<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Führen Archive - Herzenspferd</title>
	<atom:link href="https://herzenspferd.de/tag/fuehren/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://herzenspferd.de/tag/fuehren/</link>
	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2023 16:34:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2022/09/cropped-herzenspferd-2022-Logo-3-32x32.png</url>
	<title>Führen Archive - Herzenspferd</title>
	<link>https://herzenspferd.de/tag/fuehren/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>7 Fehler die Du machst, noch bevor Du im Sattel sitzt!</title>
		<link>https://herzenspferd.de/fehler-umgang-pferd/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/fehler-umgang-pferd/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2015 11:45:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsteigen]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Gymnastik]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenz]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Stretching]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2647</guid>

					<description><![CDATA[<p>In meiner Zeit mit Pferden habe ich fast alle diese Fehler schon gemacht und mache sie ab und an immer noch. Es wird oft unterschätzt, wie wichtig die Zeit vor dem Reiten (oder der Bodenarbeit, etc.) ist. Du bringst Deinem Pferd immer etwas bei, zu jeder Zeit in der Du mit ihm zusammen bist, ob [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/fehler-umgang-pferd/">7 Fehler die Du machst, noch bevor Du im Sattel sitzt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>In meiner Zeit mit Pferden habe ich fast alle diese Fehler schon gemacht und mache sie ab und an immer noch.</strong></p>



<p>Es wird oft unterschätzt, wie wichtig die Zeit vor dem Reiten (oder der Bodenarbeit, etc.) ist. <strong>Du bringst Deinem Pferd immer etwas bei, zu jeder Zeit in der Du mit ihm zusammen bist, ob Du Dir dessen bewusst bist oder nicht.</strong> Es unterscheidet nicht zwischen &#8222;jetzt sind wir auf dem Platz, nun wird trainiert&#8220; und &#8222;jetzt sind wir am Putzplatz, da trainieren wir nicht&#8220;, wie wir Menschen das oft tun.</p>



<p>Vom ersten Blickkontakt auf der Koppel bis zum letzten Abschiedsstreicheln lernt Dein Pferd von Dir. Ob es etwas Gutes oder etwas Schlechtes lernt hängt ganz von Dir ab. Und wenn Du Dir dessen nicht bewusst bist wird es leider oft etwas Schlechtes.</p>



<p>Wenn ich mich am Stall umschaue sehe ich oft die selben Fehler, deshalb dachte ich, ich schreibe mal darüber.</p>



<p><strong>Übrigens: ich finde Fehler nicht schlimm! Sie bedeuten für mich eine Chance zu lernen und mich weiterzuentwickeln. <a href="http://www.pferdefluesterei.de/buck-brannaman-pferde/" target="_blank" rel="noopener">Fehler sind nötig um zum Ziel zu kommen, ich habe hier schon einmal darüber geschrieben warum.</a></strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Du führst nicht bewusst</strong></h2>



<p>Gerade beim Führen kann man viele Probleme schon im Vorraus lösen &#8211; oder sie verursachen!</p>



<p>Über die &#8222;richtige&#8220; Führposition gibt es viele Diskussionen: das Pferd soll hinter dem Menschen laufen, der Kopf des Pferdes muss auf Schulterhöhe des Menschen sein oder der Mensch läuft auf einer Position zwischen Kopf und Schulter des Pferdes sind die Häufigsten.</p>



<p><strong>Ich bin der Meinung, dass es &#8222;die&#8220; richtige Führposition nicht gibt.</strong> Wie immer muss man individuell entscheiden. Warum sollte ich ein Pferd, das lieber hinter mir läuft, dazu zwingen neben mir zu laufen? Die Führposition muss sich auch ändern können, z.B. wenn ein Weg zu eng wird um nebeneinander zu laufen.</p>



<p>Viel wichtiger finde ich, dass man auf folgendes achtet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Das Pferd darf nicht drängeln</strong> &#8211; es sollte also so viel Abstand zu Dir halten, dass Du Dich nicht unwohl fühlst. Tritt es Dir beim Laufen in die Hacken oder drängelt sich mit seiner Schulter an Dich solltest Du es geduldig und konsequent von Dir weg schicken.</li>



<li><strong>Lass Dich nicht von Deinem Pferd</strong> <strong>abdrängen oder durch die Gegend ziehen</strong>. Du bestimmst den Weg. Es ist wichtig, dass Deinem Pferd bewusst ist wo Du bist und dass es auch in Schrecksituationen nicht auf Dich springt.</li>



<li><strong>Halte den Strick nicht zu nahe am Pferdekopf,</strong> sondern etwa 1,5 Meter entfernt und lasse ihn durchhängen. Ich sehe viele Leute, die den Strick direkt unterm Kinn des Pferdes greifen und hoffen es somit mehr unter Kontrolle zu haben.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span><strong>Das solltest Du nicht tun.<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span></strong>Dadurch stehst Du nämlich automatisch sehr nahe am Pferd und lädst es quasi dazu ein zu drängeln. Druck erzeugt Gegendruck &#8211; Pferde neigen instinktiv dazu, sich in den Druck hineinzulehnen. <strong>Du musst nicht jeden Regung Deines Pferdes mit einem kurzen Strick kontrollieren, das macht die Sache nicht besser!</strong> Ich habe schon oft gesehen, dass drängelnde und zappelige Pferde viel ruhiger wurden, sobald die Besitzer den Strick länger ließen und etwas Abstand hielten.</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Du bist unaufmerksam</strong></h2>



