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	<title>Mentaltraining Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Mentaltraining Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>5 Dinge, die Du vom Maultiertraining für das Pferdetraining lernen kannst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 05:43:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>„Mulis müssen so behandelt werden, wie Pferde behandelt werden sollten“ Ich freue mich sehr heute einen Gastartikel von Dana Santana Goetze veröffentlichen zu können. Dana ist nicht nur Pferdetrainerin, Reitlehrerin und Mental-Coach für Reiter, sondern sie trainiert auch gerade ihr erstes Muli „Mule Jule“. Mulis sind eine Kreuzung aus einer Pferdemutter und einem Eselvater und [&#8230;]</p>
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<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<h4 class="wp-block-heading">„Mulis müssen so behandelt werden, wie Pferde behandelt werden sollten“</h4>
</blockquote>



<figure class="wp-block-image alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="514" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/jule-und-dana-1.jpg" alt="Dana und Maultier Jule stehen nebeneinander auf einer Wiese." class="wp-image-5972" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/jule-und-dana-1.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/jule-und-dana-1-233x300.jpg 233w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>



<p>Ich freue mich sehr heute einen Gastartikel von <a href="https://www.3d-reiten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dana Santana Goetze</a> veröffentlichen zu können. Dana ist nicht nur Pferdetrainerin, Reitlehrerin und Mental-Coach für Reiter, sondern sie trainiert auch gerade ihr erstes Muli „Mule Jule“. Mulis sind eine Kreuzung aus einer Pferdemutter und einem Eselvater und sind mehr als nur „Pferde mit langen Ohren“.</p>



<p><em><span style="color: #999999;">Mehr Infos über Mulis, ihre Besonderheiten und ihre Eigenschaften als Reittier</span> <a href="https://www.pferdefluesterei.de/muli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">findest Du hier</a><span style="color: #999999;">.</span></em></p>



<p>Das Muli-Training stellt einen vor ganz besondere Herausforderungen und zwingt einen, seine Trainingsweise zu überdenken. Wo man bei Pferden mit Druck noch Vieles bewirken kann, beißt man beim Muli auf Granit. Und weil wir ja eigentlich alle nach einem harmonischen Miteinander mit unseren Pferden suchen und wir sie laut Dana so trainieren sollten, wie man Mulis trainieren muss, gibt es heute 5 Tipps, die Du vom Mulitraining für das Pferdetraining übernehmen kannst!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Baue eine mentale Verbindung zu Deinem Pferd auf</strong></h2>



<p>Entwickele Deine eigene <strong>mentale Stärke</strong> um eine gute Führungskraft für Dein Pferd/Muli zu sein. Das bedeutet, Deine Ängste und Dein Kopfkino abschalten zu können und ganz im Augenblick zu sein.</p>



<p>Sei sicher, dass etwas geht, ohne es vorher probiert zu haben. Dann kann Dir das Muli/Pferd folgen. Und dann regulierst Du auch ganz automatisch Deine Emotionen. Und das ist so wichtig in der Ausbildung von Pferden und Mulis!</p>



<p>Das ist meine wichtige Botschaft für die Reiterwelt: <strong>steuert Eurer Kopfkino und Eure Emotionen statt Euch davon überwältigen zu lassen.</strong> Wir sind unseren Emotionen nämlich nicht so ausgeliefert, wie wir oft denken. Ich habe mich in meiner Seminarreihe „Gelassen bleiben auch in Extremsituationen“ genau hierauf spezialisiert. Ich biete inzwischen Seminare nur für Menschen (ganz ohne Pferd) an, da erst einmal die Menschen ganz viel lernen müssen: Körperbewusstsein, um die Sprache der Pferde gezielt sprechen zu können; Mentaltechniken um das Kopfkino („was kann alles passieren“) zu unterbinden und letztlich unsere Emotionen (Ängste, Unsicherheit, Wut, Hilflosigkeit).</p>



