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	<title>treiben Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>treiben Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Treibende Hilfen &#8211; 8 Do&#8217;s und Dont&#8217;s [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 17:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Pferd anzutreiben kommt einem auf den ersten Blick ziemlich einfach vor: Schenkel ran und los. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, wenn man ein Pferd möchte, das dauerhaft fein und schnell auf die treibenden Hilfen reagiert. Im Video habe ich deshalb 8 Tipps zusammengefasst und erkläre, was man beim Treiben tun und was [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Pferd anzutreiben kommt einem auf den ersten Blick ziemlich einfach vor: Schenkel ran und los. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, wenn man ein Pferd möchte, das dauerhaft fein und schnell auf die treibenden Hilfen reagiert. Im Video habe ich deshalb 8 Tipps zusammengefasst und erkläre, was man beim Treiben tun und was man besser vermeiden sollte.</p>



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		<title>Die Schenkelhilfen &#8211; So gibst Du sie richtig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2020 17:01:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schenkelhilfen beim Reiten sind mehr als einfach nur an den Pferdebauch zu klopfen! Wie Du sie genau gibst, welche Muskeln Deiner Beine dabei beteiligt sind und warum Du auf keinen Fall mit den Fersen treiben solltest, erkläre ich im Video! (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach hier unter dem Video weiter, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Schenkelhilfen beim Reiten sind mehr als einfach nur an den Pferdebauch zu klopfen! Wie Du sie genau gibst, welche Muskeln Deiner Beine dabei beteiligt sind und warum Du auf keinen Fall mit den Fersen treiben solltest, erkläre ich im Video! (Du willst das Ganze lieber lesen? Dann lies einfach hier unter dem Video weiter, da habe ich alle Infos zusammengefasst)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier gibt es übrigens <a href="https://herzenspferd.de/richtig-treiben-schritt-trab-galopp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausführliche Infos zum richtigen Treiben!</a></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<div>
<h2><strong>Die richtige Beinhaltung<br></strong></h2>
<p>Um die Schenkelhilfen richtig geben zu können, musst Du ein paar Dinge beachten:</p>
<ul>
<li>Deine Beine müssen locker am Pferdebauch herabhängen und das Pferd quasi &#8222;umarmen&#8220;</li>
<li>Du darfst nicht mit den Knien klemmen: Dich mit den Knien festzuklammern macht Dein Bein und Dein Becken steif und hebt Dich aus dem Sattel heraus &#8211; aktiven Knieschluss hat man nur, wenn das Pferd einen Satz macht oder man springt!</li>
<li>Deine Fußgelenke müssen locker sein: Also die Fersen nicht aktiv herunterdrücken &#8211; wenn <a href="https://herzenspferd.de/fersen-hochziehen-reiten-steigbuegel-richtig-einstellen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deine Steigbügel richtig eingestellt</a> und Deine Fußgelenke locker sind, dann federn Deine Fersen automatisch mit der Bewegung des Pferdes nach unten!</li>
</ul>
<p>Insgesamt muss also Dein gesamtes Bein locker sein!</p>

<h2><strong>Die Schenkelhilfen</strong></h2>
<figure><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-6365" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/02/waden-treiben-1-152x300.jpg" alt="Bein eines Reiters auf dem Pferd mit einem Pfeil auf den Teil der Wade, mit dem getrieben wird" width="152" height="300" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/02/waden-treiben-1-152x300.jpg 152w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/02/waden-treiben-1-518x1024.jpg 518w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/02/waden-treiben-1-400x790.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2020/02/waden-treiben-1.jpg 648w" sizes="(max-width: 152px) 100vw, 152px" /></figure><p>Die Schenkelhilfen gibst Du dann aus Deinem lockeren Bein heraus &#8211; und zwar mit dem oberen Teil der Wade und <strong>nicht</strong> mit den Fersen. Federn Deine Fersen im Steigbügel korrekt nach unten, ist der obere Teil der Wade automatisch etwas angespannt und am Pferd. Möchtest Du eine Schenkelhilfe einsetzen, brauchst Du dann nur noch die natürliche Bewegung, die Dein Bein sowieso mit der Bewegung des Pferdes macht, zu verstärken (siehe auch hier den <a href="https://herzenspferd.de/richtig-treiben-schritt-trab-galopp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel zum Thema Treiben</a>).</p>
</div>



