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	<title>Bachblüten Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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		<title>Alternative Heilmethoden für Pferde &#8211; alles Quatsch oder tolle Alternative?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2016 04:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alternative Heilmethoden werden immer beliebter &#8211; Homöopathie, Bachblüten, Schüßler-Salze, Traditionelle Chinesische Medizin und Co. werden nicht mehr nur beim Menschen, sondern auch bei unseren Pferden eingesetzt. An den alternativen Heilmethoden scheiden sich jedoch die Geister: das Spektrum der Meinungen reicht von absolut dagegen bis völlig begeistert und es wird nicht selten hitzig diskutiert. Was meine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Alternative Heilmethoden werden immer beliebter &#8211; Homöopathie, Bachblüten, Schüßler-Salze, Traditionelle Chinesische Medizin und Co. werden nicht mehr nur beim Menschen, sondern auch bei unseren Pferden eingesetzt. An den alternativen Heilmethoden scheiden sich jedoch die Geister: das Spektrum der Meinungen reicht von absolut dagegen bis völlig begeistert und es wird nicht selten hitzig diskutiert.</p>



<p>Was meine Meinung zu alternativen Heilmethoden für Pferde ist, wie meine Erfahrungen damit aussehen, grundlegende Infos und die häufigsten Vorurteile und Fragen zum Thema findest Du in diesem Artikel. Weil das Thema ziemlich umfangreich ist, habe ich mich mit Petra von der Pferdeflüsterei zusammengetan. <a href="https://www.pferdefluesterei.de/schuessler-homoeopathie-pferde/" target="_blank" rel="noopener">Ihren ergänzenden Artikel findest Du hier.</a> Unterstützt wurde ich außerdem von Katharina Thöne von <a href="http://www.apopet.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">apopet</a>, die meinen Fragen Rede und Antwort stand.</p>



<p>*** Ich bin weder Tierarzt noch Heilpraktiker, der Artikel spiegelt also nur meine ganz persönliche Meinung wieder und ersetzt auf keinen Fall eine Beratung beim Tierheilpraktiker oder Tierarzt! Ziehe bitte <span style="text-decoration: underline;">immer</span> einen Tierarzt zu Rate und probiere nicht einfach selbst aus! ***</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alternative Heilmethoden für Pferde im Überblick</strong></h2>



<p>Alle hier genannten alternativen Ansätze haben gemeinsam, dass das Pferd als Ganzes betrachtet wird. Es sollen keine Symptome behandelt, sondern die Ursache beseitigt werden. Der Körper wird als komplexes System angesehen, welches ganzheitlich behandelt werden muss.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Homöopathie</strong></h3>



<p>Das grundlegende Prinzip der Homöopathie ist es, Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen. Gegen Verbrennungen könnte man also z.B. die homöopathische Form der Brennessel einsetzen und gegen Nervosität und Schlafprobleme die homöopathische Form von Kaffee. Die Theorie dahinter ist, dass damit die Selbstheilungskräfte und das Abwehrsystem des Körpers aktiviert werden. In der Schulmedizin ist das übrigens beim Impfen ganz ähnlich: der Krankheitserreger wird über den Impfstoff hinzugefügt, der Körper bildet Antikörper als Reaktion darauf und wird immun.</p>



<p>Ein weiteres Merkmal der Homöopathie &#8211; und Grund vieler Diskussionen &#8211; ist die sogenannte Potenzierung. Die homöopathischen Mittel werden dabei immer weiter verdünnt und im nächsten Schritt verschüttelt. Je höher die Potenz, desto stärker verdünnt (oder verschüttelt) ist das Mittel &#8211; bis hin zu so hohen Verdünnungen/Verschüttelungen, dass das Mittel in Untersuchungen nicht mehr nachgewiesen werden kann. Besonders hier setzen viele Kritiker an: wie soll etwas wirken, von dem nichts mehr übrig ist? Die Homöopathen entgegnen, dass sich die Energie, die Schwingung des Ursprungsmittels auf die Globuli (die Zuckerkügelchen) überträgt. Oft wird auch von Informationen gesprochen, die von dem Mittel auf die Globuli übertragen werden.</p>



