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	<title>Sicherheit Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Sicherheit Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>17 Tipps für mehr Sicherheit beim Umgang mit dem Pferd</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 16:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pferde sind generell freundliche Tiere und wollen ihren Menschen nicht weh tun. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass man es bei einem Pferd mit einem großen und schweren Fluchttier zu tun hat, das einen verletzten kann &#8211; auch wenn es das nicht möchte. Hufe auf den Zehen, durch den Strick verbrannte Hände oder das Abstreifen [&#8230;]</p>
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<p>Pferde sind generell freundliche Tiere und wollen ihren Menschen nicht weh tun. Trotzdem darf man nicht vergessen, dass man es bei einem Pferd mit einem großen und schweren Fluchttier zu tun hat, das einen verletzten kann &#8211; auch wenn es das nicht möchte. Hufe auf den Zehen, durch den Strick verbrannte Hände oder das Abstreifen an der Boxentür hat wohl jede/r Pferdebesitzer/in mal erlebt. Das muss aber nicht sein!</p>



<p>Wie Du mit Deinem Pferd möglichst sicher umgehst und Unfälle vermeidest, erzähle ich im Video (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst):</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Das Pferd erziehen</strong></h2>



<p>Erziehung ist ein absoluter Grundpfeiler der sicheren Interaktion zwischen Pferd und Mensch. Unarten wie Beißen, Treten, Losreißen und Rempeln sollten sich gar nicht erst festsetzen, denn hat das Pferd sie mal erlernt, sind sie oft nur schwer wieder loszuwerden. </p>



<p>Dabei muss Erziehung nicht mal streng und autoritär sein, es reicht normalerweise ein konsequentes Setzen von klaren Regeln im Umgang und gegenseitiger Respekt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Führtraining</strong></h2>



<p>Führtraining ist auch ein Teil der Erziehung, trotzem ist es für mich nochmal eine eigene Erwähnung wert. Viele unangenehme und potenziell gefährliche Situationen lassen sich vermeiden, wenn das Pferd sich gut führen lässt und auf seinen Menschen achtet.</p>



<p>Ich möchte beim Führen, dass das Pferd auf Fingerzeig oder Körpersprache losläuft, stehen bleibt, rückwärts geht und ich es problemlos auf beiden Seiten, hinter und vor mir führen kann. Das ist besonders hilfreich, wenn man durch enge Gänge oder Türen geht (schonmal mit einem Pferd zu tun gehabt, das sich gleichzeitig durch die Boxentür quetscht? Sehr unangenehm!). </p>



<p>Genauso möchte ich, dass es mir beim Wanderritt auf engen Pfaden nicht in die Hacken tritt oder ich es ständig hinter mir herziehen muss.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Handschuhe tragen</strong></h2>



<p>Habe ich einen Führstrick, ein Rope oder eine Longe in der Hand, trage ich Handschuhe. Es kann auch beim bravsten Pferd passieren, dass es sich erschrickt und einen Satz zur Seite macht &#8211; und wenn einem dann der Strick durch die nackten Finger rutscht, hat man schneller die Hand verbrannt als man loslassen kann.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Strick/Longe richtig halten</strong></h2>



<p>Den Strick oder die Longe sollte man nie um die Hand, den Arm oder die Hüfte wickeln, sondern immer so halten, dass man ihn problemlos loslassen kann. Springt das Pferd weg und wickelt sich der Strick um die Hand, können üble Quetschungen die Folge sein.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Pferd nicht nur am Halfter führen</strong></h2>



<p>Wer kennt es nicht, das Halfter ist da, der Strick aber nicht zu finden. Und dann denkt man sich, man könnte das Pferd doch schnell einfach nur mit der Hand im Halfter auf die Koppel führen. Das kann viele Male gut gehen, aber auch hier besteht die Gefahr, dass man mit den Fingern im Halfter hängen bleibt, wenn das Pferd einen Satz zur Seite macht oder sich losreißen will. Wer seine Finger behalten will, sollte dann doch besser nach einem Strick suchen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Beweg Dich beim Führen zwischen Deinem Pferd und der Gefahr</strong></h2>