<p>Erst wenn wir Reiter <strong>emotional, körperlich und mental authentisch kommunizieren</strong> können, folgt uns das Pferd. Auf diese drei Pfeiler stützt sich daher auch <a href="https://www.3d-reiten.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meine Ausbildung im 3D-Reiten, bei dem alle 3 Ebenen berücksichtigt werden</a>. Denn während gängiger Unterricht sich hauptsächlich auf die Korrektur des Körpers konzentriert, ist es viel effektiver, den Rahmen zu erweitern. Denn das, was wir denken, hat direkte Auswirkungen auf das, was wir fühlen und beeinflusst damit auch, ob wir etwas körperlich umsetzen können.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1.jpg" alt="Muli Jule senkt ihren Kopf zu Dana, die vor ihr in der Hocke sitzt." class="wp-image-5973" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1.jpg 1200w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-1024x683.jpg 1024w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-768x512.jpg 768w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-1080x720.jpg 1080w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/9W7A16841-1-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Sei klar in Deiner Führung</strong></h2>



<p>Es ist beim Muli sehr wichtig als Mensch eine <strong>klare Vorstellung</strong> (Ziele) davon zu haben, wo es hingeht. Dann kann einem das Muli auch folgen. Bei Pferden ist dies zwar auch wichtig, aber Mulis sind hier deutlich weniger tolerant und brauchen <strong>große Klarheit</strong>. Das ist etwas, was wir Menschen von Mulis gut lernen können. Allerdings bringt einen das natürlich auch an persönliche Grenzen. Nur wer <strong>Geduld und Humor</strong> hat, umdenkt und bereit ist, neue Wege zu gehen und sein Training an die Situation anzupassen, wird erfolgreich ein Muli ausbilden können!</p>



<p>Ich bin sehr schnell vorangekommen mit einer Einstellung aus klaren Zielen, jedoch völlig <strong>ohne zeitliche Vorstellung</strong>. Es ist mir persönlich nicht wichtig, wann ich Mule Jule reite. Sie wird mir sagen wenn sie soweit ist. Und bis dahin zeige ich ihr <strong>kleinschrittig</strong> was es alles zu lernen gibt.</p>



<p>Wenn ich dann doch mal in alte Muster zurückfalle und mich mental in Übungen &#8222;verbeiße&#8220; („das MUSS die jetzt aber machen“), geht gar nichts mehr. Da hilft kein Schimpfen und Druck. Nur <strong>mental loslassen</strong> (die muss nämlich gar nix und kann auch nicht gezwungen werden), die Übung überdenken und anders angehen und viel viel loben bringt mich weiter.</p>



<p>Genau das ist auch wichtig und von Vorteil im Pferdetraining! Nur weil Pferde toleranter sind als Mulis heißt es nicht, dass sie nicht besser auch mit <strong>Klarheit, Achtsamkeit, Lob und Geduld</strong> trainiert werden sollten.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1200" height="800" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1.jpg" alt="Dana und Maultier Jule laufen gemeinsam über eine Wiese." class="wp-image-5974" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1.jpg 1200w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-1024x683.jpg 1024w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-768x512.jpg 768w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-1080x720.jpg 1080w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2019/03/laufbegeistert-1-400x267.jpg 400w" sizes="(max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Lerne die Körpersprache Deines Pferdes lesen und reagiere auf gestellte Fragen</strong></h2>



<p>Im Training zeigt mein Muli manchmal weniger deutliche Reaktionen als Pferde. Das muss man lesen lernen. Und nicht als &#8222;stumpf&#8220; oder &#8222;doof&#8220; abtun. Mule Jule benötigt viele <strong>Pausen</strong> zum Nachdenken. Und Raum, den ich ihr nach jeder erfolgreichen Übung gebe.</p>