<p>Ich bin ein relativ kritischer Mensch. Heilung durch Energie führt bei mir nicht gerade zu Begeisterungsstürmen und lässt mich reflexartig an weggetretene Hippies denken. Aber ich glaube auch, dass wir manches noch nicht wissen und noch nicht erforschen können. Und meine persönlichen Erfahrungen mit Homöopathie sprechen dafür, dass es wirkt.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bachblüten</strong></h3>



<p>Mit Bachblüten soll ein Ungleichgewicht zwischen Körper und Seele geheilt werden. Sie lösen Traumata und helfen schlechte Erfahrungen zu überwinden. Der seelische und geistige Zustand beeinflusst den körperlichen Zustand und umgekehrt, deshalb sollte man nicht nur einen Aspekt behandeln, sondern ganzheitlich vorgehen. Auch hier wird &#8211; wie in der Homöopathie &#8211; von energetischen Schwingungen gesprochen, die das innere Gleichgewicht wieder herstellen, energetische Blockaden lösen und Krankheiten vorbeugen.</p>



<p>Und wieder merke ich schon beim Tippen, wie ich mich innerlich ein bisschen sträube. Psychische Probleme und Traumata mit Bachblüten zu heilen kommt mir etwas weit hergeholt vor. <strong>Ich kann aber nicht bestreiten, dass die Notfalltropfen schon bei diversen Hunden und Pferden prima geholfen haben.</strong></p>



<p>Hier findest Du eine <a href="https://tiertelepathie.wordpress.com/bachbluten-fur-tiere/" target="_blank" rel="noopener">Übersicht über die einzelnen Bachblüten</a> und ihre Einsatzmöglichkeiten beim Pferd. Wie immer solltest Du nicht alleine mit der Behandlung loslegen, sondern einen Profi zu Rate ziehen!</p>



<p>Für Tiere eignen sich die Bachblüten in Globuli-Form. In der Flüssig-Variante ist oft etwas Alkohol enthalten, der gerade für Katzen schädlich sein kann.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Bachblüten für Pferde: die Dosierung</strong></h4>



<p>Pferde sollen in der Regel sechs mal am Tag 10 Globuli (oder Tropfen) Bachblüten bekommen (sprich das aber mit Deinem Tierarzt/Heilpraktiker ab). Wichtig ist, dass Du die Globuli über den Tag verteilt gibst. Du kannst sie Deinem Pferd ins Futter, ins Wasser, direkt auf die Zunge oder auf Leckerli geträufelt geben.</p>



<p>Die Behandlung dauert meist zwei bis drei Monate, erste Ergebnisse bemerkt man aber oft schon früher. Es ist wichtig, dass Du die Tropfen wirklich regelmäßig gibst und es nicht vergisst oder früher abbrichst &#8211; dann wirken die Bachblüten nicht so gut. Sechs mal am Tag an den Stall fahren ist natürlich schwierig. Eventuell kann das der Stallbesitzer übernehmen. Wenn Du eine nette Stallgemeinschaft hast, kannst Du vielleicht mit unterschiedlichen Leuten verabreden, dass sie Deinem Pferd die Bachblüten geben und das auf einer ausgehängten Liste eintragen. Falls das alles keine Option ist: die <a href="http://www.apopet.de/produkte/bl%C3%BCtenessenzen-nach-dr-bach/" target="_blank" rel="nofollow noopener">Bachblüten-Globuli von apopet</a> können zwei- bis dreimal pro Tag gegeben werden, dann aber ohne Futter.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="402" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Bachblueten-Pferd-1.jpg" alt="Bild von zwei Bachblüten Globuli-Verpackungen vor einem Blatt" class="wp-image-3502" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Bachblueten-Pferd-1.jpg 600w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Bachblueten-Pferd-1-300x201.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Bachblueten-Pferd-1-400x268.jpg 400w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Schüßler-Salze</strong></h3>



<figure class="wp-block-image alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Schuessler-Salze-Pferd-1.jpg" alt="Bild von zwei Schüßler-Salze-Verpackungen vor einem Blatt" class="wp-image-3501" width="455" height="305" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Schuessler-Salze-Pferd-1.jpg 600w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Schuessler-Salze-Pferd-1-300x201.jpg 300w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2016/08/Schuessler-Salze-Pferd-1-400x268.jpg 400w" sizes="(max-width: 455px) 100vw, 455px" /></figure>



