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	Kommentare zu: Klebendes Pferd &#8211; Teil 2: Schrecktraining	</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1775</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 19:59:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=1681#comment-1775</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1774&quot;&gt;Alex Bronnert&lt;/a&gt;.

Hallo liebe Alex,

so aus der Ferne ist es immer schwer für mich konkrete Tipps zu geben. Pferde sind so unterschiedlich, dass man eigentlich von Fall zu Fall individuell entscheiden muss, was man am Besten macht. Ich würde also immer empfehlen, einen kompetenten Trainer vor Ort zur Unterstützung zu suchen (zum Beispiel einen Horsemanshipler oder Clickertrainer).
Das mit dem in länger werdenden Abständen Wegführen der Stuten könnt ihr auf jeden Fall probieren. Parallel könntet ihr versuchen Wotans Angstverhalten irgendwie zu durchbrechen. Bei manchen Pferden hilft es ganz gut, sie mit Clicker-Übungen abzulenken bei denen sie etwas tun müssen und teilweise hochfrequent belohnt werden - Futter ist ja immer ein großer Anreiz. 
Möglicherweise erledigt sich das Problem mit der Zeit auch von selbst, so viele Veränderungen werfen ein Pferd schonmal aus der Bahn und er ist ja noch nicht lange am neuen Stall.

Liebe Grüße,
Christina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1774">Alex Bronnert</a>.</p>
<p>Hallo liebe Alex,</p>
<p>so aus der Ferne ist es immer schwer für mich konkrete Tipps zu geben. Pferde sind so unterschiedlich, dass man eigentlich von Fall zu Fall individuell entscheiden muss, was man am Besten macht. Ich würde also immer empfehlen, einen kompetenten Trainer vor Ort zur Unterstützung zu suchen (zum Beispiel einen Horsemanshipler oder Clickertrainer).<br />
Das mit dem in länger werdenden Abständen Wegführen der Stuten könnt ihr auf jeden Fall probieren. Parallel könntet ihr versuchen Wotans Angstverhalten irgendwie zu durchbrechen. Bei manchen Pferden hilft es ganz gut, sie mit Clicker-Übungen abzulenken bei denen sie etwas tun müssen und teilweise hochfrequent belohnt werden &#8211; Futter ist ja immer ein großer Anreiz.<br />
Möglicherweise erledigt sich das Problem mit der Zeit auch von selbst, so viele Veränderungen werfen ein Pferd schonmal aus der Bahn und er ist ja noch nicht lange am neuen Stall.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Christina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Alex Bronnert		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1774</link>

