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	<title>Tipps rund ums Pferd Archive - Herzenspferd</title>
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	<description>Wissen &#38; Tipps für Reiter mit Herz</description>
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	<title>Tipps rund ums Pferd Archive - Herzenspferd</title>
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		<title>6 Mythen rund um Pferde und Reiten [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2022 15:40:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ist gebissloses Reiten wirklich immer sanfter? Ist es gefährlich, das Pferd kalt abzuduschen? Gibt es immer eine Leitstute? Schützen Gamaschen wirklich die Beine? Ob diese und andere Aussagen rund um&#8217;s Pferd und Reiten stimmen, erkläre ich im Video!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/pferde-mythen/">6 Mythen rund um Pferde und Reiten [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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<p>Ist gebissloses Reiten wirklich immer sanfter? Ist es gefährlich, das Pferd kalt abzuduschen? Gibt es immer eine Leitstute? Schützen Gamaschen wirklich die Beine? Ob diese und andere Aussagen rund um&#8217;s Pferd und Reiten stimmen, erkläre ich im Video!</p>



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		<title>Pferde anweiden &#038; Futterumstellung ohne Darmprobleme: 5 Tipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Mar 2022 07:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bald ist es wieder soweit: Frisches, grünes Gras kommt zum Vorschein und die Weidesaison steht vor der Tür! Leider kommen mit der Futterumstellung häufig auch Darm- und Stoffwechselprobleme wie Durchfall, Kotwasser, Koliken und Hufrehe. Damit Deinem Pferd das nicht passiert und die Futterumstellung reibungslos klappt, habe ich Dir 5 Tipps zusammengestellt (Wer lieber lesen will: [&#8230;]</p>
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<p>Bald ist es wieder soweit: Frisches, grünes Gras kommt zum Vorschein und die Weidesaison steht vor der Tür! Leider kommen mit der Futterumstellung häufig auch Darm- und Stoffwechselprobleme wie Durchfall, Kotwasser, Koliken und Hufrehe. Damit Deinem Pferd das nicht passiert und die Futterumstellung reibungslos klappt, habe ich Dir 5 Tipps zusammengestellt (Wer lieber lesen will: einfach am Video vorbeiscrollen!).</p>



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<h2 class="wp-block-heading" id="warum-ist-die-futterumstellung-uberhaupt-ein-problem"><strong>Warum ist die Futterumstellung überhaupt ein Problem?</strong></h2>



<p>Dein Pferd hat seinen Verdauungsapparat über Winter auf Raufutter wie Heu oder Heulage umgestellt (auch wenn das Pferd den Winter über draußen war – denn auch dann gibt es nicht wirklich frisches, grünes Gras wie im Frühjahr). Um diese Art von Futter bestmöglich verdauen zu können, gibt es bestimmte Bakterien im Darm. Eben diese Bakterien können aber mit dem frischen Gras nichts anfangen, dafür muss das Pferd erst andere Bakterien entwickeln.</p>



<p>Wenn Du nun einfach das Futter umstellst, bzw. das Pferd den ganzen Tag auf die Weide stellst, kann es dieses Futter nicht richtig verarbeiten, weil ihm die dazu passenden Bakterien fehlen. Die kann es erst langsam über einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen (besser 4-6) aufbauen.</p>



<p>Gerade bei empfindlichen Pferden sollte man sich also mit dem Anweiden genügend Zeit lassen, wenn man Koliken, Kotwasser und Co. Vermeiden will.</p>



<p>Das gilt übrigens für jede Futterumstellung: Mindestens 14 Tage dauert es, bis sich die Darmbakterien angepasst haben!</p>





<h2 class="wp-block-heading" id="1-weide-dein-pferd-langsam-an"><strong>1. Weide Dein Pferd langsam an</strong></h2>



<p>Die ersten 3-4 Tage solltest Du Dein Pferd nur 10-15 Minuten auf die Weide lassen, bzw. am Einfachsten ist es, das Pferd am Strick fressen zu lassen. So hast Du auch unter Kontrolle, was das Pferd frisst. Diese Zeit kannst Du darauf anpassen, wie empfindlich der Magen Deines Pferdes ist: Manche Pferde haben kein Problem damit auch ein bisschen länger zu Grasen, für andere muss die Zeit vielleicht verkürzt werden.</p>



<p>Danach kannst Du die Weidezeit jeden Tag um 10-15 Minuten verlängern, so dass Du am Ende der Woche bei 45-60 Minuten pro Tag ankommst.</p>



<p>In der zweiten Woche kannst Du Dein Pferd dann morgens und abends je eine Stunde auf die Weide lassen. Alle 2-3 Tage kannst Du diese Zeit um eine halbe Stunde erhöhen. Das machst Du so lange, bis sich die zeitliche Lücke zwischen dem Weidegang am Morgen und am Abend schließt und das Pferd somit den Tag auf der Weide verbringen kann.</p>



<p>Diesen Prozess solltest Du übrigens nicht unterbrechen. Damit sich die richtigen Darmbakterien bilden können, sollte das Pferd jeden Tag frisches Gras bekommen.</p>



<p>Hast Du alles richtig gemacht, solltest Du nach 4 Wochen mit der Futterumstellung durch sein.</p>



<p>Tauchen während der Anweidezeit Probleme wie Durchfall, Kotwasser oder Ähnliches auf, solltest Du die Weidezeit verkürzen oder zumindest nicht weiter steigern.</p>





<h2 class="wp-block-heading" id="2-achte-auf-den-richtigen-zeitpunkt"><strong>2. Achte auf den richtigen Zeitpunkt</strong></h2>



<p>Ein guter Zeitpunkt zum Anweiden ist Mitte April bis Mitte Mai. Dann ist das Gras hoch genug, damit die Pferde nicht die Grasnarbe zerstören und es gibt nachts keinen Frost mehr.</p>



<p>Aber: Scheint die strahlende Sonne auf das Gras, bildet sich besonders viel Fruktan und das ist nicht gut für Dein Pferd. Deshalb weidest Du es idealerweise an bewölkten oder regnerischen – aber warmen – Tagen an.</p>



<p>Auch nachts lässt sich gut anweiden, da das Gras dann das tagsüber gespeicherte Fruktan verbraucht.</p>



<p>Wenn es eine kalte, frostige Nacht gefolgt von einem sonnigen Tag gab, sollte das Pferd nur kurz auf die Weide, denn dann hat sich im Gras sehr viel Fruktan gebildet.</p>





