Pferdeprofi Sandra Schneider sitzt in der Hocke in der Halle. Ein Apfelschimmel streckt ihr neugierig und vertrauensvoll den Kopf entgegen.
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Vielen Reitern ist Sandra Schneider ein Begriff, seit sie in der Fernsehsendung “Die Pferdeprofis” neben Bernd Hackl auftritt. Das Format ist nicht unumstritten, vor allem weil wichtige – aber für’s Fernsehen nicht “spannend” genuge – Schritte des Pferdetrainings anscheinend herausgeschnitten werden.

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Letzten Sonntag fand ganz in meiner Nähe ein Problempferde-Demotag mit Sandra Schneider statt. Für mich eine tolle Gelegenheit einmal vorbeizuschauen und mir ein eigenes Bild zu machen.

Bei solch einem Demotag arbeitet Sandra mit etwa 4 verschiedenen Pferden mit Problemen und erklärt dabei dem Publikum ihr Vorgehen. Die Pferde kennt sie nicht, sie bekommt im Vorfeld nur eine kurze Zusammenfassung darüber, wo die Probleme liegen.

Sandras Vorgehen und ihr Umgang mit den Pferden hat mir sehr gut gefallen und ich konnte auch ein paar Anregungen für meinen Alltag mit Pferden mitnehmen. Wenn Du die Gelegenheit hast einmal einen Demotag oder einen Kurs bei Sandra zu besuchen kann ich das nur empfehlen. (Ich wurde übrigens weder von Sandra, noch von VOX dazu beauftragt diesen Artikel zu schreiben, sondern war “aus freien Stücken” und auf eigene Kosten dort!)

Hier möchte ich Dir nun die 7 Dinge vorstellen, die mir am Demotag am besten gefallen haben und die Du – meiner Meinung nach – von Sandra lernen kannst.

1. Habe Freude beim Training mit Deinem Pferd

Sandra streichelt den jungen Westfalenhengst. Er dreht seinen Kopf zu ihr und pustet ihr neugierig ins Gesicht.
Der junge Hengst ist neugierig und reagiert mit großem Vertrauen auf Sandras freundliche Art.

Wenn ich mir eines von Sandra abschauen möchte, dann das! Sie strahlt solch eine ehrliche Freude beim Umgang mit den Pferden aus. Das spüren noch die Zuschauer in den letzten Reihen – und ganz offensichtlich jedes der Pferde mit ihr in der Halle. Die Pferde merken, dass sie von ihr wertgeschätzt werden, und dass Sandra nur das beste für sie im Sinn hat.

Alleine diese Herangehensweise macht in den meisten Fällen schon einen himmelweiten Unterschied!

Lesetipp: Auf der Pferdeflüsterei findest Du einen schönen Artikel über die Freude beim Umgang mit dem Pferd.

2. Baue das Training so auf, dass Dein Pferd erfolgreich sein kann

Sandra berührt eine braune Warmblutstute mit einer Fahne.
Die Stute ist nervös beim Aufsteigen. Sandra gewöhnt sie langsam an Berührungen an ihrem Körper. Schon hier zeigt sich, dass die Stute besorgt ist – erst muss dieser Schritt in Ordnung sein, bevor ans Aufsteigen gedacht werden kann!

Damit Dein Pferd und auch Du Spaß am Training habt ist es unheimlich wichtig, dass Du es so aufbaust, dass ihr Erfolgserlebnisse haben könnt. Du kennst das sicher von Dir selbst: wenn Du nur schwere Aufgaben ausführen musst, an denen Du immer scheiterst hast Du ganz schnell keine Lust und keinen Spaß mehr. Genauso geht es Deinem Pferd.

Zu einfach sollte es natürlich auch nicht sein, sonst langweilt sich Dein Pferd schnell. Am besten ist es, Übungen in kleinen Schritten aufzubauen – erst wenn der “aktuelle” Schritt gut sitzt solltest Du zum Nächsten übergehen. Und bei jedem erfolgreichen Schritt natürlich nicht das freudige Loben vergessen!