		<dc:creator><![CDATA[Alex Bronnert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jul 2016 05:38:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hi,ich kann gar nicht sagen ob mein Pferd ein Kleber ist. Wenn ist er es erst seid kurzem.
Zur Vorgeschichte: Wotan und ich haben im März den Stall gewechselt. Er War immer sehr ausgeglichen und ruhig und allein ausreiten ohne Kumpels ist bisher kein Problem gewesen. Im neuen Stall wurden Versprechen vom Stallbesitzer nicht eingehalten und mein Pferd konnte nicht mit anderen auf der Wiese stehen sondern War alleine. Auch so War es dort sehr Pferdeunfreundlich- den Eindruck hatte ich allerdings nicht als wir uns dort vorstellten. Das Alleinesein auf der Koppel u der ganze Umzug waren der Größte Fehler. Mein Pferd War ein ganz Anderes. So schreckhaft, aufgeregt und guckig...wenn er Stundenweise alleine auf der Wiese mitten in der Pampa stand,ist er nur gelaufen,hoch und runter...ließ sich nicht einfangen weil er nur Ausschau gehalten hat ob er irgendwo nen Kumpel sieht. Im Juni konnte ich ihn direkt am Stall auf die Wiese stellen,da War es etwas besser,aber er war immernoch nervös. Im Juli hab ich ihn nochmal umgestallt (ich weiß,das ist nicht gut und ich bin mir dessen bewußt) für Wotan war es das Richtige. Offenstall mit zwei Stuten...er liebt es.Wir waren also 4 Monate in dem doofen Stall und sind jetzt ziemlich genau 4 Wochen in dem Neuen. Wotan liebe t die Stuten so sehr,das er ausflippt wenn er sie nicht sieht.Beidpiel: wir waren gestern ausreiten zu zweit. Danach hab ich Wotan in die Offenbox gestellt damit er in ruhe sein Mineralfutter fressen kann,die andere Stute War schon fertig und ist raus zu der  anderen Stute gegangen. Wotans Box War noch zu,er War noch nicht fertig. Er ist plötzlich fast panisch geworden ...rannte immer zur Tür- die nur halbhoch ist und rannte auch teilweise dagegen. Er wollte da unbedingt raus. Wir mussten erst die Stuten zurück holen damit der such etwas beruhigt,erst dann konnte ich die Tür öffnen. 
Demnächst kommen wohl zwei Reitbeteiligungen die mit den Stuten ausreiten wollen...Wie kann ich es anstellen bzw was muss ich tun,damit er alleine zurück bleibt? Die Stuten schonmal für ganz kurze Zeit wegführen und gleich wieder zurück bringen und diese Abstände langsam verlängern? Oder was ist da hilfreich? Ich bin schon mal mit ihm gegangen ohne die Stuten,das ging eigentlich ganz gut. Aber ich befürchte wenn die weggehen und er zurück bleibt ist das anders. Wäre schön wenn du ne Tip hättest für mich]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,ich kann gar nicht sagen ob mein Pferd ein Kleber ist. Wenn ist er es erst seid kurzem.<br />
Zur Vorgeschichte: Wotan und ich haben im März den Stall gewechselt. Er War immer sehr ausgeglichen und ruhig und allein ausreiten ohne Kumpels ist bisher kein Problem gewesen. Im neuen Stall wurden Versprechen vom Stallbesitzer nicht eingehalten und mein Pferd konnte nicht mit anderen auf der Wiese stehen sondern War alleine. Auch so War es dort sehr Pferdeunfreundlich- den Eindruck hatte ich allerdings nicht als wir uns dort vorstellten. Das Alleinesein auf der Koppel u der ganze Umzug waren der Größte Fehler. Mein Pferd War ein ganz Anderes. So schreckhaft, aufgeregt und guckig&#8230;wenn er Stundenweise alleine auf der Wiese mitten in der Pampa stand,ist er nur gelaufen,hoch und runter&#8230;ließ sich nicht einfangen weil er nur Ausschau gehalten hat ob er irgendwo nen Kumpel sieht. Im Juni konnte ich ihn direkt am Stall auf die Wiese stellen,da War es etwas besser,aber er war immernoch nervös. Im Juli hab ich ihn nochmal umgestallt (ich weiß,das ist nicht gut und ich bin mir dessen bewußt) für Wotan war es das Richtige. Offenstall mit zwei Stuten&#8230;er liebt es.Wir waren also 4 Monate in dem doofen Stall und sind jetzt ziemlich genau 4 Wochen in dem Neuen. Wotan liebe t die Stuten so sehr,das er ausflippt wenn er sie nicht sieht.Beidpiel: wir waren gestern ausreiten zu zweit. Danach hab ich Wotan in die Offenbox gestellt damit er in ruhe sein Mineralfutter fressen kann,die andere Stute War schon fertig und ist raus zu der  anderen Stute gegangen. Wotans Box War noch zu,er War noch nicht fertig. Er ist plötzlich fast panisch geworden &#8230;rannte immer zur Tür- die nur halbhoch ist und rannte auch teilweise dagegen. Er wollte da unbedingt raus. Wir mussten erst die Stuten zurück holen damit der such etwas beruhigt,erst dann konnte ich die Tür öffnen.<br />
Demnächst kommen wohl zwei Reitbeteiligungen die mit den Stuten ausreiten wollen&#8230;Wie kann ich es anstellen bzw was muss ich tun,damit er alleine zurück bleibt? Die Stuten schonmal für ganz kurze Zeit wegführen und gleich wieder zurück bringen und diese Abstände langsam verlängern? Oder was ist da hilfreich? Ich bin schon mal mit ihm gegangen ohne die Stuten,das ging eigentlich ganz gut. Aber ich befürchte wenn die weggehen und er zurück bleibt ist das anders. Wäre schön wenn du ne Tip hättest für mich</p>
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		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1773</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 18:24:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1772&quot;&gt;Ute&lt;/a&gt;.

