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	<title>Gleichgewicht Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Gleichgewicht Archive - Herzenspferd</title>
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	<item>
		<title>5 einfache Pilates Übungen für einen besseren Sitz!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2016 13:59:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um gut auf dem Pferd zu sitzen und es gesund reiten zu können brauchst Du einen geschmeidigen, unabhängigen Sitz. Eine ganz wichtige Voraussetzung dafür ist eine gut trainierte Muskulatur. In ihrem letzten Gastartikel hier auf Herzenspferd hat Pilatestrainerin Kerstin von Pferde Physio Wissen erklärt, warum ausgerechnet Pilates viele Vorteile für Reiter hat und zu einem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/pilates-uebungen-reitersitz/">5 einfache Pilates Übungen für einen besseren Sitz!</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Um gut auf dem Pferd zu sitzen und es gesund reiten zu können brauchst Du einen geschmeidigen, unabhängigen Sitz. Eine ganz wichtige Voraussetzung dafür ist eine gut trainierte Muskulatur.</p>
<p><a href="https://herzenspferd.de/pilates-fuer-reiter-sitz/" target="_blank" rel="noopener">In ihrem letzten Gastartikel hier auf Herzenspferd</a> hat Pilatestrainerin Kerstin von <a href="http://pferde-physio-wissen.de" target="_blank" rel="noopener">Pferde Physio Wissen</a> erklärt, warum ausgerechnet Pilates viele Vorteile für Reiter hat und zu einem besseren Sitz führt. Heute geht es nun weiter mit 5 einfachen Übungen zum Nachmachen zu Hause. Die Übungen sind zwar einfach, aber sie zeigen &#8211; wenn man sie richtig ausführt und dran bleibt &#8211; eine große Wirkung. Also weg mit dem inneren Schweinehund und loslegen!</p>
<p>Und damit gebe ich das Wort ab an Kerstin:</p>
<h2><strong>Vorbereitung</strong></h2>
<p>Vor jeder Pilates-Trainingseinheit und vor Beginn jeder einzelnen Übung ist es wichtig, sich körperlich und gedanklich „vorzubereiten“. Diese Vorbereitung umfasst die korrekte Körperausrichtung, die richtige Atemtechnik und die Spannung des Powerhouses (das „Kraftzentrum“ in der Körpermitte).</p>
<p>Ohne die korrekte Ausrichtung, die richtige Atemtechnik und die Powerhouse-Spannung ist kein richtiges Pilates-Training möglich. Daher werde ich diese wichtigen Punkte kurz erklären, bevor es an die eigentlichen Übungen geht.</p>
<h3><strong>Ausrichtung</strong></h3>
<ul>
<li><strong>Neutrale Beckenposition: </strong>Wir nehmen für fast alle Pilates-Übungen die sogenannte neutrale Beckenposition ein. Das Becken ist „neutral“, wenn wir es sowohl nach vorn als auch nach hinten kippen können. Es darf nicht in einer Endstellung fixiert sein, dann verliert es jeglichen Bewegungsspielraum und als weitere Folge verliert die Wirbelsäule ihre natürlich geschwungene Form. Beim Reiten ist die neutrale Beckenposition ebenfalls wichtig. Nur aus einer neutralen Beckenposition heraus können wir den Bewegungen des Pferderückens in alle Richtungen folgen (&#8222;mitschwingen&#8220;).</li>
<li><strong>Verlängerung der Wirbelsäule: </strong>Beim Pilates – wie auch beim Reiten – soll die Wirbelsäule möglichst lang werden, aber nicht unnatürlich gestreckt (das führt nur dazu, dass wir verkrampfen). Die Wirbelsäule behält ihre natürlich geschwungene S-Form, und wir werden gedanklich einfach 1-2 cm größer. Die Vorstellung, jemand würde uns an einem Faden an unserem Scheitel leicht nach oben ziehen, ist hilfreich für das Verlängern in der Wirbelsäule (auch bei Übungen in Rückenlage, Seitlage, im Vierfüßlerstand oder im Unterarmstütz!).</li>
<li><strong>Tiefe Schulterblätter: </strong>Die Schulterblätter gleiten nach hinten unten (in Richtung Gesäßtaschen an der Hose). Der Abstand zwischen Schultern und Ohren soll immer möglichst groß bleiben. Oft neigt man dazu, vor lauter Anstrengung zu verkrampfen und die Schultern hochzuziehen. Dies ist weder beim Pilates noch beim Reiten erwünscht.</li>
</ul>
<h3><strong>Atmung</strong></h3>
<p>Die Atemtechnik spielt eine zentrale Rolle beim Pilates. Alle Bewegungen werden im eigenen Atemfluss ausgeführt: Ein Teil der Bewegung während der Einatmung, ein anderer Teil der Bewegung während der Ausatmung (i.d.R. der anstrengendere Teil).</p>
<p>Beim Pilates atmen wir tief durch die Nase ein und bewusst hörbar durch den Mund aus. Wir atmen nicht in den Bauch (dieser ist schließlich angespannt, siehe „Powerhouse“), sondern in den seitlichen Brustkorb / die Flanken. Die Rippenbögen weiten sich mit jeder Einatmung und bewegen sich mit der Ausatmung wieder aufeinander zu. Damit trainieren wir auch die häufig vernachlässigte Zwischenrippenmuskulatur (wenn ihr nach einer Pilates-Trainingseinheit Muskelkater im Bereich der Rippen habt, wisst ihr, dass ihr bei der Atmung alles richtig gemacht habt!).</p>
<h3><strong>Powerhouse</strong></h3>
<p>Das Powerhouse ist unser „Kraftzentrum“. Es befindet sich in der Körpermitte und umfasst den quer verlaufenden Bauchmuskel, den inneren und äußeren schrägen Bauchmuskel, die tiefliegende Muskulatur an der Wirbelsäule und die Beckenbodenmuskulatur. Diese Muskeln sind elementar für eine gesunde, aufrechte Körperhaltung. Sie schützen und stützen uns, entlasten die Wirbelsäule und die Bandscheiben und stützen die inneren Organe. Vorausgesetzt natürlich, diese Muskeln sind gut trainiert (wenn ihr regelmäßig Pilates macht, werden sie es bald sein).</p>
<p>Auch auf dem Pferd geben uns diese Muskeln Stabilität. Je besser sie trainiert sind, desto geschmeidiger und müheloser können wir in die Pferdebewegung eingehen und desto besser können wir unsere Hilfen koordinieren. Sie halten unsere Körpermitte stabil und erlauben z.B. unabhängige Beinbewegungen ohne dass sich die Position des Beckens und des Rumpfes unbewusst verändert.</p>
<p>Zur Aktivierung des Powerhouse spannen wir zunächst den Beckenboden an, ziehen dann den Unterbauch ein (Vorstellung: eine zu enge Jeans über die Hüften und den Unterbauch zwängen) und ziehen schließlich den Bauchnabel nach innen Richtung Wirbelsäule (Vorstellung: wir schließen den Knopf dieser zu engen Jeans). Diese Spannung halten wir während jeder Pilates-Übung die ganze Zeit über aufrecht. Vor jeder neuen Übung überprüfen wir das Powerhouse und spannen es ggf. nach.</p>
<p>Viel Spaß bei den nachfolgenden Übungen! Bei Fragen könnt ihr euch natürlich gern an mich wenden. Ihr erreicht mich über meine <a href="http://pferde-physio-wissen.de" target="_blank" rel="noopener">Website</a>.</p>
<h2><strong>Übungen</strong></h2>
<h3><strong>Spine Twist</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">Im Stand:</p>
<ul>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
<li>Arme seitlich auf Schulterhöhe anheben</li>
</ul>
<p>ODER</p>
<p>Im Sitzen:</p>
<ul>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
<li>beide Sitzbeinhöcker fest in den Boden</li>
<li>Rücken gerade</li>
<li>Becken in neutraler Haltung</li>
<li>Beine hüftbreit geöffnet und möglichst gestreckt</li>
<li>Arme seitlich auf Schulterhöhe anheben</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3280" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Spine Twist Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: Oberkörper zur Seite drehen</li>
<li>Einatmen: zurück zur Mitte drehen</li>
<li>Ausatmen: zur anderen Seite drehen</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3278" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-1-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Spine Twist Ausführung 1" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-1-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-1-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-1-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3279" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-2-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Spine Twist Ausführung 2" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-2-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-2-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Spine-Twist-Ausfuehrung-2-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">ca. 6-8x zu jeder Seite drehen</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Die Drehung kommt aus der Körpermitte</li>
<li>Der Blick folgt der Drehung des Oberkörpers</li>
<li>Die Wirbelsäule bleibt während der ganzen Übung lang</li>
<li>Becken und Beine die ganze Zeit unbewegt halten (im Stand: vorstellen, dass auf beiden Beckenknochen Scheinwerfer sitzen, die die ganze Zeit nach vorne strahlen sollen; im Sitz: darauf achten, dass die Füße sich nicht mit bewegen (wenn bei der Drehung die Füße rutschen und ihre parallele Position verlassen, heißt das, dass das Becken nicht ruhig gehalten wird))</li>
<li>Die Arme bleiben unbewegt in ihrer Position, nicht die Oberkörper-Drehung mit den Armen fortsetzen, die Drehung kommt nur aus dem Rumpf!</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Verbesserung der Wirbelsäulenrotation</li>
<li>Kräftigung Rückenstrecker und schrägen Bauchmuskeln</li>
<li>Verbesserung der Sitzhaltung / der aufrechten Körperhaltung</li>
<li>Ausrichtung von Schultergürtel und Becken (wichtig für den „Drehsitz“ beim Reiten auf gebogenen Linien: Schultern des Reiters parallel zu den Schultern des Pferdes, Becken des Reiters parallel zum Becken des Pferdes. Diese Übung trainiert die korrekte Drehung aus dem Oberkörper und das bewusste „gegensätzliche“ Ausrichten von Schultergürtel und Becken).</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3></h3>
<h3><strong>Ab Preps (Abdominal Preparation = vorbereitende Bauchübung)</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Rückenlage</li>
<li>Beine gebeugt und hüftbreit aufgestellt</li>
<li>Füße flach auf der Matte</li>
<li>Arme liegen gestreckt seitlich am Körper mit den Handflächen zur Matte</li>
<li>Blick senkrecht zur Decke</li>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3271" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Ab Preps Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: Arme auf Hüfthöhe anheben, Kinn Richtung Brustbein ziehen und mit Hilfe der Bauchmuskulatur Kopf und Schultern Wirbel für Wirbel von der Matte lösen</li>
<li>So weit aufrollen, dass der untere Rand der Schulterblätter gerade noch Kontakt zur Matte hat</li>
<li>Oben anhalten, einatmen und prüfen, ob der Bauchnabel noch nach innen zieht (Powerhouse-Spannung!) und das Becken in neutraler Position ist</li>
<li>Ausatmen: Wirbel für Wirbel wieder in die Ausgangsposition rollen</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3270" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausfuehrung-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Ab Preps Ausführung" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausfuehrung-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausfuehrung-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Ab-Preps-Ausfuehrung-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">ca. 6-12x auf- und abrollen</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Die Kraft kommt aus der Körpermitte</li>
<li>Der Abstand zwischen unteren Rippen und Beckenknochen verkleinert sich beim Aufrollen durch die Kontraktion der Bauchmuskeln. Beim Abrollen vergrößert sich dieser Abstand wieder</li>
