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	<title>Galopphilfen Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Galopphilfen Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Richtig Angaloppieren &#8211; So geht&#8217;s!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 06:30:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Pferd auf den Punkt anzugaloppieren ist gar nicht immer so einfach. Im Video erkläre ich Dir die Hilfen zum Angaloppieren und mache Lösungsvorschläge für die häufigsten Fehler beim Übergang in den Galopp! (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach hier unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst) Die richtige [&#8230;]</p>
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<p>Ein Pferd auf den Punkt anzugaloppieren ist gar nicht immer so einfach. Im Video erkläre ich Dir die Hilfen zum Angaloppieren und mache Lösungsvorschläge für die häufigsten Fehler beim Übergang in den Galopp!</p>



<p>(Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach hier unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst)</p>



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<div>
<h2><strong>Die richtige Vorbereitung zum Angaloppieren</strong></h2>
<p>Der für mich wichtigste Punkt beim Angaloppieren ist die richtige Vorbereitung. Ohne Vorbereitung &#8222;überfällt&#8220; man das Pferd meistens mit seinen Hilfen und es rennt eher in den Galopp (oder schnellen Trab) rein als schön mit aktiver Hinterhand auf den Punkt anzugaloppieren.</p>
<p>Genauso wichtig ist auch sicherzugehen, dass Dein Pferd keine Schmerzen und Blockaden hat und dass das Equipment passt. Macht Dein Pferd zum Beispiel auf einmal Probleme beim Angaloppieren (es buckelt oder rennt im Trab weg), die es vorher nicht hatte, solltest Du auf jeden Fall überprüfen lassen ob gesundheitlich alles in Ordnung ist!</p>
<h2><strong>Die Hilfen zum Angaloppieren</strong></h2>
<p>Aus dem Trab anzugaloppieren ist für die meisten Pferde und Reiter am Einfachsten. Hierbei solltest Du unbedingt darauf achten, dass der Trab ruhig und gleichmäßig ist, bevor Du versuchst anzugaloppieren. Ist Dein Pferd schon im Trab hektisch, unkontrolliert oder auf der Vorhand, wird es mit dem guten Angaloppieren wahrscheinlich nicht funktionieren.</p>
<p>Neigt Dein Pferd dazu beim Angaloppieren aus dem Trab einfach nur im schnellen Trab wegzurennen, kannst Du auch versuchen ob es aus dem Schritt heraus besser funktioniert. Das ist dann aber auch für Dein Pferd anstrengender, weil es mehr Kraft aus der Hinterhand aufbringen muss um in den Galopp zu springen.</p>
<p>Egal aus welcher Gangart Du angaloppierst: Dein Pferd muss aufmerksam an Deinen Hilfen stehen (also auch gut auf die <a href="https://herzenspferd.de/richtig-treiben-schritt-trab-galopp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">treibenden Hilfen</a> reagieren).</p>
<p>Bevor Du angaloppieren willst, machst Du Dein Pferd mit ein paar <a href="https://herzenspferd.de/ganze-parade-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">halben Paraden</a> aufmerksam, <a href="https://herzenspferd.de/versammlung-pferd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">versammelst</a> es ein wenig und aktivierst mit den passenden treibenden Hilfen die Hinterhand. Außerdem solltest Du zumindest ein paar Tritte vorher schon aussitzen, falls Du aus dem Trab heraus angaloppierst, damit Du die richtigen Sitzhilfen zum Angaloppieren geben kannst (<a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier gibt&#8217;s meine Tipps zum Trab Aussitzen</a>).</p>
<p>Zum Angaloppieren suchst Du Dir dann einen Punkt aus (z.B. die Bahnpunkte oder auch die Ecken zur langen Seite hin). Das hilft Dir dabei, Dich dann auch wirklich darauf zu konzentrieren zu diesem Punkt Deine Hilfen zu geben.</p>
<p><strong>Zum Angaloppieren &#8230;</strong></p>
<ul>
<li>belastest Du vermehrt Deinen äußeren Sitzknochen, indem du dir vorstellst, dass Du den inneren Sitzbeinknochen frei machst, damit das Pferd Platz für seinen ersten Galoppsprung hat</li>
<li><a href="https://herzenspferd.de/biegungen-reiten-zirkel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stellst Dein Pferd</a> mit dem inneren Zügel, der äußere Zügel ist verwahrend,</li>
<li>treibst mit dem inneren Schenkel am Gurt,</li>
<li>hast den äußeren Schenkel verwahrend eine Handbreit hinter dem Gurt,</li>
<li>gehst mit dem Oberkörper leicht nach vorne, damit Du beim ersten Galoppsprung nicht hinter die Bewegung des Pferdes kommst (aber nicht zu sehr, gehe nicht in den Entlastungssitz!)</li>
</ul>
<p>Wenn Dein Pferd angaloppiert ist es wichtig, dass Du mit der Hand etwas nach vorne nachgibst, damit Dein Pferd sich auch nach vorne strecken kann. Tust Du das nicht (und kommst vielleicht sogar noch hinter die Bewegung beim ersten Galoppsprung), ziehst Du automatisch am Zügel und &#8222;bestrafst&#8220; Dein Pferd quasi dafür, dass es angaloppiert.</p>
<p>Das ist ein Fehler, den man sehr häufig beim Angaloppieren sieht: Der Reiter treibt wie verrückt und sitzt schon etwas verkrampft, das Pferd springt in den Galopp und der Reiter kommt hinter die Bewegung (oder will sich am Zügel festhalten) und zieht am Zügel. In der Folge pariert das Pferd dann gleich wieder in einen holprigen Trab durch, der Reiter wird noch mehr verunsichert und alle sind frustriert.</p>

