricht sich hauptsächlich auf die Korrektur des Körpers konzentriert, ist es viel effektiver, den Rahmen zu erweitern. Denn das, was wir denken, hat direkte Auswirkungen auf das, was wir fühlen und beeinflusst damit auch, ob wir etwas körperlich umsetzen können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1.jpg" alt="Muli Jule senkt ihren Kopf zu Dana, die vor ihr in der Hocke sitzt." class="wp-image-5973" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1.jpg 1200w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-1024x683.jpg 1024w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-768x512.jpg 768w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-1080x720.jpg 1080w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Sei klar in Deiner Führung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist beim Muli sehr wichtig als Mensch eine <strong>klare Vorstellung</strong> (Ziele) davon zu haben, wo es hingeht. Dann kann einem das Muli auch folgen. Bei Pferden ist dies zwar auch wichtig, aber Mulis sind hier deutlich weniger tolerant und brauchen <strong>große Klarheit</strong>. Das ist etwas, was wir Menschen von Mulis gut lernen können. Allerdings bringt einen das natürlich auch an persönliche Grenzen. Nur wer <strong>Geduld und Humor</strong> hat, umdenkt und bereit ist, neue Wege zu gehen und sein Training an die Situation anzupassen, wird erfolgreich ein Muli ausbilden können!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr schnell vorangekommen mit einer Einstellung aus klaren Zielen, jedoch völlig <strong>ohne zeitliche Vorstellung</strong>. Es ist mir persönlich nicht wichtig, wann ich Mule Jule reite. Sie wird mir sagen wenn sie soweit ist. Und bis dahin zeige ich ihr <strong>kleinschrittig</strong> was es alles zu lernen gibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich dann doch mal in alte Muster zurückfalle und mich mental in Übungen &#8222;verbeiße&#8220; („das MUSS die jetzt aber machen“), geht gar nichts mehr. Da hilft kein Schimpfen und Druck. Nur <strong>mental loslassen</strong> (die muss nämlich gar nix und kann auch nicht gezwungen werden), die Übung überdenken und anders angehen und viel viel loben bringt mich weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau das ist auch wichtig und von Vorteil im Pferdetraining! Nur weil Pferde toleranter sind als Mulis heißt es nicht, dass sie nicht besser auch mit <strong>Klarheit, Achtsamkeit, Lob und Geduld</strong> trainiert werden sollten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1.jpg" alt="Dana und Maultier Jule laufen gemeinsam über eine Wiese." class="wp-image-5974" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1.jpg 1200w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-1024x683.jpg 1024w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-768x512.jpg 768w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-1080x720.jpg 1080w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Lerne die Körpersprache Deines Pferdes lesen und reagiere auf gestellte Fragen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Training zeigt mein Muli manchmal weniger deutliche Reaktionen als Pferde. Das muss man lesen lernen. Und nicht als &#8222;stumpf&#8220; oder &#8222;doof&#8220; abtun. Mule Jule benötigt viele <strong>Pausen</strong> zum Nachdenken. Und Raum, den ich ihr nach jeder erfolgreichen Übung gebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pferdemenschen vernachlässigen die Macht der Pause manchmal.</strong> Wenn man nicht die Zeit und Geduld aufbringt, eine Reaktion z.B. beim Antischrecktraining abzuwarten, kann es sein, dass man wichtige Botschaften des Mulis verpasst. Oder man unbemerkt über die (Konzentrations-) Grenzen des Mulis geht. Dann stumpfen sie ab oder mögen nicht mehr mitarbeiten weil sie <strong>nicht</strong> &#8222;<strong>gehört&#8220;</strong> <strong>werden</strong>. Dazu gehört auch ein gutes Gespür für das <strong>richtige Timing</strong> – was auch essentiell wichtig ist im Pferdetraining.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mache mit meiner derzeit fast 4jährigen Mule Jule nur sehr kurze Lerneinheiten mit Wiederholungen und auch neuen Anteilen, damit es spannend bleibt. <strong>Ich spüre immer in sie hinein</strong> ob sie noch bereit ist, weiterzugehen, etwas weiter auszuhalten oder etwas Neues zu lernen. Spaß und Sinn muss auch immer dabei sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier sind die Ansätze des <strong>Reaktionen Lesens, Grenzen erkennen und Pause machen</strong> super hilfreich nicht nur für Mulis, sondern auch für’s Pferdetraining.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Lass mehr los – innerlich und äußerlich</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Lerne loszulassen. Den Zeitdruck (den wir nicht haben), die hohen Ansprüche (wofür?), das „Müssen“, die Kontrollverlustangst, das „Verbeißen“ in Übungen, usw.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung eines Mulis stellt den typischen Reiter vor einige Herausforderungen, denn Mulis sind keine stummen Befehlsempfänger und lassen sich vor allem nur sehr begrenzt zu etwas zwingen! Auf großen Druck reagieren sie mit Gegendruck oder Beharrlichkeit. Sie sind sehr kräftig und allein mit Muskelkraft nicht zu halten. Daher ist es wichtig, <strong>eine gute mentale Verbindung</strong> zum Muli aufzubauen und eine <strong>(Lern-)Umgebung</strong> zu schaffen, in der sie gern sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mulis machen natürlicherweise das, was Pferde erst nach sehr viel Druck z.B. beim Longieren oder Führen probieren: sie laufen über die äußere Schulter weg vom Menschen und ziehen den Strick/Longe mit Menschen dabei einfach mit sich mit. Ich trainiere Mule Jule daher, dass ich leicht eine gute Hinterhandwendung abfragen kann und sie auch auf mich achtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich sehe, wie viele Pferdemenschen ihr Pferd am extrem kurzen Strick oder Zügel führen, ist das <strong>innerliche und äußerliche Loslassen</strong> ein ganz wichtiger Punkt, den man vom Mulitraining zum Pferd übernehmen sollte. Dauerdruck ist weder für’s Muli noch für’s Pferd gut!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es gelingt loszulassen, entsteht <strong>ein ganz neues Miteinander</strong> zwischen Mensch und Pferd, das getragen ist von einer tiefen Verbundenheit und Liebe. Ängste, Unsicherheiten oder auch Wut stehen uns dabei im Weg.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Baue Dein Training so auf, dass es für Dein Pferd Sinn macht</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Endlose Kringel auf dem Platz oder tagein tagaus das Gleiche kann man mit einem Muli nicht machen. Sie brauchen viel <strong>Abwechslung und Beschäftigung</strong> für den Kopf. Deshalb ist es unheimlich wichtig das Training so aufzubauen, dass die Aufgaben <strong>Sinn</strong> für das Muli machen und es auch <strong>Lust</strong> darauf hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einem Muli muss man eine richtige <strong>Partnerschaft</strong> aufbauen – denn wo in der Reiterwelt noch diskutiert wird, ob ein Pferd auch „Nein“ sagen darf, sagt ein Muli das einfach ganz selbstverständlich schon von selbst und lässt sich dann auch nicht so einfach mit Druck vom Gegenteil überzeugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gilt also immer auch in die Verhandlung zu gehen, eigene Ideen zuzulassen und auf <strong>partnerschaftlicher Basis</strong> ein <strong>gemeinsames Ziel</strong> zu finden. Dazu braucht man als Mensch eine offene, positive Haltung, Flexibilität und Kreativität und den Willen auch an sich selbst zu arbeiten und zu lernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Training <strong>sinnvoll und kleinschrittig</strong> aufzubauen, mit viel Lob und passenden Pausen, ist auch im Pferdetraining wahnsinnig wichtig, damit das Pferd mit Freude mitarbeitet und wird leider zu oft vernachlässigt.</p>