<p>Ein Fehler, der sich sehr schnell einschleicht und mit dem ich auch ab und an zu kämpfen habe.</p>



<p><strong>Besonders wenn man sich mit Freunden zum Ausreiten trifft ist man sehr schnell unaufmerksam.</strong> Man quatscht und holt &#8222;nebenbei&#8220; das Pferd von der Koppel, führt es nebenbei zum Putzplatz und putzt es nebenbei. Die Konzentration ist nicht beim Pferd, sondern bei den Freunden.</p>



<p><strong>Wenn Du unaufmerksam bist schleichen sich schnell Fehler ein: Du lässt Dich beim Führen von Deinem Pferd drängeln, es schiebt Dich auf dem Putzplatz zur Seite um in die andere Richtung zu schauen, oder ähnliches.</strong> Das passiert oft ganz unbewusst, Dein Pferd macht eine Bewegung und Du weichst automatisch aus, weil Du ins Gespräch mit Deiner Freundin vertieft bist. Im Natural Horsemanship gibt es die Frage &#8222;Wer bewegt Wen?&#8220;: der Ranghöhere bewegt den Rangniederen und wenn Du Dich von Deinem Pferd bewegen lässt, gibst Du die Führung an es ab. Ob man nun an die (etwas überholte) Rangordnungstheorie glaubt oder nicht, ich finde es ist nie eine gute Idee sich von seinem Pferd herumschubsen zu lassen. Spätestens wenn Du 500kg auf dem Fuß stehen hast macht das keinen Spaß mehr. Dein Pferd sollte unbedingt Rücksicht auf Dich nehmen, Du nimmst ja auch Rücksicht auf es. Dazu gehört natürlich auch, <a href="http://fuehlend-reiten.blogspot.de/2015/02/hoflichkeit-teil-2.html" target="_blank" rel="noopener">höflich zum Pferd zu sein</a>.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Du bist inkonsequent</strong></h2>



<p>Konsequenz ist ein eher negativ besetztes Wort. Für mich bedeutet es aber einfach nur, <strong>in der gleichen Situation immer das Gleiche zu tun.</strong> Deine Reaktion ist also für Dein Pferd vorhersehbar, <strong>Du bist verlässlich!</strong></p>



<p>Du kannst Deinem Pferd nicht an einem Tag etwas durchgehen lassen und es am nächsten Tag dafür bestrafen. Das führt schnell dazu, dass Dein Pferd Dir nicht mehr vertraut und Dich ignoriert. Kein Wunder, auf das was Du tust, kann es sich nicht verlassen.</p>



<p>Ein häufiges Beispiel: das Pferd schubbert seinen Kopf am Reiter. Am einen Tag ist es süß und es wird erlaubt oder sogar belohnt, am nächsten Tag ist der Reiter gestresst und das Pferd wird dafür bestraft.</p>



<p><strong><a href="http://fuehrpferd.de/darf-mein-pferd-das-warum-du-unbedingt-herr-deiner-eigenen-regeln-sein-solltest/" target="_blank" rel="noopener">Du musst also für Dich festlegen, was Deine Regeln für den Umgang mit dem Pferd sind</a> und Dich dann immer daran halten! </strong>Auch wenn Du gerade genervt, gestresst oder müde nach einem langen Tag bist und eigentlich gar keine Lust auf &#8222;Diskussion&#8220; hast.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Du hast keine Geduld</strong></h2>



<p>Ein Mangel an Geduld schlägt leider oft in Gewalt um: das Pferd will nicht durchs Tor? Dann wird es eben mit der Gerte verhauen bis es durch geht. Oder es wird grob am Strick geruckt. Meistens führt das dann dazu, dass Pferd und Reiter immer gestresster werden und das Pferd das nächste Mal noch weniger durchs Tor will.</p>



<p><strong>Dabei lässt sich fast alles mit etwas Geduld, einem Plan und innerer Ruhe lösen</strong> &#8211; oft geht es am Ende sogar schneller und nachhaltiger als mit Gewalt.</p>



<p>Um bei dem Beispiel mit dem Tor zu bleiben: solche Sachen löse ich, indem ich einfach mit leichtem Zug am Strick stehen bleibe. Kommt das Pferd ein Stück nach vorne gebe ich nach und Lobe überschwänglich. Bleibt es stehen, bleibe ich eben auch stehen, so lange, bis es etwas tut. Geht es zurück, gehe ich mit zurück, damit sich der Zug am Strick nicht verstärkt (bleibt man stehen und verstärkt somit den Druck, könnte es passieren, dass das Pferd steigt). Geht es dann irgendwann wieder einen Schritt nach vorne wird wieder gelobt &#8211; auch wenn wir nun eigentlich weiter vom Tor weg sind als zuvor. <strong>Wichtig ist, dass es einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat!</strong></p>