<h2><strong>Die häufigsten Fehler beim Angaloppieren</strong></h2>
<h3><strong>1. Verkrampfter Sitz</strong></h3>
<p>Das häufigste Problem beim Angaloppieren ist, dass der Reiter unsicher ist und/oder zu verkrampft sitzt. Meistens klemmen die Beine, die Fersen werden hochgezogen und die Arme verkrampfen. Allein mit einem klemmigen Sitz behindert man schon sein Pferd und wenn man dann beim ersten Galoppsprung auch noch am Zügel zieht, weil man sich (unbewusst) daran festhält, kann das Angaloppieren eigentlich nur schief gehen.</p>
<p>Du musst ganz bewusst locker sitzen (vor allem das Becken muss locker sein), den ersten Galoppsprung schon körperlich erwarten und ihn dann mit einem leichten Vorgeben der Hand auch zulassen. Wenn Du noch nicht richtig ausbalanciert im Galopp sitzen kannst, solltest Du immer wieder Sitzstunden an der Longe einbauen, um zu üben! Außerdem kannst Du Dich ganz bewusst mit Atemübungen vor dem Angaloppieren lockern (tief ein- und ausamten, auch Summen oder Singen hilft!).</p>
<p>Zusätzlich solltest Du überprüfen, ob Deine Hüftbeuger locker genug sind. Hast Du zu feste Hüftbeuger, kannst Du Deine Beine meist nicht locker genug hängen lassen. <a href="https://herzenspferd.de/reitersitz-hueftbeuger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier findest Du meine Lieblingsübung für die Hüftbeuger.</a></p>
<h3><strong>2. Die Hand geht nicht in der Bewegung mit</strong></h3>
<p>Dieses Problem kommt oft in Kombination mit einem verkrampften Sitz vor. In meinem <a href="https://herzenspferd.de/zuegelfuehrung-zuegelhilfen-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel zu den Zügelhilfen</a> habe ich schon erklärt, dass Du mit Deiner Hand die Kopfbewegung des Pferdes mitmachen musst, um eine konstante Verbindung zum Pferdemaul aufrechtzuerhalten. Wenn Du verkrampft sitzt, sind meistens auch Deine Arme verkrampft und Du kannst eben diese Bewegung nicht mehr mitmachen.</p>
<p>Das führt dann dazu, dass die meisten Pferde direkt nach dem ersten Galoppsprung schon wieder in den Trab durchparieren, weil sie in einen fest stehenden Zügel &#8222;hineinspringen&#8220;. Das ist nicht nur für das Pferd unangenehm, sondern auch für den Reiter &#8211; denn meistens ist der Trab dann schnell und holprig und sehr unbequem zu sitzen.</p>
<p>Um das zu verhindern musst Du wie schon gesagt locker und ausbalanciert sitzen und beim Angaloppieren bewusst ein bisschen mit der Hand vorgehen &#8211; aber ohne die Verbindung zum Pferdemaul zu verlieren.</p>