Vielen herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!

Ich glaube wir liegen da in sehr vielen Bereichen auf einer Wellenlänge, habe während des Lesens ständig zustimmend mit dem Kopf genickt ;-)

Ich denke auch, dass man die Balance finden muss (zu dem Thema liegt hier übrigens schon länger ein halb fertiger Artikel rum ;-) ). Wenn es in für Mensch und Pferd gefährliche Situationen geht kann ich in der Regel nicht mehr mit Leckerchen ankommen. Meiner Meinung nach muss man seine Herangehensweise bei jedem neuen Pferd aufs Neue abstimmen. Gerade eben habe ich einen &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/vertrauen-pferd/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener ugc&quot;&gt;Artikel über meinen Weg zum Vertrauen mit drei charakterlich sehr unterschiedlichen Pferden&lt;/a&gt; veröffentlicht. Niemals würde ich da mit allen gleich umgehen.
Ich bin ja auch so einer von diesen &quot;komischen&quot; Menschen, die NHS und Clickern gerne mal mischen, einfach weil ich glaube, dass es mit einer Kombination aus positiver und negativer Verstärkung am Besten geht. Natürlich würde ich auch lieber nur mit positiver Verstärkung arbeiten, aber ich denke das ist Utopie. Du musst ja nur auf dem Pferd sitzen und Zügel- oder Schenkelhilfen einsetzen, schon hast du negative Verstärkung.

Mit deiner Einschätzung, dass Warwicks Pferde sehr wenig Mitspracherecht haben, stimme ich überein. Er betont zwar immer, dass man sein Pferd nicht micromanagen soll, aber im Endeffekt tut er das schon irgendwo, indem er ihnen abtrainiert ungewollte Dinge zu tun. Gerade dieses Rucken am Strick finde ich immer sehr unschön und könnte ich nicht tun (wobei er das ja im Vergleich zu anderen NHS-Trainern noch realtiv selten einsetzt). In anderen Bereichen finde ich seine Ansätze wiederum super und ich glaube auch, dass er das Wohl der Pferde zum Ziel hat. Es ist einfach wie immer: ich suche mir das heraus, was für mich passt und die Sachen die ich nicht mag, lasse ich sein ;-)

Vielen dank für den Link, da werde ich später mal reinschauen!

Ich finde übrigens, dass du deine Vorgehensweise super erklärt hast, ich hab verstanden was du meinst.
Und das klingt für mich wirklich toll, magst du nicht mal nen Gastartikel zum Thema schreiben? ;-)
Falsch machen kann man mit jeder Vorgehensweise etwas, egal wer sie einem erklärt und wie gut er das tut. Ist ja bei meinen Artikeln auch nicht anders, da muss man dann eben dazuschreiben, dass man sich professionelle Unterstützung suchen soll wenn man nicht genug Erfahrung hat.

