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	<title>Maul Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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		<title>Abgestumpftes Pferd? So gewöhnst Du es wieder an feine Hilfen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2015 09:57:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bodenarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich glaube jeder Reiter kennt sie: Pferde, die sich auf den Zügel legen oder nur schwer anzutreiben sind. &#8222;Der ist eben hart im Maul&#8220; oder &#8222;Der ist eben faul&#8220;, sind dann Sätze die man hört. Meistens &#8211; aber nicht immer &#8211; sind es Schulpferde die mit der Zeit immer unsensibler auf die Reiterhilfen reagieren. Sie [&#8230;]</p>
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<p>Ich glaube jeder Reiter kennt sie: Pferde, die sich auf den Zügel legen oder nur schwer anzutreiben sind.</p>



<p><strong>&#8222;Der ist eben hart im Maul&#8220; oder &#8222;Der ist eben faul&#8220;, sind dann Sätze die man hört.</strong></p>



<p>Meistens &#8211; aber nicht immer &#8211; sind es Schulpferde die mit der Zeit immer unsensibler auf die Reiterhilfen reagieren. Sie haben systematisch und unbewusst von vielen inkonsequenten Reitern beigebracht bekommen, dass sie auf die Hilfen nicht reagieren müssen.</p>



<p><span style="color: #808080;">Keine Lust zu lesen? Dann schau Dir hier mein Video zum Thema an:</span></p>



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<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum wird ein Pferd stumpf?</strong></h2>



<p>Stell Dir vor, Du gehst mit einem Freund spazieren. Ihr habt verabredet, dass ihr nicht miteinander redet, sondern dass Dein Freund Dich antippt, wenn ihr schneller gehen wollt.</p>



<p>Wenn Dein Freund Dich also antippt, wirst Du schneller. Am Anfang hört Dein Freund dann auch sofort auf zu tippen &#8211; Du hast ja schließlich reagiert. Alles ist gut.</p>



<p>Beim nächsten Mal Antippen wirst Du brav wieder schneller. Dein Freund tippt aber weiter. Also wirst Du noch schneller. Er tippt immer noch weiter und hört einfach nicht mehr auf. Irgendwann kannst Du nicht mehr und wirst langsamer.</p>



<p>Und weiter geht die Tipperei. Du bist immer genervter und denkst Dir &#8222;ich bin doch nicht blöd, wenn er auch nicht mit dem Tippen aufhört wenn ich schneller werde kann ich mir die Anstrengung ja sparen&#8220;. Entweder wird Dein Freund irgendwann müde und hört auf zu tippen &#8211; was für Dich nochmal bestätigt, dass Du ihn einfach nur lange genug ignorieren musst &#8211; oder er wird Dich härter antippen.</p>



<p>Das härtere Tippen bringt Dich vielleicht nochmal dazu schneller zu werden &#8211; schließlich ist das unangenehm. Aber Dein Freund hört immer noch nicht damit auf.</p>



<p><strong>Am Ende lernst Du: egal was Du tust, das nervige Tippen geht nicht weg. Dann kannst Du auch genauso gut nicht darauf reagieren, das spart Dir Anstrengung.</strong></p>



<p><strong>Ganz genau so werden Pferde stumpf. Sei es nun der permanent klopfende Schenkel oder die ständig ziehende Hand am Zügel. Wenn Du die richtige Reaktion Deines Pferdes nicht durch nachgeben oder aussetzen der Hilfen belohnst, wird es lernen Deine Hilfen zu ignorieren!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gesundheitliche Probleme?</strong></h3>



<p>Nicht nur dauerhafte Hilfengebung kann ein Pferd abstumpfen. In manchen Fällen können auch körperliche Probleme wie Blockaden oder Verspannungen ein Grund sein, wieso das Pferd nicht mehr vorwärts geht oder auf Hilfen nicht reagiert. Du solltest also als erstes immer überprüfen lassen, ob Dein Pferd gesund ist (Blockaden, Verspannungen, Zahnprobleme, Hufprobleme, etc.) und die Ausrüstung (Sattel, Zaumzeug) passt. Erst wenn das in Ordnung ist, kannst Du ans Training denken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was also tun um das Pferd wieder zu sensibilisieren?</strong></h2>



