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	<title>Trainingsplan Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Trainingsplan Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>Gymnastikstunde für Freizeitpferde – Ideen für den Trainingsaufbau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2016 13:12:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Du möchtest, dass Dein Pferd Dich bis ins hohe Alter gesund und schmerzfrei tragen kann, kommst Du nicht daran vorbei es zu trainieren und gymnastizieren. Dressur ist hier das entscheidende Stichwort. Leider gibt es immer noch viele Freizeitreiter, die unter Dressur das verstehen, was man auf den nationalen und internationalen Turnierplätzen so häufig sieht. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Wenn Du möchtest, dass Dein Pferd Dich bis ins hohe Alter gesund und schmerzfrei tragen kann, kommst Du nicht daran vorbei es zu trainieren und gymnastizieren.</p>



<p>Dressur ist hier das entscheidende Stichwort.</p>



<p>Leider gibt es immer noch viele Freizeitreiter, die unter Dressur das verstehen, was man auf den nationalen und internationalen Turnierplätzen so häufig sieht. Der Dressursport hat sich in den letzten Jahren fleißig einen schlechten Ruf erarbeitet: Rollkur, blutende Mäuler, Taktfehler, weggedrückte Rücken – die Liste ließe sich fortführen. Das soll keineswegs heißen, dass alle Sportreiter schlecht reiten, aber viel Positives hört und sieht man aktuell nicht.</p>



<p><strong>Dabei ist die Dressur in ihrem eigentlichen Sinne – und so wie sie geritten werden sollte – nur ein Mittel zum Zweck: die Gesunderhaltung des Pferdes. Die Dressur ist für das Pferd da. Richtig geritten baut das Pferd gesunde, tragfähige Muskulatur auf, wird geschmeidig und beweglich und lernt den Reiter entspannt zu tragen.</strong></p>



<p>Die Dressur ist also nicht nur etwas für Sportpferde, sondern auch für alle Freizeitpferde. Besonders im Gelände profitieren Freizeitpferde von der Dressur: sie haben gelernt sich unter dem Reiter auszubalancieren und sind damit trittsicherer, sie haben eine kräftigere Muskulatur und mehr Ausdauer.</p>



<p><span style="color: #808080;">Lesetipp: Auf Pferde-Freunde.com gibt es einen ganzen Artikel darüber, <a href="https://360gradpferd.de/der-freizeitreiter-und-die-dressur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">warum auch Freizeitpferde die Dressur brauchen.</a></span></p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Grundsätzliches</strong></h2>



<p>Jedes Training (und der Trainingsaufbau) sollte immer individuell auf das jeweilige Pferd und seine Bedürfnisse abgestimmt werden. Deshalb ist es unmöglich einen Trainingsplan zu erstellen, der für alle passt. <strong>Die folgenden Beispiele sind also nicht dazu da um sie genau so nachzureiten, sondern um sich grundsätzliche Anregungen und Ideen für den eigenen Trainingsaufbau mitzunehmen.</strong> Vielleicht lässt man dazu bestimmte Elemente weg oder fügt andere hinzu – ganz wie es zum eigenen Pferd passt. Wenn Du nicht einschätzen kannst, wie Du Dein Pferd trainieren musst, solltest Du Dir einen Trainer vor Ort suchen. Viele bieten an gemeinsam einen mehrmonatigen Trainingsplan zu erstellen.</p>



<p>Wenn ich Minutenangaben mache, sind das ungefähre Schätzwerte und bei mir in jedem Training anders. Auch hier muss man wieder darauf achten, was das Pferd braucht und sein Vorgehen entsprechend anpassen.</p>



<p>In allen Phasen gilt: einer anstrengenden Übung sollte immer ein Lob und eine Pause folgen! Die Muskeln müssen sich zwischendurch immer entspannen dürfen, damit sie nicht verkrampfen. Also gerne immer wieder die Zügel aus den Hand kauen lassen, eine Runde entspannt laufen lassen (oder sogar anhalten) und dann die Zügel langsam wieder mit Lektionen auf gebogenen Linien (Volten, Zirkel, Schlangenlinien, Schulterherein) aufnehmen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gymnastikstunde für Freizeitpferde</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>1. Wärme Dich auf</strong></h3>