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1772">Ute</a>.</p>
<p>Vielen herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!</p>
<p>Ich glaube wir liegen da in sehr vielen Bereichen auf einer Wellenlänge, habe während des Lesens ständig zustimmend mit dem Kopf genickt 😉</p>
<p>Ich denke auch, dass man die Balance finden muss (zu dem Thema liegt hier übrigens schon länger ein halb fertiger Artikel rum 😉 ). Wenn es in für Mensch und Pferd gefährliche Situationen geht kann ich in der Regel nicht mehr mit Leckerchen ankommen. Meiner Meinung nach muss man seine Herangehensweise bei jedem neuen Pferd aufs Neue abstimmen. Gerade eben habe ich einen <a href="https://herzenspferd.de/vertrauen-pferd/" target="_blank" rel="nofollow noopener ugc">Artikel über meinen Weg zum Vertrauen mit drei charakterlich sehr unterschiedlichen Pferden</a> veröffentlicht. Niemals würde ich da mit allen gleich umgehen.<br />
Ich bin ja auch so einer von diesen &#8222;komischen&#8220; Menschen, die NHS und Clickern gerne mal mischen, einfach weil ich glaube, dass es mit einer Kombination aus positiver und negativer Verstärkung am Besten geht. Natürlich würde ich auch lieber nur mit positiver Verstärkung arbeiten, aber ich denke das ist Utopie. Du musst ja nur auf dem Pferd sitzen und Zügel- oder Schenkelhilfen einsetzen, schon hast du negative Verstärkung.</p>
<p>Mit deiner Einschätzung, dass Warwicks Pferde sehr wenig Mitspracherecht haben, stimme ich überein. Er betont zwar immer, dass man sein Pferd nicht micromanagen soll, aber im Endeffekt tut er das schon irgendwo, indem er ihnen abtrainiert ungewollte Dinge zu tun. Gerade dieses Rucken am Strick finde ich immer sehr unschön und könnte ich nicht tun (wobei er das ja im Vergleich zu anderen NHS-Trainern noch realtiv selten einsetzt). In anderen Bereichen finde ich seine Ansätze wiederum super und ich glaube auch, dass er das Wohl der Pferde zum Ziel hat. Es ist einfach wie immer: ich suche mir das heraus, was für mich passt und die Sachen die ich nicht mag, lasse ich sein 😉</p>
<p>Vielen dank für den Link, da werde ich später mal reinschauen!</p>
<p>Ich finde übrigens, dass du deine Vorgehensweise super erklärt hast, ich hab verstanden was du meinst.<br />
Und das klingt für mich wirklich toll, magst du nicht mal nen Gastartikel zum Thema schreiben? 😉<br />
Falsch machen kann man mit jeder Vorgehensweise etwas, egal wer sie einem erklärt und wie gut er das tut. Ist ja bei meinen Artikeln auch nicht anders, da muss man dann eben dazuschreiben, dass man sich professionelle Unterstützung suchen soll wenn man nicht genug Erfahrung hat.</p>
<p>Viele liebe Grüße und einen schönen Abend!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ute		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1772</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ute]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 17:15:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=1681#comment-1772</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Christina,

ich versuche mein Bestes, etwas Aufzuschreiben ;-).

Ja ich sehe es schon so wie du, dass dieser Mann einem hilfreiche Tipps geben kann. Auch mir hat er schon geholfen, insbesondere das Video, als das Mädchen mit seinem Pferd neu ankommt und es abläd. Da habe ich mich damals selbst wiedererkannt.

Das die Pferde bei ihm resigniert erscheinen kann ich so ebenfalls nicht erkennen.
Sie fügen sich meiner Ansicht nach und erlauben sich irgendwann wenig eine Meinung zu äußern. Was aber für ein Individuum doch ein großes Maß an Lebensqualität ausmacht.

Natürlich wünscht man sich ein Pferd welches verlässlich reagiert und auch ich vertrete den Standpunkt, dass ich und alle anderen Menschen, die mit dem Pferd umgehen, unversehrt bleiben müssen.
Dieses erscheint mir eine der schwierigsten Gradwanderungen im Umgang mit dem Pferd. Wenn ein Pferd aus Angst oder sogar Panik oder weil es schlecht erzogen wurde zu überschießenden Reaktionen neigt und eventuell sogar unberechenbar wird, hat eine Frage ans Pferd hier nichts verloren. Hier muss man natürlich und gerade dann besonders gut führen, erziehen usw.

