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	<title>Lösungen Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Lösungen Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>4 häufige Probleme beim Longieren und ihre Lösungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Apr 2016 14:37:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder erreichen mich Emails von Lesern, die Probleme beim Longieren haben. Weil die meist bei allen ähnlich sind, gibt es heute eine Zusammenfassung der häufigsten Probleme beim Longieren und meine Lösungsansätze dazu. Wenn Du ihn noch nicht gelesen hast empfehle ich Dir, zuerst mal in meinen Artikel zu den häufigsten Fehlern beim Longieren reinzuschauen. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/probleme-beim-longieren-pferd/">4 häufige Probleme beim Longieren und ihre Lösungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer wieder erreichen mich Emails von Lesern, die Probleme beim Longieren haben. Weil die meist bei allen ähnlich sind, gibt es heute eine Zusammenfassung der häufigsten Probleme beim Longieren und meine Lösungsansätze dazu.</p>



<p>Wenn Du ihn noch nicht gelesen hast empfehle ich Dir, zuerst mal in meinen <a href="https://herzenspferd.de/fehler-beim-longieren/" target="_blank" rel="noopener">Artikel zu den häufigsten Fehlern beim Longieren</a> reinzuschauen. Wenn man diese Fehler vermeidet lösen sich manche Schwierigkeiten schon von selbst auf.</p>



<p>Ansonsten gilt wie immer: ich bin keine professionelle Trainerin und kann nur meine persönlichen Erfahrungen mit vielen verschiedenen Pferden wiedergeben. Nachmachen erfolgt also immer auf eigene Gefahr und ich bitte darum den eigenen Kopf einzuschalten. Wenn etwas nicht klappt oder Dir gefährlich vorkommt hör auf und mach etwas anderes. Viele Wege können zum Ziel führen und Pferde funktionieren nicht nach Schema F. Wenn Du alleine nicht weiterkommst hol Dir Unterstützung von einer erfahrenen Trainerin vor Ort.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Das Pferd kommt nach innen oder dreht sich immer zu Dir und lässt sich erst gar nicht longieren</strong></h2>



<p>Du möchtest Dein Pferd longieren, aber es tut nichts anderes als Dir hinterherzulaufen? Wenn Du versuchst es anzutreiben weicht es einfach nur mit der Hinterhand aus?</p>



<p><strong>Möglicherweise versteht Dein Pferd nicht, was Du von ihm willst.</strong> Oder es hat gelernt, dass es sich so vor dem anstrengenden Training drücken kann.</p>



<p><strong>In einer solchen Situation gehe ich so vor:</strong> ich führe das Pferd ganz normal auf dem Zirkel. Mit jeder Runde versuche ich meinen Abstand zu ihm zu vergrößern, laufe aber weiter parallel zu ihm mit. Wichtig ist hier, dass ich in etwa auf Schulterhöhe des Pferdes laufe – bin ich weiter vorne bremse ich es durch meine Körpersprache bzw. –position aus.</p>



<figure class="wp-block-image alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="334" height="313" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Koerpersprache-Longieren-e1428349284311.jpg" alt="Körpersprache Longieren" class="wp-image-1425" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Koerpersprache-Longieren-e1428349284311.jpg 334w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Koerpersprache-Longieren-e1428349284311-300x281.jpg 300w" sizes="(max-width: 334px) 100vw, 334px" /></figure>



<p>Driftet das Pferd nach innen, schwinge ich das Seilende in Richtung seiner Schulter um es wieder nach außen zu schicken. Alternativ kann man natürlich auch eine Gerte nutzen und damit in Richtung Schulter zeigen oder sie antippen. Mit Gerte kann man sich auch schon in die „typische“ Longierposition begeben und das Pferd einrahmen (siehe Bild).</p>



<p>Nach und nach vergrößere ich so immer mehr den Abstand zum Pferd, bis ich normal longieren kann.</p>



<p><strong>Wenn dieses Vorgehen nicht klappt, kannst Du es auch so versuchen:</strong> steht Dein Pferd vor Dir und dreht einfach nur die Hinterhand weg, anstatt um Dich herum zu laufen, liegt das Problem daran, dass Du die Vorhand des Pferdes nicht bewegst oder bewegen kannst.</p>