<h3><strong>3. Pferd in den Galopp reinrennen lassen</strong></h3>
<p>Ein weiterer Fehler ist das Pferd in den Galopp reinzutreiben und nicht auf den Punkt anzugaloppieren. Das sieht dann meistens so aus, dass der Reiter im Trab so lange treibt, bis das Pferd angaloppiert. Das ist nicht nur für den Reiter unangenehm zu sitzen, sondern auch für&#8217;s Pferd schlecht, weil es so in der Regel stark auf die Vorhand kommt.</p>
<p>Eigentlich wollen wir ja einen schönen, kontrollierten Galopp mit aktiver Hinterhand!</p>
<p>Hier hilft, dass Du Dich wirklich auf einen Punkt konzentrierst, an dem Du angaloppieren willst und Dein Pferd dann auch entsprechend mit halben Paraden auf den Galopp vorbereitest. Bei fauleren Pferden, die sowieso nicht gerne galoppieren, kann es helfen, wenn Du anfangs immer am gleichen Punkt angaloppierst (Du kannst Dir dazu z.B. auch eine Pylone aufstellen). Ganz wichtig ist es hier auch, dass immer Du entscheidest, wann ihr wieder durchpariert &#8211; wenn Du also merkst, dass Dein Pferd kurz davor ist von selbst wieder in den Trab zu fallen, gib nochmal kurz Energie und pariere dann auf Dein Signal durch. Lieber macht Dein Pferd 4-5 gute Galoppsprünge und Du parierst durch, als dass es Dir ständig selbst wieder in den Trab fällt.</p>
<p>Parallel dazu solltest Du dann unbedingt auch an der Durchlässigkeit Deines Pferdes arbeiten, <a href="https://herzenspferd.de/abgestumpftes-pferd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">also dass es auf Deine Hilfen besser reagiert!</a></p>
<p><strong>4. Auf der falschen Hand angaloppieren</strong></p>
<p>&#8222;Auf der richtigen Hand&#8220; galoppieren heißt in der Regel, dass das innere Vorderbein weiter vor geht. Das heißt, wenn ich linke Hand reite, muss das linke Vorderbein weiter vor gehen. Es gibt auch den sogenannten &#8222;Außengalopp&#8220;, dabei geht das äußere Vorderbein weiter vor, aber das ist eine spezielle Lektion.</p>
<p>Hat Dein Pferd Probleme damit auf der richtigen Hand anzugaloppieren, solltest Du als erstes Deine Hilfengebung überprüfen. Wenn damit alles in Ordnung ist, kannst Du versuchen Dein Pferd beim Angaloppieren statt nach innen, leicht nach außen zu stellen. Das kann Deinem Pferd dabei helfen besser im Gleichgewicht zu bleiben. Dann solltest Du parallel aber auch an der Gymnastizierung Deines Pferdes arbeiten, damit es lernt sich besser auszubalancieren.</p>

