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	<title>Sitzhilfen Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Sitzhilfen Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Gewichtshilfen &#038; Sitzhilfen &#8211; 5 Do&#8217;s und Dont&#8217;s</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 17:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein häufiges Missverständnis beim Reiten ist, dass Sitzhilfen und Gewichtshilfen als das Gleiche betrachtet werden. Wo die Unterschiede zwischen beiden Hilfen liegen, wie Du sie richtig einsetzt und kombinierst und worauf Du sonst noch achten solltest, habe ich im Video zusammengefasst (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter!). DO: [&#8230;]</p>
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<p>Ein häufiges Missverständnis beim Reiten ist, dass Sitzhilfen und Gewichtshilfen als das Gleiche betrachtet werden. Wo die Unterschiede zwischen beiden Hilfen liegen, wie Du sie richtig einsetzt und kombinierst und worauf Du sonst noch achten solltest, habe ich im Video zusammengefasst (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach unter dem Video weiter!).</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>DO: Kenne den Unterschied zwischen Sitz- und Gewichtshilfen</strong></h2>



<p><a href="https://herzenspferd.de/gewichtshilfen/">In diesem Artikel habe ich schonmal genauer erklärt, was die Gewichtshilfen sind und wie Du sie einsetzt.</a> Der Kurzzusammenfassung: Das Pferd möchte immer im Gleichgewicht bleiben, deshalb folgt es Deinem Gewicht. Lehnst Du Dich nach links, wird Dein Pferd sich nach links bewegen.</p>



<p>Nun wird in der Reiterwelt immer viel diskutiert, wie die Gewichtshilfen richtig eingesetzt werden und man hört öfter mal, dass das Pferd dem Gewicht weicht (z.B. in Biegungen). Und hier taucht das Missverständnis auf: Es gibt nämlich nicht nur die Gewichtshilfen, sondern auch die Sitzhilfen. Die Sitzhilfen kommen aus der Hüfte heraus und funktionieren über Druck mit den Sitzbeinhöckern. Reite ich eine Biegung mit dem korrekten Drehsitz, dann ist mehr Druck auf dem inneren Sitzbeinhöcker und das Pferd biegt sich um diesen (und um den inneren Schenkel) herum. Das Gewicht sollte jedoch weiterhin mittig über dem Pferd sein, man lehnt sich also nicht in den Zirkel hinein!</p>



<p>Ich kann sogar &#8211; möchte ich z.B. den Zirkel vergrößern &#8211; mit dem korrekten Drehsitz das Pferd nach innen biegen und gleichzeitig mein Gewicht leicht nach außen verlagern. Gewichts- und Sitzhilfen können also kombiniert werden.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>DO: Tritt den Steigbügel aus, um Dein Gewicht zu verlagern</strong></h2>



<p>Wenn Du Dein Gewicht verlagern möchtest, dann solltest Du trotzdem gerade im Oberkörper bleiben und nicht in der Seite abknicken. Um das zu erreichen, hilft es einfach den Steigbügel auf der Seite, auf der Du mehr Gewicht haben möchtest, vermehrt zu belasten.</p>



<p>Das heißt, wenn Du auf einem Zirkel mehr Gewicht nach außen bringen möchtest, trittst Du den äußeren Bügel mehr aus.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>DO: Setze Dein Becken ein um Dein Pferd zu versammeln</strong></h2>



<p>Das Becken Deines Pferdes spiegelt Dein Becken: Möchtest Du, dass Dein Pferd sich <a href="https://herzenspferd.de/versammlung-pferd/">versammelt </a>(also seine Hanken beugt), dann musst Du Dein Becken abkippen (also quasi auch Deine Hanken beugen). Eine vermehrte Versammlung bedeutet auch immer eine Verlangsamung (man denke an die Piaffe als hohen Grad der Versammlung), deshalb kannst Du Dein Pferd durch das Abkippen Deines Beckens auch wunderbar <a href="https://herzenspferd.de/ganze-parade-reiten/">durchparieren</a>!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>DON&#8217;T: Den Oberkörper nach vorne beugen</strong></h2>



