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	<title>Tipps Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2023 19:18:24 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Tipps Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>7 Tipps, die Dir das Leben als Pferdebesitzer leichter machen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 13:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Entgegen aller Vermutungen von Nicht-Reitern, verbringt man als Pferdebesitzer die wenigste Zeit auf dem Pferd. Rund ums Pferd und den Stall gibt es viel zu tun und viel zu regeln. Damit Du trotzdem möglichst viel entspannte Zeit mit Deinem Pferd genießen kannst, habe ich hier ein paar Tipps für ein einfacheres Pferdebesitzer-Leben zusammengefasst. 1. Hänge [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Entgegen aller Vermutungen von Nicht-Reitern, verbringt man als Pferdebesitzer die wenigste Zeit auf dem Pferd. Rund ums Pferd und den Stall gibt es viel zu tun und viel zu regeln. Damit Du trotzdem möglichst viel entspannte Zeit mit Deinem Pferd genießen kannst, habe ich hier ein paar Tipps für ein einfacheres Pferdebesitzer-Leben zusammengefasst.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Hänge eine Liste mit wichtigen Informationen an Deinen Spind</strong></h2>



<p>Schreibe eine Liste mit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Telefonnummern für den Notfall: Deine Nummern und die von zwei Personen, die in Deinem Namen entscheiden dürfen, wenn Du nicht erreichbar bist. Evtl. die Nummer Deiner Reitbeteiligung, wenn Du eine hast.</li>



<li>Die Namen und die Nummern von Deinem Tierarzt und zwei Alternativen im Notfall (manche Leute schreiben auch den Namen eines Tierarztes auf, der auf keinen Fall gerufen werden soll, aber davon halte ich wenig, im richtigen Notfall nimmt man wen man kriegen kann).</li>



<li>Name und Nummer Deines Hufschmieds.</li>



<li>Diverse Allergien/Krankheiten/Unverträglichkeiten Deines Pferdes.</li>
</ul>



<p>Einfach in einem Schreibprogramm schreiben, audrucken und laminieren (lassen) und an den Spind pinnen &#8211; dann weiß jeder am Stall was zu tun ist, wenn es einen Notfall geben sollte und Du nicht da bist.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Kaufe Dir eine große Plastikwanne für den Kofferraum<br></strong></h2>



<p>Ich hatte mein ganzes Leben lang typische Reiterautos: voll mit Sand, Stroh und Blättern &#8211; in einem ist sogar mal Hafer im Kofferraum gewachsen!</p>



<p>Seit ich einen Firmenwagen fahre, muss ich mich deutlich mehr am Riemen reißen, da kann ich nicht einfach die dreckigen Schuhe in den Kofferraum werfen. Meine Lösung ist eine große Plastikkiste aus dem Baumarkt. Sie passt perfekt in den Kofferraum und dort kommen dann alle dreckigen oder nassen Reitsachen rein. Auch Futter, das gerne mal beim Fahren aufgeht und durch die Gegend rollt, wird darin verstaut. So bleibt das Auto wirklich picobello sauber und die Kiste kann man regelmäßig zum Reinigen rausnehmen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Nutze Apps</strong></h2>



<p>Mittlerweile gibt es viele hilfreiche Apps für Reiter. Ich finde besonders die App von <a href="https://www.pferdesport-online.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Pferdesport-Online.com</a> super praktisch.</p>



