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	<title>Kotwasser Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Kotwasser Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Pferde anweiden &#038; Futterumstellung ohne Darmprobleme: 5 Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2022 07:00:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bald ist es wieder soweit: Frisches, grünes Gras kommt zum Vorschein und die Weidesaison steht vor der Tür! Leider kommen mit der Futterumstellung häufig auch Darm- und Stoffwechselprobleme wie Durchfall, Kotwasser, Koliken und Hufrehe. Damit Deinem Pferd das nicht passiert und die Futterumstellung reibungslos klappt, habe ich Dir 5 Tipps zusammengestellt (Wer lieber lesen will: [&#8230;]</p>
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<p>Bald ist es wieder soweit: Frisches, grünes Gras kommt zum Vorschein und die Weidesaison steht vor der Tür! Leider kommen mit der Futterumstellung häufig auch Darm- und Stoffwechselprobleme wie Durchfall, Kotwasser, Koliken und Hufrehe. Damit Deinem Pferd das nicht passiert und die Futterumstellung reibungslos klappt, habe ich Dir 5 Tipps zusammengestellt (Wer lieber lesen will: einfach am Video vorbeiscrollen!).</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="warum-ist-die-futterumstellung-uberhaupt-ein-problem"><strong>Warum ist die Futterumstellung überhaupt ein Problem?</strong></h2>



<p>Dein Pferd hat seinen Verdauungsapparat über Winter auf Raufutter wie Heu oder Heulage umgestellt (auch wenn das Pferd den Winter über draußen war – denn auch dann gibt es nicht wirklich frisches, grünes Gras wie im Frühjahr). Um diese Art von Futter bestmöglich verdauen zu können, gibt es bestimmte Bakterien im Darm. Eben diese Bakterien können aber mit dem frischen Gras nichts anfangen, dafür muss das Pferd erst andere Bakterien entwickeln.</p>



<p>Wenn Du nun einfach das Futter umstellst, bzw. das Pferd den ganzen Tag auf die Weide stellst, kann es dieses Futter nicht richtig verarbeiten, weil ihm die dazu passenden Bakterien fehlen. Die kann es erst langsam über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen (besser 4-6) aufbauen.</p>



<p>Gerade bei empfindlichen Pferden sollte man sich also mit dem Anweiden genügend Zeit lassen, wenn man Koliken, Kotwasser und Co. Vermeiden will.</p>



<p>Das gilt übrigens für jede Futterumstellung: Mindestens 14 Tage dauert es, bis sich die Darmbakterien angepasst haben!</p>





<h2 class="wp-block-heading" id="1-weide-dein-pferd-langsam-an"><strong>1. Weide Dein Pferd langsam an</strong></h2>



<p>Die ersten 3-4 Tage solltest Du Dein Pferd nur 10-15 Minuten auf die Weide lassen, bzw. am Einfachsten ist es, das Pferd am Strick fressen zu lassen. So hast Du auch unter Kontrolle, was das Pferd frisst. Diese Zeit kannst Du darauf anpassen, wie empfindlich der Magen Deines Pferdes ist: Manche Pferde haben kein Problem damit auch ein bisschen länger zu Grasen, für andere muss die Zeit vielleicht verkürzt werden.</p>



<p>Danach kannst Du die Weidezeit jeden Tag um 10-15 Minuten verlängern, so dass Du am Ende der Woche bei 45-60 Minuten pro Tag ankommst.</p>



<p>In der zweiten Woche kannst Du Dein Pferd dann morgens und abends je eine Stunde auf die Weide lassen. Alle 2-3 Tage kannst Du diese Zeit um eine halbe Stunde erhöhen. Das machst Du so lange, bis sich die zeitliche Lücke zwischen dem Weidegang am Morgen und am Abend schließt und das Pferd somit den Tag auf der Weide verbringen kann.</p>



<p>Diesen Prozess solltest Du übrigens nicht unterbrechen. Damit sich die richtigen Darmbakterien bilden können, sollte das Pferd jeden Tag frisches Gras bekommen.</p>



<p>Hast Du alles richtig gemacht, solltest Du nach 4 Wochen mit der Futterumstellung durch sein.</p>