<div><strong>Du willst Dana auf ihrem Trainingsweg mit Mule Jule folgen? <a href="http://www.mule-jule.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dann schau auf ihrer Homepage www.mule-jule.eu vorbei</a>, dort veröffentlicht sie demnächst die Entwicklung und Ausbildung von Mule Jule.</strong></div>



<div><strong>Du hast jetzt auch Interesse an einem Muli bekommen und möchtest mehr über sie erfahren? <a href="https://www.pferdefluesterei.de/muli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dann schau hier vorbei, da gibt es ein Interview mit Dana mit allem was Du über Mulis wissen musst.</a></strong></div>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d1b692507b1a4733a8bf4a48e3b0acbf" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>



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		<title>Die Angst beim Reiten überwinden mit Mental Training!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 08:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Mentaltraining]]></category>
		<category><![CDATA[wingwave]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Angst beim Reiten ist für viele Reiter ein Problem. Fast täglich bekomme ich Emails von Leserinnen und Lesern, die eine Lösung und einen Weg aus ihrer Angst suchen. Ob das nun ganz speziell die Angst vorm Reiten im Gelände ist, Angst vorm Galoppieren oder Springen oder es schon damit anfängt, dass man sich gar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Angst beim Reiten ist für viele Reiter ein Problem. Fast täglich bekomme ich Emails von Leserinnen und Lesern, die eine Lösung und einen Weg aus ihrer Angst suchen. Ob das nun ganz speziell die Angst vorm Reiten im Gelände ist, Angst vorm Galoppieren oder Springen oder es schon damit anfängt, dass man sich gar nicht erst auf&#8217;s Pferd traut &#8211; diese Gefühle stellen immer eine hohe Belastung dar und gehen auch meist nicht von selbst wieder weg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In meinen Artikeln darüber, <a href="https://herzenspferd.de/angst-vorm-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">was Du gegen Angst beim Reiten tun kannst</a> und <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie Du mit der Angst umgehen kannst</a>, gebe ich schon viele Tipps zum Thema. Was aber, wenn das alles nicht hilft und die Angst weiter hartnäckig bleibt?</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Interview zum Thema Angst beim Reiten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei der Möglichkeiten sich seinen Ängsten zu stellen und diese zu überwinden sind Mental Training und wingwave Coaching. Weil ich in diesen Bereichen keine Expertin bin, habe ich Mental Trainerin und wingwave Coach Dr. Birgit Harenberg (<a href="https://www.ridersmind.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier findest Du ihre Seite</a>) gebeten, mir ein paar Fragen zu beantworten und zu erzählen, wie man mit Training seine Angst beim Reiten überwinden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Birgit ist promovierte Biologin und hat vor einigen Jahren die Ausbildung zum NLP-Coach-Basic und weiter zum Sport-Mental-Coach an der SportNLP-Academy/Rosenheim absolviert. Anfang 2015 folgte dann die Weiterbildung als Wingwave-Coach.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Warum haben wir überhaupt Angst und wie entsteht sie?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit:</strong> Angst ist eine sehr &#8222;ursprüngliche&#8220; Emotion. Ohne Angst wäre unsere Menschheit schon längst ausgestorben. Sie schützt uns vor Gefahren und sicherte das Überleben in der Vorzeit. Wir Menschen besitzen ein Gen (Stathmin), das für angeborene und erlernte Angst zuständig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ursachen der Angst sind sehr unterschiedlich. So spielen Überforderung und Stress, negative Erfahrungen (Kopfkino), mangelndes Selbstvertrauen, negatives Denken oder Erziehungsfehler eine Rolle bei der Entstehung von Angst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Dabei muss man unterscheiden ob es sich um berechtigte, reale Angst handelt oder um eine verzerrte Wahrnehmung.</strong> Als Beispiel führe ich immer gerne das Geländehindernis &#8222;Ententeich&#8220; in Luhmühlen an. Dieses Hindernis könnte ich sicher noch nicht einmal ohne Pferd überwinden &#8211; hier ist die Angst richtig und wichtig!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt aber auch die &#8222;normalen&#8220;, oft irrationalen Ängste: der Gruppengalopp, der Sprung im Gelände, die Turnierprüfung, die kritischen Blicke der Zuschauer&#8230; Situationen also, die nicht per se gefährlich sind, in denen aber einfach der Kopf nicht mit spielt und die Angst uns am Weiterkommen hindert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Angst entsteht immer, wenn man sich den Anforderungen der Situation nicht gewachsen fühlt.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Was kann man gegen die Angst beim Reiten tun?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit:</strong> Der erste Schritt ist, unsere Angst näher zu beleuchten, um einschätzen zu können, ob die Angst berechtigt ist (vgl. Ententeich) oder nur in unserem Kopf existiert. Das klappt am besten mit einer <strong>&#8222;Standortanalyse&#8220;</strong>. Dazu ist es hilfreich, sich Zettel und Stift zu schnappen und sich zu folgenden Fragestellungen Notizen &#8211; oder noch besser eine Mindmap (unser Gehirn liebt Bilder!) &#8211; zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was kann ich (mein Pferd) gut?</li>