<p>Die meisten von uns kommen nach einem Tag auf der Arbeit oder in der Schule zum Pferd. Im Laufe dieses Tages wird unsere Haltung in der Regel immer schlechter: die Schultern sacken nach vorne, der Rücken wird rund und wir haben womöglich viel gesessen und sind nicht mehr so geschmeidig wie am Morgen. Genauso wie unser Pferd, sollten wir uns deshalb vor dem Reiten aufwärmen. <strong>Aufgewärmt wird es gleich viel leichter gut zu sitzen.</strong></p>



<p><strong>Meine Lieblingsübungen sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Arme rotieren:</strong> Du stellst Dich hüftbreit hin und streckst beide Arme horizontal zum Boden zu den Seiten aus, die Daumen zeigen nach vorne. Nun rotierst Du die Arme so, dass die Daumen nach unten zeigen. Danach die Daumen nach vorne, nach oben und nach hinten. Das machst Du mehrmals hintereinander. Danach führst Du die gleiche Rotation nochmal aus, nur dass die Bewegung diesmal nicht nur aus den Armen, sondern auch aus der Schulter kommt.</li>



<li><strong>Kopf kreisen: </strong>Stelle Dich hüftbreit hin und schaue einmal über Deine rechte Schulter und einmal über die Linke. Merke Dir einen Punkt auf beiden Seiten, der Dir anzeigt, wie weit Du Deinen Kopf drehen konntest. Danach schaust Du wieder geradeaus. Drehe dann Deinen Kopf minimal zur rechten Seite. Stelle Dir vor Du schaust auf eine Uhr vor Dir. Dein Kopf dreht sich nur von 12:00 Uhr auf 12:02 Uhr – also eine wirklich kleine Bewegung. Mach das ein paar Mal, danach schaust Du genauso nach links.<br>Schaue wieder gerade nach vorne. Nun kippst Du Deinen Kopf ein paar Mal nach rechts, dann ein paar Mal nach links – auch wieder nur kleine Bewegungen. Anschließend drehst Du den Kopf wieder gerade und kippst ihn mehrfach minimal nach vorne (Kinn in Richtung Hals).<br>Wenn Du alle diese Bewegungen durch hast, ist es an der Zeit, sie zu kombinieren. Drehe Deinen Kopf minimal nach rechts, kippe ihn dann ein bisschen zur Seite und dann nach vorne. Es ist quasi die Bewegung des normalen Kopfkreisens, nur sehr viel langsamer, bewusster und kleiner. Bringe Deinen Kopf wieder in die Ausgangsposition und starte von vorne. Mache die Übung ein paar Mal auf beiden Seiten.<br>Wenn Du jetzt wieder Deinen Kopf drehst so weit Du kannst, wirst Du merken, dass sich der Bewegungsradius erhöht hat. Und wenn Du dann mal ans Pferd denkst, wirst Du merken, dass wir so eine Übung mit ihm machen, wenn wir an Stellung, Biegung und Nachgiebigkeit arbeiten.</li>



<li><strong>Hüfte kreisen: </strong>Stell Dich hüftbreit hin und stütze Deine Händen an die Hüfte. Nun lässt Du sie (in beide Richtungen) so weit kreisen wie Du kannst. Lehne Dich mit Deinem Oberkörper richtig nach vorne und hinten um die Bewegung größer zu machen. Lasse den Kreis, den Du mit der Hüfte beschreibst – und somit die Bewegung – mit der Zeit immer kleiner werden, bis Du nur noch die Hüfte und nicht mehr den Oberkörper bewegst. Stell Dir vor Du hast in deinem Becken vier Punkte: die beiden Sitzhöcker hinten und die rechte und linke Seite des Schambeins vorne. Von diesen Punkten ist beim Hüftkreisen immer einer am tiefsten – Du sprichst sie also nacheinander an. Auch diese Bewegung ist beim Reiten wichtig.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>2. Arbeit an der Hand: 10 Minuten</strong></h3>