<li>Die Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur bleibt locker</li>
<li>Der Blick wandert beim Aufrollen Richtung Knie / Oberschenkel</li>
<li>Beim Aufrollen passt ca. eine Faust zwischen Kinn und Brustbein</li>
<li>Die Fingerspitzen ziehen zu den Füßen</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Aktivierung und Kräftigung der geraden Bauchmuskeln (Aufgabe beim Reiten: stabilisiert unseren Sitz, ist zuständig für das geschmeidige Mitschwingen in der Pferdebewegung, ist hauptverantwortlich beim <a href="https://herzenspferd.de/reiten-kreuzhilfen/" target="_blank" rel="noopener">Abkippen des Beckens</a> in halben Paraden)</li>
<li>Aktivierung der tiefen Muskulatur (=Powerhouse)</li>
<li>Erlernen der Auf-/Abrollbewegung Wirbel für Wirbel und damit auch Mobilisation der Wirbelsäule</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Toe Tips</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Rückenlage</li>
<li>Beine in „table top“-Position (90°-Winkel im Hüft- und Kniegelenk)</li>
<li>Arme liegen gestreckt seitlich am Körper mit den Handflächen zur Matte</li>
<li>Blick senkrecht zur Decke</li>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3282" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Toe Tips Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: aus dem Hüftgelenk heraus ein Bein zum Boden führen und die Zehenspitze kurz auf dem Boden auftippen lassen</li>
<li>Einatmen: Bein wieder in die Ausgangsposition anheben</li>
<li>Ausatmen: Bewegung mit dem anderen Bein wiederholen</li>
<li>Im Wechsel mit dem linken / rechten Bein fortfahren</li>
</ul>
<p>Steigerung: beide Beine gleichzeitig senken und heben (Beine dabei geschlossen halten und Spannung im Powerhouse verstärken, um beim Absenken der Beine nicht in ein Hohlkreuz zu fallen)</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3281" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausfuehrung-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Toe Tips Ausführung" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausfuehrung-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausfuehrung-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Toe-Tips-Ausfuehrung-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Wechselseitig: ca. 6-8x pro Seite</li>
<li>Beide Beine gleichzeitig: ca. 6-12x</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Der Winkel zwischen Oberschenkel und Unterschenkel bleibt die ganze Zeit unverändert bei 90° (Visualisierung: einen großen Würfel zwischen Ober- und Unterschenkel in der Kniekehle einklemmen), die Bewegung kommt nur aus dem Hüftgelenk (durch ein Beugen des Beines im Kniegelenk würde die Wirkung der Übung „verpuffen“!)</li>
<li>Becken und Oberkörper bleiben ruhig</li>
<li>Powerhouse-Spannung verhindert ein nach vorne Kippen des Beckens beim Absenken des Beines, damit wir nicht ins Hohlkreuz fallen</li>
<li>Schultern bleiben tief und unverkrampft, Wirbelsäule bleibt lang</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Stabilisierung des Beckens bei gleichzeitigen Bewegungen des Beines (auch auf dem Pferd müssen wir die Lage unserer Beine aus dem Hüftgelenk heraus verändern können ohne dass das Becken seine Position verändert!)</li>
<li>Aktivierung und Kräftigung der unteren Bauchmuskulatur und der Tiefenmuskulatur (wiederum wichtig für den aufrechten, stabilen und losgelassen-mitschwingenden Sitz, für das Abkippen des Beckens bei <a href="https://herzenspferd.de/ganze-parade-reiten/">Paraden</a> etc.)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Shoulder Bridge</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Rückenlage</li>
<li>Die Arme liegen gestreckt seitlich am Körper mit den Handflächen zur Matte</li>
<li>Der Blick geht senkrecht zur Decke</li>
<li>Die Füße sind hüftbreit aufgestellt, flach auf der Matte</li>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3277" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Shoulder Bridge Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: Wirbel für Wirbel vom Steißbein bis zu den Schulterblättern aufrollen (wie eine Perlenkette jeden Wirbel einzeln vom Boden lösen) bis Rumpf und Oberschenkel eine Linie bilden</li>
<li>Einatmen: Oben halten, Powerhouse überprüfen und ggf. nachspannen</li>
<li>Ausatmen: Wirbel für Wirbel in die Ausgangsposition abrollen</li>
<li>Einatmen: Auf das nächste Aufrollen vorbereiten (ausrichten, Wirbelsäule lang, Schultern tief, Powerhouse,…)</li>
<li>Ausatmen: Wirbel für Wirbel wieder hoch rollen</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3276" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausfuehrung-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Shoulder Bridge Ausführung" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausfuehrung-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausfuehrung-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Shoulder-Bridge-Ausfuehrung-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">ca. 6-12x auf- und abrollen</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Kein Gewicht auf den Nacken bringen</li>
<li>Die Schultern bleiben locker</li>
<li>Den Brustkorb beim Aufrollen nicht nach oben pressen (führt zum Hohlkreuz!)</li>
<li>Die Oberschenkel hüftbreit geöffnet halten, Füße hüftbreit aufgestellt lassen</li>
<li>Beide Beckenknochen beim Auf- und Abrollen stets auf einer Höhe halten</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Mobilisation und Verlängerung der Wirbelsäule</li>
<li>Aktivierung der Muskelkette an der Körperrückseite</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3><strong>Cat Stretch</strong></h3>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausgangsposition:</strong></td>
<td width="816">Vierfüßlerstand:</p>
<ul>
<li>Hände unter den Schultern</li>
<li>Die Fingerspitzen zeigen nach vorne</li>
<li>Die Ellenbogen zeigen nach hinten</li>
<li>Beine hüftbreit geöffnet</li>
<li>Knie unter den Hüften</li>
<li>Fußrücken entspannt auf der Matte</li>
<li>Becken in neutraler Position, Wirbelsäule ist lang und in ihrer natürlich geschwungenen Position (kein Hohlkreuz, kein Buckel)</li>
<li>Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule (nicht nach vorne / oben schauen, Blick geht Richtung Boden)</li>
<li>Vorbereitung (lange Wirbelsäule, tiefe Schulterblätter, Atmung, Powerhouse)</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3275" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausgangsposition-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Cat Stretch Ausgangsposition" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausgangsposition-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausgangsposition-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausgangsposition-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ausführung:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Ausatmen: ein Bein und diagonalen Arm gestreckt auf Hüft- und Schultergelenkshöhe anheben, den ganzen Körper in die Länge ziehen und bis in die Fingerspitzen und Zehenspitzen strecken</li>
<li>Einatmen: Ellenbogen und Knie unter dem Körper zusammenführen, dabei den Rücken runden</li>
<li>Ausatmen: Arm und Bein wieder strecken</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3272" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-1-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Cat Stretch Ausführung 1" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-1-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-1-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-1-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3273" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-2-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Cat Stretch Ausführung 2" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-2-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-2-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-2-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-3274" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-3-1.jpg" alt="Pilates für Reiter: Cat Stretch Ausführung 3" width="500" height="333" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-3-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-3-1-300x200.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/05/Cat-Stretch-Ausfuehrung-3-1-400x266.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Wiederholungen:</strong></td>
<td width="816">ca. 6-8x pro Seite, danach Seitenwechsel</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Beachte:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Powerhouse hält das Becken stabil</li>
<li>Beide Gesäßhälften bleiben beim Anheben des Beines auf einer Höhe (Vorstellung: Ein Sektglas auf dem Kreuzbein balancieren, nichts verschütten!)</li>
<li>Auch die Schulterblätter bleiben beim Anheben des Armes auf einer Höhe</li>
<li>Stand-Arm bleibt im Ellenbogengelenk leicht gebeugt, nicht durchstrecken oder gar überstrecken</li>
</ul>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="216"><strong>Ziele:</strong></td>
<td width="816">
<ul>
<li>Kontrolle über den Rumpf</li>
<li>Stabilisation der Wirbelsäule und des Beckens bei unabhängigen / entgegengesetzten Bewegungen von Armen und Beinen</li>
<li>Trainiert das Gleichgewicht und die Koordination</li>
<li>Aktiviert und kräftigt insbesondere Rücken- und Bauchmuskulatur (Powerhouse gespannt halten! Dies stützt den Rumpf von unten und verhindert das ins-Hohlkreuz-Fallen), den Schultergürtel und die Hüftstrecker (Gesäßmuskeln)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4><strong>Und jetzt viel Spaß beim Üben! 😀<br />
</strong></h4>
<h4><strong>Noch Fragen? Ab in die Kommentare damit!</strong></h4>
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		<title>Galopp aussitzen &#8211; so bildest Du eine Einheit mit Deinem Pferd!</title>
		<link>https://herzenspferd.de/galopp-aussitzen/</link>
					<comments>https://herzenspferd.de/galopp-aussitzen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 16:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Aussitzen]]></category>
		<category><![CDATA[Dressur]]></category>
		<category><![CDATA[Galopp]]></category>
		<category><![CDATA[Gewichtshilfen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Sitz]]></category>
		<category><![CDATA[Trab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich während meines Jobs als Reittourenführerin in Neuseeland zum ersten Mal wieder auf einem Großpferd saß, dachte ich beim ersten Galopp ich würde den nächsten Sprung nicht überleben. Nach Jahren des Reitens auf großartigen, aber ziemlich flach galoppierenden Isländern, war die Umstellung auf die raumgreifenden Galoppsprünge eines Warmbluts gar nicht so einfach. Nach ein [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als ich während meines Jobs als Reittourenführerin in Neuseeland zum ersten Mal wieder auf einem Großpferd saß, dachte ich beim ersten Galopp ich würde den nächsten Sprung nicht überleben. Nach Jahren des Reitens auf großartigen, aber ziemlich flach galoppierenden Isländern, war die Umstellung auf die raumgreifenden Galoppsprünge eines Warmbluts gar nicht so einfach.</p>