<p>Am Besten ist es natürlich, Du lässt es erst gar nicht soweit kommen.</p>



<p>Das bedeutet: wenn Dein Pferd macht was Du willst &#8211; auch wenn es nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist &#8211; mit den Hilfen aufhören. <strong>Und zwar sofort! </strong>Das zeigt Deinem Pferd, dass es richtig reagiert hat. Oder würdest Du einen Freund &#8211; wie im Beispiel &#8211; ständig weiter antippen auch wenn er richtig reagiert? Vermutlicht nicht!</p>



<p>Wenn es aber schon zu spät und Dein Pferd unsensibel ist, solltest Du Zeit und Geduld mitbringen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel Pferd reagiert nicht auf Schenkelhilfen:</strong></h4>



<p><strong>Als erstes solltest Du Dich einmal ehrlich selbst begutachten:</strong> hast Du Dir angewöhnt permanent mit den Schenkeln zu klopfen? Oder klammerst Du mit den Beinen? Wenn man ein unsensibles Pferd hat schleichen sich solche Verhaltensmuster sehr schnell ein!</p>



<p>Es ist gar nicht so einfach sich so etwas wieder abzugewöhnen. Versuche Dich ständig selbst daran zu erinnern. Und/oder nimm Dir jemanden zum Reiten mit, der Dich immer wieder daran erinnert.</p>



<p>Erst wenn Du Dir Deiner eigenen Probleme bewusst bist solltest Du mit Deinem Pferd arbeiten.</p>



<p><strong>Fange immer mit einer feinen Hilfe an. </strong>Die meisten Reiter starten schon mit viel zu starken Hilfen. Ein Pferd spürt eine Fliege auf seinem Fell, es wird auch sehr feinen Schenkeldruck spüren.</p>



<p><strong>Es versteht sich von selbst, dass Du nicht gleichzeitig am Zügel ziehst und treibst! Zügel- und Schenkelhilfen sollten immer getrennt voneinander gegeben werden.</strong></p>



<p>Reagiert Dein Pferd nicht, gebe die feine Schenkelhilfe erneut und unterstütze sie, indem Du das Pferd mit der Gerte antippst. Du kannst auch versuchen, die Gerte ans Pferd zu legen und mit der Hand vibrieren zu lassen. Das ist für die meisten Pferde ein ungewohntes Gefühl und sie reagieren eher darauf als auf das Antippen.</p>



<p><strong>Wenn Dein Pferd reagiert &#8211; auch wenn es nur minimal ist &#8211; musst Du es sofort durch aussetzen der Hilfen belohnen. Je schneller Du reagierst desto besser!</strong></p>



<p>Es ist unheimlich wichtig, dass Du sehr aufmerksam bist und erkennst wenn Dein Pferd reagiert. Überspitzt gesagt: Du musst schon belohnen, wenn Dein Pferd nur vorwärts denkt.</p>



<p><strong>Gleichzeitig darfst Du aber nicht aufhören, bevor Dein Pferd nicht eine Reaktion gezeigt hat. Ansonsten bringst Du ihm wieder bei, dass es Dich nur lange genug ignorieren muss um seine Ruhe zu haben. Denke an das Beispiel mit dem Spaziergang und dem tippenden Freund!</strong></p>



<p>Auf diese Art musst Du nun weiterüben. Wenn Du geduldig, diszipliniert und konsequent bist wird Dein Pferd mit der Zeit wieder sensibler werden.</p>



<p>Ich will Dir nichts vormachen, es wird dauern und anstrengend sein, denn Du musst Dich auch konzentrieren und konsequent sein wenn Du vielleicht gerade nur gemütlich durch den Wald reiten willst. Aber ein sensibles, fein reagierendes Pferd ist jede Mühe wert!</p>