<p>Eine Trainingseinheit erst mal vom Boden aus anzufangen hat vor allem zwei Vorteile: Du wärmst Dein Pferd sanft ohne Reitergewicht auf und Du selbst wärmst Dich auf und setzt Dich nicht steif und kalt in den Sattel. Fast alle Lektionen, die man im Sattel übt, können auch vom Boden aus gemacht werden. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass man Fehler schneller erkennen und Übungen, die einem im Sattel schwerfallen, leichter umsetzen kann.</p>



<p>Schöne Übungen an der Hand sind zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Übertreten lassen</li>



<li><a href="https://herzenspferd.de/gymnastizierung-longieren-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Führen in Stellung und Biegung</a></li>



<li><a href="https://herzenspferd.de/schulterherein-bodenarbeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulterherein</a></li>



<li><a href="https://herzenspferd.de/kruppeherein-travers-boden-anleitung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kruppeherein</a></li>



<li><a href="https://www.pferdefluesterei.de/kopf-tief-pferd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kopf tief</a> bei nervösen Pferden</li>
</ul>



<p>Die Übungen locker und entspannt und nicht zu lange durchführen. Ein paar gute Tritte und darauf folgendes Lob sind besser als sich so lange daran aufzuhalten, bis das Pferd nicht mehr kann. Einige der Übungen sind durchaus anstrengend für’s Pferd, das sollte man nicht unterschätzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>3. Schrittarbeit: 10 Minuten</strong></h3>



<p>Im Schritt reite ich die ersten Minuten am langen Zügel ganze Bahn und auf Zirkeln warm. Eventuell mache ich währenddessen noch ein paar Lockerungsübungen auf dem Pferd.</p>



<p>Im Schritt übe ich vor allem die Seitengänge und reite viele <a href="https://herzenspferd.de/biegungen-reiten-zirkel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gebogene Linien</a>:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schulterherein</li>



<li>Konterschulterherein</li>



<li>Kruppeherein</li>



<li>Renvers</li>



<li>Zirkel, Volten, Schlangenlinien und Achten</li>
</ul>



<p>Dabei achte ich darauf, nicht zu viel zu machen. Das Pferd soll nicht bis zu seiner Erschöpfungsgrenze gehen müssen, denn dann verkrampfen die Muskeln und Losgelassenheit ist nicht mehr möglich. Lieber nur wenige, gute Tritte, als viele überstürzte, weil das Pferd keine Kraft mehr hat. Generell sollte jede Übung langsam und konzentriert durchgeführt werden, überstürzt man sie, schleichen sich Fehler ein und die positive Wirkung geht in vielen Fällen verloren.</p>



<p>Das oberste Ziel ist immer, das Pferd locker und in klarem Takt laufen zu lassen. Wird der Schritt zu spannig, sollte man seine Zügelführung überprüfen, die Zügel eventuell etwas nachgeben und locker vorwärts reiten bis das Pferd sich wieder entspannt hat.</p>



<p><span style="color: #808080;">Lesetipp: Viele</span> <a href="http://kultreiter.de/schritt-reiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Tipps zum richtigen Schritt reiten</a><span style="color: #808080;"> und warum der Schritt so wichtig ist kannst Du bei Kultreiter nachlesen</span></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>4. Trab- und/oder Galopparbeit: 20 Minuten</strong></h3>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Trab</strong></h4>



<p>Ist das Pferd locker und durchlässig im Schritt beginne ich mit dem Trab. Alle Seitengänge, die man im Schritt reiten kann, sind natürlich auch im Trab möglich. Dazu sollten sie im Schritt aber bei Dir und Deinem Pferd schon gut funktionieren – im Trab müssen die Hilfen schneller kommen und Du musst Dich zusätzlich noch mehr ausbalancieren.</p>



<p>Sind die Seitengänge noch nicht so sicher, kannst Du alternativ oder zusätzlich viele gebogene Linien reiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zirkel und Volten</li>



