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	Kommentare zu: Angst beim Reiten: so kannst Du damit umgehen!	</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2554</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 09:39:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2553&quot;&gt;Eleonore&lt;/a&gt;.

Hallo liebe Eleonore,

vielen Dank für deine Gedanken und dass du deine Geschichte mit uns teilst!
Ich sehe das auch so wie du, jemand mit wirklich panischer Angst oder Panikattacken sollte nicht auf&#039;s Pferd sondern erst mal ohne Pferd an seiner Angst arbeiten. Manchmal lässt sich auch solch eine Angst genug abschwächen um dann irgendwann mit (einem ruhigen, verlässlichen) Pferd daran zu arbeiten...

Liebe Grüße,
Christina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2553">Eleonore</a>.</p>
<p>Hallo liebe Eleonore,</p>
<p>vielen Dank für deine Gedanken und dass du deine Geschichte mit uns teilst!<br />
Ich sehe das auch so wie du, jemand mit wirklich panischer Angst oder Panikattacken sollte nicht auf&#8217;s Pferd sondern erst mal ohne Pferd an seiner Angst arbeiten. Manchmal lässt sich auch solch eine Angst genug abschwächen um dann irgendwann mit (einem ruhigen, verlässlichen) Pferd daran zu arbeiten&#8230;</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Christina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eleonore		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2553</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eleonore]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2018 11:32:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2965#comment-2553</guid>

					<description><![CDATA[Hallo an alle hier,
bin durch meine Reitlehrerin auf diese Seite gekommen und einfach nur begeistert!!
Zum Thema Angst beim Reiten habe ich (leider) meine ganz eigene Erfahrung gemacht aber ich habe draus etwas gelernt.
Angst ist sehr oft nicht die richtige Defintion des Gefühls und ich finde hier ganz wichtig da wirklich zu unterscheiden.
Ein Reiter mit echter, richtiger Angst vor Pferd und reiten hat meiner Meinung nach nichts im Sattel verloren.
( ja, ich höre euch empört aufschreien!! ist aber meine Meinung )
denn diese herrlichen Fellnasen sind lebendige Seizmographen und spüren also diese Angst, sie überträgt sich aufs
Pferd und die Folgern können schlimm sein.
Aber ängstlich zu sein und dadurch unsicher etwas falsch zu machen, runter zu fallen oder was auch immer ist eine
andere Sache und hier kann man definitiv MIT HILFE!! dran arbeiten und diesen Zustand auch durchaus erfolgreich überwinden.
Voraussetzung ist aber hier ein Pferd, dass das abkann denn mn strahlt diese Unsicherheit aus ob man will oder nicht UND die Pferde merken auch das.
Nach einem sehr schweren Reitunfall mit mehrfachen Brüchen der HWS, mehreren Rippen mit daraus resultierender Verletzung der Lunge sowie akutem Pneumothorax, incl. 5 Tage im Nirwana kann ich defintiv dazu etwas sagen.
Nachdem der Arzt am Schluß der ersten Behandlungsphase grünes Licht für den Reitsport gab, bin ich erst mal in eine Art Duckstellung gegangen. Jeder hat genervt &quot;reitest Du wieder&quot; oder &quot;ich würds lassen&quot; u.v.m.
Ich habe mich in mein Inneres Kämmerlein zurückgezogen und Pro + Contra genau durchdacht.
Ja, ich war total verunsichert aber ich liebe die Pferde und das Reiten...
Mit viel Geduld, gnadenloser Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, einem vertrauten Pferd, einem neuen Pferd,
einer absoluten Spirzenreitlehrerin, meinen Freunden, Reiterkameraden, meiner Familie und einem eisernen Willen und noch mehr Selbstdisziplin habe ich den Weg zurück auf den Rücken der Pferde geschafft.
Echte Angst wäre garantiert hierbei nicht ohne Folgen geblieben, aber meine Unsicherheit, die auch noch heute ab und zu da ist, wenn auch nur kurz, habe ich dennoch gut überwunden und überwinde sie manchmal noch neu.
Mit richtiger Angst würde ich nicht mehr im Sattel sitzen.
Bei Interesse schreibe ich gerne ausführlicher zum Geschehen, lasst es mich einfach wissen.
Danke fürs Lesen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo an alle hier,<br />
bin durch meine Reitlehrerin auf diese Seite gekommen und einfach nur begeistert!!<br />
Zum Thema Angst beim Reiten habe ich (leider) meine ganz eigene Erfahrung gemacht aber ich habe draus etwas gelernt.<br />
Angst ist sehr oft nicht die richtige Defintion des Gefühls und ich finde hier ganz wichtig da wirklich zu unterscheiden.<br />
Ein Reiter mit echter, richtiger Angst vor Pferd und reiten hat meiner Meinung nach nichts im Sattel verloren.<br />
( ja, ich höre euch empört aufschreien!! ist aber meine Meinung )<br />
denn diese herrlichen Fellnasen sind lebendige Seizmographen und spüren also diese Angst, sie überträgt sich aufs<br />
Pferd und die Folgern können schlimm sein.<br />
Aber ängstlich zu sein und dadurch unsicher etwas falsch zu machen, runter zu fallen oder was auch immer ist eine<br />
andere Sache und hier kann man definitiv MIT HILFE!! dran arbeiten und diesen Zustand auch durchaus erfolgreich überwinden.<br />
Voraussetzung ist aber hier ein Pferd, dass das abkann denn mn strahlt diese Unsicherheit aus ob man will oder nicht UND die Pferde merken auch das.<br />
Nach einem sehr schweren Reitunfall mit mehrfachen Brüchen der HWS, mehreren Rippen mit daraus resultierender Verletzung der Lunge sowie akutem Pneumothorax, incl. 5 Tage im Nirwana kann ich defintiv dazu etwas sagen.<br />
Nachdem der Arzt am Schluß der ersten Behandlungsphase grünes Licht für den Reitsport gab, bin ich erst mal in eine Art Duckstellung gegangen. Jeder hat genervt &#8222;reitest Du wieder&#8220; oder &#8222;ich würds lassen&#8220; u.v.m.<br />
Ich habe mich in mein Inneres Kämmerlein zurückgezogen und Pro + Contra genau durchdacht.<br />
Ja, ich war total verunsichert aber ich liebe die Pferde und das Reiten&#8230;<br />
Mit viel Geduld, gnadenloser Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, einem vertrauten Pferd, einem neuen Pferd,<br />
einer absoluten Spirzenreitlehrerin, meinen Freunden, Reiterkameraden, meiner Familie und einem eisernen Willen und noch mehr Selbstdisziplin habe ich den Weg zurück auf den Rücken der Pferde geschafft.<br />
Echte Angst wäre garantiert hierbei nicht ohne Folgen geblieben, aber meine Unsicherheit, die auch noch heute ab und zu da ist, wenn auch nur kurz, habe ich dennoch gut überwunden und überwinde sie manchmal noch neu.<br />
Mit richtiger Angst würde ich nicht mehr im Sattel sitzen.<br />
Bei Interesse schreibe ich gerne ausführlicher zum Geschehen, lasst es mich einfach wissen.<br />
Danke fürs Lesen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2552</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 12:05:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2965#comment-2552</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2550&quot;&gt;Lily&lt;/a&gt;.