<p><strong>Pferdemenschen vernachlässigen die Macht der Pause manchmal.</strong> Wenn man nicht die Zeit und Geduld aufbringt, eine Reaktion z.B. beim Antischrecktraining abzuwarten, kann es sein, dass man wichtige Botschaften des Mulis verpasst. Oder man unbemerkt über die (Konzentrations-) Grenzen des Mulis geht. Dann stumpfen sie ab oder mögen nicht mehr mitarbeiten weil sie <strong>nicht</strong> &#8222;<strong>gehört&#8220;</strong> <strong>werden</strong>. Dazu gehört auch ein gutes Gespür für das <strong>richtige Timing</strong> – was auch essentiell wichtig ist im Pferdetraining.</p>



<p>Ich mache mit meiner derzeit fast 4jährigen Mule Jule nur sehr kurze Lerneinheiten mit Wiederholungen und auch neuen Anteilen, damit es spannend bleibt. <strong>Ich spüre immer in sie hinein</strong> ob sie noch bereit ist, weiterzugehen, etwas weiter auszuhalten oder etwas Neues zu lernen. Spaß und Sinn muss auch immer dabei sein.</p>



<p>Auch hier sind die Ansätze des <strong>Reaktionen Lesens, Grenzen erkennen und Pause machen</strong> super hilfreich nicht nur für Mulis, sondern auch für’s Pferdetraining.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Lass mehr los – innerlich und äußerlich</strong></h2>



<p>Lerne loszulassen. Den Zeitdruck (den wir nicht haben), die hohen Ansprüche (wofür?), das „Müssen“, die Kontrollverlustangst, das „Verbeißen“ in Übungen, usw.</p>



<p>Die Ausbildung eines Mulis stellt den typischen Reiter vor einige Herausforderungen, denn Mulis sind keine stummen Befehlsempfänger und lassen sich vor allem nur sehr begrenzt zu etwas zwingen! Auf großen Druck reagieren sie mit Gegendruck oder Beharrlichkeit. Sie sind sehr kräftig und allein mit Muskelkraft nicht zu halten. Daher ist es wichtig, <strong>eine gute mentale Verbindung</strong> zum Muli aufzubauen und eine <strong>(Lern-)Umgebung</strong> zu schaffen, in der sie gern sind.</p>



<p>Mulis machen natürlicherweise das, was Pferde erst nach sehr viel Druck z.B. beim Longieren oder Führen probieren: sie laufen über die äußere Schulter weg vom Menschen und ziehen den Strick/Longe mit Menschen dabei einfach mit sich mit. Ich trainiere Mule Jule daher, dass ich leicht eine gute Hinterhandwendung abfragen kann und sie auch auf mich achtet.</p>



<p>Wenn ich sehe, wie viele Pferdemenschen ihr Pferd am extrem kurzen Strick oder Zügel führen, ist das <strong>innerliche und äußerliche Loslassen</strong> ein ganz wichtiger Punkt, den man vom Mulitraining zum Pferd übernehmen sollte. Dauerdruck ist weder für’s Muli noch für’s Pferd gut!</p>



<p>Wenn es gelingt loszulassen, entsteht <strong>ein ganz neues Miteinander</strong> zwischen Mensch und Pferd, das getragen ist von einer tiefen Verbundenheit und Liebe. Ängste, Unsicherheiten oder auch Wut stehen uns dabei im Weg.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Baue Dein Training so auf, dass es für Dein Pferd Sinn macht</strong></h2>



<p>Endlose Kringel auf dem Platz oder tagein tagaus das Gleiche kann man mit einem Muli nicht machen. Sie brauchen viel <strong>Abwechslung und Beschäftigung</strong> für den Kopf. Deshalb ist es unheimlich wichtig das Training so aufzubauen, dass die Aufgaben <strong>Sinn</strong> für das Muli machen und es auch <strong>Lust</strong> darauf hat.</p>



<p>Mit einem Muli muss man eine richtige <strong>Partnerschaft</strong> aufbauen – denn wo in der Reiterwelt noch diskutiert wird, ob ein Pferd auch „Nein“ sagen darf, sagt ein Muli das einfach ganz selbstverständlich schon von selbst und lässt sich dann auch nicht so einfach mit Druck vom Gegenteil überzeugen.</p>