<p>Dort kannst Du nicht nur ein ausführliches Profil Deines Pferdes mit allen wichtigen Daten anlegen und Dokumente wie den Equidenpass hochladen, sondern auch alle <a href="https://www.pferdespiegel.com/wissenswertes/impfungen/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Impfungen</a> und <a href="https://www.natural-horse-care.com/pferdekrankheiten/wurmkur-beim-pferd/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Wurmkuren</a> mit Termin und verwendetem Medikament speichern. So hast Du immer alle Infos auf einen Blick parat und musst nicht lange im Spind danach suchen oder extra Unterlagen mit Dir herumtragen. <strong>Die <a href="https://www.pferdesport-online.com/" target="_blank" rel="nofollow noopener">App</a> schickt auch automatisch eine Warnung, wenn der nächste Termin ansteht.</strong></p>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="3977" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Pferdeprofil-Pferdesport-Online-e1497721776157-1-150x150.jpg" alt="Das Profil eines Pferdes in der Pferdesport-Online App mit allen wichtigen Infos inklusive Impfungen und Wurmkuren." class="wp-image-3977" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Pferdeprofil-Pferdesport-Online-e1497721776157-1-150x150.jpg 150w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Pferdeprofil-Pferdesport-Online-e1497721776157-1-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="3976" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Impfung-Pferdesport-Online-e1497721872504-1-150x150.jpg" alt="Das App-Fenster, in dem man alle Infos zur Impfung eintragen und die Warnung für den nächsten Termin festlegen kann." class="wp-image-3976" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Impfung-Pferdesport-Online-e1497721872504-1-150x150.jpg 150w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Impfung-Pferdesport-Online-e1497721872504-1-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-thumbnail"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" data-id="3975" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Dokumente-Pferd-Pferdesport-Online-e1497721908714-1-150x150.jpg" alt="Das App-Fenster, in dem man Dokumente rund ums Pferd hochladen kann" class="wp-image-3975" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Dokumente-Pferd-Pferdesport-Online-e1497721908714-1-150x150.jpg 150w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Dokumente-Pferd-Pferdesport-Online-e1497721908714-1-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></figure>
</figure>



<p></p>



<p><strong>Außerdem kann die App auch noch viel mehr:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Tierarzt-, Trainer- und Stallsuche in Deiner Umgebung (Du kannst entweder Deinen Standort auslesen lassen oder &#8211; und das finde ich besonders gut &#8211; wenn Du das nicht möchtest einfach einen Ort eingeben).</li>



<li>Einen Marktplatz zum Kauf und Verkauf von Produkten rund ums Pferd.</li>



<li>Bereich mit Rabattaktionen der Geschäfte in der Umgebung.</li>
</ul>



<p class="has-text-align-center"><strong>Besonders die Tierarztsuche nach Standort finde ich sehr hilfreich, wenn der Stammtierarzt im Notfall mal nicht erreichbar sein sollte oder man mit Pferd in Urlaub ist.</strong> <a href="https://herzenspferd.de/apps-fuer-reiter/" target="_blank" rel="noopener">Mehr zur App und meine Meinung dazu gibt es auch hier.</a></p>



<figure class="wp-block-gallery aligncenter has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="209" height="357" data-id="3991" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Tierarztsuche-Pferdesport-Online-1.jpg" alt="Das App-Fenster, in dem man Tierärzte in der Umgebung suchen kann" class="wp-image-3991" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Tierarztsuche-Pferdesport-Online-1.jpg 209w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Tierarztsuche-Pferdesport-Online-1-176x300.jpg 176w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="209" height="357" data-id="3992" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Marktplatz-Pferdesport-Online-1.jpg" alt="Das App-Fenster mit dem Marktplatz" class="wp-image-3992" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Marktplatz-Pferdesport-Online-1.jpg 209w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2017/06/Marktplatz-Pferdesport-Online-1-176x300.jpg 176w" sizes="(max-width: 209px) 100vw, 209px" /></figure>
</figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Führe ein Trainingstagebuch</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright"><a href="https://www.pferdeliebe.de/Pferdetrainingstagebuch-Natur" rel="nofollow noopener"><img loading="lazy" decoding="async" width="200" height="200" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/07/Trainingstagebuch-Pferd1-1.jpg" alt="Trainingstagebuch Pferd" class="wp-image-3416" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/07/Trainingstagebuch-Pferd1-1.jpg 200w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/07/Trainingstagebuch-Pferd1-1-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto (c) www.pferdeliebe.de</figcaption></figure>



<p>Ich finde ja, man sollte sich und seinem Pferd <a href="https://herzenspferd.de/spass-pferd-reiten/" target="_blank" rel="noopener">im Training nicht zu viel Druck machen</a> &#8211; ganz ohne Plan drauflos trainieren sollte man aber auch nicht. Mal abgesehen davon, dass es immer gut ist einen Plan und Ziele zu haben (wer kein Ziel hat weiß auch nicht, worauf er hinarbeitet und was er erreicht hat), kann man in so einem Trainingstagebuch auch die Tagesform des Pferdes aufschreiben: war es gut drauf oder vielleicht schlapper als sonst, hat etwas besonders gut geklappt, ist es gestolpert oder hat es gelahmt? Manche Krankheiten oder Veränderungen treten schleichend ein &#8211; schreibt man solche &#8222;Kleinigkeiten&#8220; regelmäßig auf, kann das dabei helfen, sie früher zu erkennen oder im nachhinein den genauen Zeitpunkt festzumachen, ab dem sich etwas verändert hat.</p>