<div>
<p>Wichtig ist, dass Du die Schenkelhilfen impulsartig gibst und nicht mit den Unterschenkeln klemmst. Du &#8222;klopfst&#8220; also quasi ans Pferd, anstatt dauerhaft Druck ausfrechtzuerhalten (das würde Dich nur wieder verkrampfen lassen und steif machen). Mit &#8222;Klopfen&#8220; ist hier übrigens nicht gemeint, dass Du Dein Bein vom Pferd wegstreckst und dann dagegen fallen lässt. Du behältst schon konstant Kontakt zum Pferdebauch, gibst aber eben einen verstärkten Impuls aus der natürlichen Bewegung heraus. Idealerweise kommt dieser Impuls aus einem Anspannen der hinteren Oberschenkelmuskulatur, das dazu führt, dass der obere Teil der Wade verstärkt ans Pferd fällt.</p>
<p>Wie immer solltest Du mit der feinsten Hilfe anfangen, die Dir möglich ist. Erst wenn das Pferd nicht reagiert, solltest Du die Hilfe steigern &#8211; nur so bekommst Du mit der Zeit ein fein zu reitendes Pferd (oder hälst ein sensibles Pferd sensibel).</p>
<h2>&nbsp;</h2>
</div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Position der Schenkel</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt grundsätzlich zwei Schenkelpositionen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Der treibende Schenkel am Gurt und</li>



<li>der verwahrende Schenkel eine Handbreit hinter dem Gurt.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Häufig wird der verwahrende Schenkel deutlich zu weit nach hinten genommen. Eine Handbreit ist nicht viel, wenn Du Dir mal Deine Hand betrachtest!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rutscht Dein Schenkel zu weit nach hinten, treibst Du nicht mehr an der richtigen Stelle und irritierst häufig auch noch Dein Pferd. Grundsätzlich zieht das Pferd dort seine Muskeln zusammen (und hebt seinen Rücken) wo man treibt. Wir möchten ja, dass das Pferd mit seiner Hinterhand mehr unter den Schwerpunkt tritt &#8211; treibst Du zu weit hinten mit einem verwahrenden Schenkel, führt das eher dazu, dass der hintere Teil des Rückens hochkommt und die Hinterhand nicht mehr so weit vorgreift.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft sieht man in dem Zusammenhand auch Reiter, die zum Verwahren nur ihren Unterschenkel nach hinten nehmen. Das Bein klappt also aus dem Knie heraus nach hinten und kommt nicht nur zu weit zurück, sondern auch noch zu hoch (zum Beispiel <a href="https://herzenspferd.de/pferd-angaloppieren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beim Angaloppieren</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Möchtest Du eine verwahrende Schenkelhilfe geben, musst Du Dein ganzes Bein aus dem Becken heraus zurücknehmen und nicht aus dem Knie heraus.</strong> Du musst aus dem Becken heraus gar keine große Bewegung machen: Nimmst Du Deinen Oberschenkel minimal zurück, kommt Dein Unterschenkel automatisch in die richtige Position &#8211; wenn Dein Bein locker ist und Du nicht mit den Knien klemmst!</p>



<div>&nbsp;</div>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist gar nicht so schwer die richtigen Schenkelhilfen zu geben. Du musst nur darauf achten, dass Deine Beine locker sind, Du nicht klemmst und Du den verwahrenden Schenkel aus dem Becken heraus nach hinten nimmst und nicht aus dem Knie!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Les Dir auch unbedingt meinen <a href="https://herzenspferd.de/richtig-treiben-schritt-trab-galopp/">Artikel zum richtigen Treiben</a> durch, da geht es ein stückweit auch um die Schenkelhilfen und ihren richtigen Einsatz.</p>



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		<title>Richtig treiben in Schritt, Trab und Galopp!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2015 17:05:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich ist es ganz einfach, richtig zu treiben. Trotzdem ist es eines der Dinge, die viel falsch gemacht und gar nicht &#8211; oder falsch &#8211; erklärt werden. Ein paar häufige Fehler sind: Wie es besser und einfacher geht, erfährst Du in diesem Artikel! Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eigentlich ist es ganz einfach, richtig zu treiben.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem ist es eines der Dinge, die viel falsch gemacht und gar nicht &#8211; oder falsch &#8211; erklärt werden. <strong>Ein paar häufige Fehler sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Mit den Fersen treiben (und dabei die Fersen hochziehen)</li>