<p>Beim Führen achte ich immer darauf, dass ich nicht im Fluchtweg meines Pferdes laufe. Das heißt wenn ich an einer Kuhkoppel vorbeigehe und mein Pferd hat Angst vor Kühen, laufe ich zwischen den Kühen und meinem Pferd. Das gibt ihm einerseits Sicherheit und andererseits springt es nicht auf mich drauf, wenn es sich vor den Kühen erschrickt (Selbstverständlich sollte man zusätzlich daran arbeiten dem Pferd die Angst vor den Kühen zu nehmen).</p>



<p>Auch an der Straße laufe ich so, dass ich zwischen meinem Pferd und den Autos bin.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Drehe Dein Pferd am Weidetor um</strong></h2>



<p>Eine sehr alte Regel, aber durchaus hilfreich: Wenn Du Dein Pferd auf die Koppel bringst, dann drehe es zu Dir und dem Tor um, bevor Du es loslässt. Dann hast Du ausreichend Zeit etwas Platz zu machen, wenn Dein Pferd dazu neigt wild buckelnd auf die Koppel zu rennen. Üblicherweise sollte Dein Pferd Dich auch da nicht treten, weil es weiß wo Du stehst und wie seine Reichweite ist, aber man weiß ja nie.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Binde Dein Pferd nur an sicheren Stellen an</strong></h2>



<p>Sicher bedeutet hier vor allem Anbindestellen, die das Pferd nicht abreißen kann. Boxentüren, wackelige Zäune und dünne Äste sind meistens keine gute Idee. Wer schonmal ein panisches Pferd gesehen hat, das einen halben Zaun hinter sich herzieht, wird seine Anbindeplätze in Zukunft sehr sorgfältig aussuchen.</p>



<p>Sicher bedeutet auch, dass Dein Pferd sich nicht in der Umgebung der Anbindestelle verletzen kann (herumliegendes Equipment, rutschiger Boden, herausstehende Nägel oder Balken, etc.). Da kann man auch schonmal übervorsichtig sein, ich habe ein Pferd gekannt, dass sich mit einem Huf in einer Feuerleiter an der Hauswand verhakt hat&#8230;</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Pferde nicht zu nah aneinander anbinden</strong></h2>



<p>Pferde, die sich nicht verstehen, sollte man natürlich nicht zu nahe aneinander anbinden. Aber auch Pferde, die sich verstehen, sollten etwas Sicherheitsabstand bekommen, damit sie sich nicht in ihren Stricken verheddern können, wenn sie sich z.B. beschnuppern oder kraulen.</p>



<p>Müssen die Pferde doch mal dicht angebunden werden (z.B. auf einem Wanderritt), sollte man sie zumindest im Auge behalten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Sicherheitsknoten nutzen</strong></h2>



<p>Zum Anbinden solltest Du immer einen Sicherheitsknoten nutzen, den Du auch unter Zug einfach mit einer Hand öffnen kannst. So kannst Du Dein Pferd im Notfall schnell befreien ohne am Knoten rumfummeln zu müssen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>11. Passendes Equipment</strong></h2>



<p>Passendes und gepflegtes Equipment ist eine gute Vorbeugung von Unfällen. Deshalb regelmäßig kontrollieren ob das Halfter gut sitzt und noch ganz ist, der Sattelgurt, die Bügelriemen, die Zügelsnaps (da ist mir mal einer im Galopp im Wald aus der Verankerung gerutscht), die Regendecke, etc&#8230;</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>12. Stall auf Gefahren überprüfen</strong></h2>



<p>Pferde sind wahre Meister darin Stellen zu finden, an denen sie sich verletzen können. Deshalb solltest Du regelmäßig den Stall nach möglichen Verletzungsquellen untersuchen: Herausstehende Nägel oder Holzsplitter, herumliegende Mistgabeln und Besen, Kabel und Strohband, rutschige Böden und Löcher &#8211; die Möglichkeiten sind (leider) fast unbegrenzt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>13. Trage feste Schuhe</strong></h2>



<p>Es ist verlockend im Sommer &#8222;mal schnell&#8220; mit den FlipFlops an den Stall zu gehen. Aber ich hatte schon genug Pferde auf dem Fuß stehen, um auch bei höchsten Temperaturen feste Schuhe anzuhaben, wenn ich zum Pferd gehe. Deine Füße werden es Dir danken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>14. Setze Dich nicht neben Dein Pferd</strong></h2>