Hallo liebe Lily,

ich würde mich da an deiner Stelle glaube ich erst mal nicht so verrückt machen (ich weiß, einfacher gesagt als getan). Das Sitzen der schwungvollen Pferde ist zu großen Teilen auch einfach Übungs- und Gewöhnungssache - wenn du in deiner Ausbildung täglich viele solcher Pferde reitest (und es vielleicht noch mit Sitzstunden kombinierst) kommt das automatisch. Ich kann total verstehen, dass du am neuen Gestüt direkt alles perfekt machen und gut sitzen möchtest, aber versuch dir ein bisschen den Druck zu nehmen und die Sache entspannt anzugehen. Bis Herbst hast du ja noch ein bisschen Zeit zum Üben, die würde ich nutzen um so viel wie möglich zu reiten und mich an die Bewegungsabläufe zu gewöhnen. Dann wird das schon! 
Ich persönlich unterbreche &quot;Gedankenteufelskreise&quot;, indem ich mir ein fettes, rotes Stoppschild vorstelle und &quot;Stop!&quot; denke - und zwar immer, wenn sich meine Gedanken verselbständigen. Du kannst auch versuchen die inneren Negativfilme in Positivfilme umzuwandeln und durch sie zu ersetzen. Das kann man richtig üben und funktioniert dann auch ganz gut. Hier kann ich das Buch &quot;Reiten mit inneren Bildern&quot; von Tuuli Tietze sehr empfehlen: http://amzn.to/2dtDM9F*

