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	<title>Fliegenspray Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Fliegenspray Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Endlich Schluss mit Fliegen &#8211; Warum Du keine chemischen Fliegensprays benutzen solltest und wie die bessere Alternative aussieht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 May 2015 07:52:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
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		<category><![CDATA[natürliches Fliegenspray]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder werden unsere Pferde (und wir selbst) von Fliegen, Moskitos und Bremsen gequält. Mein Auto stinkt duftet von Mai bis September nach allen möglichen Fliegensprays, von denen ich hoffe, dass sie die fiesen Plagegeister von meiner Reitbeteiligung und mir fernhalten. Entpannt Ausreiten ist nämlich nicht mehr drin wenn wir von Bremsen und Mücken [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alle Jahre wieder werden unsere Pferde (und wir selbst) von Fliegen, Moskitos und Bremsen gequält.</p>



<p>Mein Auto <del>stinkt</del> duftet von Mai bis September nach allen möglichen Fliegensprays, von denen ich hoffe, dass sie die fiesen Plagegeister von meiner Reitbeteiligung und mir fernhalten. Entpannt Ausreiten ist nämlich nicht mehr drin wenn wir von Bremsen und Mücken aufgefressen werden.</p>



<p>Das Angebot an Fliegensprays ist groß &#8211; da fällt die Auswahl schwer. Viele Leute schwören auf chemische Sprays, ohne zu wissen welche Nebenwirkungen diese haben können. Hauptsache es wirkt irgendwie.</p>



<p>Warum Du das auf keinen Fall auch tun solltest möchte ich heute erzählen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mögliche Nebenwirkungen der chemischen Sprays</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>DEET</strong></h3>



<p>Die meisten chemischen Sprays enthalten DEET. Das ist eine Chemikalie, die tatsächlich gegen Mücken hilft. Der Nachteil: DEET kann sogar Plastik schmelzen und Sattel, Zaumzeug, Reithose und Co. beschädigen. Auf die Haut meines Pferdes möchte &#8211; zumindest ich &#8211; so etwas nicht sprühen.</p>



<p><strong>Laut <a href="http://www.realfarmacy.com/attracts-mosquitoes-repel/" target="_blank" rel="nofollow noopener">diesem Artikel</a> (englisch) kann DEET beim Menschen folgende Nebenwirkungen haben:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erinnerungslücken</li>



<li>Kopfschmerzen</li>



<li>Muskel- oder Gelenkschmerzen oder Muskelschwäche</li>



<li>Zittern oder Krämpfe</li>



<li>Hautreizungen, Blasen, Rötungen</li>



<li>Übelkeit und Erbrechen</li>



<li>Niedriger Blutdruck</li>



<li>Verlangsamter Herzschlag</li>



<li>Kurzatmigkeit</li>



<li>Schmerzende, irritierte oder tränende Augen</li>



<li>Neurologische Einschränkungen</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Permethrin</strong></h3>



<p>Eine weitere, häufig eingesetzte Chemikalie ist Permethrin. Es ist ein bekanntes Neurotoxin, also ein Nervengift. Permethrin kann Lungen- und Lebertumore sowie eine Schwächung des Immunsystems verursachen. <strong>Außerdem ist es für die Umwelt hochgiftig, besonders für Bienen, Wasserlebewesen und Katzen.</strong></p>



<p>Nun kann man mit dem Argument kommen, dass was für Menschen gilt noch lange nicht auch für Pferde gelten muss. Das ist richtig. Trotzdem möchte ich meinem Pferd so etwas nicht auf die Haut sprühen. Gerade über die Haut können viele Giftstoffe aufgenommen werden. Oder die Pferde kratzen sich und kraulen sich gegenseitig &#8211; schon wird das Spray über das Maul aufgenommen. Viele Pferdebesitzer sprühen das Pferd auch am Kopf ein, dann kann es eingeatmet werden oder in die Augen kommen.</p>