<p>Es gibt diverse Trainingstagebücher zu kaufen (z.B. <a href="https://www.pferdeliebe.de/Pferdetrainingstagebuch-Natur" target="_blank" rel="nofollow noopener">das hier finde ich gut</a>), oder man nutzt auch hier eine Trainingstagebuch-App für&#8217;s Smartphone.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Hab immer Babytücher parat</strong></h2>



<p>Babytücher sind meine absolute Allzweckwaffe am Stall! Du kannst damit:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Dein Lederzeug reinigen, wenn es dreckig geworden ist und Du gerade keine Zeit für richtiges Reinigen und Fetten hast.</li>



<li>Dich selbst reinigen, wenn Du nach dem Stall direkt zu einem Termin fährst, für den Du sauber sein solltest. Oder wenn Du Dir im Winter nicht die Hände unterm kalten Wasser abfrieren willst.</li>



<li>Dein Pferd reinigen (je nach Tuch z.B. Augen und Nüstern &#8211; bitte vorher auf die Inhaltsstoffe schauen!).</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Organisiere Deinen Spind mit Sachen von IKEA</strong></h2>



<p>IKEA ist eine wahre Fundgrube für Reiter! Meine Bloggerkollegin Ann-Christin von Ponyliebe.com hat mehrere Artikel darüber geschrieben, wie Du mit Materialien des Möbelhauses</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>deine <a href="http://ponyliebe.com/2016/02/20/pferdige-ikea-hacks-teil-4/" target="_blank" rel="noopener">Sachen am Stall organisieren</a> kannst,</li>



<li>sie für die <a href="http://ponyliebe.com/2015/01/29/pferdige-ikea-hacks-i/" target="_blank" rel="noopener">Bodenarbeit</a> und</li>



<li>das <a href="http://ponyliebe.com/2015/02/21/pferdige-ikea-hacks-teil-2/" target="_blank" rel="noopener">Gelassenheitstraining</a> einsetzen kannst.</li>
</ul>



<p>Mit ein bisschen Kreativität kommt man so sehr günstig an praktische Ausrüstung!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Sei gut versichert</strong></h2>



<p>Versicherungen sind etwas, was man gerne mal vergisst. Dabei ist es gerade als Reiter und Pferdebesitzer wichtig, dass man ausreichend versichert ist um im Schadensfall nicht auf hohen Kosten sitzenzubleiben oder im Falle eines Unfalls unterversorgt zu sein. Die Standardversicherungen, die man haben sollte, sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://helden.de/pferdehaftpflicht/?src=hzpd&amp;presetVoucher=hzpd0&amp;utm_source=ner&amp;utm_medium=li&amp;utm_campaign=de.po.ro.sa" target="_blank" rel="noreferrer noopener nofollow">Tierhalterhaftpflicht</a>*</li>



<li>Unfallversicherung</li>



<li>Bei Reitbeteiligung: unbedingt überprüfen, ob sie in der Tierhalterhaftpflicht mit abgedeckt ist und ob sie eine eigene Unfallversicherung hat! (Sprich das mit deiner Versicherung ab, es gibt z.B. Unfallversicherungen, die sich auf&#8217;s Pferd und alle Reiter dieses Pferdes beziehen, da muss die Reitbeteiligung dann keine eigene Versicherung abschließen. Ich selbst habe eine Unfallversicherung auf meine Person, da bin ich dann abgesichert egal welches Pferd ich reite)</li>



<li>Evtl. weitere Versicherungen für Dich, wie z.B. Arbeitsunfähigkeitsversicherung (wird von der Unfallversicherung nicht getragen)</li>