Ganz liebe Grüße,
Christina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2550">Lily</a>.</p>
<p>Hallo liebe Lily,</p>
<p>ich würde mich da an deiner Stelle glaube ich erst mal nicht so verrückt machen (ich weiß, einfacher gesagt als getan). Das Sitzen der schwungvollen Pferde ist zu großen Teilen auch einfach Übungs- und Gewöhnungssache &#8211; wenn du in deiner Ausbildung täglich viele solcher Pferde reitest (und es vielleicht noch mit Sitzstunden kombinierst) kommt das automatisch. Ich kann total verstehen, dass du am neuen Gestüt direkt alles perfekt machen und gut sitzen möchtest, aber versuch dir ein bisschen den Druck zu nehmen und die Sache entspannt anzugehen. Bis Herbst hast du ja noch ein bisschen Zeit zum Üben, die würde ich nutzen um so viel wie möglich zu reiten und mich an die Bewegungsabläufe zu gewöhnen. Dann wird das schon!<br />
Ich persönlich unterbreche &#8222;Gedankenteufelskreise&#8220;, indem ich mir ein fettes, rotes Stoppschild vorstelle und &#8222;Stop!&#8220; denke &#8211; und zwar immer, wenn sich meine Gedanken verselbständigen. Du kannst auch versuchen die inneren Negativfilme in Positivfilme umzuwandeln und durch sie zu ersetzen. Das kann man richtig üben und funktioniert dann auch ganz gut. Hier kann ich das Buch &#8222;Reiten mit inneren Bildern&#8220; von Tuuli Tietze sehr empfehlen: <a href="http://amzn.to/2dtDM9F*" rel="nofollow ugc">http://amzn.to/2dtDM9F*</a></p>
<p>Ganz liebe Grüße,<br />
Christina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2551</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 May 2018 10:34:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2965#comment-2551</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2549&quot;&gt;Hannah&lt;/a&gt;.

Hallo liebe Hannah,

ich würde da als Erstes mal mit deiner Reitlehrerin drüber sprechen und sie bitten, dir nur brave Pferde zu geben, damit du wieder Vertrauen und Sicherheit entwickeln kannst. Ansonsten könnte dir vielleicht auch Mentaltraining helfen um mit deiner Angst besser umzugehen: https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten-mentaltraining/

Liebe Grüße,
Christina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2549">Hannah</a>.</p>
<p>Hallo liebe Hannah,</p>
<p>ich würde da als Erstes mal mit deiner Reitlehrerin drüber sprechen und sie bitten, dir nur brave Pferde zu geben, damit du wieder Vertrauen und Sicherheit entwickeln kannst. Ansonsten könnte dir vielleicht auch Mentaltraining helfen um mit deiner Angst besser umzugehen: <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten-mentaltraining/" rel="ugc">https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten-mentaltraining/</a></p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Christina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Lily		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2550</link>

		<dc:creator><![CDATA[Lily]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 May 2018 18:50:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2965#comment-2550</guid>

					<description><![CDATA[Hallo :)
vielen Dank für die beiden tollen Artikel! 
Ich glaube, das wird jetzt ein bisschen länger... Versuche es kurz zu machen :$
Wir haben vor 4 Jahren eine 5-jährige Paint-Stute gekauft. Hoch gelobt, &quot;fertiges Reining-Turnierpferd&quot; (mit 5 -.- !!!), &quot;Familienpferd&quot; (Kopf und Körper völlig kaputt :( ..)... Hätten wir sie da nicht genommen, hätte sie eine ehrgeizige Turierreiterin gekauft, wo sie in der gleichen Maschienerie wieder gelandet wäre. Charakterlich ein Schatz, werde sie nie wieder hergeben! Nur leider eben auf übelste Art zu Schande geritten. Durch ihre frühere &quot;Ausbildung&quot; war sie vor allem einfach nur aufs Rennen aus, um bloß nicht bestraft zu werden. Da ging dann aber die Post ab. Beim Angaloppieren machte sie solche Riesensätze und Luftsprünge (klar alles hakelig und unausbalanciert), dass mir nach so einiger Zeit das Herz raste, nur beim Gedanken daran. Früher kannte ich das gar nicht von mir. Ich bin in solchen Situationen auch nie runtergefallen (wenn, dann immer ganz entspannt ohne Sattel, wenn sie sich erschrocken hat :D). Ich glaube, das war einfach diese absolut unrunde, schnelle Bewegung (Jungpferd eben, war mir damals mit 14 noch nicht so klar..), die irgendwie angsteinflößend war. 
Lange Rede, kurzer Sinn: Dank unserer &quot;neuen&quot; Trainerin (seit 2 Jahren), die mir und damit gleichzeitig auch der Maus neues Selbstvertrauen gegeben hat, wurden wir beide nahezu komplett geheilt und rocken die Reitbahn :D Ist einfach genial, sie läuft (zumeist:D) an den Hilfen und ist, wie ich, einfach psychisch losgelassen.