<h2 class="wp-block-heading" id="3-stell-dein-pferd-satt-auf-die-weide"><strong>3. Stell Dein Pferd satt auf die Weide</strong></h2>



<p>Ein Pferd kann innerhalb von einer Stunde bis zu 6kg frisches Gras fressen. Damit ist das Verdauungssystem beim Anweiden allerdings völlig überfordert. Deshalb macht es Sinn, dem Pferd vor dem Weidegang Raufutter wie Heu zu geben und sich sattfressen zu lassen. Mit vollem Bauch wird es nicht so viel Gras verschlingen, wie wenn Du es auf nüchternen Magen auf die Weide stellst.</p>



<p>Aber Achtung: Vor und nach dem Weidegang solltest Du kein Kraftfutter füttern (das gibt nochmal zusätzlich zum Gras Energie und Kohlenhydrate und könnte in der Kombination zu viel sein).</p>





<h2 class="wp-block-heading" id="4-unterstutze-den-darm-deines-pferdes"><strong>4. Unterstütze den Darm Deines Pferdes</strong></h2>



<p>Zur Stärkung des Verdauungs- und Immunsystems bei der Futterumstellung eignet sich z.B. Naturmoor sehr gut. Es ist ein richtiger Alleskönner und enthält Huminsäuren, Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Zink, Kupfer, Chrom, Molybdän und etwa 350 vertorfte Heilkräuter. Damit hilft es Deinem Pferd dabei, seinen Mineralstoffbedarf zu decken, es regt die Verdauung an, stärkt das Immunsystem und hilft den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen. Sogar gegen Durchfall und Kotwasser kann es helfen!</p>



<p>Du kannst das Moor als breiige <a href="https://shop.sonnenmoor.at/naturmoor-fuer-tiere-5-l-9459.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Flüssigkeit</a> oder in <a href="https://shop.sonnenmoor.at/tierprodukte/moorpulver-fuer-tiere-1000-g-937161.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Pulverform</a> kaufen. In Pulverform ist es geschmacks- und geruchsneutral und Du kannst es bequem kurweise während der Anweidezeit unter anderes Futter mischen (am Besten mit etwas Flüssigkeit oder feuchtem Futter, damit das Pulver nicht verfliegt). In seiner flüssigen Form kannst Du es Deinem Pferd auch prima zur freiwilligen Aufnahme zur Verfügung stellen – die meisten Pferde fressen das Moor instinktiv gerne, wenn sie es brauchen.</p>



<p>Wichtig ist, dass Du das Moor aus guter Quelle beziehst! Ich kann Dir <a href="https://www.sonnenmoor.at/tierprodukte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener sponsored nofollow">Sonnenmoor</a> wärmstens empfehlen: Das dort verwendete Moor enthält keine chemischen Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder Aromen, ist komplett bio und gehört zu den hochwertigsten Mooren in Europa! Und das Beste: Es wird verantwortungsvoll und nachhaltig auf einer österreichischen Moorwiese von Hand gestochen, die eigentlich für die Landwirtschaft vorgesehen war. Es wird also keine ökologisch wichtige Moorlandschaft zerstört. Sonnenmoor deckt zudem 50% seines Energiebedarfs mit einer eigenen Solaranlage und produziert bei der Herstellung seiner Produkte so gut wie keinen Abfall.</p>



<p><a href="https://shop.sonnenmoor.at/tierprodukte/naturmoor-fuer-tiere-18-l-9458.html">Hier gibt’s Moor!</a></p>





<h2 class="wp-block-heading" id="5-bewege-dein-pferd-ausreichend"><strong>5. Bewege Dein Pferd ausreichend</strong></h2>



<p>Frisches Gras ist sehr energiereich – da ist es wichtig, dass Dein Pferd parallel zur Futterumstellung ausreichend bewegt wird und diese Energie nutzen kann. Das hilft auch der Verdauung und das Risiko einer Kolik oder Hufrehe sinkt.</p>





<p>*<em>Dieser Artikel wurde von der SonnenMoor GmbH in Auftrag gegeben – herzlichen Dank dafür.&nbsp;<a href="https://herzenspferd.de/werbende-inhalte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Alle Meinungen und Empfehlungen sind aber wie immer ganz allein meine!</a>*</em></p>






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		<title>8 No Go&#8217;s rund um&#8217;s Pferd! [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Mar 2022 15:43:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Umgang mit Pferden gibt es für mich ein paar Dinge, die gar nicht gehen. Welches diese No Go&#8217;s sind und warum, erzähle ich im Video.</p>
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<p>Beim Umgang mit Pferden gibt es für mich ein paar Dinge, die gar nicht gehen. Welches diese No Go&#8217;s sind und warum, erzähle ich im Video.</p>



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		<title>Neues Pferd: Erste Schritte und Vertrauen gewinnen [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2022 15:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Du ein neues Pferd oder eine Reitbeteiligung bekommst, gibt es einige Dinge zu beachten, damit euer Start möglichst reibungslos verläuft. Welche das sind und wie sich der Charakter des Pferdes darauf auswirkt, erkläre ich im Video.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/neues-pferd-erste-schritte/">Neues Pferd: Erste Schritte und Vertrauen gewinnen [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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<p>Wenn Du ein neues Pferd oder eine Reitbeteiligung bekommst, gibt es einige Dinge zu beachten, damit euer Start möglichst reibungslos verläuft. Welche das sind und wie sich der Charakter des Pferdes darauf auswirkt, erkläre ich im Video.</p>



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		<title>Pferd motivieren &#8211; 10 Tipps für mehr Spaß beim Training! [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 15:53:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein unmotiviertes Pferd kann das Training ganz schön erschweren. Und obwohl es natürlich Pferde gibt, die von Natur aus etwas unmotivierter sind, liegt es doch in der Verantwortung des Pferdebesitzers und Reiters das Training so zu gestalten, dass das Pferd Spaß haben kann und mit Motivation dabei ist. Ein paar Tipps dazu, wie das gehen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenspferd.de/pferd-motivieren/">Pferd motivieren &#8211; 10 Tipps für mehr Spaß beim Training! [Video]</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenspferd.de">Herzenspferd</a>.</p>
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<p>Ein unmotiviertes Pferd kann das Training ganz schön erschweren. Und obwohl es natürlich Pferde gibt, die von Natur aus etwas unmotivierter sind, liegt es doch in der Verantwortung des Pferdebesitzers und Reiters das Training so zu gestalten, dass das Pferd Spaß haben kann und mit Motivation dabei ist. Ein paar Tipps dazu, wie das gehen kann, verrate ich im Video.</p>