<p>Und auch Du bist dem Spray ausgesetzt wenn Du Dein Pferd einsprühst.</p>



<p><strong>Ich habe für mich entschieden, dass ich keine chemischen Sprays benutzen mag &#8211; auch wenn sie wirken.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Alternative &#8211; natürliche Wirkstoffe</strong></h2>



<p>Was also tun, wenn man keine chemischen Stoffe auf der Haut (seines Pferdes) haben mag?</p>



<p>Die Lösung kommt aus der Natur. Es gibt eine ganze Menge an Pflanzen, die genauso gut &#8211; wenn nicht sogar besser &#8211; als DEET und Permethrin wirken. Und das ohne die Umwelt zu belasten und ohne Nebenwirkungen.</p>



<p><strong>Diese natürlichen Pflanzen und Öle helfen gegen Mücken und Bremsen:</strong></p>



<p><strong>Vorsicht! Ätherische Öle <span style="text-decoration: underline;">niemals unverdünnt</span> verwenden!</strong> <strong>Die aufgelisteten Öle werden diversen Produkten immer nur in sehr geringer Dosierung beigesetzt &#8211; pur können sie zu Hautreizungen führen und sogar für die Tiere giftig sein.<br></strong>Am Besten hälst Du Dich an ein Rezept, wie z.B. das, was ich unter der Liste verlinkt habe.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Öl aus Zimtblättern (Hält Moskitos wirksamer ab als DEET)</li>



<li>Klares Vanilleöl gemischt mit Olivenöl</li>



<li>Zitronellöl</li>



<li>Rosengeranienöl</li>



<li>Öl aus der Katzenminze (10 mal effektiver als DEET)</li>



<li>Eucalyptusöl</li>



<li>Teebaumöl</li>



<li>Lavendelöl</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="247" height="400" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Parasitenschreck-Fliegenspray-1.jpg" alt="Parasitenschreck Fliegenspray" class="wp-image-1865" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Parasitenschreck-Fliegenspray-1.jpg 247w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2015/05/Parasitenschreck-Fliegenspray-1-185x300.jpg 185w" sizes="(max-width: 247px) 100vw, 247px" /></figure>



<p>Wer keine Lust und keine Zeit hat eine eigene Mischung herzustellen kann auch nach natürlichen Fliegensprays suchen. Ich kann den Parasitenschreck von Dr. Gloystein empfehlen (Wird nicht mehr hergestellt! <a href="https://www.care4vet.de/epages/63506651.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63506651/Products/Ew-032" target="_blank" rel="nofollow noopener">Hier gibt es das Nachfolgeprodukt</a> (habe ich nicht getestet))<strong>.</strong> Er hilft nicht nur gegen Fliegen und Bremsen, sondern auch gegen Zecken. Das finde ich besonders gut, da diese Plagegeister immer mehr Krankheiten, wie zum Beispiel die <a href="https://herzenspferd.de/anaplasmose-pferd/" target="_blank" rel="noopener">Anaplasmose</a>, übertragen. Außerdem wirkt er auch bei Flöhen, Milben und Haarlingen.</p>



<p>Den Parasitenschreck habe ich in den letzten Wochen für Dich getestet und kann ihn guten Gewissens empfehlen. Er hilft gegen Mücken (Bremsen gibt es bei uns noch keine, von daher konnte ich ihn diesbezüglich nicht testen), riecht angenehm und bis jetzt gab es weder bei mir noch dem Pony irgendwelche allergischen Reaktionen oder Nebenwirkungen. Ja, ich hab mich auch damit eingesprüht – es kommt nichts ans Pony bevor ich es nicht an mir getestet habe. Außerdem ist das Spray auch für Menschen erlaubt 😉</p>



<p><strong>Die Inhaltsstoffe sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lavendel aus kontrolliert biologischem Anbau</li>



