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	<title>Schmerzen Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Schmerzen Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>So erkennst Du Schmerzen beim Pferd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Feb 2020 17:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Akute Schmerzen erkennt man bei seinem Pferd schnell: es lahmt, schlägt nach seinem Bauch, ist unruhig &#8211; um nur ein paar Anzeichen zu nennen. Jeder, der sich etwas mit Pferden auskennt, kann solche Anzeichen leicht erkennen. Lesetipp: Line von Kultreiter hat alle wichtigen Infos zur Vorbeugung und Behandlung von Koliken zusammengefasst. Aber wie sieht es [&#8230;]</p>
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<p>Akute Schmerzen erkennt man bei seinem Pferd schnell: es lahmt, schlägt nach seinem Bauch, ist unruhig &#8211; um nur ein paar Anzeichen zu nennen. Jeder, der sich etwas mit Pferden auskennt, kann solche Anzeichen leicht erkennen.</p>



<p><strong><span style="color: #999999;">Lesetipp: </span></strong><span style="color: #999999;">Line von Kultreiter hat alle wichtigen Infos zur </span><span style="color: #e73aa0;"><a style="color: #e73aa0;" href="http://kultreiter.de/kolik-pferd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vorbeugung und Behandlung von Koliken</a> <span style="color: #999999;">zusammengefasst.</span></span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Aber wie sieht es mit chronischen Schmerzen aus?</strong></h2>



<p>Die entwickeln sich meist schleichend und unbemerkt. Und vor allem: leise.</p>



<p>Unsere Pferde leiden stumm und oft unbemerkt, als Fluchttiere ist es für sie überlebenswichtig, dass Raubtiere keine Schwäche bei ihnen entdecken können.</p>



<p><strong>Hier sind sie darauf angewiesen, dass wir sie gut genug kennen und aufmerksam genug sind, die kleinen Anzeichen zu erkennen und nicht als &#8222;Macken&#8220; abzutun.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie erkennst Du denn nun, ob Dein Pferd Schmerzen hat?</strong></h2>



<p>Das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Pferde sind sehr unterschiedlich und zeigen Schmerz auch demensprechend unterschiedlich &#8211; wie Menschen auch.</p>



<p><strong>Der beste Weg frühzeitig zu erkennen, dass Dein Pferd Schmerzen hat, ist es gut kennenzulernen. </strong>Dann werden dir auch Veränderungen an seinem Verhalten eher auffallen.</p>



<p>(Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach hier unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst)</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dein Pferd hat möglicherweise Schmerzen, wenn es…</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="500" height="368" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2023/01/schmerzgesicht-klein.jpg" alt="" class="wp-image-256721" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2023/01/schmerzgesicht-klein.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2023/01/schmerzgesicht-klein-300x221.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2023/01/schmerzgesicht-klein-400x294.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



<ul class="wp-block-list">
<li>plötzlich nur noch auf einer Hand angaloppiert, ständig in den Kreuzgalopp springt, Probleme mit Biegungen oder Dressurübungen hat, die früher kein Problem waren.</li>



<li>eigentlich fleißig ist, aber nun immer langsamer und unwilliger wird.</li>



<li>eigentlich ruhig ist, aber plötzlich zur &#8222;Rennsemmel&#8220; wird.</li>



<li>Dir beim Reiten die Zügel aus der Hand reißt.</li>



<li>beim Reiten scheinbar grundlos durchgeht oder buckelt. (Die Erfahrung hatte ich schon persönlich vor über 10 Jahren mit einem eigentlich braven Schulpferd: bei jedem Versuch anzutölten ging es sofort buckelnd durch. Das hat mir damals Prellungen und &#8211; trotz Helm &#8211; eine Gehirnerschütterung mitsamt Schleudertrauma eingebracht. Das wäre vermeidbar gewesen, wenn vorher schon mal jemand auf die kleinen Anzeichen geachtet hätte.)</li>



<li>plötzlich Dir oder anderen Tieren gegenüber aggressiv ist.</li>



<li>plötzlich schlecht zu sitzen ist. Wenn Dein Pferd verkrampft läuft oder einseitig schief wird, wird es auch für Dich schwerer normal zu sitzen. Hast du nach dem Reiten Rückenschmerzen oder bekommst währenddessen ständig Seitenstiche kann das auch ein Anzeichen dafür sein, dass Dein Pferd Schmerzen hat und in Schonhaltung läuft.</li>



<li>nicht mehr &#8211; wie sonst &#8211; mit seinen Freunden in der Herde spielt, sondern teilnahmslos herumsteht.</li>



<li>wenn Du es von der Koppel oder dem Paddock holst erst mal ein paar Schritte steif geht, bevor es normal läuft.</li>



<li>Dir manchmal so vorkommt, als würde es kurz lahmen, dann ist aber wieder alles normal.</li>



<li>plötzlich Taktfehler hat, die es vorher nicht hatte.</li>



<li>normalerweise nie genug zu fressen haben kann und nun immer weniger frisst.</li>



<li>mit teilnahmslosem Blick, zusammengebissenen Zähnen, glasigen Augen und nach hinten gerichteten Ohren dasteht.</li>



<li>plötzlich mattes, raues Fell hat.</li>



<li>beim Putzen an manchen Körperstellen empfindlich reagiert. Es drückt z.B. den Rücken weg, bleibt nicht ruhig stehen oder stampft mit einem Bein.</li>



<li>plötzlich öfter stolpert als sonst.</li>



<li>plötzlich Gewicht verliert obwohl es genauso viel Futter bekommt wie zuvor.</li>



<li>mit den Zähnen knirscht.</li>



<li>viel und scheinbar grundlos mit dem Schweif schlägt.</li>



<li>verhärtete, hervorgehobene Muskelpartien hat. Wenn Dein Pferd ein schmerzendes Körperteil schont, bedeutet das, dass es andere Muskeln permanent anspannen muss. Diese Muskeln werden überbelastet und verhärten sich.</li>



<li>unruhig herumläuft oder viel liegt.</li>



<li>Muskeln abbaut, obwohl Du mit ihm trainierst.</li>
</ul>



<p>Zeigt Dein Pferd einige dieser Verhaltensweisen solltest du das von einem Tierarzt, Physiotherapeuten, Osteopathen abchecken lassen. Lieber den Tierarzt einmal zu viel gerufen als einmal zu wenig.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So manches Pferd hat nur &#8222;Macken&#8220;, weil es Schmerzen hat</strong></h2>



<p>Wie Du siehst sind bei der Aufzählung oben einige Verhaltensweisen dabei, die oft als &#8222;Macke&#8220; des Pferdes angesehen werden. Vor allem, wenn sich so etwas schleichend über einen langen Zeitraum entwickelt, bringt man es nicht unbedingt sofort mit Schmerzen in Verbindung, sondern denkt, dass sein Pferd sich einfach widersetzt.</p>



<p>Deshalb solltest Du Deinem Pferd gegenüber immer <strong>aufmerksam und einfühlsam</strong> sein.</p>



