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	<title>Herzenspferd Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Herzenspferd Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Darf ich vorstellen: meine Herzenspferde &#8211; und was sie mir beigebracht haben.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2015 14:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In meinem Reiterleben bin ich schon viele verschiedene Pferde geritten. Ich kann gar nicht sagen wie viele. Dabei gab es immer wieder Pferde, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind. Weil sie mir etwas beigebracht haben. Weil ich auf Anhieb eine Verbindung mit ihnen gespürt habe. Weil ich kolossal mit ihnen gescheitert bin und doch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In meinem Reiterleben bin ich schon viele verschiedene Pferde geritten. Ich kann gar nicht sagen wie viele.</p>



<p>Dabei gab es immer wieder Pferde, die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind. <strong>Weil sie mir etwas beigebracht haben. Weil ich auf Anhieb eine Verbindung mit ihnen gespürt habe. Weil ich kolossal mit ihnen gescheitert bin und doch nicht aufgegeben habe. Weil sie mich zu einer besseren Reiterin gemacht haben. Weil wir uns blind verstanden haben. Weil sie mein Herz gebrochen haben als sie gingen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Diese Pferde nenne ich Herzenspferde.</strong></h3>



<p>Um sein Herzenspferd zu finden und die Verbindung zu spüren muss man kein perfekter Reiter sein. Man braucht nur <strong>Respekt und Einfühlungsvermögen, Fairness und Offenheit.</strong></p>



<p>Bei einigen habe ich direkt gemerkt, dass wir uns mögen. Bei anderen hat es etwas gedauert.</p>



<p>Mit manchen bin ich nur einen kurzen gemeinsamen Weg gegangen, mit anderen einen längeren.</p>



<p>Aber darauf kommt es gar nicht an. Dann ist es auch egal, ob das Pferd „nur“ Deine Reitbeteiligung ist. Es ist auch egal, ob Du das Pferd reitest oder nicht. Wenn es klick macht dann zählt all das nicht mehr.</p>



<p><strong>Ich bin unendlich dankbar, dass ich eine zeitlang an der Seite dieser Pferde gehen durfte und darf.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Herzenspferde</strong></h2>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Johnny</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="261" height="209" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/araber-johnny-1.jpg" alt="" class="wp-image-1363"/></figure>



<p>Johnny war das Pferd von meinem Papa. Sie hatten das, was sich jeder Reiter wünscht: eine tolle, vertrauensvolle Beziehung. Mein Papa musste nur etwas denken und Johnny hat es gemacht (zumindest kam es mir als 8jähriger Zwerg so vor).</p>



<p>Mir hat Johnny so einiges beigebracht. Von ihm habe ich vor allem gelernt, wie wichtig es ist <strong>die kleinen Signale zu sehen und zu verstehen, die unsere Pferde uns geben.</strong></p>



<p>Wie er mir das beigebracht hat? Ganz einfach:</p>



<p>Ich bin Runde um Runde mit ihm über den Platz galoppiert. Weil das macht ja Spaß. Er hat mir eine ganze Weile angezeigt, dass er gerne durchparieren möchte. Wollte ich aber nicht. Weil alles außer galoppieren ist ja langweilig, fand ich.</p>



<p>Der nette Kerl ist dann so lange weitergaloppiert bis es nicht mehr ging. Also gab es eine Vollbremsung aus dem Galopp. Für ihn. Für mich ging es ein kurzes Stückchen weiter ungespitzt in den Sandboden.</p>



<p>Von dort aus hatte ich dann einen prima Blick auf mein Pipi machendes Pferd. Der arme Kerl musste wohl schon seit einiger Zeit dringend mal für kleine Pferdchen. Und weil ich zu egoistisch war mal durchzuparieren obwohl er es mir lange genug „gesagt“ hat musste ich eben die Konsequenzen tragen. Und das schlechte Gewissen.</p>



<p>Lektion gelernt, danke Johnny!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Svala</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="331" height="220" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/indianerpony-klein-1.jpg" alt="" class="wp-image-1421" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/indianerpony-klein-1.jpg 331w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/indianerpony-klein-1-300x199.jpg 300w" sizes="(max-width: 331px) 100vw, 331px" /></figure>