Wenn ich beginne meinem Pferd etwas Neues zu erklären, lasse ich ihm eine Wahl und die Möglichkeit der geregelten Flucht. Das würde hier eindeutig den Rahmen sprengen, wie ich das entwickle. Ich begleite es, taste mich so weit wie es dem Pferd möglich ist und leite dann sogar bevor eine ungewünschte Reaktion kommt, den Fokus auf Rückzug um. Das ist keine Anleitung, denn das würde ohne Hintergrundwissen und entsprechendem eigenen Verhalten u.a. an der richtigen Stelle loben usw völlig nach hinten los gehen.
Ich führe trotzallem bleibe für mein Pferd verlässlich. Ich vermittle ihm das es ok ist, dass  er noch nicht an dem Gruselding vorbei kann und begleite ihn bestimmt und im Timing sogar immer etwas früher, als seine Reaktionen.

Das ist nun im Ergebnis so weit, das mir mein Pferd in selbst außergewöhnlichen u neuen Situation vertraut, auch wenn ich ihn vorher nicht daran gewöhnen konnte. Er hat den Glauben erlangt, dass ich richtige Entscheidungen treffe und wenn es für ihn nicht möglich sein sollte, wir geregelt erst mal aus sicherem Abstand gemeinsam schauen, atmen, ich immer schön souverän bleibe, usw... Das brauche ich aber gar nicht, das muss ich nur denken :-D 

Gelernt und weiter am Lernen bin ich hier bei pVerstand (findet man denke ich noch bei Google)

Warwick Schiller arbeitet genau so wie du schreibst, mit dem Nachlassen von Druck.
Das tue ich in gewisser Weise auch, allerdings ist der Druck viel geringer, das Pferd behält ein Mitspracherecht und ich würde es mehr als eine Information titulieren......wenn ich jetzt mal Krümelkacke :-p.

Ganz wichtig nicht nur die negative Verstärkung, eben dieses Nachlassen des Druckes steht mir zur Auswahl, sonder als erstes sogar die positive Verstärkung. 
Ich bin kein reiner Clickerfan, denn einem Pferd in Angst u Panik fällt die schönste Mohrrübe aus dem Maul. Hier ist der Fluchtinstinkt viel stärker als Futter, nach meiner Meinung . Markertraining finde ich sehr effektiv, darin findet man auch die Clickerei, aber eben nicht nur.

Leider kann ich dir das schriftlich sooo schlecht wiedergeben. Habe auch deshalb nie an einen eigenen Block gedacht, weil ich nichts auf den Punkt bringen kann .

Zusammenfassend gesagt, er hat tolle Anregungen. Ich würde mir wünschen, dass es ein mehr &quot;gemeinsam sein u lernen&quot; geben würde und nicht so sehr &quot;das drück ich dir jetzt auf Gefühl&quot; entsteht. 

Ich würde dir mal einen Link zu einer komplett anderen Herangehensweise schicken. Ich arbeite danach nicht, aber mein Denken hat auch diese beeinflusst und ich finde es immer interessant Neues zu erkunden.