<li>Dauertreiben</li>



<li>mit beiden Beinen gleichzeitig treiben</li>



<li>zum falschen Zeitpunkt treiben</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es besser und einfacher geht, erfährst Du in diesem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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</div></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Richtig treiben</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Grundsätzliches</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es sollte niemals permanent getrieben werden.</strong> Das ist der sicherste Weg um Dein Pferd völlig abzustumpfen. Sobald das Pferd auf die treibenden Hilfen reagiert müssen diese ausgesetzt werden! Wenn Dich jemand permanent antippt, egal ob Du reagierst oder nicht, wirst Du ihn früher oder später einfach ignorieren. Genauso geht es Deinem Pferd auch. Reagiert es nicht auf Deine Schenkelhilfen, dann tippe es lieber zur Verstärkung mit der Gerte an. Bei vielen Pferden wirkt es auch gut, wenn man die Gerte anlegt und mit der Hand &#8222;vibrieren&#8220; lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem solltest Du <strong>nicht mit beiden Beinen gleichzeitig treiben sondern immer abwechselnd.</strong> Mit dem Treiben möchtest Du Dein Pferd dazu animieren, größere Schritte zu machen und mit der Hinterhand weiter unterzutreten. Weil immer nur ein Hinterbein nach vorne schwingt, kannst Du auch nur diesem Hinterbein &#8222;sagen&#8220;, dass es weiter nach vorne greifen soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit dem Treiben aktiviert man den seitlichen Bauchmuskel. Dieser &#8222;zieht&#8220; das entsprechende Hinterbein weiter nach vorne.</strong> Damit der Bauchmuskel das tun kann, muss das Hinterbein in der Luft sein. Wenn Du aber mit beiden Beinen gleichzeitig treibst ist immer ein Hinterbein auf dem Boden. Deinem Pferd bleibt also nichts anderes übrig, als immer eine Deiner Hilfen zu ignorieren, wenn Du auf beiden Seiten gleichzeitig treibst. Damit stumpfst Du Dein Pferd mit der Zeit immer mehr ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammengefasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nicht dauerhaft treiben, sondern nur wenn wirklich nötig. Reagiert das Pferd &#8211; auch wenn es nur minimal ist &#8211; sofort aufhören</li>



<li>Nie mit beiden Beinen gleichzeitig treiben sondern immer abwechselnd, abgestimmt auf das Abfußen der Hinterbeine des Pferdes</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">&nbsp;</h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die Körperhaltung</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Getrieben wird immer mit dem oberen Teil der Wade.</strong> Federt die Ferse korrekt beim Reiten nach unten, so ist dieser Teil der Wade automatisch leicht gespannt. Zum Treiben drückt man aber nicht &#8211; wie man oft denkt &#8211; die Wade ans Pferd, sondern man <strong>spannt die hintere Oberschenkelmuskulatur an.</strong> Dadurch kommt die Wade automatisch ans Pferd. Wenn Du das nicht schaffst wird es Zeit für ein bisschen Muskelaufbautraining &#8211; nicht nur Dein Pferd muss fit sein 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die <strong>Knie nicht klammern</strong> &#8211; also <a href="http://360gradpferd.de/pferdefreunde-darum-ist-knieschluss-quatsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kein Knieschluss</a> (Knieschluss braucht man nur, wenn das Pferd einen Satz macht, zum korrekten Reiten ist er dagegen nur hinderlich). Sind die Knie fest kann die Wade nicht locker ans Pferd schwingen, sondern die Unterschenkel sind meist vom Pferd abgespreizt. Außerdem führt das zu einem steifen, festgehaltenen Reitersitz, mit dem das Pferd nicht locker laufen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Fußspitzen</strong> zeigen nach außen vorne. Auf einer Uhr wären das in etwa 11 und 13 Uhr. Versuche nicht verkrampft Deine Fußspitzen gerade nach vorne zu bringen, wichtiger ist, dass Du <a href="https://herzenspferd.de/der-perfekte-reitersitz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">locker sitzt</a>. Die Fersen sollten locker mit der Bewegung nach unten federn. Dazu braucht man lockere Fußgelenke, <a href="https://www.wege-zum-pferd.de/2008/03/17/das-blockierte-fusgelenk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier gibt es eine tolle Übung dazu</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Treiben gehören aber nicht nur die Beine. Auch mit der <strong>Hüfte</strong> kann man treiben. Dazu kippt man das Becken mit der Bewegung des Pferdes rhythmisch nach hinten ab. Über diese sogenannten Kreuzhilfen habe ich <a href="https://herzenspferd.de/reiten-kreuzhilfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a> schonmal geschrieben. Aber diese Bewegung sollte niemals übertrieben und mit Kraft eingesetzt werden, einfach von der Bewegung des Pferdes mitnehmen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Insgesamt sollte man sich beim Treiben nicht anstrengen &#8211; muss man sich anstrengen macht man in der Regel etwas falsch und verkrampft sich. </strong>Die Bewegung des Pferdes gibt den Zeipunkt des Treibens und die Bewegung des Beins vor &#8211; wenn man denn locker genug sitzt um das zuzulassen. Darauf gehe ich in den Teilen zu Schritt, Trab und Galopp noch genauer ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammengefasst:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Treiben mit dem oberen Teil der Wade, ausgelöst durch ein Anspannen der hinteren Oberschenkelmuskulatur</li>