<p><strong>Viel zu oft hetzen wir nach der Arbeit, Schule oder Uni noch schnell zum Pferd und nehmen uns dabei gar keine Zeit, einmal genauer hinzusehen wie es ihm denn geht.</strong></p>



<p>Nimm Dir die Zeit und stelle Dich ein paar Minuten zu Deinem Pferd bevor Du es von der Koppel oder dem Paddock nimmst. Rede und schmuse (wenn Du einen Schmuser hast) ein bisschen mit ihm, zeig ihm, dass Du gerne Zeit mit ihm verbringst. Dein Pferd wird es Dir danken, auch wenn es keine Schmerzen hat.</p>



<p><strong>&nbsp;Woran erkennst Du, wenn es Deinem Pferd nicht gut geht?</strong></p>



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		<title>Alternative Heilmethoden für Pferde &#8211; alles Quatsch oder tolle Alternative?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2016 04:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alternative Heilmethoden werden immer beliebter &#8211; Homöopathie, Bachblüten, Schüßler-Salze, Traditionelle Chinesische Medizin und Co. werden nicht mehr nur beim Menschen, sondern auch bei unseren Pferden eingesetzt. An den alternativen Heilmethoden scheiden sich jedoch die Geister: das Spektrum der Meinungen reicht von absolut dagegen bis völlig begeistert und es wird nicht selten hitzig diskutiert. Was meine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alternative Heilmethoden werden immer beliebter &#8211; Homöopathie, Bachblüten, Schüßler-Salze, Traditionelle Chinesische Medizin und Co. werden nicht mehr nur beim Menschen, sondern auch bei unseren Pferden eingesetzt. An den alternativen Heilmethoden scheiden sich jedoch die Geister: das Spektrum der Meinungen reicht von absolut dagegen bis völlig begeistert und es wird nicht selten hitzig diskutiert.</p>



<p>Was meine Meinung zu alternativen Heilmethoden für Pferde ist, wie meine Erfahrungen damit aussehen, grundlegende Infos und die häufigsten Vorurteile und Fragen zum Thema findest Du in diesem Artikel. Weil das Thema ziemlich umfangreich ist, habe ich mich mit Petra von der Pferdeflüsterei zusammengetan. <a href="https://www.pferdefluesterei.de/schuessler-homoeopathie-pferde/" target="_blank" rel="noopener">Ihren ergänzenden Artikel findest Du hier.</a> Unterstützt wurde ich außerdem von Katharina Thöne von <a href="http://www.apopet.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">apopet</a>, die meinen Fragen Rede und Antwort stand.</p>



<p>*** Ich bin weder Tierarzt noch Heilpraktiker, der Artikel spiegelt also nur meine ganz persönliche Meinung wieder und ersetzt auf keinen Fall eine Beratung beim Tierheilpraktiker oder Tierarzt! Ziehe bitte <span style="text-decoration: underline;">immer</span> einen Tierarzt zu Rate und probiere nicht einfach selbst aus! ***</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alternative Heilmethoden für Pferde im Überblick</strong></h2>



<p>Alle hier genannten alternativen Ansätze haben gemeinsam, dass das Pferd als Ganzes betrachtet wird. Es sollen keine Symptome behandelt, sondern die Ursache beseitigt werden. Der Körper wird als komplexes System angesehen, welches ganzheitlich behandelt werden muss.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Homöopathie</strong></h3>



<p>Das grundlegende Prinzip der Homöopathie ist es, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Gegen Verbrennungen könnte man also z.B. die homöopathische Form der Brennessel einsetzen und gegen Nervosität und Schlafprobleme die homöopathische Form von Kaffee. Die Theorie dahinter ist, dass damit die Selbstheilungskräfte und das Abwehrsystem des Körpers aktiviert werden. In der Schulmedizin ist das übrigens beim Impfen ganz ähnlich: der Krankheitserreger wird über den Impfstoff hinzugefügt, der Körper bildet Antikörper als Reaktion darauf und wird immun.</p>



<p>Ein weiteres Merkmal der Homöopathie &#8211; und Grund vieler Diskussionen &#8211; ist die sogenannte Potenzierung. Die homöopathischen Mittel werden dabei immer weiter verdünnt und im nächsten Schritt verschüttelt. Je höher die Potenz, desto stärker verdünnt (oder verschüttelt) ist das Mittel &#8211; bis hin zu so hohen Verdünnungen/Verschüttelungen, dass das Mittel in Untersuchungen nicht mehr nachgewiesen werden kann. Besonders hier setzen viele Kritiker an: wie soll etwas wirken, von dem nichts mehr übrig ist? Die Homöopathen entgegnen, dass sich die Energie, die Schwingung des Ursprungsmittels auf die Globuli (die Zuckerkügelchen) überträgt. Oft wird auch von Informationen gesprochen, die von dem Mittel auf die Globuli übertragen werden.</p>



<p>Ich bin ein relativ kritischer Mensch. Heilung durch Energie führt bei mir nicht gerade zu Begeisterungsstürmen und lässt mich reflexartig an weggetretene Hippies denken. Aber ich glaube auch, dass wir manches noch nicht wissen und noch nicht erforschen können. Und meine persönlichen Erfahrungen mit Homöopathie sprechen dafür, dass es wirkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bachblüten</strong></h3>



<p>Mit Bachblüten soll ein Ungleichgewicht zwischen Körper und Seele geheilt werden. Sie lösen Traumata und helfen schlechte Erfahrungen zu überwinden. Der seelische und geistige Zustand beeinflusst den körperlichen Zustand und umgekehrt, deshalb sollte man nicht nur einen Aspekt behandeln, sondern ganzheitlich vorgehen. Auch hier wird &#8211; wie in der Homöopathie &#8211; von energetischen Schwingungen gesprochen, die das innere Gleichgewicht wieder herstellen, energetische Blockaden lösen und Krankheiten vorbeugen.</p>



<p>Und wieder merke ich schon beim Tippen, wie ich mich innerlich ein bisschen sträube. Psychische Probleme und Traumata mit Bachblüten zu heilen kommt mir etwas weit hergeholt vor. <strong>Ich kann aber nicht bestreiten, dass die Notfalltropfen schon bei diversen Hunden und Pferden prima geholfen haben.</strong></p>



<p>Hier findest Du eine <a href="https://tiertelepathie.wordpress.com/bachbluten-fur-tiere/" target="_blank" rel="noopener">Übersicht über die einzelnen Bachblüten</a> und ihre Einsatzmöglichkeiten beim Pferd. Wie immer solltest Du nicht alleine mit der Behandlung loslegen, sondern einen Profi zu Rate ziehen!</p>



<p>Für Tiere eignen sich die Bachblüten in Globuli-Form. In der Flüssig-Variante ist oft etwas Alkohol enthalten, der gerade für Katzen schädlich sein kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bachblüten für Pferde: die Dosierung</strong></h4>



<p>Pferde sollen in der Regel sechs mal am Tag 10 Globuli (oder Tropfen) Bachblüten bekommen (sprich das aber mit Deinem Tierarzt/Heilpraktiker ab). Wichtig ist, dass Du die Globuli über den Tag verteilt gibst. Du kannst sie Deinem Pferd ins Futter, ins Wasser, direkt auf die Zunge oder auf Leckerli geträufelt geben.</p>