<p>Nach ein paar Ritten und etwas Eingewöhnungszeit konnte ich aber wieder problemlos mit meinem Liebling, dem Ex-Rennpferd Dancer, durch die neuseeländische Wildnis fliegen. Damit Du dieses tolle Gefühl eines locker ausgesessenen Galopps auch möglichst bald erfahren kannst, habe ich Dir hier meine Tipps zum Galopp Aussitzen zusammengefasst.</p>



<p>(<a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier kannst Du nachlesen, wie das Aussitzen im Trab funktioniert!</a>)</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;93921a905708ee9e096230f8e6c577c4&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;5d35cf7cc612d9650579c3a95d6e957f&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/herzenspferd.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/93921a905708ee9e096230f8e6c577c4-5d35cf7cc612d9650579c3a95d6e957f.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;GALOPP aussitzen: So geht&#39;s + die h\u00e4ufigsten Fehler!&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.29629629629629761211617733351886272430419921875}" title="GALOPP aussitzen: So geht&#39;s + die häufigsten Fehler!" width="1080" height="608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/4GlIiVitDBM?feature=oembed" consent-required="259520" consent-by="services" consent-id="259521" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/4GlIiVitDBM?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Bewegung des Pferdes im Galopp</strong></h2>



<p>Im Galopp springt immer ein Vorderbein des Pferdes weiter nach vorne. Das ist die „Art“ das Galopps (Rechtes Bein -&gt; Rechtsgalopp). Auf dieser Seite schwingt der Rücken etwas weiter vor als auf der anderen Seite – das heißt hier muss auch Deine Hüfte minimal weiter vor schwingen. So kannst Du auch übrigens erfühlen, auf welcher Hand Dein Pferd galoppiert, ganz ohne hinzusehen. Galoppiert es auf der linken Hand fühlt es sich an, als würde Dein linker Hüftknochen weiter nach vorne geschoben als der Rechte.</p>



