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	<title>Spaß Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Spaß Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>42 Anzeichen dafür, dass Du ein Reiter bist!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Feb 2016 17:48:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hilfengebung]]></category>
		<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Reiten]]></category>
		<category><![CDATA[REITER | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeitreiter]]></category>
		<category><![CDATA[Reiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir Reiter sind ja schon ein seltsames Völkchen mit oft interessanten Eigenheiten. Inspiriert von einer tollen Offenstall-Zusammenfassung (Du bist Offenstaller, wenn&#8230;) dachte ich mir ich schreibe mal etwas ähnliches ganz allgemein für Reiter. Manche Sachen sind rein von mir und ich weiß nicht, ob es sonst noch jemandem so geht. Andere sind nicht auf meinem [&#8230;]</p>
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<p>Wir Reiter sind ja schon ein seltsames Völkchen mit oft interessanten Eigenheiten. Inspiriert von einer tollen Offenstall-Zusammenfassung (<a href="http://reitenmitherz.de/?p=501" target="_blank" rel="noopener">Du bist Offenstaller, wenn&#8230;</a>) dachte ich mir ich schreibe mal etwas ähnliches ganz allgemein für Reiter. Manche Sachen sind rein von mir und ich weiß nicht, ob es sonst noch jemandem so geht. Andere sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern man kann sie so, oder so ähnlich, oft in verschiedenen Pferdeforen lesen.</p>



<p><strong>Dieser Beitrag ist also irgendwie auch eine Gemeinschaftsarbeit. Und weil ich eure Ideen immer klasse finde schreibt mir doch in den Kommentaren, was es für euch bedeutet Reiter zu sein!</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Du bist Reiter wenn…</strong></h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Du Dir beim Autofahren vorstellst, dass Du mit Deinem Traumpferd neben dem Auto hergaloppierst.</li>



<li>Du kein Problem damit hast direkt am Putzplatz mit Deinen Stallkollegen Kuchen zu essen.</li>



<li>die Leute in Deinem Stammsupermarkt sich schon gar nicht mehr wundern, wenn Du schlammig und in Reitklamotten einkaufen gehst.</li>



<li>Du schonmal Pferdeleckerlis probiert hast.</li>



<li>Du Dir mehr Gedanken um die Ernährung Deines Pferdes machst als um Deine eigene.</li>



<li>Du weißt wie sich eine halbe Tonne auf Deinem Fuß anfühlt.</li>



<li>Du schon mindestens einmal an den Stromzaun gefasst hast um zu testen ob er an ist.</li>



<li>Du besser fluchen kannst als jeder Seemann (zum Beispiel, weil Du gerade an den Stromzaun gefasst hast odr Dir eine halbe Tonne auf dem Fuß steht).</li>



<li>keiner mit Dir in Deinem vollgedreckten Auto mitfahren will (True Story: meine Oma hat sich schonmal eine Plastiktüte untergelegt, bevor sie sich hineingesetzt hat).</li>



<li>in Deinem Auto Hafer wächst. (<a href="http://alifewithhorses.de/blog/2016/09/16/10-merkmale-von-reiterautos/" target="_blank" rel="noopener">Hier gibt&#8217;s übrigens noch mehr zum Thema Reiter und Autos!</a>)</li>



<li>Du einen riesen Spind hast und trotzdem das Auto mit Reitsachen vollgestopft ist.</li>



<li>Du nie Karotten isst, außer im Stall – und dann die, die eigentlich für Dein Pferd sind.</li>



<li>Du beim Autofahren in jedem Pferdehänger gleich nach den Öhrchen suchst &#8211; und dann extra großen Abstand hälst und die Musik leiser drehst um die Pferde nicht zu erschrecken.</li>



<li>Deine Freunde Dich im Sommer schon riechen bevor sie Dich sehen – alles was Du besitzt und Du selbst riecht nach dem Fliegenspray Deines Pferdes (ich sag nur Stinköl).</li>



<li>Du jeden Sommer ein neues Fliegenspray ausprobierst und die <a href="http://www.pferdebiester.de/pferdebiester/" target="_blank" rel="noopener">Plagegeister</a> euch trotzdem auffressen.</li>