3. Lerne Dein Pferd (bzw. Pferde im Allgemeinen) zu lesen

Pferde sind sehr harmoniebedürftig. Bis sie sich deutlich wehren kann es unter Umständen eine ganze Weile dauern. Sie zeigen es aber in der Regel schon sehr früh, wenn etwas nicht passt. Oft kommt es dem Reiter nur so vor, als würde das Pferd urplötzlich und ohne Vorwarnung “explodieren”. Dabei hat das Pferd es ihm schon viel früher mit Körpersprache oder Gesichtsausdruck “gesagt”, der Reiter hat es nur nicht gesehen oder beachtet.

Dein Pferd schlägt immer nervös mit dem Schweif, wenn Du den Sattel auflegst? Dann solltest Du einmal nachprüfen lassen, ob der Sattel passt oder ob Dein Pferd Schmerzen hat.

Oft liegen Widersätzlichkeiten wie Buckeln oder Steigen in solchen Dingen begründet. Der Reiter ignoriert die kleinen Signale des Pferdes so lange, bis es sich nicht mehr anders zu helfen weiß.

4. Prüfe bei Problemen immer zuerst, ob Dein Pferd Schmerzen hat

Sandra steht neben dem Pferd und hat ihre Hand in der Kammer des Sattels - sie prüft, ob er auf eine alte Wunde drückt.
Sandra überprüft den Sitz des Sattels.

Eines der “Problempferde” wurde vorgestellt, weil es beim Reiten regelrecht explodiert und buckelt. Eine alte Verletzung am Widerrist ist laut Tierklinik gut verheilt und das Pferd wird als schmerzfrei eingestuft. Sandra tastet den Rücken ab und plötzlich beginnt das sonst ruhige Pferd mit dem Schweif zu schlagen und kräuselt seine Nüstern. Ein deutliches Schmerzsignal!

Noch deutlicher wird es, als Sandras Pferdephysiotherapeutin das Pferd abtastet: an mehreren Punkten drückt es den Rücken deutlich weg und zeigt ganz klar, dass Schmerzen da sind. Das Problem ist gefunden! Geritten wurde das Pferd an diesem Tag übrigens nicht. Um Sandra zu zitieren: “es wäre sehr unfair, sich auf dieses Pferd zu setzen solange es Schmerzen hat!”

Du solltest also immer überprüfen ob bei Deinem Pferd alles in Ordnung ist und bei Bedenken auch mal eine zweite Meinung eines Physiotherapeuten oder Osteopathen einholen.

Hier habe ich schon einmal darüber geschrieben, wie Du Schmerzen beim Pferd erkennen kannst.

5. Mache oft genug Pause und überfordere Dein Pferd nicht

Das erste Pferd des Tagen war ein wahnsinnig süßes, junges Westfälisches Kaltblut. Der “kleine” Hengst mochte das Hufe geben nicht und zog diese immer wieder weg. Das Problem lag daran, dass er sich aufgrund seines Alters noch nicht gut ausbalancieren konnte und schlicht und einfach Gleichgewichtsprobleme hatte.

Sandra hat den linken Hinterhuf des jungen Westfalen angehoben. Sandras Assistentin steht an seinem Kopf und lobt ihn.
Sandra übt mit dem jungen Hengst das Hufe geben. Sie lehnt ihre Schulter an seinen Bauch um ihm ein wenig zu helfen und ihn zu stabilisieren.

Sandra hat langsam, geduldig und in kleinen Schritten mit ihm und seiner Besitzerin geübt. Dazwischen gab es immer wieder kurze Schmuse- und Laufpausen, denn für ein so junges Pferd ist es sehr anstrengend sich so lange zu konzentrieren. Während diesen Pausen konnte der junge Hengst dann auch mal “Dampf ablassen” und hat ein paar Hüpfer hingelegt. Danach konnte er dann wieder brav mitmachen und hat sich sehr bemüht.