<p>Der Pferderücken an sich schwingt erst vorne mit der Vorhand nach oben, dann hinten mit der Hinterhand, ganz ähnlich wie bei einer Wippe. Du musst also die Bewegung: &#8222;vorne hoch und nach vorne -&gt; vorne runter -&gt; hinten hoch und nach vorne&#8220; (siehe Bild) mitmachen. Du kannst Dir das auch wie eine Art Wellenbewegung vorstellen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="159" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/10/galopp-1.jpg" alt="Eine Zeichnung von zwei galoppierenden Pferden. Die Bewegung des Rückens ist mit eingezeichneten Pfeilen verdeutlicht." class="wp-image-2832" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/10/galopp-1.jpg 400w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/10/galopp-1-300x119.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So klappt das Aussitzen im Galopp</strong></h2>



<p><strong>Ruhig und fest im Sattel sitzen bedeutet immer Bewegung. Versuche nicht, Dich steif zu machen um fest zu sitzen, die Bewegung des Pferdes muss durch Dich hindurchfließen. Reiten ist wie ein Tanz mit dem Pferd, Dein Körper und Deine Bewegungen müssen sich seinen anpassen.</strong></p>



<p>Oft hört man, man solle den Sattel mit dem Po von hinten nach vorne „auswischen“. Das führt aber nur dazu, dass man unruhig sitzt und das Pferd aus dem Gleichgewicht bringt. Außerdem kann man so keine eindeutigen Gewichtshilfen mehr geben.</p>



<p><strong>Lass stattdessen Deine Hüfte von Deinem Pferd bewegen:&nbsp;</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Deine Knie und Oberschenkel liegen locker am Pferdebauch. Auf keinen Fall solltest Du Deine Knie zusammenpressen! (<a href="http://360gradpferd.de/pferdefreunde-darum-ist-knieschluss-quatsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier kannst Du nachlesen warum der Knieschluss Quatsch ist</a>)</li>



<li>Entspanne Deinen Po.</li>



<li>Wenn Dein Pferd mit den Vorderbeinen abspringt schließen sich Deine Oberschenkel ein wenig und Deine Hüfte kippt leicht nach hinten ab.</li>



<li>Wenn Dein Pferd mit der Hinterhand abspringt und es also &#8222;hinten hochgeht&#8220; öffnen sich Deine Oberschenkel und Deine Hüfte stellt sich gerade auf. Dabei lässt Du die Hüfte von der Bewegung nach vorne tragen.</li>



<li><strong>Am Allerwichtigsten ist es, unteren Rücken, Hüfte, Po, Oberschenkel, Knie und Fußgelenke locker zu lassen und in der Bewegung mitzugehen. Dann geschehen die oben beschriebenen Bewegungen ganz von selbst.<br></strong></li>
</ul>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="500" height="221" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/10/galopp-aussitzen-1.jpg" alt="Eine Zeichnung von zwei galoppierenden Pferden mit Reiter. Die Beckenbewegung des Reiters ist mit eingezeichneten Pfeilen verdeutlicht." class="wp-image-2831" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/10/galopp-aussitzen-1.jpg 500w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/10/galopp-aussitzen-1-300x133.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/10/galopp-aussitzen-1-400x177.jpg 400w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></figure>



<p><strong>Wenn Du durch den Schwung zu weit aus dem Sattel geworfen wirst, kannst Du auch Folgendes ausprobieren:</strong> stelle Dich im Takt minimal in die Steigbügel, immer dann, wenn Dein Pferd abspringt. So wirst Du nicht mehr automatisch aus dem Sattel geworfen, sondern hast etwas mehr Kontrolle über die Bewegung. Wichtig ist aber, wirklich im Takt zu sein und gerade nach oben aufzustehen. Auch Dein Oberkörper sollte gerade bleiben, lehne Dich nicht nach vorne! Mit der Zeit kannst Du Dich dann immer weniger abstützen bis Du schließlich ganz aussitzen kannst.</p>



<p><strong>Ich würde aber immer erst versuchen mich mit lockerer Hüfte in den Takt einzufühlen.</strong> Durch das Abstützen im Bügel verspannt man sich schnell und es besteht die Gefahr, dass man aus dieser Verspannung heraus nicht zum richtigen Aussitzen kommt.</p>



<p>Mache Dir am besten schon vorm Galoppieren bewusst, wie Dein Pferd sich bewegt und wie Du Dich bewegen musst. Stelle es Dir ganz genau in Deinem Kopf vor. Am besten übst Du die Beckenbewegung schon am Boden bevor Du auf dem Pferd sitzt, einfach damit Dein Körper und Deine Muskeln die Bewegung schon kennen und sich daran „erinnern“. Du kannst auch auf der Wippe des nächstbesten Spielplatzes üben!</p>



<p>Am Anfang reicht es, nur ein paar Galoppsprünge auszusitzen. Wenn Du merkst, dass Du Dich verspannst und das Aussitzen schwieriger wird, solltest Du wieder <a href="https://herzenspferd.de/ganze-parade-reiten/">durchparieren</a>. Mit der Zeit wirst Du den Galopp immer länger am Stück aussitzen können.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Fehler beim Galopp Aussitzen</strong></h2>



<p>Hier noch einmal zusammengefasst die drei häufigsten Fehler beim Aussitzen des Galopps:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Viele Reiter machen sich im <strong>Oberkörper fest.</strong> Die Hüfte schwingt dann zwar mit, aber die Bewegung fließt nicht durch die Wirbelsäule. Das erkennt man daran, dass der Oberkörper wie ein Pendel vor und zurück schwingt.</li>



<li><strong>Klammernde Knie und/oder Oberschenkel</strong> führen dazu, dass Du steif wirst und die Bewegung des Pferdes nicht durch Dich hindurchfließen kann. Du sitzt dann nicht nur unruhig, sondern bringst meistens auch Dein Pferd aus dem Takt.</li>



<li>Eine <strong>unbewegliche Hüfte </strong>ist wohl das größte und häufigste Problem beim Galopp Aussitzen. Deine Hüfte und der untere Rücken müssen geschmeidig die Bewegung des Pferdes mitmachen, wenn das nicht funktioniert ist ein ruhiges Aussitzen kaum möglich. Die gute Nachricht: diese Beweglichkeit kann man trainieren &#8211; zum Beispiel mit <a href="https://herzenspferd.de/der-perfekte-reitersitz/">Yogaübungen</a> oder <a href="https://herzenspferd.de/stretching-reiter/">Gymnastik</a>.</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img decoding="async" src="http://ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;ASIN=3275017969&amp;Format=_SL110_&amp;ID=AsinImage&amp;MarketPlace=DE&amp;ServiceVersion=20070822&amp;WS=1&amp;tag=twoheartsones-21" alt=""/></figure>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>





<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="http://ir-de.amazon-adsystem.com/e/ir?t=twoheartsones-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3275017969" alt=""/></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie klappt bei Dir das Aussitzen? Hast Du noch weitere Tipps für uns? Ab in die Kommentare damit, ich freue mich drauf!</strong></h3>



<img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="http://vg08.met.vgwort.de/na/8ca507cd5a124e65a3f3660c32483042" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527">