<li>Du Deinen Hund, Dein Auto, Dein Fahrrad oder Deine Freunde anschnalzt, wenn sie schneller gehen sollen.</li>



<li>Du kein Problem mit Pferdeäpfeln am Stall hast, Dich zuhause aber tierisch vor dem Dreck im Abfluss ekelst.</li>



<li>Du regelmäßig angewiedert angeschaut wirst, wenn Du etwas in Deinen Jackentaschen suchst und massenweise zerkrümelte Pferdeleckerlis zum Vorschein bringst.</li>



<li>Du keine Folge Game of Thrones gucken kannst, ohne Dich darüber aufzuregen, dass ein Wüstenvolk auf Friesen reitet (Hallo? Schwere, schwarze Friesen in der Wüste? Wo sind die Araber?).</li>



<li>Du sowieso keine Filme schauen kannst ohne den Zustand der Pferde zu beurteilen und dich über die teilweise üblen Zäumungen aufzuregen.</li>



<li>die ärztliche Versorgung Deines Pferdes besser ist als Deine eigene.</li>



<li>Du immer pleite bist, Dein Pferd aber bestens versorgt ist.</li>



<li>Du in Deinen Schul-/Arbeitsklamotten noch schnell zum Stall fährst, obwohl Du weißt, dass sie danach aussehen wie Sau, Du Dich danach darüber ärgerst und es trotzdem immer wieder tust.</li>



<li>Du nach dem Stallbesuch am nächsten Morgen immer noch Stroh, Äste oder Heu in Deinen Haaren findest – obwohl Du sie am Abend zuvor gekämmt hast.</li>



<li>Du ein Meister darin bist, den am wenigsten matschigen Weg zu Deinem Pferd auf der Koppel zu finden – und auf halber Strecke trotzdem stecken bleibst.</li>



<li>Du Dir Ausdauersport sparen kannst, weil Dein Pferd grundsätzlich immer in der letzten Ecke der endlos großen Koppel steht – außer Du kommst nur zum Füttern, dann steht es natürlich am Tor.</li>



<li>Du schon jede vorstellbare Sorte Dreck beim Putzen in Augen und Mund hattest (der knirscht so schön zwischen den Zähnen).</li>



<li>Du Dein Geld lieber für Unterricht und Zubehör ausgibst als für Urlaub.</li>



<li>Du beim Radfahren jedes Schlagloch und jede Bordsteinkante im leichten Sitz durchfährst.</li>



<li>Du Dich immer freust, wenn Du Reitmode-inspirierte „richtige“ Mode siehst – der Tag ist nah, an dem Du nur noch in Deinen bequemen Reithosen herumlaufen kannst und niemand schaut Dich schräg an.</li>



<li>Du nie Zeit hast und Deine Freunde Deine Aussage „Nein, ich kann nicht…“ mit „ich muss zum Stall!“ ganz von selbst beenden.</li>



<li>Du schon während des Runterfallens hoffst, dass niemand mitfilmt.</li>



<li>Dich im Sommer jeder fragt warum Deine Hände so blass sind.</li>



<li>Dich Deine Freunde auslachen, weil in ihrem Facebook Newsfeed auftaucht „X gefällt Reiten und Leder“.</li>



<li>Du genau weißt, welche Themen, Fotos und Fragen rund ums Pferd Du niemals auf Facebook posten solltest – es sei denn Du suchst abendfüllende Unterhaltung (hier denke ich an euch, liebe 2.0!).</li>



<li>Du Dich auch mit Erkältung an den Stall schleppst oder überlegst, ob Du mit gebrochenem Arm nicht doch reiten kannst.</li>



<li>Dein Handy voll ist mit Pferdeohrenfotos.</li>



<li>Du schon mindestens einmal mit Aluspray (oder Blauspray) im Gesicht einkaufen warst – und Dich gewundert hast, warum die Leute Dich noch schräger anstarren als sonst.</li>



<li>Du es hasst früh aufzustehen – das aber am Wochenende kein Problem ist, wenn die Pferde raus müssen.</li>



<li>Du Dir problemlos einhundertdrölf Fachbegriffe rund ums Pferd merken kannst, aber bei jeder Klassenarbeit oder Klausur die Hälfte vergisst.</li>