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		<title>Pferd reiten im Winter: Richtig aufwärmen und andere Tipps! [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2022 16:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Reiten im Winter hat so seine Tücken: Mieses Wetter, kalte Temperaturen und gefrorene Böden. Wie Du Dein Pferd trotzdem bewegen kannst und worauf Du unbedingt beim Aufwärmen achten solltest, erzähle ich im Video.</p>
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<p>Das Reiten im Winter hat so seine Tücken: Mieses Wetter, kalte Temperaturen und gefrorene Böden. Wie Du Dein Pferd trotzdem bewegen kannst und worauf Du unbedingt beim Aufwärmen achten solltest, erzähle ich im Video.</p>



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		<title>Meine kontroversen Ansichten rund um Pferde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Dec 2021 16:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In der Reiterwelt wird gerne und viel diskutiert. Ich finde Diskussion unheimlich wichtig &#8211; nur so kann man Neues lernen &#8211; aber die Art wie sie geführt wird, ist in meinen Augen nicht immer angebracht. Meiner Meinung nach sind viele Themen im Reitsport nicht mit simplen &#8222;falsch&#8220; und &#8222;richtig&#8220; Aussagen zu bewerten, sondern es gibt [&#8230;]</p>
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<p>In der Reiterwelt wird gerne und viel diskutiert. Ich finde Diskussion unheimlich wichtig &#8211; nur so kann man Neues lernen &#8211; aber die Art wie sie geführt wird, ist in meinen Augen nicht immer angebracht. Meiner Meinung nach sind viele Themen im Reitsport nicht mit simplen &#8222;falsch&#8220; und &#8222;richtig&#8220; Aussagen zu bewerten, sondern es gibt es breites Spektrum. Und das ist auch völlig in Ordnung! Ich freue mich immer über nette, respektvolle Diskussionen, weil wir so voneinander lernen können. Jeder von uns und jedes Pferd ist einzigartig, und es gibt nicht immer eine Lösung, die für alle passt.</p>



<p>Deshalb stelle ich im Video (ode rim text darunter, wenn du lieber lesen willst) ein paar meiner kontroverseren Ansichten rund um Pferde vor &#8211; und auch meine Meinung zum Umgang der ReiterInnen und PferdebesitzerInnen miteinander, wenn es um solche Diskussionsthemen geht.</p>



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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>1. Viele Pferde in Deutschland werden nicht genug bewegt</strong></h2>



<p>Ich bin viel unterwegs und mache auch Wanderritte in verschiedenen Ländern. Dabei ist mir aufgefallen, dass diese Pferde oft deutlich fitter und gesünder sind als viele unserer Pferde hier in Deutschland. Sie müssen natürlich einiges leisten, weil sie oft direkt Teil des Einkommens der BesitzerInnen sind. Diese Pferde laufen teils lange Strecken, sind aber dadurch oft topfit und bleiben das meistens auch bis ins hohe Alter.</p>



<p>Im Vergleich dazu gibt es hier in Deutschland oft das Problem, dass viele Pferde zu wenig bewegt werden. Stattdessen wird zu viel „Chichi“ gemacht – zu viele Leckerlis und Zusatzfutter, aber nicht genug Bewegung. Pferde sind Lauf- und Bewegungstiere, wenn sie nicht genug Bewegung bekommen, wird ihre Gesundheit beeinträchtigt. Klar, Pferde brauchen eine gute Haltung, aber es muss auch ausreichend Bewegung durch Reiten oder andere Aktivitäten wie Spazierengehen oder Bodenarbeit geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>2. Übergewicht bei vielen Pferden</strong></h2>



<p>Ein damit zusammenhängendes Problem ist Übergewicht. Ich laufe oft an Pferdekoppeln vorbei und es fällt mir auf, dass viele Pferde einfach zu dick sind. Auf Social Media sehe ich Kommentare, die völlig normalgewichtige Pferde als &#8222;viel zu dünn&#8220; betiteln. Bei vielen PferdebesitzerInnen scheint da das Gefühl für das gesunde Maß abhanden gekommen zu sein. </p>



<p>Zu dicke Pferde haben schnell gesundheitliche Probleme, die man nicht unterschätzen sollte. Es ist wirklich wichtig, das eigene Pferd realistisch zu betrachten und zu wissen, wann es vielleicht etwas zu viel auf den Rippen hat und man etwas tun muss. Wenn ein Pferd wirklich fett wird, wird das nicht nur auf der Waage sichtbar, sondern auch in der Beweglichkeit und Gesundheit des Pferdes.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>3. Bodenarbeit ersetzt für mich kein Reiten</strong></h2>



<p>Ich liebe Bodenarbeit – sie ist eine tolle Möglichkeit, um mit dem Pferd zu arbeiten, die Bindung zu stärken und für Abwechslung im Training zu sorgen. Aber für mich ist Bodenarbeit kein Ersatz für Reiten. Klar, es ist super für die Kommunikation und die Erziehung, aber Pferde, die auch geritten werden sollen und nicht ausschließlich am Boden gearbeitet werden, müssen sich auch unter dem Reiter bewegen, um wirklich körperlich fit zu bleiben. Die Muskeln, die sie brauchen, um uns Reiter zu tragen, können durch das Reiten bedeutend effektiver aufgebaut werden.</p>



<p>Nicht genau das Thema, aber es geht in eine ähnliche Richtung: Das Pferd die ganze Woche (oder sogar länger) stehen zu lassen, um dann am Wochenende einen langen Ausritt zu machen ist kein adäquates Training und dem Pferd gegenüber nicht wirklich fair! Das ist wie als solltest du plötzlich eine 5 Stunden Wanderung mit schwerem Rucksack machen, wenn du sonst nur zu Hause rumsitzt.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>4. Ein Pferd zu <strong>„retten“ </strong>ist nicht unbedingt die beste Idee</strong></h2>



<p>Ich bewundere Menschen, die Pferde aus schwierigen Situationen retten. Aber ich finde es wichtig, sich klarzumachen, dass das Retten eines Pferdes mit viel Verantwortung und oft auch mit hohen Kosten verbunden ist. Wenn du ein Pferd aus dem Ausland oder aus einer schlechten Haltung holst, musst du bereit sein, dich um alles zu kümmern: von der Gesundheit über Verhaltensprobleme bis hin zu Tierarztkosten. Es ist keine einfache Aufgabe &#8211; und es gibt keine Garantie, dass das Pferd reitbar ist oder überhaupt nochmal Lust auf das Zusammensein mit Menschen hat!</p>