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/8ca507cd5a124e65a3f3660c32483042" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"/></figure>
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		<title>Natürliche Schiefe &#8211; So richtest Du Dein Pferd gerade!</title>
		<link>https://herzenspferd.de/natuerliche-schiefe-geraderichten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2015 09:58:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Dressur]]></category>
		<category><![CDATA[Geraderichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[natürliche Schiefe]]></category>
		<category><![CDATA[Neck Reining]]></category>
		<category><![CDATA[Renvers]]></category>
		<category><![CDATA[Rückwärtsrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Schulterherein]]></category>
		<category><![CDATA[Travers]]></category>
		<category><![CDATA[Zirkel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir Menschen haben sie. Unsere Hunde. Und auch unsere Pferde. Die natürliche Schiefe. Eine Seite unseres Körpers ist stärker, die andere schwächer. Deshalb bist Du Rechts- oder Linkshänder. Bei vielen von uns ist eine Körperseite minimal kürzer als die andere. Manche haben sogar an jedem Fuß eine unterschiedliche Schuhgröße. Das ist ganz normal und hängt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wir Menschen haben sie. Unsere Hunde. Und auch unsere Pferde.</p>



<p><strong>Die natürliche Schiefe.</strong></p>



<p>Eine Seite unseres Körpers ist <strong>stärker</strong>, die andere <strong>schwächer</strong>. Deshalb bist Du Rechts- oder Linkshänder. Bei vielen von uns ist eine Körperseite minimal kürzer als die andere. Manche haben sogar an jedem Fuß eine unterschiedliche Schuhgröße. Das ist ganz normal und hängt damit zusammen, dass man schon schief im Mutterleib heranwächst.</p>



<p>Bei Hunden sieht man diese Schiefe meist sehr deutlich: schaust Du Dir einen trabenden Hund von hinten an ist es meistens so, dass Du drei, oder sogar alle vier Beine sehen kannst, weil Vorder- und Hinterteil versetzt laufen.</p>



<p>Bei Pferden ist es ganz genauso.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe loading="lazy" consent-thumbnail="{&quot;embedId&quot;:&quot;0df8109c00ac77d2557b36d64bd14a99&quot;,&quot;fileMd5&quot;:&quot;02f024b9d3a342a369fd5973bcacc4a0&quot;,&quot;url&quot;:&quot;https:\/\/herzenspferd.de\/wp-content\/uploads\/embed-thumbnails\/0df8109c00ac77d2557b36d64bd14a99-02f024b9d3a342a369fd5973bcacc4a0.jpeg&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Nat\u00fcrliche Schiefe: So richtest Du Dein Pferd gerade!&quot;,&quot;width&quot;:640,&quot;height&quot;:480,&quot;forceRatio&quot;:56.29629629629629761211617733351886272430419921875}" title="Natürliche Schiefe: So richtest Du Dein Pferd gerade!" width="1080" height="608" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/ItVghpqPRB4?feature=oembed" consent-required="259520" consent-by="services" consent-id="259521" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/ItVghpqPRB4?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>







<h2 class="wp-block-heading"><strong>Das bedeutet die natürliche Schiefe für Dein Pferd</strong></h2>



<figure class="wp-block-image alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="199" height="350" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/06/Natuerliche-Schiefe.jpg" alt="Natürliche Schiefe Pferd " class="wp-image-1959" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/06/Natuerliche-Schiefe.jpg 199w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/06/Natuerliche-Schiefe-171x300.jpg 171w" sizes="(max-width: 199px) 100vw, 199px" /></figure>



<p>Dein Pferd ist also schief. Sagen wir mal es ist nach rechts gebogen, dann nennt man seine kürzere, rechte Seite die <strong>hohle Seite.</strong> Sein Hals ist leicht nach rechts gebogen und das rechte Hinterbein tritt weiter vor als das Linke. Um seine Schiefe auszugleichen belastet Dein Pferd vermehrt sein linkes Vorderbein. Das linke Hinterbein ist dann für den Schub nach vorne zuständig.</p>



<p>Wenn Dein Pferd sein Leben ohne Reiter verbringen würde wäre das kein großes Problem. Die meisten Pferde werden aber nun mal geritten und das zusätzliche Reitergewicht führt dazu, dass die Fehlbelastung verstärkt wird und Knochen, Sehnen und Gelenke schneller verschleißen. Dazu kommt, dass das Pferd sich durch die einseitige Belastung verkrampft und <a href="https://herzenspferd.de/schmerzen-erkennen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schmerzen</a> entstehen.</p>



<p>Dein Ziel als Reiter muss also sein, Dein Pferd <strong>gerade zu richten.</strong></p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>So erkennst Du die natürliche Schiefe</strong></h2>



<p><strong>Um passend zu trainieren musst Du erst mal wissen, auf welcher Seite Dein Pferd hohl, also kürzer ist. Ist Dein Pferd rechts hohl&#8230;</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>&#8230; nimmt es den rechten Zügel nicht gut an und legt sich auf den linken Zügel</li>



<li>&#8230; klappen Übungen auf der rechten Hand besser als auf der Linken</li>



<li>&#8230; setzt es Dich beim Leichttraben immer wieder auf den linken Fuß</li>



<li>&#8230; liegt Dein rechtes Bein gut am Pferd an und Dein linkes Bein steht eher ab</li>
</ul>



<p>Ich merke immer sehr gut welche Seite beim Pony hohl ist, wenn ich einen <strong>Zirkel</strong> reite:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Reite ich einen Zirkel auf der steifen, nicht hohlen Seite des Pferdes &#8211; es muss also seine hohle Seite dehnen &#8211; ist der Hals steif und der Kopf zeigt eher nach außen. Das Pferd &#8222;fällt&#8220; auf die innere Schulter in den Zirkel hinein und verkleinert diesen.</li>



<li>Reite ich einen Zirkel auf der hohlen Seite des Pferdes ist das für es bequemer und es wird den Zirkel bereitwilliger gehen. Zusätzlich kann es sein, dass es hier über die äußere Schulter &#8222;ausbricht&#8220; und den Zirkel von sich aus vergrößert.</li>
</ul>



<p><strong>Also nochmal am Beispiel von einem rechts hohlen Pferd:</strong> einen Zirkel auf der rechten Hand wird Dein Pferd gut laufen und eventuell vergrößern wollen. Einen Zirkel auf der linken Hand ist ihm unbequem und es hält den Kopf nach Außen und wird in den Zirkel hinein drängen.</p>



<p>Dein Pferd kann natürlich auch links hohl sein, dann ist es in den Beispielen oben einfach umgekehrt.</p>



<p><span style="color: #999999;">Lesetipp: Bei Nordfalben gibt es einen <a href="http://nordfalben.de/das-auge-schulen-die-schiefe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel zur natürlichen Schiefe</a> mit vielen Beispielbildern</span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So richtest Du Dein Pferd gerade</strong></h2>



<p><strong>Als erstes ist es wichtig sich bewusst zu sein, dass man sein Pferd nicht einfach &#8222;geradeziehen&#8220; kann. Das führt nur zu Verspannungen und Schmerzen und Dein Pferd wird steif.</strong></p>



<p>Bei uns Menschen ist das ja auch nicht anders. Sind wir schief, bringt es gar nichts sich in eine bestimmte Positon zu zwingen um das auszugleichen &#8211; ich spreche da aus Erfahrung, ich ziehe immer die rechte Schulter hoch. Stattdessen machen wir <strong>gymnastische Übungen</strong> oder Yoga und mit der Zeit wird unsere Haltung besser.</p>



<p>So müssen wir auch beim Pferd vorgehen.</p>



<p><strong>Der zweite wichtige Punkt ist nicht zu viel zu verlangen und genügend Pausen einzubauen. </strong>Wir wollen, dass das Pferd locker bleibt und auf keinen Fall verspannt. Dazu muss es sich zwischendurch wieder entspannen und seine Muskeln lockern können. Es reicht eine Übung ein paar Tritte richtig zu reiten und das Pferd dann wieder entspannt vorwärts laufen zu lassen. Das hilft auch Dir als Reiter, denn oft verspannen wir uns bei aller Konzentration gleich selbst. Die Pause ist also nicht nur für Dein Pferd, sondern auch für Dich. Lass ruhig mal die Schultern kreisen.</p>