<li>Teebaum aus kontrolliert biologischem Anbau</li>



<li>aus Ägypten importierte Rosengeranie</li>



<li>Bisabolol und Panthenol für eine gute Hautverträglichkeit und zusätzliche Pflege.</li>
</ul>



<p>Die naturreinen ätherischen Öle sind auf unter 5% reduziert. Das ist wichtig, da höhere Dosen zu Hautreizungen führen können.</p>



<p><strong>Ich denke es ist klar, dass so ein Spray nie zu 100% wirkt. Das habe ich aber auch bei chemischen Sprays noch nie erlebt.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was tun wenn schon Stiche da sind?</strong></h2>



<p>Manche Pferde reagieren mit dicken Schwellungen auf Stiche und sind dann wirklich gequält. Um solchen Pferden ein bisschen Linderung zu verschaffen kannst Du folgende Pflanzen einsetzen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aloe Vera</li>



<li>Calendula (beruhigend und feuchtigkeitsspendend)</li>



<li>Kamille (beruhigend)</li>



<li>Zimt (antibakteriell und moskitoabweisend)</li>



<li>Gurke (wirkt abschwellend)</li>



<li>Organischer Honig – besonders Manuka Honig aus Neuseeland (antibakteriell)</li>



<li>Lavendel (beruhigend)</li>



<li>Neemöl (hilft bei Pilz, Ekzem und Blasen)</li>



<li>Teebaumöl (hilft bei kleinen Wunden, Verbrennungen, Infektionen und vielen anderen Hautreizungen)</li>



<li>Basilikum (hilft gegen Juckreiz)</li>



<li>Pfefferminze (hilft gegen Juckreiz und wirkt kühlend)</li>



<li>Altweiberzorn (hilft gegen Juckreiz und gegen Hautreizungen)</li>



<li>Teebeutel – ein kalter Teebeutel kann durch das im Tee enthaltene Tannin abschwellend wirken</li>



<li>Hexenhasel – eine Paste aus Hexenhasel und Backpulver direkt auf dem Stich kann die Schwellung reduzieren</li>
</ul>



<p><a href="http://www.pferdebiester.de/category/hausmittel-posts/pferd/" target="_blank" rel="noopener">Auch hierfür gibt es wieder tolle Tipps auf Pferdebiester.de!</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Es gibt viele gut wirkende natürliche Alternativen zu den chemischen Sprays. Auch immer mehr Hersteller setzen mittlerweile auf natürliche Inhaltsstoffe, wie z.B. der Parasitenschreck.</p>



<p>Ich finde es gibt keinen überzeugenden Grund chemische Sprays einzusetzen &#8211; natürliche Inhaltsstoffe wirken genauso gut und man muss ich keine Sorgen um mögliche schädliche Nebenwirkungen machen.</p>





<p><strong>Was für ein Fliegenspray benutzt Du? Hast Du schon einmal selbst eins angerührt?</strong></p>



<p>*Dieser Artikel wurde von der Dr. phil. Gloystein GbR in Auftrag gegeben &#8211; herzlichen Dank dafür. Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!*</p>



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		<title>So gewöhnst Du Dein Pferd an Fliegenspray! Oder: höre endlich auf Dein Pferd für&#8217;s Zappeln zu belohnen.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 10:47:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich gestern morgen das Fenster geöffnet habe konnte ich es riechen. Der Frühling ist da. Das bedeutet warme Sonne, lange Ausritte und übermütige Pferde. Aber leider auch nervige Mücken und Bremsen. Damit der Sonntagsausritt nicht zur Tortur für Pferd und Reiter wird, muss bei vielen das Fliegenspray ran. Klingt einfach, ist in der Realität [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Als ich gestern morgen das Fenster geöffnet habe konnte ich es riechen. Der Frühling ist da.</p>