<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Um richtig Anzugaloppieren spielt eine gute Vorbereitung und die passenden Hilfen eine wichtige Rolle. Die Ursache der meisten Probleme liegt aber im Reitersitz.</p>
<p>Wie immer beim Reiten ist ein ausbalancierter, lockerer Sitz mit das Wichtigste Kommunikationsmittel mit dem Pferd. Wenn Du damit Probleme hast, empfehle ich dringend regelmäßige Sitzstunden an der Longe (die habe ich selbst nach 28 Jahren im Sattel immer noch, man gewöhnt sich so schnell komische Sachen an).</p>
<p><a href="https://herzenspferd.de/galopp-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wenn Du noch mehr zum Sitz lesen willst, habe ich hier meine Tipps zum Aussitzen im Galopp zusammengefasst!</a></p>
</div>



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		<title>Entspannt Galoppieren &#8211; das kannst Du tun wenn Dein Pferd zu schnell wird!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2015 11:13:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Reiter haben Probleme ihr Pferd in einem ruhigen Tempo zu galoppieren. Woran das liegen kann und wie ich damit umgehe habe ich in diesem Artikel für Dich zusammengefasst. Wenn Du hier bist, weil Du wissen willst, wie Du ein zu schnelles oder durchgehendes Pferd in der konkreten Situation bremsen kannst solltest Du hier weiterlesen. [&#8230;]</p>
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<p><strong>Viele Reiter haben Probleme ihr Pferd in einem ruhigen Tempo zu galoppieren. Woran das liegen kann und wie ich damit umgehe habe ich in diesem Artikel für Dich zusammengefasst.</strong></p>



<p>Wenn Du hier bist, weil Du wissen willst, wie Du ein zu schnelles oder durchgehendes Pferd in der konkreten Situation bremsen kannst solltest Du <a href="https://herzenspferd.de/pferd-geht-durch-was-tun/" target="_blank" rel="noopener">hier weiterlesen</a>. Der Artikel hier geht darum, wie Du mit Deinem Pferd daran arbeiten kannst, dass es Dir im Galopp in Zukunft nicht &#8222;davonläuft&#8220;.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Galoppiere richtig an</strong></h2>



<p>Oft sieht man, dass Reiter ihr Pferd in den Galopp hinein treiben. Es wird einfach so lange getrieben, bis das Pferd aus dem schnellen Trab in den Galopp fällt. Meist noch mit stark vorgebeugtem Oberkörper (siehe nächster Punkt). Diese Art anzugaloppieren bringt Stress und Unruhe ins Pferd. Meistens wirkt das alles etwas gehetzt und unkontrolliert und ich finde es ist dann kein Wunder, dass der restliche Galopp unkontrolliert weitergeht.</p>



<p><strong>Richtig angaloppieren geht so:</strong> Ich nehme hier den Linksgalopp als Beispiel, der Rechtsgalopp geht entsprechend umgekehrt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stelle Dein Pferd leicht nach links &#8211; dass es richtig gestellt ist erkennst Du daran, dass Du seinen Augenwinkel siehst (<a href="http://fuehlend-reiten.blogspot.de/2015/09/schule-dein-auge-teil-3-die-stellung.html" target="_blank" rel="noopener">hier kannst Du alles über Stellung nachlesen</a>). Hat Dein Pferd Probleme mit dem punktgenauen Angaloppieren auf der richtigen Hand, bzw. galoppiert ständig im Außengalopp an, stelle es leicht nach <strong>rechts</strong>. Beobachtet man Pferde in der Natur starten sie gerade in Kurven fast immer in Außenstellung um das Gleichgewicht zu behalten. <strong>Wenn Du Dein Pferd also nach rechts stellst, machst Du es ihm einfacher richtig anzugaloppieren.</strong> Mit &#8222;korrekter&#8220; Stellung galoppiere ich dann erst an, wenn das Pferd keine Probleme mehr mit dem punktgenauen Angaloppieren an sich hat.</li>



<li>Richte Deinen Oberkörper auf und lehne Dich <strong>minimal</strong> vor um beim ersten Galoppsprung nicht hinter die Bewegung zu kommen.</li>