<p>Ein gerettetes Pferd ist nicht automatisch „dankbar“ und brav, nur weil man es gerettet hat. Und das ist auch völlig okay! Deshalb sollte man sich bewusst sein, dass es eine Menge Wissen braucht und Arbeit bedeutet und nicht einfach nur ein billiger Weg ist, ein Pferd oder Lob und Anerkennung online zu bekommen. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>5. Ein Pferd sollte von jedem gehandelt werden können</strong></h2>



<p>Ein Thema, das ich oft sehe, ist, dass manche Reiter stolz darauf sind, dass ihr Pferd nur von ihnen geritten werden kann oder dass es nur ihnen gehorcht. Für mich zeigt das, dass das Pferd nicht richtig erzogen wurde. Ein gut erzogenes Pferd sollte von jedem problemlos gehandelt werden können – schließlich kann immer mal etwas passieren und es sollte möglich sein, dass jemand anders das Pferd führen oder auch reiten kann, wenn es nötig ist.</p>



<p>Ich möchte, dass mein Pferd von anderen Menschen problemlos von der Koppel geholt und geführt werden kann. Klar, jedes Pferd ist unterschiedlich und manche brauchen vielleicht etwas mehr Können, aber im Grunde sollte ein Pferd gut im Umgang mit anderen Menschen sein, damit keine Probleme entstehen, wenn man mal selbst nicht da ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>6. Umgang miteinander in der Reiterwelt</strong></h2>



<p>Der Umgang in der Reiterwelt, besonders online, ist manchmal echt schwierig. In den letzten Jahren habe ich viele Kommentare gesehen, bei denen Menschen sich über das Verhalten anderer ReiterInnen aufgeregt haben – und das geht dann oft in eine Richtung, die ich überhaupt nicht gutheiße. Natürlich kann man über bestimmte Reaktionen oder Verhaltensweisen von ReiterInnen und Pferden diskutieren, aber es ist wichtig, dass das respektvoll und sachlich bleibt.</p>



<p>Ich finde es traurig, dass so viele Leute gerne über das Unglück oder Unwissen anderer „herziehen“, um sich selbst besser zu fühlen. Wenn jemand einen Fehler gemacht hat, sollte man das ansprechen, aber nicht jemanden in die Öffentlichkeit zerren, um sich selbst zu profilieren. Ich selbst mache regelmäßig Fehler – wer tut das nicht? Wichtig ist, dass wir lernen und uns gegenseitig unterstützen, anstatt uns gegenseitig niederzumachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Es gibt nicht nur „richtig“ oder „falsch“ im Umgang mit Pferden – es gibt viele verschiedene Perspektiven. Was für das eine Pferd funktioniert, ist für das andere vielleicht nicht ideal. Deshalb ist es so wichtig, dass wir uns gegenseitig respektieren und immer offen für neue Meinungen sind. Ich freue mich immer über eine nette Diskussion, in der wir voneinander lernen können, aber ohne dass jemand angegriffen wird.</p>



<p>Schreib mir gerne in die Kommentare, wie du über diese Themen denkst – auch wenn du anderer Meinung bist. Ich freue mich auf einen respektvollen Austausch!</p>



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		<title>Artgerechte Haltung von Pferden &#8211; Worauf muss man achten? [Video]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 16:17:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Pferd wirklich artgerecht zu halten ist gar nicht so einfach. Es ist nicht damit getan, dass das Pferd einfach nicht rund um die Uhr in der Box stehen muss &#8211; auch Offenställe sind nicht immer das Nonplusultra für jedes Pferd und können ihre Schwächen haben. Welche Punkte für mich essentiell sind, wenn man sein [&#8230;]</p>
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<p>Ein Pferd wirklich artgerecht zu halten ist gar nicht so einfach. Es ist nicht damit getan, dass das Pferd einfach nicht rund um die Uhr in der Box stehen muss &#8211; auch Offenställe sind nicht immer das Nonplusultra für jedes Pferd und können ihre Schwächen haben. Welche Punkte für mich essentiell sind, wenn man sein Pferd artgerecht halten will und worüber man bei der Auswahl eines Stalls nachdenken sollte, erkläre ich im Video.</p>



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		<title>Passt der Sattel dem Pferd? Meine (nicht-Profi) Checkliste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Dec 2021 16:19:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein unpassender Sattel ist für das Pferd mindestens so unangenehm wie unpassende und drückende Schuhe für uns. Häufige Folgen können Druckstellen, Wunden, Verspannungen, Lahmheiten &#8211; und daraus folgend &#8211; Widersetzlichkeiten wie Buckeln, Steigen, Durchgehen und vieles mehr sein. Jeder Sattel sollte regelmäßig vom Profi geprüft werden, aber auch als PferdebesitzerIn solltest du erkennen können, wenn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein unpassender Sattel ist für das Pferd mindestens so unangenehm wie unpassende und drückende Schuhe für uns. Häufige Folgen können Druckstellen, Wunden, Verspannungen, Lahmheiten &#8211; und daraus folgend &#8211; Widersetzlichkeiten wie Buckeln, Steigen, Durchgehen und vieles mehr sein.</p>



<p>Jeder Sattel sollte regelmäßig vom Profi geprüft werden, aber auch als PferdebesitzerIn solltest du erkennen können, wenn der Sattel nicht mehr gut liegt und dem Pferd Schmerzen bereitet. Im Video (oder im Text darunter) stelle ich dir meine einfache Checkliste (für nicht-Profis) vor, anhand der du deinen Sattel überprüfen kannst.</p>



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<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wann solltest du den Sattel überprüfen lassen?</strong></h2>



<p>Es ist wichtig, den Sattel regelmäßig auf seine Passform prüfen zu lassen, idealerweise 1-2 mal pro Jahr. Viele Sattler empfehlen sogar, den Sattel alle paar Monate zu überprüfen – allerdings ist das für die meisten Pferdebesitzer eher unrealistisch. </p>



<p>Besondere Aufmerksamkeit verdient der Sattel, wenn dein Pferd körperliche Veränderungen durchmacht. Hat es beispielsweise eine längere Krankheitspause hinter sich oder wurde es intensiv trainiert, sollte der Sattel unbedingt angepasst werden. Das gilt auch, wenn dein Pferd in der Winterpause an Muskulatur verloren hat oder im Frühjahr wieder mit dem Training begonnen wird.</p>