<p>Tauchen während der Anweidezeit Probleme wie Durchfall, Kotwasser oder Ähnliches auf, solltest Du die Weidezeit verkürzen oder zumindest nicht weiter steigern.</p>





<h2 class="wp-block-heading" id="2-achte-auf-den-richtigen-zeitpunkt"><strong>2. Achte auf den richtigen Zeitpunkt</strong></h2>



<p>Ein guter Zeitpunkt zum Anweiden ist Mitte April bis Mitte Mai. Dann ist das Gras hoch genug, damit die Pferde nicht die Grasnarbe zerstören und es gibt nachts keinen Frost mehr.</p>



<p>Aber: Scheint die strahlende Sonne auf das Gras, bildet sich besonders viel Fruktan und das ist nicht gut für Dein Pferd. Deshalb weidest Du es idealerweise an bewölkten oder regnerischen – aber warmen – Tagen an.</p>



<p>Auch nachts lässt sich gut anweiden, da das Gras dann das tagsüber gespeicherte Fruktan verbraucht.</p>



<p>Wenn es eine kalte, frostige Nacht gefolgt von einem sonnigen Tag gab, sollte das Pferd nur kurz auf die Weide, denn dann hat sich im Gras sehr viel Fruktan gebildet.</p>





<h2 class="wp-block-heading" id="3-stell-dein-pferd-satt-auf-die-weide"><strong>3. Stell Dein Pferd satt auf die Weide</strong></h2>



<p>Ein Pferd kann innerhalb von einer Stunde bis zu 6kg frisches Gras fressen. Damit ist das Verdauungssystem beim Anweiden allerdings völlig überfordert. Deshalb macht es Sinn, dem Pferd vor dem Weidegang Raufutter wie Heu zu geben und sich sattfressen zu lassen. Mit vollem Bauch wird es nicht so viel Gras verschlingen, wie wenn Du es auf nüchternen Magen auf die Weide stellst.</p>



<p>Aber Achtung: Vor und nach dem Weidegang solltest Du kein Kraftfutter füttern (das gibt nochmal zusätzlich zum Gras Energie und Kohlenhydrate und könnte in der Kombination zu viel sein).</p>





<h2 class="wp-block-heading" id="4-unterstutze-den-darm-deines-pferdes"><strong>4. Unterstütze den Darm Deines Pferdes</strong></h2>



<p>Zur Stärkung des Verdauungs- und Immunsystems bei der Futterumstellung eignet sich z.B. Naturmoor sehr gut. Es ist ein richtiger Alleskönner und enthält Huminsäuren, Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Zink, Kupfer, Chrom, Molybdän und etwa 350 vertorfte Heilkräuter. Damit hilft es Deinem Pferd dabei, seinen Mineralstoffbedarf zu decken, es regt die Verdauung an, stärkt das Immunsystem und hilft den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Sogar gegen Durchfall und Kotwasser kann es helfen!</p>



<p>Du kannst das Moor als breiige <a href="https://shop.sonnenmoor.at/naturmoor-fuer-tiere-5-l-9459.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Flüssigkeit</a> oder in <a href="https://shop.sonnenmoor.at/tierprodukte/moorpulver-fuer-tiere-1000-g-937161.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Pulverform</a> kaufen. In Pulverform ist es geschmacks- und geruchsneutral und Du kannst es bequem kurweise während der Anweidezeit unter anderes Futter mischen (am Besten mit etwas Flüssigkeit oder feuchtem Futter, damit das Pulver nicht verfliegt). In seiner flüssigen Form kannst Du es Deinem Pferd auch prima zur freiwilligen Aufnahme zur Verfügung stellen – die meisten Pferde fressen das Moor instinktiv gerne, wenn sie es brauchen.</p>