<p>Wenn das Pferd schneller wird und der Reiter überrumpelt oder <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/">ängstlich</a> ist, neigen Viele dazu sich nach vorne zu beugen &#8211; das ist eine ganz normale, instinktive Schutzreaktion. Leider bringt dies aber mehr Gewicht auf die Vorhand des Pferdes und zwingt es dazu, seinem Gleichgewicht hinterherzurennen &#8211; es wird also eher noch schneller!</p>



<p>Stattdessen sollte man sich dieser instinktiven Reaktion bewusst sein, durchatmen und sich ganz bewusst eher nach hinten lehnen. Das stabilisiert den Sitz und verlangsamt das Pferd.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>DON&#8217;T: Im Oberkörper abknicken</strong></h2>



<p>Viele Reiter knicken auf <a href="https://herzenspferd.de/biegungen-reiten-zirkel/">Biegungen</a> im Oberkörper ab, wenn sie den richtigen Drehsitz noch nicht gelernt haben oder ihr Gleichgewicht verschieben wollen. Stattdessen sollte der Drehsitz aus dem Becken heraus erfolgen und wenn das Gewicht verschoben werden muss ein Steigbügel mehr ausgetreten werden.</p>



<p><strong><a href="http://herzenspferd.de/kurse" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr zum Drehsitz und allen grundlegenden Hilfen gibt es auch in unserem Online-Kurs!</a></strong></p>









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<p></p>
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		<title>Biegungen richtig reiten: Grundlagen und häufigste Fehler!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2016 15:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um Dein Pferd zu gymnastizieren und locker zu machen spielt das Reiten auf gebogenen Linien eine große Rolle. Nicht umsonst gibt es eine Vielzahl an Hufschlagfiguren und Übungen, die sich Zirkel, Volten und Schlangenlinien zu Nutze machen. Gebogene Linien zu reiten erscheint den meisten Reitern nicht sehr schwer. Irgendwie kommt man immer herum. Damit die [&#8230;]</p>
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<p>Um Dein Pferd zu gymnastizieren und locker zu machen spielt das Reiten auf gebogenen Linien eine große Rolle. Nicht umsonst gibt es eine Vielzahl an Hufschlagfiguren und Übungen, die sich Zirkel, Volten und Schlangenlinien zu Nutze machen.</p>



<p><strong>Gebogene Linien zu reiten erscheint den meisten Reitern nicht sehr schwer. Irgendwie kommt man immer herum. Damit die Übungen ihre gewünschte Wirkung erzielen, müssen sie aber richtig geritten werden.</strong> Das ist dann gar nicht immer so einfach &#8211; das Pferd drängt vielleicht über die Schulter nach außen, kürzt nach innen ab oder driftet mit der Hinterhand weg.</p>



<p>Damit Dir das nicht passiert, beziehungsweise Du solche Fehler korrigieren kannst, geht es im heutigen Artikel um Tipps zum Reiten von Biegungen und zur Korrektur der 4 häufigsten Fehler.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Biegungen richtig reiten &#8211; die Grundlagen</strong></h2>



<p>Vereinfacht kann man sagen, dass die Hände und Zügel die Vorhand kontrollieren und die Beine die Hinterhand (natürlich ist die Sache etwas komplexer und die Hilfen spielen zusammen). Mit Deinen Hilfen rahmst Du also das Pferd ein und hast Einfluss darauf, wo es seine Beine hinsetzt. Alle Hilfen müssen sich passend ergänzen, damit Dein Pferd wie gewünscht reagiert. Ist eine Hilfe zu stark, wird die Biegung nicht schön.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Sitz</strong></h3>