<p></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Meine Nicht-Profi Checkliste für den Sattel</strong></h2>



<h3 class="wp-block-heading">1. <strong>Die Symmetrie des Sattelbaums überprüfen</strong></h3>



<p>Der Sattelbaum ist das Grundgerüst des Sattels und spielt eine entscheidende Rolle für den korrekten Sitz. Der Baum sollte symmetrisch sein und es sollten sich keien Falten oder Verformungen im Leder der Sitzfläche zeigen. Ein asymmetrischer Sattelbaum führt zu ungleichmäßiger Druckverteilung und kann zu Schmerzen und Muskelverspannungen beim Pferd führen.</p>



<p>Überprüfe auch, ob der Sattelbaum bei Belastung (zum Beispiel wenn du dich in den Sattel setzt) zu viel Bewegung zulässt, knarzt oder queitscht &#8211; das kann ein Zeichen für Beschädigungen sein. In diesem Fall solltest du den Sattel von einem Sattler überprüfen lassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">2. Die <strong>Lage des Sattels auf dem Pferderücken</strong> prüfen</h3>



<p>Der Schwung des Sattels sollte in etwa dem Schwung des Pferderückens folgen, damit kein sogenannter Brückeneffekt entsteht. Das ist z.B. der Fall, wenn der Sattel im Vergleich zum Rücken zu gerade ist und nur vorne und hinten &#8211; nicht aber in der Mitte &#8211; aufliegt. Das kann zu deutlichen Druckstellen führen.</p>



<p>Der tiefste Punkt des Sattels sollte sich in der Mitte der Sitzfläche befinden, so dass du im Schwerpunkt sitzen kannst und dein Becken weder nach vorne noch nach hinten kippt. Das Kopfeisen sollte etwa zwei Fingerbreit hinter dem Schulterblatt des Pferdes liegen, damit es nicht in die Schulter drückt (viele ReiterInnen satteln zu weit vorne). Die hinteren Kissen des Sattels sollten nicht über die letzte Rippe hinausgehen. Das kann bei Pferden mit kurzem Rücken durchaus zu Problemen führen, wenn die ReiterIn eine größere Sitzfläche braucht. </p>



<p>Die Sitzflächengröße des Sattels richtet sich nämlich nach dem Gesäß der ReiterIn &#8211; du solltest weder in einem zu großen Sattel noch in einem zu kleinen sitzen, denn dann ist deine Beckenbeweglichkeit eingeschränkt und es gibt unter Umständen eine falsche Druckbelastung des Sattels und somit des Pferderückens. Besonders eine zu kleine Sitzfläche ist hier fatal.</p>



<p>Ein häufiges Problem ist, dass der Sattel zu eng oder zu weit ist. Ein zu enger Sattel schränkt die Bewegungsfreiheit der Schultern ein, während ein zu weiter Sattel Druck auf die Wirbelsäule ausüben kann. Wenn der Sattel nur vorne oder nur hinten zu weit oder zu eng ist, dann kippt er entweder nach vorne oder hinten und du kannst nicht mehr im Schwerpunkt sitzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">3. <strong>Polsterung und Druckverteilung</strong></h3>



<p>Die Polsterung des Sattels sorgt dafür, dass dein Gewicht gleichmäßig auf dem Pferderücken verteilt wird. Überprüfe, ob die Polster gleichmäßig sind und keine Unebenheiten oder Verhärtungen aufweisen. Uneinheitliche Polsterungen können Druckstellen verursachen.</p>



<p>Fühle mit der Hand unter die Polster und überprüfe, ob die Druckverteilung gleichmäßig ist. Wenn du beim Reiten an bestimmten Stellen mehr Druck spürst, kann das ein Anzeichen dafür sein, dass der Sattel nicht gut passt oder dass das Pferd asymmetrische Muskelstrukturen hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">4. <strong>Wirbelsäulenfreiheit sicherstellen</strong></h3>



<p>Der Bereich entlang der Wirbelsäule sollte im Sattel ausreichend Platz haben. Unter dem Reitergewicht sollten noch zwei Finger (übereinander) zwischen Wirbelsäule und Sattel passen. Wenn der Sattel zu weit oder zu eng ist und demensprechend auf der Wirbelsäule aufliegt, kann es zu schmerzhaften Druckstellen kommen. </p>



<h3 class="wp-block-heading">5. <strong>Der Gurt und seine Position</strong></h3>



<p>Achte darauf, dass der Gurt symmetrisch verschnallt ist (also nicht auf einer Seite im obersten Loch und auf der anderen Seite im untersten) und weder zu locker noch zu fest sitzt. Der Gurt sollte eine Handbreit hinter dem Ellbogen liegen, um ein Scheuern daran zu vermeinden. Die Schnallen sollten über dem unteren Sattelblatt liegen oder unterpostert sein. Ein zu fest angezogener Gurt kann die Atmung deines Pferdes einschränken, während ein zu lockerer Gurt dazu führen kann, dass der Sattel verrutscht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">6. <strong>Beobachte dein Pferd nach dem Reiten</strong></h3>



<p>Schau dir nach dem Reiten den Rücken deines Pferdes genau an. Es sollte einen gleichmäßigen, symmetrischen Schweißabdruck zeigen. Ist das nicht der Fall, kann das ein Hinweis darauf sein, dass der Sattel nicht richtig sitzt. Achte darauf, ob sich Druckstellen bilden oder ob das Pferd an bestimmten Stellen empfindlich auf Berührung reagiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">7. <strong>Verhalten des Pferdes beim Satteln</strong></h3>



<p>Zeigt dein Pferd beim Satteln oder beim Reiten ungewöhnliche Reaktionen wie Schlagen mit dem Schweif, Ohren anlegen oder sonstige Widersetzlichkeiten, kann das ein Anzeichen für Schmerzen oder Unbehagen sein. </p>



<p></p>



<p><strong>Wenn du bei der Überprüfung des Sattels auf Unregelmäßigkeiten stößt oder dein Pferd Verhaltensänderungen zeigt, die auf Sattelprobleme hindeuten könnten, solltest du auf jeden Fall einen Profi hinzuziehen. </strong></p>