<p>Um das Pferd auf einen Kreis um Dich herum zu schicken musst Du also nicht die Hinterhand bewegen, sondern die Vorhand. Dazu frage ich das Pferd schrittweise, ob es seine Vorhand bewegen möchte:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Angenommen ich möchte, dass das Pferd linke Hand um mich herumläuft. Dann zeige ich zuerst mit dem linken Arm, in dem ich auch den Strick halte, nach links. Reagiert das Pferd darauf nicht, geht es weiter mit Schritt 2.</li>



<li>Ich schwinge mit der Gerte in Richtung Schulter des Pferdes, aber ohne sie zu berühren. Mein linker Arm zeigt weiter nach links. Reagiert das Pferd nicht, geht es weiter mit 3.</li>



<li>Ich tippe mit der Gerte zart gegen die Schulter des Pferdes und zeige weiter mit dem linken Arm nach links. Reagiert das Pferd nicht, erhöhe ich die Stärke des Tippens. Wichtig dabei ist, dass man in kleinen Schritten erhöht und nicht zu schnell – das Pferd braucht genug Zeit um nachdenken und reagieren zu können. Ich erhöhe das Tippen niemals so sehr, dass ich das Pferd schlage. Lieber bleibe ich auf einer Stufe und „nerve“ das Pferd.</li>
</ol>



<p><strong> Ganz wichtig bei allen Schritten ist, dass man schon den kleinsten Ansatz in die richtige Richtung mit einem Aussetzen der Hilfen belohnt</strong> (kurze Pause, eventuell auch kraulen – wenn Du Clickertraining machst gerne auch mit einem „Klick“ und Belohnung).</p>



<p><strong>So ein Ansatz kann am Anfang schon das Verlagern des Gewichts vom rechten auf das linke Vorderbein sein.</strong> Damit bereitet sich das Pferd darauf vor, nach links zu laufen – es denkt also schon in Richtung links und überprüft damit, ob das die richtige Antwort auf Deine Anfrage ist. Wenn Du dann nicht sofort belohnst und ihm somit sagst „genau das ist richtig!“, wird es viel länger dauern bis es Dich versteht und viel schneller frustriert sein. Denke immer an das Spiel „Topfschlagen“, das wir als Kinder gespielt haben: schon eine Bewegung in die richtige Richtung wurde mit „wärmer“ kommentiert. Wenn einem niemand sagen würde, dass man in die richtige Richtung geht, wäre dieses Spiel endlos frustrierend und würde ewig dauern.</p>



<p>Kannst Du die Vorhand Deines Pferdes bewegen ist der nächste Schritt, dass es dann auch um Dich herum läuft. Hier gehst Du genauso vor wie beim Bewegen der Vorhand, nur dass Du dieses Mal die Hinterhand aktivierst. Also:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wenn Dein Pferd schneller gehen soll nach links zeigen und schnalzen. Wird es nicht schneller:</li>



<li>Nach links zeigen, schnalzen und das Seil oder die Gerte in Richtung Hinterhand schwingen. Achte darauf, dass Du Dein Pferd nicht durch Deine Körperposition ausbremst. Wird es nicht schneller:</li>



<li>Nach links zeigen, schnalzen und das Seil oder die Gerte locker an die Hinterhand schwingen.</li>
</ol>



<p><strong>Wenn Du so vorgehst solltest Du immer wieder aufs Neue mit Schritt 1 starten. Mit der Zeit lernt Dein Pferd, auf Deinen Fingerzeig in die richtige Richtung zu laufen und Du brauchst keine weiteren Hilfen mehr.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Das Pferd zieht an der Longe nach außen und reißt sich los</strong></h2>



<p>So ein Verhalten kann unterschiedliche Ursachen haben, deshalb ist es schwer, allgemeine Tipps zu geben.</p>