<p>Es gilt also immer auch in die Verhandlung zu gehen, eigene Ideen zuzulassen und auf <strong>partnerschaftlicher Basis</strong> ein <strong>gemeinsames Ziel</strong> zu finden. Dazu braucht man als Mensch eine offene, positive Haltung, Flexibilität und Kreativität und den Willen auch an sich selbst zu arbeiten und zu lernen.</p>



<p>Das Training <strong>sinnvoll und kleinschrittig</strong> aufzubauen, mit viel Lob und passenden Pausen, ist auch im Pferdetraining wahnsinnig wichtig, damit das Pferd mit Freude mitarbeitet und wird leider zu oft vernachlässigt.</p>





<div><strong>Du willst Dana auf ihrem Trainingsweg mit Mule Jule folgen? <a href="http://www.mule-jule.eu" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dann schau auf ihrer Homepage www.mule-jule.eu vorbei</a>, dort veröffentlicht sie demnächst die Entwicklung und Ausbildung von Mule Jule.</strong></div>



<div><strong>Du hast jetzt auch Interesse an einem Muli bekommen und möchtest mehr über sie erfahren? <a href="https://www.pferdefluesterei.de/muli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dann schau hier vorbei, da gibt es ein Interview mit Dana mit allem was Du über Mulis wissen musst.</a></strong></div>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/d1b692507b1a4733a8bf4a48e3b0acbf" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>



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		<title>Die Angst beim Reiten überwinden mit Mental Training!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 08:31:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Angst beim Reiten ist für viele Reiter ein Problem. Fast täglich bekomme ich Emails von Leserinnen und Lesern, die eine Lösung und einen Weg aus ihrer Angst suchen. Ob das nun ganz speziell die Angst vorm Reiten im Gelände ist, Angst vorm Galoppieren oder Springen oder es schon damit anfängt, dass man sich gar [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Angst beim Reiten ist für viele Reiter ein Problem. Fast täglich bekomme ich Emails von Leserinnen und Lesern, die eine Lösung und einen Weg aus ihrer Angst suchen. Ob das nun ganz speziell die Angst vorm Reiten im Gelände ist, Angst vorm Galoppieren oder Springen oder es schon damit anfängt, dass man sich gar nicht erst auf&#8217;s Pferd traut &#8211; diese Gefühle stellen immer eine hohe Belastung dar und gehen auch meist nicht von selbst wieder weg.</p>



<p>In meinen Artikeln darüber, <a href="https://herzenspferd.de/angst-vorm-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">was Du gegen Angst beim Reiten tun kannst</a> und <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wie Du mit der Angst umgehen kannst</a>, gebe ich schon viele Tipps zum Thema. Was aber, wenn das alles nicht hilft und die Angst weiter hartnäckig bleibt?</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Interview zum Thema Angst beim Reiten</strong></h2>



<p>Zwei der Möglichkeiten sich seinen Ängsten zu stellen und diese zu überwinden sind Mental Training und wingwave Coaching. Weil ich in diesen Bereichen keine Expertin bin, habe ich Mental Trainerin und wingwave Coach Dr. Birgit Harenberg (<a href="https://www.ridersmind.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier findest Du ihre Seite</a>) gebeten, mir ein paar Fragen zu beantworten und zu erzählen, wie man mit Training seine Angst beim Reiten überwinden kann.</p>



<p>Birgit ist promovierte Biologin und hat vor einigen Jahren die Ausbildung zum NLP-Coach-Basic und weiter zum Sport-Mental-Coach an der SportNLP-Academy/Rosenheim absolviert. Anfang 2015 folgte dann die Weiterbildung als Wingwave-Coach.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Warum haben wir überhaupt Angst und wie entsteht sie?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Angst ist eine sehr &#8222;ursprüngliche&#8220; Emotion. Ohne Angst wäre unsere Menschheit schon längst ausgestorben. Sie schützt uns vor Gefahren und sicherte das Überleben in der Vorzeit. Wir Menschen besitzen ein Gen (Stathmin), das für angeborene und erlernte Angst zuständig ist.</p>