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		<title>Pferde im Winter: Thermoregulation, Eindecken &#038; Scheren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Christina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2021 16:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesundheit & Haltung]]></category>
		<category><![CDATA[PFERDE | WISSEN]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps rund ums Pferd]]></category>
		<category><![CDATA[Eindecken]]></category>
		<category><![CDATA[Fütterung]]></category>
		<category><![CDATA[Haltung]]></category>
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		<category><![CDATA[Thermoregulation]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr kommt mit den ersten Zeichen des Herbstes eine Welle an Fragen in den Reiterforen auf: Soll ich mein Pferd eindecken? Hat es warm genug im Winter? Oder muss ich es vielleicht scheren, weil es sonst so viel schwitzt? Und was ist eigentlich diese Thermoregulation, von der die Leute sprechen? Schonmal ein kleiner Hinweis [&#8230;]</p>
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<p>Jedes Jahr kommt mit den ersten Zeichen des Herbstes eine Welle an Fragen in den Reiterforen auf: Soll ich mein Pferd eindecken? Hat es warm genug im Winter? Oder muss ich es vielleicht scheren, weil es sonst so viel schwitzt? Und was ist eigentlich diese Thermoregulation, von der die Leute sprechen?</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/11/sndra_loeckener_hompage_krankes_pferd-Kopie-609x595-1-e1637081791451-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="309" height="302" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/11/sndra_loeckener_hompage_krankes_pferd-Kopie-609x595-1-e1637081791451-1.png" alt="" class="wp-image-6842" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/11/sndra_loeckener_hompage_krankes_pferd-Kopie-609x595-1-e1637081791451-1.png 309w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/11/sndra_loeckener_hompage_krankes_pferd-Kopie-609x595-1-e1637081791451-1-300x293.png 300w" sizes="(max-width: 309px) 100vw, 309px" /></a></figure>



<p>Schonmal ein kleiner Hinweis vorweg: Eine Pauschalantwort und ein &#8222;Richtig&#8220; oder &#8222;Falsch&#8220; gibt es hier nicht. Für alle weiteren Details habe ich <a href="https://vomkrankenzumgesundenpferd.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dr. Sandra Löckener</a> interviewt, die seit über 20 Jahren mit Pferden in den Bereichen Tiermedizin und Veterinärbiologie arbeitet und ihren eigenen Reha-Stall betreibt, in dem sie Pferde mit diversen gesundheitlichen Problemen (wie z.B. Atemwegs- und Stoffwechselerkrankungen, Lahmheiten, etc.) unterstützt. </p>



<p>Hier gibt es das komplette Interview als Video (wer lieber schnell lesen will, findet die Zusammenfassung als Text darunter):</p>



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<h4 class="wp-block-heading"><em>Hallo liebe Sandra, vielen Dank, dass Du Dich bereit erklärt hast mir hier meine Fragen und die Fragen meiner Leser/innen zu beantworten! Steigen wir doch einfach direkt in&#8217;s Thema ein: Wie können wir unsere Pferde unterstützen, damit sie bestmöglich durch den Winter kommen? Müssen wir sie eindecken? Oder scheren? Oder ist das alles Quatsch?</em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>So individuell das Thema ist, gibt es doch einige grundsätzliche Dinge, die man sagen kann. Unsere Pferde haben &#8211; im Gegensatz zum Menschen &#8211; eine Wohlfühltemperatur zwischen 5 und 10 Grad. Das heißt in diesem Temperaturbereich funktioniert ihr Stoffwechsel am besten und sie müssen weder thermoregulieren um sich aufzuwärmen noch um sich abzukühlen.</p>



<p>Darüber hinaus sind die Bedürfnisse von Pferden sehr individuell abhängig von Alter, Rasse, Haltungsform und Gesundheitszustand und man muss schauen, was das eigene Pferd braucht.</p>



<p class="has-text-align-right"><p class="has-text-align-right" style="max-width:635px"><em>Thermoregulation beschreibt alle Maßnahmen, die der Pferdekörper durchführen kann, um seine Körpertemperatur in einem gesunden Bereich zu halten. Im Winter ist dies z.B. die Bildung eines dichten Winterfells und einer schützenden Fettschicht. Das Fell stellt sich bei Kälte auf, so dass sich eine isolierende Luftschicht bilden kann. Außerdem gibt es einen Fettfilm auf Fell und Haut von dem Feuchtigkeit abperlt. Der Herzschlag verlangsamt sich und die Gefäße ziehen sich zusammen, damit weniger Wärme verloren geht.</em></p></p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Wie ist das mit Pferden aus südlichen Ländern, brauchen die eher Unterstützung?</em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>Für gewöhnlich haben Pferde aus aus dem Süden &#8211; also aus Spanien, Portugal, Italien, Argentinien &#8211; keine großen Probleme sich an unseren Winter anzupassen. Sie bilden eine gute Fettschicht und Winterfell und kommen auch bei minus 25 Grad klar.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Wie erkenne ich denn nun, ob mein Pferd kalt hat und Hilfe braucht?</em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>Das sieht man glücklicherweise recht gut: Wenn das Pferd zittert, ein bisschen gekrümmt oder zusammengezogen steht oder sich steif bewegt, dann ist ihm in der Regel kalt. Das Zittern ist ein ganz natürlicher Mechanismus um Wärme zu erzeugen, das kennen wir auch von uns selbst. Sehe ich diese Anzeichen bei meinem Pferd, muss ich überlegen wie ich es unterstützen kann. </p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Welche Möglichkeiten außer Eindecken gibt es, wenn ich merke meinem Pferd ist kalt?</em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>Man kann schon viel am Haltungsmanagement machen: Ganz wichtig ist natürlich, dass das Pferd die Möglichkeit hat sich unterzustellen und Schutz vor Regen, Schnee und vor allem Wind zu haben. Außerdem ist es immer gut, wenn das Pferd ausreichend Möglichkeit zur Bewegung hat, denn Bewegung erzeugt Wärme. </p>



<p>Eine weitere wichtige Stellschraube ist das Bereitstellen von qualitativ hochwertigem Raufutter. Die Pferde funktionieren im Prinzip wie ein Ofen: Das Pferd nimmt Raufutter auf und dieses wird dann umgewandelt in Körperwärme. Je niedriger die Temperaturen, desto höheren Raufutterbedarf haben die Pferde. Wenn möglich sollte also Raufutter zur freien Verfügung stehen und die Pferde können so selbst ihre Temperatur regulieren. </p>