<p><strong>Svala war meine erste Reitbeteiligung. Eine kleine, schnelle, sensible, charakterstarke, eigensinnige, mutige Isländerstute. </strong></p>



<p>Sie hat regelmäßig unseren Ausreitpartner – einen 1,82m großen Trakehner – in Grund und Boden gelaufen.</p>



<p>Es gibt so viele Geschichten von ihr zu erzählen. Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Und das ist auch ein bisschen schwierig für mich, denn Svala lebt nicht mehr. Während ich das schreibe habe ich einen ziemlichen Kloß im Hals. Das ist so bei Herzenspferden, sie lassen uns nicht wieder los&#8230;</p>



<p>Unser Anfang war etwas holprig. Ich war nach den ersten paar Mal reiten davon überzeugt, dass sie mich nicht leiden kann. Sie hat es mir ganz schön schwer gemacht. Manchmal ging beim Reiten ihr Kopf zur Seite und sie hat mich mit so einem Blick angeschaut: <strong>„du denkst also du könntest hier einfach auftauchen und mir sagen was ich machen soll? Da hast du dich aber geschnitten! Ich kenne dich nicht, ich vertraue dir nicht und ich weiß viel besser als du was gut für mich ist!“</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="293" height="220" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Svala-Kopf-1.jpg" alt="" class="wp-image-1444"/></figure>



<p>Das war manchmal ziemlich hart. Und auch nicht immer ungefährlich. An manchen Tagen haben wir 30 Minuten an einer Kreuzung gestanden bis sie dazu bereit war den Weg zu gehen, den ich wollte. Oder sie hat aus vollem Galopp gebremst und wollte den Weg wieder zurückrennen.</p>



<p>Ich muss gestehen, dass ich ein, zwei Mal ans Aufgeben gedacht habe. Und ich bin wahnsinnig froh, dass ich es nicht getan habe.</p>



<p>Nach ein paar Monaten und viel gemeinsamer Zeit zum <a href="https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/"><strong>Vertrauensaufbau</strong></a> hatte ich das tollste Pony der Welt. Wenn ich zurückdenke kann ich immer noch kaum glauben wie wahnsinnig mutig sie war. Ich erinnere mich, dass wir einen steilen Matschpfad runter mussten. Ich wollte absteigen. Aber bevor ich auch nur einen Fuß aus dem Bügel hatte rutschte Svala wie selbstverständlich den Pfad runter. Teilweise sogar auf dem Popo, weil es so steil war. Treppen laufen, Hunde, schreiende Kinder, riesige Holzrückemaschinen mit Reifen so hoch wie sie selbst wurden höchstens mal mit leicht gelangweiltem Blick gewürdigt.</p>



<p>Sie hat mich <strong>Vertrauen</strong> gelehrt. Denn sie hatte schon recht, manchmal wusste sie einfach besser was gut für sie ist und was sie alles kann als ich. Und wenn es brenzlig wurde wusste ich, dass ich mich auf sie verlassen kann.</p>



<p>Sie hat mich aber auch <strong>Vorsicht</strong> gelehrt, denn nicht immer war sie noch bremsbar wenn sie sich entschlossen hat zu rennen.</p>



<p>Und sie hat mich gelehrt, dass man nur mit <strong>Geduld und Einfühlungsvermögen</strong> weiterkommt.</p>



<p>Ich bin unendlich dankbar für meine Zeit mit ihr, auch wenn es leider viel zu kurze Jahre waren. Und ich bin unendlich dankbar, dass Beate, ihre Besitzerin und eine enge Freundin, mir ihr Pferd anvertraut hat. Ich danke dir!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Draumur</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="257" height="220" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/draumur1-1.jpg" alt="" class="wp-image-1368"/></figure>



<p>Draumur der Traum. Das Dräumeli. Ich dachte mir, wenn ich schon keinen Prinzen hab dann wenigstens nen Schimmel. Wobei er mich dahingehend enttäuscht hat, dass er meistens eher Schlammbraun oder Pissgelb war.</p>



<p><strong> Aber lieber ein dreckiges Pferd auf der Koppel als ein unglückliches Pferd in der Box.</strong></p>