<li>Welche Fähigkeiten haben wir (schon erlernt)?</li>



<li>Welche Lektionen funktionieren einwandfrei (Paraden, Übergänge, Seitengänge)?</li>



<li>Wie gut ist meine Beziehung zu meinem Pferd? Wie groß ist das Vertrauen zueinander? Am Boden? Im Sattel?</li>



<li>Gelingt eine erfolgreiche Kommunikation?</li>



<li>Wie und wer hat die Führung in unser Beziehung?</li>



<li>Wie sieht mein Selbstbild und mein Selbstvertrauen aus? Ist meine Selbstbild realistisch? Oder ist es verzerrt und beeinflusst durch die Interpretationen anderer bzw. durch mich selbst?</li>



<li>Kann ich mir, meinen Stärken und Fähigkeiten und meinem Pferd auch in kritischen Situationen vertrauen?</li>



<li>Was erfordert die neue oder Angst einflößende Situation von mir?</li>



<li>Was muss ich tun, um diese Situation erfolgreich zu meistern?</li>



<li>Welche konkreten Schritte muss ich tun? Was brauche ich dafür?</li>



<li>Wer oder was kann mir dabei helfen?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diese Gedanken und Lösungsansätze werden nun zu einem <a href="https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/die-smart-formel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">smarten</a> Ziel formuliert und es werden ganz konkrete Handlungsschritte erarbeitet.</strong> Oft wirkt das riesige &#8222;Problem&#8220; auf einmal nicht mehr so bedrohlich. So kommt man aus der Opferrolle raus und wird zum Akteur statt zum Reakteur.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Und wenn man aus der Angstspirale so einfach nicht herauskommt? Viele Reiter wissen rational, dass ihnen eigentlich nichts passiert, aber das &#8222;Kopfkino&#8220; lässt sich einfach nicht abschalten.</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit:</strong> Ja, es gibt Situationen, die wir &#8211; rational betrachtet &#8211; sehr gut meistern könnten, aber emotional nicht bewältigen. Ursache hierfür sind <strong>Blockaden auf der Ebene des limbischen Systems</strong> unseres Gehirns (hier liegt das emotionale Zentrum), die sich auf Grund von unangenehmen, schmerzhaften Erfahrungen (z.B. einem Sturz) oder Erlebnissen gebildet haben. Dieses so genannte posttraumatische Stressimprint (PSI) kann man alleine nicht bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Reiter, die zu mir kommen, sind verzweifelt und frustriert. Sie können Lektionen oder Situationen nicht mehr erfolgreich bewältigen, obwohl es ihnen früher gelang. Zudem sind viele Reitlehrer und Trainer mit diesen Problemen überfordert. Gut gemeinte Ratschläge, wie: &#8222;Streng dich doch ein bisschen an&#8220; oder &#8222;das schaffst du schon, das hat ja früher auch geklappt!&#8220; zeigen keine Wirkung und steigern den Frust bei Reiter und Trainer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn die Blockade auf der Ebene des limbischen Systems gelöst wird, kann das Ereignis auf die Ebene des Cortex (hier ist der Verstand im Gehirn lokalisiert) gelangen und dort verarbeitet werden.<br>Hierbei setze ich das <a href="https://www.ridersmind.de/ridersmind/wingwave/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>wingwave Coaching</strong></a> mit sehr großem Erfolg ein. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskelringtests wird die genaue Ursache der Blockade identifiziert. Anschließend erfolgt die Verarbeitung des Erlebten durch die Simulation wacher REM-Phasen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider ist diese Methode noch nicht sehr bekannt &#8211; was sehr schade ist, denn es gibt so viele Reiter, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich wieder losgelassen und entspannt auf ihrem Pferd zu sitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Das ist ja spannend! Wie genau läuft so ein wingwave Coaching ab?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit:</strong> Zunächst führe ich ein <strong>telefonisches Erstgespräch</strong>, in dem ich mir die Probleme des Pferd-Reiter-Paares beschreiben lasse. Anhand der Problembeschreibung entscheide ich, ob ein wingwave Coaching zum Einsatz kommt oder ob hier ein Mental Training mehr Sinn macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein Klient kommt dann zu mir auf den Hof, wo eine <strong>&#8222;inhouse&#8220;-Sitzung</strong> stattfindet. Hier wird noch mal das Thema, an dem gearbeitet werden soll, besprochen und der Ablauf der Sitzung erklärt. Hier bespreche ich auch den wissenschaftlichen Hintergrund des wingwave und wie und warum es funktioniert. Ebenso erkläre ich den kinesiologischen Muskelringtest, der dazu dient, die Ursache, die Blockade oder den Glaubenssatz zu identifizieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sind wir mit dem Muskelringtest auf die Ursache gekommen, erfolgt die eigentliche Intervention.