<li>Knie offen und locker</li>



<li>Fußgelenke locker, Fersen schwingen mit der Bewegung nach unten</li>



<li>Die Bewegung des Pferdes bestimmt den Zeitpunkt des Treibens</li>



<li>Nicht anstrengen und zu viel tun</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Treiben im Schritt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erwähnt ist es sehr wichtig, zum richtigen Zeitpunkt zu treiben &#8211; nur dann kann der aktivierte Bauchmuskel das Hinterbein weiter nach vorne schwingen lassen. Um diesen richtigen Zeitpunkt zu finden, sollte man wissen wie sich das Pferd bewegt und wie es sich anfühlt, wenn das Hinterbein abfußt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Schritt ist das so: Die Seite des Rückens, auf der das Hinterbein nach vorne schwingt senkt sich gefühlt etwas ab, der Pferdebauch beginnt seinen Schwung nach innen und das Bein des Reiters auf dieser Seite schwingt leicht nach innen an den Pferdebauch. <strong>Um richtig zu treiben musst Du genau dann ansetzen, wenn der Bauch anfängt nach innen zu schwingen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sagen wir du willst das linke Hinterbein weiter vor treiben: wenn sich das Pferd gerade mit diesem Bein abdrückt ist der Rücken links etwas höher und der Bauch schwingt nach links. Wenn das linke Hinterbein abfußt und anfängt nach vorne zu schwingen fängt der Bauch an nach rechts zu schwingen. Dann treibst Du &#8211; natürlich so früh wie möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Dein Bein locker anliegt, schwingt es ja sowieso schon an den Pferdebauch. Diesen Impuls musst Du dann nur noch verstärken um zu treiben. Mehr ist es nicht!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Übe zu erspühren wann die Hinterbeine abfußen. Dazu nimmst Du Dir am besten jemanden mit auf den Platz – Du sagst welches Hinterbein nach vorne schwingt und er oder sie schaut ob Du recht hast.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Treiben im Trab</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier bestimmt die Bewegung des Pferdes den richtigen Zeitpunkt zum Treiben:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Trab schwingt immer abwechselnd eine Seite des Pferderückens höher als die andere. Stößt sich das Pferd gerade mit dem linken Hinterbein ab ist auch die linke Seite des Rückens höher. <strong>Das rechte Hinterbein schwingt währenddessen nach vorne, die rechte Seite des Rückens ist etwas tiefer, Dein Bein schwingt leicht nach innen an den Pferdebauch.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie im Schritt musst Du nur noch den Impuls des Beins verstärken, das sowieso schon an den Pferdebauch schwingt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war die Erklärung für das Treiben beim <a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Aussitzen im Trab</a>. Beim <a href="https://herzenspferd.de/leichttraben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Leichttraben</strong></a> treibe ich so: wenn ich möchte, dass das innere Hinterbein weiter nach vorne greift, treibe ich immer beim Aufstehen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Treiben im Galopp</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Galopp springt immer ein Vorderbein des Pferdes weiter nach vorne. Das ist die „Art“ das Galopps (Rechtes Bein -&gt; Rechtsgalopp). Auf dieser Seite schwingt der Rücken etwas weiter vor als auf der anderen Seite – das heißt hier muss auch Deine Hüfte minimal weiter vor schwingen. So kannst Du erfühlen, auf welcher Hand Dein Pferd galoppiert, ganz ohne hinzusehen. Galoppiert es auf der linken Hand fühlt es sich an, als würde Dein linker Hüftknochen weiter nach vorne geschoben als der Rechte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Pferderücken an sich schwingt erst vorne mit der Vorhand nach oben, dann hinten mit der Hinterhand, ganz ähnlich wie bei einer Wippe. Du musst also die Bewegung: „vorne hoch und nach vorne -&gt; vorne runter -&gt; hinten hoch und nach vorne“ mitmachen. Du kannst Dir das auch wie eine Art Wellenbewegung vorstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Treibe immer dann, wenn Dein Pferd in der Phase &#8222;hinten hoch und nach vorne&#8220; ist und nur auf der Seite, auf der das Hinterbein weiter nach vorne schwingt (Rechtsgalopp -&gt; rechts).</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://herzenspferd.de/galopp-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier kannst du übrigens nachlesen, wie man den Galopp am besten aussitzt.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um korrekt und zum richtigen Zeitpunkt zu treiben kommt es wie so oft beim Reiten auf das <strong>Fühlen</strong> an. <strong>Du musst erspühren können, wann die Hinterbeine abfußen um ihre Bewegung beeinflussen zu können.</strong> Dazu muss Dein Sitz locker und unverkrampft sein und Deine Beine mit der Bewegung des Pferdes mitschwingen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele (wenn nicht fast alle) Reiter haben gerade mit diesem lockeren Sitz Probleme &#8211; mir geht es da ab und an auch nicht anders. Um richtig zu treiben und auch zu reiten empfehle ich Dir <strong>regelmäßige Sitzschulen</strong> und ein auf Dich abgestimmtes <strong>Aufbausport- und Gymnastikprogramm.</strong> Es wirkt außerdem Wunder wenn man sich <strong>vor dem Reiten aufwärmt</strong> und ein kurzes Stretchingprogramm durchführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Weiterlesen gibt es bei Fühlend Reiten noch weitere Artikel zum Thema &#8222;<a href="http://fuehlend-reiten.blogspot.de/2014/03/schritt-reiten-schritt-fuhlen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schritt reiten und fühlen</a>&#8220; und &#8222;<a href="http://fuehlend-reiten.blogspot.de/2014/05/trab-reiten-trab-fuhlen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trab reiten und fühlen</a>&#8222;.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Wie klappt es bei Dir mit dem Treiben? Kannst Du spüren, wann Dein Pferd abfußt?</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" src="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d542d802ee7f4cf1822fc1dbb9bfb946" alt=""></h4>