<p>Idealerweise leben die Pferde in einem Stall, der der Außentemperatur folgt. Dann gewöhnen sie sich an die Temperaturen und bilden frühzeitig und ausreichend Winterfell und sind bestmöglich auf den Winter vorbereitet.</p>



<p>Sind alle diese Vorkehrungen getroffen, muss man aber trotzdem noch individuell schauen wie jedes Pferd aufgestellt ist.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Welche Faktoren beeinflussen, ob ich mein Pferd eindecken muss? Gibt es Pferde, die generell weniger gut durch den Winter kommen? </em></h4>



<p><strong>Sandra:</strong> Es gibt verschiedene Pferdetypen &#8211; dadurch kann man schon mal ableiten ob das Pferd eher eine Decke braucht oder nicht. Isländer und andere nordische Rassen z.B. brauchen in der Regel keine Decken, die freuen sich wenn Herbst und Winter ist. Pferde, die nicht besonders groß und eher gedrungene Typen sind, können ihre Körperwärme besser speichern als ein Vollblut mit langen Extremitäten. Da geht viel Körperwärme über die größere Oberfläche verloren und blütige Pferde haben für gewöhnlich auch ein nicht zu dichtes Winterfell. Eine weitere Rolle spielt die individuelle Fettschicht: Ein hoch im Blut stehendes Sportpferd oder ältere Pferde haben oft weniger Fettdepots zur Verfügung. Diese Pferde stoßen von Natur aus eher mal an ihre Grenze im Winter &#8211; das muss nicht sein, kann aber.</p>



<p>Je älter ein Pferd ist, desto schwerer fällt es ihm Fettpölsterchen zu speichern und desto mehr Energie geht bei der Thermoregulation verloren. Es kann schon sein, dass so ein Pferd grundsätzlich gut durch den Winter kommt und gut thermoregulieren kann, dass es das aber so viel Energie kostet und so an die Substanz geht, dass man das Pferd mit einer Decke einfach schonen kann und ihm diese Anstrengung erspart.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Wenn ich mein Pferd eindecke: Muss das dann rund um die Uhr sein oder nur zu bestimmten Zeiten? Worauf muss ich beim Eindecken generell achten?</em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>Wenn das Pferd die ganze Zeit in den gleichen Haltungsbedingungen steht, sollte man auch gleichbleibend eindecken. Eine Variation der Temperatur über die Decke ist nicht möglich. Eine Situation, in der man abwechseln könnte, wäre z.B. wenn das Pferd nachts in der Box steht (in der es keine Möglichkeit hat sich über Bewegung aufzuwärmen) und tagsüber mit anderen Pferden draußen ist und sich viel bewegt. Dann kann es Sinn machen das Pferd nachts mit einer Decke zu unterstützen und diese tagsüber wegzulassen. In diesem Fall könnte es vielleicht auch sein, dass das Pferd sich mit einer Decke lieber hinlegt, wenn der Boden kalt ist. Währenddessen sind es tagsüber ein paar Grad mehr und es hat wärmer, weil es in Bewegung ist. Solche Fälle sind aber eher die Ausnahme. </p>



<p>Wenn das Pferd z.B. dauerhaft im Offenstall steht, wo Haltung und Temperatur immer gleich sind, sollte man gleichbleibend eindecken damit man den Organismus des Pferdes nicht aus der Balance bringt. </p>



<p>Die Bildung des Winterfells richtet sich auch nach diesen Umgebungsbedingungen, das heißt wenn ich mein Pferd schere, muss ich meistens ab dem Zeitpunkt das fehlende Fell durch eine Decke ersetzen. Und wenn ich mein Pferd frühzeitig eindecke, dann muss mir klar sein, dass das Pferd nicht so viel Winterfell entwickelt und ich es durch den Einsatz der Decke ersetzen muss. Problematisch kann das dann bei sonnigen Wintertagen werden &#8211; an denen kann es dem Pferd unter der Decke viel zu warm werden. Viele Pferdebesitzer/innen berichten, dass sie mittags auf der Arbeit sitzen, die Sonne kommt raus und dann müssten sie eigentlich schnell zum Stall um das Pferd wieder abzudecken. </p>



<p>Das Eindecken bringt somit Probleme mit sich, die man nicht hätte, wenn das Pferd mit seinem natürlichen Fell klarkommt. Solche Temperaturschwankungen können von einem Pferd mit natürlichem Fell nämlich viel leichter kompensiert werden. Deshalb muss man gut prüfen, ob man sein Pferd wirklich eindecken muss und das dann auch sinnvoll planen. Dazu gehört sich schon im September mit dem Fellwechsel Gedanken zu machen wie man diesen Winter angehen möchte und ob das Pferd noch die gleichen Voraussetzungen hat wie im letzten Winter (Haltungsform, Gesundheit, Alterserscheinungen). </p>



<p>Auf dem Markt gibt es eine große Bandbreite an Decken in unterschiedlichen Grammstärken, Luftdurchlässigkeiten, Regenschutz, UV-Schutz, etc., da muss gut überlegt und getestet sein, was das eigene Pferd wirklich braucht. Man kann leicht anfangen und erstmal eine wenig gefütterte Decke benutzen und schauen wie das Pferd klar kommt. Dabei muss aber beachtet werden, dass eine Decke die Thermoregulation aussetzt. Das heißt auch wenn das Pferd ein gutes Winterfell hat und eigentlich gannz ok mit den Temperaturen klarkommt, kann es trotzdem eine etwas dickere Decke brauchen, weil das Fell sich nicht aufstellen und das Pferd sich nicht mehr damit wärmen kann. Das kann z.B. auch bei ungefütterten Regendecken passieren.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Wenn ich mein Pferd im September eindecke und es nicht so viel Winterfell bildet, muss ich es dann die ganze Zeit über eingedeckt lassen oder kann ich die Decke an wärmeren Tagen auch mal weglassen? Und, wenn mein Pferd normalerweise nicht eingedeckt ist und plötzlich ein paar kalte Tage kommen, kann ich es dann für diese Tage eindecken und die Decke später wieder weglassen? </em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>Wichtig ist, dass man nicht von einem Extrem ins andere geht. Wenn ich das Pferd die ganze Zeit eingedeckt hatte und es dann ein paar sonnige, warme Tage im Winter gibt, ist es schon auch möglich die Decke mal abzunehmen. Dann kann es sein, dass das Pferd ein bisschen Winterfell schiebt weil es den Kältereiz bekommt, aber ich kann es natürlich trotzdem nicht uneingedeckt in die Box stellen, in der es sich nicht bewegen kann und keine Sonneneinstrahlung bekommt. Da muss man schon permanent prüfen unter welchen Bedingungen man die Decke weglassen kann und wann das Pferd die Decke immer noch braucht.</p>