<p>Ein Pferd braucht Zeit um nachzudenken und auch mal seine Optionen durchzuprobieren. Diese Zeit solltest Du ihm unbedingt geben, denn wenn es nachdenken und die Entscheidung selbst treffen konnte wirst Du beim nächsten Mal deutlich weniger Probleme haben als wenn Du es gezwungen hättest.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Du stehst unter Zeitdruck</strong></h2>



<p>Du fährst zum Stall und weißt schon, dass Du in einer halben Stunde wieder weg musst, trotzdem willst Du noch reiten?</p>



<p><strong>Lass es einfach sein, das kann nichts werden!</strong></p>



<p>Zeitdruck führt zu Stress, zu Unkonzentriertheit, zu mangelnder Geldud und Gereiztheit. Setz Dich einfach zu Deinem Pferd auf die Koppel, schmuse ein bisschen oder gehe vielleicht eine Mini-Runde spazieren. Das wird Dich entspannen und Du arbeitest an einer guten Beziehung zu Deinem Pferd.</p>



<p>Wenn Du mit aller Gewalt versuchst trotz Stress und Zeitdruck zu trainieren geht meistens alles schief und Du schadest der Beziehung zu Deinem Pferd!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Du wärmst Dich nicht auf</strong></h2>



<p>Wenn Du es richtig machst, dann verbringst Du viel Zeit damit Dein Pferd im Schritt aufzuwärmen und zu gymnastizieren. Ich fand es schon immer paradox, dass uns das bei unserem Pferd so wichtig ist, wir uns selbst aber meistens völlig unaufgewärmt auf&#8217;s Pferd setzen.</p>



<p><strong>Wie willst Du feine Hilfen geben und ein lockeres, losgelassenes Pferd haben, wenn Du selbst völlig verspannt bist?</strong></p>



<p>Als ich vor ein paar Wochen zum <a href="https://herzenspferd.de/reiturlaub-island-sitzuebungen/" target="_blank" rel="noopener">Reiturlaub in Island</a> war, hatte ich morgens Reitunterricht ohne mich aufzuwärmen und mittags Reitunterricht nach einer halben Stunde Gymnastik für Reiter. Der Unterschied war unglaublich, alleine mein Sitz war um Welten besser!</p>



<p><strong>Und jetzt mal ehrlich: wir verbringen sowieso schon Stunden am Stall, da haben wir auch noch 15 Minuten zum Aufwärmen übrig, oder?</strong></p>



<p><a href="https://herzenspferd.de/stretching-reiter/" target="_blank" rel="noopener">Hier findest Du ein paar schöne Übungsvideos.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Du benutzt keine Aufsteigehilfe</strong></h2>



<p><strong>Mittlerweile weiß man, dass beim Aufsteigen riesige Zugkräfte auf dem Pferd lasten und besonders die empfindliche Wirbelsäule belasten.</strong> Vor allem wenn Du immer von der gleichen Seite aufsteigst führt das schnell zu Verspannungen beim Pferd. Deshalb sollte jeder verantwortungsbewusste Reiter mit Aufsteigehilfe aufsteigen. Das kann ein Hocker sein, aber auch ein Felsbrocken, ein Baumstamm, oder ein stabiler Zaun.</p>



<p><strong>Ich weiß, wenn man so aufsteigt wird man öfter mal belächelt &#8211; mir ist aber die Gesundheit meines Pferdes wichtiger als die Meinung anderer Leute!</strong></p>



<p><a href="https://herzenspferd.de/pferdefreundlich-aufsteigen-pferd" target="_blank" rel="noopener">Hier kannst Du nachlesen, wie Du sanft und pferdefreundlich aufsteigst!</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welche Fehler machst Du?</strong></h2>



<p>Ich persönlich bin ab und an zu unaufmerksam und schenke meinem Reitbeteiligungspony nicht die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht. Meistens kommt dann auch ganz schnell das schlechte Gewissen, denn wer ist schon gerne mit jemandem zusammen, der einen mehr oder weniger ignoriert? Klar, man kann sich nicht immer zu 100% nur auf&#8217;s Pferd konzentrieren, aber auch wenn Freunde dabei sind versuche ich immer wieder meinem Pony meine volle Aufmerksamkeit zu schenken, auch wenn es nur für kurze Zeit ist: ich rede kurz mit ihr oder kraule sie an ihrer Lieblingsstelle. Das ist für mich ein wichtiges Zeichen der Wertschätzung und ich glaube sie spürt das auch.</p>





<p><strong>Wie sieht&#8217;s bei Dir aus? Hast Du auch schonmal einen oder mehrere dieser Fehler gemacht? (Ich finde Fehler übrigens nicht schlimm, wir alle machen sie und sie sind immer eine Chance zu lernen!)</strong><img decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d93501be5e73448eb56a73cde3d56529" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/d93501be5e73448eb56a73cde3d56529" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/fehler-umgang-pferd/">7 Fehler die Du machst, noch bevor Du im Sattel sitzt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://herzenspferd.de/fehler-umgang-pferd/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>30</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