<p>Eine häufige Ursache – wenn nicht die häufigste &#8211; liegt in der <a href="https://herzenspferd.de/natuerliche-schiefe-geraderichten/" target="_blank" rel="noopener">natürlichen Schiefe</a> des Pferdes. Pferde sind Fluchttiere, ihr Leben hängt also davon ab, dass sie im Gleichgewicht sind und möglichst nicht umfallen. Müssen sie nun auf einer Kreisbahn laufen und haben nie gelernt sich richtig auszubalancieren bzw. können es aufgrund ihrer Schiefe nicht, ist das eine sehr beängstigende Situation. Manche Pferde reagieren darauf mit hohem Tempo, reißen sich los oder buckeln sogar. Andere dagegen wollen gar nicht mehr vorwärts laufen.</p>



<p>Ist das Problem auf einer Hand stärker und auf der anderen besser, ist das ein Zeichen, dass es an der natürlichen Schiefe liegt. Dann solltest Du, bevor Du wieder longierst, <strong>gymnastizierende Übungen</strong> an der Hand machen (<a href="https://herzenspferd.de/gymnastizierung-longieren-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">hier findest Du Basisübungen zur Vorbereitung auf das Longieren</a>). Damit kannst Du daran arbeiten die natürliche Schiefe Deines Pferdes nach und nach zu verringern und es auf das Longieren vorzubereiten.</p>



<p><strong>Eine andere mögliche Ursache ist, dass das Pferd gelernt hat sich durch Losreißen dem anstrengenden Training zu entziehen.</strong> Meistens erfolgt dann nämlich sofort die Belohnung: Pferd reißt sich los, Longieren ist beendet. Es hat also sofort ein Erfolgserlebnis und wird das dann in Zukunft selbstverständlich wieder tun – man kann (und sollte!) es ihm nicht mal verübeln.</p>



<p>Einem Pferd so etwas wieder abzutrainieren ist schwierig. Halten kann man es meistens nämlich nicht und es hat gelernt seine Kraft gezielt einzusetzen.</p>



<p><strong>Der erste Schritt</strong> <strong>ist auch hier sicherzustellen, dass das Pferd gelernt hat sich gesund auf einer Kreisbahn zu bewegen.</strong> Ist das nicht der Fall sollte man zuerst daran arbeiten – manchmal erledigt sich das Problem des Losreißens damit schon von selbst.</p>



<p>Bei Pferden, die sich losreißen, gehe ich ähnlich vor wie bei den Pferden, die nicht außen laufen wollen: ich longiere erst mal nicht mit großem Abstand, sondern führe mit etwas Abstand und laufe parallel zum Pferd mit. Dann hat das Pferd zumindest etwas weniger Möglichkeit Schwung zu nehmen wenn es sich losreißen möchte. Wichtig ist hier auch stabiles und passendes Equipment. Ich longiere nur mit Kappzaum, da der nicht verrutscht wie ein normales Halfter und das Pferdemaul schont.</p>



<p><strong>Bei solchen Pferden – und beim Longieren allgemein – versuche ich es nicht zu langweilig werden zu lassen.</strong> Das Pferd einfach nur im Kreis herumrennen zu lassen ist für alle Beteiligten nicht besonders spannend. Deshalb baue ich immer wieder Gangartenübergänge, Richtungswechsel und auch mal Trabstangen oder einzelne kleine Sprünge ein. Man kann auch die Kreisbahn verlassen und gemeinsam mit dem Pferd ganze Bahn und andere Bahnfiguren gehen. Oder man nimmt es zu sich nach innen, fasst die Longe kürzer und übt ein paar Seitengänge. Auch Hindernisse wie eine Plane oder eine Wippe können Abwechslung bieten. <strong>Hauptsache das Pferd ist geistig beschäftigt.</strong></p>



<p>Bei Losreißern achte ich darauf, nicht zu lange am Stück zu longieren und viel zu loben. Besser nur 5 Minuten longieren und positiv aufhören, als so lange zu warten bis das Pferd sich wieder losreißt.</p>