<p>Die Behandlung dauert meist zwei bis drei Monate, erste Ergebnisse bemerkt man aber oft schon früher. Es ist wichtig, dass Du die Tropfen wirklich regelmäßig gibst und es nicht vergisst oder früher abbrichst &#8211; dann wirken die Bachblüten nicht so gut. Sechs mal am Tag an den Stall fahren ist natürlich schwierig. Eventuell kann das der Stallbesitzer übernehmen. Wenn Du eine nette Stallgemeinschaft hast, kannst Du vielleicht mit unterschiedlichen Leuten verabreden, dass sie Deinem Pferd die Bachblüten geben und das auf einer ausgehängten Liste eintragen. Falls das alles keine Option ist: die <a href="http://www.apopet.de/produkte/bl%C3%BCtenessenzen-nach-dr-bach/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bachblüten-Globuli von apopet</a> können zwei- bis dreimal pro Tag gegeben werden, dann aber ohne Futter.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="402" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Bachblueten-Pferd-1.jpg" alt="Bild von zwei Bachblüten Globuli-Verpackungen vor einem Blatt" class="wp-image-3502" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Bachblueten-Pferd-1.jpg 600w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Bachblueten-Pferd-1-300x201.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Bachblueten-Pferd-1-400x268.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schüßler-Salze</strong></h3>



<figure class="wp-block-image alignright is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Schuessler-Salze-Pferd-1.jpg" alt="Bild von zwei Schüßler-Salze-Verpackungen vor einem Blatt" class="wp-image-3501" width="455" height="305" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Schuessler-Salze-Pferd-1.jpg 600w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Schuessler-Salze-Pferd-1-300x201.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Schuessler-Salze-Pferd-1-400x268.jpg 400w" sizes="(max-width: 455px) 100vw, 455px" /></figure>



<p>Schüßler-Salze haben wir erfolgreich bei unserer Kuvasz-Hündin mit gerissenen Kreuzbändern, Knorpelablösung und Knochenchips in den Gelenken eingesetzt &#8211; selbstverständlich zusätzlich zum schulmedizinischen operativen Eingriff. Sie hatte die OP als junger Hund und ich erinnere mich noch gut daran, dass der Spruch damals war &#8222;wenn sie noch ein paar gute Jahre hat, können wir zufrieden sein&#8220;. Sie wurde 12 (was für eine so große Rasse und einen Hund mit ihrem schlechten Gebäude grandios ist) und hat keine weiteren Eingriffe gebraucht. Wenn sie Probleme mit den Gelenken hatte, gab es eine Kur mit Schüßler-Salzen und das Problem war erledigt.</p>



<p><a href="https://www.pferdefluesterei.de/schuessler-homoeopathie-pferde/" target="_blank" rel="noopener">Mehr Infos zu Schüssler Salzen findest Du hier in Petras Artikel.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>TCM &#8211; Traditionelle Chinesische Medizin</strong></h3>



<p>Mit dem Einsatz der TCM bei Tieren habe ich noch keine Erfahrungen &#8211; ich wurde aber selbst schon mit Heiltees nach der Phytotherapie und Akupunktur behandelt und bin begeistert (außer vom Geschmack der Tees, der kann wirklich scheußlich sein).</p>



<p><a href="http://www.slaka-pferde.de/2016/07/10/die-f%C3%BCnf-pferde-typen-der-traditionellen-chinesischen-medizin/" target="_blank" rel="noopener">Mehr zum Thema TCM bei Pferden findest Du zum Beispiel hier.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorurteile und häufige Fragen</strong></h2>



<p><strong>Alternative Heilmethoden sind doch nur Placebos und wirken nur, weil man an sie glaubt!</strong></p>



<p>Ich glaube nicht, dass alternative Heilmethoden nur als Placebo wirken, denn ansonsten würden sie bei Tieren wohl keine Wirkung zeigen. Ein Pferd, dem ich Arnika-Globuli ins Maul schiebe, wird wohl kaum fest daran glauben, dass sie bei der Trittverletzung am Bein helfen. Trotzdem helfen sie.</p>



<p>In einer Studie von 2013 (<a href="http://www.froghom.net/sites/froghom.net/files/downloads/Harrer_(Hom_2013)_repetition_highland_bearb4.pdf" target="_blank" rel="noopener">Auszug auf Englisch</a>) konnte mit einem homöopathischen Mittel sogar wiederholt das Wachstum von Kaulquappen gehemmt werden &#8211; das liegt sicher nicht daran, dass die Kaulquappen fest daran glauben, dass das Mittel wirkt.</p>



<p><strong>Alternative Heilmethoden helfen nur bei leichten Erkrankungen!</strong></p>



<p>Ich hatte eine ganze Weile immer wieder Migräneanfälle &#8211; inklusive Flimmern im Gesichtsfeld und so starken Schmerzen, dass ich mich übergeben musste. Die Schulmedizin konnte mir nicht weiterhelfen und kam mit starken Medikamenten mit ellenlangen Nebenwirkungs-Listen. Was mir geholfen hat &#8211; und zwar bis heute &#8211; war ein auf mich abgestimmtes homöopathisches Mittel. Ich hatte seit Jahren keine Migräne mehr und habe auch allgemein viel seltener Kopfschmerzen.</p>



<p>Die Mittel helfen also nicht nur bei Kratzern, Beulen und Erkältung, sondern können durchaus auch bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden. Besonders bei Erkrankungen, bei denen die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß, können alternative Heilmethoden eine (ergänzende) Möglichkeit sein. Wichtig ist, dass Du einen guten Arzt an Deiner Seite hast, der weiß was er tut und auch weiß, wann die Grenzen der alternativen Methoden erreicht sind und man auf konventionelle Methoden umschwenken muss.</p>



<p><strong>Alternative Heilmethoden sind nicht wissenschaftlich erwiesen!</strong></p>



<p>Das ist richtig. Es gibt einige Studien zur Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln, viele davon kommen zum Ergebnis, dass sie nicht wirken, einige sagen sie wirken, andere sind neutral.</p>



<p>Das Problem mit solchen Studien liegt in meinen Augen an mehreren Stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer hat sie in Auftrag gegeben und welche Interessen stecken dahinter? (Es gibt Auftraggeber, die kein Interesse daran haben, Studienergebnisse zu produzieren, die die Wirkung der alternativen Heilmethoden beweisen)</li>



<li>Wie methodisch hochwertig und belastbar sind die Studien?</li>



<li>Können wir schon alle Phänomene des Universums messen? Und existiert etwas nicht, nur weil wir es (noch) nicht messen können?</li>
</ul>



<p>Wer sich für solche Studien und die Wissenschaft hinter der Homöopathie interessiert, kann bei der <a href="http://www.carstens-stiftung.de/projekte/homoeopathie" target="_blank" rel="noopener">Carstens Stiftung</a> vorbeischauen. Dort gibt es zum Beispiel eine Auflistung von <a href="http://www.carstens-stiftung.de/artikel/grossangelegtes-projekt-zur-erstellung-systematischer-uebersichtsarbeiten-in-der-homoeopathie.html" target="_blank" rel="noopener">Übersichtsarbeiten in der Homöopathie</a>.</p>