<p>Wichtig ist, dass Du das Moor aus guter Quelle beziehst! Ich kann Dir <a href="https://www.sonnenmoor.at/tierprodukte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Sonnenmoor</a> wärmstens empfehlen: Das dort verwendete Moor enthält keine chemischen Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Aromen, ist komplett bio und gehört zu den hochwertigsten Mooren in Europa! Und das Beste: Es wird verantwortungsvoll und nachhaltig auf einer österreichischen Moorwiese von Hand gestochen, die eigentlich für die Landwirtschaft vorgesehen war. Es wird also keine ökologisch wichtige Moorlandschaft zerstört. Sonnenmoor deckt zudem 50% seines Energiebedarfs mit einer eigenen Solaranlage und produziert bei der Herstellung seiner Produkte so gut wie keinen Abfall.</p>



<p><a href="https://shop.sonnenmoor.at/tierprodukte/naturmoor-fuer-tiere-18-l-9458.html">Hier gibt’s Moor!</a></p>





<h2 class="wp-block-heading" id="5-bewege-dein-pferd-ausreichend"><strong>5. Bewege Dein Pferd ausreichend</strong></h2>



<p>Frisches Gras ist sehr energiereich – da ist es wichtig, dass Dein Pferd parallel zur Futterumstellung ausreichend bewegt wird und diese Energie nutzen kann. Das hilft auch der Verdauung und das Risiko einer Kolik oder Hufrehe sinkt.</p>





<p>*<em>Dieser Artikel wurde von der SonnenMoor GmbH in Auftrag gegeben – herzlichen Dank dafür.&nbsp;<a href="https://herzenspferd.de/werbende-inhalte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!</a>*</em></p>






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		<title>10 Tipps gegen Kotwasser beim Pferd!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 13:21:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kotwasser (nicht zu verwechseln mit Durchfall) ist eine unangenehm riechende Flüssigkeit, die das Pferd aus dem After ausscheidet. Es ist immer nur ein Symptom und kann viele verschiedene Ursachen haben &#8211; darüber, welche genau das sind, wird in der Forschung noch diskutiert. Es ist aber klar: Um es zu behandeln ist es wichtig herauszufinden, wo [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Kotwasser (nicht zu verwechseln mit Durchfall) ist eine unangenehm riechende Flüssigkeit, die das Pferd aus dem After ausscheidet. Es ist immer nur ein Symptom und kann viele verschiedene Ursachen haben &#8211; darüber, welche genau das sind, wird in der Forschung noch diskutiert. Es ist aber klar: Um es zu behandeln ist es wichtig herauszufinden, wo das Problem liegt!</p>



<p>Hat das Pferd über einen längeren Zeitraum Kotwasser (mehr als 6 Wochen), würde ich immer eine/n Tierarzt/Tierärztin zu Rate ziehen um Magen- und Darmerkrankungen auszuschließen. Hat dieser sichergestellt, dass keine akuten, schwerwiegenden Krankheiten vorliegen, kannst Du folgendes tun:</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Stress vermeiden</strong></h2>



<p>Ist das Pferd gestresst &#8211; z.B. durch Neuzugänge oder Unruhe in der Herde, zu wenig Futter- oder Ruheplätze, keine Ausweichmöglichkeiten, Überforderung im Training, etc. &#8211; kann Kotwasser eine Folge sein. Auch Stress beim Fressen (z.B. durch Futterneid) kann dazu führen, dass das Pferd zu sehr schlingt und sein Futter nicht ausreichend kaut und einspeichelt.</p>



<p>Du solltest Dir also die Lebensbedingungen Deines Pferdes genau anschauen und überprüfen, wo mögliche Stressfaktoren liegen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Auf qualitativ hochwertiges Futter achten</strong></h2>



<p>Schau dir das Heu (und auch Stroh) im Stall genauer an: Hat es schlecht riechende oder schimmelige Stellen? Pilze und Bakterien im Raufutter und auch spät geschnittenes, überständiges Heu können Kotwasser verursachen. Wenn Du absolut sicher sein möchtest, kannst Du das Futter auch im Labor analysieren lassen. Gerade nach trockenen Sommern herrscht oft ein Mangel an qualitativ hochwertigem Raufutter!</p>



<p>Auch das Füttern von Heulage oder Silage kann das Auftreten von Kotwasser begünstigen. Außerdem sollten empfindliche Pferde nur wenig Stroh fressen &#8211; eine zu hohe Aufnahme von Stroh kann z.B. durch zu lange Fresspausen verursacht werden, stelle also sicher, dass Dein Pferd oft genug Futter bekommt. </p>