<p>Die wichtigste Hilfe ist wie immer der Sitz, er kommt zuerst!</p>



<p>Dein Becken dreht sich beim korrekten Drehsitz/Biegesitz leicht in die Bewegungsrichtung, das innere Knie kommt leicht weg vom Pferd. Du hast quasi die gleiche Ausrichtung, die Du auch hättest, wenn Du zu Fuß eine Biegung/Volte läufst. Diese Ausrichtung hat auch das Becken deines Pferdes. Oft wird fälschlicherweise gedacht, dass das Becken des Pferdes auf der Biegung innen vor geht. Das ist so aber nicht ganz korrekt, denn das ist nur ein kleiner Moment der vollständigen Bewegung (wenn das innere Hinterbein nach vorne tritt). Grundsätzlich ist auch beim Pferd das Becken leicht in die Richtung gedreht, in die es die Biegung läuft. Geht das innere Hinterbein nach vorne, geht das Becken auf der Seite etwas nach vorne. Geht das äußere Bein nach vorne, geht das Becken auf der Seite weiter vor. Das Becken macht außen eine größere vor-zurück Bewegung, weil das äußere Hinterbein einen weiteren Weg zurücklegen muss. </p>



<p>Es ist also richtig, dass Dein Becken sich parallel zum Becken des Pferdes bewegt. Ein Trugschluss ist aber, daraus zu schließen, dass die innere Hüfte vor muss.</p>



<p>Dein Oberkörper folgt der Drehung Deines Beckens. Stell Du Dir am Besten vor Du hättest <strong>zwei Augen in Deinem Brustkorb</strong> (dieses großartige Bild ist aus meinem Lieblingsbuch zum Sitz: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3275017969/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3275017969&amp;linkCode=as2&amp;tag=twoheartsones-21" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Reiten aus der Körpermitte</a>*). Diese Augen sollen dahin schauen, wo das Pferd hinlaufen soll. Dadurch drehst Du Deinen Oberkörper automatisch richtig und nicht zu viel oder zu wenig. Beide Augen bleiben auf gleicher Höhe &#8211; Dein Oberkörper bleibt gerade und Du knickst nicht in der Taille ab. Wenn Du Probleme damit hast, nicht mit dem Oberkörper nach innen zu knicken, atme verstärkt in Deine innere Flanke. Das veranlasst Dich dazu Dich auf dieser Seite mehr zu strecken und wieder gerade zu sitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Hände</strong></h3>



<p>Durch das Drehen des Oberkörpers drehst Du automatisch Deine Hände mit. Der äußere Zügel steht dadurch etwas mehr an und liegt verwahrend am Pferdehals. Er verhindert, dass das Pferd über die äußere Schulter nach außen driftet. Der innere Zügel gibt die Stellung des Pferdekopfes nach innen vor. Du solltest innen gerade so den Rand des Pferdeauges sehen, dann ist es richtig gestellt.</p>



<p>Achte darauf, dass Du beide Hände auf gleicher Höhe hältst, ansonsten kann es passieren, dass sich Dein Pferd im Genick verwirft.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Beine</strong></h3>



<p>Während Du Deinen Oberkörper drehst (und die Hände nicht vergisst), nimmst Du Dein äußeres Bein verwahrend etwa eine handbreit hinter den Sattelgurt. Wichtig dabei ist, dass die Bewegung vom <strong>Oberschenkel</strong> aus der Hüfte heraus ausgeht. Du machst also absolut gar nichts mit dem Unterschenkel &#8211; er geht automatisch mit zurück, wenn Du den Oberschenkel nach hinten nimmst. Das äußere Bein begrenzt das Pferd nach außen und verhindert, dass die Hinterhand wegdriftet.</p>



<p>Dein inneres Bein liegt locker am Gurt und animiert Dein Pferd dazu sich zu biegen. Du setzt es immer nur impulsartig ein, wenn Dein Pferd es braucht. <strong>Läuft es auf der Linie, die Du möchtest, braucht es keine Hilfe von Dir und Du solltest es in Ruhe lassen.&nbsp;</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Probleme und ihre Lösungen</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Dein Pferd drängt über die Schulter nach außen</strong></h3>