<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fragen an Katharina Thöne von <a href="http://www.apopet.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">apopet</a></strong></h3>



<p><strong>Kann man sein Pferd selbst mit homöopathischen Mitteln behandeln oder muss man mit ihm zu einem entsprechend ausgebildeten Arzt?</strong></p>



<p>Meist erkennt man anhand von Art und Stärke der Beschwerden, ab wann der Fall in fachliche Hände gehört. Auch die Homöopathie hat Grenzen.<br>Es gibt aber an sich leichtere Fälle wie Insektenstiche oder kleinere Wunden, die man oft selbst wieder in den Griff bekommt. Je nachdem, wie viel Erfahrung man hat.<br>Sollten es aber tiefergreifende oder vor allem unklare Beschwerden sein, holt man den Rat eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers ein.</p>



<p><strong>Sind homöopathische Mittel gefährlich, wenn sie falsch angewendet werden? Was passiert, wenn man die falschen oder zu viele Mittel gibt?</strong></p>



<p>Bei der Homöopathie muss man bei den Hochpotenzen (ab C30) achtgeben. Bei der Wahl eines „falschen“ Mittels kann es sein, dass der Patient die sogenannte „Arzneimittelprüfung“ durchlebt. Alle homöopathischen Mittel werden am Gesunden getestet und rufen dann die Beschwerden hervor, die beim Kranken geheilt werden sollen. Eben diese Beschwerden könnten dann in Erscheinung treten, dies ist aber nur selten der Fall, bzw. ist meist nur bei hochpotenzierten Einzelmitteln zu erwarten.<br>Homöopathische Komplexmittel sind aufeinander abgestimmt und enthalten meist niedrige Potenzen.</p>



<p><strong>Gibt es Nebenwirkungen bei homöopathischen Mitteln?</strong></p>



<p>Nein, homöopathische Mittel verursachen keine Nebenwirkungen.<br>Bei der Homöopathie kann es zu einer Erstreaktion kommen, das heißt, die Beschwerden werden nach Ansetzen eines Mittels zunächst etwas schlimmer. Dies klingt aber innerhalb kurzer Zeit wieder ab und die Linderung der Beschwerden überwiegt. Die Erstreaktion wird als Anzeichen dafür bewertet, dass der Körper auf das Mittel reagiert.</p>



<p>(Anmerkung Christina: das heißt aber nicht, dass man wie wild selbst irgendwelche Mittel ins Tier stopfen sollte! Das falsche homöopathische Mittel kann in entsprechender Dosis auch Vergiftungen bewirken.)</p>



<p><strong>Welche homöopathischen Mittel (oder auch Schüßler-Salze) gehören Ihrer Meinung nach in eine Stallapotheke?</strong></p>



<p>Bei den Schüßler-Salzen kann man die Nummern 3, 5 und 7 differenzieren. Nummer 3 gilt als Akutmittel bei Entzündungen und Atemwegserkrankungen. Die Nummer 5 wirkt ausgleichend bei psychischer, nervlicher Belastung, die Nummer 7 kann gut bei Muskelverspannungen und Nervosität eingesetzt werden.</p>



<p>Die homöopathische Stallapotheke kann individuell zusammengestellt werden. Meist sind dort sehr viele Einzelmittel enthalten. Hier kann man sich den Rat eines Tierarztes/ Tierheilpraktikers einholen. Akutmittel wie Arnica oder Aconitum sollten vorhanden sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Eine wichtige Anmerkung:</strong></h4>



<p>Das große Problem der Homöopathie ist, dass oft einfach das falsche Mittel ausgewählt wird. Nach kurzer Recherche im Internet wird eine Selbstdiagnose gestellt, das nachgelesene Mittel bestellt und dem Tier gegeben. Dann stellt man nach einer Woche fest, dass das Mittel nicht geholfen hat und die Homöopathie bzw. die Schüßler Salze alles Quatsch ist. Ein passendes Mittel auszuwählen ist meist nicht ganz einfach, sogar Heilpraktiker liegen manchmal beim ersten Versuch daneben, da der Patient evtl. nicht alles von sich preisgegeben hat.</p>



<p>Ein Gespräch mit dem Tierarzt (wenn er denn Befürworter der Homöopathie ist) oder einem Tierheilpraktiker ist immer sinnvoll, bzw. sollte man z.B. am Stall mit den Bekannten oder Trainern sprechen und Erfahrungen austauschen. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass die Homöopathie ihre Grenzen hat. <strong>Ernsthafte Erkrankungen lassen sich einfach nicht nur mit Homöopathie behandeln, es ist sogar ein grober Fehler und wir würden jedem davon abraten.</strong> Zur Unterstützung jederzeit, aber nicht ausschließlich. Leider gibt es auch hier schwarze Schafe, die solche Dinge in die Welt setzen und die Homöopathie damit schädigen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alternative Heilmethoden: meine Erfahrungen und meine Meinung</strong></h2>



<p>Ich bin, wie bereits erwähnt, ein eher skeptischer Mensch und hinterfrage alles. Die Erklärungen, warum alternative Heilmethoden wirken, sind für mich also nicht immer einfach zu schlucken.</p>



<p>Warum glaube ich also an ihre Wirkung und setze sie seit Jahren sowohl bei mir, als auch bei meinen Haustieren ein?</p>



<p><strong>Ich hatte nur positive Erfahrungen. So einfach ist es.</strong></p>



<p>Am Ende muss ich nicht wissen, warum genau und wie es wirkt, so lange es wirkt. Und das tut es bisher. Ich hatte dank homöopathischer Kügelchen seit Jahren keine Migräne mehr (und davor Vieles erfolglos probiert), einer der Hunde konnte dank Bachblüten ohne zu erbrechen Auto fahren, der andere hatte mit Schüßler-Salzen kaum noch Probleme mit den Gelenken und die Blessuren der Pferde heilen dank Arnika in Rekordzeit.</p>



<p><strong>Selbstverständlich gibt es Krankheiten und Situationen, in denen man zur Schulmedizin greifen muss.</strong> <strong>Ich würde auch niemals auf eigene Faust mich oder meine Tiere behandeln, sondern immer einen Tierarzt und Heilpraktiker zu Rate ziehen.</strong></p>



<p>Trotzdem sind alternative Heilmethoden eine super Ergänzung für mich, die mir und meinen Tieren schon in Situationen geholfen haben, in denen ich mit der Schulmedizin nicht weiterkam. Zusammen mit einer guten Haltung und artgerechten Ernährung kann man damit einiges bewirken.</p>





<p><strong>Setzt Du alternative Heilmethoden ein? Welche Erfahrungen hast Du gemacht?</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Oder findest Du das ist alles Quatsch?</strong></h4>





<p>*Dieser Artikel wurde von der Orthim KG in Auftrag gegeben – herzlichen Dank dafür. Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!*</p>