<p>Schüßler-Salze haben wir erfolgreich bei unserer Kuvasz-Hündin mit gerissenen Kreuzbändern, Knorpelablösung und Knochenchips in den Gelenken eingesetzt &#8211; selbstverständlich zusätzlich zum schulmedizinischen operativen Eingriff. Sie hatte die OP als junger Hund und ich erinnere mich noch gut daran, dass der Spruch damals war &#8222;wenn sie noch ein paar gute Jahre hat, können wir zufrieden sein&#8220;. Sie wurde 12 (was für eine so große Rasse und einen Hund mit ihrem schlechten Gebäude grandios ist) und hat keine weiteren Eingriffe gebraucht. Wenn sie Probleme mit den Gelenken hatte, gab es eine Kur mit Schüßler-Salzen und das Problem war erledigt.</p>



<p><a href="https://www.pferdefluesterei.de/schuessler-homoeopathie-pferde/" target="_blank" rel="noopener">Mehr Infos zu Schüssler Salzen findest Du hier in Petras Artikel.</a></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>TCM &#8211; Traditionelle Chinesische Medizin</strong></h3>



<p>Mit dem Einsatz der TCM bei Tieren habe ich noch keine Erfahrungen &#8211; ich wurde aber selbst schon mit Heiltees nach der Phytotherapie und Akupunktur behandelt und bin begeistert (außer vom Geschmack der Tees, der kann wirklich scheußlich sein).</p>



<p><a href="http://www.slaka-pferde.de/2016/07/10/die-f%C3%BCnf-pferde-typen-der-traditionellen-chinesischen-medizin/" target="_blank" rel="noopener">Mehr zum Thema TCM bei Pferden findest Du zum Beispiel hier.</a></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Vorurteile und häufige Fragen</strong></h2>



<p><strong>Alternative Heilmethoden sind doch nur Placebos und wirken nur, weil man an sie glaubt!</strong></p>



<p>Ich glaube nicht, dass alternative Heilmethoden nur als Placebo wirken, denn ansonsten würden sie bei Tieren wohl keine Wirkung zeigen. Ein Pferd, dem ich Arnika-Globuli ins Maul schiebe, wird wohl kaum fest daran glauben, dass sie bei der Trittverletzung am Bein helfen. Trotzdem helfen sie.</p>



<p>In einer Studie von 2013 (<a href="http://www.froghom.net/sites/froghom.net/files/downloads/Harrer_(Hom_2013)_repetition_highland_bearb4.pdf" target="_blank" rel="noopener">Auszug auf Englisch</a>) konnte mit einem homöopathischen Mittel sogar wiederholt das Wachstum von Kaulquappen gehemmt werden &#8211; das liegt sicher nicht daran, dass die Kaulquappen fest daran glauben, dass das Mittel wirkt.</p>



<p><strong>Alternative Heilmethoden helfen nur bei leichten Erkrankungen!</strong></p>



<p>Ich hatte eine ganze Weile immer wieder Migräneanfälle &#8211; inklusive Flimmern im Gesichtsfeld und so starken Schmerzen, dass ich mich übergeben musste. Die Schulmedizin konnte mir nicht weiterhelfen und kam mit starken Medikamenten mit ellenlangen Nebenwirkungs-Listen. Was mir geholfen hat &#8211; und zwar bis heute &#8211; war ein auf mich abgestimmtes homöopathisches Mittel. Ich hatte seit Jahren keine Migräne mehr und habe auch allgemein viel seltener Kopfschmerzen.</p>



<p>Die Mittel helfen also nicht nur bei Kratzern, Beulen und Erkältung, sondern können durchaus auch bei anderen Erkrankungen eingesetzt werden. Besonders bei Erkrankungen, bei denen die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß, können alternative Heilmethoden eine (ergänzende) Möglichkeit sein. Wichtig ist, dass Du einen guten Arzt an Deiner Seite hast, der weiß was er tut und auch weiß, wann die Grenzen der alternativen Methoden erreicht sind und man auf konventionelle Methoden umschwenken muss.</p>



<p><strong>Alternative Heilmethoden sind nicht wissenschaftlich erwiesen!</strong></p>