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		<title>Abgestumpftes Pferd? So gewöhnst Du es wieder an feine Hilfen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2015 09:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich glaube jeder Reiter kennt sie: Pferde, die sich auf den Zügel legen oder nur schwer anzutreiben sind. &#8222;Der ist eben hart im Maul&#8220; oder &#8222;Der ist eben faul&#8220;, sind dann Sätze die man hört. Meistens &#8211; aber nicht immer &#8211; sind es Schulpferde die mit der Zeit immer unsensibler auf die Reiterhilfen reagieren. Sie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube jeder Reiter kennt sie: Pferde, die sich auf den Zügel legen oder nur schwer anzutreiben sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Der ist eben hart im Maul&#8220; oder &#8222;Der ist eben faul&#8220;, sind dann Sätze die man hört.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meistens &#8211; aber nicht immer &#8211; sind es Schulpferde die mit der Zeit immer unsensibler auf die Reiterhilfen reagieren. Sie haben systematisch und unbewusst von vielen inkonsequenten Reitern beigebracht bekommen, dass sie auf die Hilfen nicht reagieren müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=OzVnhsr86XQ" title="Abgestumpftes Pferd: So gewöhnst Du es wieder an feine Hilfen!" width="1080" height="608" src="https://www.youtube.com/embed/OzVnhsr86XQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe>
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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum wird ein Pferd stumpf?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Stell Dir vor, Du gehst mit einem Freund spazieren. Ihr habt verabredet, dass ihr nicht miteinander redet, sondern dass Dein Freund Dich antippt, wenn ihr schneller gehen wollt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Dein Freund Dich also antippt, wirst Du schneller. Am Anfang hört Dein Freund dann auch sofort auf zu tippen &#8211; Du hast ja schließlich reagiert. Alles ist gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim nächsten Mal Antippen wirst Du brav wieder schneller. Dein Freund tippt aber weiter. Also wirst Du noch schneller. Er tippt immer noch weiter und hört einfach nicht mehr auf. Irgendwann kannst Du nicht mehr und wirst langsamer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weiter geht die Tipperei. Du bist immer genervter und denkst Dir &#8222;ich bin doch nicht blöd, wenn er auch nicht mit dem Tippen aufhört wenn ich schneller werde kann ich mir die Anstrengung ja sparen&#8220;. Entweder wird Dein Freund irgendwann müde und hört auf zu tippen &#8211; was für Dich nochmal bestätigt, dass Du ihn einfach nur lange genug ignorieren musst &#8211; oder er wird Dich härter antippen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das härtere Tippen bringt Dich vielleicht nochmal dazu schneller zu werden &#8211; schließlich ist das unangenehm. Aber Dein Freund hört immer noch nicht damit auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am Ende lernst Du: egal was Du tust, das nervige Tippen geht nicht weg. Dann kannst Du auch genauso gut nicht darauf reagieren, das spart Dir Anstrengung.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ganz genau so werden Pferde stumpf. Sei es nun der permanent klopfende Schenkel oder die ständig ziehende Hand am Zügel. Wenn Du die richtige Reaktion Deines Pferdes nicht durch nachgeben oder aussetzen der Hilfen belohnst, wird es lernen Deine Hilfen zu ignorieren!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gesundheitliche Probleme?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht nur dauerhafte Hilfengebung kann ein Pferd abstumpfen. In manchen Fällen können auch körperliche Probleme wie Blockaden oder Verspannungen ein Grund sein, wieso das Pferd nicht mehr vorwärts geht oder auf Hilfen nicht reagiert. Du solltest also als erstes immer überprüfen lassen, ob Dein Pferd gesund ist (Blockaden, Verspannungen, Zahnprobleme, Hufprobleme, etc.) und die Ausrüstung (Sattel, Zaumzeug) passt. Erst wenn das in Ordnung ist, kannst Du ans Training denken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was also tun um das Pferd wieder zu sensibilisieren?