Pausen sind unheimlich wichtig beim Pferdetraining! Pferde möchten von Natur aus Energie sparen, also empfinden sie Pausen so gut wie immer als Belohnung. Wenn Du an der richtigen Stelle Pause machst kannst Du ein erwünschtes Verhalten oder eine gut ausgeführte Lektion belohnen und somit verstärken. Zusätzlich kann Dein Pferd in der Pause über das Gelernte nachdenken und bietet es beim nächsten Mal vielleicht sogar von selbst schon besser an. Und nicht zuletzt braucht es auch einfach mal die Entspannung, Du arbeitest ja auch nicht den ganzen Tag ohne Pause.

Dass Dein Pferd eine Pause braucht kannst Du zum Beispiel daran erkennen, dass es gähnt. Das tut es bei (geistig) anstrengendem Training nicht, weil es müde ist, sondern um Stress abzubauen. Gähnen bedeutet natürlich nicht in jeder Situation Stress, sondern es hat noch viele andere Bedeutungen, deshalb solltest Du es immer im Kontext betrachten!

Also: immer genügend Pausen einbauen und nicht zu viel auf einmal verlangen!

6. Setze niemals Gewalt ein

Ich bin der Meinung – und Sandra glaube ich auch – dass man alles auch ohne Gewalt lösen kann. Auf Gewalt zurückzugreifen ist meist ein Zeichen von Hilflosigkeit. Ist das der Fall sollte man sich das eingestehen und sich passende Hilfe suchen.

Sandra gießt mit einer Gießkanne eine Pfütze in den Hallenboden. Der Wallach schaut mit einer Mischung aus Vorsicht und Neugier auf die Pfütze.
Der Wallach hat Angst vor Wasser. Mit viel Geduld übt Sandra mit ihm, bis er schließlich in die Pfütze tritt.

Auf lange Sicht kommt man mit Gewalt auch nicht weiter: schlägt man ein beißendes Pferd wird es das nächste Mal wahrscheinlich cleverer vorgehen und dann beißen, wenn man mal nicht aufpasst. Oder die weit verbreiteten Verladeprobleme: prügelt man sein Pferd in den Hänger verstärkt sich das Problem jedes Mal bis man es irgenwann nicht mal mehr in die Nähe des Hängers bekommt.

Es gibt immer eine andere Lösung! Du kämst ja auch nicht auf die Idee, Deinen Hund oder Deine Katze ins Auto zu prügeln, nur weil er oder sie da nicht hineingehen möchte, oder?

Lesetipp: Wege zum Pferd schreibt hier darüber, was Gewalt beim Umgang mit dem Pferd ist.

7. Lerne die kleinen Geschenke zu sehen und wertzuschätzen, die Dein Pferd Dir macht

Den Tag hat Sandra mit einem schönen Gedankenanstoß darüber begonnen, wie oft unsere Pferde uns zuliebe gegen ihre Natur handeln:

  • Sie tragen uns auf ihrem Rücken – in einer Position, in der sie uns nicht richtig sehen und in der sich in der freien Natur nur Raubtiere festkrallen würden, die sie töten wollen.
  • Sie geben uns ihre Hufe, obwohl ihr Überleben als Fluchttier davon abhängt, immer alle vier Füße auf dem Boden zu haben.
  • Sie lassen sich anbinden und die Beweglichkeit ihres Kopfes einschränken – auch hier sind sie als Fluchttier eigentlich darauf angewiesen, dass sie ihren Kopf viel bewegen und die Umgebung im Auge behalten können.
  • Sie lassen sich in der Halle eng an anderen Pferden vorbeireiten, obwohl es für sie oft deutlich zu nahe und innerhalb der “persönlichen Zone” ist und sie Angst haben, dass das andere Pferd sie tritt.
  • Sie lassen sich von der Koppel holen und in der Halle im Kreis reiten, obwohl das für sie absolut keinen Sinn macht.

Man könnte problemlos noch mehr solcher Beispiele finden. Pferde tun so vieles uns zuliebe!

