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	<title>Gewicht Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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		<title>So setzt Du die Gewichtshilfen richtig ein!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2015 09:53:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die Gewichtshilfen zu erklären muss ich einen kleinen Ausflug in die Physik machen &#8211; keine Angst, es wird nicht kompliziert. Stell Dir vor Du trägst einen schweren Koffer in der linken Hand (Du kannst es auch zu Hause einfach mal machen, das ist ein richtiger Augenöffner!). Nun gehst Du ein paar Schritte seitwärts nach [&#8230;]</p>
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<p>Um die Gewichtshilfen zu erklären muss ich einen kleinen Ausflug in die Physik machen &#8211; keine Angst, es wird nicht kompliziert.</p>



<p><strong>Stell Dir vor Du trägst einen schweren Koffer in der linken Hand</strong> (Du kannst es auch zu Hause einfach mal machen, das ist ein richtiger Augenöffner!). Nun gehst Du ein paar Schritte seitwärts nach links, so dass Deine Beine kreuzen &#8211; das wird relativ einfach sein. Als nächstes gehst Du ein paar Schritte seitwärts nach rechts. Auch das geht, aber Du wirst Dich dabei unwohl fühlen. Irgendwas passt nicht. Und wenn Dein Koffer richtig schwer ist wird dieses Gefühl nur noch stärker.</p>



<p><strong>Warum fühlst Du Dich also beim nach rechts Gehen unwohl?</strong></p>



<p>Ganz einfach: Auf Deiner linken Seite ist durch den Koffer mehr Gewicht. Du stehst fest mit dem linken Bein auf dem Boden. Es ist kein Problem, das rechte Bein anzuheben und in Richtung des Gewichts des Koffers zu bewegen, eben weil das Gewicht mit dem linken Bein getragen wird. Umgekehrt ist es aber dann so, dass Du &#8211; wenn Du das linke Bein bewegen willst &#8211; das Gewicht durch Anstrengung und Muskelkraft mit dem rechten Bein tragen musst. Das ist schwer, weil Du mit dem rechten Bein nicht unter dem Gewicht des Koffers bist.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<p>Ein weiteres Beispiel, welches man oft hört: <strong>Stell Dir vor Du trägst ein Tablett mit Gläsern in der linken Hand.</strong> Wenn Du das Tablett nicht ganz gerade hälst rutschen die Gläser nach links. Damit Dir die Gläser nicht herunterfallen musst Du Dich nach links bewegen um das Gleichgewicht wieder herzustellen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Pferde versuchen instinktiv im Gleichgewicht zu bleiben</strong></h2>



<p><strong>Deinem Pferd geht es ganz genauso wie Dir: Es versucht immer sein Gleichgewicht zu behalten.</strong> Wenn Du als Reiter Dein Gewicht nach links verlagerst wird es sich einfacher nach links bewegen können.</p>



<p>Ein ganz logisches Prinzip, welches aber leider oft ignoriert bzw. nicht gelehrt wird.</p>



<p>Wie oft habe ich in der <strong>Volte</strong>, mit dem Gewicht nach innen, versucht das Pferd mit dem Schenkel nach außen zu drücken um die Volte zu vergrößern. Gut funktioniert hat das nicht und es war furchtbar anstrengend. <strong>Versteht man die Physik hinter den Gewichtshilfen ist klar, dass man sein Gewicht zum Volte vergrößern nach außen verlagern muss.</strong></p>



<p>Ähnlich sieht es beim <strong>Schulterherein</strong> aus. Ich habe ursprünglich gelernt, dass man beim Schulterherein gegen die Bewegungsrichtung sitzen soll und das Pferd in die richtige Richtung &#8222;schiebt&#8220;. Das ist aber genau entgegengesetzt zu dem, was man &#8211; physikalisch gesehen &#8211; machen sollte. Mein Pferd hat es zwar gemacht, aber es war immer irgendwie anstengend. Seit ich beim Schulterherein mein Gewicht in Bewegungsrichtung verlagere fällt es uns beiden sehr viel leichter.</p>



<p><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp: </strong>Bei 360gradpferd.de gibt es einen tollen Artikel über d</span>as <a href="https://360gradpferd.de/pferdefreunde-schulterherein/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulterherein.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So setzt Du die Gewichtshilfen richtig ein</strong></h2>