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		<title>Zurückgenommene Ohren = aggressives Pferd? Warum das nicht immer richtig ist!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2016 16:41:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Natural Horsemanship]]></category>
		<category><![CDATA[Ohren]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdesprache]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Vorsicht wenn ein Pferd die Ohren anlegt! Das bedeutet es könnte gleich nach Dir schnappen!&#8220; So oder so ähnlich lernen alle Reitanfänger, dass man sich vor Pferden mit angelegten Ohren in Acht nehmen muss. Das ist in vielen Fällen auch durchaus richtig: angelegte Ohren können ein Warnzeichen sein &#8211; und wenn man sie ignoriert können [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>&#8222;Vorsicht wenn ein Pferd die Ohren anlegt! Das bedeutet es könnte gleich nach Dir schnappen!&#8220;</p>



<p>So oder so ähnlich lernen alle Reitanfänger, dass man sich vor Pferden mit angelegten Ohren in Acht nehmen muss. Das ist in vielen Fällen auch durchaus richtig: <strong>angelegte Ohren können ein Warnzeichen sein &#8211; und wenn man sie ignoriert können deutlichere Zeichen wie entblößte Zähne, stampfen oder in letzter Eskalationsstufe sogar beißen oder schlagen folgen.</strong></p>



<p>Doch nicht alle nach hinten genommenen Ohren sind ein Warnzeichen oder bedeuten, dass das Pferd schlecht gelaunt ist! Welche anderen Deutungsmöglichkeiten es gibt, erfährst Du im folgenden Artikel.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Grundsätzliches</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">Lerne Dein Pferd lesen</h3>



<p>Es ist schwer allgemeingültige Aussagen zur Kommunikation zu treffen, die immer und auf alle Pferde zutreffen. Dazu sind sie einfach zu individuell und haben Eigenheiten und manchmal seltsame Angewohnheiten wie wir Menschen auch. Deshalb:</p>



<p><strong>Lerne Dein Pferd kennen. Lerne seine ganz eigenen Signale und Zeichen zu sehen und zu verstehen. Setz Dich auf die Koppel und beobachte, wie Dein Pferd mit anderen Pferden kommuniziert.</strong></p>



<p>Ein Artikel wie dieser hier kann immer nur Denkansätze bieten und ganz grundlegende Prinzipien erklären &#8211; die Aufgabe zu schauen, was bei Deinem Pferd zutrifft, ist aber am Ende Deine.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Ohren des Pferdes</h3>



<p>Die Ohren werden zuallererst zum Hören benutzt (<a href="https://www.lenina01.at/wie-pferde-hoeren/" target="_blank" rel="noopener">wie Pferde hören kannst Du hier nachlesen</a>). Erst an zweiter Stelle kommt die Kommunikation. Wenn Dein Pferd also plötzlich die Ohren nach hinten dreht, kann es sein, dass es Dir damit gar nichts sagen will, sondern einfach nur ein Geräusch hinter sich gehört hat. Als Fluchttier ist es darauf angewiesen seine Umgebung stehts im Blick bzw. &#8222;im Ohr&#8220; zu haben.</p>



<p>Prinzipiell kann man sagen, da wo die Ohren (oder auch nur ein Ohr) des Pferdes sind, ist seine Aufmerksamkeit. Wenn Dein Pferd also während des Trainings immer wieder ein Ohr zu Dir dreht, ist das ein gutes Zeichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Betrachte das ganze Pferd</h3>



<p>Dieser Artikel setzt den Schwerpunkt auf die Ohren. So isoliert kann man die Kommunikation des Pferdes aber nicht sehen: man muss immer das große Ganze im Blick haben und darf den restlichen Körper des Pferdes nicht vergessen!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zurückgenommene Ohren &#8211; das können sie bedeuten</strong></h2>



<p>Die meisten Menschen nehmen aufmerksam nach vorne gerichtete Ohren beim Pferd als besonders positiv und freundlich war, während nach hinten gerichtete Ohren einen eher mürrischen Eindruck machen. Dabei sind die nach vorne gerichteten Ohren einfach nur ein Zeichen dafür, dass das Pferd aufmerksam etwas vor sich fokussiert &#8211; das kann ein fremdes Pferd sein, ein Mensch oder ein Objekt. Das bedeutet aber noch nicht, dass das Pferd diesem Objekt der Aufmerksamkeit auch freundlich gegenübersteht. Man sieht das oft bei fremden Pferden: zuerst wird sich aufmerksam angeschaut und berochen und dann geht doch das Gequietsche und Gestampfe los.</p>



<p><strong>Genausowenig, wie die nach vorne zeigenden Ohren immer Freundlichkeit bedeuten, sind die nach hinten zeigenden Ohren immer mürrisch oder aggressiv!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Konzentration</strong></h3>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="244" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/06/konzentriert-1.jpg" alt="Pferd mit konzentriert nach hinten genommenen Ohren" class="wp-image-3337"/></figure>



<p> Wie weiter oben erwähnt, richtet das Pferd ein Ohr (oder beide Ohren) auf Dinge, auf die es sich konzentriert. Nimmt es also beim Reiten seine Ohren nach hinten, ist es wahrscheinlich gerade konzentriert beim Reiter. Genauso bei der Bodenarbeit: stehst Du schräg hinter Deinem Pferd und es nimmt die Ohren zurück, behält es Dich im Auge und konzentriert sich auf Deine Anweisungen. Wenn Dein Pferd sich konzentriert, hat es wache Augen und wirkt allgemein aufmerksam.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Verwirrung</strong></h3>



<figure class="wp-block-image alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="244" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/06/verwirrt-1.jpg" alt="Pferd mit verwirrt nach hinten genommenen Ohren" class="wp-image-3339"/></figure>



<p>Sind die Ohren Deines Pferdes zurückgenommen und leicht seitlich abgeklappt, seine Augen nicht voll geöffnet und wirken, als wäre es nicht bei der Sache, kann es sein, dass es verwirrt ist. Vielleicht gähnt es noch dazu, schaut weg oder leckt sich die Lippen (das können <a href="https://herzenspferd.de/pferdesprache-beschwichtigungssignale/" target="_blank" rel="noopener">Beschwichtigungssignale</a> sein) oder aber es hat ein angespanntes Maul. Dann solltest Du versuchen ihm die Aufgabe besser zu erklären und eventuell die Anforderungen zurückschrauben. Auch eine kleine Pause kann Sinn machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warnung</strong></h3>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="244" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/06/warnung-1.jpg" alt="Pferd mit drohend nach hinten angelegten Ohren" class="wp-image-3340"/></figure>



<p>Natürlich können zurückgenommene Ohren auch eine Warnung sein! In dem Fall sind sie mehr oder weniger stark nach hinten an den Hals gepresst. In allen anderen Fällen dreht das Pferd zwar seine Ohren nach hinten und klappt sie womöglich auch ein bisschen ab, aber nur bei einer ernst gemeinten Warnung werden die Ohren wirklich eng angepresst.</p>