http://youtu.be/gV_MD-VtcR4

Danke dir ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Christina,</p>
<p>ich versuche mein Bestes, etwas Aufzuschreiben ;-).</p>
<p>Ja ich sehe es schon so wie du, dass dieser Mann einem hilfreiche Tipps geben kann. Auch mir hat er schon geholfen, insbesondere das Video, als das Mädchen mit seinem Pferd neu ankommt und es abläd. Da habe ich mich damals selbst wiedererkannt.</p>
<p>Das die Pferde bei ihm resigniert erscheinen kann ich so ebenfalls nicht erkennen.<br />
Sie fügen sich meiner Ansicht nach und erlauben sich irgendwann wenig eine Meinung zu äußern. Was aber für ein Individuum doch ein großes Maß an Lebensqualität ausmacht.</p>
<p>Natürlich wünscht man sich ein Pferd welches verlässlich reagiert und auch ich vertrete den Standpunkt, dass ich und alle anderen Menschen, die mit dem Pferd umgehen, unversehrt bleiben müssen.<br />
Dieses erscheint mir eine der schwierigsten Gradwanderungen im Umgang mit dem Pferd. Wenn ein Pferd aus Angst oder sogar Panik oder weil es schlecht erzogen wurde zu überschießenden Reaktionen neigt und eventuell sogar unberechenbar wird, hat eine Frage ans Pferd hier nichts verloren. Hier muss man natürlich und gerade dann besonders gut führen, erziehen usw.</p>
<p>Wenn ich beginne meinem Pferd etwas Neues zu erklären, lasse ich ihm eine Wahl und die Möglichkeit der geregelten Flucht. Das würde hier eindeutig den Rahmen sprengen, wie ich das entwickle. Ich begleite es, taste mich so weit wie es dem Pferd möglich ist und leite dann sogar bevor eine ungewünschte Reaktion kommt, den Fokus auf Rückzug um. Das ist keine Anleitung, denn das würde ohne Hintergrundwissen und entsprechendem eigenen Verhalten u.a. an der richtigen Stelle loben usw völlig nach hinten los gehen.<br />
Ich führe trotzallem bleibe für mein Pferd verlässlich. Ich vermittle ihm das es ok ist, dass  er noch nicht an dem Gruselding vorbei kann und begleite ihn bestimmt und im Timing sogar immer etwas früher, als seine Reaktionen.</p>
<p>Das ist nun im Ergebnis so weit, das mir mein Pferd in selbst außergewöhnlichen u neuen Situation vertraut, auch wenn ich ihn vorher nicht daran gewöhnen konnte. Er hat den Glauben erlangt, dass ich richtige Entscheidungen treffe und wenn es für ihn nicht möglich sein sollte, wir geregelt erst mal aus sicherem Abstand gemeinsam schauen, atmen, ich immer schön souverän bleibe, usw&#8230; Das brauche ich aber gar nicht, das muss ich nur denken 😀 </p>
<p>Gelernt und weiter am Lernen bin ich hier bei pVerstand (findet man denke ich noch bei Google)</p>
<p>Warwick Schiller arbeitet genau so wie du schreibst, mit dem Nachlassen von Druck.<br />
Das tue ich in gewisser Weise auch, allerdings ist der Druck viel geringer, das Pferd behält ein Mitspracherecht und ich würde es mehr als eine Information titulieren&#8230;&#8230;wenn ich jetzt mal Krümelkacke :-p.</p>
<p>Ganz wichtig nicht nur die negative Verstärkung, eben dieses Nachlassen des Druckes steht mir zur Auswahl, sonder als erstes sogar die positive Verstärkung.<br />
Ich bin kein reiner Clickerfan, denn einem Pferd in Angst u Panik fällt die schönste Mohrrübe aus dem Maul. Hier ist der Fluchtinstinkt viel stärker als Futter, nach meiner Meinung . Markertraining finde ich sehr effektiv, darin findet man auch die Clickerei, aber eben nicht nur.</p>
<p>Leider kann ich dir das schriftlich sooo schlecht wiedergeben. Habe auch deshalb nie an einen eigenen Block gedacht, weil ich nichts auf den Punkt bringen kann .</p>
<p>Zusammenfassend gesagt, er hat tolle Anregungen. Ich würde mir wünschen, dass es ein mehr &#8222;gemeinsam sein u lernen&#8220; geben würde und nicht so sehr &#8222;das drück ich dir jetzt auf Gefühl&#8220; entsteht. </p>
<p>Ich würde dir mal einen Link zu einer komplett anderen Herangehensweise schicken. Ich arbeite danach nicht, aber mein Denken hat auch diese beeinflusst und ich finde es immer interessant Neues zu erkunden.</p>
<p><a href="http://youtu.be/gV_MD-VtcR4" rel="nofollow ugc">http://youtu.be/gV_MD-VtcR4</a></p>
<p>Danke dir 😉</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1771</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 08:46:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=1681#comment-1771</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1770&quot;&gt;Ute&lt;/a&gt;.

Huhu liebe Ute =)

Das ist ja spannend! Magst du mal erzählen, was du mit dieser Trainerin gemacht hast?