<p>Wenn viele Pferde am Stall Kotwasser haben, ist dies oft ein Zeichen für mangelnde Futterqualität.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Nährstoffversorgung sicherstellen </strong></h2>



<p>Hat das Pferd eine Mangelernährung &#8211; das heißt es bekommt nicht ausreichend Nährstoffe über das Futter &#8211; kann Kotwasser die Folge sein. Hat Dein Pferd zusätzlich zum Kotwasser auch noch schlechte Hufe und schlechtes Fell, solltest Du seine Futterration überprüfen und evtl. einen Bluttest machen lassen. </p>



<p>Zur Futterergänzung (von ausreichend hochwertigem Raufutter) eignet sich z.B. <strong>Naturmoor</strong>: Es enthält Huminsäuren, Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Zink, Kupfer, Chrom, Molybdän und etwa 350 vertorfte Heilkräuter. Damit hilft es Deinem Pferd dabei, seinen Mineralstoffbedarf zu decken, es regt die Verdauung an, stärkt das Immunsystem und hilft den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. </p>



<p>Du kannst das Moor als <a href="https://shop.sonnenmoor.at/tierprodukte/naturmoor-fuer-tiere-18-l-9458.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Flüssigkeit</a> oder <a href="https://shop.sonnenmoor.at/produkte/tierprodukte/moorpulver-fuer-tiere-1000-g-937161.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Pulver</a> kaufen. In Pulverform ist es geschmacks- und geruchsneutral und Du kannst es bequem kurweise unter anderes Futter mischen (am Besten mit etwas Flüssigkeit oder feuchtem Futter, damit das Pulver nicht verfliegt). In seiner flüssigen Form kannst Du es Deinem Pferd auch prima zur freiwilligen Aufnahme zur Verfügung stellen – die meisten Pferde fressen das Moor instinktiv gerne, wenn sie es brauchen!</p>



<p>Bei <strong>Durchfall</strong> hilft das <a href="https://shop.sonnenmoor.at/tierprodukte/kaelbermoor-fluessig-1000-ml-94601.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Kälbermoor</a> (mit Kräutern wie Blutwurz, Anserine, Hirtentäschel, Kamille, Schafgarbe und Brombeerblätter), indem es für eine normale Darmaktivität sorgt und die Kotverfestigung unterstützt. </p>



<p>Wichtig ist, dass Du das Moor aus guter Quelle beziehst! Ich kann <a href="https://www.sonnenmoor.at/tierprodukte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Sonnenmoor</a> empfehlen: Das dort verwendete <a href="https://shop.sonnenmoor.at/produkte/tierprodukte/moorpulver-fuer-tiere-1000-g-937161.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Moor</a> enthält keine chemischen Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Aromen, ist komplett bio und gehört zu den&nbsp;hochwertigsten Mooren in Europa! Und das Beste: Es wird verantwortungsvoll und nachhaltig auf einer österreichischen Moorwiese von Hand gestochen, die eigentlich für die Landwirtschaft vorgesehen war. Es wird also keine ökologisch wichtige Moorlandschaft zerstört. Sonnenmoor deckt zudem 50% seines Energiebedarfs mit einer eigenen Solaranlage und produziert bei der Herstellung seiner Produkte so gut wie keinen Abfall.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Vorsichtig Anweiden / abrupte Futterwechsel vermeiden</strong></h2>



<p>Kotwasser tritt häufig im Herbst und Frühjahr auf, wenn das Pferd von Heu auf Gras oder umgekehrt wechselt. Jeder Futterwechsel bedeutet eine Belastung für die Verdauung (besonders bei empfindlichen Pferden) und sollte möglichst behutsam durchgeführt werden (auch wenn Du nur auf eine andere Heusorte wechselst).</p>