<li>Du – egal wie alt Du bist – bei Hufgetrappel immer noch ans Fenster rennst.</li>



<li>Du Dir ein Leben ohne Pferde nicht vorstellen kannst.</li>
</ol>





<h4 class="wp-block-heading"><strong>Und jetzt bist Du dran: was bedeutet es für Dich Reiter zu sein?</strong></h4>



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		<title>Hast Du noch Spaß mit Deinem Pferd? Oder: Warum reitest Du eigentlich?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2015 05:03:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lektionen & Training]]></category>
		<category><![CDATA[Meine Meinung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf den Reitplätzen bietet sich mir oft ein trauriges Bild: Reiter mit verkniffenen Gesichtern die angestrengt ihre Pferde durch die Übungen treiben. Wirklich viel Spaß scheint ihnen das nicht zu machen. Ihren Pferden erst recht nicht. Viele dieser Reiter sind keine Turnierreiter, oder wenn, dann nur spaßeshalber. Da ist es wieder, dieses Wort: Spaß. Wenn [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p><strong>Auf den Reitplätzen bietet sich mir oft ein trauriges Bild: Reiter mit verkniffenen Gesichtern die angestrengt ihre Pferde durch die Übungen treiben. Wirklich viel Spaß scheint ihnen das nicht zu machen. Ihren Pferden erst recht nicht.</strong></p>



<p>Viele dieser Reiter sind keine Turnierreiter, oder wenn, dann nur spaßeshalber.</p>



<p>Da ist es wieder, dieses Wort: Spaß.</p>



<p><strong>Wenn sie zum Spaß reiten, warum dann mit so viel Anstrengung und Verbissenheit?</strong></p>



<p>Oft führt genau diese Verbissenheit dazu, dass es erst recht nicht funktioniert. Dann sieht man entnervte Reiter, die härter zupacken als nötig und ihre Pferde dafür bestrafen, dass sie etwas nicht verstanden haben.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hast Du noch Spaß am Reiten?</strong></h2>



<p>Wie sieht es bei Dir aus? Hast Du noch Spaß am Reiten oder quälst Du Dich durch Lektionen, weil es alle tun oder Du es einfach gewöhnt bist?</p>



<p>Oft verfallen wir so in einen Trott, dass wir gar nicht mehr merken, dass wir darin unglücklich sind und es auch anders geht.</p>



<p><strong>Ich finde, jeder Reiter sollte sich ab und an folgende Fragen stellen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Fahre ich gern zum Stall, oder ist es (lästige) Arbeit für mich?</li>



<li>Sehe ich einen Sinn darin was ich mit meinem Pferd tue?</li>



<li>Habe ich ein Ziel, welches ich erreichen möchte?</li>



<li>Ärgere ich mich regelmäßig, wenn etwas nicht klappt?</li>



<li>Bin ich gut gelaunt, wenn ich vom Stall nach Hause fahre?</li>



<li>Kommt mein Pferd gerne zu mir?</li>



<li>Macht mein Pferd einen zufriedenen Eindruck vor, während und nach dem Reiten?</li>



<li>Fühle ich mich gestresst und unter Druck, wenn ich am Stall bin?</li>
</ul>



<p>Sei ehrlich zu Dir selbst, wenn Du diese Fragen beantwortest. Am Besten schreibst Du die Antworten sogar auf, dadurch wirst Du gezwungen, Dir Deine Gedanken und Gefühle bewusst zu machen sie und genau zu benennen.</p>



<p>Je nachdem wie Deine Antworten ausfallen, solltest Du Dir überlegen, ob Du den Umgang mit Deinem Pferd und Dein &#8222;Warum reite ich?&#8220; nicht überdenken möchtest.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wir alle machen uns oft zu viel Druck</strong></h2>



<p>Auch ich musste mich vor einiger Zeit fragen, wo die Leichtigkeit und Freude hin ist, die ich noch als Kind im Umgang mit Pferden hatte.</p>



<p>Je älter wir werden, desto mehr müssen wir &#8222;funktionieren&#8220;. Ob das in der Schule, der Uni oder im Job ist, wir sollen immer unser Bestes geben und natürlich auf keinen Fall scheitern. Man erzählt es uns lange genug und irgendwann glauben wir, dass uns keiner mehr will wenn wir scheitern.</p>