<p><strong>Alle Übungen solltest Du immer erst im Schritt durchführen.</strong> Erst wenn im Schritt alles gut und locker klappt kannst Du es im Trab versuchen. Und erst wenn es im Trab gut ist kommt der Galopp. Das kann durchaus einige Zeit dauern!</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Übungen zum Geraderichten</strong></h3>



<p>Als erstes solltest Du Deinem Pferd beibringen, auf Zügel an den Hals anlegen abzuwenden. Wenn Du also den linken Zügel an den Hals des Pferdes legst sollte es nach rechts abbiegen und umgekehrt.</p>



<p>Das kannst Du Deinem Pferd relativ einfach beibringen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wenn Du nach rechts abbiegen willst lege Deinen linken Zügel an den Hals Deines Pferdes. <strong>Wichtig ist, dass der Zügel locker durchhängt und kein Zug auf dem Gebiss ist! </strong>Danach gibst Du Deine üblichen Hilfen zum Abbiegen, also Gewicht, Schenkel und rechter Zügel.</li>



<li>Wenn Du das eine Zeit lang so machst wird Dein Pferd erkennen, dass nach dem Zügelanlegen immer das Abbiegen kommt und Du kannst die rechte Zügelhilfe bald ganz weglassen.</li>
</ul>



<p>Durch das Lenken per Zügelanlegen hast Du Deinem Pferd beigebracht, seine Schulter zu verschieben beziehungsweise sein Gewicht zu verlagern wenn Du den Zügel anlegst. Damit kannst Du die Vorhand in die Spur der Hinterhand verschieben und den ersten Schritt in Richtung Geraderichten machen.</p>



<p>Wenn das funktioniert solltest Du folgende gymnastizierende Übungen ins Training einbauen um an der Hinterhand zu arbeiten (wieder am Beispiel eines rechts hohlen Pferdes, ist es links hohl muss umgekehrt vorgegangen werden):</p>



<h4 class="wp-block-heading"><a href="https://herzenspferd.de/schulterherein-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Schulterherein</strong></a></h4>



<p>Die Hilfen und Problemlösungen sind in <a href="http://360gradpferd.de/pferdefreunde-schulterherein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">diesem Artikel</a> super erklärt. Hier gibt es eine Anleitung, wie man das <a href="https://herzenspferd.de/schulterherein-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulterherein am Boden</a> erarbeiten kann.</p>



<p>Bei einem rechts hohlen Pferd solltest Du Schulterherein auf der rechten Seite mit wenig Biegung und großer Abstellung reiten und auf der linken Seite mit viel Biegung und geringer Abstellung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Travers / Kruppeherein</strong></h4>



<p>Auch hier gibt es einen <a href="http://360gradpferd.de/vom-schulterherein-zum-kruppeherein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">tollen Artikel</a> zu den passenden Hilfen im Sattel und einen <a href="https://herzenspferd.de/kruppeherein-travers-boden-anleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel zum Travers am Boden</a>.</p>



<p>Bei einem rechts hohlen Pferd solltest Du Schulterherein auf der rechten Seite mit wenig Biegung und geringer Abstellung reiten und auf der linken Seite mit viel Biegung und großer Abstellung.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Renvers</strong></h4>



<p>Einen sehr lesenswerten <a href="http://annaeichinger.com/spieglein-spieglein-kruppeherein-oder-renvers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel über das Renvers, die dazugehörige Hilfengebung und wie Du es mit Schulterherein und Travers verbinden kannst</a> findest Du bei Anna Eichinger. Hier gibt es einen <a href="https://herzenspferd.de/renvers-bodenarbeit-anleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel über das Renvers am Boden</a>.</p>



<p>Bei einem rechts hohlen Pferd solltest Du Renvers auf der rechten Seite auf einem Zirkel mit viel Biegung und Abstellung reiten und auf der linken Seite mit wenig Biegung und Abstellung.</p>



<p>Die Tipps zu den Übungen stammen nicht von mir, sondern von Philippe Karl. Sein Buch <a href="https://herzenspferd.de/empfiehlt/amazon-philippe-karl-irrwege-der-modernen-dressur/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">&#8222;Irrwege der modernen Dressur &#8211; Die Suche nach einer klassischen Alternative&#8220;</a> kann ich jedem nur wärmstens empfehlen!</p>



<p><strong>Ein Pferd muss übrigens nicht sein Leben lang auf einer bestimmten Seite hohl bleiben, deshalb solltest Du immer wieder neu überprüfen wo die Probleme liegen und nicht ohne nachzudenken einfach irgendwelche Übungen &#8222;abspulen&#8220;.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Das Geraderichten ist eine Kernaufgabe der Dressur und jeder Reiter sollte sich damit beschäftigen. <strong>Wenn Du Dein Pferd lange gesund erhalten und reiten möchtest kommst Du darum nicht herum.</strong></p>



<p>Such Dir einen guten Reitlehrer oder eine gute Reitlehrerin die Dir bei der korrekten Ausführung der Übungen hilft und Dich kontrolliert. Es ist immer einfacher, wenn jemand am Boden dabei ist und Hilfestellung geben kann. Alle Übungen lassen sich selbstverständlich auch vom Boden aus trainieren, ich würde das zur Vorbereitung immer empfehlen. Es ist auch eine gute Option, wenn Du Dir im Sattel unsicher bist ob Du die Hilfen passend geben kannst.</p>





<p><strong>Was tust Du um Dein Pferd geradezurichten? Hast Du vielleicht noch ein paar Tipps für uns? Oder hast Du noch Fragen?</strong><img loading="lazy" decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/137fd3c9fe28480d802d9bb228ee28ee" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



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		<title>So setzt Du die Gewichtshilfen richtig ein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2015 09:53:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gymnastizierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die Gewichtshilfen zu erklären muss ich einen kleinen Ausflug in die Physik machen &#8211; keine Angst, es wird nicht kompliziert. Stell Dir vor Du trägst einen schweren Koffer in der linken Hand (Du kannst es auch zu Hause einfach mal machen, das ist ein richtiger Augenöffner!). Nun gehst Du ein paar Schritte seitwärts nach [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Um die Gewichtshilfen zu erklären muss ich einen kleinen Ausflug in die Physik machen &#8211; keine Angst, es wird nicht kompliziert.</p>



<p><strong>Stell Dir vor Du trägst einen schweren Koffer in der linken Hand</strong> (Du kannst es auch zu Hause einfach mal machen, das ist ein richtiger Augenöffner!). Nun gehst Du ein paar Schritte seitwärts nach links, so dass Deine Beine kreuzen &#8211; das wird relativ einfach sein. Als nächstes gehst Du ein paar Schritte seitwärts nach rechts. Auch das geht, aber Du wirst Dich dabei unwohl fühlen. Irgendwas passt nicht. Und wenn Dein Koffer richtig schwer ist wird dieses Gefühl nur noch stärker.</p>



<p><strong>Warum fühlst Du Dich also beim nach rechts Gehen unwohl?</strong></p>



<p>Ganz einfach: Auf Deiner linken Seite ist durch den Koffer mehr Gewicht. Du stehst fest mit dem linken Bein auf dem Boden. Es ist kein Problem, das rechte Bein anzuheben und in Richtung des Gewichts des Koffers zu bewegen, eben weil das Gewicht mit dem linken Bein getragen wird. Umgekehrt ist es aber dann so, dass Du &#8211; wenn Du das linke Bein bewegen willst &#8211; das Gewicht durch Anstrengung und Muskelkraft mit dem rechten Bein tragen musst. Das ist schwer, weil Du mit dem rechten Bein nicht unter dem Gewicht des Koffers bist.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
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<p>Ein weiteres Beispiel, welches man oft hört: <strong>Stell Dir vor Du trägst ein Tablett mit Gläsern in der linken Hand.</strong> Wenn Du das Tablett nicht ganz gerade hälst rutschen die Gläser nach links. Damit Dir die Gläser nicht herunterfallen musst Du Dich nach links bewegen um das Gleichgewicht wieder herzustellen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Pferde versuchen instinktiv im Gleichgewicht zu bleiben</strong></h2>