Nun zu dem eigentlichen Problem...
Im Herbst fange ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin Service und Haltung in einem sehr großen und bekannten Gestüt weit weg von zu Hause an. Dort gibt es ausschließlich Warmblüter und auch wenn unsere Maus schon ziemlich sehr schwungvoll ist, sind diese gutgerittenen Tiere dann doch nochmal eine andere Nummer... Hatte vor kurzem den Genuss eines M-fertigen Hannoveraners und das war schockierend. Der Trab war absolut nicht sitzbar gewesen (erstmal ja kein Wunder :D)... Auch wenn ich, was unsere Maus angeht, nun alles hinter mir lassen konnte (Yehaa :D), bekomme ich nun auf schwungvollen Warmblütern alte Verhaltenweisen wieder und übertrage das von früher so unbewusst. Brauche nur ans Aussitzen oder Galoppieren zu denken, sofort mach ich die Klammer, verspanne mich und bekomme ein rasendes Herz. Kein Wunder, dass mir die Pferdchen beim Angaloppieren davonschießen, was die Sache ja nicht einfacher macht... Ich reite dann sozusagen &quot;mit dem Oberschenkel&quot; und habe natürlich nicht die geringste Chance ausbalanciert gescheite Hilfen zu geben. So dachte ich, ich melde mich beim örtlichen Reitverein an, um die Zeit noch schön zu üben, Großpferde einzurahmen. Dort bin ich die letzten Male einen absolut steifen und somit sehr unbequemen Wallach geritten, keine Chance der korrekten Hilfengebung, ich klemmig, war murks... Deshalb nun Longenstunde - total cool. Haben so einige falsche Bewegungsabläufe von mir enttarnen können und hab es wirklich erlebt, dass ich phasenweise auf diesem holprigen Herrn logelassen und entspannt sitzen konnte. Trotzallem lässt mich das Verkrampftsein nicht los, da reicht ein Schlenker oder Schnellerwerden und sofort - Klammer... Merkwürdigerweise habe ich das Problem auf spannigen bzw durchgehenden Pferde nicht. Das Tier dort ist bis jetzt jede Stunde durchgegegangen (bzw. hat es versucht) und da war ich immer super entspannt und lache sogar währenddessen - wie um alles in der Welt passt das zusammen? Es sind wirklich die Momente, wo &quot;ich&quot; sage - okay, Aussitzen. oder - okay, Angaloppieren, wo mein Kopf einen solchen Mist verzapft. Körperlich geht das alles, wenn ein Kopf einfach mal leise ist :D Gibt es da irgend einen Weg aus diesem Teufelskreis? 