<p>Das bedeutet warme Sonne, lange Ausritte und übermütige Pferde.</p>



<p><strong>Aber leider auch nervige Mücken und Bremsen.</strong></p>



<p>Damit der Sonntagsausritt nicht zur Tortur für Pferd und Reiter wird, muss bei vielen das Fliegenspray ran. Klingt einfach, ist in der Realität aber für viele Reiter-Pferd-Paare mit großem Stress und Herumgezappel verbunden.</p>



<p><strong>Und genau das liegt meistens daran, dass die Reiter ihre Pferde unbewusst für&#8217;s Zappeln belohnen.</strong></p>



<p>Damit Dir das nicht passiert und Dein Pferd in Zukunft gelassen stehen bleibt, gibt es heute meine Anleitung zum Einsprühen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So gewöhnst Du Dein Pferd an&#8217;s Einsprühen</strong></h2>



<p><strong>1. Nimm Dir eine leere Sprühflasche und fülle sie mit Wasser. Fliegenspray ist meistens ziemlich teuer, zum Üben ist Wasser besser geeignet.</strong></p>



<p>Übe nicht mit einem festgebundenen Pferd, sondern geh mit ihm auf den Reitplatz oder in die Halle. Falls es sowas bei Dir nicht gibt, such Dir einem offenen Platz wo nichts ist, an dem Dein Pferd anstoßen oder sich verletzen könnte, wenn es ausweicht.</p>



<p><strong>2. Wenn Du auf dem Platz bist, mach einmal kurz Pause. </strong></p>



<p>Atme durch, entspanne Dich, gehe im Kopf durch was Du machen willst. Du hast keinen Zeitdruck und auch keinen Erfolgsdruck. Wenn es heute nicht klappt, klappt es morgen!</p>



<p><strong>3. Halte in einer Hand den Strick, in der anderen die Sprühflasche. Zeig sie Deinem Pferd.</strong></p>



<p>Wenn es jetzt schon Panik hat und davor zurückweicht ist das nicht schlimm. Lass es zurückweichen.</p>



<p><strong>Wichtig ist, dass Du die Flasche Deinem Pferd weiter vor die Nase hältst (berühre es nicht damit) und zwar so lange, wie es davor zurückweicht. </strong>Du musst es einfach aushalten und zulassen, dass Dein Pferd ausweicht. Bleibe ruhig und laufe ihm hinterher, versuche es nicht durch Ziehen am Strick anzuhalten.</p>



<p><strong>Sobald es Anzeichen macht stehenzubleiben nimmst Du die Flasche sofort weg und drehst Dich zur Seite. Es ist wichtig, dass Du hier so schnell wie möglich reagierst.</strong></p>



<p>Damit zeigst Du Deinem Pferd, dass es sich nicht durch zurückweichen entziehen kann, sondern nur seine Ruhe hat, wenn es ruhig stehenbleibt.</p>



<p>Wenn Du beim ersten Anzeichen von Zurückweichen sofort die Flasche wegnimmst, bringst Du Deinem Pferd nur bei, dass es so schnell wie möglich von der Flasche wegrennen soll – denn dann ist die böse Flasche ja sofort weg.</p>



<p><strong>4. Steht Dein Pferd und Du hast ihm etwas Zeit zur Entspannung gegeben, kannst Du ihm die Flasche wieder hinhalten.</strong></p>



<p>Möglicherweise weicht Dein Pferd wieder aus und Du musst das Gleiche tun wie in Punkt 2 beschrieben. Vielleicht streckt Dein Pferd jetzt aber auch seine Nase in Richtung Sprühflasche – dann lass es kurz riechen, nimm sie aber schnell wieder weg. Dein Pferd wird wahrscheinlich neugierig werden und auf Dich – und die Sprühflasche – zukommen. <strong>Dann kannst Du es loben und es streicheln.</strong></p>



<p><strong>5. Genauso ist es mit dem Einsprühen: weicht Dein Pferd zur Seite aus wenn Du es einsprühst, musst Du so lange weitersprühen bis es stehenbleibt (auch wenn es nur eine Sekunde ist).</strong> Dann hörst Du <b>sofort</b> damit auf und gehst einen Schritt zurück. Das machst Du so lange, bis Dein Pferd ruhig stehenbleibt. Meistens geht das überraschend schnell.</p>