<p>Das ist richtig. Es gibt einige Studien zur Wirksamkeit von homöopathischen Mitteln, viele davon kommen zum Ergebnis, dass sie nicht wirken, einige sagen sie wirken, andere sind neutral.</p>



<p>Das Problem mit solchen Studien liegt in meinen Augen an mehreren Stellen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wer hat sie in Auftrag gegeben und welche Interessen stecken dahinter? (Es gibt Auftraggeber, die kein Interesse daran haben, Studienergebnisse zu produzieren, die die Wirkung der alternativen Heilmethoden beweisen)</li>



<li>Wie methodisch hochwertig und belastbar sind die Studien?</li>



<li>Können wir schon alle Phänomene des Universums messen? Und existiert etwas nicht, nur weil wir es (noch) nicht messen können?</li>
</ul>



<p>Wer sich für solche Studien und die Wissenschaft hinter der Homöopathie interessiert, kann bei der <a href="http://www.carstens-stiftung.de/projekte/homoeopathie" target="_blank" rel="noopener">Carstens Stiftung</a> vorbeischauen. Dort gibt es zum Beispiel eine Auflistung von <a href="http://www.carstens-stiftung.de/artikel/grossangelegtes-projekt-zur-erstellung-systematischer-uebersichtsarbeiten-in-der-homoeopathie.html" target="_blank" rel="noopener">Übersichtsarbeiten in der Homöopathie</a>.</p>





<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fragen an Katharina Thöne von <a href="http://www.apopet.de/" target="_blank" rel="nofollow noopener">apopet</a></strong></h3>



<p><strong>Kann man sein Pferd selbst mit homöopathischen Mitteln behandeln oder muss man mit ihm zu einem entsprechend ausgebildeten Arzt?</strong></p>



<p>Meist erkennt man anhand von Art und Stärke der Beschwerden, ab wann der Fall in fachliche Hände gehört. Auch die Homöopathie hat Grenzen.<br>Es gibt aber an sich leichtere Fälle wie Insektenstiche oder kleinere Wunden, die man oft selbst wieder in den Griff bekommt. Je nachdem, wie viel Erfahrung man hat.<br>Sollten es aber tiefergreifende oder vor allem unklare Beschwerden sein, holt man den Rat eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers ein.</p>



<p><strong>Sind homöopathische Mittel gefährlich, wenn sie falsch angewendet werden? Was passiert, wenn man die falschen oder zu viele Mittel gibt?</strong></p>



<p>Bei der Homöopathie muss man bei den Hochpotenzen (ab C30) achtgeben. Bei der Wahl eines „falschen“ Mittels kann es sein, dass der Patient die sogenannte „Arzneimittelprüfung“ durchlebt. Alle homöopathischen Mittel werden am Gesunden getestet und rufen dann die Beschwerden hervor, die beim Kranken geheilt werden sollen. Eben diese Beschwerden könnten dann in Erscheinung treten, dies ist aber nur selten der Fall, bzw. ist meist nur bei hochpotenzierten Einzelmitteln zu erwarten.<br>Homöopathische Komplexmittel sind aufeinander abgestimmt und enthalten meist niedrige Potenzen.</p>



<p><strong>Gibt es Nebenwirkungen bei homöopathischen Mitteln?</strong></p>



<p>Nein, homöopathische Mittel verursachen keine Nebenwirkungen.<br>Bei der Homöopathie kann es zu einer Erstreaktion kommen, das heißt, die Beschwerden werden nach Ansetzen eines Mittels zunächst etwas schlimmer. Dies klingt aber innerhalb kurzer Zeit wieder ab und die Linderung der Beschwerden überwiegt. Die Erstreaktion wird als Anzeichen dafür bewertet, dass der Körper auf das Mittel reagiert.</p>



<p>(Anmerkung Christina: das heißt aber nicht, dass man wie wild selbst irgendwelche Mittel ins Tier stopfen sollte! Das falsche homöopathische Mittel kann in entsprechender Dosis auch Vergiftungen bewirken.)</p>



<p><strong>Welche homöopathischen Mittel (oder auch Schüßler-Salze) gehören Ihrer Meinung nach in eine Stallapotheke?</strong></p>