<p>Zusätzlich kann es sein, dass das Pferd eine angespannte Maulpartie hat oder sogar die Zähe zeigt, mit dem Schweif schlägt, den Kopf schüttelt oder mit einem Bein stampft. <strong>Zeigt es diese Warnzeichen solltest Du unbedingt vorsichtig sein!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schmerz</strong></h3>



<p>Auch Pferde mit Schmerzen haben meist zurückgenommene Ohren.</p>



<p>Weitere Anzeichen für Schmerzen kannst Du in meinem <a href="https://herzenspferd.de/schmerzen-erkennen/" target="_blank" rel="noopener">Artikel zum Erkennen von Schmerzen beim Pferd</a> und im <a href="https://herzenspferd.de/lahmheit-erkennen-pferd-lahmt/" target="_blank" rel="noopener">Artikel zum Thema Lahmen nachlesen.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Spielen</strong></h3>



<p>Viele Pferde haben ein &#8222;Spielgesicht&#8220;: die Nüstern sind gekräuselt, die Augen sind aufmerksam und lebhaft und die Ohren wechseln von aufmerksam nach vorne gerichtet zu nach hinten zurückgenommen. Gerade bei der Freiarbeit kann es vorkommen, dass Dein Pferd so ein Gesicht macht.</p>



<p>Wie Dein Pferd beim Spielen schaut kannst Du am Besten beobachten, wenn es mit anderen Pferden auf der Koppel spielt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Zurückgenommene Ohren bedeuten nicht pauschal, dass das Pferd aggressiv oder schlecht gelaunt ist. Die Palette möglicher Zustände geht in vielen Nuancen von Konzentration über Verwirrung bis zu Schmerz. Wie immer ist das Lesen der Pferde keine eindeutige Sache: man muss sein Pferd kennen und alle seine Zeichen deuten, nicht nur die eines einzigen Körperteils.</p>



<p>Ich kann jedem nur wärmstens empfehlen sich die Zeit zu nehmen sein Pferd bei der freien Kommunikation mit anderen Pferden zu beobachten. Mit etwas Geldud kann man so unheimlich viel lernen!</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Welche Eigenheiten hat Dein Pferd? Verstehst Du es so gut, dass Du ihm schon auf einen Blick ansehen kannst, wie es sich fühlt?</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/9ecb48fc010a4d59a732a29b617b448c" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></h4>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/9ecb48fc010a4d59a732a29b617b448c" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
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		<title>Lahmheit erkennen beim Pferd &#8211; was jeder Reiter wissen sollte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 17:35:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Erste Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<category><![CDATA[Lahmheit]]></category>
		<category><![CDATA[Muskulatur]]></category>
		<category><![CDATA[Schmerzen]]></category>
		<category><![CDATA[Trab]]></category>
		<category><![CDATA[Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor ein paar Wochen habe ich in diesem Artikel von ProPferd gelesen, dass erschreckend wenige Reiter erkennen ob ihr Pferd lahmt. Wie genau man eine Lahmheit erkennen kann, wird aber nicht beschrieben. Am besten lernt man so etwas bei einem Erste-Hilfe-Kurs vom Tierarzt. Aber für alle, die (noch) keine Möglichkeit haben von jemandem vor Ort [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Vor ein paar Wochen habe ich in <a href="https://www.propferd.at/main.asp?VID=1&amp;kat1=5&amp;kat2=32&amp;GenLiPage=&amp;NID=3930" target="_blank" rel="noopener">diesem Artikel</a> von ProPferd gelesen, dass erschreckend wenige Reiter erkennen ob ihr Pferd lahmt. Wie genau man eine Lahmheit erkennen kann, wird aber nicht beschrieben.</p>



<p>Am besten lernt man so etwas bei einem Erste-Hilfe-Kurs vom Tierarzt. Aber für alle, die (noch) keine Möglichkeit haben von jemandem vor Ort zu lernen, möchte ich hier die gängigsten Anzeichen von Lahmheit zusammenfassen.</p>



<p>Wie immer der Hinweis: ich bin kein Tierarzt und kann nur das weitergeben, was ich gelernt habe. Wenn Du auch nur den geringsten Zweifel daran hast, dass Dein Pferd sauber läuft und nicht weißt, woran das liegt, solltest Du einen Tierarzt rufen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lahmheit erkennen im Stand</strong></h2>



<p>Manche Lahmheiten kannst Du bereits an der Art wie das Pferd steht erkennen. Steht es nicht gleichmäßig auf allen vier Beinen und entlastet immer das gleiche Bein, kann das ein Anzeichen von Schmerzen sein. Damit meine ich natürlich nicht das normale, entspannte Aufsetzen der Hinterhufspitze das viele Pferde tun. Wenn Du Dein Pferd ein paar Schritte bewegst und dann wieder stehen lässt wird es meist nicht gleich wieder den selben Huf aufsetzen. Tut es das aber sofort und immer wieder beim gleichen Bein solltest Du genauer hinschauen (vielleicht sind an seinem Gesichtsausdruck auch Schmerzen abzulesen. <a href="https://herzenspferd.de/schmerzen-erkennen/" target="_blank" rel="noopener">Wie das Schmerzgesicht des Pferdes aussieht habe ich hier beschrieben.</a>)</p>



<p>Eine Entlastungshaltung kann zum Beispiel so aussehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Pferd streckt ein Bein nach vorne oder nach hinten heraus &#8211; das kann Hinter- oder Vorderbein sein</li>



<li>Das Pferd setzt die Spitze des Vorderhufes auf und knickt im Vorderfußwurzelgelenk ab</li>



<li>Das Pferd setzt die Spitze des Hinterhufs auf und knickt im Sprunggelenk ab</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lahmheit erkennen an der Hand</strong></h2>



<p>Am besten erkennst Du eine Lahmheit, wenn jemand anderes das Pferd an der Hand vorführt. Dazu sollte er einmal gerade von Dir weg laufen, mit einer engen Volte kehrt machen und wieder gerade auf Dich zu laufen. Zusätzlich solltest Du Dir das Ganze dann noch einmal von der Seite anschauen.</p>



<p>Wenn das Pferd auf Dich zukommt konzentrierst Du Dich auf Du die Vorderbeine, läuft es von Dir weg schaust Du Dir die Hinterbeine an. Achte darauf, dass Du nicht zu nahe am Pferd bist. Manche Lamheiten erkennt man besser, wenn man sich nicht zu sehr auf eine Stelle, sondern das Gesamtbild konzentriert. Ich mache das so, dass ich meine Augen etwas unfokussiert lasse und versuche Unregelmäßigkeiten im Bewegungsfluss zu sehen.</p>



<p>Beim Führen sollte darauf geachtet werden das Pferd nicht durch einen zu kurzen Strick oder Ziehen an seinem Kopf in seinem Gleichgewicht zu stören und ein gleichmäßiges Tempo beizubehalten. Der Führende sollte möglichst nicht das Pferd anschauen, sondern locker geradeaus laufen &#8211; schaut man beim Führen auf das Pferd beeinflusst man es mit seiner Körpersprache und kann es aus seinem Gleichgewicht bringen.</p>