<p>Im Frühjahr kannst Du mit dem Anweiden Deines Pferdes beginnen, wenn das Gras etwa 20cm hoch ist. Idealerweise tust Du das Nachmittags, da dann der Zuckergehalt im Gras niedriger ist als morgens. Zuerst solltest Du Dein Pferd maximal 15 Minuten fressen lassen &#8211; diese Zeit kannst Du dann alle drei Tage um 15 Minuten erhöhen. Sobald Du eine Stunde erreicht hast, kannst du um eine halbe Stunde erhöhen und danach um eine Stunde (Also 15|15|15, 30|30|30, 45|45|45, 60|60|60, 90|90|90, 120|120|120, 180|180|180, etc.). </p>



<p>Damit das Pferd nicht zu gierig ist, kannst Du ihm vorher eine Ration Heu füttern. Außerdem solltest Du ihm einen Salzleckstein zur Verfügung stellen (Gras enthält mehr Wasser, deshalb gibt es einen erhöhten Salzbedarf) und es ausreichend bewegen (Ausreiten, Spazieren gehen). </p>



<p>Bis die Verdauung sich komplett umgewöhnt hat dauert es bis zu 4 Wochen!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Vergiftungen ausschließen</strong></h2>



<p>Kontrolliere die Weide und/oder das Heu auf <a href="https://www.st-georg.de/wissen/achtung-giftig-giftpflanzen-fuer-pferde/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Giftpflanzen</a>. Überprüfe außerdem wie viel Mineralfutter und sonstige Futterzusätze Du Deinem Pferd gibst &#8211; auch hier kann der Übeltäter liegen, wenn Dein Pferd durch diverse Futterzusätze überversorgt wird.</p>



<p>Verschiedene Medikamente können auch Durchfall oder Kotwasser auslösen, hier solltest Du auf jeden fall Rücksprache mit dem/der Tierarzt/Tierärztin halten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Zähne kontrollieren</strong></h2>



<p>Einmal im Jahr sollte der Zahnarzt kommen um die Zähne des Pferdes zu kontrollieren. Kann es nicht richtig kauen, wird das Futter nicht ausreichend aufgebrochen und eingespeichelt und ist schwerer zu verdauen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>7. Ausreichend bewegen</strong></h2>



<p>Pferde sind dafür gemacht, sich den ganzen Tag zu bewegen. Für viele Pferde ist das aber &#8211; gerade auch im Winter &#8211; aufgrund der Haltungsform nicht ausreichend möglich. Deshalb ist es umso wichtiger, dass Du Dein Pferd regelmäßig bewegst und forderst und ihm viel Auslauf bietest. Das aktiviert die Verdauung und ist gut für den gesamten Organismus. </p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>8. Sandaufnahme verhindern</strong></h2>



<p>Steht Dein Pferd lange auf einer abgefressenen Koppel oder bekommt es sein Heu auf Sandboden, kann es sein, dass es beim Fressen zu viel Sand aufnimmt. Oder es frisst den Sand freiwillig, weil es allgemein zu wenig Futter bekommt oder Langeweile und Bewegungsmangel hat. Das kann nicht nur zu Kotwasser, sondern sogar zu einer Sand-Kolik führen.</p>



<p>Hast Du die Vermutung, dass Dein Pferd Sand frisst, solltest Du eine/n Tierarzt/Tierärztin zu Rate ziehen, der/die einen Sedimentationstest durchführen wird.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>9. Selektiv Entwurmen</strong></h2>



<p>Auch Parasitenbefall kann Kotwasser auslösen. Deshalb solltest Du Dein Pferd regelmäßig auf Parasiten kontrollieren und bei Bedarf selektiv Entwurmen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>10. Beine täglich reinigen</strong></h2>



<p>Hat Dein Pferd Kotwasser, solltest Du seine Hinterbeine und den After täglich reinigen um zu verhindern, dass die Haut angegriffen wird und Entzündungen entstehen. Dazu unbedingt Handschuhe anziehen!</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Du hast noch weitere Tipps gegen Kotwasser? Schreib sie gerne in die Kommentare!</strong></h4>





<p>*Dieser Artikel wird unterstützt von der SonnenMoor GmbH – herzlichen Dank dafür. <a href="https://herzenspferd.de/werbende-inhalte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!</a>*</p>



<p></p>







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