<p>Dieses Problem liegt meist daran, dass Du den inneren Zügel zu viel benutzt (und den Äußeren zu wenig). Schau zum Kopf Deines Pferdes: siehst Du mehr als seinen Augenwinkel ist Dein Pferd überstellt. Gib den inneren Zügel etwas nach und nehme den Äußeren mehr auf.</p>



<p>Achte auch auf Deinen Sitz: schauen die Augen in Deinem Oberkörper in die richtige Richtung? Bist Du im Oberkörper gerade und nicht in der Taille abgeknickt?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Dein Pferd lässt sich gar nicht erst stellen und biegen und kürzt nach innen ab</strong></h3>



<p>Es läuft in Außenstellung und fällt auf die innere Schulter.</p>



<p>Auch hier solltest Du wieder kontrollieren ob Du richtig sitzt, Deinen Oberkörper korrekt gedreht hast und die restlichen Hilfen wie oben beschrieben einsetzt.</p>



<p>Oft liegt das Problem aber in der natürlichen Schiefe Deines Pferdes. <a href="https://herzenspferd.de/natuerliche-schiefe-geraderichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier habe ich genauer beschrieben was das ist und was Du dagegen tun kannst</a>. Dieses Problem lässt sich &#8211; je nach Pferd &#8211; anfangs oft besser am Boden lösen. <a href="https://herzenspferd.de/gymnastizierung-longieren-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier findest Du einige grundlegende Übungen</a>.</p>



<p>Beim Reiten kannst Du Dein Pferd vor der Biegung ein paar Tritte dem inneren Schenkel weichen lassen oder im Schulterherein reiten. Dann ist es schon in die richtige Richtung gestellt und der Übergang wird erleichtert.</p>



<p><strong>Wehrt sich Dein Pferd gegen die Stellung und Biegung solltest Du das unbedingt auch von einem Physiotherapeuten oder Osteopathen abklären lassen. Möglicherweise hat Dein Pferd Blockaden oder Verspannungen und Schmerzen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Dein Pferd driftet mit der Hinterhand nach außen</strong></h3>



<p>Hier solltest Du kontrollieren, ob Dein äußerer Zügel konstanten Kontakt zum Pferd hat und dass es nicht zu stark nach innen gestellt ist. Zusätzlich kannst Du Deinen äußeren, verwahrenden Schenkel einsetzen um die Hinterhand &#8222;einzufangen&#8220;.</p>



<p>Kontrolliere, dass Du gerade sitzt und nicht nach innen einknickst.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Deine Zirkel werden nicht rund</strong></h3>



<p>Stelle Dir zur Orientierung entweder ein Hütchen in die Mitte des Zirkels oder &#8211; wenn Du mehr Unterstützung brauchst &#8211; markiere die Zirkellinie mit mehreren Hütchen (das kann auch eine Hilfe für Dein Pferd sein).</p>



<p>Konzentriere Dich beim Reiten darauf einen gleichmäßigen Abstand zum Hütchen zu halten. Gibt es Stellen, an denen Dein Pferd von der &#8222;richtigen&#8220; Kreislinie abweicht, musst Du entsprechende Hilfen geben um es zu korrigieren. Manche Pferde drängen zum Beispiel immer an der selben Stelle über die äußere Schulter, weil dort der Ausgang ist. Diese Stellen solltest Du Dir merken, damit Du entsprechend schnell reagieren und korrigieren kannst.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Das Reiten von Biegungen ist eine der Grundlagen und kommt vielen Reitern einfach vor. Aber auch hier schleichen sich schnell Fehler ein, die die positive Wirkung der Biegungen beeinträchtigen.</p>



<p>Ich bin der Meinung, dass man auch und besonders bei den Grundlagen auf eine saubere Ausführung achten sollte &#8211; <strong>wer die Grundlagen nicht richtig reitet hat kein solides Fundament auf dem er fortgeschrittenere Übungen aufbauen kann.</strong></p>