<p><strong>Deinem Pferd geht es ganz genauso wie Dir: Es versucht immer sein Gleichgewicht zu behalten.</strong> Wenn Du als Reiter Dein Gewicht nach links verlagerst wird es sich einfacher nach links bewegen können.</p>



<p>Ein ganz logisches Prinzip, welches aber leider oft ignoriert bzw. nicht gelehrt wird.</p>



<p>Wie oft habe ich in der <strong>Volte</strong>, mit dem Gewicht nach innen, versucht das Pferd mit dem Schenkel nach außen zu drücken um die Volte zu vergrößern. Gut funktioniert hat das nicht und es war furchtbar anstrengend. <strong>Versteht man die Physik hinter den Gewichtshilfen ist klar, dass man sein Gewicht zum Volte vergrößern nach außen verlagern muss.</strong></p>



<p>Ähnlich sieht es beim <strong>Schulterherein</strong> aus. Ich habe ursprünglich gelernt, dass man beim Schulterherein gegen die Bewegungsrichtung sitzen soll und das Pferd in die richtige Richtung &#8222;schiebt&#8220;. Das ist aber genau entgegengesetzt zu dem, was man &#8211; physikalisch gesehen &#8211; machen sollte. Mein Pferd hat es zwar gemacht, aber es war immer irgendwie anstengend. Seit ich beim Schulterherein mein Gewicht in Bewegungsrichtung verlagere fällt es uns beiden sehr viel leichter.</p>



<p><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp: </strong>Bei 360gradpferd.de gibt es einen tollen Artikel über d</span>as <a href="https://360gradpferd.de/pferdefreunde-schulterherein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulterherein.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So setzt Du die Gewichtshilfen richtig ein</strong></h2>



<p><strong>Das Pferd möchte instinktiv immer im Gleichgewicht sein.</strong> Wenn Du das und das physikalische Prinzip hinter den Gewichtshilfen verstanden hast, muss Dir eigentlich niemand mehr die Gewichtshilfen für die unterschiedlichen Übungen sagen. Du wirst sie ganz logisch so einsetzen, dass Du es Deinem Pferd leicht machst in die richtige Richtung zu gehen. <strong>Willst Du, dass Dein Pferd nach rechts geht wirst Du auch rechts vermehrt sitzen.</strong></p>



<p><strong>Viele Reiter beugen sich vor, damit das Pferd schneller wird &#8211; zum Beispiel beim Angaloppieren.</strong> Wenn wir das wieder mit dem Physik-Gedanken betrachten reagiert das Pferd logisch: das Reitergewicht verlagert sich nach vorne und das Pferd muss ihm &#8222;hinterherrennen&#8220; um im Gleichgewicht zu bleiben. <strong>Der große Nachteil dabei ist, dass das Pferd damit verstärkt auf die Vorhand kommt und nicht mehr mit der Hinterhand untertritt. Wenn Du möchtest, dass Dein Pferd langfristig gesund bleibt, solltest Du Dich zum Beschleunigen nicht nach vorne lehnen.</strong></p>



<p><strong>Um das Gewicht auf eine Seite zu verlagern solltest Du Dich auf keinen Fall zur Seite lehnen</strong> &#8211; Du sitzt auf einem Pferd, nicht auf einem Fahrrad. Das Gewicht nach rechts zu verlagern bedeutet, dass Du den rechten Sitzhöcker mehr belastest. <strong>Das ist nur eine kleine, kaum sichtbare Bewegung mit der Hüfte.</strong> Üben kannst Du das, indem Du Dich so auf Deine Hände setzt, dass Du die Sitzhöcker spürst. Nun versuchst Du einen Sitzhöcker stärker in Deine Hand zu drücken als den anderen und dabei im Oberkörper gerade zu bleiben. Genau diese Bewegung musst Du dann auch auf dem Pferd machen. Wenn dir das schwer fällt, kannst Du auch den Bügeltritt einsetzen. Das heißt Du trittst einfach den Bügel auf der Seite mehr aus, auf die Du Dein Gewicht verlagern möchtest.</p>



<p><strong>Achte unbedingt darauf, dass Du dabei im Oberkörper gerade bleibst und nicht in der Taill abknickst!</strong></p>



<p>Das alles ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen: schon vor hunderten von Jahren haben die Lehrmeister der klassischen Dressur diesen Einsatz der Gewichtshilfen empfohlen. Auch heute noch gibt es einige Verfechter dieses Einsatzes, einer davon Philippe Karl (nachzulesen z.B. in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3861274132/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3861274132&amp;linkCode=as2&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=2GKSSNO5Z4KNZOVI" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Irrwege der modernen Dressur: Die Suche nach einer klassischen Alternative*</a>).</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammengefasst</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Pferd wird sich instinktiv in die Richtung bewegen, in die Du Dein Gewicht verlagerst.</li>



<li>Du solltest also in der Regel in die Richtung sitzen, in die Dein Pferd sich bewegen soll.</li>



<li>Es ist wichtig, dass Du Deinen Oberkörper gerade hälst und nicht in der Taille abknickst.</li>



<li>Um Dein Gewicht zu verlagern ist nur eine kleine Bewegung der Hüfte nötig &#8211; belaste einen Sitzhöcker mehr als den anderen.</li>



<li>Lehne Dich nicht nach vorne um zu beschleuningen, das bringt Dein Pferd auf die Vorhand und ist auf Dauer schädlich.</li>
</ul>





<p><strong>Wie sieht&#8217;s bei Dir aus, hat Dein Reitlehrer Dir die Gewichtshilfen gut erklärt? Bei mir war es so, dass wir sie ohne Erklärung einfach auswendig lernen mussten&#8230;</strong></p>



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		<title>Ist Leichttraben wirklich leicht? Die 5 häufigsten Fehler beim Leichttraben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2015 09:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Reitersitz]]></category>
		<category><![CDATA[Aussitzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Leichter Sitz]]></category>
		<category><![CDATA[Leichttraben]]></category>
		<category><![CDATA[Sitzhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Trab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Ich trabe nur leicht, aussitzen kann ich überhaupt nicht&#8220; Diese Aussage habe ich schon von ziemlich vielen Reitern gehört. Wenn sie das Leichttraben einmal gelernt haben fällt es den meisten Reitern deutlich einfacher als das Aussitzen. Dabei hat das Leichttraben seine ganz eigenen Tücken und ist gar nicht so &#8222;leicht&#8220; wie einen der Name glauben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>&#8222;Ich trabe nur leicht, aussitzen kann ich überhaupt nicht&#8220;</strong></p>



<p>Diese Aussage habe ich schon von ziemlich vielen Reitern gehört.</p>



<p>Wenn sie das Leichttraben einmal gelernt haben fällt es den meisten Reitern deutlich einfacher als das Aussitzen. Dabei hat das Leichttraben seine ganz eigenen Tücken und ist gar nicht so &#8222;leicht&#8220; wie einen der Name glauben lassen mag.</p>



<p>Es können sich schnell Fehler einschleichen, ein paar davon musste ich mir auch schon abgewöhnen.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Du stehst zu hoch auf</strong></h2>



<p>Durch das zu hohe Aufstehen verlierst Du schnell Dein Gleichgewicht und kippst vornüber (siehe Punkt 2). Oder Du fällst zurück in den Sattel.</p>