<p>Draumur war meine Reitbeteiligung nach Svala. Auch ein Isländer aber ganz anders. <strong>Sensibel und zurückhaltend, höflich und verlässlich. </strong>Er ist in Island aufgewachsen und deshalb Fremden gegenüber eher misstrauisch. Und wenn sie ihn dann noch von der Koppel holen wollen erst recht. Es hat bestimmt nen Monat gedauert bis er mich nicht mehr misstrauisch mit hoch gehaltenem Kopf schräg aus dem Augenwinkel heraus angeguckt hat.</p>



<p><strong>Ich denke, Pferde und auch Menschen finden ihren Weg in unser Leben wenn die Zeit richtig ist und wir bereit sind uns weiterzuentwickeln. </strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="326" height="220" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/draumur3-1.jpg" alt="" class="wp-image-1369" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/draumur3-1.jpg 326w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/draumur3-1-300x202.jpg 300w" sizes="(max-width: 326px) 100vw, 326px" /></figure>



<p>Draumur kam gerade richtig um mir beizubringen <strong>sanft</strong> zu sein und <strong>nur minimale Hilfen zu geben.</strong> Auf ein kleines Pfeifen pariert er durch. Er geht problemlos mit Halsring. Auch im Gelände.</p>



<p><strong>Er hat mich gelehrt, wie wenig ich tun muss wenn ich das Richtige tue. </strong>Bevor ich es wusste hatte er ein Plätzchen in meinem Herz.</p>



<p>Leider wohnt er jetzt etwas weiter von mir weg. Mit Job und diversen anderen Verpflichtungen schaffe ich es nicht regelmäßig zu ihm zu fahren, deshalb habe ich die Reitbeteiligung schweren Herzens aufgegeben.</p>



<p>Auch hier bin ich froh, dass mir dieses tolle Pony eine Weile anvertraut wurde. Ich danke dir Kathrin!</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Dancer</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="312" height="209" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Vollblut-Dancer-1.jpg" alt="" class="wp-image-1446" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Vollblut-Dancer-1.jpg 312w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Vollblut-Dancer-1-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 312px) 100vw, 312px" /></figure>



<p>Dancer habe ich in Neuseeland kennengelernt. Ich habe dort eine Weile auf einem Hof als Guide von Trailritten gearbeitet. Er ist ein englisches Vollblut und ehemaliges Rennpferd aus Hong-Kong. Als Rennpferd hat er einen ganzen Haufen Macken. Ist ja auch kein Wunder, der arme Kerl.</p>



<p>Unsere Beziehung fing damit an, dass ich ihn von der Koppel holen wollte. Dancer wollte das eindeutig nicht. Und das bestimmt eine halbe Stunde lang. Mit der Methode, die ich in meinem eBook beschreibe habe ich ihn schließlich dazu bewogen doch mit mir zu kommen.</p>



<p>Ab da ging er jeden Tag besser mit mir mit. Und beim Aufsteigen hat er mir – zur großen Freude der Touristen – auch nur noch ganz selten in den Hintern gezwickt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="315" height="211" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Pferde-Neuseeland-Dancer1-1.jpg" alt="" class="wp-image-1450" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Pferde-Neuseeland-Dancer1-1.jpg 315w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/Pferde-Neuseeland-Dancer1-1-300x201.jpg 300w" sizes="(max-width: 315px) 100vw, 315px" /></figure>



<p><strong>Dancer hat mich gelehrt, in Lichtgeschwindigkeit vom Pferd zu springen.</strong> Sobald es nämlich eng um ihn herum wird – auch wenn es nur Büsche oder Bäume sind – bekommt er seine „Startboxparanoia“ und rennt in einem Affenzahn rückwärts. Sobald der Mensch unten ist ist’s auch wieder gut.</p>



<p>Außerdem hat er mich gelehrt, dass nicht alle Vollblüter spinnig sind, sondern es einfach nur darauf ankommt, <strong>wie man mit ihnen umgeht und wie gut sie sozialisiert wurden.</strong></p>



<p>Ich hatte eine tolle Zeit mit Dancer (und den anderen neuseeländischen Pferden), auch wenn sie nur kurz war.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Elja</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" width="226" height="226" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/islaender-elli.jpg" alt="" class="wp-image-1422" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/islaender-elli.jpg 226w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/islaender-elli-150x150.jpg 150w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/04/islaender-elli-200x200.jpg 200w" sizes="(max-width: 226px) 100vw, 226px" /></figure>