Und oft schätzen wir das zu wenig, weil es für uns doch selbstverständlich ist.

Wenn sich also das nächste Mal Dein Pferd brav auf der Koppel einfangen lässt dann freue Dich darüber – und sei nicht enttäuscht, dass es Dir nicht entgegen gekommen ist als Du gerufen hast! Das mindeste was wir unseren Pferden zurückgeben können ist Freude an der gemeinsam verbrachten Zeit. Es ist Deine Aufgabe, dass Dein Pferd ein schönes Leben hat. Das bedeutet auch Dinge zu tun, die nicht nur Dir, sondern auch ihm Spaß machen.

Fazit

Mir hat der Tag großen Spaß gemacht und es war toll, Sandra bei der Arbeit “über die Schulter” zu sehen. Also lieber mal die Glotze auslassen und statt der Pferdeprofis im Fernsehen lieber die Pferdeprofis in echt sehen – da hat man deutlich mehr von!

Welchem Profi durftest Du schon einmal über die Schulter schauen (es muss niemand “berühmtes” sein)? Was hast Du für Dich mitgenommen und gelernt? Oder wen würdest Du gerne mal live sehen? (Bei mir übrigens Mark Rashid!)

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11 KOMMENTARE

  1. Hallo Christina,
    dein Artikel hat mir sehr gut gefallen, obwohl ich Sandra Schneider eigentlich nicht gut finde. Wie sieht das mit den Pausen aus? Ich mache mit meiner Pflegebeteiligung viel Boodenarbeit, aber immer wenn ich eine pause einlegen möchte wirkt sie gelangweilt. Mir ist klar dass das wahrscheinlich mein Fehler ist, aber ich weiß nicht wie ich es machen soll.
    lg emily

    • Hallo liebe Emily,

      die Pausen sind ja zur geistigen und körperlichen Entspannung gedacht – wenn deine Pflegebeteiligung einfaches Herumstehen nicht als Belohnung, sondern als langweilig empfindet, dann mach etwas anderes mit ihr, was ihr Spaß macht und Abwechslung bietet. Vielleicht spielt sie gerne oder hat eine einfache Lieblingsübung. Die Pause kann ganz individuell gestaltet werden, je nachdem, was dem Pferd gefällt =)

      Liebe Grüße,
      Christina

  2. Halli – Hallo,
    Ich werde bald auf einen Demotag gehen und freue mich schon sehr. Jetzt bin ich mir aber unsicher, wann es Sinn macht da zu sein – der Tag beginnt um 11, aber um gute Plätze zu bekommen wäre es doch sinnvoll früher da zu sein oder? Hat da jemand vielleicht einen Tipp? Ganz liebe Grüße.

    • Hallo liebe Zoe,

      ich denke das kommt darauf an, wo der Demotag stattfindet. Ich war damals in Zweibrücken, da gab es genug Platz. Aber klar, die besten Plätze sind schnell gefüllt, es macht sicher Sinn, ein bisschen früher da zu sein ;-)

      Liebe Grüße,
      Christina

  3. Ich hab in dem Zusammenhang “gewaltfrei” eine Frage:
    Mein Pferd hat Magenprobleme und darf bzw. sollte daher immer Heu zur Verfügung haben. Tagsüber am Paddock war das Heu leider zum größten Teil vom Wind weggeweht. Als ich abends kam und ihn fütterte stürzte er sich übers Heu. Ich stand daneben und er drohte mir massiv. Er legte die Ohren stark an, schlug mit dem Kopf und ich hatte Angst, dass er mich gleich beissen wird. Wie sollte man in der Situation reagieren? Manch einer sagte mir ich müsste ihm dann eine “scheuern” aber das will ich nicht. Ich bin dann einfach weg gegangen… was sol ich tun, wenn sowas nochmal passiert? Er hat während den akuten Magenproblemen sehr oft gedroht, weil er Schmerzen hatte, das kann ich doch nicht bestrafen oder?