<li>Durch den Zirkel wechseln und aus dem Zirkel wechseln (je nach <a href="https://herzenspferd.de/natuerliche-schiefe-geraderichten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schiefe</a> des Pferdes vielleicht auch mal in Außenstellung wechseln)</li>



<li>Zirkel vergrößern und verkleinern</li>



<li>Schlangenlinien</li>



<li>Achten</li>
</ul>



<p>Außerdem kannst Du Tempounterschiede reiten, zum Beispiel an den kurzen Seiten langsam, an den langen Seiten verstärken (oder umgekehrt).</p>



<p>Auch Trab &#8211; Schritt &#8211; Trab und Trab &#8211; Halt &#8211; Trab Übergänge sind tolle Übungen um die Durchlässigkeit Deines Pferdes zu überprüfen, es aufmerksamer zu machen und die Hinterhand zu aktivieren. Bei solchen Übergängen ist besonders darauf zu achten, dass Dir Dein Pferd beim Durchparieren nicht auf die Vorhand fällt (<a href="https://herzenspferd.de/durchparieren-trick/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier gibt es einen nützlichen kleinen Tipp zum Durchparieren</a>).</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Galopp</strong></h4>



<p>Manche Pferde lösen sich besser im Galopp als im Trab, deshalb kann man den Galopp auch problemlos vorziehen. Im Galopp kannst Du zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Seitengänge wie Schulterherein und Travers reiten,</li>



<li>Zirkel (und evtl. mit einem einfachen Galoppwechsel über den Schritt aus dem Zirkel wechseln)</li>



<li>Schlangenlinien mit Galoppwechseln</li>



<li>Übergänge Galopp &#8211; Trab &#8211; Galopp und Galopp &#8211; Schritt &#8211; Galopp, das fördert vor allem die Hinterhand. Jedes neue Anspringen in den Galopp fördert den Muskelaufbau. Bei den Übergängen solltest Du besonders auf ein sauberes Anspringen auf den Punkt und ein fleißiges Antreten nach dem Durchparieren achten.</li>



<li>Tempounterschiede</li>



<li>Außengalopp &#8211; auch der kräftigt die Hinterhand und sollte vor allem am Anfang nicht zu lange am Stück geritten werden</li>
</ul>



<p><a href="http://kultreiter.de/galopp-uebungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Weitere schöne Tipps und Ideen zur Gymnastizierung im Galopp findest Du hier.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>5. Zügel aus der Hand kauen lassen und entspannt abreiten</strong></h3>



<p>Ich steige dazu gerne ab und führe mein Pferd noch eine Weile, statt darauf sitzen zu bleiben.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Training ohne Halle oder Reitplatz</strong></h2>



<p>Du hast keinen Platz? Kein Problem &#8211; die meisten Elemente dieses Trainings lassen sich auch im Gelände durchführen. Seitengänge kannst Du zum Beispiel Prima auf Waldwegen üben. Der Rand des Weges ist dann die „Bande“ an der Du und Dein Pferd euch optisch ausrichten könnt. Du kannst von einem Wegesrand zum anderen Schenkelweichen reiten, Volten können auf größeren Kreuzungen geritten werden. An Kreuzungen, an denen Du abbiegen willst, kannst Du entweder korrekt gebogen um die Kurve reiten, oder Du reitest in die Kreuzung hinein und machst eine halbe Vorhand- oder Hinterhandwendung in Richtung des geplanten Weges.</p>



<p>Du siehst, mit ein wenig Phantasie gibt es auch im Gelände unendlich viele Möglichkeiten Dressur zu reiten. Für Pferde, die auf dem Platz oder in der Halle faul sind, kann das eine tolle Alternative sein.</p>



<p><span style="color: #808080;">Lesetipp: Mehr Ideen zum Training im Gelände findest Du <a href="http://kultreiter.de/training-im-gelaende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier bei Kultreiter</a> und <a href="http://nordfalben.de/dressur-im-gelaende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier bei Nordfalben</a>.</span></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Eine Beispielstunde</strong></h2>