<p>Elja – oder Elli – stand an einem Stall, an dem ich mit Draumur war. Ich kannte sie also, zumindest vom Sehen und wusste, dass sie aufgrund vieler Besitzerwechsel kein besonders leichtes Leben hatte bevor ihre Besitzerin Svenja sie gekauft hat. Als klar war, dass Draumur wegzieht, hat Svenja mich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, Elli zu reiten. Ich hatte.</p>



<p>Schon vor dem ersten Probereiten kamen die Sprüche der anderen Einsteller: „Wie, die Rennsemmel willst du reiten?!“, „Ach, du bist ja schwierige Pferde gewöhnt“, „Na dann viel Spaß…“.</p>



<p><strong>Ich war entschlossen mich davon nicht beeinflussen zu lassen, aber ein toller Start ist sowas natürlich nicht.</strong></p>



<p>Und es kam noch besser. Schon beim Führen von der Weide benahm sich Elli völlig daneben, riss sich von mir los und drehte mir drohend ihr Hinterteil zu.</p>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="296" height="242" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/01/elli2-1.jpg" alt="" class="wp-image-1483"/></figure>



<p><strong>Und hier kommt Lektion Nummer 1: wie Sophie von Chevalie so schön sagt <a href="http://chevalie.de/mein-wichtigster-leitspruch-und-warum-es-auch-deiner-werden-sollte/">„Ich bin Schuld. Immer“</a>. </strong></p>



<p><strong>Elli war nicht bösartig oder wollte sich widersetzen. Elli hatte <a href="herzenspferd.de/schmerzen-erkennen">Schmerzen</a>.</strong> Nach kurzem Suchen fanden wir einen riesigen geschwollenen Bremsenstich in ihrer Kinnkuhle. Sobald ich am Strick zupfte oder auch nur wenn sie lief schlug der Metallring des Halfters, in den der Strick eingehängt wird, dagegen. Also drauf geachtet, dass das nicht passiert und ich hatte das netteste Pony.</p>



<p>Nach unserem holprigen Start verstanden wir uns unglaublich gut. Elli ist sehr sensibel und wenig dominant. Gleichzeitig ist sie aber gerne mal aufdringlich. Sie braucht jemanden, der ihr <strong>Sicherheit und <a href="https://herzenspferd.de/10-wege-zum-vertrauen/">Vertrauen</a> gibt und sehr konsequent ist.</strong> Wenn das fehlt bekommt sie Panik und rennt. Und rennt. Und rennt. Weil sie dann denkt, dass sie auf sich alleine gestellt ist und selbst auf sich aufpassen muss.</p>



<p>Elli hat mich gelehrt, dass ich meinen <strong>Stress und meine Unruhe zu Hause lassen</strong> muss wenn ich an den Stall fahre. Sie ist so sensibel, dass sich meine Stimmung sofort auf sie überträgt. Wenn jemand um die Ecke kommt den ich nicht leiden kann wird sie unruhig.</p>



<p>Andersherum wirkt sich das so aus, dass sie fast einschläft und umkippt wenn ich anfange Entspannungs- und Atemübungen auf ihr zu machen.</p>



<p>So eine Verbindung habe ich noch nie erlebt. Ich bin wahnsinnig glücklich, dass ich dieses tolle Pony reiten durfte. Danke Svenja!</p>



<p><strong>Aktuell reite ich einen Lipizzanerhengst &#8211; er ist definitiv auch ein Herzenspferd. Weil wir uns aber erst ein paar Monate kennen, möchte ich ihn noch ein bisschen besser kennenlernen, bevor ich über ihn schreibe. Gelernt habe ich aber schon so Einiges von ihm =)</strong></p>



<p>Nun habe ich ja echt viel erzählt. Viel mehr als ich eigentlich wollte. Und viel weniger als ich müsste um diesen tollen Pferden gerecht zu werden.</p>





<h3 class="wp-block-heading"><strong>Jetzt bist Du an der Reihe! Hast Du Dein Herzenspferd schon gefunden? Erzähl mir eure Geschichte!</strong></h3>
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