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Am Besten ist es natürlich, Du lässt es erst gar nicht soweit kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das bedeutet: wenn Dein Pferd macht was Du willst &#8211; auch wenn es nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist &#8211; mit den Hilfen aufhören. <strong>Und zwar sofort! </strong>Das zeigt Deinem Pferd, dass es richtig reagiert hat. Oder würdest Du einen Freund &#8211; wie im Beispiel &#8211; ständig weiter antippen auch wenn er richtig reagiert? Vermutlicht nicht!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es aber schon zu spät und Dein Pferd unsensibel ist, solltest Du Zeit und Geduld mitbringen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel Pferd reagiert nicht auf Schenkelhilfen:</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als erstes solltest Du Dich einmal ehrlich selbst begutachten:</strong> hast Du Dir angewöhnt permanent mit den Schenkeln zu klopfen? Oder klammerst Du mit den Beinen? Wenn man ein unsensibles Pferd hat schleichen sich solche Verhaltensmuster sehr schnell ein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist gar nicht so einfach sich so etwas wieder abzugewöhnen. Versuche Dich ständig selbst daran zu erinnern. Und/oder nimm Dir jemanden zum Reiten mit, der Dich immer wieder daran erinnert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst wenn Du Dir Deiner eigenen Probleme bewusst bist solltest Du mit Deinem Pferd arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fange immer mit einer feinen Hilfe an. </strong>Die meisten Reiter starten schon mit viel zu starken Hilfen. Ein Pferd spürt eine Fliege auf seinem Fell, es wird auch sehr feinen Schenkeldruck spüren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es versteht sich von selbst, dass Du nicht gleichzeitig am Zügel ziehst und treibst! Zügel- und Schenkelhilfen sollten immer getrennt voneinander gegeben werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Reagiert Dein Pferd nicht, gebe die feine Schenkelhilfe erneut und unterstütze sie, indem Du das Pferd mit der Gerte antippst. Du kannst auch versuchen, die Gerte ans Pferd zu legen und mit der Hand vibrieren zu lassen. Das ist für die meisten Pferde ein ungewohntes Gefühl und sie reagieren eher darauf als auf das Antippen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Dein Pferd reagiert &#8211; auch wenn es nur minimal ist &#8211; musst Du es sofort durch aussetzen der Hilfen belohnen. Je schneller Du reagierst desto besser!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist unheimlich wichtig, dass Du sehr aufmerksam bist und erkennst wenn Dein Pferd reagiert. Überspitzt gesagt: Du musst schon belohnen, wenn Dein Pferd nur vorwärts denkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gleichzeitig darfst Du aber nicht aufhören, bevor Dein Pferd nicht eine Reaktion gezeigt hat. Ansonsten bringst Du ihm wieder bei, dass es Dich nur lange genug ignorieren muss um seine Ruhe zu haben. Denke an das Beispiel mit dem Spaziergang und dem tippenden Freund!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Art musst Du nun weiterüben. Wenn Du geduldig, diszipliniert und konsequent bist wird Dein Pferd mit der Zeit wieder sensibler werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich will Dir nichts vormachen, es wird dauern und anstrengend sein, denn Du musst Dich auch konzentrieren und konsequent sein wenn Du vielleicht gerade nur gemütlich durch den Wald reiten willst. Aber ein sensibles, fein reagierendes Pferd ist jede Mühe wert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bei manchen Pferden geht es dann auch ganz schnell &#8211; wenn man klar und konsequent mit ihnen umgeht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel Pferd ist &#8222;hart&#8220; im Maul:</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp: </strong></span><a href="http://www.toeltknoten.de/pdf/Littauer1_SH_0315.