<p>Du solltest immer in einer Position sein, aus der Du möglichst schnell von Deinem Pferd wegkommst. Selbst das bravste Pferd, das seinem Menschen niemals etwas böses will, kann auf Dich drauf springen, wenn es im Schreckmoment vergisst, dass Du neben ihm sitzt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>15. Halte Deinen Kopf nicht unter&#8217;s Pferd</strong></h2>



<p>Achte darauf, dass Du beim Putzen, Satteln und Co nicht mit Deinem Kopf in Reichweite der Pferdehufe kommst. Gerade im Sommer treten die Pferde gerne mal nach den Fliegen unter ihrem Bauch &#8211; da sollte dann nicht Dein Kopf dazwischen sein!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>16. Achte auf die Signale Deines Pferdes</strong></h2>



<p>Viele Unfälle oder gefährliche Situationen können vermieden oder rechtzeitig unterbrochen werden, wenn Du auf die Signale Deines Pferdes achtest und lernst sie zu verstehen. Pferde können sehr subtil sein, aber meistens zeigen sie schon vorher, wenn ihnen etwas nicht geheuer ist.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>17. Achte immer auf Deine Umgebung und bleib aufmerksam</strong></h2>



<p>Gerade wenn man schon länger mit Pferden zu tun hat, neigt man schnell dazu, unaufmerksam zu werden. So habe ich mal einen Tritt auf der Koppel abbekommen, der gar nicht für mich gedacht war, weil ich zwischen zwei streitende Pferde gelaufen bin. Eine schmerzhafte Lektion für mich, aber sehr einprägsam. Im Umgang mit Pferden sollten wir uns immer unserer Umgebung und der Pferde in ihr bewusst sein.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Du hast noch mehr Tipps für die Sicherheit beim Umgang mit dem Pferd? Schreib sie in die Kommentare!</strong></h4>









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		<title>11 Tipps für mehr Sicherheit beim Reiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 16:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr gibt es etwa 40.000 Reitunfälle, nach denen ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden muss &#8211; einer von 10.000 ist sogar tödlich. Dabei trifft es deutlich häufiger Freizeitreiter/innen als Profireiter/innen, ihnen fehlt es öfter an Routine und Erfahrung. Reiten ist also kein ungefährliches Hobby, gerade wenn man noch dazurechnet, dass wir das Pferd als deutlich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jedes Jahr gibt es etwa 40.000 Reitunfälle, nach denen ein Arzt/eine Ärztin aufgesucht werden muss &#8211; einer von 10.000 ist sogar tödlich. Dabei trifft es deutlich häufiger Freizeitreiter/innen als Profireiter/innen, ihnen fehlt es öfter an Routine und Erfahrung.</p>



<p>Reiten ist also kein ungefährliches Hobby, gerade wenn man noch dazurechnet, dass wir das Pferd als deutlich größeres und stärkeres Fluchttier nicht zu hundert Prozent kontrollieren können. Wie Du trotzdem möglichst sicher reiten kannst, erzähle ich im Video (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst):</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Das Pferd sicher machen</strong></h2>



<p>Für mich ist einer der wichtigsten Aspekte, um die Sicherheit zu erhöhen, ein gut erzogenes und ausgebildetes Pferd. Kein Helm der Welt rettet mich, wenn mein Pferd sich beim <a href="https://www.youtube.com/watch?v=OcVXbaMY39k" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Steigen</a> überschlägt oder ähnliche gefährliche Angewohnheiten hat. </p>



<p>Genauso wichtig wie die Erziehung und ein sicheres Grundgehorsam, ist regelmäßiges <a href="https://herzenspferd.de/gelassenheitstraining-pferd-schrecktraining/">Anti-Schreck-Training</a>. Pferde sind Fluchttiere und viele Dinge, die für uns alltäglich sind, können sie in Angst und Schrecken versetzen. Ein gut ausgebildetes Pferd sollte mit den meisten Dingen in seinem Alltag angstfrei umgehen können und sich in Ausnahmesituationen auf seine/n Reiter/in verlassen können.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Den/die Reiter/in sicher machen</strong></h2>



<p>Ein/e unsichere/r Reiter/in überträgt diese Unsicherheit schnell auf das Pferd. Deshalb ist es wichtig, an der eigenen Sicherheit und Routine zu arbeiten. Das kann z.B. durch Sitzschulung (verbesserte Balance), <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten-mentaltraining/">Mentaltraining</a>, <a href="https://herzenspferd.de/reiten-yoga-island/">Yoga &amp; Meditation</a>, Falltraining, regelmäßigen Unterricht und Ähnlichem passieren.</p>