<p>Die Ursachen der Angst sind sehr unterschiedlich. So spielen Überforderung und Stress, negative Erfahrungen (Kopfkino), mangelndes Selbstvertrauen, negatives Denken oder Erziehungsfehler eine Rolle bei der Entstehung von Angst.</p>



<p><strong>Dabei muss man unterscheiden ob es sich um berechtigte, reale Angst handelt oder um eine verzerrte Wahrnehmung.</strong> Als Beispiel führe ich immer gerne das Geländehindernis &#8222;Ententeich&#8220; in Luhmühlen an. Dieses Hindernis könnte ich sicher noch nicht einmal ohne Pferd überwinden &#8211; hier ist die Angst richtig und wichtig!</p>



<p>Es gibt aber auch die &#8222;normalen&#8220;, oft irrationalen Ängste: der Gruppengalopp, der Sprung im Gelände, die Turnierprüfung, die kritischen Blicke der Zuschauer&#8230; Situationen also, die nicht per se gefährlich sind, in denen aber einfach der Kopf nicht mit spielt und die Angst uns am Weiterkommen hindert.</p>



<p><strong>Angst entsteht immer, wenn man sich den Anforderungen der Situation nicht gewachsen fühlt.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Was kann man gegen die Angst beim Reiten tun?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Der erste Schritt ist, unsere Angst näher zu beleuchten, um einschätzen zu können, ob die Angst berechtigt ist (vgl. Ententeich) oder nur in unserem Kopf existiert. Das klappt am besten mit einer <strong>&#8222;Standortanalyse&#8220;</strong>. Dazu ist es hilfreich, sich Zettel und Stift zu schnappen und sich zu folgenden Fragestellungen Notizen &#8211; oder noch besser eine Mindmap (unser Gehirn liebt Bilder!) &#8211; zu machen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Was kann ich (mein Pferd) gut?</li>



<li>Welche Fähigkeiten haben wir (schon erlernt)?</li>



<li>Welche Lektionen funktionieren einwandfrei (Paraden, Übergänge, Seitengänge)?</li>



<li>Wie gut ist meine Beziehung zu meinem Pferd? Wie groß ist das Vertrauen zueinander? Am Boden? Im Sattel?</li>



<li>Gelingt eine erfolgreiche Kommunikation?</li>



<li>Wie und wer hat die Führung in unser Beziehung?</li>



<li>Wie sieht mein Selbstbild und mein Selbstvertrauen aus? Ist meine Selbstbild realistisch? Oder ist es verzerrt und beeinflusst durch die Interpretationen anderer bzw. durch mich selbst?</li>



<li>Kann ich mir, meinen Stärken und Fähigkeiten und meinem Pferd auch in kritischen Situationen vertrauen?</li>