<p><strong>6. Wenn es mit dem Wasser gut klappt übe mit richtigem Fliegenspray.</strong></p>



<p>Es kann sein, dass Dein Pferd hier erst mal wieder ausweicht &#8211; der Geruch des Sprays ist für viele Pferd unangenehm. Aber wenn Du weiter übst sollte sich Dein Pferd schnell daran gewöhnen.</p>



<p>Falls wirklich gar nichts geht: geh ein Stückchen von Deinem Pferd weg und sprüh das Fliegenspray auf einen Lappen oder eine weiche Bürste. Damit kannst Du dann Dein Pferd einreiben, ohne dass es so viel Stress wie beim Sprühen hat.</p>



<p><b>Versuche nichts zu erzwingen. Du kennst Dein Pferd am besten. Wenn Du das Gefühl hast eine Übung bringt nichts oder macht das Problem schlimmer hör auf damit!</b></p>



<p>Natural Horsemanship Trainer Warwick Schiller macht es genau so und erklärt die Vorgehensweise in diesem Video (auf Englisch):</p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Alternative: Clickertraining</strong></h2>



<p><strong>Wie immer führt nicht nur ein Weg zum Ziel.</strong></p>



<p>Wenn die Vorgehensweise, die ich oben beschrieben habe, nicht funktioniert oder Dir nicht gefällt, kannst Du versuchen Deinem Pferd mithilfe von Clickertraining das Einsprühen schmackhaft zu machen.</p>



<p>Wenn Du noch nie Geclickert hast gibt es bei Ponyliebe.com ein paar tolle <a href="http://ponyliebe.com/2014/12/13/grundlagen/" target="_blank" rel="noopener">Grundlagenartikel zum Thema.</a></p>



<p>Um das Einsprühen mit Clickern zu erarbeiten bietet es sich an, zuerst das Pferd mit der Nase die Sprühflasche berühren zu lassen.</p>



<p>1. Zuerst clickst Du, wenn die Nase in Richtung Sprühflasche geht.</p>



<p>2. Dann wird nur noch geclickt, wenn die Nase die Sprühflasche berührt.</p>



<p>3. Wenn das sitzt, kannst Du vom Pferd weg sprühen und clicken, wenn es ruhig stehen bleibt.</p>



<p>4. Erst wenn es beim Sprühen weg vom Körper zuverlässig entspannt bleibt kannst Du anfangen auf den Körper zu sprühen. Bleibt es ruhig stehen wird geclickt.</p>



<p>Wenn ein Schritt nicht funktioniert gehst Du wieder einen Schritt zurück. Lass Deinem Pferd genug Zeit zu verstehen was Du von ihm willst.</p>



<p>Hier gibt es ein Video, in dem so ähnlich vorgegangen wird:</p>



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<p>Du machst mit dem Clickertraining also eigentlich etwas Ähnliches wie die erste Methode, die ich beschrieben habe. Der Unterschied liegt in der Belohnung. Bei der ersten Methode belohnst Du Dein Pferd indem Du den Druck (die Sprühflasche) wegnimmst. Bei der Clickermethode belohnst Du Dein Pferd mit dem Click, bzw. dem dazugehörigen Leckerli.</p>



<p>Jedes Pferd hat eine andere Persönlichkeit. Bei manchen funktioniert die erste Methode besser, bei anderen die Clickermethode. Und bei wieder anderen etwas ganz anderes. Deine Aufgabe ist es herauszufinden, wie <strong>Dein Pferd</strong> am Besten lernt und entsprechend zu handeln.</p>





<p><strong>Lässt sich Dein Pferd brav mit Fliegenspray einsprühen? Wie hast Du es ihm beigebracht?</strong></p>



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