Lieben Dank schonmal im Vorraus und Entschuldigung für die Länge...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo 🙂<br />
vielen Dank für die beiden tollen Artikel!<br />
Ich glaube, das wird jetzt ein bisschen länger&#8230; Versuche es kurz zu machen :$<br />
Wir haben vor 4 Jahren eine 5-jährige Paint-Stute gekauft. Hoch gelobt, &#8222;fertiges Reining-Turnierpferd&#8220; (mit 5 -.- !!!), &#8222;Familienpferd&#8220; (Kopf und Körper völlig kaputt 🙁 ..)&#8230; Hätten wir sie da nicht genommen, hätte sie eine ehrgeizige Turierreiterin gekauft, wo sie in der gleichen Maschienerie wieder gelandet wäre. Charakterlich ein Schatz, werde sie nie wieder hergeben! Nur leider eben auf übelste Art zu Schande geritten. Durch ihre frühere &#8222;Ausbildung&#8220; war sie vor allem einfach nur aufs Rennen aus, um bloß nicht bestraft zu werden. Da ging dann aber die Post ab. Beim Angaloppieren machte sie solche Riesensätze und Luftsprünge (klar alles hakelig und unausbalanciert), dass mir nach so einiger Zeit das Herz raste, nur beim Gedanken daran. Früher kannte ich das gar nicht von mir. Ich bin in solchen Situationen auch nie runtergefallen (wenn, dann immer ganz entspannt ohne Sattel, wenn sie sich erschrocken hat :D). Ich glaube, das war einfach diese absolut unrunde, schnelle Bewegung (Jungpferd eben, war mir damals mit 14 noch nicht so klar..), die irgendwie angsteinflößend war.<br />
Lange Rede, kurzer Sinn: Dank unserer &#8222;neuen&#8220; Trainerin (seit 2 Jahren), die mir und damit gleichzeitig auch der Maus neues Selbstvertrauen gegeben hat, wurden wir beide nahezu komplett geheilt und rocken die Reitbahn 😀 Ist einfach genial, sie läuft (zumeist:D) an den Hilfen und ist, wie ich, einfach psychisch losgelassen.</p>
<p>Nun zu dem eigentlichen Problem&#8230;<br />
Im Herbst fange ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin Service und Haltung in einem sehr großen und bekannten Gestüt weit weg von zu Hause an. Dort gibt es ausschließlich Warmblüter und auch wenn unsere Maus schon ziemlich sehr schwungvoll ist, sind diese gutgerittenen Tiere dann doch nochmal eine andere Nummer&#8230; Hatte vor kurzem den Genuss eines M-fertigen Hannoveraners und das war schockierend. Der Trab war absolut nicht sitzbar gewesen (erstmal ja kein Wunder :D)&#8230; Auch wenn ich, was unsere Maus angeht, nun alles hinter mir lassen konnte (Yehaa :D), bekomme ich nun auf schwungvollen Warmblütern alte Verhaltenweisen wieder und übertrage das von früher so unbewusst. Brauche nur ans Aussitzen oder Galoppieren zu denken, sofort mach ich die Klammer, verspanne mich und bekomme ein rasendes Herz. Kein Wunder, dass mir die Pferdchen beim Angaloppieren davonschießen, was die Sache ja nicht einfacher macht&#8230; Ich reite dann sozusagen &#8222;mit dem Oberschenkel&#8220; und habe natürlich nicht die geringste Chance ausbalanciert gescheite Hilfen zu geben. So dachte ich, ich melde mich beim örtlichen Reitverein an, um die Zeit noch schön zu üben, Großpferde einzurahmen. Dort bin ich die letzten Male einen absolut steifen und somit sehr unbequemen Wallach geritten, keine Chance der korrekten Hilfengebung, ich klemmig, war murks&#8230; Deshalb nun Longenstunde &#8211; total cool. Haben so einige falsche Bewegungsabläufe von mir enttarnen können und hab es wirklich erlebt, dass ich phasenweise auf diesem holprigen Herrn logelassen und entspannt sitzen konnte. Trotzallem lässt mich das Verkrampftsein nicht los, da reicht ein Schlenker oder Schnellerwerden und sofort &#8211; Klammer&#8230; Merkwürdigerweise habe ich das Problem auf spannigen bzw durchgehenden Pferde nicht. Das Tier dort ist bis jetzt jede Stunde durchgegegangen (bzw. hat es versucht) und da war ich immer super entspannt und lache sogar währenddessen &#8211; wie um alles in der Welt passt das zusammen? Es sind wirklich die Momente, wo &#8222;ich&#8220; sage &#8211; okay, Aussitzen. oder &#8211; okay, Angaloppieren, wo mein Kopf einen solchen Mist verzapft. Körperlich geht das alles, wenn ein Kopf einfach mal leise ist 😀 Gibt es da irgend einen Weg aus diesem Teufelskreis? </p>
<p>Lieben Dank schonmal im Vorraus und Entschuldigung für die Länge&#8230;</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Hannah		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2549</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hannah]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Mar 2018 21:06:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich reite jetzt seit einem Jahr ungefähr und momentan lahmen zwei Schulpferde bei uns im Stall. Deswegen haben wir immer neue Pferde die wir dann eben auch reiten müssen (ich bin jetzt nicht die beste Reiterin..). Und das eine Pferd wirkte so brav am Anfang die ganze Zeit, bis es dann einmal durchgegangen ist und dann mehrere Runden am Stück galoppiert ist. Ich saß zum Glück nicht drauf, sondern eine aus meiner Reitgruppe, die aber glücklicherweise nicht runtergefallen ist. Ich bin auf einem anderen großen Pferd geritten, auf dem ich das letzte Mal als ich es geritten bin fast runtergefallen bin :/. Ich hab jetzt immer panische Angst das das Pferd durchgeht und ich runterfallen und Versteigerung dann auf dem Pferd immer total und dadurch wird das Pferd dann eher noch schneller :/. Das geht dann soweit das ich schon Anfang hab überhaupt anzutraben.. aber ich kann einfach nichts dagegen machen, ich bin generell ein sehr ängstlicher Mensch.. ich bin ja nichtmal runtergefallen oder so, ich hab nur immer Angst das es passieren könnte. Und ich werde diese Angst einfach nicht los..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich reite jetzt seit einem Jahr ungefähr und momentan lahmen zwei Schulpferde bei uns im Stall. Deswegen haben wir immer neue Pferde die wir dann eben auch reiten müssen (ich bin jetzt nicht die beste Reiterin..). Und das eine Pferd wirkte so brav am Anfang die ganze Zeit, bis es dann einmal durchgegangen ist und dann mehrere Runden am Stück galoppiert ist. Ich saß zum Glück nicht drauf, sondern eine aus meiner Reitgruppe, die aber glücklicherweise nicht runtergefallen ist. Ich bin auf einem anderen großen Pferd geritten, auf dem ich das letzte Mal als ich es geritten bin fast runtergefallen bin :/. Ich hab jetzt immer panische Angst das das Pferd durchgeht und ich runterfallen und Versteigerung dann auf dem Pferd immer total und dadurch wird das Pferd dann eher noch schneller :/. Das geht dann soweit das ich schon Anfang hab überhaupt anzutraben.. aber ich kann einfach nichts dagegen machen, ich bin generell ein sehr ängstlicher Mensch.. ich bin ja nichtmal runtergefallen oder so, ich hab nur immer Angst das es passieren könnte. Und ich werde diese Angst einfach nicht los..</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2548</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Oct 2017 09:53:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2965#comment-2548</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2547&quot;&gt;Anja Maria Landmann&lt;/a&gt;.