<li>Was erfordert die neue oder Angst einflößende Situation von mir?</li>



<li>Was muss ich tun, um diese Situation erfolgreich zu meistern?</li>



<li>Welche konkreten Schritte muss ich tun? Was brauche ich dafür?</li>



<li>Wer oder was kann mir dabei helfen?</li>
</ul>



<p><strong>Diese Gedanken und Lösungsansätze werden nun zu einem <a href="https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/die-smart-formel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">smarten</a> Ziel formuliert und es werden ganz konkrete Handlungsschritte erarbeitet.</strong> Oft wirkt das riesige &#8222;Problem&#8220; auf einmal nicht mehr so bedrohlich. So kommt man aus der Opferrolle raus und wird zum Akteur statt zum Reakteur.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Und wenn man aus der Angstspirale so einfach nicht herauskommt? Viele Reiter wissen rational, dass ihnen eigentlich nichts passiert, aber das &#8222;Kopfkino&#8220; lässt sich einfach nicht abschalten.</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Ja, es gibt Situationen, die wir &#8211; rational betrachtet &#8211; sehr gut meistern könnten, aber emotional nicht bewältigen. Ursache hierfür sind <strong>Blockaden auf der Ebene des limbischen Systems</strong> unseres Gehirns (hier liegt das emotionale Zentrum), die sich auf Grund von unangenehmen, schmerzhaften Erfahrungen (z.B. einem Sturz) oder Erlebnissen gebildet haben. Dieses so genannte posttraumatische Stressimprint (PSI) kann man alleine nicht bewältigen.</p>



<p>Viele Reiter, die zu mir kommen, sind verzweifelt und frustriert. Sie können Lektionen oder Situationen nicht mehr erfolgreich bewältigen, obwohl es ihnen früher gelang. Zudem sind viele Reitlehrer und Trainer mit diesen Problemen überfordert. Gut gemeinte Ratschläge, wie: &#8222;Streng dich doch ein bisschen an&#8220; oder &#8222;das schaffst du schon, das hat ja früher auch geklappt!&#8220; zeigen keine Wirkung und steigern den Frust bei Reiter und Trainer.</p>



<p>Erst wenn die Blockade auf der Ebene des limbischen Systems gelöst wird, kann das Ereignis auf die Ebene des Cortex (hier ist der Verstand im Gehirn lokalisiert) gelangen und dort verarbeitet werden.<br>Hierbei setze ich das <a href="https://www.ridersmind.de/ridersmind/wingwave/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>wingwave Coaching</strong></a> mit sehr großem Erfolg ein. Mit Hilfe des kinesiologischen Muskelringtests wird die genaue Ursache der Blockade identifiziert. Anschließend erfolgt die Verarbeitung des Erlebten durch die Simulation wacher REM-Phasen.</p>



<p>Leider ist diese Methode noch nicht sehr bekannt &#8211; was sehr schade ist, denn es gibt so viele Reiter, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich wieder losgelassen und entspannt auf ihrem Pferd zu sitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Das ist ja spannend! Wie genau läuft so ein wingwave Coaching ab?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Zunächst führe ich ein <strong>telefonisches Erstgespräch</strong>, in dem ich mir die Probleme des Pferd-Reiter-Paares beschreiben lasse. Anhand der Problembeschreibung entscheide ich, ob ein wingwave Coaching zum Einsatz kommt oder ob hier ein Mental Training mehr Sinn macht.</p>



<p>Mein Klient kommt dann zu mir auf den Hof, wo eine <strong>&#8222;inhouse&#8220;-Sitzung</strong> stattfindet. Hier wird noch mal das Thema, an dem gearbeitet werden soll, besprochen und der Ablauf der Sitzung erklärt. Hier bespreche ich auch den wissenschaftlichen Hintergrund des wingwave und wie und warum es funktioniert. Ebenso erkläre ich den kinesiologischen Muskelringtest, der dazu dient, die Ursache, die Blockade oder den Glaubenssatz zu identifizieren.</p>



<p><strong>Sind wir mit dem Muskelringtest auf die Ursache gekommen, erfolgt die eigentliche Intervention.</strong> Normalerweise verarbeiten wir alle Erlebnisse u.a. in der sogenannten REM-Phase des Schlafes (REM steht für rapid eye movement &#8211; während dieser Traumphase bewegen sich die Augen hinter den Augenlidern ganz schnell hin und her). Die Bewegung des REM-Schlafes wird durch schnelles Hin- und Herbewegen der Finger vor den Augen des Klienten initiiert, es wird also eine &#8222;wache&#8220; REM-Phase simuliert. So erfolgt die Verarbeitung der Blockade oder des Glaubenssatzes.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Und was passiert dann? Woran erkennt man, dass sich die Blockade gelöst hat?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Während des &#8222;winkens&#8220; &#8211; so wird das tatsächlich genannt &#8211; verändert sich das Gefühl des Klienten zur auslösenden Situation und er ist in der Lage diese zu verarbeiten. Der Gedanke an die Situation soll beim Klienten kein Unbehagen mehr auslösen. Zusätzlich wird der kinesiologische Muskelringtest zur Überprüfung genutzt.</p>