<p>Wenn das Pferd normalerweise ohne Decke läuft und es ein paar besonders kalte Tage gibt, dann kann man es eindecken. Wird es wieder wärmer, kann man die Decke langsam wieder ausschleichen. Hat das Pferd sein ordentliches Winterfell, geht die Thermoregulation durch ab und zu eindecken nicht kaputt. Es braucht vielleicht ein bisschen, um den Fettfilm auf der Haut neu zu bilden, aber das sollte eigentlich problemlos funktionieren.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Wie ist das mit Pferden die im Winter viel trainiert werden sollen, die viel schwitzen und bei denen es dann ein Problem ist, sie trocken zu bekommen?</em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>Wenn man das Pferd regelmäßig so belastet, dass es stark schwitzt, dann geht es einerseits um die Frage, ob es genug Winterfell bildet und eine ausreichende Fettschicht hat, um mit kalten Temperaturen klarzukommen. Andererseits muss man die Möglichkeit haben, sein Pferd nach dem Reiten gut trocknen zu können. Wenn das Pferd geschwitzt hat und nicht trocknen kann, besteht die Gefahr, dass es sich verkühlt und erkältet. </p>



<p>Trocken bekommt man das Pferd z.B., indem es sich im Sand wälzen darf, man ausreichend lange abreitet oder indem man es vielleicht sogar in ein Solarium stellt. Wenn man diese Möglichkeiten hat und das Pferd ausreichend Winterfell und Fettschicht zur Verfügung hat, dann kann auch ein Sportpferd ohne Decke gut durch den Winter kommen. Wenn das nicht gegeben ist, dann macht es Sinn das Pferd einzudecken.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Wie ist das mit dem Scheren, macht es überhaupt Sinn das Pferd zu scheren oder kann man das auch einfach sein lassen?</em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>Wenn man voll im Training bleiben möchte, das Pferd leistungsfähig bleiben soll und man ihm eine schnelle Regenerationszeit ermöglichen möchte, kann Scheren eine sinnvolle Maßnahme sein. Wenn das Pferd geschoren werden muss (wie z.B. bei einem Isländer, der sehr stark schwitzt), bietet es sich an, erst mal nicht das komplette Pferd zu scheren, sondern nur einzelne Stellen an denen das Pferd besonders stark schwitzt. Diese Teilbereiche sind dann wie Fenster, durch die das Pferd Wärme abgeben kann. </p>



<p>Bei Robustpferden, wie einem Isländer, würde ich immer versuchen so klein wie möglich anzufangen: Ein kleines Fenster an der Brust oder am Hals, nur so viel wie nötig. Sollte das nicht ausreichen, kann man ein bisschen an der Flanke abnehmen. Das hat auch einen psychischen Aspekt: Wenn ein Islandpferd komplett geschoren wird, dann kann sich das auf sein Körpergefühl und auch auf die Reaktionen der anderen Pferde in der Herde auf es auswirken.</p>





<h4 class="wp-block-heading"><em>Ist das Scheren überhaupt nötig für eine/n &#8222;normale/n&#8220; Freizeitreiter/in, der/die ein bisschen auf den Platz und ein bisschen Ausreiten geht?</em></h4>



<p><strong>Sandra: </strong>Das ist pauschal schwer zu sagen und hängt einfach davon ab, ob das Pferd nach dem Reiten gut getrocknet werden kann. Die beste Maßnahme, wenn das Pferd im Training stark geschwitzt hat, ist immer noch es sich wälzen zu lassen. Das bringt Luft zwischen die Haare und hilft dem Pferd am schnellsten trocken zu werden. Wälzen ist hilfreicher als eine Abschwitzdecke oder ein Solarium. Das Problem bei Solarien &amp; Co. kann sein, dass man das Pferd damit überhitzt und es danach auf der Koppel oder in der Box noch mal ordentlich nachschwitzt. Das Schwitzen ist ja eigentlich dazu da, dass das Pferd die Körperwärme los wird &#8211; wenn dann noch zusätzlich Wärme hinzugefügt wird, kann das einen gegenteiligen Effekt haben. </p>



<p>Kann man sein Pferd nicht gut trocknen und möchte es trotzdem nicht scheren oder eindecken, kann man das Training entsprechend anpassen, damit das Pferd über Winter gar nicht so sehr ins schwitzen kommt. Man muss immer prüfen, was für die Gesundheit des Pferdes im Einzelfall besser ist.</p>





<p><em> </em></p>



<h4 class="has-text-align-center wp-block-heading"><em><strong>Vielen herzlichen Dank für das Interview Sandra!</strong></em></h4>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/11/sandra_loeckener_krankes_pferd_gesudnes_pferd-e1637081811227-1.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="316" height="241" src="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/11/sandra_loeckener_krankes_pferd_gesudnes_pferd-e1637081811227-1.jpeg" alt="" class="wp-image-6844" srcset="https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/11/sandra_loeckener_krankes_pferd_gesudnes_pferd-e1637081811227-1.jpeg 316w, https://herzenspferd.de/wp-content/uploads/2021/11/sandra_loeckener_krankes_pferd_gesudnes_pferd-e1637081811227-1-300x229.jpeg 300w" sizes="(max-width: 316px) 100vw, 316px" /></a></figure>



<p>Sandra ist mobil jeden Monat in Deutschland auf Tour. Sie schließt nicht aus, auch mit gesunden Pferden zu arbeiten, aber generell hilft sie Pferden mit Atemwegserkrankungen, Stoffwechselproblemen, Lahmheiten, Bewegungstherapie, etc. Dafür arbeitet sie ergänzend zu und zusammen mit Tierärzten und berät unter anderem zu den Themen Haltung, Fütterung und Training. Seit neustem hat sie ihren Reha-Betrieb in die Toscana verlegt und wird dort im kommenden Jahr auch Reiturlaube anbieten. Mehr Infos zu Sandra und ihrem Angebot findest Du auf <a href="https://vomkrankenzumgesundenpferd.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ihrer Website</a>, auf <a href="https://www.facebook.com/powerpferd" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Facebook</a> oder <a href="https://www.instagram.com/vomkrankenzumgesundenpferd/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Instagram</a>.</p>









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