<li>Evtl. OP-Versicherung für&#8217;s Pferd</li>
</ul>



<p>Bei allen Versicherungen solltest Du Dir ausreichend Zeit zum Vergleichen der verschiedenen Anbieter und Konditionen nehmen, da kann es große Unterschiede geben!</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was sind Deine Tipps für ein einfacheres Leben am Stall? Ab in die Kommentare damit!</strong></h4>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/dfe0a1ecc23c4f1d8613e16176fd99be" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/dfe0a1ecc23c4f1d8613e16176fd99be" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>
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			</item>
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		<title>7 schlechte Angewohnheiten die fast jeder Reiter schon mal hatte &#8211; und was Du dagegen tun kannst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2015 15:32:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Sitz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Kopf hoch! Sofort!“ Wie oft habe ich diesen Satz von den unterschiedlichsten Reitlehrern gehört. Es müssen hunderte Male gewesen sein. Gebracht hat es auf Dauer leider wenig. Auch heute habe ich noch ab und an die blöde Angewohnheit beim Reiten lieber auf meine eigenen Hände oder den Mähnenkamm meines Pferdes zu gucken anstatt geradeaus. Außerdem [&#8230;]</p>
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<p>„Kopf hoch! Sofort!“</p>



<p>Wie oft habe ich diesen Satz von den unterschiedlichsten Reitlehrern gehört. Es müssen hunderte Male gewesen sein. Gebracht hat es auf Dauer leider wenig. Auch heute habe ich noch ab und an die blöde Angewohnheit beim Reiten lieber auf meine eigenen Hände oder den Mähnenkamm meines Pferdes zu gucken anstatt geradeaus.</p>



<p>Außerdem lasse ich auch gerne mal die Schultern hängen.</p>



<p>Aber damit bin ich in guter Gesellschaft: die meisten Reiter haben im Laufe ihres Reiterlebens eine oder mehrere schlechte Angewohnheiten die sie dringend loswerden möchten. Und dabei haben wir alle eines gemeinsam: wir haben meistens die gleichen Probleme. Welche das sind und wie Du sie loswerden kannst, erkläre ich in diesem Artikel.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Du schaust beim Reiten auf Deine Hände oder den Mähnenkamm Deines Pferdes</strong></h2>



<p>Ich glaube ich kenne keinen Reiter der das nicht schon einmal gemacht hat. Man guckt, ob das Pferd in der richtigen Biegung oder Stellung läuft oder ob es einen gerade aus dem Augenwinkel missmutig anfunkelt.</p>



<p>Kann man ja mal machen.</p>



<p>Problematisch wird es dann, wenn man – wie mir das so oft passiert – einfach vergisst wieder hochzuschauen. Bevor man sich‘s versieht hat man in der Halle eine Massenkarambolage verursacht (tatsächlich schon erlebt!).</p>



<p>Aber nicht nur das: <strong>Dein Kopf wiegt circa 3 Kilogramm.</strong> Wenn diese drei Kilogramm permanent mehr nach vorne hängen als sie sollen, dann gibst Du Deinem Pferd nicht die Gewichtshilfen, die Du eigentlich geben willst. Wenn Du ständig nach unten schaust, wird Deine gesamte <strong>Haltung und somit Dein Sitz</strong> schlechter. Du lehnst Dich mehr nach vorne und Deine Schultern hängen. Das alles macht Dich unflexibler und es fällt Dir schwerer gute, klare Hilfen zu geben.</p>



<p>Unzählige Reitlehrer haben sicherlich Jahre ihres Lebens damit verbracht Reitern zu sagen, dass sie nach vorne schauen sollen. Wenn Du wie ich bist, hilft das leider nur vorübergehend. Man hat ja nicht immer einen Reitlehrer dabei.</p>



<p>Meine Lösung für dieses Problem: ich klebe mir <strong>kleine, gelbe Post-It‘s mit Panzerband an die Hände, </strong>auf denen groß „Kopf“ steht. Wenn Du eher auf den Mähnenkamm Deines Pferdes schaust, kannst Du den Zettel auch an die Mähne binden (nicht kleben!). Es reicht schon, wenn Du das gelbe Ding beim Runtergucken siehst.</p>



<p>Am Anfang wirst Du wohl aussehen wie ein Wackeldackel – runter, hoch, runter, hoch – aber schon bald wirst Du Dich daran gewöhnen seltener runter zu schauen und kannst Die Zettelchen weglassen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Du hältst Deine Hände nicht gerade</strong></h2>