<p>Ich schicke meine Klienten dann mit der Bitte nach Hause, sich die nächsten Tage auf das Pferd zu setzen. Sie sollen genau &#8222;hinhören&#8220;, was die Pferde ihnen zu sagen haben. Pferde nehmen Veränderungen sehr genau wahr.</p>



<p>Es folgt ein telefonischer Kontakt in 2-4 Wochen nach dem Coaching. Hier werden die Veränderungen und das weitere Vorgehen besprochen. Manchmal erfolgen weitere wingwave-Sitzungen, manchmal geht es mit Techniken aus dem Mental Training weiter. Je nachdem, was der Kunde braucht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Wie viele Sitzungen sind zur Beseitigung einer Blockade nötig?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Das ist sehr unterschiedlich. Je nachdem, wie die Blockade beschaffen ist/war. In vielen Fällen reichen eine oder zwei Sitzungen. Ganz selten muss ich mal mit ans Pferd. In solchen Fällen bin ich bei der Reitstunde dabei und &#8222;winke&#8220; den Reiter auf dem Pferd in der &#8222;bedrohlichen&#8220; Situation.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd:</strong> <strong>Wow! Nur eine oder zwei Sitzungen? So schnell?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Ja, wingwave ist hoch effizient! Deshalb bin ich ja auch so begeistert von der Methode. Bei einigen Kunden bin selbst ich manchmal erstaunt, wie schnell sich das Problem &#8222;wegwinken&#8220; lässt.<br><strong>Wichtig ist jedoch, dass man mit Techniken aus dem Mental Training den Reiter unterstützt, zukünftig besser und erfolgreicher in heiklen Situation reagieren zu können.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Kann man diese Mental Techniken auch ohne Coach anwenden?</strong></h3>



<p><strong>Birgit:</strong> Klar, das habe ich am Anfang auch gemacht. Buch kaufen und los! Jedoch zeigt die Erfahrung, dass es effektiver und nachhaltiger ist, wenn man von einem Coach unterstützt wird.</p>



<p><a href="https://www.ridersmind.de/2016/05/08/b%C3%BCcher-%C3%BCber-mentales-training-im-reitsport-ein-vergleich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Meine Meinung zu den drei wichtigsten Büchern zum Thema gibt&#8217;s hier.</a></p>



<p></p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=twoheartsones-21&amp;l=li2&amp;o=3&amp;a=3275016407" alt=""/></figure>



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<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: Was empfiehlst du Reitern, die alleine nicht aus ihrer Angst heraus kommen?</strong></h3>



<p><strong>Birgit: Sucht euch Unterstützung! </strong>Viele Reiter tragen ihre Ängste lange mit sich herum. Wenn sie dann endlich den Weg zu mir gefunden haben, weinen viele! Viele sagen auch: entweder du hilfst oder mein Pferd muss gehen &#8211; was sie aber eigentlich nicht wollen. Viele glauben auch, sie dürfen keine Hilfe annehmen und müssen es alleine schaffen. <strong>Aber wenn ich Zahnschmerzen habe, dann gehe ich ja auch zum Zahnarzt und erwarte nicht, dass ich das Problem alleine lösen kann.</strong></p>





<h3 class="wp-block-heading"><strong>Herzenspferd: </strong><strong>Vielen Dank für das informative und nette Gespräch liebe Birgit! </strong></h3>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Weitere Infos zu dem Thema findet ihr auch auf Birgits Homepage: <a href="https://www.ridersmind.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.ridersmind.de</a></strong></h3>



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