<p>Bei den Schüßler-Salzen kann man die Nummern 3, 5 und 7 differenzieren. Nummer 3 gilt als Akutmittel bei Entzündungen und Atemwegserkrankungen. Die Nummer 5 wirkt ausgleichend bei psychischer, nervlicher Belastung, die Nummer 7 kann gut bei Muskelverspannungen und Nervosität eingesetzt werden.</p>



<p>Die homöopathische Stallapotheke kann individuell zusammengestellt werden. Meist sind dort sehr viele Einzelmittel enthalten. Hier kann man sich den Rat eines Tierarztes/ Tierheilpraktikers einholen. Akutmittel wie Arnica oder Aconitum sollten vorhanden sein.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Eine wichtige Anmerkung:</strong></h4>



<p>Das große Problem der Homöopathie ist, dass oft einfach das falsche Mittel ausgewählt wird. Nach kurzer Recherche im Internet wird eine Selbstdiagnose gestellt, das nachgelesene Mittel bestellt und dem Tier gegeben. Dann stellt man nach einer Woche fest, dass das Mittel nicht geholfen hat und die Homöopathie bzw. die Schüßler Salze alles Quatsch ist. Ein passendes Mittel auszuwählen ist meist nicht ganz einfach, sogar Heilpraktiker liegen manchmal beim ersten Versuch daneben, da der Patient evtl. nicht alles von sich preisgegeben hat.</p>



<p>Ein Gespräch mit dem Tierarzt (wenn er denn Befürworter der Homöopathie ist) oder einem Tierheilpraktiker ist immer sinnvoll, bzw. sollte man z.B. am Stall mit den Bekannten oder Trainern sprechen und Erfahrungen austauschen. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass die Homöopathie ihre Grenzen hat. <strong>Ernsthafte Erkrankungen lassen sich einfach nicht nur mit Homöopathie behandeln, es ist sogar ein grober Fehler und wir würden jedem davon abraten.</strong> Zur Unterstützung jederzeit, aber nicht ausschließlich. Leider gibt es auch hier schwarze Schafe, die solche Dinge in die Welt setzen und die Homöopathie damit schädigen.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Alternative Heilmethoden: meine Erfahrungen und meine Meinung</strong></h2>



<p>Ich bin, wie bereits erwähnt, ein eher skeptischer Mensch und hinterfrage alles. Die Erklärungen, warum alternative Heilmethoden wirken, sind für mich also nicht immer einfach zu schlucken.</p>



<p>Warum glaube ich also an ihre Wirkung und setze sie seit Jahren sowohl bei mir, als auch bei meinen Haustieren ein?</p>



<p><strong>Ich hatte nur positive Erfahrungen. So einfach ist es.</strong></p>



<p>Am Ende muss ich nicht wissen, warum genau und wie es wirkt, so lange es wirkt. Und das tut es bisher. Ich hatte dank homöopathischer Kügelchen seit Jahren keine Migräne mehr (und davor Vieles erfolglos probiert), einer der Hunde konnte dank Bachblüten ohne zu erbrechen Auto fahren, der andere hatte mit Schüßler-Salzen kaum noch Probleme mit den Gelenken und die Blessuren der Pferde heilen dank Arnika in Rekordzeit.</p>



<p><strong>Selbstverständlich gibt es Krankheiten und Situationen, in denen man zur Schulmedizin greifen muss.</strong> <strong>Ich würde auch niemals auf eigene Faust mich oder meine Tiere behandeln, sondern immer einen Tierarzt und Heilpraktiker zu Rate ziehen.</strong></p>



<p>Trotzdem sind alternative Heilmethoden eine super Ergänzung für mich, die mir und meinen Tieren schon in Situationen geholfen haben, in denen ich mit der Schulmedizin nicht weiterkam. Zusammen mit einer guten Haltung und artgerechten Ernährung kann man damit einiges bewirken.</p>





<p><strong>Setzt Du alternative Heilmethoden ein? Welche Erfahrungen hast Du gemacht?</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Oder findest Du das ist alles Quatsch?</strong></h4>





<p>*Dieser Artikel wurde von der Orthim KG in Auftrag gegeben – herzlichen Dank dafür. Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!*</p>



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