<li>Belaste vermehrt Deinen rechten Sitzbeinhöcker und <a href="https://herzenspferd.de/richtig-treiben-schritt-trab-galopp/" target="_blank" rel="noopener">treibe</a> mit dem rechten Schenkel. Beim Linksgalopp springt Dein Pferd zuerst mit dem rechten Hinterbein an. Deshalb treibst Du auch rechts um dieses Bein zu aktivieren.</li>



<li>Reagiert Dein Pferd nicht auf den Schenkel lasse Dich nicht dazu verleiten es doch in den Galopp &#8222;hineinzutreiben&#8220;. Versuche es an einer anderen Stelle nochmal und nimm unterstützend die Gerte dazu. Dazu erst mit dem Schenkel &#8222;anfragen&#8220;, dann bei Bedarf mit der Gerte am Pferd vibrieren.</li>



<li><strong>Achte unbedingt darauf, dass Du Deinem Pferd beim Angaloppieren nicht in den Rücken fällst oder am Zügel ziehst.</strong> Das macht es für Dein Pferd sehr unangenehm und es wird das nächste Mal nicht mehr entspannt angaloppieren.</li>
</ul>



<p><strong>Langsam zu galoppieren kann sehr anstrengend für Dein Pferd sein. Es sollte also unbedingt ausreichend trainiert sein und eine kräftige (Hinterhand-)Muskulatur haben!</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Sitze richtig aus</strong></h2>



<p><strong>Viele Reiter neigen dazu, sich im Galopp permanent nach vorne zu lehnen.</strong> Sie haben dann das Gefühl sich besser ausbalancieren zu können. <strong>Diese Körperhaltung bringt jedoch mehr Gewicht auf die Vorhand des Pferdes und bringt es möglicherweise aus dem Gleichgewicht.</strong> Um das Reitergewicht abzufangen läuft das Pferd schneller und schneller &#8211; es läuft also quasi seinem Gleichgewicht hinterher und erhöht deshalb immer weiter das Tempo.</p>



<p>Schnall Dir mal einen schweren Rucksack auf den Rücken und lehne Deinen Oberkörper nach vorne. Wenn Du nun anfängst zu rennen musst Du immer schneller werden, damit Du nicht nach vorne umkippst. Ähnlich geht es Deinem Pferd.</p>



<p><strong>Du solltest also darauf achten, dass Du den Galopp richtig aussitzt und nicht das Gleichgewicht Deines Pferdes störst. <a href="https://herzenspferd.de/galopp-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener">Wie man den Galopp richtig aussitzt habe ich hier beschrieben.</a></strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Bringe Dein Pferd in Balance</strong></h2>



<p>Im Punkt vorher habe ich schon beschrieben, dass ein zu schneller Galopp etwas mit mangelnder Balance zu tun haben kann. Das muss aber nicht immer am Reitersitz liegen.</p>



<p><strong>Ist Dein Pferd nicht <a href="https://herzenspferd.de/natuerliche-schiefe-geraderichten/" target="_blank" rel="noopener">geradegerichtet</a> kann das auch zu Gleichgewichtsproblemen im Galopp führen.</strong> Dein Pferd hat Probleme, sich und den Reiter auszubalancieren. Als Fluchttier ist es aber für Dein Pferd sehr wichtig in Balance zu sein, sonst könnte es bei der Flucht vor einem Raubtier stürzen und gefressen werden. Wenn es also nicht in Balance ist macht das Deinem Pferd Angst. Entweder bleibt es dann stehen um seine Balance wiederzufinden, oder es wird immer schneller und <strong>versucht sich durch Geschwindigkeit auszubalancieren.</strong></p>



<p>Um das zu vermeiden musst Du daran arbeiten Dein Pferd <strong>geradezurichten</strong> und seine <strong>natürliche Schiefe zu minimieren.</strong> <a href="https://herzenspferd.de/natuerliche-schiefe-geraderichten/" target="_blank" rel="noopener">Wie das geht habe ich hier beschrieben.</a> Das ist übrigens nicht nur für einen gesitteten Galopp wichtig, sondern auch für die <strong>Gesunderhaltung</strong> Deines Pferdes!</p>