Ich sehe das wie du, es gibt eindeutig Pferdepersönlichkeiten mit denen ich kein Training nach Warwick Schiller machen würde. Ich finde aber auch, dass die Pferde in seinen Videos nicht resigniert oder gebrochen aussehen. Und der Gedanke dahinter ist ja nicht sie zu flooden, sondern sie zum Nachdenken zu bringen. Woran machst du das mit der erlernten Hilflosigkeit fest?

Super klasse, dass wir da so schön drüber reden können, aus solchen Diskussionen lernt man immer unheimlich viel! &lt;3

Liebe Grüße!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1770">Ute</a>.</p>
<p>Huhu liebe Ute =)</p>
<p>Das ist ja spannend! Magst du mal erzählen, was du mit dieser Trainerin gemacht hast?</p>
<p>Ich sehe das wie du, es gibt eindeutig Pferdepersönlichkeiten mit denen ich kein Training nach Warwick Schiller machen würde. Ich finde aber auch, dass die Pferde in seinen Videos nicht resigniert oder gebrochen aussehen. Und der Gedanke dahinter ist ja nicht sie zu flooden, sondern sie zum Nachdenken zu bringen. Woran machst du das mit der erlernten Hilflosigkeit fest?</p>
<p>Super klasse, dass wir da so schön drüber reden können, aus solchen Diskussionen lernt man immer unheimlich viel! &lt;3</p>
<p>Liebe Grüße!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ute		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/klebendes-pferd-schrecktraining/#comment-1770</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ute]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2015 06:43:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=1681#comment-1770</guid>

					<description><![CDATA[Hallo, ich finde deine Artikel immer sehr interessant und besonders schön dabei stellt sich heraus, dass du nichts dogmatisch betrachtest ;-).
Mir geht es genau so, dass ich nicht alles mögen muss, obwohl ich mir doch das ein oder ander von einer Methode sehr hilfreich empfinde.
Mit Warwick Schiller habe ich mich intensiv beschäftigt und dachte anfangs ähnlich wie du. Meine Meinung hat sich dahingehend gewandelt zu überprüfen, könnte man mit seiner Art der Problemlösung das Pferd in eine Art erlernte Hilflosigkeit begleiten. Da ich ein äußerst schreckhaftes Pferd hatte und viele Herangehensweisen incl Trainer ausprobieren musste, bin ich irgendwann zu diesem Schluss gekommen.
Das ist in keinsterweise eine Kritik an deinem Blog, sondern nur eine Herzensanregung meinerseits :-). Das Aha Erlebnis kam mir am Pferd mit dem Training in Angstsituationen, die anders bewältigt wurden aus Sicht der Verhaltensphysiologie mit entsprechender Trainerin. Freu mich wieder auf neue Beiträge von dir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich finde deine Artikel immer sehr interessant und besonders schön dabei stellt sich heraus, dass du nichts dogmatisch betrachtest ;-).<br />
Mir geht es genau so, dass ich nicht alles mögen muss, obwohl ich mir doch das ein oder ander von einer Methode sehr hilfreich empfinde.<br />
Mit Warwick Schiller habe ich mich intensiv beschäftigt und dachte anfangs ähnlich wie du. Meine Meinung hat sich dahingehend gewandelt zu überprüfen, könnte man mit seiner Art der Problemlösung das Pferd in eine Art erlernte Hilflosigkeit begleiten. Da ich ein äußerst schreckhaftes Pferd hatte und viele Herangehensweisen incl Trainer ausprobieren musste, bin ich irgendwann zu diesem Schluss gekommen.<br />
Das ist in keinsterweise eine Kritik an deinem Blog, sondern nur eine Herzensanregung meinerseits :-). Das Aha Erlebnis kam mir am Pferd mit dem Training in Angstsituationen, die anders bewältigt wurden aus Sicht der Verhaltensphysiologie mit entsprechender Trainerin. Freu mich wieder auf neue Beiträge von dir.</p>
]]></content:encoded>
		
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