Hallo liebe Anja,

das klingt nach einer absolut perfekten Kombination: Verständnis, aber auch fordern. Schön, dass du so einen tollen Reitlehrer gefunden hast und solche Fortschritte machst!

Liebe Grüße,
Christina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2547">Anja Maria Landmann</a>.</p>
<p>Hallo liebe Anja,</p>
<p>das klingt nach einer absolut perfekten Kombination: Verständnis, aber auch fordern. Schön, dass du so einen tollen Reitlehrer gefunden hast und solche Fortschritte machst!</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Christina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Anja Maria Landmann		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2547</link>

		<dc:creator><![CDATA[Anja Maria Landmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2017 19:56:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2965#comment-2547</guid>

					<description><![CDATA[Der Artikel ist so schön und passend geschrieben.  Ich hatte wahnsinnig viel Angst alleine schon vor dem Aufsteigen.  Ich bin dann in einen exzellenten Reitstunde gekommen indem ich auf einen Reitlehrer getroffen bin der sich voll und ganz auf mich eingestellt hat. Er hat die Ängste akzeptiert und mich stetig gefördert aber auch gefordert. Wenn die Angst zu groß wurde bin ich trotzdem nicht abgestiegen sondern habe mit seiner Unterstützung weiter gemacht. Das Grandiose daran ist bis heute dass er mich zwar versteht aber immer auch weiter fordert und genau einschätzen kann was er mir zumuten kann. Oft komme ich dabei auch über meine Grenzen. Aber es ist ein phantastisches Gefühl immer weiter voran zu kommen.  Ich habe eine 100%ige  Vertrauensbasis zu dem Lehrer aufgebaut die noch nie enttäuscht wurde.  Diese 100%ige Verlassenkönnen ist für mich unabdingbar um weiter zu kommen.  Ich kann es manchmal kaum glauben wie weit ich schon gekommen bin. Jetzt steht nur noch der Galopp an. Aber das werde ich auch noch schaffen. Ich kann daher nur jeden ermutigen auch weiterhin Wege und einige Umständlichkeiten auf sich zu nehmen um den richtigen Stall und den richtigen Lehrer zu finden. Dann kann man wirklich viele wunderbare Glücksmomente erleben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Artikel ist so schön und passend geschrieben.  Ich hatte wahnsinnig viel Angst alleine schon vor dem Aufsteigen.  Ich bin dann in einen exzellenten Reitstunde gekommen indem ich auf einen Reitlehrer getroffen bin der sich voll und ganz auf mich eingestellt hat. Er hat die Ängste akzeptiert und mich stetig gefördert aber auch gefordert. Wenn die Angst zu groß wurde bin ich trotzdem nicht abgestiegen sondern habe mit seiner Unterstützung weiter gemacht. Das Grandiose daran ist bis heute dass er mich zwar versteht aber immer auch weiter fordert und genau einschätzen kann was er mir zumuten kann. Oft komme ich dabei auch über meine Grenzen. Aber es ist ein phantastisches Gefühl immer weiter voran zu kommen.  Ich habe eine 100%ige  Vertrauensbasis zu dem Lehrer aufgebaut die noch nie enttäuscht wurde.  Diese 100%ige Verlassenkönnen ist für mich unabdingbar um weiter zu kommen.  Ich kann es manchmal kaum glauben wie weit ich schon gekommen bin. Jetzt steht nur noch der Galopp an. Aber das werde ich auch noch schaffen. Ich kann daher nur jeden ermutigen auch weiterhin Wege und einige Umständlichkeiten auf sich zu nehmen um den richtigen Stall und den richtigen Lehrer zu finden. Dann kann man wirklich viele wunderbare Glücksmomente erleben.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christina		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2546</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2017 08:47:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://herzenspferd.de/?p=2965#comment-2546</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2545&quot;&gt;Michi&lt;/a&gt;.