<p>Und genau das nehmen wir mit zu unserem Pferd.</p>



<p>Alles muss funktionieren. Dabei sind wir nicht nur hart zu unserem Pferd, sondern auch oft hart und gnadenlos zu uns selbst. Unser Leben wird durchgeplant und optimiert, wir streben ständig danach uns zu verbessern, wollen schöner, fitter, schlauer und erfolgreicher werden.</p>



<p>Dagegen habe ich nichts. Ich finde Ziele sind wichtig im Leben.</p>



<p><strong>Aber sie dürfen uns nicht den Spaß und die Leichtigkeit rauben! Sonst verliert das Erreichen des Ziels seine Magie und wird zum inhaltsleeren Abhaken einer inneren ToDo-Liste.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Werde wieder zum Kind, wenn Du bei Deinem Pferd bist</strong></h2>



<p>Wenn es Dir so geht, dass Du eigentlich keine Freude mehr an der &#8222;Arbeit&#8220; (allein dieses Wort ist schon schrecklich, die meisten Leute gehen überhaupt nicht gerne zur Arbeit, warum also dieses Wort nutzen um die gemeinsame Zeit mit dem Pferd zu beschreiben?) mit Deinem Pferd hast, dann ist es nun an der Zeit einen Strich zu ziehen.</p>



<p><strong>Fang von vorne an. Versuche Dich daran zu erinnern, warum Du als Kind angefangen hast zu Reiten. Erinnere Dich daran, wie Du Dich gefühlt hast, wenn Du mit Pferden zusammen warst. Lerne die Zeit mit Deinem Pferd wieder wertzuschätzen und wirf Deine Erwartungshaltung über Bord. Dein Pferd schuldet Dir nichts.</strong></p>



<p>Bei mir war es so, dass ich als Kind gar nicht zwingend reiten musste, ich war einfach nur glücklich, wenn ich in der Nähe von Pferden sein konnte. Stundenlang habe ich mich am Stall und auf den Koppeln herumgetrieben. Und ich bin niemals davon ausgegangen, dass das Pferd mir etwas schuldig ist. Ich habe die Pferde als meine Freunde gesehen und war dankbar, wenn sie Zeit mit mir verbringen wollten.</p>



<p>Irgendwo auf meinem Weg des Erwachsenwerdens ist dann etwas schief gelaufen. Ich weiß gar nicht genau woran es lag. Vielleicht an den unausweichlichen Sprüchen von &#8222;Setz dich mal durch, der muss jetzt&#8220;. Oder an meinem eigenen Ehrgeiz. Jedenfalls war es mir irgendwann eine Last an den Stall zu fahren. Und ich wusste, dass ich etwas ändern muss.</p>



<p>Das ist nun schon einige Jahre her. Mittlerweile fahre ich ohne Erwartungen zum Stall und freue mich, wenn ich und das Pony etwas gut machen. Wenn etwas nicht klappt kann ich darüber lachen &#8211; ich bin zum Spaß dort und bin &#8211; außer dem Pony &#8211; niemandem etwas schuldig.</p>



<p>Wie ich zu dieser Einstellung gekommen bin?</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ich möchte Dir eine Geschichte erzählen</strong></h2>



<p>Du triffst Dich mit einer guten Freundin um zusammen zu trainieren &#8211; sie will das Sportabzeichen machen und Du hast angeboten mit ihr zu üben, weil Du es schonmal gemacht hast. Die ersten paar Wochen habt ihr unheimlich viel Spaß, ihr verbringt gerne Zeit miteinander und lacht über ihre gescheiterten Versuche.</p>



<p>Mit der Zeit wird sie besser, aber um das Sportabzeichen tatsächlich zu schaffen müsste sie noch etwas mehr trainieren. Und das mit dem Kugelstoßen bekommt sie einfach nicht hin, dabei hast Du es ihr schon so oft erklärt!</p>



<p>Als sie es schon wieder nicht schafft die Kugel mit der richtigen Technik zu werfen platzt Dir der Kragen. Du sagst &#8222;du kriegst aber auch gar nichts hin, bist du blöd?&#8220;, nimmst grob ihren Arm und führst ihn in der Bewegung, die sie machen soll.</p>