<p><strong>Erst wenn Dein Pferd sich selbst und Dein Gewicht in Schritt und Trab ausbalancieren kann und körperlich dazu in der Lage ist, solltest Du am Galopp arbeiten.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Lass die Situation erst gar nicht eskalieren</strong></h2>



<p><strong>Meistens merkt man schon vorher, dass das Pferd langsam die Kontrolle verliert oder sich immer mehr hochschaukelt.</strong> Dann solltest Du sofort durchparieren, eventuell mit einem <a href="https://herzenspferd.de/pferd-geht-durch-was-tun/" target="_blank" rel="noopener">Biegestopp</a>. Wenn Dein Pferd schon viel zu schnell ist und Du nur noch mit Mühe durchparieren kannst hast Du den richtigen Moment verpasst.</p>



<p>Bei den meisten Pferden zeigt sich dieser &#8222;Kontrollverlust&#8220; sogar schon vorm Angaloppieren. <strong>Wenn schon Spannungen im Schritt oder Trab da sind</strong> (zu hohes Tempo, angespanntes Pferd, hochgereckter Kopf, schlagender Schweif, etc.), <strong>solltest Du erstmal hier wieder Ruhe reinbringen.</strong></p>



<p>Merke ich zum Beispiel, dass mein Pferd im Trab angespannt ist &#8211; und sich durch das Reiten von lösenden Übungen auch nicht entspannt -, reite ich einen Biegestopp in den Schritt und warte darauf, dass es entspannt (der Kopf senkt sich, vielleicht schnaubt es ab, das Tempo wird ruhiger). Entspannt es auch im Schritt nicht, dann halte ich ganz an und warte hier auf die Entspannung.</p>



<p>Wichtig dabei ist auch, dass Du selbst entspannt bleibst und <a href="http://360gradpferd.de/die-anspannung-einfach-wegatmen-2/" target="_blank" rel="noopener">ruhig weiteratmest</a>!</p>



<p><strong>Erst wenn die Entspannung im Stand, Schritt und Trab da ist, galoppiere ich wieder an.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Bringe Deinem Pferd bei auf Signal langsamer zu werden</strong></h2>



<p>Eine meiner Reitbeteiligungen hatte gelernt, <strong>auf ein kurzes Pfeifen langsamer zu werden.</strong> Das war super praktisch und hat auch in Ausnahmesituationen immer funktioniert. Ich kann also jedem nur empfehlen das seinem Pferd beizubringen.</p>



<p><strong>Am besten geht das so:</strong> Pfeife ein- oder zweimal <strong>kurz bevor</strong> Du ganz normal <a href="https://herzenspferd.de/ganze-parade-reiten/" target="_blank" rel="noopener">durchparierst</a>. Wenn Du das über einen längeren Zeitraum<strong> jedes mal</strong> machst, wird Dein Pferd irgendwann merken, dass sofort nach dem Pfeifen immer das <a href="https://herzenspferd.de/durchparieren-trick/" target="_blank" rel="noopener">durchparieren</a> kommt. Irgendwann musst Du dann nur noch pfeifen und Dein Pferd wird langsamer. Wichtig ist, dass Du es wirklich jedes Mal machst und immer kurz <strong>vor</strong> dem Durchparieren, nicht gleichzeitig.</p>



<p><span style="color: #999999;">Lesetipp: Noch mehr <a href="http://kultreiter.de/richtig-galoppieren/" target="_blank" rel="noopener">Infos zum Galopp und Lösungen für die häufigsten Probleme </a>findest Du bei Kultreiter.</span></p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was tust Du, damit Dein Pferd ruhig galoppiert? Schreib uns Deine Tipps in die Kommentare!</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/8e2d8862919748728e96a58816398147" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></h4>



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<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/langsam-galoppieren/">Entspannt Galoppieren &#8211; das kannst Du tun wenn Dein Pferd zu schnell wird!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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