<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie siehst Du das? Biegungen: macht man mit links oder gar nicht immer so einfach?</strong></h3>



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		<title>Clevere Reiter bleiben sitzen &#8211; 4 Tipps zum entspannten Aussitzen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 10:21:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lange Zeit hat es mir gegraut vor diesem einen Moment. Dieser Moment, in dem der Reitlehrer sagt: &#8222;und jetzt aussitzen&#8220;. Und los ging das Rumgehüpfe. Und die Schuldgefühle, weil ich meinem Pferd in den Rücken gefallen bin. Ich habe alles Mögliche probiert: Oberkörper nach vorne, Oberkörper nach hinten, Knie zu, alles lockerlassen, steif machen&#8230; Nichts [&#8230;]</p>
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<p>Lange Zeit hat es mir gegraut vor diesem einen Moment.</p>



<p>Dieser Moment, in dem der Reitlehrer sagt: <strong>&#8222;und jetzt aussitzen&#8220;.</strong></p>



<p>Und los ging das Rumgehüpfe. Und die Schuldgefühle, weil ich meinem Pferd in den Rücken gefallen bin.</p>



<p>Ich habe alles Mögliche probiert: Oberkörper nach vorne, Oberkörper nach hinten, Knie zu, alles lockerlassen, steif machen&#8230; Nichts hat wirklich gut geholfen. Und ordentliche Hilfen geben war mit der <strong>körperlichen und geistigen Verkrampfung</strong> <strong>beim Aussitzen</strong> sowieso nicht möglich.</p>



<p>Also habe ich es wo ich nur konnte vermieden und bin nur noch <a href="https://herzenspferd.de/leichttraben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">leichtgetrabt</a>.</p>



<p>Tatsächlich musste ich bis ans andere Ende der Welt nach Neuseeland reisen um ordentlich aussitzen zu lernen. Das hätte ich sicher auch hier haben können &#8211; <strong>aber ich hatte mich schon so an das ständige Leichttraben gewöhnt, dass ich gar nicht mehr darüber nachgedacht habe!</strong></p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong> Warum überhaupt Aussitzen&#8230;</strong></h2>



<p>&#8230; wenn Leichttraben doch so viel einfacher ist?</p>



<p>In meinem <a href="https://herzenspferd.de/leichttraben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel über das korrekte Leichttraben</a> habe ich schon geschrieben, dass das Leichttraben nur für den Reiter leicht ist &#8211; nicht für das Pferd! <strong>Das ständig schwankende Reitergewicht kann das Gleichgewicht des Pferdes stören.</strong></p>



<p>Die meisten Reiter lehnen sich beim Leichttraben nach vorne. Das bringt vermehrt Gewicht auf die Vorhand und arbeitet so unserem Ziel &#8211; das Pferd mehr Last mit der Hinterhand aufnehmen zu lassen &#8211; entgegen.</p>



<p>Um das Pferd unter dem Sattel zu <strong>gymnastizieren und seine (Rücken-)Muskulatur zu stärken</strong> sind die Seitengänge auch im Trab unerlässlich. <strong>Die korrekten Hilfen dazu kannst Du aber nur geben, wenn Du aussitzt.</strong></p>



<p>Ich habe außerdem die Erfahrung gemacht, dass nervöse Pferde, die dazu neigen im Trab davonzulaufen, deutlich <strong>ruhiger und entspannter</strong> gehen wenn ich aussitze.</p>



<p>Und wenn Du das Aussitzen einmal beherrschst ist es weniger anstrengend als Leichttraben, zumindest für mich.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie sitzt Du also richtig aus?</strong></h2>



<p>Um das zu erklären ist es wichtig, dass Dir bewusst ist, <strong>wie sich der Körper des Pferdes im Trab bewegt.</strong> Vielleicht ist das schon ein alter Hut für Dich &#8211; ich möchte trotzdem, dass Du Dir noch einmal Gedanken darüber und Dir wirklich bewusst machst, wie die Bewegung aussieht. Denn genau dieser Bewegung musst Du Deinen Körper anpassen.</p>