<p>Du machst hängende Hasenpfötchen? Oder hältst die Hände als würdest Du einen Einkaufswagen schieben? Oder vielleicht drehst Du Deine Hände lieber nach außen?</p>



<p>Alles nicht so wirklich gut. Deine Hände stellen die <strong>Verbindung zum Pferdmaul</strong> dar. Mit ihnen musst Du besonders <strong>sensibel und fein reagieren</strong> können. Deshalb ist es wichtig, sie in einer Position zu halten, in der Du sie einfach und problemlos bewegen kannst. Wenn Du das nicht tust, werden Deine Zügelhilfen oft verkrampft sein und vielleicht zu grob kommen.</p>



<p>Ich habe mir diese Angewohnheit damit abgewöhnt, dass ich zusammen mit den Zügeln in jeder Hand eine große Kaffeetasse mit ein bisschen Wasser drin hatte (Liebe Männer: Bierkrüge gehen auch!). Sobald meine Hände nicht mehr gerade waren habe ich mir Wasser über die Hose geschüttet.</p>



<p>Ziemlich ätzend. Deshalb wirkt es auch so gut.</p>



<p>Klar, die Tassen in den Händen nerven und so wirklich toll reitet man damit nicht. Außerdem nervt es auch daran zu denken und das Wasser nachzufüllen. Aber glaube mir: mach das ein paar Tage hintereinander und Du wirst schon einen Unterschied merken. Dann reicht es auch keine Tassen mehr dabei zu haben und einfach zwischendurch mal dran zu denken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Du lehnst Dich permanent leicht nach vorne</strong></h2>



<p>Auch wieder ein Problem das ich kenne. Wenn man sich leicht nach vorne lehnt, hat man das Gefühl, dass man sein <strong>Gleichgewicht</strong> besser halten kann.</p>



<p>Besonders wenn das Pferd einen Satz macht oder <a href="https://herzenspferd.de/pferd-geht-durch-was-tun/" target="_blank" rel="noopener">durchgeht</a>, lehnen sich viele Reiter instinktiv nach vorne. Und das ist genau die falsche Reaktion. Wenn Du Dich nach vorne lehnst, verlagert sich auch Dein Gewicht nach vorne. Dein Pferd macht einen Schritt nach vorne um Dein Gewicht abzufangen. Wenn es schon am Rennen ist, wirst Du es damit nur weiter antreiben.</p>



<p>Abgesehen davon wirst Du mit permanent nach vorne verlagertem Gewicht nie so gute <strong>Gewichtshilfen</strong> geben können, wie es Dir eigentlich möglich wäre. Tief und schwer in den Sattel setzen geht nur, wenn Du auch gerade sitzt.</p>



<p>Mir haben verschiedene Sitzschulungen sehr bei diesem Problem geholfen. <strong>Ich kann jedem nur empfehlen ein paar Sitzstunden an der Longe zu nehmen.</strong> Wenn ihr das nötige Wissen habt, kannst Du Dich auch mit einer Freundin zusammentun und ihr longiert und korrigiert euch gegenseitig.</p>



<p>Eine tolle Übung ist es, sich auf dem stehenden Pferd so weit mit dem Oberkörper nach hinten zu lehnen, bis man auf dem Hinterteil des Pferdes liegt. Das Gleiche macht man dann nach vorne. Wenn Du das ein paar Mal hintereinander gemacht hast, wirst Du Dich mit Deinem Oberkörper eher in der Mitte einpendeln als vorher.</p>



<p>Es hilft auch, wenn jemand dabei ist, der Dir sagt wann Du gerade sitzt. Meistens fühlt sich das dann nämlich so an als wärst Du viel zu sehr nach hinten gelehnt.</p>



<p>In der richtigen Position bleibst Du dann eine Zeitlang und konzentrierst Dich darauf wie sich das anfühlt. Dann lehnst Du Dich kurz nach vorne und nach hinten und versuchst (wenn Du es brauchst mit Hilfe) wieder in die richtige Position zu kommen. Das wiederholst Du so lange, bis Du ohne Probleme mehrmals hintereinander in die richtige Position kommst und diese sich für Dich gut anfühlt.</p>