<p>Und bei manchen Pferden geht es dann auch ganz schnell &#8211; wenn man klar und konsequent mit ihnen umgeht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Beispiel Pferd ist &#8222;hart&#8220; im Maul:</strong></h4>



<p><span style="color: #999999;"><strong>Lesetipp: </strong></span><a href="http://www.toeltknoten.de/pdf/Littauer1_SH_0315.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a> und <a href="http://www.toeltknoten.de/pdf/Littauer2_SH_0315.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hier</a><span style="color: #999999;"> gibt es Teil 1 und 2 eines wunderbaren und ausführlichen Artikels zum Thema &#8222;wie bekomme ich eine weiche Hand&#8220; &#8211; absolut lesenswert!</span></p>



<p>Das Prinzip ist hier das gleiche wie bei den Schenkelhilfen.</p>



<p>Fange mit feinen Hilfen an und belohne jede noch so kleine Reaktion in die richtige Richtung durch deutliches Nachgeben.</p>



<p>Nehmen wir mal das Beispiel Dein Pferd legt sich beim Durchparieren auf den Zügel. Ich gehe davon aus, dass Du nicht nur am Zügel ziehst, sondern auch ein Stimmkommando gibst und das <a href="https://herzenspferd.de/reiten-kreuzhilfen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Becken abkippst.</a></p>



<p>Gebe das Stimmkommando unbedingt <strong>bevor </strong>Du die Zügel annimmst. Wenn Du das oft genug tust wird Dein Pferd lernen, dass es nach dem Kommando immer langsamer werden soll und Du kannst die Zügel irgendwann vielleicht ganz weglassen.</p>



<p>Du hast also das Stimmkommando gegeben, Dein Becken abgekippt und die Zügel <strong>sanft</strong> aufgenommen. Wenn Dein Pferd nicht reagiert darfst Du die Zügel stärker aufnehmen. <strong>Sobald eine Reaktion kommt musst Du aber unbedingt schnell und deutlich nachgeben und das Pferd damit belohnen!</strong></p>



<p>Auch hier ist wieder wichtig, dass Du erst nachgibst, wenn auch wirklich eine Reaktion kommt. Gibst Du vorher nach lernt Dein Pferd wieder, dass es nur lange genug gegenziehen muss. Du würdest es also durch zu frühes Nachgeben nur noch unsensibler machen.</p>



<p>Um das Durchparieren zu üben kannst Du viele Übergänge zwischen den Gangarten oder zwischen Schritt und Halt ins Training einbauen. Je nachdem wie schnell Dein Pferd lernt wirst Du vielleicht schon nach den ersten Tagen große Unterschiede bemerken.</p>





<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Ein abgestumpftes Pferd wurde immer vom Menschen so gemacht.</p>



<p>Ob Du es nun selbst warst oder ob Du Dein Pferd schon so gekauft hast: es kann nichts dafür! Deshalb hat Wut auf das Pferd hier &#8211; wie immer &#8211; nichts verloren.</p>



<p>Stattdessen solltest Du mit Geduld, Konsequenz und Einfühlungsvermögen daran arbeiten, Dein Pferd wieder zu sensibilisieren. Denn dann werdet ihr beide deutlich mehr Spaß miteinander haben.</p>



<p>Auch für Reiter, deren Pferde sensibel sind, ist es wichtig, dass sie immer darauf achten das Pferd für richtiges Verhalten zu belohnen und nicht abzustumpfen. Stattdessen sollte man danach streben, die Hilfen noch feiner zu geben.</p>



<p><strong>Denke immer an das Beispiel: Würdest Du einen Freund, mit dem Du nicht reden kannst, weiter antippen obwohl er das Richtige macht?</strong> <strong>Nein? Dann solltest Du das mit Deinem Pferd auch nicht tun.</strong></p>





<p><strong>Wie sieht es bei Deinem Pferd aus? Sensibel oder eher stumpf? Oder hast Du vielleicht Dein Pferd von einem stumpfen zu einem sensiblen gemacht? Erzähl&#8217;s mir!</strong></p>



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