<p>Stärkere Lahmheiten erkennt man bereits im Schritt, andere erst im Trab, da das Pferd hier nur noch auf je zwei Beinen steht und stärker beeinträchtigt ist wenn eines davon weh tut. Selbst wenn Dein Pferd sauber im Schritt läuft, solltest Du es zustäzlich noch im Trab begutachten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lahmheit des Vorderbeins</h3>



<p>Ist Dein Pferd auf einem der Vorderbeine lahm, dann belastet es das gesunde Bein stärker. Auf diesem Bein lastet also bei jedem Schritt mehr Gewicht.</p>



<p>Das zeigt sich besonders deutlich an Kopf und Hals des Pferdes: tritt es mit dem verletzen Bein auf, hebt es Hals und Kopf nach oben um möglichst wenig Gewicht darauf zu bringen. Tritt es mit dem gesunden Bein auf, fällt es mit seinem Gewicht auf die Seite und Hals und Kopf fallen nach unten. Es macht also eine mehr oder weniger deutliche Nickbewegung, die auch von der Seite zu sehen ist.</p>



<p>Von der Seite kannst Du eine Lahmheit außerdem erkennen, wenn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Pferd ein Bein nicht so hoch hebt (bzw. nicht so sehr beugt) wie das Andere oder sogar den Huf über den Boden schleift,</li>



<li>es ein Bein nicht so weit nach vorne schwingt wie das Andere,</li>



<li>es den Huf entweder nur vorne auf der Spitze oder nur hinten am Ballen aufsetzt.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Lahmheit des Hinterbeins</h3>



<p>Ist Dein Pferd auf einem der Hinterbeine lahm, erkennst Du das auch hier daran, dass es das lahme Bein weniger belastet. Bei den Hinterbeinen ist das vor allem an der Kruppe sichtbar: die Kruppe auf der Seite des verletzten Beins wird verstärkt nach oben gezogen. Die schmerzende Seite ist also immer höher als die Gesunde.</p>



<p>Wie beim Vorderbein solltest Du bei der Beobachtung von der Seite darauf achten, ob ein Bein im Vergleich zum anderen weniger gebeugt wird, kürzer nach Vorne schwingt oder den Huf anders aufsetzt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lahmheit erkennen unter dem Reiter</strong></h2>



<p>Es gibt Lahmheiten, die man nur unter dem Reiter sieht. Als Reiter kannst Du eine solche Lahmheit fühlen, wenn Dein Pferd nicht mehr gleichmäßig läuft. Meistens merkt man das daran, dass eine Seite mehr &#8222;wegkippt&#8220;. Beim <a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener">Trab aussitzen</a> fühlt es sich zum Beispiel so an, als würde eine Seite Deiner Hüfte immer etwas tiefer oder nicht so hoch schwingen wie die andere. In ganz extremen Fällen hast Du das Gefühl, Dein Pferd kippt auf einer Seite unter Dir weg.</p>



<p>Wenn Du den Verdacht hast, dass Dein Pferd lahm geht, solltest Du es immer auch unter dem Reiter beobachten (lassen), selbst wenn sich an der Hand keine Lahmheit gezeigt hat.</p>



<p>Der Reiter sollte beim Vorreiten möglichst wenig tun um das Pferd in seiner Bewegung zu stören. Also nur wenig bis keine Zügeleinwirkung, kein permanentes Treiben und möglichst in leichtem Sitz traben. Der Trab sollte weder zu schnell, noch zu langsam sein.</p>



<p>Auch hier sollte der Reiter gerade vom Beobachter wegreiten, eine Volte oder einen Zirkel reiten und wieder gerade auf den Beobachter zu.</p>



<p>Besonders im Trab auf dem Zirkel verstärken sich Lahmheiten und sind deutlicher zu erkennen, da das innere Beinpaar stärker belastet wird. Zum Vergleich sollte man immer auf beiden Händen einen Zirkel reiten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Harter oder weicher Untergrund?</strong></h2>



<p>Alle Tests sollte man sowohl auf hartem, als auch auf weichem Boden machen. Manche Lahmheiten zeigen sich vermehrt auf hartem Boden, andere auf Weichem.</p>



<p>Der Vorteil von hartem Boden ist, dass man Lahmheiten auch hören kann, wenn man etwas geübt ist. Da das verletzte Bein entlastet und somit weniger starkt aufgesetzt wird, macht es ein leiseres Geräusch als die anderen drei Beine. Wenn das Bein mit verkürztem Tritt aufgesetzt wird hört man die Unregelmäßigkeit im Takt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was tun wenn das Pferd lahm ist?</strong></h2>



<p>Wenn Du herausgefunden hast, auf welchem Bein Dein Pferd lahmt, dann solltest Du dieses Bein vom Huf aus nach oben abtasten. Parallel dazu tastest Du auch immer das andere, gesunde Bein ab. Manche Unterschiede erspührt man nur im direkten Vergleich.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gibt es Verletzungen am Huf, sitzt das Eisen noch richtig, hat sich das Pferd etwas in den Huf getreten (zum Beispiel einen Nagel, Scherben, etc.)?</li>



<li>Ist der Huf heißer als der Andere?</li>



<li>Gibt es eine Wunde am Bein?</li>



<li>Ist das Bein irgendwo geschwollen?</li>



<li>Ist das Bein an einer bestimmten Stelle heiß?</li>



<li>Reagiert das Pferd schmerzempfindlich auf Druck?</li>
</ul>



<p>Wunden solltest Du enstprechend versorgen und bei Bedarf den Tierarzt rufen.</p>



<p><span style="color: #999999;">Lesetipp: Mehr Infos zu <a href="https://www.propferd.at/main.asp?VID=1&amp;kat1=96&amp;kat2=643&amp;DDate=06112015&amp;NID=2870" target="_blank" rel="noopener">erster Hilfe beim Pferd</a> findest Du hier bei ProPferd.</span></p>



<p>Wenn am Bein keine offenen Wunden sind, sondern nur eine geschwollene Stelle, hilft es diese Stelle zu kühlen. Verbessert sich der Zustand nach ein bis zwei Tagen nicht, sollte man &#8211; im Zweifelsfall lieber früher als später &#8211; den Tierarzt rufen.</p>



<p>Bei starken Lahmheiten, Verletzungen oder Schwellungen an Gelenken oder Sehnen sollte man sofort den Tierarzt rufen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Empfehlung</strong></h2>



<p>Besonders leichte Lahmheiten lassen sich oft nur vom Experten erkennen. Deshalb kann ich jedem nur empfehlen in regelmäßigen Abständen einen Routinecheck vom Osteopathen oder Physiotherapeuten machen zu lassen. Der kann dan auch gleich nach Blockaden schauen und vielen Problemen vorbeugen bevor sie entstehen.</p>