<p>Als ihr euch zur nächsten Trainingseinheit trefft ist Deine Freundin still und hat keine große Lust zu trainieren. Das Kugelstoßen würde sie lieber ganz weglassen, aber Du sagst &#8222;Nein, das musst Du jetzt machen, wir gehen nicht bevor das geklappt hat! Versuch ja nicht dich davor zu drücken&#8220;. Dabei schaust Du sie streng an.</p>



<p>Spaß habt ihr beide keinen mehr. Und wenn ihr das lange so weiter macht leidet die Freundschaft.</p>



<p><strong>Würdest Du so mit einer Freundin oder einem Freund umgehen? Eher nicht, oder?</strong></p>



<p><strong>Dann tu es auch nicht mit Deinem Pferd.</strong></p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>So hast Du wieder mehr Spaß mit Deinem Pferd</strong></h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wir haben so viele Verpflichtungen und immer mehr Stress. Mach Dir nicht auch noch in der Zeit mit Deinem Pferd Stress, sondern <strong>schaffe Dir einen</strong> <strong>Freiraum.</strong> Sieh die Zeit mit Deinem Pferd als eine Auszeit. Eine Zeit, nur für euch beide, in der Dich die Sorgen des Alltags nicht berühren.</li>



<li><strong>Schalte Dein Handy auf lautlos</strong> und schaue am Stall nicht mehr darauf. Die meisten &#8222;Dramen&#8220; können ein paar Stunden warten. Manche lösen sich in dieser Zeit sogar ganz von selbst. Und Dein Pferd verdient Deine ungeteilte Aufmerksamkeit.</li>



<li>Lege einen imaginären Schalter in Deinem Kopf um und betrachte Dein Pferd einmal mit &#8222;frischem&#8220; Blick. Setz Dich auf die Koppel zu ihm und sieh Dir einfach nur an, was es so treibt. Lass Dir Zeit. Nimm Dir etwas zu schreiben mit und mache eine <strong>Liste mit Deinen neuen Zielen.</strong> Das können auch Ziele sein wie &#8222;Ich fühle mich nicht mehr so gestresst und bin geduldiger&#8220; oder &#8222;Ich motiviere mein Pferd mehr und es lernt gerne mit mir zusammen&#8220;. Diese Ziele kannst Du Dir auch als PostIt&#8217;s an den Spind hängen, so hast Du sie immer vor Augen. Wichtig ist, dass Du sie so formuierst, als hättest Du sie bereits erreicht. Keine Worte wie &#8222;irgendwann&#8220;, &#8222;vielleicht&#8220;, &#8222;bald&#8220;, &#8222;ich möchte&#8220; oder ähnliches.</li>



<li><strong>Wirf Deine Erwartungen und den Anspruch an Perfektion über Bord.</strong> Natürlich solltest Du Dir Mühe geben, kein Reiter hat jemals ausgelernt. Perfektionismus macht Dich aber in der Regel nur unglücklich und frustriert. (Ich muss es wissen, ich halte meinen eigenen Perfektionismus mal mehr und mal weniger erfolgreich in Schach 😉 )</li>



<li><strong>Probiere neue Dinge aus:</strong> Equikinetic, Clickern, Freiheitsdressur, Distanzreiten, Working Equitation, Geocaching mit Pferd, &#8230; Die Liste ist endlos.</li>



<li>Und zu guter Letzt: <strong>mach Dein Ding!</strong> Nur Du weißt, was Dich und Dein Pferd glücklich macht. Wenn das jemand anderes nicht versteht ist das nicht Dein Problem.</li>
</ul>





<p><strong>Hast Du noch Spaß mit Deinem Pferd? Oder hast Du eine solche Phase hinter Dir und möchtest uns erzählen, wie Du sie überwunden hast?</strong><img loading="lazy" decoding="async" width="1" height="1" alt="" consent-original-src-_="https://ssl-vg03.met.vgwort.de/na/eed8bb8e66924a10af32eceb9118acba" consent-required="259514" consent-by="services" consent-id="259527"></p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/spass-pferd-reiten/">Hast Du noch Spaß mit Deinem Pferd? Oder: Warum reitest Du eigentlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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