</strong> Normalerweise verarbeiten wir alle Erlebnisse u.a. in der sogenannten REM-Phase des Schlafes (REM steht für rapid eye movement &#8211; während dieser Traumphase bewegen sich die Augen hinter den Augenlidern ganz schnell hin und her). Die Bewegung des REM-Schlafes wird durch schnelles Hin- und Herbewegen der Finger vor den Augen des Klienten initiiert, es wird also eine &#8222;wache&#8220; REM-Phase simuliert. So erfolgt die Verarbeitung der Blockade oder des Glaubenssatzes.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Und was passiert dann? Woran erkennt man, dass sich die Blockade gelöst hat?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit:</strong> Während des &#8222;winkens&#8220; &#8211; so wird das tatsächlich genannt &#8211; verändert sich das Gefühl des Klienten zur auslösenden Situation und er ist in der Lage diese zu verarbeiten. Der Gedanke an die Situation soll beim Klienten kein Unbehagen mehr auslösen. Zusätzlich wird der kinesiologische Muskelringtest zur Überprüfung genutzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schicke meine Klienten dann mit der Bitte nach Hause, sich die nächsten Tage auf das Pferd zu setzen. Sie sollen genau &#8222;hinhören&#8220;, was die Pferde ihnen zu sagen haben. Pferde nehmen Veränderungen sehr genau wahr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es folgt ein telefonischer Kontakt in 2-4 Wochen nach dem Coaching. Hier werden die Veränderungen und das weitere Vorgehen besprochen. Manchmal erfolgen weitere wingwave-Sitzungen, manchmal geht es mit Techniken aus dem Mental Training weiter. Je nachdem, was der Kunde braucht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Wie viele Sitzungen sind zur Beseitigung einer Blockade nötig?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit:</strong> Das ist sehr unterschiedlich. Je nachdem, wie die Blockade beschaffen ist/war. In vielen Fällen reichen eine oder zwei Sitzungen. Ganz selten muss ich mal mit ans Pferd. In solchen Fällen bin ich bei der Reitstunde dabei und &#8222;winke&#8220; den Reiter auf dem Pferd in der &#8222;bedrohlichen&#8220; Situation.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd:</strong> <strong>Wow! Nur eine oder zwei Sitzungen? So schnell?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit:</strong> Ja, wingwave ist hoch effizient! Deshalb bin ich ja auch so begeistert von der Methode. Bei einigen Kunden bin selbst ich manchmal erstaunt, wie schnell sich das Problem &#8222;wegwinken&#8220; lässt.<br><strong>Wichtig ist jedoch, dass man mit Techniken aus dem Mental Training den Reiter unterstützt, zukünftig besser und erfolgreicher in heiklen Situation reagieren zu können.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Kann man diese Mental Techniken auch ohne Coach anwenden?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit:</strong> Klar, das habe ich am Anfang auch gemacht. Buch kaufen und los! Jedoch zeigt die Erfahrung, dass es effektiver und nachhaltiger ist, wenn man von einem Coach unterstützt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.ridersmind.de/2016/05/08/b%C3%BCcher-%C3%BCber-mentales-training-im-reitsport-ein-vergleich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine Meinung zu den drei wichtigsten Büchern zum Thema gibt&#8217;s hier.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=twoheartsones-21&amp;l=li2&amp;o=3&amp;a=3275016407" alt=""/></figure>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Was empfiehlst du Reitern, die alleine nicht aus ihrer Angst heraus kommen?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Birgit: Sucht euch Unterstützung! </strong>Viele Reiter tragen ihre Ängste lange mit sich herum. Wenn sie dann endlich den Weg zu mir gefunden haben, weinen viele! Viele sagen auch: entweder du hilfst oder mein Pferd muss gehen &#8211; was sie aber eigentlich nicht wollen. Viele glauben auch, sie dürfen keine Hilfe annehmen und müssen es alleine schaffen. <strong>Aber wenn ich Zahnschmerzen habe, dann gehe ich ja auch zum Zahnarzt und erwarte nicht, dass ich das Problem alleine lösen kann.</strong></p>