<p>Nun kannst Du es im Stehen. In Schritt, Trab und Galopp musst Du es natürlich auch üben.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Du vergisst zu atmen und verkrampfst Dich wenn Du Dich konzentrierst</strong></h2>



<p>Ich denke das kennt jeder von uns: Du bist so konzentriert, dass Du total das Atmen vergisst. Besonders bei anspruchsvollem Reitunterricht sieht man viele rote Köpfe und hört „Atme mal tief durch!“.</p>



<p>Wenn Du die Luft anhältst ist es unvermeidbar, dass Du Dich gleichzeitig <strong>verkrampfst.</strong> Du wirst somit <strong>steif und unbeweglich</strong> und kannst die Hilfen nicht mehr so gut ausführen wie vorher. Deine Steifheit wird sich auch auf Dein Pferd übertragen. Es wird merken, dass da bei Dir gerade etwas nicht stimmt und könnte Angst bekommen.</p>



<p>Das Atem Anhalten ist ein schwer zu behandelndes Problem. Eigentlich kann Dir da nur jemand helfen, der Dir immer wieder mal „Luft holen“ sagt. Versuche Dir selbst zusätzlich immer wieder bewusst zu machen, dass Du durchatmen musst. Wenn Dir das Problem bewusst ist, denkst Du zwischendurch eher mal „ach ja, ich muss ja atmen“.</p>



<p>Ansonsten kann ich <a href="https://herzenspferd.de/yoga-fuer-reiter/" target="_blank" rel="noopener">Yoga</a>, Meditation oder andere Sportarten mit Atemübungen sehr empfehlen. Dort lernst Du auch unter voller Konzentration ruhig und gleichmäßig weiter zu atmen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Du hältst Dein Gleichgewicht mithilfe der Zügel (Du hast keinen zügelunabhängigen Sitz)</strong></h2>



<p>Viele Anfänger, aber auch leider ein paar fortgeschrittene Reiter, haben dieses Problem.</p>



<p>Die Zügel werden – vor allem beim <a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener">Trab Aussitzen</a> – dazu benutzt sich festzuhalten und sich tiefer in den Sattel zu ziehen. <strong>Für das Pferd ist das natürlich äußerst unangenehm und eine feine, klare Hilfengebung ist damit unmöglich.</strong></p>



<p>Um einen zügelunabhängigen Sitz zu erlernen ist es wichtig, dass Du in allen Gangarten ohne Zügel reitest und Dein Gleichgewicht findest. Wenn keine Zügel zum Festhalten da sind, wirst Du zwangsläufig lernen ohne sie Dein Gleichgewicht zu halten.</p>



<p>Nun will ich Dir damit natürlich nicht sagen, dass Du die Zügel wegwerfen und munter drauflosreiten sollst. Am besten lernst Du den zügelunabhängigen Sitz in <strong>Longestunden</strong>. Dort musst Du nicht darauf achten wo Dein Pferd hinläuft, sondern kannst Dich ganz auf Deinen Sitz konzentrieren.</p>



<p>Wenn Du keine Möglichkeit hast Longestunden zu nehmen, lass Dich entweder von einer (auch reitenden) Freundin longieren oder reite zwischendurch immer mal mit langem Zügel. Wenn Du ein braves Pferd hast, kannst Du ihm die Zügel auch einfach auf den Hals legen, dann bist Du nicht in der Versuchung doch mal wieder zuzugreifen.</p>



<p><strong>Am zügelunabhängigen Sitz sollte man immer wieder arbeiten – egal ob man Anfänger oder fortgeschrittener Reiter ist.</strong> Schlechte Angewohnheiten schleichen sich oft schneller ein als man denkt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Du lässt Deine Schultern hängen</strong></h2>



<p>Auch dieses Problem haben unheimlich viele Reiter. Unser heutiger Lebensstil ist für unsere Körperhaltung nicht besonders gut. Die meisten kauern den ganzen Tag vorm PC oder am Schreibtisch, abends lässt man sich dann nur noch aufs Sofa fallen.</p>