<p><strong>Im Trab schwingt immer abwechselnd eine Seite des Pferderückens höher als die andere (siehe Artikelbild).</strong> Stößt sich das Pferd gerade mit dem linken Hinterbein ab ist auch die linke Seite des Rückens höher. Das rechte Hinterbein schwingt währenddessen nach vorne, die rechte Seite des Rückens ist etwas tiefer.</p>



<p>So ähnlich ist es auch im Schritt. Die Seite des Rückens, auf der das Hinterbein nach vorne schwingt senkt sich gefühlt etwas ab, das Bein des Reiters auf dieser Seite schwingt leicht nach innen an den Pferdebauch.</p>



<p><strong>Meine Empfehlung:</strong> bevor Du versuchst im Trab auszusitzen, solltest Du im Schritt sicher fühlen können, welches Hinterbein gerade nach vorne schwingt. Natürlich ohne hinzuschauen. Dazu kannst Du Dir jemanden zum Üben mit auf den Platz nehmen &#8211; Du sagst welches Hinterbein nach vorne schwingt und er oder sie schaut ob Du recht hast. <strong>So kannst Du schonmal ohne Stress und Herumgehüpfe lernen zu fühlen wie sich Dein Pferd bewegt. Im Trab ist es dann ganz ähnlich, nur schneller.</strong></p>



<p><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipps: </strong>Bei Wege-zum-Pferd.de gibt es einen tollen Arti</span>kel mit einer <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/2008/04/15/das-mitschwingende-becken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Übung für ein mitschwingendes Becken</a><a href="http://www.wege-zum-pferd.de/2008/04/15/das-mitschwingende-becken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">.</a></p>



<p><span style="color: #999999;">Bei den Pferdefreunden findest Du weitere Tipps zu einem <a href="http://360gradpferd.de/reitersitz-verbessern/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">guten Sitz.</a></span></p>



<p>Im Trab wird also immer abwechselnd Deine linke oder Deine rechte Pohälfte hochgeworfen. Das Rumgehüpfe kommt nun daher, dass Du, wenn vom Du vom Schwung hochgeworfen wirst, immer etwas zu spät wieder herunterkommst. Dir kommt dann der Pferderücken schon wieder entgegen und Du bist hinter der Bewegung des Pferdes.</p>



<p><strong>Nun kommt das Fühlen ins Spiel:</strong> Wenn Du fühlst, dass das Pferd sich mit dem rechten Hinterbein abstößt und das linke Bein nach vorne schwingt, ziehst Du die <strong>rechte</strong> Seite Deiner Hüfte hoch. Somit geht Deine Hüfte nämlich schon nach oben <strong>bevor</strong> sie vom Schwung hochgeworfen wird. Und weil die Hüfte ein starres Gebilde ist geht automatisch Deine linke Seite nach unten &#8211; Du passt Dich also dem Rücken und der Hüfte Deines Pferdes an und bleibst im Sattel.</p>



<p>Um die Bewegung Deiner Hüfte zu unterstützen kannst Du Dich anfangs etwas im Steigbügel abstützen &#8211; immer mit dem Bein, auf dessen Seite die Hüfte hochgehen muss.</p>



<p><strong>Das klingt nun vielleicht alles furchtbar anstrengend und kompliziert. Tatsächlich ist es aber gar nicht so schwer, wenn man einmal den Dreh raus und den Rhythmus drin hat.</strong></p>



<p><strong>Du kannst auch Deine Beine so bewegen, als würdest Du rückwärts Rad fahren &#8211; dann bewegt sich Deine Hüfte automatisch richtig.</strong> Diese Bewegung lässt Du mit der Zeit immer minimaler werden bis Du schiließlich nur noch die Hüfte bewegst.</p>