Hallo Michi,

das ist eine wirklich schöne Geschichte! So leicht kann es mit ein bisschen Einfühlungsvermögen sein =)

Liebe Grüße,
Christina]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2545">Michi</a>.</p>
<p>Hallo Michi,</p>
<p>das ist eine wirklich schöne Geschichte! So leicht kann es mit ein bisschen Einfühlungsvermögen sein =)</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Christina</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Michi		</title>
		<link>https://herzenspferd.de/angst-beim-reiten/#comment-2545</link>

		<dc:creator><![CDATA[Michi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 18:17:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei dem Artikel fällt mir auch eine nette Anekdote ein. Vor einiger Zeit kam eine Mutter mit ihrer Tochter zu uns in den Laden. Die Tochter wollte unbedingt Reiten, hatte jedoch tierisch Angst. Sie hatte bis dato einige Schnupperstunden gemacht, wollte unbedingt weiter machen... aber immer wenn es kurz davor war, hat sie die Angst gepackt.
Wir sind ein wenig ins Gespräch gekommen und ich habe ihr einiges erzählt. Unter anderem auch, dass man immer achtsam sein muss. Und wenn man das macht und vernünfitge Sicherheitsausrüstung trägt, man beim Reittraining keine Angst haben muss. Habe ihr dann einen Reithelm gezeigt, mit pinken Herzen und einem Pferdchen drauf. Sie hat sich sofort verliebt. Als die beiden einieg Wochen später in den Shop kamen erzählte mir die Mutter, dass das Kind keine ANgst mehr hat, sobald sie den pinken Helm auf dem Kopf hat. 
Unglaublich was so eine kleine unbdeutende Sache ausmachen kann! 

LG 
Michi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Artikel fällt mir auch eine nette Anekdote ein. Vor einiger Zeit kam eine Mutter mit ihrer Tochter zu uns in den Laden. Die Tochter wollte unbedingt Reiten, hatte jedoch tierisch Angst. Sie hatte bis dato einige Schnupperstunden gemacht, wollte unbedingt weiter machen&#8230; aber immer wenn es kurz davor war, hat sie die Angst gepackt.<br />
Wir sind ein wenig ins Gespräch gekommen und ich habe ihr einiges erzählt. Unter anderem auch, dass man immer achtsam sein muss. Und wenn man das macht und vernünfitge Sicherheitsausrüstung trägt, man beim Reittraining keine Angst haben muss. Habe ihr dann einen Reithelm gezeigt, mit pinken Herzen und einem Pferdchen drauf. Sie hat sich sofort verliebt. Als die beiden einieg Wochen später in den Shop kamen erzählte mir die Mutter, dass das Kind keine ANgst mehr hat, sobald sie den pinken Helm auf dem Kopf hat.<br />
Unglaublich was so eine kleine unbdeutende Sache ausmachen kann! </p>
<p>LG<br />
Michi</p>
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