<p><strong>Hängende Schultern und ein runder Rücken machen Dich als Reiter unflexibler.</strong> Um korrekte Gewichtshilfen geben zu können ist es wichtig gerade zu sitzen und bewegliche Schultern zu haben. Das fängt schon damit an wenn Du nur um eine Kurve reiten willst: Deine Schultern sollen sich parallel zu den Schultern Deines Pferdes mit in die Biegung drehen. Mit hängenden, eingerollten Schultern ist das gar nicht so einfach.</p>



<p>Die Lösung für dieses Problem wird Vielen nicht gefallen: <strong>Training für die Rückenmuskulatur!</strong></p>



<p>Eine schlechte Haltung kommt oft von zu schwachen, untrainierten Muskeln. Ja, reiten trainiert die Rückenmuskeln. Aber für manche eben nicht genug. Ich spreche da aus Erfahrung, seit ich regelmäßig rückenkräftigendes Yoga mache habe ich weniger Probleme mit hängenden Schultern und schlechter Haltung (und natürlich auch weniger Rückenschmerzen).</p>



<p>Wenn Du nicht gleich Sport machen willst, solltest Du wenigstens den Tag über <strong>immer wieder darauf achten wie Deine Haltung ist.</strong> Achte darauf, dass Du am Schreibtisch gerade sitzt und beim Gehen nicht auf Deine Füße schaust. Am Anfang wird sich das sicher seltsam anfühlen. Vielleicht hast Du sogar Schmerzen wenn Du versuchst Dich gerade zu machen – dann solltest Du mal zu einem Orthopäden oder Ostheopaten gehen und Dich durchchecken lassen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Du drückst Deine Arme gerade durch</strong></h2>



<p>Du hast sicher schon (mehr als) einmal gehört, dass Deine Ellbogen, Unterarme und Handgelenke zusammen mit dem Zügel <strong>eine gerade Linie zum Pferdemaul</strong> bilden sollen.</p>



<p>Viele Reiter neigen aber dazu die Ellbogen gerade zu strecken und nicht anzuwinkeln. Das hängt oft damit zusammen, dass sie die Zügel zu kurz haben, diese aber aus Angst („schließlich muss ich ja bremsen können“) nicht länger lassen wollen.</p>



<p>Mit durchgedrückten Armen bist Du aber viel <strong>grobmotorischer und wirst keine feinen Zügelhilfen geben können.</strong> Das kannst Du auch ganz einfach zu Hause testen: versuch mal mit durchgestreckten Armen einen Faden in eine Nadel einzufädeln. Oder ein Glas Wasser einzuschenken. Mit gebeugten Armen bist Du deutlich geschickter!</p>



<p>Erste Maßnahme bei durchgestreckten Armen: Zügel länger lassen. Im Endeffekt werden die Zügel, dadurch, dass Du die Arme anwinkelst, genau die gleiche Verbindung zum Pferdemaul haben wie vorher. Nur wird die Verbindung für Dein Pferd angenehmer.</p>



<p>Ansonsten kannst Du Dir zum Abgewöhnen unter jeden Arm eine leere <strong>Klopapierrolle</strong> klemmen. Wenn Du die Arme nach vorne durchstreckst werden die Rollen runterfallen. Wichtig ist, dass Du nicht völlig verkrampft versuchst die Rollen festzuhalten. Du willst ja nicht dieses Problem loswerden und dafür ein anderes Problem bekommen (verkrampfte Haltung).</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Lass Dich von Deinen schlechten Angewohnheiten nicht entmutigen</strong></h2>



<p>Wirklich jeder Reiter hat sie irgendwann in seinem Leben. Und mit manchen kämpft man länger als mit anderen.</p>



<p>Auch wenn Du Deine schlechten Gewohnheiten los bist, solltest Du immer wieder selbstkritisch darauf achten, ob sich nicht wieder alte oder neue Gewohnheiten eingeschlichen haben. Das geht leider schneller als man denkt.</p>



<p><strong>Und je früher Du es merkst, desto schneller bist Du sie auch wieder los.</strong></p>





<p><strong>Ich kämpfe ja immer noch damit, dass ich oft auf meine Hände schaue. Was sind Deine schlechten Angewohnheiten und was tust Du dagegen? Vielleicht hast Du ja noch ein paar Tipps für mich…</strong><br><!-- Begin MailChimp Signup Form --></p>



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