<p>Den meisten Pferden sieht man es an, wenn sie kurz davor sind sich loszureißen. Vielleicht stellt sich der Kopf leicht nach außen, er wird kurz geschüttelt oder nach oben oder unten genommen. Wenn Du Dein Pferd gut kennst und Dich darauf konzentrierst wirst Du solche kleinen „Warnzeichen“ immer besser erkennen. Und wenn Du schon vorher weißt, dass Dein Pferd gleich versuchen wird sich zu entziehen, kannst Du rechtzeitig eingreifen – zum Beispiel indem Du seinen Kopf nach innen stellst oder es ganz zu Dir in die Mitte holst.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Das Pferd ist ständig zu schnell</strong></h2>



<p>Wie bei allen anderen Problemen auch: hat Dein Pferd gelernt sich auf der Kreislinie auszubalancieren? Wenn nicht kann es sein, dass es über die Geschwindigkeit versucht sein Gleichgewicht wiederzufinden. Dann solltest Du unbedingt erst einmal Übungen an der Hand durchführen um Dein Pferd auf das Longieren vorzubereiten (<a href="https://herzenspferd.de/gymnastizierung-longieren-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">wie solche Übungen aussehen kannst Du hier nachlesen</a>).</p>



<p>Zusätzlich ist es bei nervösen Pferden wichtig eine <strong>ruhige Atmosphäre</strong> zu schaffen. Achte also darauf, dass um euch herum nicht zu viel los ist, am besten bist Du allein in der Halle oder auf dem Platz.</p>



<p><strong>Achte auch auf Deine eigene Ausstrahlung:</strong> bist Du selbst gestresst und hektisch – vielleicht von einem anstrengenden Tag auf der Arbeit? Das überträgt sich ganz klar auch auf Dein Pferd. Hier können ein paar Atemübungen aus dem <a href="https://herzenspferd.de/yoga-fuer-reiter/" target="_blank" rel="noopener">Yoga</a>, Meditation, autogenes Training oder ähnliches weiterhelfen. Ganz egal was Du machst, Hauptsache Du wirst innerlich ruhig.</p>



<p>Nervöse Pferde können sich in ein hohes Tempo richtiggehend hineinsteigern. Deshalb solltest Du immer in der Gangart beginnen, in der Dein Pferd noch ruhig ist. Bei den meisten ist das der Schritt. Ist Dein Pferd schon im Schritt zu hektisch, lass es zum Stehen durchparieren und mache beruhigende Übungen mit ihm, wie z.B. Kopf senken.</p>



<p>Erst wenn es ruhig und gelassen läuft kannst Du zur nächsthöheren Gangart wechseln. Sobald es hier Ansätze zeigt zu schnell zu werden, parierst Du wieder durch. Denke immer daran viel Ruhe auszustrahlen, bewege Dich fließend und ruhig und schaue das Pferd nicht zu „starr“ und konzentriert an – schon das kann von ihm als Druck wahrgenommen werden. Atme einmal tief ein und lang aus. Man sollte nicht unterschätzen wie sehr man gerade mit dem Atem auf ein Pferd einwirken kann.</p>



<p>Gerade im Zusammenhang mit dem Übergang zur höheren Gangart solltest Du auch <strong>die Intensität Deiner Hilfen</strong> kontrollieren – vielleicht gibst Du (unbewusst) die Hilfen zu stark für Dein Pferd. Ich mache immer eine Art kleinen Wettbewerb mit mir selbst: wie minimal kann ich eine Hilfe geben, auf die mein Pferd noch reagiert. Von Mal zu Mal versuche ich mich dabei zu unterbieten. Und bin immer wieder überrascht, wie wenig ich wirklich machen muss!</p>



<p><strong>Der Grundgedanke ist also, immer wieder zu der Gangart zurückzukehren, die gut und ruhig möglich ist. Erst dann kann man wieder über einen Wechsel in eine höhere Gangart nachdenken.</strong> Wenn hier dann nur wenige Schritte entspannt möglich sind, bevor man unterbrechen muss, ist das nicht schlimm. Man muss einfach mit Geduld dranbleiben, dann werden es mit der Zeit immer mehr ruhige Schritte werden.</p>