<p>Je nach Pferd und Trabfrequenz hat man eigentlich keine Zeit um hoch aufzustehen, sonst kommt man aus dem Takt.</p>



<p>Dieses &#8222;schwankende&#8220; Reitergewicht kann Dein Pferd behindern und sein eigenes Gleichgewicht stören.</p>



<p>Stehe also nur soweit auf, dass Dein Hosenboden gerade nicht mehr den Sattel berührt.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Du lehnst Deinen Oberkörper nach vorne</strong></h2>



<p>Das passiert meistens in Kombination mit zu hohem Aufstehen. Damit Du Dein Gleichgewicht halten kannst lehnst Du Deinen Oberkörper nach vorne. Das hat zur Folge, dass Dein Pferd vermehrt Gewicht auf die Vorhand nehmen muss.</p>



<p>Manche Pferde werden dadurch immer schneller, da sie versuchen das Gewicht nach vorne abzufangen. Sie laufen quasi ihrem Gleichgewicht hinterher.</p>



<p>Zusätzlich wirst Du Dich in dieser Haltung wahrscheinlich inklusive Deiner Arme und Hände verkrampfen und Deine Zügelhilfen können nicht mehr so fein ausgeführt werden wie sie sollten.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Du schiebst Deinen Po nach hinten heraus und machst ein Holkreuz (&#8222;Entenpopo&#8220;)</strong></h2>



<p>Auch hier wirst Du Dich wahrscheinlich verkrampfen und eine feine Hilfengebung ist nicht mehr möglich.</p>



<p>Zusätzlich ist das Hohlkreuz sehr schädlich für Deine Wirbelsäule.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Du presst die Knie fest an&#8217;s Pferd</strong></h2>



<p>Das ist wieder ein Zeichen dafür, dass Du Probleme mit dem Gleichgewicht hast. Du versuchst Dich mit den Knien festzuhalten.</p>



<p>Das ist für Dein Pferd wirklich unangenehm und sensible Pferde quittieren das indem sie immer schneller werden oder sogar durchgehen. Andere hingegen stumpfen ab und werden triebig.</p>



<p>Auch hier wirst Du Dich durch die Anstrengung, Deine Knie festzupressen, verkrampfen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Du machst Deine Fuß- und Kniegelenke steif und ziehst die Fersen hoch</strong></h2>



<p>Das passiert oft wenn die Steigbügel zu lang sind. Damit Du Dich weiter auf sie stützen kannst ziehst Du die Fersen hoch.</p>



<p>Wie schon erklärt sind Versteifungen niemals gut, denn sie ziehen so gut wie immer eine Verkrampfung und damit einhergehende Einschränkungen nach sich.</p>



<p>Bleibe locker und federnd in Deinen Gelenken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ist Leichttraben wirklich leicht?</strong></h2>



<p>Meistens wählt man das Leichttraben, weil es für einen selbst leichter ist als auszusitzen und weil man glaubt das Pferd damit zu entlasten.</p>



<p>In vielen Fällen ist aber genau das Gegenteil der Fall &#8211; <strong>das &#8222;schwankende&#8220; Reitergewicht beim Leichttraben erschwert es dem Pferd sein eigenes Gleichgewicht zu finden.</strong> Dadurch, dass sich die meisten Reiter beim Leichttraben unbewusst nach vorne lehnen, muss das Pferd vermehrt Gewicht auf der Vorhand tragen und wird nicht zum Untertreten mit der Hinterhand animiert.</p>



<p>Erinnerst Du Dich noch an die Zeit als Du ein Kind warst? Oder vielleicht hast Du selbst Kinder, die Du manchmal auf den Schultern trägst? Die meisten von uns hatten als Kinder schonmal jemand anderen auf den Schultern. Am einfachsten kann man ihn tragen wenn er <strong>ruhig und mit Körperspannung</strong> sitzen bleibt. Wackelt er herum oder lehnt sich nach vorne oder hinten muss man das schnell ausgleichen, damit man selbst im Gleichgewicht bleibt.</p>



<p>Ähnlich ist das auch beim Pferd. Das ständige Vor und Zurück des Reitergewichts beim Leichttraben muss vom Pferd ausgeglichen werden. Nur wenige Reiter sind in der Lage so leichtzutraben, dass ihr Gewicht an der gleichen Stelle bleibt.</p>



<p><strong>Leichttraben ist also meist nur für den Reiter leicht, nicht für das Pferd!</strong></p>



<p><strong>Wie immer gibt es natürlich Ausnahmen:</strong> wenn Du in <strong>unwegsamem Gelände</strong> trabst und nur schlecht sitzen bleiben kannst macht es viel Sinn im leichten Sitz zu traben um Deinem Pferd nicht in den Rücken zu fallen.</p>



<p>Genauso ist es natürlich für die meisten <strong>Reitanfänger</strong> erst mal schwierig auszusitzen ohne dem Pferd in den Rücken zu fallen und mit unruhiger Hand an den Zügeln zu rucken. Trotzdem sollten sie unbedingt das korrekte Aussitzen lernen sobald sie ihr Gleichgewicht auf dem Pferderücken gefunden haben.</p>



<p>Auch bei <strong>Gangpferden</strong>, die noch Probleme mit dem Auseinanderhalten der verschiedenen Gänge haben, kann es Sinn machen für das Pferd z.B. zwischen &#8222;Trabsitz&#8220; (leichttraben) und &#8222;Töltsitz&#8220; (aussitzen) zu unterscheiden. Das Ziel sollte hier jedoch sein, das Pferd soweit auszubilden, dass man beide Gangarten ausgesessen reiten kann.</p>



<p><strong>Das Leichttraben gibt es übrigens noch gar nicht so lange. Erfunden wurde es, um den Hintern der Reiter zu schonen, nicht den Rücken der Pferde.</strong></p>



<p>In der klassischen Reitweise sowie in allen Arbeitsreitweisen wird nur ausgesessen geritten &#8211; was für eine korrekte Hilfengebung bei der Gymnastizierung im Trab auch notwendig ist.</p>



<p><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp: </strong>Auf Pferde-Gesund-Bewegen.de kannst Du ausführlich nachlesen, warum</span> <a href="http://www.pferde-gesund-bewegen.de/artikel/22-warum-leichttraben-nicht-leicht-ist.htmlwarum-leichttraben-%E2%80%93-nicht-leicht-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leichttraben nicht leicht ist.</a></p>



<p>Von Töltknoten.de gibt es eine ausführliche PDF über das <a href="http://www.toeltknoten.de/pdf/Leichttraben-Hembes%2010%2012.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leichttraben und seinen Einsatz.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Leichttraben ist nicht so leicht wie man als Reiter gerne glauben möchte.</p>



<p><strong>Damit man sein Pferd nicht stört sollte man nicht zu hoch aufstehen, den Oberkörper gerade lassen, locker und unverkrampft bleiben, aus der Hüfte heraus aufstehen und in den Gelenken leicht mitfedern.</strong></p>



<p>Das Leichttraben sollte bewusst eingesetzt werden und nicht nur um zu kaschieren, dass man nicht richtig aussitzen kann.</p>



<p>Ich habe mich auch lange mit dem Aussitzen herumgequält. Mittlerweile ist es kein Problem mehr &#8211; und wenn ich es kann kannst Du es auch! <a href="https://herzenspferd.de/trab-aussitzen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Meine Tipps zum Aussitzen gibt es dann im nächsten Artikel.</strong></a></p>





<p><strong>Wie ist es bei Dir, warum trabst Du leicht? Hast oder hattest Du auch Probleme mit dem Aussitzen?</strong><img loading="lazy" decoding="async" alt="" width="1" height="1" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/6ab91221d96b4580986c9cb9ab434b88" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



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