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		<title>Warum geht mein Pferd durch und wie kann ich das verhindern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Dec 2014 16:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Pferde verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
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		<category><![CDATA[erschrecken]]></category>
		<category><![CDATA[Scheuen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im letzten Artikel habe ich Dir gezeigt, was Du tun kannst, wenn Dein Pferd durchgeht. Besser ist es natürlich, wenn Du es schon verhinderst bevor es passiert. Dazu muss erst mal klar sein, warum ein Pferd durchgeht: Es erschrickt. Pferde sind Fluchttiere, die Standardreaktion auf – echte oder eingebildete – Gefahren ist zu flüchten. Deshalb [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/warum-geht-mein-pferd-durch/">Warum geht mein Pferd durch und wie kann ich das verhindern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Im letzten Artikel habe ich Dir gezeigt, was Du tun kannst, wenn Dein <a href="https://herzenspferd.de/pferd-geht-durch-was-tun/">Pferd durchgeht</a>. Besser ist es natürlich, wenn Du es schon verhinderst bevor es passiert. Dazu muss erst mal klar sein, warum ein Pferd durchgeht:</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es erschrickt.</strong></h2>



<p>Pferde sind Fluchttiere, die Standardreaktion auf – echte oder eingebildete – Gefahren ist zu flüchten.</p>



<p><strong>Deshalb solltest Du Dein Pferd an viele unterschiedliche Dinge gewöhnen:</strong> Straßenverkehr, Radfahrer, andere Tiere, flatternde Tüten oder Planen, raschelnde Äste, hüpfende Bälle, schreiende Kinder – die Liste ist endlos.</p>



<p>Die Standardsachen (raschelnde Tüten, Planen, Bälle, etc.) kannst Du ihm in der heimischen Halle <a href="https://herzenspferd.de/gelassenheitstraining-pferd-schrecktraining/" target="_blank" rel="noopener">zeigen</a>. Alles andere könnt ihr auf <strong>gemeinsamen Spaziergängen</strong> erkunden, dabei hat Dich Dein Pferd wortwörtlich an seiner Seite und fühlt sich sicherer.</p>



<p>Auch gemeinsame Ausritte mit einem erfahrenen ruhigen Pferd können helfen Deinem Pferd die Angst zu nehmen.</p>



<p>Ansonsten könnt ihr auch einen <strong>Anti-Scheu-Kurs</strong> besuchen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Dein Pferd <strong>Vertrauen</strong> zu Dir hat. Nur dann wird es sich beruhigen, wenn Du ihm signalisierst, dass Du alles unter Kontrolle hast (siehe <a href="https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/" target="_blank" rel="noopener">Vertrauen aufbauen</a>).</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es hat Schmerzen.</strong></h2>



<p>Geht Dein Pferd aus unerfindlichen Gründen durch, könnte es daran liegen, dass es Schmerzen hat (siehe <a href="https://herzenspferd.de/schmerzen-erkennen" target="_blank" rel="noopener">Schmerzen erkennen</a>). Ist das der Fall, solltest Du schon beim Losreiten merken, dass etwas nicht stimmt. Dein Pferd ist z.B. unruhig, schlägt mit dem Kopf, läuft verkrampft oder buckelt leicht. Dann solltest Du den Ritt sofort abbrechen und klären was mit Deinem Pferd nicht stimmt. Häufige <strong>Ursachen für Schmerzen</strong> sind: unpassender Sattel, Zahnschmerzen, Probleme mit den Hufen, unpassendes Gebiss, harte Reiterhand.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es läuft Wettrennen mit anderen Pferden.</strong></h2>



<p>Es macht wahnsinnig Spaß beim Ausritt mit guten Stallfreunden ein kleines Wettrennen zu veranstalten. Aus dem Spaß kann aber rasend schnell ernst werden wenn eines oder mehrere der Pferde durchgehen. Deshalb sollten – bei allem Spaß – immer alle Reiter ihre Pferde unter Kontrolle behalten und es mit dem Gas geben nicht übertreiben.</p>



<p>Bei solchen Aktionen erkennt Dein Pferd nämlich schnell, dass Du es nicht mehr bremsen kannst, wenn es das nicht will. Das solltest Du mit allen Mitteln vermeiden, sonst hast Du plötzlich einen notorischen Durchgänger.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es will schnell nach Hause.</strong></h2>



<p>Es gibt Pferde, die werden auf dem Nachhauseweg immer schneller.</p>



<p>Wenn Dein Pferd auch so ist solltest Du es Dir zur Gewohnheit machen am Hof vorbeizureiten, auf dem Weg noch einmal umzudrehen oder noch eine Zusatzrunde zu reiten. Nur wenn Dein Pferd entspannt und in langsamem Tempo nach Hause geht, darf es ohne Zusatzrunde auf den Hof.</p>



<p>Mach Dich übrigens auf eine Diskussion gefasst, wenn Du am Hof vorbeireiten willst – Dein Pferd wird das ziemlich doof finden. Du solltest Dir genug Zeit mitnehmen um <strong>stressfrei und entspannt</strong> mit Deinem Pferd daran arbeiten zu können.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Du gerätst in Panik.</strong></h2>



<p><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp:</strong> Line von Kultreiter erzählt in <span style="color: #e73aa0;"><a href="http://kultreiter.de/aengstliches-pferd/" target="_blank" rel="noopener">Ängstliches Pferd: Wie Du Angstsituationen vermeiden kannst</a></span> wie wichtig es ist, dass Du selbst die Ruhe bewahrst.</span></p>



<p>Manchmal lösen wir das Durchgehen selbst aus.</p>



<p>Dein Pferd macht einen kleinen Freudenbuckler oder erschrickt nur kurz vor einem bellenden Hund. Du verkrampfst Dich, bekommst Panik und reißt an den Zügeln.</p>



<p>Damit signalisierst Du Deinem Pferd, dass ihr gerade in einer gefährlichen Situation seid und fügst ihm unter Umständen mit dem Reißen an den Zügeln noch Schmerzen zu.</p>



<p>Deshalb wie bereits im ersten Artikel erwähnt: <strong>bewahre Ruhe, denke nach, versuche die Situation einzuschätzen und entsprechend zu Handeln.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dein Pferd ist ein Durchgänger.</strong></h2>



<p>Du hast abgecheckt, dass Dein Pferd keine Schmerzen hat und es geht durch um sich zu entziehen oder Dich loszuwerden? Dann ist im Leben Deines Pferdes etwas ganz schön schief gelaufen und Du suchst Dir am besten <strong>Hilfe bei einem Experten.</strong></p>



<p>Mit Durchgängern ist nicht zu spaßen, sie können für Dich, sich selbst und andere Menschen lebensgefährlich sein.</p>





<p>Das beste Mittel um Durchgehen zu verhindern, ist in allen Fällen eine <strong>gute und vertrauensvolle Beziehung</strong> zu Deinem Pferd zu haben (siehe <a href="https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/">Vertrauen aufbauen</a>). Wenn Dein Pferd Dir vertraut, wird es sich auch in brenzligen Situationen von Dir kontrollieren lassen. Es weiß, dass es sich keine Sorgen machen muss, wenn Du ihm signalisierst, dass die Situation unter Kontrolle ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/warum-geht-mein-pferd-durch/">Warum geht mein Pferd durch und wie kann ich das verhindern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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