<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: </strong><strong>Vielen Dank für das informative und nette Gespräch liebe Birgit! </strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Infos zu dem Thema findet ihr auch auf Birgits Homepage: <a href="https://www.ridersmind.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ridersmind.de</a></strong></h3>



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		<title>Angst beim Reiten: so kannst Du damit umgehen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 16:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten habe ich einen Artikel über die Angst beim Reiten geschrieben. Noch heute bekomme ich wöchentlich Emails von Lesern zu diesem Thema &#8211; es scheint also Vielen wirklich auf der Seele zu brennen. Grund genug für mich, mich noch einmal mit der Angst beim Reiten zu befassen. Dieser Artikel versteht sich als Ergänzung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/">Angst beim Reiten: so kannst Du damit umgehen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Monaten habe ich einen <a href="https://herzenspferd.de/angst-vorm-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel über die <strong>Angst beim Reiten</strong></a> geschrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch heute bekomme ich wöchentlich Emails von Lesern zu diesem Thema &#8211; es scheint also Vielen wirklich auf der Seele zu brennen. Grund genug für mich, mich noch einmal mit der Angst beim Reiten zu befassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Artikel versteht sich als <strong>Ergänzung zu meinem <a href="https://herzenspferd.de/angst-vorm-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ersten Artikel</a></strong> &#8211; wenn Du den noch nicht gelesen hast solltest Du das unbedingt nachholen. Ich möchte hier eine Art des <strong>inneren Umgangs mit Angst</strong> (egal in welcher Situation) vorstellen, die mir immer sehr gut hilft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin natürlich kein Psychologe, deshalb ist das eine ganz persönliche Zusammenfassung und muss nicht bei jedem funktionieren. Wenn Deine Angst extrem ist und Du regelrechte Panikattacken hast, solltest Du vielleicht professionelle Hilfe suchen (<a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten-mentaltraining/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zum Beispiel bei einem Mental Trainer</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Angst beim Reiten akzeptieren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wir Menschen neigen dazu, Dinge und Gefühle in &#8222;gut&#8220; und &#8222;schlecht&#8220; zu sortieren. Angst gehört dabei für die Meisten eindeutig zu den schlechten Gefühlen. Wir wollen sie nicht, sie ist unangenehm und wird bekämpft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aber je stärker wir die Angst bekämpfen, desto mehr konzentrieren wir uns auf sie und desto stärker wird sie. Wir kämpfen gegen uns selbst.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Leser schreiben mir, dass sie &#8222;vom Kopf her&#8220; sehr wohl wissen, dass ihre Angst (größtenteils) irrational ist. Aber &#8211; und hier kommt die Krux &#8211; <strong>man kann die Angst nicht &#8222;wegdenken&#8220;</strong>. Auch endlos darüber reden bringt in der Regel nur bedingt etwas. Im schlimmsten Fall steigert man sich sogar noch mehr in die Angst hinein. Man denkt nur noch über die Angst nach und gibt ihr somit immer mehr Raum im eigenen Leben. Das sollte man unbedingt vermeiden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Was also tun?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist der <strong>erste Schritt</strong>, einfach mal zu akzeptieren, dass die Angst da ist, ohne sie zu bewerten oder wegdrücken zu wollen. Lass die Angst zu, spüre sie und sieh sie Dir an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <strong>zweiten Schritt</strong> kannst Du laut beschreiben wie Du Dich fühlst, oder es aufschreiben. Das schafft innere Distanz. Wenn man Angst hat, hat man meist nur noch einen &#8222;Tunnelblick&#8220; und nimmt außer dem, was einem Angst macht, nur noch wenig wahr. Durch das Reden und sich innerlich distanzieren, kann man diesen Tunnelblick oft etwas erweitern. Stell Dir vor Du bist ein Wissenschaftler und erforschst Deine Angst ganz neutral.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <strong>dritten Schritt </strong>ist es dann an der Zeit, das zu tun, wovor Du Angst hast. <strong>Die Angst wird immer noch da sein!</strong> Du hast Dich aber hoffentlich ein bisschen distanziert und weißt, dass Du trotz Deiner Angst handeln kannst. Und das solltest Du dann auch tun &#8211; die <strong>Angst kann nur verschwinden, wenn Du Dich ihr stellst und das tust, was diese Angst auslöst.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Vermeidung der Situation wird die Angst in der Regel nur noch größer!<strong> Sie kann nur verschwinden, wenn Du die Situation wieder und wieder durchlebst und spürst, dass Dir nichts geschieht. </strong>Das ist unangenehm &#8211; aber nicht so unangenehm, wie es ist, ständig mit der Angst zu leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du musst da nicht alleine durch. Wie im ersten Artikel über die <a href="https://herzenspferd.de/angst-vorm-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Angst beim Reiten</a> beschrieben, kannst und solltest Du Dir Unterstützung suchen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mache Dir einen &#8222;Trainingsplan&#8220;</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dinge, vor denen man Angst hat, schiebt man nur allzu gerne vor sich her. Mach dir deshalb einen verbindlichen Plan, wann Du Dich Deinen Ängsten stellst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es ist auch wahnsinnig motivierend, wenn man nach ein paar Wochen im Notizbuch zurückblättert und sieht, wie weit man schon gekommen ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Setze Dir mehrere kleine <strong>Ziele</strong> und belohne Dich, wenn Du sie erreicht hast (zum Beispiel mit einer schicken neuen Reithose oder einem hübschen Halfter für&#8217;s Pferd). Die ersten Ziele sollten dabei leicht zu erreichen sein, damit Du auch ein Erfolgserlebnis hast.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ersetze Horrorvostellungen durch Positives</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jeder, der schon einmal Angst vor etwas hatte kennt ihn:<strong> den Film im Kopf.</strong> Man malt sich plötzlich die größten Horrorszenarien aus &#8211; je länger man Zeit hat, desto schlimmer wird es.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Versuche diese Horrorszenarien ganz bewusst in positive Bilder umzuwandeln.</strong> Stelle Dir also nicht vor, wie Dein Pferd unter Dir buckelnd wegläuft und Du hinfällst und Dich verletzt, sondern stelle Dir in so viel Detail wie Du nur kannst vor, wie Du Dich auf Dein Pferd setzt, eine Runde durch die Halle reitest und wieder absteigst (zum Beispiel). Wichtig ist, dass Du Dich richtig darauf konzentrierst und Dir das gute Gefühl vorstellst.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vergiss nicht zu atmen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mache schon länger regelmäßig <a href="https://herzenspferd.de/yoga-fuer-reiter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Yoga</a>. Dort lernt man ganz bewusst zu atmen und seinen Körper zu entspannen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Atem kontrolliert den Körper und auch den Kopf.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Für jemanden, der ruhig und bewusst atmet, ist es ziemlich schwer Angst zu haben.</strong> Wenn ich aufgeregt bin oder Angst habe, versuche ich mich für ein paar Minuten zurückzuziehen und atme einfach ganz bewusst tief ein und aus. Du kannst dabei auch zählen, wie viele Sekunden Du ein- und wie viele Du ausatmest &#8211; manchmal braucht das Gehirn eine Aufgabe um sich abzulenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="http://360gradpferd.de/die-anspannung-einfach-wegatmen-2/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bei den Pferdefreunden gibt es hier einen schönen Artikel darüber, wie man Anspannung wegatmet.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bei jeder anderen Angst ist es auch bei der Angst beim Reiten wichtig sich ihr zu stellen. Das muss man nicht alleine tun, aber man sollte es auch nicht zu lange vor sich her schieben. Je länger man wartet und je mehr man darüber nachdenkt, desto höher ist die Gefahr, dass man sich in die Angst hineinsteigert und sie immer mehr wächst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um nochmal &#8222;meine&#8220; drei Schitte der Angstüberwindung zusammenzufassen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Angst akzeptieren</li>



<li>Sich von der Angst distanzieren</li>



<li>Sich der Angst auslösenden Situation stellen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Lesetipp: Auf Pferdespiegel.com gibt es einen tollen Artikel darüber, wie man <a href="http://www.pferdespiegel.com/wissenswertes/hypnose/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit Hypnose Ängste bekämpfen</a> kann. Unbedingt lesen!</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie gehst Du mit Angst um (es muss gar nicht die Angst vorm Reiten sein)? Schreibe Deine Tipps in die Kommentare!</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/0712a38ec2314e6fb75da04309ea99cc" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></h4>