<p><strong>Das Pferd möchte instinktiv immer im Gleichgewicht sein.</strong> Wenn Du das und das physikalische Prinzip hinter den Gewichtshilfen verstanden hast, muss Dir eigentlich niemand mehr die Gewichtshilfen für die unterschiedlichen Übungen sagen. Du wirst sie ganz logisch so einsetzen, dass Du es Deinem Pferd leicht machst in die richtige Richtung zu gehen. <strong>Willst Du, dass Dein Pferd nach rechts geht wirst Du auch rechts vermehrt sitzen.</strong></p>



<p><strong>Viele Reiter beugen sich vor, damit das Pferd schneller wird &#8211; zum Beispiel beim Angaloppieren.</strong> Wenn wir das wieder mit dem Physik-Gedanken betrachten reagiert das Pferd logisch: das Reitergewicht verlagert sich nach vorne und das Pferd muss ihm &#8222;hinterherrennen&#8220; um im Gleichgewicht zu bleiben. <strong>Der große Nachteil dabei ist, dass das Pferd damit verstärkt auf die Vorhand kommt und nicht mehr mit der Hinterhand untertritt. Wenn Du möchtest, dass Dein Pferd langfristig gesund bleibt, solltest Du Dich zum Beschleunigen nicht nach vorne lehnen.</strong></p>



<p><strong>Um das Gewicht auf eine Seite zu verlagern solltest Du Dich auf keinen Fall zur Seite lehnen</strong> &#8211; Du sitzt auf einem Pferd, nicht auf einem Fahrrad. Das Gewicht nach rechts zu verlagern bedeutet, dass Du den rechten Sitzhöcker mehr belastest. <strong>Das ist nur eine kleine, kaum sichtbare Bewegung mit der Hüfte.</strong> Üben kannst Du das, indem Du Dich so auf Deine Hände setzt, dass Du die Sitzhöcker spürst. Nun versuchst Du einen Sitzhöcker stärker in Deine Hand zu drücken als den anderen und dabei im Oberkörper gerade zu bleiben. Genau diese Bewegung musst Du dann auch auf dem Pferd machen. Wenn dir das schwer fällt, kannst Du auch den Bügeltritt einsetzen. Das heißt Du trittst einfach den Bügel auf der Seite mehr aus, auf die Du Dein Gewicht verlagern möchtest.</p>



<p><strong>Achte unbedingt darauf, dass Du dabei im Oberkörper gerade bleibst und nicht in der Taill abknickst!</strong></p>



<p>Das alles ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen: schon vor hunderten von Jahren haben die Lehrmeister der klassischen Dressur diesen Einsatz der Gewichtshilfen empfohlen. Auch heute noch gibt es einige Verfechter dieses Einsatzes, einer davon Philippe Karl (nachzulesen z.B. in seinem Buch <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3861274132/ref=as_li_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3861274132&amp;linkCode=as2&amp;tag=twoheartsones-21&amp;linkId=2GKSSNO5Z4KNZOVI" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Irrwege der modernen Dressur: Die Suche nach einer klassischen Alternative*</a>).</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Zusammengefasst</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Pferd wird sich instinktiv in die Richtung bewegen, in die Du Dein Gewicht verlagerst.</li>



<li>Du solltest also in der Regel in die Richtung sitzen, in die Dein Pferd sich bewegen soll.</li>



<li>Es ist wichtig, dass Du Deinen Oberkörper gerade hälst und nicht in der Taille abknickst.</li>



<li>Um Dein Gewicht zu verlagern ist nur eine kleine Bewegung der Hüfte nötig &#8211; belaste einen Sitzhöcker mehr als den anderen.</li>



<li>Lehne Dich nicht nach vorne um zu beschleuningen, das bringt Dein Pferd auf die Vorhand und ist auf Dauer schädlich.</li>
</ul>





<p><strong>Wie sieht&#8217;s bei Dir aus, hat Dein Reitlehrer Dir die Gewichtshilfen gut erklärt? Bei mir war es so, dass wir sie ohne Erklärung einfach auswendig lernen mussten&#8230;</strong></p>



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