    • Das ist so aus der Ferne, ohne dich und dein Pferd zu kennen, schwer zu beurteilen.
      “Eine scheuern” finde ich nie eine gute Lösung. So ein Verhalten einfach durchgehen zu lassen aber auch nicht, das kann ja durchaus gefährlich werden. Ich würde – je nach Pferd und Situation – das Pferd mit Strick oder Gerte von mir wegschicken (das geht ja auch ohne Körperkontakt). Egal wie die Umstände sind, dein Pferd sollte dir nicht drohen.
      Weggehen ist die absolut richtige Reaktion, wenn du das Gefühl hast, dass du in akuter Gefahr bist! Aber auf Dauer ist es natürlich keine Lösung und dein Pferd lernt etwas Falsches. Ich würde dir empfehlen dir eine/n erfahrene/n Trainer/in vor Ort zu suchen, der/die dich unterstützen kann. Hier so übers Internet kann man wirklich kaum passende Tipps geben, dazu muss man einfach die individuelle Situation kennen.

      Liebe Grüße,
      Christina

    • Ich würde natürlich auch zu einer “realen” Vor Ort Hilfe raten.
      Meine STute zum Beispiel hat mir auch schon gedroht, das sie jetzt dringends ans Heu möchte…ich hab mich direkt zwischen sie und dem Heu gestellt und mich groß gemacht. Sie versucht drohend links oder rechts an mir vorbei zu kommen (weil grundsätzlich gibt es keine bösen Pferde) Ich hab da auch dicht gemacht. sie fands doof und versuchte es noch ein paar Mal, dann gab sie auf und ich lobte sie übermäßig :) Sie war happy und ich ließ sie sofort ran.
      Du könntest also versuchen, deinem Pferd zu sagen, wann es fressen darf und wann nicht, natürlich ohne dich in Gefahr zu bringen(und am besten dann, wenn es wieder gesund ist). Vllt kannst du ja versuchen, ihm das Heu aus deiner Hand zu reichen, dann bist du kein Konkurent sondern der Caterer :)

  4. Hallo, ich kenne Sandra da wir aus einem Dorf kommen. Al das was du schreibst was man aus ihrer Sicht lernen kann stimmen und sollte für jeden reiter selbstverständlich sein. Nur kenne ich ein pferd das z.b sich nachdem Sandra ihn geritten ist kein Mensch mehr an sich lassen wollte obwohl er immer ein liebevolles pferd war der gern um einen rum ist. Was im Fernsehen gezeigt wird ist leider auch nicht immer die Wahrheit oft ist es so das die Probleme nach dem dreh immer noch da sind aber im Fernsehen so gezeigt wird das alles jetzt super ist ???? finde es schade das die Menschen so verarscht werden daher schaue ich mir das erst gar nicht an.

    • Hallo Nine,

      ich kann ja nur beurteilen was ich gesehen habe – und da fand ich Sandras Herangehensweise toll.
      Dass tiefergehende Probleme nicht innerhalb von kurzer Zeit gelöst werden können ist ja klar, das liegt aber denke ich nicht an Sandra, sondern an der Natur der Sache. Die Fernsehsendung sehe ich auch kritisch, gerade weil viele wichtige Aspekte des Trainings wohl herausgeschnitten werden. Aber auch hierauf hat Sandra wohl nicht viel Einfluss, denke ich…

      Liebe Grüße,
      Christina

  5. Hi,
    ich war letzten Sonntag beim Problempferde Demotag in Alsfeld. Ich kann dir da nur auf ganzer Linie zustimmen. Wie Sandra mit den Pferden umgeht ist echt toll zu sehen. So geduldig, ruhig und liebevoll… Einfach toll!!! Und immer wieder mal gibt’s ein Küßchen auf die Nase… Total niedlich. Ich habe auf jeden Fall viel von dem Tag mitgenommen. Und wenn sie nächsten Mai wieder kommt, bin ich mit Sicherheit wieder dabei!!LG, Eva.

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