<p><span style="color: #999999;">Lesetipp: Wege zum Pferd hat in einem schönen Fallbeispiel beschrieben, wie sie mit</span> <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/2016/03/29/die-arbeit-der-longe-fallbeispiel-1/" target="_blank" rel="noopener">hektischen Pferden beim Longieren</a> <span style="color: #999999;">umgehen.</span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Das Pferd will nicht vorwärts gehen</strong></h2>



<p>Auch das kann, wie schon mehrfach beschrieben, an einem Balanceproblem auf der gebogenen Linie liegen. Das Pferd hat Angst davor, seine Balance zu verlieren und geht deshalb lieber gar nicht mehr vorwärts. Der erste Schritt ist also dem Pferd beizubringen, wie es auf einer gebogenen Linie sein Gleichgewicht hält (dazu kann ich Dir sehr <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/produkte/longenkurs/" target="_blank" rel="noopener">den Longenkurs von Babette Teschen</a> empfehlen).</p>



<p>Natürlich gibt es auch Pferde, die das Longieren einfach anstrengend und langweilig finden und deshalb nicht mitarbeiten. Hier ist es dann an Dir, Deinem Pferd zu zeigen, dass es auch Spaß machen kann, bzw. es sich lohnt mitzumachen. Wie weiter oben beschrieben kann man zum Beispiel das Longieren mit verschiedenen Lektionen und Hindernissen abwechslungsreich gestalten. Oder man kombiniert es mit Clickertraining – gerade bei sehr unmotivierten Pferden habe ich damit schon gute Erfahrungen gemacht.</p>



<p><strong>Es muss sich für Dein Pferd lohnen. Oder hättest Du Lust Runde um Runde stupide im Kreis zu laufen?</strong></p>



<p>Zum Treiben gehe ich wie oben beschrieben schrittweise vor:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Wenn Dein Pferd (auf der linken Hand) schneller gehen soll nach links zeigen und schnalzen. Wird es nicht schneller:</li>



<li>Nach links zeigen, schnalzen und das Seil oder die Gerte in Richtung Hinterhand schwingen. Achte darauf, dass Du Dein Pferd nicht durch Deine Körperposition ausbremst. Wird es nicht schneller:</li>



<li>Nach links zeigen, schnalzen und das Seil oder die Gerte an die Hinterhand schwingen.</li>
</ol>



<p>Ganz wichtig bei allen Schritten ist, dass man schon den kleinsten Ansatz in die richtige Richtung mit einem Aussetzen der Hilfen belohnt. Also schon wenn Dein Pferd ein bisschen schneller wird musst Du sofort aufhören zu treiben – selbst wenn es danach gleich wieder langsamer wird. Wenn Du das konsequent machst und mit Geduld bei der Sache bleibst wird es mit der Zeit besser werden.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Die meisten Probleme beim Longieren haben ihre Ursache darin, dass das Pferd nie richtig gelernt hat ausbalanciert auf einer Kreislinie zu laufen. Soll es das dann so unvorbereitet doch tun, kann das eine durchaus beängstigende und stressige Situation für es sein.</p>



<p>Dazu kommt, dass viele Reiter nur stupide im Kreis longieren. Für das Pferd ist das nicht nur langweilig, es hat auch aus Pferdesicht keinerlei Vorteil davon.</p>



<p>Um Probleme zu lösen und vorzubeugen ist es also wichtig, dass Du Dein Pferd an der Hand ausreichend <a href="https://herzenspferd.de/gymnastizierung-longieren-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener">auf das Longieren vorbereitest</a>, gymnastizierende Übungen mit ihm machst um seine natürliche Schiefe zu verringern und die Longenarbeit abwechslungsreich gestaltest.</p>



<p>Ein tolles Buch mit Schritt für Schritt Anleitungen von den absoluten Basics bis zu fortgeschrittenen Übungen ist der <a href="http://www.wege-zum-pferd.de/produkte/longenkurs/" target="_blank" rel="noopener">Longenkurs von Babette Teschen</a>.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Hattest Du schon einmal Probleme beim Longieren? Wie hast Du sie gelöst? Vielleicht hast Du noch ein paar Tipps für uns!</strong></h4>



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<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/probleme-beim-longieren-pferd/">4 häufige Probleme beim Longieren und ihre Lösungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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