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		<title>Wenn die Angst mitreitet: so kannst Du sie überwinden!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2015 11:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
		<category><![CDATA[durchgehen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An einem schönen Tag vor langer Zeit hat es bei mir Klick gemacht. Das Maß war voll. Einmal zu oft runtergefallen, einmal zu oft die Kontrolle verloren. Und ich habe mich nicht mehr aufs Pferd getraut. Ich schätze ich war damals um die 12 oder 13 Jahre alt, ich weiß es nicht genau. Zu dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">An einem schönen Tag vor langer Zeit hat es bei mir Klick gemacht. Das Maß war voll. Einmal zu oft runtergefallen, einmal zu oft die Kontrolle verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und ich habe mich nicht mehr aufs Pferd getraut.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schätze ich war damals um die 12 oder 13 Jahre alt, ich weiß es nicht genau. Zu dem Zeitpunkt bin ich schon etwa 8 Jahre geritten – ob man in dem Alter gut reitet sei mal dahingestellt. Ich hatte nie Angst auf einem Pferd, habe mich immer wohlgefühlt. Und habe total wahnwitzige Sachen gemacht bei denen mir heute ganz Angst und Bange wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von einem Tag auf den anderen war das vorbei. An den genauen Auslöser kann ich mich gar nicht mehr erinnern, ich schätze es war ein durchgehendes Pferd oder ein Sturz. Ab da saß mir die Angst im Bauch. <strong>Ein richtig mieses kleines Monster, das Deinem Hirn immer buntere Horrorszenarien einflüstert.</strong> Und dabei durch seine krummen, gelben Fangzähne lächelt und Dir sagt, dass es ja nur Dein Bestes will.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich fühlte mich wie entzweigerissen – ich wollte reiten, ich <strong>musste </strong>reiten um glücklich zu sein. Aber die Angst war wie eine Mauer um die ich nicht herumkam. Leute die nicht reiten verstanden das nicht. Sie sagten „dann lass es doch einfach sein wenn du Angst hast! Warum quälst du dich?“. Dieses Gefühl, etwas gleichzeitig zu vermissen und zu fürchten ist für mich bis jetzt einzigartig. Nie wieder habe ich mich so gefühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es hat knapp ein Jahr gedauert bis ich wieder auf einem Pferd saß. Und ich hatte immer noch genauso viel Angst wie vorher. Wenn nicht sogar mehr.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einigen gescheiterten Versuchen mich wieder aufs Pferd zu bringen hat mich mein Papa wieder an dem Stall zum Reitunterricht angemeldet, an dem ich reiten gelernt habe. Und ganz langsam, mit viel Geduld und braven Ponys habe ich gelernt wieder zu vertrauen – den Pferden und meinen Fähigkeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich bin zwar nie wieder so mutig und übermütig geworden wie ich als Kind war (das gehört wohl zum Älterwerden dazu) aber ich habe schon lange keine Angst mehr davor mich aufs Pferd zu setzen. Egal auf welches.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie man seine Angst überwinden kann möchte ich hier erzählen. Natürlich ist das eine ganz persönliche Sache, nur weil es mir geholfen hat muss es nicht auch anderen helfen. Aber einen Versuch ist es sicher wert.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Bleib nicht allein mit Deiner Angst</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schäme Dich nicht und rede mit jemandem darüber.</strong> Probleme über die man nicht redet werden im eigenen Kopf immer nur größer und größer, bis sie unüberwindbar erscheinen. Manchmal kann eine fremde Meinung ein Problem in eine ganz neue Perspektive setzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, über so etwas redet man nicht gerne. Vor allem, wenn Du Angst vorm eigenen Pferd hast ist die Schwelle hoch. Es fühlt sich an als hättest Du versagt, als würdest Du gar nichts können. Dass das <strong>natürlich nicht so ist </strong>will das Angstmonster erst mal nicht hören.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nur wenn Du über Deine Angst redest kann Dir jemand helfen.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. </strong><strong>Such Dir Hilfe von jemandem, dem Du vertrauen kannst</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wer genau das ist, ist Dir überlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war es eine geduldige Reitlehrerin, die meine Angst ernst genommen und meine Wünsche respektiert hat. Dabei hat sie mich aber auch immer gefordert und mir Mut gemacht neue Dinge auszuprobieren. Es ist sehr wichtig, dass Dich jemand dazu <strong>animiert aus Deiner Komfortzone herauszukommen,</strong> ansonsten bleibst Du weiter hinter Deiner Angstmauer stecken. Professionelle Hilfe bekommt man zum Beispiel auch bei einem <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten-mentaltraining/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mental Trainer</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Angst vor Deinem Pferd hast such Dir einen Trainer der mit euch beiden arbeitet. Mit einem Profi an Deiner Seite dem Du vertrauen kannst wirst Du Deine Angst Schritt für Schritt überwinden können. Er wird genau wissen, was gefährlich ist und was nicht und wird Dir die nötige Sicherheit geben.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Nimm Dir so viel Zeit wie Du brauchst</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mach Dir zusätzlich zu Deiner Angst nicht auch noch Druck. Wenn es länger dauert Deine Angst zu überwinden dann ist das nun mal so. Zusätzlicher Druck wird das Ganze nicht beschleunigen – im Gegenteil.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß, es ist nicht einfach sich keinen Druck zu machen. Schließlich willst Du wieder reiten. Und Dein Pferd kostet ja viel Geld, dafür, dass es nur rumsteht. Zumindest erzählt Dir das Dein Freund, Deine Eltern und ein paar der Leute am Stall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lass Dir nichts einreden! </strong>Rede mit den Leuten die Dich nicht unterstützen nicht mehr über das Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Um Deine Angstmauer zu überwinden braucht es Zeit.</strong> In vielen kleinen Schritten baust Du Dir eine Treppe über die Mauer. Manche Stufen sind groß und Du machst einen riesen Fortschritt, manche sind kleiner und es dauert eine gefühlte Ewigkeit sie zu bauen. Manche brechen auch wieder zusammen und Du rutschst eine Stufe zurück. Aber mit genug Zeit und Geduld mit Dir selbst wird Deine Treppe irgendwann fertig sein und Du kannst über die Mauer schauen. Vielleicht springst Du hinüber und lässt sie vollständig hinter Dir, vielleicht bleibst Du auch einfach nur obenauf stehen und die Mauer ist zwar da, aber sie beherrscht Dich nicht.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Reite ein anderes Pferd, bis Du wieder Vertrauen in Deine Fähigkeiten hast</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du große Angst hast, so wie das bei mir der Fall war, kann es sehr viel helfen ein verlässliches, ruhiges Pferd zu reiten. Und zwar so lange, bis Du Dich auf ihm völlig sicher fühlst. Noch besser ist es, viele verschiedene Pferde zu reiten auf denen Du Dich sicher fühlen kannst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Pferd ist anders und auf jedem lernst Du andere Dinge. Wenn Du mit vielen verschiedenen Pferden klarkommst stärkt das Dein Selbstvertrauen enorm und die Hürde wieder auf Dein eigenes Pferd zu steigen wird vielleicht nicht so hoch sein. Mach Dir keine Illusionen, Du wirst trotz allem ein mulmiges Gefühl haben, wenn Du zum ersten Mal wieder Dein Pferd reitest, aber es wird nicht so schlimm sein wie es sein könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um viele verschiedene Pferde zu reiten empfehle ich guten Reitunterricht an einem Stall Deiner Wahl – es versteht sich von selbst, dass Du bei der Auswahl darauf achtest, <strong>dass es den Schulpferden gut geht und sie artgerecht und fair behandelt werden.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. </strong><strong>Arbeite mit Deinem Pferd vom Boden aus</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Dein Pferd wird die ganze Situation komisch sein – es wird Deine Angst spüren und vielleicht selbst unsicher und ängstlich werden. Oder es versucht die Führung zu übernehmen, die Du aufgrund Deiner Angst abgegeben hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dagegen hilft es wieder bei Null anzufangen. <strong>Beschäftige Dich mit Deinem Pferd und baue Vertrauen zu ihm auf.</strong> Vom Boden aus geht das erst mal am besten wenn Du Angst vorm Reiten hast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bodenarbeit hat gleich mehrere gute Effekte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Du beschäftigst Dein Pferd geistig und körperlich</li>