<p>Übe das Aussitzen am Anfang an der Longe, dann musst Du Dir keine Gedanken um die anderen Hilfen machen. Oder Du legst Deinem Pferd die Zügel auf den Hals, viele Pferde traben auch ohne Zügelhilfen brav auf dem ersten Hufschlag weiter. Natürlich wird das Aussitzen schwieriger, je schneller der Pferd trabt. Übe also lieber zuerst im langsamen Trab.</p>



<p><strong>Versuche beim Üben locker zu bleiben und nicht zu verkrampfen.</strong> Ich weiß, das ist einfacher gesagt als getan. Wenn ich merke, dass ich mich verkrampfe tue ich so, als würde ich im Takt des Trabs mit zwei Bällen jonglieren. Das hilft mir den Takt zu halten und mich nicht zu sehr auf&#8217;s Sitzen zu konzentrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Noch einmal kurz zusammengefasst:</strong></h3>



<p><strong>1. Hebe abwechselnd leicht Deine Hüfte an.</strong> Die Seite, auf der der Pferderücken hoch schwingt muss auch bei Dir hoch. Du musst also <strong>aktiv</strong> sitzen und Dich nicht einfach hochwerfen lassen &#8211; sonst kommst Du hinter die Bewegung des Pferdes und das Herumgehüpfe startet.</p>



<p><strong>2. Lass Deine Knie locker.</strong> Vergiss das Kommando &#8222;Knie zu&#8220;, dadurch machst Du Dich nur steif und kannst der Bewegung des Pferdes nicht mehr weich folgen. (Natürlich solltest Du Deine Beine und Knie nicht vom Pferd wegstrecken, lass sie einfach locker am Pferdekörper anliegen.)</p>



<p><strong>3. Lass Deine Fersen sanft nach unten federn.</strong> Wenn Du anfangs noch Probleme mit dem Anheben der Hüfte hast kannst Du es Dir etwas einfacher machen indem Du Dich mit dem entsprechenden Bein<strong> leicht im Steigbügel abstützt.</strong></p>



<p><strong>4. Bleibe entspannt und lass die Bewegung des Pferdes durch Deine Hüfte fließen.</strong> Mir hilft es, mich gar nicht so sehr auf das Sitzen, sondern auf den Takt zu konzentrieren. Dazu kann man z.B. so tun als würde man im Takt jonglieren, zählen, oder etwas Ähnliches.</p>



<p><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp: </strong>Petra von der Pferdflüsterei schrei</span>bt über <a href="http://www.pferdefluesterei.de/unabhaengigkeitserklaerung-an-den-sitz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">den unabhängigen Sitz.</a> Den brauchst Du um Dein Pferd möglichst fein und zügelunabhängig reiten zu können. Außerdem gibt es dort ein paar <a href="http://www.pferdefluesterei.de/10-bilder-reitersitz-kostenlos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wunderbare Bilder um den korrekten Sitz besser zu visualisieren</a> &#8211; unbedingt reinschauen!</p>



<p><a href="http://kultreiter.de/reitersitz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">12 weitere tolle Tipps, wie Du Deinen Sitz verbessern kannst</a><span style="color: #999999;">, gibt es bei Kultreiter!</span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Fehler beim Aussitzen</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Du lehnst Dich zu weit nach hinten oder nach vorne und machst einen Buckel</strong></h3>



<p>Wenn Dein Oberkörper nicht gerade ist kannst Du Deine Hüfte nur mit Anstrengung anheben. Die Bewegung des Pferde kann nicht durch Deinen Körper hindurch fließen. Außerdem bist Du dann nicht im Gleichgewicht und spannst Dich möglicherweise zu sehr an.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Du klammerst Dich mit den Knien (oder gleich dem ganzen Bein) fest</strong></h3>