<p>Reiter/innen sollten sich hier ehrlich einschätzen und sich Hilfe an den Punkten suchen, an denen sie sie benötigen &#8211; darin liegt überhaupt keine Schande, viele Reiter/innen haben mit Unischerheiten zu kämpfen!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Unfalltracker auf Ausritten</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://de.guardianhorse.app" target="_blank" rel="noopener"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/StarteAusritt_small-1.jpg" alt="" class="wp-image-6764" width="220" height="220" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/StarteAusritt_small-1.jpg 286w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/StarteAusritt_small-1-150x150.jpg 150w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/StarteAusritt_small-1-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 220px) 100vw, 220px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://guardianhorse.app" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Guardian Horse Tracker &amp; App</a></figcaption></figure>



<p>Ich nutze auf Ausritten den <a href="https://guardianhorse.app" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Guardian Horse Unfalltracker</a>: Den kann ich schnell und super einfach mit meinem Smartphone verbinden, das dann meine Strecke aufzeichnet und im Fall eines Sturzes einen Notruf mit meinem aktuellen Standort abschickt.</p>



<p>Den Tracker befestige ich am Pferd (Sattel oder Trense) und er erkennt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wenn er sich vom Smartphone entfernt (ich stürze vom Pferd und das Pferd läuft weg),</li>



<li>aber auch wenn der/die Reiter/in längere Zeit inaktiv war (ich stürze vom Pferd und das Pferd bleibt bei mir).</li>



<li>Außerdem kann ich über die App auch jederzeit manuell einen Notruf absenden (oder den Notruf unterbrechen, falls doch alles in Ordnung ist).</li>
</ul>



<p>An wen der Notruf geht, kann ich ganz einfach selbst festlegen und jederzeit ändern.</p>



<p>Ich bin viel alleine darußen unterwegs und fühle mich mit dem Tracker deutlich sicherer, als wenn ich nur jemandem am Stall Bescheid sage, wann ich ungefähr zurück bin und welche Strecke ich nehme. Mit dem Tracker kann ein Unfall viel schneller erkannt werden und Hilfe kommt genau da hin, wo ich sie brauche.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-medium"><a href="https://de.guardianhorse.app/badges" target="_blank" rel="noopener"><img decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/02/HelpMeBadge-193x300.jpg" alt="" class="wp-image-6772"/></a><figcaption class="wp-element-caption"><a href="https://de.guardianhorse.app/badges" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">HelpMe Badge</a></figcaption></figure>



<p>Zusätzlich zum Tracker gibt es auch noch den <a href="https://de.guardianhorse.app/badges" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">HelpMe Badge</a>: Wenn Du stürzt und jemand findet Dich, kann diese Person den QR-Code auf dem Badge scannen und sich mit der PIN (auf der Rückseite des Badges) in Deinem HelpMe Board anmelden. Hier kann die Person dann auf Deine Notfallnummern und eventuellen medizinischen Informationen zugreifen und Dir helfen. Das kann im Fall der Fälle auch dem Notarzt helfen. Ich habe meinen Badge am Helm befestigt, den trage ich sowieso immer und dann kann ich ihn auch nicht vergessen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Helm tragen</strong></h2>



<p>Mein Helm hat mir schon mehrfach den Kopf gerettet, ohne setze ich mich nicht auf&#8217;s Pferd. Auch wenn ich das bravste Pferd der Welt habe, kann doch immer etwas passieren (ich bin z.B. auch schon zusammen mit meinem Pferd gestürzt).</p>



<p>Wichtig ist, dass man den Helm nach einem Sturz und nach 5-7 Jahren (je nach Hersteller) austauscht. In beiden Fällen kann nicht mehr gewährleistet werden, dass die Struktur des Helms ausreichend intakt ist, um den Kopf zuverlässig zu schützen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Schutzweste tragen</strong></h2>



<p>Ich persönlich trage keine Schutzweste, weil ich die festen Westen relativ unbequem finde. Es ist aber einige Jahre her, dass ich mich ausführlicher mit Westen beschäftigt habe und ich weiß, dass es mittlerweile bequeme &#8222;Airbag&#8220;-Westen gibt &#8211; ich habe auf jeden Fall vor, nochmal genauer in die Richtung zu recherchieren.</p>