<li>Du lernst wieder Vertrauen aufzubauen</li>



<li>Dein Pferd wird lernen auf Dich zu achten und bessere Manieren bekommen</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Freundin von mir hat nach einem schlimmen Sturz mit Krankenhausaufenthalt jahrelang mit ihrem Pferd nur vom Boden gearbeitet. Es ist eines der besterzogenen Pferde die ich kenne und die beiden sind mittlerweile auch unter dem (und im) Sattel ein tolles Team.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Wenn wirklich gar nichts geht: verkaufe Dein Pferd in gute Hände </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">So schlimm das auch für Dich sein mag und so sehr es sich nach Aufgeben oder Verrat anfühlt – manchmal ist es besser, wenn Du Dein Pferd verkaufst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du nur noch Angst vor Deinem Pferd hast und <strong>nichts mehr weiterhilft,</strong> dann ist es Dir und Deinem Pferd gegenüber nur fair es gehen zu lassen. Manchmal suchen wir uns Pferde aus, die nicht zu uns passen oder denen wir einfach nicht gerecht werden können. Es wird ihnen bei jemand anderem vielleicht besser gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Bekannte hat nach langer Überlegung die mutige Entscheidung getroffen ihren Araber (den sie selbst aufgezogen hat) zu verkaufen, weil sie einfach nicht mit ihm klar gekommen ist. Die Frau die ihn gekauft hat ist überglücklich mit ihm und reitet ihn erfolgreich auf Distanzritten. Das Pferd selbst ist mit seiner neuen Aufgabe völlig aufgeblüht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Natürlich solltest Du eine solche Entscheidung nicht leichtfertig treffen.</strong> Manchmal kann sie aber die Erlösung für Reiter und Pferd bedeuten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das Angstmonster ist ein Lügner</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe meine Angstmauer überwunden. Aber das Monster sitzt mir manchmal noch im Bauch und flüstert leise. Die meiste Zeit höre ich ihm nicht zu, denn es ist ein Lügner. Manchmal lohnt es sich aber auch hinzuhören, es lügt nicht immer und eine gesunde Portion Vorsicht kann das Leben deutlich verlängern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du musst gar nicht wieder so unbeschwert sein wie Du es mal warst – es ist nur wichtig, dass Du Deinem Angstmonster nicht jeden Satz glaubst den es Dir einflüstert und Dich von ihm beherrschen lässt. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und mit der Zeit wird es leiser und leiser. Und das ruhige Geklapper der Pferdehufe wird es problemlos übertönen.</p>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kennst Du das Gefühl von Angst beim Reiten? Oder hattest Du vielleicht auch schon mal einen schlimmen Sturz vom Pferd und hinterher ein mulmiges Gefühl? Wie hast Du das überwunden?</strong></p>