<p>Wie bereits geschrieben muss man das Training dem Pferd anpassen &#8211; deshalb kann man keine allgemeinen Trainingspläne erstellen!<strong> Die folgende Auflistung ist also nur ein Beispiel und sollte auch nur als Denkansatz genutzt werden.</strong></p>



<p><strong>Aufwärmen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schritt am langen Zügel. Große gebogene Linien (Zirkel, einfache Schlangenlinie) mit vielen Handwechseln.</li>



<li>Aus dem Zirkel wechseln in Außenstellung &#8211; von der hohlen Seite auf die Zwangsseite &#8211; durch Verschieben der Schulter (bringt das Gewicht weg von der überlasteten inneren Schulter, auf die das hohle Pferd bevorzugt fällt)</li>



<li>Nach 5-10 Minuten: Schulterherein auf dem Zirkel, an der langen Seite oder durch die Bahn. Lieber wenige gute Tritte und dann gleich eine Pause. Viele Handwechsel.</li>



<li>Übergänge Schritt &#8211; Halt – Schritt, Rückwärtsrichten – Schritt (nicht zu häufig und darauf achten, dass das Pferd im Rückwärtsrichten nicht den Kopf hochreißt und den Rücken wegdrückt, dann geht der positive Effekt verloren)</li>
</ul>



<p><strong>Trabarbeit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gleiches Programm wie im Schritt (viele gebogene Linien, Seitengänge – falls sie im Schritt schon problemlos klappen)</li>



<li>Tempounterschiede (Z.B. kurze Seite zurücknehmen, lange Seite zulegen)</li>



<li>Übergänge Trab &#8211; Schritt &#8211; Trab mit Fokus auf flüssiges Durchparieren mit aktiver Hinterhand und fleißiges Antreten in den Trab.</li>



<li>Viele Handwechsel, immer wieder Zügel aus der Hand kauen lassen und Pause.</li>
</ul>



<p><strong>Galopparbeit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Zirkel und große gebogene Linien auf beiden Händen (evtl. Seitengänge)</li>



<li>Viele Übergänge Trab – Galopp und Schritt – Galopp um die Hinterhand zu aktivieren. Besonders das Angaloppieren ist anstrengend und ein gutes Hinterhandtraining. Dabei aber unbedingt auf ein sauberes Angaloppieren „auf den Punkt“ achten, das Pferd nicht in den Galopp reinrennen lassen oder reintreiben.</li>



<li>Viele Handwechsel, evtl. mit einfachem Galoppwechsel.</li>



<li>Immer wieder Zügel aus der Hand kauen lassen und Pause.</li>
</ul>



<p><strong>Abreiten:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Am langen Zügel entspannen lassen und „nichts mehr vom Pferd wollen“ – evtl. direkt absteigen und führen statt zu reiten.</li>
</ul>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Auch Freizeitpferde brauchen ein Sportprogramm &#8211; oder würdest Du Dir untrainiert einen 10kg Rucksack auf den Rücken schnallen und wandern gehen? (Hab ich schon gemacht, ist nicht zu empfehlen)</p>



<p>Du musst gar kein riesen Dressur-Profi sein, es gibt viele effektive Übungen, die gar nicht so schwer umzusetzen sind und Deinem Pferd sehr zu Gute kommen. Wenn Du nicht genau weißt, was Dein Pferd braucht und wie Du das Training am Besten aufbaust damit es ihm hilft, kannst Du Dir von einem Trainer oder Reitlehrer einen Trainingsplan erstellen und die richtige Ausführung der Übungen zeigen lassen. Auch einen Platz oder eine Halle braucht es nicht unbedingt, mit etwas Kreativität lässt sich auch prima im Gelände üben.</p>



<p>Und es muss auch nicht jeden Tag sein, aber ein bisschen was machen solltest Du auf jeden Fall &#8211; Deinem Pferd zu liebe!</p>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Woran arbeitest Du gerade mit Deinem Pferd? Wie sieht euer Training aus?</strong></h4>



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