<p>Westen an sich machen nämlich schon Sinn &#8211; nicht nur für Spring- und Geländereiter/innen, sondern auch unsichere Reiter/innen können mit einer Schutzweste neue Sicherheit gewinnen. Und sie schützt natürlich auch!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Equipment regelmäßig überprüfen</strong></h2>



<p>Überprüfe regelmäßig ob das Equipment noch in Ordnung ist: Zügel, Trense, Steigbügelriemen, Sattelgurt, etc. Mir ist mitten im Wald im Galopp mal ein Zügelsnap gebrochen, glücklicherweise saß ich auf einem Pferd, das gut über Sitz und Stimme zu regulieren war &#8211; aber das hätte auch anders ausgehen können.</p>



<p>Außerdem kontrolliere ich regelmäßig die Sicherheitsaufhängung der Steigbügel: Der kleine Snap am Ende sollte leichtgängig sein, damit er sich im Fall eines Sturzes öffnen kann, falls der/die Reiter/in mit dem Fuß im Bügel hängt. Gleichzeitig kontrollierst Du damit auch, dass er nicht offen ist und Dein Steigbügel aus Versehen herausrutschen könnte.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Reflektoren &amp; Co bei schlechter Sicht</strong></h2>



<p>Bist Du in Nebel, Regen, Dämmerung oder Dunkelheit unterwegs, solltest Du unbedingt Reflektoren an Dir und Deinem Pferd haben. Je nachdem wie schlecht die Sicht ist, kann es auch Sinn machen Helm- oder Stiefellampen zu tragen. Wichtig ist eben, dass Dich andere Menschen und Autofahrer gut sehen können.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Sichere Kleidung</strong></h2>



<p>Trag beim Reiten keine Loop-Schals oder Dinge, die sich in Ästen verheddern können und die Du dann nicht einfach ausziehen kannst. Wenn Du eine Jacke oder Weste trägst, halte sie geschlossen oder zieh sie ganz aus &#8211; eine flatternde Jacke hat schon so manches Pferd erschreckt (wobei ich hier sagen würde es ist Zeit für Anti-Schrecktraining).</p>



<p>Wenn Du eine Jacke oder Ähnliches am Sattel befestigst, stelle sicher, dass sie richtig fest ist und sich nicht beim nächsten Galopp lösen kann.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Passe Dich dem/der schwächsten Reiter/in an</strong></h2>



<p>Die Gruppe sollte immer Rücksicht auf den/die schwächsten Reiter/in nehmen und das Tempo und die Strecke entsprechend anpassen. Auch wenn etwas für Dich keine große Sache ist: Sagt der/die schwächste Reiter/in, dass er/sie etwas nicht tun möchte oder unsicher ist, solltest Du das akzeptieren!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Nimm Rücksicht auf Andere</strong></h2>



<p>Wenn Du im Wald unterwegs bist, solltest Du immer Rücksicht auf andere Menschen (Radfahrer, Familien, Hundebesitzer, etc.) nehmen. Für mich bedeutet das, im Schritt an ihnen vorbeizureiten und Platz zu machen. Es gibt Menschen die Angst vor Pferden haben oder vielleicht ihren Hund nicht ganz im Griff, da könnte es durchaus zu riskanten Situationen kommen, wenn man nicht gegenseitig Rücksicht nimmt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>11. Sei aufmerksam</strong></h2>



<p>Beim Reiten und im Umgang mit dem Pferd sollte man nicht ängstlich, aber durchaus aufmerksam sein. Gerade wenn man schon ein paar Jahre Erfahung hat, vergisst man das gerne mal und wird etwas zu leichtsinnig &#8211; so bin ich vor ein paar Jahren noch auf dem Stallgelände vom Pferd gefallen, weil ich vor mich hinträumend losgeritten bin und noch meine Handschuhe angezogen habe, ohne zu sehen was um mich herum passiert. Mein Pferd ist vor etwas am Boden erschrocken und schon saß ich neben ihm.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Du hast noch mehr Tipps für die Sicherheit beim Reiten? Schreib sie in die Kommentare!</strong></h4>





<p>*Dieser Artikel wird unterstützt von der Guardian Horse GmbH – herzlichen Dank dafür. <a href="https://herzenspferd.de/werbende-inhalte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!</a>*</p>







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