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		<title>Warum geht mein Pferd durch und wie kann ich das verhindern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 16:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Artikel habe ich Dir gezeigt, was Du tun kannst, wenn Dein Pferd durchgeht. Besser ist es natürlich, wenn Du es schon verhinderst bevor es passiert. Dazu muss erst mal klar sein, warum ein Pferd durchgeht: Es erschrickt. Pferde sind Fluchttiere, die Standardreaktion auf – echte oder eingebildete – Gefahren ist zu flüchten. Deshalb [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Artikel habe ich Dir gezeigt, was Du tun kannst, wenn Dein <a href="https://herzenspferd.de/pferd-geht-durch-was-tun/">Pferd durchgeht</a>. Besser ist es natürlich, wenn Du es schon verhinderst bevor es passiert. Dazu muss erst mal klar sein, warum ein Pferd durchgeht:</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es erschrickt.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Pferde sind Fluchttiere, die Standardreaktion auf – echte oder eingebildete – Gefahren ist zu flüchten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deshalb solltest Du Dein Pferd an viele unterschiedliche Dinge gewöhnen:</strong> Straßenverkehr, Radfahrer, andere Tiere, flatternde Tüten oder Planen, raschelnde Äste, hüpfende Bälle, schreiende Kinder – die Liste ist endlos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Standardsachen (raschelnde Tüten, Planen, Bälle, etc.) kannst Du ihm in der heimischen Halle <a href="https://herzenspferd.de/gelassenheitstraining-pferd-schrecktraining/" target="_blank" rel="noopener">zeigen</a>. Alles andere könnt ihr auf <strong>gemeinsamen Spaziergängen</strong> erkunden, dabei hat Dich Dein Pferd wortwörtlich an seiner Seite und fühlt sich sicherer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch gemeinsame Ausritte mit einem erfahrenen ruhigen Pferd können helfen Deinem Pferd die Angst zu nehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ansonsten könnt ihr auch einen <strong>Anti-Scheu-Kurs</strong> besuchen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Dein Pferd <strong>Vertrauen</strong> zu Dir hat. Nur dann wird es sich beruhigen, wenn Du ihm signalisierst, dass Du alles unter Kontrolle hast (siehe <a href="https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/" target="_blank" rel="noopener">Vertrauen aufbauen</a>).</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es hat Schmerzen.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Geht Dein Pferd aus unerfindlichen Gründen durch, könnte es daran liegen, dass es Schmerzen hat (siehe <a href="https://herzenspferd.de/schmerzen-erkennen" target="_blank" rel="noopener">Schmerzen erkennen</a>). Ist das der Fall, solltest Du schon beim Losreiten merken, dass etwas nicht stimmt. Dein Pferd ist z.B. unruhig, schlägt mit dem Kopf, läuft verkrampft oder buckelt leicht. Dann solltest Du den Ritt sofort abbrechen und klären was mit Deinem Pferd nicht stimmt. Häufige <strong>Ursachen für Schmerzen</strong> sind: unpassender Sattel, Zahnschmerzen, Probleme mit den Hufen, unpassendes Gebiss, harte Reiterhand.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es läuft Wettrennen mit anderen Pferden.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es macht wahnsinnig Spaß beim Ausritt mit guten Stallfreunden ein kleines Wettrennen zu veranstalten. Aus dem Spaß kann aber rasend schnell ernst werden wenn eines oder mehrere der Pferde durchgehen. Deshalb sollten – bei allem Spaß – immer alle Reiter ihre Pferde unter Kontrolle behalten und es mit dem Gas geben nicht übertreiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei solchen Aktionen erkennt Dein Pferd nämlich schnell, dass Du es nicht mehr bremsen kannst, wenn es das nicht will. Das solltest Du mit allen Mitteln vermeiden, sonst hast Du plötzlich einen notorischen Durchgänger.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es will schnell nach Hause.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Pferde, die werden auf dem Nachhauseweg immer schneller.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Dein Pferd auch so ist solltest Du es Dir zur Gewohnheit machen am Hof vorbeizureiten, auf dem Weg noch einmal umzudrehen oder noch eine Zusatzrunde zu reiten. Nur wenn Dein Pferd entspannt und in langsamem Tempo nach Hause geht, darf es ohne Zusatzrunde auf den Hof.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mach Dich übrigens auf eine Diskussion gefasst, wenn Du am Hof vorbeireiten willst – Dein Pferd wird das ziemlich doof finden. Du solltest Dir genug Zeit mitnehmen um <strong>stressfrei und entspannt</strong> mit Deinem Pferd daran arbeiten zu können.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Du gerätst in Panik.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp:</strong> Line von Kultreiter erzählt in <span style="color: #e73aa0;"><a href="http://kultreiter.de/aengstliches-pferd/" target="_blank" rel="noopener">Ängstliches Pferd: Wie Du Angstsituationen vermeiden kannst</a></span> wie wichtig es ist, dass Du selbst die Ruhe bewahrst.</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal lösen wir das Durchgehen selbst aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dein Pferd macht einen kleinen Freudenbuckler oder erschrickt nur kurz vor einem bellenden Hund. Du verkrampfst Dich, bekommst Panik und reißt an den Zügeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit signalisierst Du Deinem Pferd, dass ihr gerade in einer gefährlichen Situation seid und fügst ihm unter Umständen mit dem Reißen an den Zügeln noch Schmerzen zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb wie bereits im ersten Artikel erwähnt: <strong>bewahre Ruhe, denke nach, versuche die Situation einzuschätzen und entsprechend zu Handeln.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dein Pferd ist ein Durchgänger.</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast abgecheckt, dass Dein Pferd keine Schmerzen hat und es geht durch um sich zu entziehen oder Dich loszuwerden? Dann ist im Leben Deines Pferdes etwas ganz schön schief gelaufen und Du suchst Dir am besten <strong>Hilfe bei einem Experten.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Durchgängern ist nicht zu spaßen, sie können für Dich, sich selbst und andere Menschen lebensgefährlich sein.</p>





<p class="wp-block-paragraph">Das beste Mittel um Durchgehen zu verhindern, ist in allen Fällen eine <strong>gute und vertrauensvolle Beziehung</strong> zu Deinem Pferd zu haben (siehe <a href="https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/">Vertrauen aufbauen</a>). Wenn Dein Pferd Dir vertraut, wird es sich auch in brenzligen Situationen von Dir kontrollieren lassen. Es weiß, dass es sich keine Sorgen machen muss, wenn Du ihm signalisierst, dass die Situation unter Kontrolle ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/warum-geht-mein-pferd-durch/">Warum geht mein Pferd durch und wie kann ich das verhindern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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