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> und <a href="http://www.toeltknoten.de/pdf/Littauer2_SH_0315.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a><span style="color: #999999;"> gibt es Teil 1 und 2 eines wunderbaren und ausführlichen Artikels zum Thema &#8222;wie bekomme ich eine weiche Hand&#8220; &#8211; absolut lesenswert!</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Prinzip ist hier das gleiche wie bei den Schenkelhilfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fange mit feinen Hilfen an und belohne jede noch so kleine Reaktion in die richtige Richtung durch deutliches Nachgeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nehmen wir mal das Beispiel Dein Pferd legt sich beim Durchparieren auf den Zügel. Ich gehe davon aus, dass Du nicht nur am Zügel ziehst, sondern auch ein Stimmkommando gibst und das <a href="https://herzenspferd.de/reiten-kreuzhilfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Becken abkippst.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebe das Stimmkommando unbedingt <strong>bevor </strong>Du die Zügel annimmst. Wenn Du das oft genug tust wird Dein Pferd lernen, dass es nach dem Kommando immer langsamer werden soll und Du kannst die Zügel irgendwann vielleicht ganz weglassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du hast also das Stimmkommando gegeben, Dein Becken abgekippt und die Zügel <strong>sanft</strong> aufgenommen. Wenn Dein Pferd nicht reagiert darfst Du die Zügel stärker aufnehmen. <strong>Sobald eine Reaktion kommt musst Du aber unbedingt schnell und deutlich nachgeben und das Pferd damit belohnen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch hier ist wieder wichtig, dass Du erst nachgibst, wenn auch wirklich eine Reaktion kommt. Gibst Du vorher nach lernt Dein Pferd wieder, dass es nur lange genug gegenziehen muss. Du würdest es also durch zu frühes Nachgeben nur noch unsensibler machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das Durchparieren zu üben kannst Du viele Übergänge zwischen den Gangarten oder zwischen Schritt und Halt ins Training einbauen. Je nachdem wie schnell Dein Pferd lernt wirst Du vielleicht schon nach den ersten Tagen große Unterschiede bemerken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein abgestumpftes Pferd wurde immer vom Menschen so gemacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob Du es nun selbst warst oder ob Du Dein Pferd schon so gekauft hast: es kann nichts dafür! Deshalb hat Wut auf das Pferd hier &#8211; wie immer &#8211; nichts verloren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen solltest Du mit Geduld, Konsequenz und Einfühlungsvermögen daran arbeiten, Dein Pferd wieder zu sensibilisieren. Denn dann werdet ihr beide deutlich mehr Spaß miteinander haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch für Reiter, deren Pferde sensibel sind, ist es wichtig, dass sie immer darauf achten das Pferd für richtiges Verhalten zu belohnen und nicht abzustumpfen. Stattdessen sollte man danach streben, die Hilfen noch feiner zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Denke immer an das Beispiel: Würdest Du einen Freund, mit dem Du nicht reden kannst, weiter antippen obwohl er das Richtige macht?</strong> <strong>Nein? Dann solltest Du das mit Deinem Pferd auch nicht tun.</strong></p>





<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sieht es bei Deinem Pferd aus? Sensibel oder eher stumpf? Oder hast Du vielleicht Dein Pferd von einem stumpfen zu einem sensiblen gemacht? Erzähl&#8217;s mir!</strong></p>



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