<p>Das sieht man wohl bei den meisten Reitern. Durch fest angepresste Knie kann man sich auch im Sattel halten. Es ist jedoch für den Reiter anstrengend und das Pferd unangenehm. Außerdem verkrampfst Du Dich und die Bewegung des Pferdes kann nicht mehr von Deinem Körper ausgeglichen werden. Das äußert sich dann z.B. in <strong>unruhiger Hand, wackelnden Beinen oder einem nickenden Kopf</strong> &#8211; irgendwo muss die Schaukelbewegung des Pferdes ja aus dem Körper rausschwingen!</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Du versuchst krampfhaft Deine Hände ruhig zu halten &#8211; was zu noch mehr Verspannungen führt</strong></h3>



<p>&#8222;Hand ruhig&#8220; &#8211; auch noch so ein Reitlehrerbefehl den ich wohl nie wieder aus dem Kopf bekommen werde. Und je mehr man sich darauf konzentriert die Hand ruhig zu halten desto verspannter wird man und desto schlimmer wackelt die Hand. Wenn Du richtig aussitzt wird die Hand automatisch sanft mit der Bewegung des Pferdes mitgehen &#8211; so wie es sein soll.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Du lässt einfach alles locker hängen und hast nicht genug Körperspannung</strong></h3>



<p>Manche Reiter suchen ihr Heil darin, einfach alles locker zu lassen und so schwerer zu sitzen. Leider kommst Du damit schnell hinter die Bewegung des Pferdes. Und eine korrekte Hilfengebung ist ohne Körperspannung auch nur noch eingeschränkt möglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Du ziehst Dich mit den Zügeln in den Sattel</strong></h3>



<p>Das ist natürlich ganz schlecht, da Dein Pferd Dein Ungleichgewicht direkt im Maul abfangen muss. Deshalb empfehle ich das Aussitzen am durchhängenden oder ohne Zügel an der Longe zu üben, dann kommst Du erst gar nicht in Versuchung Dich an den Zügeln festzuhalten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Du hast Probleme in der Hüfte locker mitzuschwingen?</strong></h2>



<p>Für viele von uns ist es gar nicht so einfach in der Hüfte locker zu sein.</p>



<p>Jahrelanges sitzen in Bürostühlen, schlechte Haltung, verkürzte Muskeln, aber auch Krankheiten oder Bandscheibenvorfälle können die Beweglichkeit der Hüfte einschränken.</p>



<p><strong>Auch wenn Du keine Probleme mit der Hüfte oder der Wirbelsäule hast solltest Du Dich vor dem Reiten aufwärmen und ab und an Übungen machen um die Beweglichkeit der Hüfte zu erhalten oder zu verbessern.</strong></p>



<p>Ich kann dafür wirklich jedem Yoga empfehlen. Völlig egal wie alt Du bist, wie viel Du wiegst oder wie beweglich Du bist, Yoga kann jeder machen. Es geht nicht darum der oder die Tollste und Beweglichste zu sein, sondern seinem Körper innerhalb seiner Möglichkeiten etwas Gutes zu tun.</p>



<p>Auch &#8222;normales&#8220; Stretching oder Tanzen kann Dir weiterhelfen und die Hüfte beweglicher machen. Hauptsache Du tust etwas.</p>



<p><strong>Dein Pferd kann nur locker laufen wenn Du auch locker bist!</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p><strong>Der Sitz ist eine der (wenn nicht die) wichtigsten Hilfen. Damit Du ihn einsetzen kannst musst Du aussitzen können!</strong></p>



<p>Wenn Du reiterlich weiterkommen und Dein Pferd fein reiten möchtest, wirst Du nicht ums Aussitzen herumkommen. Es ist also an der Zeit zu üben und sich nicht mehr vor dem Aussitzen zu drücken.</p>



<p>Und wenn ich es geschafft habe, dann kannst Du es auch schaffen.</p>



<p>Dein Pferd wird es Dir danken!</p>



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<p><strong>Wie klappt das Aussitzen bei Dir? Hast Du vielleicht noch ein paar tolle Tipps für uns? Immer in die Kommentare damit!</strong></p>



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